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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Bahrein: Frauenstimmrecht und Alkohol

Samstag 19. Februar 2011 von htm

Das sunnitische Königshaus in Bahrain setzt auf Reformen, nicht zuletzt, um sich im Westen beliebt zu machen. Die mehrheitlich schiitische Bevölkerung fühlt sich aber weiterhin diskriminiert. … Der Tourismus boomt, vor allem aus umliegenden arabischen Ländern. Besonders beliebt ist Bahrain bei den benachbarten Saudis. Alkohol, Frauen, alles, was im strengreligiösen Saudiarabien verboten ist, ist für die Saudis im nur wenige Kilometer entfernten Bahrain erhältlich. Die Möglichkeit, ausgelassen zu feiern, ist aber auch Zündstoff für die konservativen Kräfte in Bahrain. (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.02.11) Kommentar: Der Artikelschreiber ist sich wahrscheinlich nicht bewuss, dass Alkohol und Frauenstimmrecht auch in Europa und Amerika sehr eng miteinander verbunden waren. Durch den Kampf gegen die Alkoholnot haben die Suffragetten in England und den USA um die Jahrhundertwende 19./20. Jh. den Frauen das Stimmrecht erstritten. Die Schweizer Frauen hatten keine Chance, sie mussten bis 1970 warten, weil die Liberalen ein Alkoholgesetz einführten, das liess die Frauen leer laufen. Die heutigen „Liberalen“ gehören zu den stärksten Bremsern bei der Alkoholprävention.

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Rosenwasser statt Champagner am Grandprix in Bahrain

Sonntag 26. April 2009 von htm

Beim Grand-Prix im islamischen Bahrain am Sonntag spritzen die Sieger nicht mit Champagner, sondern mit einem Getränk, das in der Hauptsache aus Rosenwasser besteht und der Landessitte gemäß ohne Alkohol ist. Sein Wert ist ähnlich hoch wie der edle Schaumwein, denn die Herstellung von Rosenwasser ist alles andere als billig. Es entsteht als Abfallprodukt bei der Destillation von Rosenöl aus Rosenblüten. Drei Millionen Blüten sind notwendig, um einen Liter Öl zu gewinnen. Das ist richtiger Öko-Luxus: Ein Milliliter kostet mindestens 20 Euro. (Quelle: Google Alkohol News, 25.4.09) sueddeutsche.de, 25.4.09

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