www.alkoholpolitik.ch - Newsletter - März 2006    (Versand 31.03.2006)

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Top aktuell:   

(31.03.2006) "Study Puts a Cork in Belief That a Little Wine Helps the Heart" JJ
Thomas H. Maugh II, (Los Angeles Times, Mar. 30, 2006)

"If you think a glass of wine in the evening is good for your heart, think again. The long-held belief that moderate drinking reduces your risk of a heart attack or dying is based on flawed data and is most likely wrong, according to a study released today."
Harvard World Health News      Los Angeles Times, Mar. 30, 2006 Free registration required
See: Research

"Eine Studie schlägt einen Zapfen in den Glauben, dass ein bisschen Wein dem Herzen helfe" JJ
Thomas H. Maugh II, (Los Angeles Times, Mar. 30, 2006)

(Übersetzung H.T. Meyer)
"Wenn du glaubst, ein Glas Wein am Abend ist gut für dein Herz, überleg nochmals. Der lange gehegte Glaube, dass mässiger Alkoholkonsum dein Risiko für Herzinfarkt oder Tod verringere, basiert auf falschen Daten und ist höchstwahrscheinlich falsch, gemäss einer heute veröffentlichten Studie." Harvard World Health News     Los Angeles Times,  30. März 2006  erforderlich) 

Kommentar: Ein weiterer Beweis für unsere These, dass die Untersuchungen betr. positiver gesundheitlicher Auswirkungen des Alkoholkonsums auf wackligen Füssen stehen. Nach der grossen Studie der amerikanischen Regierungsagentur "Cardiovascular risk factors and confounders among nondrinking and moderate-drinking U.S. adults / Herzinfarkt-Risikos und die Verunsicherung bei den Gruppen der abstinenten und mässig Alkohol konsumierenden Erwachsenen in den USA", bei uns am 2.5.05 veröffentlicht, haben wir ca 25 Redaktionen in der Schweiz gebeten, auch diese in die andere Richtung weisende Meldung zu veröffentlichen. Wahrscheinlich hat nur die Neue Zürcher Zeitung ein halbes Jahr später mit einem gut recherchierten Artikel darauf reagiert. Unsere Beschwerde deswegen ist bei Presserat hängig. Wie werden die Redaktionen jetzt reagieren?  Siehe Forschungsergebnisse


(19.03.2006) Das Institut der Alkoholindustrie, ICAP, hat im Juni 2000 den REPORT 8 herausgegeben: "Who are the Abstainers?" (Wer sind die Abstinenten?) 

Kommentar: Schon damals war der Alkoholindustrie klar, dass die Abstinenten eine sehr heterogene Gruppe darstellen, die sich nicht ohne weiteres mit Alkoholkonsumenten betr. Gesundheitsrisiken vergleichen lassen.  Gerade darum setzte wahrscheinlich die Flut der Untersuchungen ein, die von den Medien genüsslich aufbereitet wurde.    (Siehe Forschungsberichte-Übersicht)


(14.03.2006) Drogen- und Suchtpolitik überwindet den Röstigraben                                    

Die Verbände der Deutsch- und der Westschweizer Suchtfachleute – GREAT und Fachverband Sucht – haben am 3. März 2006 eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht und die Bevölkerung zum kostenlosen Rösti-Essen eingeladen. Die Charta fordert u.a. die gesetzliche Verankerung der Vier-Säulen-Politik und plädiert für ein Ja zur Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes.

Kommentar: Ein Meilenstein in der Suchtpolitik. Endlich haben sich die Fachleute für eine aktive Suchtpolitik entschieden, die sich früher mehrheitlich in vornehmer Zurückhaltung geübt haben. Möglicherweise haben sie auf Arbeitgeberseite heute mehr Spielraum, weil die Behörden Druck verspüren, dass etwas gehen muss. 

Bereits im Rahmen der Biergesetz-Debatte im Ständerat wurde sichtbar, dass die Verbände der J Suchtfachleute sich eingemischt hatten. Ein Lichtblick.
Zu diesem Thema ist auch ein Leserbrief zu erwähnen, der zur Biergesetzdebatte von der Leiterin der Stadtzürcher Suchtpräventionsstelle, Frau Eveline Winnewisser,  im Tages-Anzeiger vom 11.3.06 erschien. Er ist als Gastbeitrag, dank ihrer freundlichen Genehmigung, in unserer Leserbrief-Sammlung zu lesen.


(07.03.206) Gestern fand im Ständerat die Debatte über das neue Biergesetz statt. Es wurde in der Fassung des Bundesrates angenommen. Siehe Spezialseite mit Links und Kommentar.

Neustes Zitat 

(29.03.2006) Im Tages-Anzeiger vom 29.3.06: 
"Zugespitzt": "Wie man Sucht bewirtschaftet" von Hans-Peter Bieri:

"Der Staat holt Geld, wo die öffentlichen Kosten am kleinsten, und verzichtet auf Geld, wo sie am grössten sind." (Er vergleicht Glückspiel mit Alkohol, Tabak und andern Drogen.)

Kommentar: Wenn der Autor aber schreibt "Suchtbewirtschaftung nach dem Zufallsprinzip", muss doch klargestellt werden, dass die Besteuerung oder Nicht-Besteuerung der alkoholischen Getränke absolut nicht dem Zufallsprinzip unterliegt, sondern sehr genau gezielt den Interessen gewisser Kreise dient. Letztes Beispiel: Die Biersteuer. Ausnahme: Die Alcopopsteuer (Aber immer noch zu tief, Mindestpreise fehlen, wie sie beim Tabak jetzt kommen sollen.)


(02.03.2006) "Brot für alle und das Fastenopfer" haben ihre Agenda 2006 herausgegeben. Thema: "Wir glauben, Menschenrechte fordern Einsatz." 

Kommentar: Auch in der Alkoholfrage spielen Menschenrechte eine wesentliche Rolle: Z.B. die Rechte der Kinder in einer alkoholbehinderten Familie auf Lebenschancen. Deshalb hier einige Zitate aus der Agenda:

"Sind die Rechte eines Menschen bedroht, werden die Rechte aller gemindert." (John F. Kennedy, 1917-1963, ehem. Präsident der USA)

"Gesundheit sollten wir uns nicht nur wünschen, sondern als Recht erkämpfen." (Kofi Annan, *1938, UNO-Generalsekretär)

"Wer das Übel akzeptiert, ohne dagegen zu protestieren, verbindet sich in Wirklichkeit mit ihm." (Martin Luther King, 1925-1968, amerikanischer Bürgerrechtler)

"Wählt die, denen ihr vertrauen könnt." Man könnte auch sagen: "An ihren Taten könnt ihr sie erkennen." - Nutzen wir die Möglichkeiten, die wir mehrmals im Jahr haben, um diejenigen zu wählen, die für mehr Menschlichkeit und eine gerechtere Schweiz einstehen? Die Botschaft gilt auch für uns: "Wählt die, denen ihr Vertrauen könnt, und messt sie an ihren Taten." (dö)

Aktuell      

Datum

Thema

Kommentar/Details

24.03.2006 Der Bundesrat prüft die Einführung von Mindestpreisen für Zigaretten. 05.3496  Motion. Volksgesundheit. Erhöhung der Tabaksteuer von Donzé Walter
Eine weitere Steuererhöhung will er erst dann vorschlagen, wenn damit der bestmögliche Steuerertrag erzielt werden kann. Die Preise aller Tabakprodukte sollen der EU angeglichen werden. Die Motion lehnt er ab.
(Quelle: baz.ch - Basler Zeitung Online)
22.03.2006 Blauring und Jungwacht wollen sich in den nächsten vier Jahren gesellschaftspolitisch neu positionieren. Diese grössten katholischen Jugendorganisationen der deutschen Schweiz mit 32'000 Mitgliedern feiern im nächsten Jahr ihr 75-Jahr-Jubiläum. Sie wollen Papiere zu den Themen Suchtmittel, Integration und sexuelle Ausbeutung ausarbeiten. Dies haben die Kantonsdelegierten am Samstag an ihrer Bundesversammlung in Luzern beschlossen. 
(Quelle: baz.ch - Basler Zeitung Online)
22.03.2006 In Zürich fanden erstmals Testkäufe vor laufender Kamera statt. 
SF1, Text, 21.3.06
Das Schweizer Fernsehen zeigte die Bilder in "Schweiz aktuell" am 21.3.06.(Video) 20 Tankstellenshops wurden von je einem 14-jährigen Burschen und Mädchen getestet. Mehr als die Hälfte der Läden verkauften anstandslos Alcopops und Bier. Diese werden gebüsst. Kommentar: Der Patententzug erfolgt immer noch viel zu spät.
19.03.2006 Sicherheitsexperten fordern Alkoholverbote an der Europameisterschaft 2008 in der Schweiz.  Generelles Verbot für heikle Fussballspiele, nur Leichtbier während der ganzen EM, innerhalb der Stadien gilt, ausgenommen die VIP-Lounges, ein generelles Alkoholverbot. Soweit der Sicherheitsexperte Christoph Vögeli. Für Verbote in Städten seien die Kantone und Städte zuständig. (Quelle: Sonntagszeitung, 19.3.06)
16.03.2006 Der Bundesrat befürwortet die Motion 05.3151 von Nationalrat Rolf Hegetschweiler: Alkoholgesetz. Änderung 05.3151 Mo. Hegetschweiler Rolf: Der Motionär möchte die Einfuhr von Alkohol, der nicht Trinkzwecken dient, aus dem Alkoholmonopol des Bundes entlassen. Der Bundesrat ist einverstanden, geht es doch um  Bioethanol, das dem Benzin beigemischt werden soll, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren und fossile Energie durch erneuerbare zu ersetzen. 
16.03.2006 Neu: Alkoholbedingte Gewalt gegen Bären! 
(Quelle: Tages-Anzeiger, 16.3.06)
Zwei 20-Jährige stehen in Zürich vor Gericht, weil sie unter Alkohol- und Cannabiseinfluss mit einer Eisenstange auf einen der über 600 Plastikbären eingeschlagen haben sollen, die Zürichs Innenstadt letzten Sommer "zierten". Zwei andere waren schon gebüsst worden.
15.03.2006 Alkoholwerbung: Berner Regierung ignoriert Verbotsauftrag
Quelle: 20minuten)
Der Knatsch um ein Werbeverbot für Alkohol geht weiter: Nun hat die Berner Regierung das Verbot aus der Gesetzesvorlage gekippt – entgegen dem Parlamentsentscheid. Grossrat Ruedi Löffel verspricht: «Ich werde Anträge stellen, damit der ursprüngliche Vorschlag der Regierung wieder gilt – inklusive Alkohol-Werbeverbot.» Der Grosse Rat behandelt die Vorlage in der am 20. März beginnenden Session. Kommissionsbericht vom 3.2.06
13.03.2006 79,1% stimmten gestern im Kanton Tessin für rauchfreie Gastbetriebe.  (Quelle:
Tages-Anzeiger, 13.3.06)
Basler Zeitung, 13.3.06
Dieser Entscheid wird für die übrige Schweiz Konsequenzen haben. In 10 Kantonen laufen schon ähnliche Bestrebungen, und der Bund versucht es mit dem Arbeitsrecht. 
Kommentar: Leider ist im Alkoholsektor die Interessenlage noch nicht so offensichtlich, und die Presse verhält sich dort immer noch mehrheitlich passiv, obwohl die Zigarettenwerbung mindestens so stark ist wie die Alkoholwerbung.
12.03.2006 Der Sonntagsblick vom 5.3.06 titelte: "Die Wodka-Kids vom Hauptbahnhof"

