www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Russland: Zickzackkurs bei Alkohol am Steuer

Dienstag 1. Februar 2011 von htm

Die russischen Parlamentarier wollen die erst vor einem halben Jahr eingeführte Null-Promille-Grenze wieder kippen. Der Transportausschuss der Duma bereitet einen Gesetzentwurf vor, der die Höchstgrenze auf 0, 2 bis 0, 3 Promille festlegt.
Das Umschwenken bei der Alkoholpolitik erklären die Politiker damit, dass die russische Regelung dem „Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr“ widerspreche. Dort seien 0, 2 Promille zugelassen, … (Quelle: Google Alkohol News, 01.02.11) wirtschaftsblatt. at, 01.02.11

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Leserbrief zum toten Engländer in Wengen

Donnerstag 31. Dezember 2009 von htm

Leserbrief zu „Toter Tourist war betrunken“ im Tages-Anzeiger vom 31.12.09:
Die britische Regierung warnte ihre Landsleute, sich beim Skifahren in den Alpen zu betrinken. An Flughäfen, Bahnhöfen und sogar auf Bierdeckeln wurden Ermahnungen verbreitet, dass „Alkohol in großen Höhen schneller das Bewusstsein beeinflusst und das Gefühl für Gefahr und Kälte“ einschränken könne: „Die Reaktionsfähigkeit verlangsamt sich, rücksichtsloses Verhalten kann zu kriminellen Handlungen führen, Alkoholmissbrauch kann schlicht und einfach einen Urlaub ruinieren.“ (siehe www.alkoholpolitik.ch am 12.12.09) Dieser junge Brite hat die Warnungen überhört. Der Wirt der von ihm besuchten Bar hat allerdings auch eine Warnung überhört: Das Berner Gastgewerbegesetz verbietet in Art. 29, 1, c Abgabe und Verkauf von Alkoholika an Betrunkene. Der Engländer war ohne Zweifel schon vor seinen 2 Promillen betrunken. Die Eltern sollten den Wirt verklagen. Wozu sonst hat man denn ein solches Gesetz? Eine Verurteilung könnte ein wegweisendes Präjudiz schaffen.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

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7-Jähriger mit 2 Promillen auf dem Spielplatz

Dienstag 10. November 2009 von htm

Immer mehr Kinder und Jugendliche landen nach Alkohol-Exzessen im Spital. Das jüngste Opfer in Deutschland ist erst sieben Jahre alt, das mit einer Alkoholvergiftung in eine Berliner Klinik gebracht wurde. Der Bub war am Sonntag mit seinem neunjährigen Bruder in Berlin-Spandau auf einen Spielplatz gegangen. Dort wurden den Kindern von Jugendlichen alkoholische Getränke angeboten. Am Abend fanden Passanten den Siebenjährigen, der zitternd auf einem Gehsteig lag. Sie alarmierten die Feuerwehr. Der Bub wurde mit mehr als zwei Promille Alkohol ins Spital gebracht; er war gestern, Montag, außer Lebensgefahr, musste jedoch weiterhin stationär behandelt werden. Inzwischen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet. Welchen Alkohol der Bub bekommen hatte, war noch unklar – er konnte noch nicht befragt werden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.11.09) kurier.at, 9.11.09

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