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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

„Alkohol im Fernsehen regt zum Trinken an“

Samstag 14. März 2009 von htm

Leserbrief zu „Alkohol im Fernsehen regt zum Trinken an“, am 4.3.09 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht) siehe auch unsere Meldung am 21.1.09

Diese Studie zeigt einmal mehr, dass Alkohol am Fernsehen den Konsum beeinflusst, egal ob als bezahlte Werbung oder innerhalb eines Programmbeitrags. Wenn die Wirkung innerhalb eines Programms die gleiche ist wie bei bezahlter Werbung, müsste von Schleichwerbung gesprochen werden. Unser Radio- und Fernsehgesetz regelt Schleichwerbung aber nur sehr vage und zu Gunsten der Programmgestalter, so dass diese praktisch freie Hand haben, wie meine Beschwerden bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz gezeigt haben. Es wäre nun an der Zeit, das Gesetz neu zu formulieren, damit hier Klarheit geschaffen und vor allem unsere Jugend vor dieser Werbung geschützt würde. Die Beweislage ist eindeutig und Ausreden inakzeptabel. Im Rahmen des Media-Abkommens mit der EU wird es wahrscheinlich ohnehin Textänderungen geben. Hoffentlich die richtigen.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

Unser Online-Kommentar wurde aufgeschaltet:

Diese Studie zeigt einmal mehr die Wirkung von Alkohol am Fernsehen auf den Zuschauer, wobei Studenten mit ihren überdurchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten zu den „mündigen“ Bürgern gezählt werden können, von denen die Alkohol- und Werbebranche immer behauptet, sie wüssten mit Werbung umzugehen. Es ist klar: Alkohol am Fernsehen wirkt, egal ob als Reklame oder im Programm (=Schleichwerbung).

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Leserbriefe, Politik, Reklame, Schweiz, Verhältnis-Präv., Werbung | Keine Kommentare »

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