 

Ausführlich wird über das Rauschtrinken der Jugendlichen berichtet; Zahlen einer Isopublic-Umfrage auftrags der "Schweizer Illustrierten" bei 500 Jugendlichen vom Januar werden genannt. Alarmierend sei auch die Zahl der notfallmässig in Krankenhäuser eingelieferten Kinder gemäss der noch unveröffentlichen Krankenhausstatistik 2006. Fachleute werden nach Gründen gefragt. Die Erwachsenen müssten einschreiten, sagt einer. 
Kommentar: Über das "wie einschreiten" zerbricht sich aber wie immer niemand den Kopf. 
08.03.2006 Die Presse im Kt. Zürich berichtet über die Unfallzahlen 2005 im Kanton. Winterthur bildet die Ausnahme bei den Alkohol- Unfällen. (Quellen: Tages-Anzeiger, Der Landbote, Zürcher Oberländer) Während die Zeitungskommentatoren durchwegs die sinkenden Unfallzahlen mit den Polizeikontrollen und auch mit der neuen Promilleregelung in Verbindung bringen, will der Polizeivorstand von Winterthur, Stadtrat M. Künzle, (Gemäss "Der Landbote") neue Präventionskampagnen gegen Alkohol am Steuer. "Stärker kontrollieren bringt nicht viel. Die Dunkelziffer bleibt immer hoch." In Winterthur hatten die Unfälle, entgegen dem allgemeinen Trend, um 4% zugenommen!  (Alkoholunfälle Kanton:-19% bei >8‰) 
Kommentar: Der schon am 11.11.05 wegen Untätigkeit anlässlich der alkoholischen Studentenkrawalle von uns kritisierte Stadtrat scheint das falsche Ressort zu betreuen. Jetzt wäre gerade Zeit für einen Wechsel oder Rücktritt, die Ämter werden neu verteilt.
08.03.2006 Die führenden Schweizer Bildungsinstitutionen und der Schweizer Nationalfonds schliessen sich der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen an. Pressemitteilung vom 7.2.06
Globalisierter Wissensmarkt stellt neue Anforderungen an die Wissenschaft.
Schweizer Wissenschaftsorganisationen fördern den freien Zugang zu Forschungsresultaten. Die wichtigsten Schweizer Wissenschaftsinstitutionen haben gemeinsam die sogenannte "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" unterzeichnet, die den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Forschungsresultaten propagiert. Sie setzen damit ein positives Signal für die Einführung von "Open Access"-Lösungen in der Schweiz.
SNF Kommunikation - Pressemitteilungen - Laufendes Jahr
06.03.2006 Die Fachzeitschrift Abhängigkeiten 03/2005 ist erschienen:  Herausgegeben von der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) und dem Fachverband Sucht. Drei Beiträge sind online erhältlich: (Quelle: Infoset Direct - Newsletter März 2006)
07.03.2006 Gewalttätiger FCZ-Fan vom Bezirksgericht Zürich zu 5 Mt. bedingt verurteilt. Das Freibier der Stadt Zürich zum Cupsieg des FCZ im Mai 05 führte zu Krawallen mit Gewalt gegen Beamte, Körperverletzung usw. Ein Polizist wurde erheblich verletzt. 
Kommentar: Die Stadt Zürich sass offenbar nicht auf der Anklagebank wegen Beihilfe.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 7.3.06)
07.03.2006 Sessionsprogramm des Ständerates, Stand 6.3.06 Neu am 9.3.06: Bundesgesetz über Radio und Fernsehen, RTVG, Totalrevision
06.03.2006 «cool and clean» - for the spirit of sport: Getragen wird das Programm von Swiss Olympic, dem Bundesamt für Sport (BASPO) und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). «cool and clean» richtet sich in erster Linie an Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren und setzt Leitende und Spitzensportler als Vorbilder ein. Aktuell besteht für Sportvereine die Möglichkeit sich für den Wettbewerb Sport rauchfrei einzuschreiben   (Infoset Direct - Newsletter März 2006)
06.03.2006 "Standpunkte" Nr. 1/06 der SFA ist herausgekommen. U.a.: "Was bringt ein Alkoholverbot für unter 21-Jährige?"
06.03.2006 Sessionsprogramm des Nationalrates, heutiger Stand

U.a. 224/ 98.450 n Pa.Iv. Gross Jost. Beschlagnahmte Drogengelder für die Suchtrehabilitation am 24.3.06
88/ 02.093 n Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (RTVG). Totalrevision am 6.3.06

06.03.2006 "Seitenblick" im Tages-Anzeiger vom 6.3.06: "Eine Stange Bier für den Amtsschimmel". Zitat: "Die Zecher können ausknobeln, wie sie sich am günstigsten voll laufen lassen." Helmut Stalder befasst sich eingehend mit den Finessen des neuen Biergesetzes. Damit befasst sich heute der Ständerat. 
Kommentar: Eine Abstufung der Steuer ist an sich gerecht. Nur wenn sie dazu führt, den Einstieg zum Biertrinken noch billiger zu gestalten, wird sie kontraproduktiv. Eine Biersteuer gehörte in ein ganzes System von Alkoholsteuern eingebettet. Aber leider ist nicht das Bundesamt für Gesundheit zuständig sondern das Finanzamt.
06.03.2006 Der Newsletter von infoset ist erschienen. Er bringt Neuigkeiten aus allen Sucht-Gebieten, vor allem aus der Schweiz.
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02.03.2006 Presserat: Berichtigung einer Falschmeldung ist Pflicht Am Dienstag veröffentlichte der Presserat seinen Entscheid gegen die "Zuger Woche". Sie hatte es unterlassen, zu einem teilweise unkorrekten Artikel eine kurze Berichtigung zu bringen. Damit hätte es eine der journalistischen Pflichten verletzt. baz.ch - Basler Zeitung Online     (Siehe unsere hängige Beschwerde u.a. zum    gleichen Thema an den Presserat bei Briefe an ...)
01.03.2006 Kantonale Gesundheitsberichte durch das Gesundheitsobservatorium
c/o Office fédéral de la statistique Neuchâtel

Im Auftrag der Kantone BL, BS, BE, LU und SG hat das Obsan einen Bericht erstellt, 
welcher kantonale Gesundheitsprobleme für verschiedene Bevölkerungsgruppen identifiziert und gesundheitsförderndes sowie -schädigendes Verhalten aufzeigt. Die Daten stammen hauptsächlich aus der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2002.
http://www.obsan.ch/infos/publikationen/d/index.htm 

Internationales   

Hier folgen in chronologischer Reihenfolge des Eingangs Neuigkeiten aus andern Ländern, die für die Schweiz auch
interessant sein könnten.

Datum Thema Kommentar/Details
30.03.2006 In allen 50 Bundesstaaten der USA wurden diese Woche "Stadthaus- Meetings abgehalten zum Thema Alkoholkonsum der Minderjährigen. Etwa 1200 Treffen fanden statt zum Thema "Beginn zu reden bevor sie mit dem Trinken beginnen". Ein breites Spektrum von Gemeindegrössen kam zusammen, um Wege der Alkohol-Prävention bei Jugendlichen zu diskutieren, z.B. durch Verringerung der Nachfrage, der Verfügbarkeit und Erhältlichkeit.  town-hall meetings

(Quelle: Join Together, 30.3.06)

30.03.2006 Die US-Forst Verwaltung will ihre Landschaften, Strassen, Häfen und Skiorte für Firmenwerbung öffnen.  Lokale Beschränkungen für Tabak- Alkohol und Glücksspielwerbung sollen übernommen werden. Die vorgeschlagenen neuen Regeln sollen dieses Frühjahr definitiv werden.    
Der Hauptzweck des Plans ist es, Firmen zum Sponsern von speziellen Anlässen, wie Rennen, Wettbewerben und Festivals auf Grundstücken der Forstverwaltung zu ermutigen. Dabei dürften staatliche und lokale Werbeeinschränkungen übergangen werden.    
(Quelle: Marin Institute Alcohol News 21-27.3.06) Common Dreams Newswire, 23.3.06
30.03.2006 Ein Wirtschaftsförderungs- Programm der Universität von Iowa, USA für ihre Studenten ermöglicht Alkoholwerbung per Natel. Die Studenten Ian Jacobson und Kane Johnson gründeten eine Firma, die den Studenten per SMS billige Gelegenheiten für Alkoholkonsum in den Bars von Iowa City meldet. Die gleiche Universität bemüht sich, ihren Ruf als Party Schule loszuwerden und den Alkoholkonsum von Minderjährigen zu bekämpfen.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News - 32106 - 32706) Des Moines Register, IA, 23.3.06
30.03.2006 Das Pacific Institute for Research and Evaluation, USA ruft die Alkoholindustrie auf, das Marketing für Alcopops aufzugeben. In einer Presseerklärung äussert das Institut in San Jose, Calif. dass die Werbung für Alcopops die Gesundheitsrisiken von Mädchen während der Frühlingsferien erhöhen, wenn viele High School und College Studenten zu exotischen Orten reisen, um dort extreme Parties zu feiern.

