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Leserbrief31.10.2008
per Internet (Im Rahmen eines Wahlkurses degustiert eine Schulklasse am Gymnasium Liestal Wein. «Ziemlich fragwürdig», sagen die kantonalen Gesundheitsfachleute. Die Schule widerspricht: Die Diskussion um den vernünftigen Umgang mit Genussmitteln sei wichtig.)
Leserbrief zu „Weindegustation am Gym irritiert Suchtfachleute" vom 30.10.08 Das ungute Gefühl bei Suchtfachleuten kann ich verstehen, ist doch die Meinung, den Einstieg in den Alkoholkonsum so weit wie möglich hinauszuschieben logischer als der Glaube, man könne die Jugendlichen zu vernünftigem Konsum erziehen. Wenn es wie hier im Einzelfall durch hoffentlich kluge, verantwortungsbewusste Lehrkräfte gelingt, korrekt zu informieren, und die Schüler über 18 Jahre alt sind, sie ja die Wahlfreiheit hatten, kann dagegen wenig eingewendet werden. Nur muss damit gerechnet werden, dass nun in andern Schulen das Beispiel Nachahmung findet und wir schliesslich eine grosse, staatlich betriebene Weinwerbung erleben. Meiner Meinung nach müsste dabei auch eine kritische Lektionseinheit über die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden des Alkoholkonsums, eventuell auch des Zuckerkonsums eingebaut werden. Das könnte auf Gymnasialstufe sehr interessant sein.
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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