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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Alkohol: Weniger Herzinfarkte durch mehr HDL-Cholesterin

Donnerstag 24. Februar 2011 von htm

Calgary – Die kardioprotektive Wirkung eines mäßigen Alkoholkonsums wird in einer Meta-Analyse im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 342: d636) auf einen Anstieg des HDL-Cholesterins und auf andere Laborparameter zurückgeführt. Eine weitere Meta-Analyse (BMJ 2011; 342: d671) enthält aktuelle Berechnungen zum Ausmaß der protektiven Wirkung.
Die Schutzwirkung eines mäßigen Alkoholkonsums ist niemals in einer randomisierten klinischen Studien untersucht worden. Brauereien und Weinkelterer dürfen deshalb nicht mit gesundheitlichen Vorzügen ihrer Getränke werben. Es wird sie auf absehbare Zeit auch nicht in der Apotheke auf Rezept geben, obwohl bekanntlich nicht wenige Medikamente Alkohol enthalten, wenn auch nicht als Wirkstoff. (Sondern als Lösungsmittel (htm)) (Quelle: aerzteblatt.de, 23.02.11) unser Online-Kommentar: Bisher hiess es immer, Resveratrol sei die Wirksubstanz, welche die positiven Ergebnisse bringe. Nun ist es plötzlich der Alkohol. Hat es die Alkoholindustrie durchgesetzt, dass jetzt wieder alle Alkoholika am positiven Ergebnis beteiligt sein dürfen? Die grosse Zahl der miteinbezogenen Untersuchungen erinnert einen an die Meta-Analyse von Kaye Fillmore, die bei den meisten Studien nachgewiesen hatte, dass sie nicht sauber waren.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 24. Februar 2011 um 18:49 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Medizin. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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