(Quelle: Marin Institute Alcohol News 21-27.3.06)     PIRE, 21.3.06

30.03.2006 In Texas, USA greifen Undercover-Polizisten die Betrunkenen in Bars auf.  Sie wollen so eventuellem Fahren in angetrunkenem Zustand oder andern Taten oder Unfällen vorbeugen.
(Quelle: Join Together, 24.3.06)    MSNBC/Reuters, 23.3.06
24.03.2006 Start des Europäischen Projekts "Pathways for Health" on binge drinking, drink driving and health labeling am 7./8. Febr. 2006 in Berlin 30 Projekt-Partner von ganz Europa nahmen am Eröffnungsmeeting des Projekts teil. Warum dieses Projekt? Für die EU-Kommission ist die Reduktion von Alkoholschäden eine ihrer Prioritäten. Im Laufe des Jahres wird eine EU-Strategie veröffentlicht werden. Die Kommission benötigt viel Material für ihre Aktionen und dieses Projekt soll die besten Erfahrungen dazu liefern. Die Datenbank wird allen Interessierten zur Verfügung stehen.
(Siehe Veranstaltungen mit Berichten der Tagung)  DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
24.03.2006 An der International Nursing Research Conference am 23.3.06 in York, GB wurde über den starken Anstieg des Alkoholkonsums bei Jugendlichen referiert. Englands wachsende Bingedrinking-Kultur werde künftig gravierende Gesundheitsprobleme verursachen: Lebererkrankungen in viel grösserer Zahl und in jüngeren Jahren als jemals vorher. Man könne jetzt schon voraussehen, dass die Totesfälle wegen starkem und zu frühem Alkoholkonsum ansteigen werde. Junge Frauen haben sich im Alkoholkonsum den Männern angeglichen und sie in einigen Fällen überholt. 

(Quelle: Medical News Today, 24.3.06)

24.03.2006 Ein Parlamentarier in Kalifornien, USA verlangt ein Gesetz, das zum 2. Mal wegen Alkohol am Steuer Verurteilte verpflichtet, an ihrem Wagen ein rotes Nummernschild mit der Aufschrift DUI anzubringen. DUI bedeutet "driving under the influence" (Fahren unter dem Einfluss von Alkohol)
In Kalifornien steigt die Zahl der Alkoholunfälle und -Toten im Verkehr seit 1998.

(Quelle: World Health News, 24.3.06)

The Sacramento Bee, 23.3.06 (evtl. mit Gratisregistrierung)

 

23.03.2006 Ab 1.7.06 wollen die Mitglieder von DISCUS, Distilled Spirits Council of the U.S. keine Inserate mehr auf die Innenseite und die Rückseite des Umschlags von Magazinen platzieren, wenn dieser für Lieferung an Schulen  nicht entfernt werden kann.  DISCUS will damit zeigen, dass er seiner Verpflichtung zu "verantwortungsbewusster Werbung", die sich an Erwachsene richtet, nachkommt. 
 Davon betroffene Magazine sind u.a. Newsweek, People, Sports Illustrated, Time, and U.S. News & World Report.

(Quelle: Join Together, 22.3.06Albany Business Review, March 21, 2006

 

23.03.2006 Die britische Ärztegesellschaft der Gastroenterologen (Magen- Darmkrankheiten) ist enttäuscht, dass im neuen Staatsbudget die Alkoholsteuern nicht höher angesetzt werden. In einem Statement zeigen sie sich enttäuscht und besorgt, dass die Steuern nicht höher angesetzt werden. Sie sollten weit höher sein als die Inflation, um den Alkoholkonsum einzuschränken. Ihre Mitglieder würden das Ergebnis in erhöhten Zahlen von Lebererkrankungen und Todesfällen wegen Leberversagen feststellen. Je billiger der Alkohol sei, desto mehr werde getrunken. Er sei noch nie so billig gewesen wie jetzt. England weise zum ersten Mal mehr Tote durch Leberzirrhose auf als Frankreich.

Medical News Today, 23.3.06

21.03.2006 Anheuser-Busch werden bis 2010 die einzigen Alkoholsponsoren im neuen Stadium der Arizona-Cardinals sein. Die gesamte Zone am Südende des Stadions wird die "Budweiser Rote Zone". Budweiser kommt damit wörtlich ins Parterre, ins Parkett eines neuen Stadions der National Football League (Rugby). (Quelle: Marin Institute Alcohol News Weekly March 13-20)
Arizona Daily Star, AZ, March 20, 2006
21.03.2006 Das Marin Institute gibt Informationen, wie das Sponsoring von Gemeinde- Veranstaltungen durch die Alkoholindustrie vermieden werden kann. Wenn Gemeinde-Feste das Sponsoring der Alkoholindustrie annehme, werden sie unabsichtlich ein Teil der Marketing-Strategie dieser Industrie. Besorgte Gemeindemitglieder können mit Veranstaltern und lokalen Politikern zusammenarbeiten, um Alkoholfirmen durch Sponsoren zu ersetzen, die besser die Werte der Gemeinde widerspiegeln.
(Quelle: The Marin Institute, 14.-20.3.06)
19.03.2006 Im US-Staat New Jersey wird vom bisherigen Atemlufttest-Gerät auf den neuen "Alcotest" umgestellt.  Nun hat das oberste Gericht den Vorgang gestoppt und verlangt eine unabhängige Untersuchung, ob das neue Gerät zuverlässig arbeitet.

(Quelle: Join Together, 16.3.06)     The Star-Ledger, 16.3.06

19.03.2006 Join Together ruft auf, an einem nationalen Bericht in den USA teilzunehmen, welche Bedürfnisse in den K-12 Schulen hinsichtlich Alkohol- und Drogen- prävention bestehen. Es geht darum, von den Lehrern zu erfahren, was aktuell in den Schulen passiert und welche Werkzeuge und Informationen benötigt werden, um möglichst effektiv zu sein.
Kommentar: Es ist anzunehmen, dass sich Join Together der Tatsache bewusst ist, dass Schulprävention nur bedingt nützt. (Siehe "Alkohol - kein normales Konsumgut")
(Quelle: Join Together, 16.3.06)           Zur Untersuchung

 

19.03.2006 In Tennessee, USA wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, bei der nicht klar ist, ob sie die Gesetzgebung betr. Alkohol am Steuer verbessert oder behindert. Letztes Jahr wurde die Gesetzgebung verwässert. Jetzt sollte wieder eine Verbesserung erreicht werden.

(Quelle: World Health News, Harvard School of Public Health, 16.3.06) (The Tennessean, Mar. 12, 2006)

18.03.2006 Ausschreitungen bei Trinkgelagen in Spanien

Nach Aufrufen zu Massenbesäufnissen in mehreren Städten Spaniens haben landesweit mehrere Zehntausend Jugendliche an Trinkgelagen unter freiem Himmel teilgenommen. Allein in Granada im Süden des Landes kamen mehr als 20 000 Menschen zusammen. (Quelle: baz.ch - Basler Zeitung Online, 18.3.06)

18.03.2006 Das Senatskomitee "Kinder, Jugend und Familie" hielt in San Diego, CA, USA ein Hearing über Alcopops ab. Es ging um 2 Gesetzesvorlagen, eine um die Klassifitierung von Bier zu Schnaps zu ändern und dann gegen die Alcopopwerbung.
(Quelle: Join Together, 15.3.06San Diego Union-Tribune, 11.3.06
18.03.2006 Die "Eltern zu Eltern Koalition" hat ihre Forderung einer Erhöhung der Alkoholsteuer dem Gouverneur von New Jersey unterbreitet. Die Erhöhung um einen "Nickel" soll mehr Mittel für die Rehabilitation von Abhängigen bringen.

(Quelle: Join Together, 15.3.06)       Cherry Hill Courier-Post 03/14/06

 

18.03.2006 Die amerikanische Kampagne für alkoholfreies Sportfernsehen ist weiter aktiv. Sie drängt Kollegen und Universitäten, an das Männer-Basketball-Tournier Teams zu senden, die erreichen sollen, dass die Bierreklame im College-Sport gestoppt wird. Von 64 Tournier-Schulen befürworten bisher 10 das Ende der Bierreklame. (Quelle: Join Together, 15.3.06)   Campaign for Alcohol-Free Sports TV /      Marine Institute, 14.-20.3.06            The Atlanta Journal-Constitution, 15.03.06          CSPI Newsroom, 15.3.06
16.03.2006 Ein Beitrag zur auch in der Schweiz diskutierten Rehab-Methode des "Kontrollierten Trinkens" Eine Klinik in Salem, Mass., USA beginnt mit einem Programm des mässigen Trinkens. Es wird als Alternative zum Programm der Alcoholics Anonymous (AA) gesehen, wobei betont wird, dieses hätte auch seine Berechtigung. Michael Levy, medizin. Direktor von CAB Health and Recovery in Salem, Mass., sagte, das Programm könnte Leute ansprechen, die sonst nicht Hilfe suchen würden. (Quelle: Join Together, 13.3.06)
12.03.2006 Der Tages-Anzeiger vom 11.3.06  berichtet, die EU und die USA hätten das Weinhandelsabkommen jetzt unterzeichnet. Wir meldeten die Verhandlungen darüber am 21.12.05 hier unter Internationales.
11.03.2006 Das Statistische Amt der EU-Kommission hat das Jahrbuch 2005 herausgegeben.  Es ist online zugänglich. Zum Thema Alkohol findet sich (noch?) nichts.
10.03.2006 Neues deutsches Gesundheitsportal informiert unabhängig und objektiv. Quellen werden nach strengen wissenschaftlichen Kriterien geprüft.
Unabhängige und verlässliche, dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechende und zudem anschauliche Gesundheitsinformationen finden Bürger und Patienten jetzt unter www.gesundheitsinformation.de – und das kostenlos. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seine neue Internetseite am 14. Februar 2006 in Berlin offiziell freigeschaltet.
10.03.2006 Die "Get Serious"-Kampagne in den USA plant mehr als 1000 Stadthaus-Treffen, um Kinder vor dem Alkoholkonsum zu schützen. Im ganzen Land organisieren führende Gemeindepersönlichkeiten mit Hilfe des  Interagency Coordinating Committee for the Prevention of Underage Drinking (ICCPUD), gegen Ende März Treffen, um mehr über das Trinken der Minderjährigen und die Folgen zu erfahren und bestmögliche Präventionsmassnahmen zu diskutieren. Jedermann ist aufgerufen, daran teilzunehmen.
(Quelle: Join Together, 9.3.06)  
First: Find a Meeting in Your Community  / Second: Planning to Attend? Tell Join Together 
08.03.2006 Die Behörden von Marin, CA, USA verboten am Dienstag das Alkohol-Sponsoring an der County-Messe. Die Aufsichtsbehörde entschied mit 5:0 Stimmen. Es sei wohl das erste Mal, dass alle mit alkoholischen Getränken verbundenen Firmen das Sponsoring verboten wurde. Allerdings wird Alkohol weiterhin verkauft. Vor allem Jugendorganisationen hatten seit 2 Jahren dafür gearbeitet. (Quelle: Marin Institute Alcohol News - 28.2.06 - 6.3.06) Marin Independent Journal - Marin, 3/1/06     Über "Play Fair"  
06.03.2006 Die DHS, Deutsche Haupt- stelle für Suchtfragen brachte einen Text zur Alkoholsituation in Europa. Europa ertrinkt im Alkohol – Rauschtrinken hat sich etabliert - Alkoholika sind in Europa Getränke erster Wahl. Weltweit liegt die europäische Bevölkerung mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 11 Litern purem Alkohol an der Spitze. Eine besondere Form des exzessiven Alkoholkonsums, der insbesondere bei Heranwachsenden zu beobachten ist, hat sich in Europa in den letzten 10 Jahren etabliert: „Binge Drinking“, der Konsum einer erheblichen Alkoholmenge, der nicht selten mit Bewusstlosigkeit endet.
05.03.2006 In Leeds, GB wurde die erste interaktive Webseite eröffnet, die helfen soll, den Alkoholkonsum der Studenten zu senken.

