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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Patentrezept gegen Komasaufen?

Donnerstag 17. Dezember 2009 von htm

Sucht-Experten fordern höhere Preise für Alkohol, weniger Werbung, jugendliche Testkäufer und ein besseres Hilfe- und Beratungssystem in den Kommunen, um den Trend umzukehren. Ein Patentrezept ist aber noch nicht ihn Sicht. Die Nachrichten von schwer betrunkenen Kindern reißen nicht ab. In Kaiserslautern wurde Anfang Dezember eine 13- Jährige mit einem Alkoholwert von 2,4 Promille ins Krankenhaus eingeliefert, in Berlin stifteten Jugendlichen einen erst 7-jährigen zum Trinken an, er landete mit mehr als zwei Promille in der Notaufnahme, usw. „Die Droge Alkohol wird in der Gesellschaft bagatellisiert“, sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Professor Fred Zepp. Alkohol werde in der Werbung als Lifestyle-Genussmittel angepriesen und zu sehr mit Wohlstand, Modernität und einem freien Leben in Verbindung gebracht. „In der Beratung und in der Schule muss stärker zum Ausdruck gebracht werden, dass man sich mit Alkohol gefährdet.“ (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.12.09) aerztezeitung.de, 15.12.09 Kommentar: Es gibt kein Patentrezept. Nötig sind Pakete mit den bekannten, z.T. auch hier erwähnten, wirksamen Massnahmen. Die Ärzte in Deutschland sollten wie jene in England bei der Regierung Druck machen, dass endlich effektiv vorgegangen wird.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 17. Dezember 2009 um 14:56 und abgelegt unter Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Werbung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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