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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Jugendliche und Alkohol: Kommunen fühlen sich im Stich gelassen

Donnerstag 26. August 2010 von htm

Die Region kämpft gegen trinkende Jugendliche an. Während es in Friedrichshafen und Konstanz ruhig geworden ist, ruft Radolfzell zum Feldzug auf. Für einmal verliert Jörg Schmidt seine Nüchternheit. Der Oberbürgermeister von Radolfzell ruft zum Feldzug auf: Es gehe darum, dass „die Bürger die Uferpromenade der Stadt von den Chaoten zurück erobern“. Die Chaoten – das sind Jugendliche und junge Erwachsene, die vor allem am Wochenende den Bereich als Treffpunkt nutzen. Bei schönem Wetter sind es bis zu 200 – viele von ihnen trinken Alkohol, sie sind laut und hinterlassen Müll. (Quelle: Google Alkohol News, 26.8.10) suedkurier.de, 25.8.10 unser Online-Kommentar: Die lokale Alkoholpolitik könnte viel besser funktionieren, wenn es eine nationale Alkoholpolitik gäbe, denn das Alkoholproblem ist ein Problem der ganzen Gesellschaft. Solange die Regierung in Berlin dies nicht einsieht und die nötigen Massnahmen trifft, wird sich auch lokal auf die Dauer nicht viel verbessern. Die Allgemeinheit, die „Passivtrinker“, wie die WHO sagt, zahlt weiterhin ungefragt die immensen Sozialkosten underträgt die verminderte Lebensqualität.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 26. August 2010 um 11:05 und abgelegt unter Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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