Das e-UNICAL Projekt wird auf den einzelnen zugeschnittenes Online-Feedback verwenden, um den Studenten zu helfen, gut informiert über ihren Alkoholkonsum zu entscheiden. Wenn das Projekt erfolgreich ist, könnte es landesweit und über die Grenzen hinaus wirken. (Quelle: Medical News today, 4.3.06

04.04.2006 Zum ersten Mal ruft in den USA der Surgeon General (der "Landesarzt") zu einer Protestaktion wegen dem Trinken Minderjähriger auf. Sie können diese einflussreiche Stellungnahme unterstützen und mithelfen, dass sie Zähne bekommt.
(Quelle: Join Together, 3.3.06)
Take Action Surgeon General's Call To Action On Underage Drinking - Submit Comments
01.03.2006 Die Kampagne "Get serious" in den USA hat bereits Tausende von Unterschriften erhalten. Join Together ruft nochmals auf. Siehe 21.2.06.
Kommen wir in Fahrt auf den Monat April hin, der dem Bewusstwerden über das Alkohoproblem gewidmet sein wird. Dies ist eine perfekte Gelegenheit, die Kampagne in Aktionen umzusetzen, um Amerikas Krise mit dem Trinken Minderjähriger zu überwinden. 
Sign the Campaign                www.GetSerious.org
01.03.2006 L'A.N.P.A.A., die grosse französische Präventions- Organisation beginnt eine grosse Kampagne zu Alkohol im Betrieb. 

Slogan: "Das Risiko vorherzusehen ist unsere Verantwortung"

 http://web.archive.org/web/20060302072243/http://internet.anpaa.asso.fr/php/forum/

 

01.03.2006 Ein Gericht in Buenos Aires entschied: Alkohol am Arbeitsplatz ist kein Kündigungsgrund. Eine Entlassung sei nur aus Sicherheitsgründen zulässig. Z.B. Chirurg, Buschauffeur etc. 
Arbeitgeber müssten auch dazu beitragen, dass der Alkoholkranke wieder gesund würde.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 1.3.06)
01.03.2006 In Wisconsin, USA will ein Parlamentarier Alkohol wieder auf die Liste von gefährlichen Stoffen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt bringen. Im Laufe von Änderungen im Strafmass fiel der Alkohol in den 90er Jahren heraus. Es mache keinen logischen Sinn, diese Lücke im Gesetz, sagt Scott Nelson, Assistent zu Sen. Cathy Stepp (R-Yorkville), die das neue Gesetz unterstützt. Wisconsin ist der einzige US-Staat, der diese Gesetzeslücke aufweist. 
Kommentar: Bei uns spielt Alkohol als Hilfe bei Vergewaltigungen oder bei "Überzeugungsarbeit vor dem Sex" auch eine Rolle. Gerade jetzt in der Fasnachtszeit. Dies erscheint aber in keinem Gesetz(?) oder keiner Statistik.
(Quelle:
01.03.2006 Die nationale Konsumenten-Liga in USA wünscht Deklarationen auf den Etiketten von Alkoholika. Ihr Präsident sagte, dass 90% der Amerikaner mehr Informationen auf der Verpackung sehen möchten. Das U.S. Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau kündigte an, dass bald eine provisorische Regel herausgegeben werde, welche eine Deklaration von allergischen Stoffen verlange. Die Alkoholindustrie solle freiwillig schon anfangen.
(Quelle: Join Together, 27.2.06)   The National Consumers League       CBS, 26.2.06

List of English texts

Date

German

English

30.03.2006 In allen 50 Bundesstaaten der USA wurden diese Woche "Stadthaus- Meetings abgehalten zum Thema Alkoholkonsum der Minderjährigen.

Local communities convened about 1,200 town-hall meetings across the U.S. this week to raise awareness about underage drinking and spur action to address the problem.
Funded by small grants from the federal Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA), the meetings were held in all 50 states with the theme "Start Talking Before They Start Drinking." A broad spectrum of community leaders came together to discuss ways to prevent underage drinking by reducing demand, availability, and access to alcohol. (Source: Join Together, 03/30/06)

30.03.2006 Die US-Forst Verwaltung will ihre Landschaften, Strassen, Häfen und Skiorte für Firmenwerbung öffnen. 

National Forests To Allow Corporate Ads: Local Restrictions on Liquor and Tobacco Advertising Will be Preempted. The focus of the plan is to encourage corporate donations to support “special events, such as races, competitions [and] festivals” on national forest lands. The proposal substantially liberalizes “sponsor recognition” rules so that, for the first time, a corporation could –

  • Display banners, signs and other advertisements on forest trails, along roadways and inside concessions. The only limit on ads would be the discretion of a designated “authorized officer;”
  • Override state or local restrictions on advertising alcoholic beverages, tobacco products, gambling or other services and devices; and
  • Advertise without any limitation inside lodges and marinas, on ski gondolas and within ski areas operated by concessionaires.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News 21-27.3.06) Common Dreams Newswire, 03/23/06
30.03.2006 Ein Wirtschaftsförderungs- Programm der Universität von Iowa, USA für ihre Studenten ermöglicht Alkoholwerbung per Natel.

U of I venture mixes messages on drinking
University of Iowa students Ian Jacobson and Kane Johnson started a company that sends students cell phone text messages with exclusive drink specials, food deals and admission discounts at Iowa City bars. The university helps pay for their endeavor through a new entrepreneurship program. That's the same university that is trying to fight its reputation as a party school and to combat underage drinking.
(Source: Marin Institute Alcohol News - 32106 - 32706) Des Moines Register, 3/23/06

30.03.2006 Das Pacific Institute for Research and Evaluation, USA ruft die Alkoholindustrie auf, das Marketing für Alcopops aufzugeben.

'Alcopops' Pose Health Threat During Spring Break'
Pacific Institute for Research and Evaluation, March 21, 2006
Marketing of new alcoholic beverages to girls increases the health risks they face during Spring Break, when many high school and college students travel to exotic locales for extreme partying, according to a national expert on alcohol problems.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News 21.-27.3.06)     PIRE, 21.3.06

30.03.2006 In Texas, USA greifen Undercover-Polizisten die Betrunkenen in Bars auf. 

The Texas Alcoholic Beverage Commission is enforcing the state's law against public intoxication in a novel venue: bars. (Source: Join Together, 03/24/06)    MSNBC/Reuters, 03/23/06

24.03.2006 Start des Europäischen Projekts "Pathways for HealthPathways for Health" am 7./8. Febr. 2006 in Berlin Thirty project partners from all over Europe attended a kick-off meeting of the “Pathways for Health Project on binge drinking, drink driving and health labeling” from the 7th until 8th  February 2006 in Berlin. Why this project?
For the European Commission the reduction of alcohol related harm is one of its priorities. An EU-strategy will be published during late 2006. The Commission needs a lot of input for their actions and the project could deliver experiences of best practice. The database will be available for all interested persons. (Source: EUROCARE)
(See "Veranstaltungen/Events with reports)
24.03.2006 An der International Nursing Research Conference am 23.3.06 in York, GB wurde über den starken Anstieg des Alkoholkonsums bei Jugendlichen referiert. Britain's growing binge drinking culture is likely to create future health problems such as liver disease at a much faster rate and younger age than ever before, the Royal College of Nursing's 2006 International Nursing Research Conference will be told this week. Health professionals are already seeing rising alcohol-related mortality because of heavy and inappropriate consumption of alcohol at a young age. Young women in the 18-24 age group in Britain are now matching, and in some cases overtaking, young men in their alcohol consumption.
(Source: Medical News Today, 24.3.06)
24.03.2006 Ein Parlamentarier in Kalifornien, USA verlangt ein Gesetz, das zum 2. Mal wegen Alkohol am Steuer Verurteilte verpflichtet, an ihrem Wagen ein rotes Nummernschild mit der Aufschrift DUI anzubringen. A California lawmaker wants to force two-time offenders to attach red license plates with the letters DUI, for 'driving under the influence,' to their vehicles. After 1998 roadway deaths and accidents involving alcohol have been on the rise in California. (1998: 31% - 2004: 35,7% of total fatalities) 

(Source: World Health News, 03/24/06)

The Sacramento Bee, 03/23/06 (evtl. free registration)

23.03.2006 Ab 1.7.06 wollen die Mitglieder von DISCUS, Distilled Spirits Council of the U.S. keine Inserate mehr auf die Innenseite und die Rückseite des Umschlags von Magazinen platzieren, wenn dieser für Lieferung an Schulen  nicht entfernt werden kann.  Starting on July 1, Distilled Spirits Council of the U.S. (DISCUS) members will cease placing ads on the inside and back covers of magazines if the covers cannot be removed for special bindings that omit alcohol ads for school distribution. DISCUS said the move reflects its commitment to "responsible advertising" aimed at adults.
Magazines affected include Newsweek, People, Sports Illustrated, Time, and U.S. News & World Report.

(Source: Join Together, 03/22/06)   Albany Business Review, March 21, 2006

23.03.2006 Die britische Ärztegesellschaft der Gastroenterologen (Magen- Darmkrankheiten) ist enttäuscht, dass im neuen Staatsbudget die Alkoholsteuern nicht höher angesetzt werden.

