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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Gefahren unterschätzt: Millionen Deutsche haben Alkoholprobleme

Freitag 13. Juli 2012 von htm

Laut einer Schätzung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben fast zehn Millionen Deutsche Alkoholprobleme. Außerdem werden der Alkohol und seine Folgen für den Körper noch viel zu häufig verharmlost.
„Alkohol in gesundheitlich riskanten Mengen trinken“, so definiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein Alkoholproblem. Rund 9,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland sind laut BZgA betroffen. Etwa 1,3 Millionen von ihnen sind sogar alkoholabhängig, gab die Gesundheitszentrale am Mittwoch in Köln bekannt. Entsprechende Schätzzahlen für Jugendliche gibt es einer Sprecherin zufolge nicht. …
(Quelle: Google Alkohol News, 11.7.12) focus.de, 11.7.12

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D: Deutsche trinken im Schnitt zehn Liter Alkohol im Jahr

Samstag 21. Mai 2011 von htm

Jugendliche greifen in Deutschland immer seltener zu Flasche, Zigarette oder Joint. Insgesamt aber haben Millionen Bundesbürger Suchtprobleme. „Es ist der Alkohol, der uns im Moment die größten Schwierigkeiten macht“, sagte die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2011 in Berlin. So sei Deutschland mit im Schnitt zehn Liter reinen Alkohols pro Kopf und Jahr „an vorderster Stelle im Ländervergleich“. Allein zehn Prozent der Menschen tränken davon etwa die Hälfte.
Dem knapp 150-seitigen Bericht zufolge sind 1,3 Millionen Deutsche abhängig von Alkohol. Insgesamt gefährden sich 9,5 Millionen Menschen durch übermäßiges Trinken. Mindestens 73.000 sterben jedes Jahr an den Folgen von Alkoholmissbrauch. … (Quelle: Google Alkohol News, 18.5.11) tagesschau.de, 17.5.11 Kommentar: Die Zahl der Rauschtrinkr hat sich seit 2000 fast verdreifacht.

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TOP NEWS: Jeder fünfte Deutsche hat ein Alkoholproblem

Mittwoch 27. April 2011 von htm

Es wird weniger geraucht, aber weiterhin viel getrunken – das ist das Ergebnis des Jahrbuchs Sucht 2011, das die Deutsche Haupt­stelle für Suchtfragen heute in Berlin vorstellte. Geschäfts­führer Raphael Gaßmann nannte die Situation bezüglich des Alkohols „dramatisch“.
„Der Aklkoholverbrauch bleibt entschieden zu hoch, zu riskant, zu folgenreich“, erklärte er. Die Hauptstelle ging davon aus, dass jeder fünfte Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren ein Alkohol­problem habe. Zwar ging die jährlich konsumierte Menge reinen Alkohols leicht zurück, doch falle diese Entwicklung „zu gering“ aus, um Gesundheitsschäden zu vermeiden.
Der Hauptstelle für Suchtfragen zufolge ist die Anzahl an Alkoholvergiftungen zwischen 2000 und 2009 um fast 112 Prozent gestiegen. Besonders dramatisch fällt die Entwicklung mit einem Plus von etwa 194 Prozent in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen aus. (Quelle: aerzteblatt.de, 26.4.11) Kommentar: Die Regierung hat ein Alkoholproblem und tut nichts Wirksames dagegen. (Die Bierbrauer sind natürlich mit den Forderungen der DHS nicht einverstanden und beten wieder ihre falschen Behauptungen herunter.)

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Deutsche wollen Trinkverbot am Steuer

Donnerstag 17. März 2011 von htm

Eine 0,0-Promille-Grenze am Steuer ist in Deutschland mehrheitsfähig. Bei Männern allerdings nur knapp.
Zwei Drittel der Deutschen sind für ein komplettes Alkoholverbot am Steuer. Bei den Frauen sind es sogar 75 Prozent, wie aus einer GfK-Umfrage im Auftrag der Versicherung DA Direkt hervorgeht. Die Männer wünschen sich lediglich zu 58 Prozent eine 0,0-Promille-Grenze. (Quelle: Google Alkohol News, 16.3.11) focus.de, 16.3.11 Kommentar: Ein solches Umfrageergebnis gab es schon. Siehe Eintrag vom 23.12.10. In der neuen Umfrage ist die Akzeptanz noch höher. Die Polizei möchte auch 0.0-Promille. Die Politik wird weiter mauern.

