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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

TOP NEWS: CH: Neuartige Alkohol-Präventions-Kampagne

Dienstag 7. September 2010 von htm

Das Bundesamt für Gesundheit plant mit Partnern eine neuartige Alkoholkampagne: Die Gesellschaft sucht nach einem neuen Umgang mit dem Alkohol. Wie können wir einen genussvollen Umgang mit dem Kulturgut Alkohol praktizieren und vorleben, den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen – und gleichzeitig glaubwürdig den Exzessen und ihren Folgekosten entgegen treten? Es besteht Diskussionsbedarf! Deshalb plant das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit verschiedenen Trägern eine neuartige Form der Kampagnenführung, in deren Mittelpunkt der gesellschaftliche Dialog steht – das Gespräch am Tisch, die Aktion im Quartier. Als erster Schritt findet vom 21. bis 29. Mai 2011 eine Aktionswoche statt – eingebettet in ein trinationales Projekt mit Deutschland und Österreich. Infoblatt (pdf, 2S., 28Kb) mit weiteren Informationen und der Möglichkeit einen Newsletter zur kommenden Aktionswoche zu abonnieren. (Quelle: Infoset Newsletter September 2010) Kommentar: Positiv: Der gesellschaftliche Diskurs wird versucht, den die Medien verweigern. Fragwürdig: Die Rücksichtnahme auf die Alkoholwirtschaft. Mit ihr gibt es keinen Konsumrückgang. Vielleicht hat dann unsere Projekt-Idee endlich eine Chance. Leider kommt diese öffentliche Diskussion reichlich spät, wenn sie einen Einfluss auf die Revision des Alkoholgesetzes haben soll.

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D: 24,4 Mia.€ Folgekosten 2008 durch Jugendalkoholismus!

Samstag 26. September 2009 von htm

Allein 24,4 Milliarden Euro, ein Zehntel des Bundeshaushalts, seien im vergangenen Jahr bundesweit an Folgekosten durch überhöhten Alkoholkonsum von Jugendlichen zusammengekommen. Darin enthalten seien Arbeitsausfälle, Gefängnis- und Arztkosten sowie Notfalleinsätze – Rentenversicherungsbeiträge nicht miteingerechnet. Immerhin, der erbitterte Kampf gegen Koma-Suff und 99-Cent-Parties in der Stadt Nürnberg hat sich ausgezahlt. Ein positives Fazit, das bei einer Fachtagung zur Alkoholprävention in Nürnberg vor 350 Fachleuten aus dem Bundesgebiet gezogen wurde. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.9.09) hilpoltsteiner-zeitung.de, 25.9.09 Kommentar: Diese Folgekosten entsprechen umgerechnet etwa den gesamten Folgekosten des Alkoholkonsums in der Schweiz. Die Gesamtkosten in Deutschland werden mindestens das Doppelte bis Dreifache betragen. Dass dies die Bevölkerung nicht aufschreckt, ist erstaunlich. Wahrscheinlich ist ihre Widerstandskraft durch den Alkohol bereits zu stark gebrochen, von den Politikern ganz zu schweigen. Die Zahlen zeigen auch, wie gross die Schadenhöhe variert bei einem unterschiedlichen Gesamtkonsum pro Kopf reinen Alkohols von gut einem Liter. D.h. den Konsum um einen Liter zu senken, würde schon einen beträchtlichen Schadensrückgang bringen.

Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

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