Gastroenterologists Disappointed In Level Of Rise In Alcohol Duty, UK
Statement From The British Society of Gastroenterology Following The Chancellor's Budget Announcement:
“The British Society of Gastroenterology is disappointed and concerned that the level of increase in the duty on alcohol is not higher. It should have been increased at a level far higher than inflation to limit drinking. “Our members see the effects of increased alcohol consumption in increased rates of liver disease and death from liver failure. “Price is a key determinant of the amount people drink. The evidence is overwhelming and shows that the cheaper alcohol is, the more people drink.
Medical News Today, 3/23/06

21.03.2006 Anheuser-Busch werden bis 2010 die einzigen Alkoholsponsoren im neuen Stadium der Arizona-Cardinals sein. The most dominant indoor feature of the upcoming Arizona Cardinals Stadium will be an area known as the "Budweiser Red Zone." Anheuser-Busch and the Cardinals have struck a deal to allow the beer company to take up the entire south end zone of the stadium and capitalize on the Glendale venue's large concourse. The agreement means that Budweiser and Bud Light will be the exclusive alcohol sponsors of the Cardinals at the stadium through 2010. (Source: Marin Institute Alcohol News Weekly March 13-20)
Arizona Daily Star, AZ, March 20, 2006
21.03.2006 Das Marin Institute gibt Informationen, wie das Sponsoring von Gemeinde- Veranstaltungen durch die Alkoholindustrie vermieden werden kann. Alcohol Sponsorship and Community Events
When community fairs and festivals accept sponsorship from the alcohol industry, they become an unwitting part of the industry's marketing strategy. Concerned community members can work with event coordinators and local policy makers to replace alcohol companies with sponsors that better reflect the community's values.
(Source: The Marin Institute, 14.-20.3.06)
19.03.2006 Im US-Staat New Jersey wird vom bisherigen Atemlufttest-Gerät auf den neuen "Alcotest" umgestellt.  New Jersey officials were poised to switch their roadside alcohol breath-testing technology from Breathalyzers to "Alcotest" devices, but the state's highest court put the brakes on the plan. The New Jersey Supreme Court put the change on hold until judges decide if the Alcotest 7110 is as accurate at identifying drunk drivers as the Breathalyzer was. (Quelle: Join Together, 03/16/06)     The Star-Ledger, 03/16/06
19.03.2006 Join Together ruft auf, an einem nationalen Bericht in den USA teilzunehmen, welche Bedürfnisse in den K-12 Schulen hinsichtlich Alkohol- und Drogen- prävention bestehen. Join Together is conducting a national online survey of teachers to learn what is actually happening in USA at the classroom level in alcohol and drug prevention education, and what tools and information the teachers feel they need in order to be as effective as possible.

(Source: Join Together, 03/16/06)           To the survey

19.03.2006 In Tennessee, USA wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, bei der nicht klar ist, ob sie die Gesetzgebung betr. Alkohol am Steuer verbessert oder behindert. In Tennessee, USA, Gov. Phil Bredesen's formation of a 12-member task force on the state's DUI laws should not be used by legislators as an excuse to stall needed DUI legislation. Bredesen said last week that he was convening the task force at the request of law enforcers to evaluate existing DUI laws, not to supercede legislation.State's DUI law needs teeth -
(Quelle: World Health News, Harvard School of Public Health, 03/16/06)
18.03.2006 Das Senatskomitee "Kinder, Jugend und Familie" hielt in San Diego, CA, USA ein Hearing über Alcopops ab. The Senate Select Committee on Children, Youth and Families recently held a hearing on alcopops in San Diego. The hearings were prompted by two alcopop bills: one to change the classification of the drinks from beer to distilled spirits, thus raising the tax on the beverages; the other seeking to ban alcopop ads and marketing that appeal to children. (Source: Join Together, 03/15/06)         San Diego Union-Tribune, 03/11/06
18.03.2006 Die "Eltern zu Eltern Koalition" hat ihre Forderung einer Erhöhung der Alkoholsteuer dem Gouverneur von New Jersey unterbreitet. The Parents to Parents Coalition (P2P), a group advocating for New Jersey to raise its alcohol tax by a nickel a drink to provide more funds for addiction treatment, recently took its case to Gov. Jon Corzine. 
(Source: Join Together, 03/15/06)       Cherry Hill Courier-Post 03/14/06
18.03.2006 Die amerikanische Kampagne für alkoholfreies Sportfernsehen ist weiter aktiv. NCAA Schools Urged to End Beer Ads on Broadcasts
Of 64 Men’s Basketball Tournament Schools, 10 Support an End to Beer Ads on College Sports Programming. The Campaign for Alcohol-Free Sports TV urged 54 of the 64 colleges and universities sending teams to the NCAA men's basketball tournament to commit to ending beer advertising on college sports games.   
(Source: Join Together, 03/15/06)    Campaign for Alcohol-Free Sports TV 
Marine Institute, 14.-20.3.06            The Atlanta Journal-Constitution, 03/15/
16.03.2006 Ein Beitrag zur auch in der Schweiz diskutierten Rehab-Methode des "Kontrollierten Trinkens"

Putting aside controversy surrounding the Moderation Management (MM) program, a Massachusetts addiction treatment center has initiated a moderate-drinking program as an alternative to Alcoholics Anonymous (AA).

11.03.2006 Das Statistische Amt der EU-Kommission hat das Jahrbuch 2005 herausgegeben.  Eurostat provides a practical statistical guide Europe in figures – Eurostat yearbook 2005 containing essential, accurate and recent information on the current situation in Europe. EUROPA - Eurostat - Eurostat yearbook 2005
10.03.2006 Die "Get Serious"-Kampagne in den USA plant mehr als 1000 Stadthaus-Treffen, um Kinder vor dem Alkoholkonsum zu schützen.

More than 1,000 town hall meetings, organized by local leaders with the assistance of the Interagency Coordinating Committee for the Prevention of Underage Drinking (ICCPUD), will be held in USA nationwide in late March. The meetings provide an important opportunity for communities "to come together to learn more about underage drinking and its impact, and to discuss how their community can best prevent underage alcohol use."  (Source: Join Together, 03/09/06)
First: Find a Meeting in Your Community  / Second: Planning to Attend? Tell Join Together  Mobilize Your Town Meeting for Action  / Fourth: Sign the Get Serious Petition 

08.03.2006 Die Behörden von Marin, CA, USA verboten am Dienstag das Alkohol-Sponsoring an der County-Messe. Marin officials on Tuesday banned alcohol beverage sponsorship of the county fair. The Board of Supervisors voted 5 to 0 to approve what officials think is the first ordinance in the nation to bar any alcohol-beverage-related business from sponsoring the Marin County Fair or placing sponsorship signs at the event. Alcohol will continue to be sold.
(Source: Marin Institute Alcohol News - 28.2.06 - 6.3.06) Marin Independent Journal - Marin, 3/1/06   About Play fair  
08.03.2006 Die führenden Schweizer Bildungsinstitutionen und der Schweizer Nationalfonds schliessen sich der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen an. Press Release: Berne, 7 February 2006
Globalised knowledge market poses new challenges to science.
Joint signing of the "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" by Swiss scientific organisations.
The Rector's Conference of the Swiss Universities (CRUS), the Conference of the Swiss Universities of Applied Sciences (KFH), the Swiss Conference of Schools for Teacher Education (SKPH) as well as the Council of the Swiss Scientific Academies (CASS), together with the Swiss National Science Foundation (SNF), have signed the so-called "Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" which furthers open access to knowledge in the sciences and humanities.
Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities
05.03.2006 In Leeds, GB wurde die erste interaktive Webseite eröffnet, die helfen soll, den Alkoholkonsum der Studenten zu senken.

The country's first interactive website to help students cut down on alcohol has launched at Leeds. If successful, it could be rolled out across the UK and beyond. 
The e-UNICAL project will use tailored online feedback based on reported alcohol consumption to help students make informed decisions about their drinking. 
(Source: Medical News today, 4.3.06

04.03.2006 Zum ersten Mal ruft in den USA der Surgeon General (der "Landesarzt") zu einer Protestaktion wegen dem Trinken Minderjähriger auf.

The U.S. Surgeon General will issue a first-ever "Call to Action" to stop underage drinking this spring. You can help shape this influential statement, ensuring it has teeth.    (Source: Join Together, 3/3/06)
Take Action Surgeon General's Call To Action On Underage Drinking - Submit Comments

01.03.2006 Die Kampagne "Get serious" in den USA hat bereits Tausende von Unterschriften erhalten. Building Momentum for Alcohol Awareness Month (See entry 2/21/06)
April is Alcohol Awareness Month, a perfect opportunity to translate the growing momentum behind our Get Serious campaign into real action to solve America's underage drinking crisis.
Sign the Campaign                www.GetSerious.org
01.03.2006 In Wisconsin, USA will ein Parlamentarier Alkohol wieder auf die Liste von gefährlichen Stoffen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt bringen. Alcohol should be listed as a date-rape drug in Wisconsin's sexual-assault statute, according to a state lawmaker, the Racine Journal Times reported Feb. 16.
"There's no logical reason to have this gap in the law," said Scott Nelson, an aide to bill sponsor Sen. Cathy Stepp (R-Yorkville). "There's no difference between smoking marijuana and getting high and drinking alcohol and getting drunk."
(Quelle: Join Together, 27.2.06/b)
01.03.2006 Die nationale Konsumenten-Liga in USA wünscht Deklarationen auf den Etiketten von Alkoholika.   (Source: Join Together, 2/27/06)

The National Consumers League says that alcohol bottles should contain nutritional information similar to that on food products and medications. The U.S. Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau accepted public comments on ingredient labels for alcoholic beverages. "You will see very shortly a temporary rule will be going out requiring the disclosure of allergens on alcoholic beverages," said agency head John Manfreda.  /       The National Consumers League /        CBS, 2/26/06 

Dossiers: Alkoholkonsum Minderjähriger/Erhältlichkeit
                Underage drinking   (ab 2004)
   

 

Eintrag/Entry

Webeite/site / Details

Thema

Theme

30.03.2006 Internationales

English Texts

In allen 50 Bundesstaaten der USA wurden diese Woche "Stadthaus- Meetings abgehalten zum Thema Alkoholkonsum der Minderjährigen. Local communities convened about 1,200 town-hall meetings across the U.S. this week to raise awareness about underage drinking.
30.03.2006 Internationales

English Texts

Ein Wirtschaftsförderungs- Programm der Universität von Iowa, USA für ihre Studenten ermöglicht Alkoholwerbung per Natel. University of Iowa students started a company that sends students cell phone text messages with exclusive drink specials, food deals and admission discounts at Iowa City bars.
25.03.2006 Leserbriefe Der Jugend Grenzen setzen?
Leserbrief unterwegs.
 