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Top News: D: Der große Rausch

Sonntag 28. November 2010 von htm

Alkohol, Kokain und Cannabis: Wie steht es um den Drogenkonsum der Deutschen? Die Trends haben sich in den vergangenen Jahren geändert. Noch immer gibt es keine einheitliche Linie, wie mit Rauschmitteln gesellschaftlich zu verfahren ist. Experten halten Alkohol für das größte Problem – besonders das Komasaufen unter Jugendlichen. …
Von allen Drogen in Deutschland bleibt Alkohol die meistverbreitete und tödlichste. Mehr als 70 000 Menschen sterben jährlich direkt an den Folgen exzessiven Konsums (Tote durch illegale Drogen pro Jahr insgesamt: rund 1300), die Sucht geht quer durch alle Schichten und Altersgruppen. Zwischen 2000 und 2008 stieg die Anzahl Minderjähriger, die jährlich wegen Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, um fast das Dreifache auf inzwischen 25 700. Aber bindende Absprachen mit den Herstellern, höhere Steuern, eine stärkere Sanktionierung der Werbung? All die Maßnahmen, die dazu führten, dass die Deutschen – gerade die deutschen Jugendlichen – heute deutlich weniger rauchen als noch vor Jahren, finden beim Alkohol keine Anwendung.

Gründe, weshalb der Mann, der in Deutschland als Suchtexperte Nummer eins gilt, seit Jahren Dinge fordert, die jeden Oktoberfest-Fan schmerzen würden: „Ein Bierpreis von mindestens 15, eher 20 Euro pro Maß ist notwendig, dann tut es vielleicht weh“, sagt Raphael Gassmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen in Hamm. Alkohol sei „die bei Weitem gefährlichste Droge der Welt, danach kommt erst Mal lange nichts“. Andererseits habe Alkohol die stärkste Lobby, in der Wirtschaft wie im Volk. Die Alkoholindustrie zählt außerdem zu den Branchen mit den höchsten Werbeetats, die Berichterstattung über Alkohol ist zahm. (Quelle: Google Alkohol News, 27.11.10) welt.de, 27.11.10 Kommentar: Vielleicht der erste Artikel in einer grossen Zeitung, der zum Alkoholproblem Klartext redet. Ob andere jetzt auch den Mut finden, sich anzuschliessen und eine Trendwende herbeizuführen zum Wohle der ganzen Bevölkrung und der Wirtschaft, die sich bis heute selbst schädigt mit ihrer Komplizenschaft? Von den Schäden zu Lasten der Passivtrinker, der Gesellschaft wurde noch gar nicht gesprochen.

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Deutsche trinken mehr harten Alkohol

Mittwoch 25. August 2010 von htm

Immer mehr harten Alkohol wie Liköre, Wodka oder Rum trinken die Deutschen. Haben sie im Jahr 1960 noch durchschnittlich 4,2 Liter Spirituosen getrunken, ist der Konsum an harten Alkohol um rund 20 Prozent auf 5,4 Liter pro Kopf im vergangenen Jahr gestiegen. Dies geht nun aus dem Jahresbericht des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) hervor, der auf Zahlen des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung beruht. (Quelle: Google Alkohol News) de.news.yahoo.com, 18.8.10

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Deutsche trinken zu viel Alkohol

Mittwoch 28. Juli 2010 von htm

Deutsche trinken laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zu viel Alkohol. Zwölf Liter reinen Alkohols trinke der Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren durchschnittlich im Jahr, gesundheitlich vertretbar wären nur drei Liter reinen Alkohols, warnte die DHS am Dienstag in Berlin. Alkohol verursache als Genuss-, Sucht- und Rauschmittel jährlich Milliardenkosten: Es gebe 3,3 Millionen Abhängige, hinzu kämen Verkehrsunfälle, Straftaten und schwerste Gesundheitsfolgen. Die DHS fordert deswegen eine Abgabe auf den Verkaufspreis und verstärkte Präventionsmaßnahmen. Zudem müsse die ständige Verfügbarkeit alkoholischer Getränke, etwa an Tankstellen, ein Ende haben. (Quelle: Google Alkohol News, 28.7.10) focus.de, 27.7.10 mit unserem Online-Kommentar:
Seit Jahren kann man jeden Tag über Präventionsmassnahmen lesen, die lokal oder landesweit ergriffen werden. Diese Zahlen zeigen: Sie sind praktisch ohne Erfolg. Die Erklärung liegt nahe: Es sind die falschen Massnahmen, meistens reine Alibiübungen, die niemandem weh tun, vor allem nicht der Alkohollobby. Die DHS gibt Hinweise in die richtige Richtung. Die Weltgesundheitsorganisation hat im Mai mit ihrer Resolution für eine globale Alkohol-Strategie die Situation aufgezeigt und die wirksamen Massnahmen detailliert geschildert. Die deutsche Regierung hat die Resolution mitunterzeichnet. Sonst wäre sie nicht einstimmig angenommen worden. Sie sollte diese nun, wie andere Regierungen auch, umsetzen und damit ihrer Bevölkerung einen grossen Dienst erweisen.

