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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Fußball-WM: Ungesunde Sponsoren: Coca Cola und Budweiser

Mittwoch 2. Juni 2010 von htm

Die FIFA hat nach Ansicht des World Cancer Research Fund bei der Auswahl ihrer Sponsoren das erste Eigentor der kommenden Fußballweltmeisterschaft geschossen.
Allein in Großbritannien, in dessen Hauptstadt der World Cancer Research Fund seinen Sitz hat, könnten jedes Jahr 19.000 Krebserkrankungen durch ein gesundes Körpergewicht vermieden werden, heißt es in der Pressemitteilung. McDonalds, Coca Cola und Budweiser stehen nach Ansicht der Krebsforscher nicht gerade für eine gesunde Ernährung und es stünde der FIFA besser an, sie als Sponsoren auszuschließen.
Die den Sponsoren eingeräumten Werbebeiträge würde insbesondere auf Kinder und Jugendliche eine negative Wirkung ausüben, befürchtet der World Cancer Research Fund, der sich deshalb für ein Werbeverbot für Süßgetränke und ungesunde Nahrungsmittel einsetzt. (Quelle: © rme/aerzteblatt.de, 1.6.10 mit unserem Online-Kommentar: Wie gehabt. Bereits im Juni 2006 forderte die „Global Resolution to End Alcohol Promotion in World Cup Events“. (Wir waren dabei.) Aber die FIFA hat offensichtlich kein Einsehen. Sepp Blatter ist ein Walliser. Für ihn ist Alkohol normal, möglicherweise auch ein gesellschaftliches „Schmiermittel“.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 2. Juni 2010 um 17:27 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Medien, Sport, Veranstaltungen, Werbung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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