24.03.2006 Internationales

English Texts

Start des Europäischen Projekts "Pathways for Health" on binge drinking, drink driving and health labeling am 7./8. Febr. 2006 in Berlin “Pathways for Health Project on binge drinking, drink driving and health labeling” from the 7th until 8th  February 2006 in Berlin.
24.03.2006 Internationales

English Texts

Binge-Drinking in England. Mehr Leberschäden in jüngeren Jahren erwartet. Frauen trinken gleichviel wie Männer, z.T. schon mehr. Britain's growing binge drinking culture is likely to create future health problems such as liver disease at a much faster rate and younger age than ever before.
22.03.2006 Aktuell Blauring und Jungwacht wollen u.a. ein Papier zu Suchtmitteln ausarbeiten.  
22.03.2006 Aktuell Testkäufe in Zürich vor laufender Kamera  
12.03.2006 Aktuell Der Sonntagsblick vom 5.3.06 titelte: "Die Wodka-Kids vom Hauptbahnhof" Binge drinking in Switzerland (de)
10.03.2006 Internationales

English Texts

Die "Get Serious"-Kampagne in den USA plant mehr als 1000 Stadthaus-Treffen, um Kinder vor dem Alkoholkonsum zu schützen. Community leaders around the USA are organizing town meetings to brainstorm strategies to protect America’s kids from alcohol.
07.03.2006 Parlamentsdebatten Im Kantonsrat Zürich hat die EVP den "hemmungslosen Verkauf" von Alkohol an Schulpflichtige in einer Fraktionserklärung scharf kritisiert.   
05.03.2006 Internationales

English Texts

In Leeds, GB wurde die erste interaktive Webseite eröffnet, die helfen soll, den Alkoholkonsum der Studenten zu senken. The country's first interactive website to help students cut down on alcohol has launched at Leeds. If successful, it could be rolled out across the UK and beyond. 
04.03.2006 Internationales

English Texts

Zum ersten Mal ruft in den USA der Surgeon General (der "Landesarzt") zu einer Protestaktion wegen dem Trinken Minderjähriger auf. The U.S. Surgeon General will issue a first-ever "Call to Action" to stop underage drinking this spring.
01.03.2006 Internationales

English Texts

Die Kampagne "Get serious" in den USA hat bereits Tausende von Unterschriften erhalten. April is Alcohol Awareness Month, a perfect opportunity to translate the growing momentum behind our Get Serious campaign into real action to solve America's underage drinking crisis.

Dossier Suchtmittelwerbung

Datum

Kapitel / Brief

Thema 

30.03.2006 International
                   Engl. Texts
Die US-Forst Verwaltung will ihre Landschaften, Strassen, Häfen und Skiorte für Firmenwerbung öffnen. National Forests To Allow Corporate Ads: Local Restrictions on Liquor and Tobacco Advertising Will be Preempted. 
30.03.2006 International
                   Engl. Texts
Ein Wirtschaftsförderungs- Programm der Universität von Iowa, USA für ihre Studenten ermöglicht Alkoholwerbung per Natel.
University of Iowa students started a company that sends students cell phone text messages with exclusive drink specials, food deals and admission discounts at Iowa City bars.
23.03.2006 International
                   Engl. Texts
Ab 1.7.06 wollen die Mitglieder von DISCUS, Distilled Spirits Council of the U.S. keine Inserate mehr auf die Innenseite und die Rückseite des Umschlags von Magazinen platzieren, wenn dieser für Lieferung an Schulen  nicht entfernt werden kann. Starting on July 1, Distilled Spirits Council of the U.S. (DISCUS) members will cease placing ads on the inside and back covers of magazines if the covers cannot be removed for special bindings that omit alcohol ads for school distribution.
22.03.2006 Forschung /Research Ownership of Alcohol-Branded Merchandise and Initiation of Teen Drinking / Besitz von Waren mit Alkoholmarken-Aufdruck und Einstieg von Jugendlichen in den Alkoholkonsum 
21.03.2006 Forschung /Research Prevention of Deaths From Harmful Drinking in the
United States: The Potential Effects of Tax Increases and
Advertising Bans on Young Drinkers / Den Todesfällen wegen schädlichem Alkoholkonsum in den USA vorbeugen: Die möglichen Auswirkungen von Steuererhöhungen und Werbeverboten auf junge Trinker
21.03.2006 International
                   Engl. Texts
Anheuser-Busch werden bis 2010 die einzigen Alkoholsponsoren im neuen Stadium der Arizona-Cardinals sein. 
21.03.2006 Forschung / Research 111 Prevention of Deaths From Harmful Drinking in the
United States: The Potential Effects of Tax Increases and
Advertising Bans on Young Drinkers / Den Todesfällen wegen schädlichem Alkoholkonsum in den USA vorbeugen: Die möglichen Auswirkungen von Steuererhöhungen und Werbeverboten auf junge Trinker
21.03.2006 International
                   Engl. Texts
Das Marin Institute gibt Informationen, wie das Sponsoring von Gemeinde- Veranstaltungen durch die Alkoholindustrie vermieden werden kann. Alcohol Sponsorship and Community Events
18.03.2006 International
                   Engl. Texts
Die amerikanische Kampagne für alkoholfreies Sportfernsehen ist weiter aktiv. NCAA Schools Urged to End Beer Ads on Broadcasts. Of 64 Men’s Basketball Tournament Schools, 10 Support an End to Beer Ads on College Sports Programming. 
15.03.2006 Briefe an ... Beschwerde an Presserat, weil die Journalistinnen und Journalisten dessen Richtlinien nicht einhalten.
15.03.2006 Aktuell Die Berner Regierung hat aus einem Gesetzesentwurf das Verbot der Alkoholwerbung entgegen dem Auftrag des Parlaments wieder entfernt. Am Donnerstag entscheidet der Grosse Rat.
08.03.2006 International
                   Engl. Texts
No more alcohol related sponsoring at the Marin County Fair, CA. USA  Kein Alkohol-Sponsoring mehr an der Marin County Messe.
01.03.2006 Forschung / Research 106 Targeting Adolescents? The Content and Frequency of Alcoholic and Nonalcoholic Beverage Ads in Magazine and Video Formats November 1999–April 2000 Auf Jugendliche gezielt? Inhalt und Häufigkeit von Reklame für alkoholische und nichtalkoholische Getränke In Magazinen und Video Formaten Nov. 99 - April 2000 (in USA) 

 Dossier Alkohol und Verkehr /  Drink Driving

Datum Link  Thema / Theme
27.03.2006 Forschung / Research Combining Alcohol And Red Bull® Reduces The 'perception' Of Impairment - Alcohol's Harmful Effects On Motor Coordination, However, Remain Intact (Not official title of study) Die Kombination von Alkohol und Red Bull vermindert die Wahrnehmung einer Verschlechterung des eigenen Zustands. - Die schädlichen Auswirkungen auf die motorische Koordination bleiben allerdings bestehen. 
24.03.2006 Internationales
                            English Text
Start des Europäischen Projekts "Pathways for Health" on binge drinking, drink driving and health labeling am 7./8. Febr. 2006 in Berlin“Pathways for Health Project on binge drinking, drink driving and health labeling” from the 7th until 8th  February 2006 in Berlin.
24.03.2006 Internationales
                            English Text
In Kalifornien, USA möchte ein Parlamentarier, dass Wiederholungstäter mit Alkohol am Steuer ein rotes Nummernschild mit DUI-Aufschrift am Auto anbringen müssen. California: Red Tags of Shame for DUI Cases?
19.03.2006 Internationales
                            English Text
Im US-Staat New Jersey wird vom bisherigen Atemlufttest-Gerät auf den neuen "Alcotest" umgestellt. N.J. Breath-Test Switch Halted by Court
19.03.2006 Internationales
                            English Text
In Tennessee, USA setzte der Gouverneur eine Arbeitsgruppe ein, die die Alkoholgesetzgebung betr. Alkohol am Steuer bearbeiten soll. In Tennessee, USA, Gov. Phil Bredesen formed a 12-member task force on the state's DUI laws.
15.03.2006 Leserbriefe Alkoholunfälle in Winterthur
08.03.2006 Aktuell Die Presse im Kt. Zürich berichtet über die gesunkenen Unfallzahlen 2005 im Kanton. Winterthur bildet die Ausnahme mit 4% mehr Unfällen.  (Leserbrief pendent)

Dossier Alcopops-Übersicht

Datum

Link zum Artikel

Thema

30.03.2006 Internationales Alcopops bringen Gesundheitsrisiken von Mädchen in USA während der Frühlingsferien bei extremen Parties.
18.03.2006 Internationales Das Senatskomitee "Kinder, Jugend und Familie" hielt in San Diego, CA, USA ein Hearing über Alcopops ab.

Dossier: Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund

Auf dieser Seite stellen wir die von uns zu diesem Thema gesammelten Informationen zusammen. (Ohne 
Anspruch auf Vollständigkeit)

Datum Link/Seite Thema Quelle
31.03.2006 Forschung/Research Moderate alcohol use and reduced mortality risk: Systematic error in prospective studies
Mässiger Alkoholkonsum und vermidertes Todesfallrisiko: Systematische Fehler in prospektiven Studien
World Health News / Los Angeles Times online / Addiction Research and Theory
30.03.2006 Forschung/Research Associations Between the Age at Diagnosis and Location of Colorectal Cancer and the Use of Alcohol and Tobacco
Zusammenhänge zwischen dem Alter bei Diagnose und Lokalisierung von Dickdarm- und Mastdarmkrebs und dem Konsum von Alkohol und Tabak
Medical News Today / 
Archives of Internal Medecine
19.03.2006 Forschung/Research Regarding the discussion about studies which compare alcohol consumers with abstainers: The ICAP (International Center for Alcohol Policies), Institute of the alcohol industry had issued in June 2000 already a report "Who are the abstainers?" It is quite possible that at that time they discovered the possibilities by utilizing the diversity in the groupe of abstainers for studies in which the abstainers had no chance against the consumers.
Zur Diskussion Vergleiche von Alkoholkonsumenten mit Abstinenten: Das ICAP (International Center for Alcohol Policies), Institut der Alkoholindustrie in Washington, hat bereits im Juni 2000 einen Bericht veröffentlicht mit dem Titel "Wer sind die Abstinenten?". Es ist durchaus denkbar, dass dabei die Möglichkeiten entdeckt wurden, die Verschiedenheit der Abstinenten als Gruppe, die fehlende Homogenität, für Untersuchungen auszunützen, bei denen die Abstinenten schlechter als Alkoholkonsumenten abschneiden mussten. 
The ICAP (International Center for Alcohol Policies)

ICAP REPORTS 8


Dossiers: WTO - GATS (DOHA-Verhandlungsrunde 2003/04

Thema

English documents

FOCUS NO. 69 - March 2006
The new edition of Focus, the electronic WTO newsletter is now available
on the WTO website.

Der neue WTO Newsletter ist mit nebenstehenden Links erhältlich.

> HTML format: http://www.wto.org/english/res_e/focus_e/focus69_e.htm
> PDF format: http://www.wto.org/english/res_e/focus_e/focus69_e.pdf
> Previous issues of Focus may be consulted at:


    http://www.wto.org/english/res_e/focus_e/focus_e.htm frühere Ausgaben
                                                         former editions
Der Dispute Settlement Body genehmigte am 24.3.06 das Vorgehen im Streitfall betreffend Mexikos Steuern auf alkoholfreien Getränken. (DS308),vorgebracht von den USA. The Dispute Settlement Body DSB adopts rulings in dispute concerning Mexico's tax on soft drinks, 24 March 2006:
The DSB adopted on 24 March 2006 the Panel and Appellate Body reports regarding “Mexico — Tax Measures on Soft Drinks and Other Beverages” (DS308), which was brought by the United States.  WTO 2006 News items - Dispute Settlement Body, 24 March 2006
05.3771 Ip. - Interpellation.
Auswirkungen der Wirtschaftsverhandlungen im Rahmen der WTO und mit den USA von Veillon Pierre-François, Nationalrat, vom 12.12.05.
Vom Bundesrat beantwortet. Der Interpellant ist nicht befriedigt.
 