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Online-Kommentar zu Deutsche trinken zu viel …

Freitag 9. April 2010 von htm

Online-Kommentar zu „Deutsche trinken zu viel – Millionen sind süchtig“ auf webnews.de, am 8.4.10
Der WHO geht es mit der kommenden Resolution für eine Alkohol-Strategie darum, den Menschen die Belastungen aufzuzeigen, unter denen alle zu leiden haben. Deshalb der Ausdruck “Passivtrinker”. Egal ob oder wieviel man trinkt, alle leiden darunter, auch wenn es nicht bewusst wird: Einmal die eingeschränkte Lebensqualität durch alkoholbedingte Todesfälle, Verletzungen, Gewalt, sexuelle Gewalt, mehr als eine Million Kinder in Deutschland allein, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen und eingeschränkte Zukunftsperspektiven haben. Dazu kommt noch die finanzielle Seite. Wir zahlen alle ein Leben lang ungefragt an die immensen alkoholbedingten Sozialkosten.
Die WHO gibt nun die Antwort auf die Frage, was dagegen getan werden kann. Und zwar auf Grund jahrelanger wissenschaftlicher Arbeiten und weltweiter Diskussion der Ergebnisse. Das Alkoholproblem ist das grösste sozialmedizinische Problem. D.h. es betrifft die ganze Gesellschaft, nicht nur die betroffenen Alkoholkranken. Deshalb muss die Verbesserung auch von der Gesellschaft aus kommen und sie muss Mitverantwortung übernehmen, denn sie verursacht mit ihrem Trinkverhalten, der ungehemmten Werbung, der Billigpreispolitik, der Liberalisierung der Verkaufsbetriebzahlen und Öffnungszeiten, usw. diesen hohen Konsum und die entsprechend hohen Schäden. Bisher galt: Die Profite dem Alkoholkapital, die Sozialkosten dem Volk. Die Alkohol-Lobby in diesem Forum sieht dies natürlich anders und versucht, die WHO zu diskreditieren und dem Leser Sand in die Augen zu streuen, damit er weiterhin nicht aufwacht.

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Deutsche gaben 2008 rund 263 Mrd.€ für Gesundheit aus

Mittwoch 7. April 2010 von htm

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind weiter angestiegen. 2008 lagen sie insgesamt bei rund 263 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Auf jeden Einwohner entfielen rund 3.210 Euro. Die Ausgaben stiegen demnach gegenüber dem Jahr zuvor um 9,9 Milliarden Euro oder 3,9 Prozent. (Quelle: ¨ärzteblatt.de, 6.4.10) Unser Online-Kommentar: Davon vermeidbare Kosten: Mit einer wirksamen Alkoholprävention könnten einige dieser Kosten vermieden werden. Die WHO in ihrer kommenden Resolution im Mai weist darauf hin und zeigt auf, welche Massnahmen geeignet sind. Da wir alle Passivtrinker sind und unter den Alkoholschäden leiden und sie bezahlen, hätten wir allen Grund, die Regierung aufzufordern, der WHO zu folgen. Auch die Ärzteschaft sollte politisch aktiv werden wie in England.

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Deutsche hätten lieber Sex und Süssigkeiten als Alkohol

Sonntag 26. April 2009 von htm

Zwei Wochen ohne Sex? – Für die Deutschen scheint das eine unerträgliche Vorstellung. In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Magazins „Reader’s Digest“ gaben nur drei Prozent der Teilnehmer an, sie könnten 14 Tage freiwillig auf Sex verzichten. 48% würden eher auf Alkohol verzichten. (Quelle: Google Alkohol News, 24.4.09) T-online.de, 23.4.09 Kommentar: Wer’s glaubt….

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