www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Heute blau, morgen blau: Wann wird Alkohol gefährlich?

Dienstag 5. April 2011 von htm

„Menschen bei Maischberger“, Das Erste, Heute 22:45 – 00:00 (75 Min.)
Zu Gast:
Gunter Gabriel (Sänger), Marlies Wank (war alkoholkrank), Tina Wolf (TV-Moderatorin, Vater Alkoholiker), Peter Richter (Autor, Über das Trinken ), Dr. Johannes Lindenmeyer (leitet Suchtklinik). (Quelle: ARD, 5.4.11) Kommentar: Da wird von wirklicher Prävention wieder kaum die Rede sein. Der Alkoholindustrie wird es gefallen. Denn so kann sich nichts ändern. Die Hälfte des Konsums geht auf Kosten der Alkoholkranken.

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Kommentar zu „Menschen bei Maischberger“ vom 4.5.10

Freitag 7. Mai 2010 von htm

SENDUNG VOM DIENSTAG, 4. MAI 2010, 22.45 UHR in das Erste (ARD)
„Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?“

Sehr geehrte Damen und Herren,
Statt in der gestrigen Sendung das übliche Procedere ablaufen zu lassen, d.h. die beiden Seiten gegeneinander antreten zu lassen, hätten Sie die historische Chance ergreifen können, die Wahrheit zum Alkoholproblem zu verbreiten, wie sie in der WHO-Resolution diesen Monat an der WHO-GV in Genf hoffentlich verabschiedet werden wird. Stattdessen verschafften sie den Alkoholbefürwortern eine Plattform für ihre Alkoholwerbung, mit der sie alle Alkoholkonsumenten in ihrem Konsum bestärkten. Leider war auch die Gegenseite nicht genügend vorbereitet. Der junge Modedesigner war zum Glück in der Lage, mit seinem Mundwerk dem Vielschwätzer der Bierlobby Paroli zu bieten.
Falls Sie überhaupt ernsthaft an dem Thema interessiert sind, empfehle ich Ihnen die Webseite www.alkoholpolitik.ch. Sie soll international die beste Informationsquelle zu dem Thema sein.
Damit Sie sehen, wohin die Alkoholstrategie der WHO zielt, hier eine kurze Erläuterung:
Die WHO bringt den neuen Begriff des Passivtrinkers in die Diskussion. Wir alle sind Passivtrinker, denn wir leiden unter den Folgen des Alkoholkonsums: Gewalt, sexuelle Gewalt, Vandalismus, zerrüttete Familien, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien lange leiden (psychisch, armutsbedingt, Gewalt, schlechte Lebensaussichten; in Deutschland mehr als 1 Million), Unfälle mit Tot und Invalidität in Beruf, im Verkehr: oft sind unschuldige Opfer zu beklagen, Krankheiten und Tod: Die WHO spricht von ca 6O Krankheiten, bei denen Alkohol eine Haupt- oder Nebenrolle spielt. Armut. Passivtrinker sind wir auch, weil wir die finanziellen Schäden ein Leben lang ungefragt mit Steuern und Versicherungsprämien mitbezahlen. Würden nun diese mässigen- und Nichtkonsumenten ihre Verantwortung wahnehmen, könnten sie das Problem deutlich reduzieren. Sie sollen ja die Mehrheit bilden. Würden Alkoholsteuern erhoben, die den Namen auch
verdienen, hätten sie die geringste zusätzliche Last zu tragen und wären an den positiven Auswirkungen voll beteiligt. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen übrigens, dass alle Konsumgruppen auf die
Preiserhöhung mit Minderkonsum reagieren. Natürlich müsste, auch gemäss WHO, ein ganzes Massnahmepaket beschlossen werden.
Wenn Sie diese Botschaft ins Volk bringen, leisten Sie der Öffentlichkeit einen grossen Dienst. Und sich selber auch.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Kinder, Konsumhaltung, Leserbriefe, Passivtrinker, Politik, Prominenz, Werbung | Keine Kommentare »

Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind? ARD heute

Dienstag 4. Mai 2010 von htm

Menschen bei Maischberger Dienstag, 4. Mai 2010, 22.45 Uhr, im Ersten Zu Gast Wolfgang Völz (Schauspieler) Harald Glööckler (Modedesigner) Christine Kröning (Mutter und Alkoholikerin) Dr. Dieter Geyer (Neurologe und Suchttherapeut) Sebastian Priller (Brauer) Peter Nissen (Jurist und Ex-Politiker, war alkoholabhängig) Wolfgang Völz Der Schauspieler ist gegen eine Verteufelung des Alkohols. (Quelle: Google Alkohol News, 3.5.10)infocomma.net, 2.5.10 (Wir haben einen Kommentar gesandt.) Wieder wurde das übliche Procedere abgehandelt: Die beiden Seiten traten gegeneinander an, die Moderatorin versuchte das Gleichgewicht zu halten. Die Alkohollobby erhielt wieder eine Plattform, die Harmlosigkeit des Alkoholkonsums zu betonen und damit alle Alkoholkonsumenten in ihrem Konsum zu bestärken. Damit wurde eine historische Chance vertan, die WHO-Resolution, die diesen Monat in Genf von der WHO-GV beschlossen werden wird, unters Volk zu bringen.

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ARD: Zwischen Trinkkultur und Komasaufen

Samstag 21. November 2009 von htm

Die Einen verbieten Trinkgelage auf öffentlichen Plätzen, die Anderen den Ladenverkauf von Alkohol am späten Abend, über den Alkoholkonsum in öffentlichen Verkehrsmitteln wird gerade gestritten. Das alles hat Eines zum Ziel: Alkoholexzesse, Lärm und Randale vermindern. Quelle: ARD-Mediathek, 19.11.09 Kommentar: Die Frage nach dem Nutzen der Verbote ist berechtigt. Fachleute weisen darauf hin, dass ein ganzes Paket an Massnahmen und das Vorbild der Gesellschaft nötig wäre. Diese Verbote sind nur ein Teil der möglichen Massnahmen, also nicht falsch, aber auch nicht genügend. Das Problem ist nur, dass die Politiker die in erster Linie nötigen und wirksamen Massnahmen nicht ergreifen wollen, weil sie Stimmenverluste bei den von ihnen und den Medien nicht richtig orientierten Wählern und die Alkoholindustrie fürchten.

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Talkshow im ARD: hart aber fair mit Frank Plasberg

Freitag 27. Februar 2009 von htm

Kommentar zu „Plasberg, die Supernanny und Kinder im Komasuff“, in WELT ONLINE, 26.2.09
Kontrabass:
Zum Schlusssatz: Ja, es ist so einfach. Die Verkaufsstellen lernen nur durch Erfahrung. Eine Busse verkraften sie noch lange. Bei der Problematik Werbung habe ich vermisst, dass darauf hingewiesen wurde, dass genügend Studien zeigen, dass die Alkoholwerbung direkten Einfluss auf den Konsum Jugendlicher hat. Dazu schafft sie ein Umfeld mit alkoholpositiven Eindrücken, die im Gegensatz zu den an sie gerichteten Präventionsbotschaften stehen. Diese werden dadurch unglaubwürdig und nutzlos.
Die Verharmloser sollten einmal nachrechnen, wieviel sie und ihr Staat pro Jahr und ein Leben lang an die alkoholbedingten Sozialkosten zahlen. Vielleicht verginge ihnen dann der Spass an faulen Sprüchen. Das unverschuldete alkoholbedingte Leid kümmert sie ja kaum oder erst, wenn es sie selber erwischt.

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