Die WTO veröffentlicht die Liste der NGOs, die an der 6. WTO-Minister-Konferenz in Hongkong, 13. - 18. Dez. 2005, teilgenommen hatten. (11.3.06)

List of NGOs which attended the Sixth WTO Ministerial Conference in Hong
Kong, 13 - 18 Dec. 2005
http://www.wto.org/english/thewto_e/minist_e/min05_e/list_ngo_hk05_e.pdf

Die WTO stellt Webcasting (Internet-Radio) zur Verfügung. Angeboten werden Videos von wichtigen Veranstaltungen und für Trainings. Die meisten sind in Real Media und Windows Media Format erhältlich und können online betrachtet (streaming) oder auf den PC heruntergeladen und später angesehen werden.

WTO WEBCASTING
The WTO provides webcasting (internet broadcasting) of major events and
for training purposes.  Most videos are available in Real Media and
Windows Media format, and can either be viewed online (streaming) or
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Find out more at: http://www.wto.org/english/res_e/webcas_e/webcas_e.htm

Die WTO veröffentlicht von NGOs eingereichte Positionspapiere. U.a.

Priorities for Doha WTO Trade Negotiations
(English only — also available electronically, Word format, 54KB): Fédération Internationale des Vins et Spiritueux (FIVS) — France

Die internationale Wein- und Schnapsföderation verlangt in ihrer Eingabe die völlige Liberalisierung des Wein- und Schnaps- Handels.

 

 

 

In accordance with the Guidelines for Arrangements on Relations With Non-Governmental Organizations (WT/L/162) and as a follow-up to the Director-General's recent initiatives on greater transparency and an enhanced dialogue with NGOs, the list of NGO Position Papers received by the Secretariat is circulated for the information of Members.

Interested delegations that wish to consult these documents in more detail are requested to contact Mrs. Susan Barbier, ext. 5677, in the External Relations Division.

The international Federation for Wine and Spirits (FIVS) has entered its position paper. Therein it demands the complete liberalization of the Wine- and Spiritmarket. (Use the links.)

The list of NGO Position Papers, received and circulated to Members, is available below.

NGOs wishing to send Position Papers to the WTO Secretariat may do so to the following address:

External Relations Division
World Trade Organization
Centre William Rappard
154 Rue de Lausanne
1211 Geneva 21
Switzerland

WTO Non Governmental Organizations (NGOs) - NGO position papers received by the WTO Secretariat

Forschungsergebnisse / Research

Datum

Thema (Link)

31.03.2006 Moderate alcohol use and reduced mortality risk: Systematic error in prospective studies
Mässiger Alkoholkonsum und vermidertes Todesfallrisiko: Systematische Fehler in prospektiven Studien
30.03.2006 Associations Between the Age at Diagnosis and Location of Colorectal Cancer and the Use of Alcohol and Tobacco
29.03.2006 Evidence for Drugs and Alcohol Policy (EDAP): Cochrane Systematic Reviews 
Beweise für den Erfolg  der Drogen- und Alkoholpolitik 
27.03.2006 Combining Alcohol And Red Bull® Reduces The 'perception' Of Impairment - Alcohol's Harmful Effects On Motor Coordination, However, Remain Intact (Not official title of study) Die Kombination von Alkohol und Red Bull vermindert die Wahrnehmung einer Verschlechterung des eigenen Zustands. - Die schädlichen Auswirkungen auf die motorische Koordination bleiben allerdings bestehen. 
22.03.2006 Ownership of Alcohol-Branded Merchandise and Initiation of Teen Drinking / Besitz von Waren mit Alkoholmarken-Aufdruck und Einstieg von Jugendlichen in den Alkoholkonsum 
22.03.2006 Minimum Purchasing Age for Alcohol and Traffic Crash Injuries Among 15- to 19-Year-Olds in New Zealand. Mindestalter für Alkoholkonsum und Verletzte bei Verkehrsunfällen bei 15-19-Jährigen in Neuseeland
21.03.2006 Prevention of Deaths From Harmful Drinking in the
United States: The Potential Effects of Tax Increases and Advertising Bans on Young Drinkers
/ Den Todesfällen wegen schädlichem Alkoholkonsum in den USA vorbeugen: Die möglichen Auswirkungen von Steuererhöhungen und Werbeverboten auf junge Trinker
20.03.2006 Smoking Interferes With Brain's Recovery From Alcoholism / Rauchen behindert die Erholung des Gehirns von Alkoholismus-Schäden
19.03.2006 Regarding the discussion about studies which compare alcohol consumers with abstainers: The ICAP (International Center for Alcohol Policies), Institute of the alcohol industry had issued in June 2000 already a report "Who are the abstainers?" It is quite possible that at that time they discovered the possibilities by utilizing the diversity in the groupe of abstainers for studies in which the abstainers had no chance against the consumers.
Zur Diskussion Vergleiche von Alkoholkonsumenten mit Abstinenten: Das ICAP (International Center for Alcohol Policies), Institut der Alkoholindustrie in Washington, hat bereits im Juni 2000 einen Bericht veröffentlicht mit dem Titel "Wer sind die Abstinenten?". Es ist durchaus denkbar, dass dabei die Möglichkeiten entdeckt wurden, die Verschiedenheit der Abstinenten als Gruppe, die fehlende Homogenität, für Untersuchungen auszunützen, bei denen die Abstinenten schlechter als Alkoholkonsumenten abschneiden mussten. 
11.03.2006 Causes of cancer in the world: comparative risk assessment of nine behavioural and environmental risk factors. / Ursachen von Krebs in der Welt: Vergleich der Risikoanteile von neun Verhaltens- und Umweltrisiko- Faktoren
10.03.2006 Neues deutsches Gesundheitsportal informiert unabhängig und objektiv über Forschungsstand
10.03.2006 Food News Blues
Fat is bad, but good fat is good. What about fish? Wine? Nuts? A new appetite for answers has put science on a collision course with the media. HARVARD SCHOOL OF PUBLIC HEALTH:     Newsweek: 13.3.06
08.03.2006 Die führenden Schweizer Bildungsinstitutionen und der Schweizer Nationalfonds schliessen sich der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen an. Joint signing of the "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" by Swiss scientific organisations.
07.03.2006 Alcohol consumption and risk of type 2 diabetes among older women
Alkoholkonsum und Risiko für Diabetes Typ 2 bei älteren Frauen.
06.03.2006 "Be Under Your Own Influence" ,New Anti-drug Program
"Sei unter deinem eigenen Einfluss".  Neues Anti-Drogen Programm 
01.03.2006 Targeting Adolescents? The Content and Frequency of Alcoholic and Nonalcoholic Beverage Ads in Magazine and Video Formats November 1999–April 2000 Auf Jugendliche gezielt? Inhalt und Häufigkeit von Reklame für alkoholische und nichtalkoholische Getränke In Magazinen und Video Formaten Nov. 99 - April 2000 (in USA) 


Leserbriefe

Link Datum Thema Veröffentlicht in ...  ((noch) nicht veröffentlicht) Datum/Nr.
Leserbrief 25.03.06 Den Jugendlichen Grenzen setzen? (Tages-Anzeiger-Magazin)
Leserbrief 14.03.06 Ständerat baut die Biersteuer um (Gast-Leserbrief von Eveline Winnewisser) Tages-Anzeiger 11.03.06
Leserbrief 08.03.06 Alkoholunfälle in Winterthur Der Landbote 15.03.06

 

Parlamentsdebatten

Rat / Link Datum Debatte
Ständerat 24.03.2006 02.093 Bundesgesetz über Radio und Fernsehen. Totalrevision
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Entwurfes .... 42 Stimmen (Einstimmigkeit)
(0 Enthaltungen) 
Im Nationalrat mit 161:29 Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen.
Nationalrat 24.03.2006 05.065 Sportveranstaltungen. Massnahmen gegen Gewaltpropaganda und gegen Gewalt. Bundesgesetz:
Abstimmung - Vote
(namentlich - nominatif; Beilage - Annexe 05.065/3123)
Für Annahme des Entwurfes .... 136 Stimmen. Dagegen .... 48 Stimmen (9 Enthaltungen)
Im Ständerat einstimmig angenommen (9 Enthaltungen)
Nationalrat 24.03.2006 02.093 Bundesgesetz über Radio und Fernsehen. Totalrevision:
(namentlich - nominatif; Beilage - Annexe 02.093/3111)
Für Annahme des Entwurfes .... 161 Stimmen, Dagegen .... 29 Stimmen, (2 Enthaltungen)
Nationalrat 24.03.2006 98.450 Parlamentarische Initiative Gross Jost. Beschlagnahmte Drogengelder für die Suchtrehabilitation: Die Behandlungsfrist wurde bis 2008 verlängert. Amtliches Bulletin - 24.03.06 
Nationalrat

 

22.03.2006 Der Nationalrat lehnte es ab, für die Euro 08 im Umkreis der Stadien ein Alkoholverbot zu verfügen. Ebenso ist er dagegen, ein Werbeverbot zu erlassen. Bestehende Sponsoring-Verträge seien einzuhalten. (Anträge Vollmer und Hollenstein) Das Geschäft geht noch an den Ständerat.
Amtliches Bulletin, 22.3.06   Basler Zeitung online, 22.3.06
Kommentar: Wieder wurde auf die geplante Alkohol-Strategie des Bundes verwiesen. Der Skandal ist, dass diese Sponsorverträge überhaupt abgeschlossen wurden. Sicher hätte es auch andere Sponsoren gegeben. 
Ständerat

 

09.03.2006 02.093 Bundesgesetz über Radio und Fernsehen. Totalrevision
Der SR ist bei allen Differenzen dem Nationalrat gefolgt. Die Alkoholreklame war kein Thema mehr. Das Gesetz soll per 2007 in Kraft treten.
Amtliches Bulletin - TOC
Nationalrat

 

08.03.2006

 

04.3146 Motion Freysinger Oskar: Schweizer Wein auf Swiss-Flügen.
Der Motionär zog den Vorstoss zurück, da die Swiss zur Lufthansa übergegangen ist.
Amtliches Bulletin - TOC
Nationalrat

 

08.03.2006

 

Der NR unterstützt die Motion 04.3027 Germanier Jean-René:
Reform der Eidgenössischen Alkoholverwaltung.
mit 98:72 Stimmen. Dies trotz guten Interventionen von BR Merz und NR Heiner Studer. 
Kommentar: Hoffentlich zeigt der Ständerat mehr Verständnis. Dies lässt nicht viel Hoffnung auf die mehrmals angesprochene neue Alkoholstrategie aufkommen.
Nationalrat

