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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Eltern sollten 12‐Jährige auch nicht unter Aufsicht Alkohol trinken lassen

Mittwoch 15. Juni 2011 von htm

Wenn Eltern ihren Teenagern schon mit etwa 12 Jahren erlauben, in ihrer Gegenwart Alkohol zu trinken, trägt das nicht zum selbstverantwortlichen Umgang mit Alkohol bei. Dies zeigen zwei Untersuchungen, die in der Mai&#8208 Ausgabe des Journals of Studies on Alcohol and Drugs vorgestellt wurden. „Die Studien belegen, dass Eltern sich nicht als Kumpel verhalten und mit ihren Kindern Alkohol trinken sollten. Dass sie dadurch den Konsum überwachen könnten, ist ein Irrtum“, warnt Dr. Matthias Brockstedt, Suchtbeauftragter des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ). Kinder brauchen laut den Wissenschaftlern in Bezug auf Alkohol klare Grenzen, insbesondere dann, wenn Alkohol im Haushalt verfügbar ist.
Die Forscher hatten die Lebensweise von fast 2.000 australischen und amerikanischen Jugendlichen von der 7. bis zur 9. Klasse verfolgt. Im Verlauf der Beobachtungszeit entwickelten mehr als die Hälfte derjenigen, die „kontrolliert“ Alkohol zu sich nehmen durften – unabhängig davon, welche Politik in Bezug auf Alkohol und Minderjährige ihr Heimatland verfolgte, Probleme in Zusammenhang mit Alkohol, wie Raufereien, Blackouts oder „Komasaufen“. (Quelle: Google Alkohol News, 14.6.11) Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) verbaende.com, 14.6.11

Kategorie: Allgemein, Eltern, Erhältlichkeit, Jugendliche, Kinder, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Erlebnisbericht eines Studenten: Alkohol vs. Anstand

Sonntag 10. Januar 2010 von htm

Ich bin kein Moralapostel. Ich trinke selber gerne Alkohol. Doch fehlt mir jedes Verständnis für Leute, die nicht wissen, wo ihre Grenzen sind. So geschah es mir, als ich neulich einem völlig betrunkenen Kommilitonen gegenüber saß. Die Kommunikation zwischen uns beiden war nicht besonders detailliert. Genauer gesagt, bestand unser Dialog aus einer monologen non-verbalen Kommunikation seinerseits. Also darf ich das Ganze eigentlich nicht Dialog nennen. Für so etwas braucht es zwangsläufig 2 Personen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.1.10) tangentenuniversum.de, 9.1.10 Online-Kommentar: Nette Schilderung, aber mir fehlt der weitergehende Geist eines Akademikers, der hinter die Fassade sehen möchte. Bei https://www.alkoholpolitik.ch finden sich entsprechende Denkanstösse. Z.B. die Antrittsvorlesung von Prof. von Bunge an der Uni Basel, ca 1905, worin er einen Aufruhr entfachte mit der Bemerkung, (Kurzfassung) die Mässigen sind die Verführer.

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Konsumhaltung | Keine Kommentare »

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