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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

D: Alkohol-Verkaufsverbot nach 22 Uhr in Hamburg gefordert

Mittwoch 7. März 2012 von htm

Die Zahl der Straftaten in Hamburg ist laut Kriminalstatistik leicht angestiegen. Rund ein Drittel aller Körperverletzungen in Hamburg passieren im Alkoholrausch. Deshalb fordert die Gewerkschaft der Polizei ein Verkaufsverbot von Alkohol nach 22 Uhr.

Im gesamten Stadtgebiet Hamburg werden laut Statistik rund 31 Prozent aller Körperverletzungen im Suff begangen. Auf St. Pauli sind es sogar 52,1 Prozent. Im Kampf gegen die zunehmende Gewaltkriminalität fordert die Gewerkschaft der Polizei deshalb, den nächtlichen Alkohol-Verkauf zu stoppen.

Vorbild ist Baden-Württemberg. Dort gilt schon jetzt ein Verkaufsverbot von Alkohol nach 22 Uhr. Ergebnis: Im ersten Jahr des Verbots gab es 5,5 Prozent weniger jugendliche alkoholisierte Gewalttäter.

Eine positive Bilanz in Sachen Alkoholverbot kann auch der Hamburger Nahverkehr verzeichnen. Seit einem halben Jahr gilt in Bussen und Bahnen des Hamburger Verkehrsverbundes ein Alkoholkonsum-Verbot. Laut HVV-Umfrage sind 85 Prozent der Fahrgäste zufrieden damit.

(Quelle: hamburg.1730sat1.de, 6.3.12)

Kommentar: Hier wäre eine Unterstützung für ein nächtliches Alkohol-Verkaufsverbot im neuen Alkoholgesetz in der Schweiz.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 7. März 2012 um 20:27 und abgelegt unter Allgemein, Erhältlichkeit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Statistik, Transportation, Verhältnis-Präv., Verkehr. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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