06.03.2006

 

Bundesgesetz über Radio und Fernsehen.  
Amtliches Bulletin - TOC
Der NR ist auf die Version des Ständerates eingeschwenkt: Die Beschwerdeinstanz darf keine Werbe- und Sponsoringprogramme beurteilen, bei denen kein Geld fliesst. 
Kantonsrat Zürich 07.03.2006 In einer Fraktionserklärung hat die EVP den "hemmungslosen Verkauf" von Alkohol an Schulpflichtige scharf kritisiert. Der Kanton müsse den Gemeinden für einen härteren Kurs den Rücken stärken.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 7.3.06)
Ständerat   07.03.2006 Der Ständerat stimmte gestern dem Biergesetz in der Fassung des Bundesrates zu. Wortbericht 6.3.06       Kommentar

 

Die (Lobby-) Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Datum

Interner Link zu den Seiten/Thema, Meldungen

externer Link zur Organisation/Details und Kommentar

30.03.2006 Die Alkoholindustrie in den USA schiebt den Schwarzpeter betr. Alkoholkonsum der Jugendlichen den Eltern zu. The alcohol industry consistently shifts the responsibility for underage drinking to parents. See: The Alcohol Industry's Convenient Solution: Parents
Marin Institute, CA, March 27, 2006
21.03.2006 Die US-Schnapsindustrie veröffentlicht den 3. Bericht mit Details zu kürzlichen Beschwerden wegen Reklamen und mit neuen Werberichtlinien. Der Distilled Spirits Council (DISCUS) meldet Beschwerden über 7 Alkohol-Reklamen in der Periode 2. Sem. 2005. Er gibt Auskunft über die unternommenen Aktionen und über die Antworten jedes Inseratauftraggebers. 
(Quelle: Marin Institute Alcohol News, March 13-20)
Distilled Spirits Industry Issues Third Public Report Detailing Recent Ad Complaints and New Ad Guidelines. U.S. Newswire, March 20, 2006
19.03.2006 Der neue ICAP-Report 17 "THE STRUCTURE OF THE BEVERAGE ALCOHOL INDUSTRY", März 06

The new ICAP-Report 17 "THE STRUCTURE OF THE BEVERAGE ALCOHOL INDUSTRY", March 06

"This Report provides a summary description of the beverage alcohol industry, its nature and scope. It offers a basic overview of economic, trade, and development aspects, as well as how some of these relate to public health issues. It presents an analysis of current trends, such as industry consolidation, and possible future developments."
Der Bericht bringt eine zusammenfassende Beschreibung der Alkoholindustrie, ihre Eigenschaften und Reichweite. Er gibt einen grundlegenden Überblick über wirtschaftliche, Handels- und Entwicklungs-Aspekte, und wie einige von ihnen in Beziehung stehen zu Problemen der öffentlichen Gesundheit. Er gibt eine Analyse von aktuellen Trends, wie Industrie-Konsolidation and mögliche zukünftige Entwicklungen.
Kommentar:  Der Bericht will anscheinend zeigen, dass ein grosser Teil des weltweiten Alkoholkonsums von "nichtregistriertem  Alkohol" herrühre. Er zeigt somit, wo die grossen Entwicklungschancen der Industrie liegen. Dann wird die Bedeutung aufgezeigt, die der Alkoholindustrie in der 1. und 2. Welt zukommt. Er erwähnt nicht, wieviele Arbeitsplätze die Alkoholindustrie auf den Gebieten der Justiz, Gesundheit und Tod schafft! Natürlich möchten wir die nicht missen!
Comment: The report wants to show that a big part of the worldwide alcohol consumption is covered by unregistered alcohol. It shows where are the big regions for alcohol industrial development. Then it shows the important role the industry plays in the 1st and 2nd world. It doesn't mention the number of working places the industry produces in the field of justice, health and death! Of course, we won't miss them! 

19.03.2006 Bereits im Juni 2000 veröffentlichte das ICAP einen Bericht "Who are the abstainers?"

The ICAP (International Center for Alcohol Policies), Institute of the alcohol industry had issued in June 2000 already a report "Who are the abstainers?"

It is quite possible that at that time they discovered the possibilities by utilizing the diversity in the groupe of abstainers for studies in which the abstainers had no chance against the consumers.
Es ist durchaus denkbar, dass dabei die Möglichkeiten entdeckt wurden, die Verschiedenheit der Abstinenten als Gruppe, die fehlende Homogenität, für Untersuchungen auszunützen, bei denen die Abstinenten schlechter als Alkoholkonsumenten abschneiden mussten. 
ICAP Report 8:
15.03.2006 Anheuser-Busch versucht, mit neuen Produkten den Verkaufs-Rückgang aufzufangen. Erstmals mit einer Spirituose. Sie testen einen alkoholischen Fruchtsaft auf Malzbasis, genannt Peels, für Frauen gedacht; ein neues Leichtbier, Michelob Ultra Amber; und ein neues Draft Bier, Spring Heat Spiced Wheat. Auch Miller Brewing Co. und Heineken USA bringen neue Produkte.
Nach einem leisen Testprogramm bringt Anheuser-Busch nun zum ersten Mal eine Spirituose auf den Markt: Jekyll & Hyde, in einem Flaschenpaar, Jekyll ist rot, mit Beerenaroma und 30% Alkohol, Hyde ist schwarz, mit leichtem Kräuteraroma und 40% Alkohol.    Chicago Tribune, 03/09/06   MARKETWATCH.COM, 03/08/06 (Source:  Marin Institute Alcohol News -3706-31306)   

Anheuser-Busch is going schizo. After a quiet test-marketing program in a handful of major cities, the company threw something of a coming-out party for its first-ever distilled spirit at the Nightclub & Bar Show. Jekyll & Hyde comes in a pair of "nesting" bottles and is currently only available to "on-premise," or restaurant and bar, clients. Jekyll is red, berry-flavored and 30% alcohol while Hyde is black, vaguely herbal in flavor, and 40%.

15.03.2006 Anheuser-Busch profitiert von der Katrina-Hurrikan- Katastrophe.  Anheuser-Busch Uses Hurricane Katrina as an Opportunity to Increase Profits

 

Sie produzierten gegen 2.5 Mio. Dosen mit Trinkwasser, mit deutlichem Firmen-Aufdruck. Sie spendeten 1 Mio.$ ans Rote Kreuz und stellten diesem ihre Lastwagenflotte zur Verfügung. Andere Alkoholfirmen benützten die Gelegenheit ebenfalls.

It rushed to produce nearly 2.5 millions cans of fresh drinking water, packaged in beer-shaped cans that prominently feature the Anheuser-Busch name and logo. The company donated $1 million dollars to the Red Cross and even made its fleet of trucks available to the Red Cross for deliveries of food, supplies, and power generators. Other alcohol industry players, such as the National Alcohol Beverage Control Association, also got in on the act by donating water, goods, or money. (Quelle: Marin Institute Alcohol News, 13.3.06)

01.03.2006 Anheuser-Busch to distribute Grolsch beer
Anheuser-Busch wird Allein- Importeuer von Grolsch Bier.
Grolsch beer is a high-end European import. The move comes as beer sales are flat in the United States. 
Grolsch Bier ist ein high-end Import aus Europa. Damit sollen die schwachen Verkäufe in den USA aufgebessert werden.
(Quelle: Marin Institute Alcohol News, 27.2.06)           washingtonpost.com 02/21/06
01.03.2006 ACNielsen kauft Beverage Data Network
ACNielsen Acquires Beverage Data Network
BDN ist der führende Lieferant von Grossisten Verkaufsdaten der Wein- und Schnapsindustrie in den USA.
BDN is the leading supplier of wholesaler sales data to the wines and spirits industry in USA.       businesswire.com
(Quelle: Marin Institute Alcohol News, 27.2.06)

 

Briefe an ....

Brief vom an Antwort vom Thema
15.03.2006 Dr. Martin Künzi, Sekretariat Presserat, Interlaken    Beschwerde betr. der Richtlinien zur Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten. 
2. verbesserte Fassung mit 73 Kopien- Seiten von Artikeln.


Veranstaltungen / Events

Datum 

Veranstaltungen/Events

Thema/Details

02. November 2006 - 12. Dezember 2008 MAS Prävention & Gesundheitsförderung
Master of Advances Studies (MAS) Prävention und Gesundheitsförderung der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern
Mit diesem Studiengang  steht ein Weiterbildungsangebot auf Tertiärstufe bereit, welcher konsequent auf die Professionalisierung von präventiven Massnahmen ausgerichtet ist und dabei ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie und Praxis anstrebt.

Infos und Anmeldung: Elsbeth Ingold, HSA Luzern, Werftstrasse 1, 6002 Luzern, Tel: 041 367 48 33, E-Mail: eingold@hsa.fhz.ch. Website des Masters: http://www.hsa.fhz.ch/masp/
Herbst 2006 Wissens-Update für Suchtfachleute 
Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, ISGF, Zürich  
www.suchtforschung.ch
28. – 30.08. 2006 Historische und politische Aspekte der Suchtthematik, Suchtdefinition und Suchtverständnis 
Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz, Institut Soziale Arbeit und Gesundheit 
www.fh-aargau.ch 
27./28. September 2006

 

Tagung „Voneinander lernen III“ – 

Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Forschung und Praxis im Suchtbereich
Paul Klee Zentrum Bern

Infos und Tagungswebsite: Sandra Villiger, Bundesamt für Gesundheit BAG, Sektion Grundlagen, Postfach, 3003 Bern, Tel. 031 323 23 58, Fax: 031 323 87 89, E-Mail: sandra.villiger@bag.admin.ch, Tagungswebsite mit Anmeldemöglichkeit (noch nicht aktiv)
11April 2006 (10:00-16:00)

 

EUROPEAN COMMISSION
HEALTH & CONSUMER PROTECTION DIRECTORATE-GENERAL
Luxembourg
Review meeting for draft “Health, Social and Economic impact of Alcohol” report

 

 

Room JMO M4

Draft Agenda

1. Presentation of the Alcohol report
2. Exchange of view with peer review group
3. Conclusion

 

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Inhaltsverzeichnis 

Entwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen

Aktuell

Hinweise für Unterrichtende

Ihre Meinung interressiert uns

Links zu Fachleuten und Institutionen

Internationales

Briefe an ....

Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie

Veranstaltungen

Parlamentsdebatten

Zitatensammlung

Newsletter

Forschungsergebnisse

Archiv

English Texts      

Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr /  Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón

Geschichten

Interventionen

Wir über uns

Projekt-Idee     Project in English


Herausgeber/Editor:

Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland, 
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Stand: 30.12.2008