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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Über uns

1999 liess ich mich freiwillig vorzeitig pensionieren, um neben einem weiteren Hobby, dem Reisen, u.a. mich als unabhängiger Fachmann der Alkoholpolitik zu widmen. Seit meinem 15. Lebensjahr betätigte ich mich während etwa 45 Jahren ehrenamtlich in der Jugend- und Sozialarbeit und auch als Reallehrer versuchte ich, Suchtprävention zu betreiben. Dies allerdings mit gemischten Gefühlen, denn unsere gesellschaftliche Situation bietet dafür ein denkbar schlechtes Umfeld. Meine Tätigkeit brachte mich sowohl mit der Fachliteratur wie mit massgebenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Alkoholfrage in Berührung, sowohl im In- wie auch im Ausland.

Ich hoffe, mit meiner Stimme eine ganze Reihe Mitbürgerinnen und -Bürger zu repräsentieren, die ähnliche Auffassungen vertreten, sie aber nicht äussern können. Um ihnen eine Stimme zu geben, habe ich mir erlaubt, die wir-Form zu verwenden. Erfreulicherweise hat sich bereits ein kleiner Kreis von unterstützenden Persönlichkeiten gefunden, der die hier vertretenen Ideen mitträgt. Vielleicht werden es mit der Zeit immer mehr, die an diesem Internetauftritt mitarbeiten, sei es als IdeenlieferantIn, mit eigenen Beiträgen, als ideeller und/oder finanzieller Supporter oder als professionellerer Webmaster.  Auch die Verbindung über Links wäre denkbar, wenn sich die Inhalte vertragen.

Kürzlich wünschte ein Besucher unserer Webseite mehr über meine Person zu erfahren. Er wollte wissen, ob eine Ideologie oder gar eine Sekte dahinter stände. Ich habe ihn getroffen und hoffentlich beruhigen können. Aber ich habe überlegt, ob ich noch etwas für alle Leser hinzufügen könnte. Vielleicht sind die folgenden Gedanken geeignet?

Warum diese Blüte als Titelbild? Es ist meine Lieblingsblume, eine Strelitzia, Papageienblume, von mir in ihrer Heimat Südafrika fotografiert. Sie ist für mich Erinnerung an mein grosses Jugendabenteuer in diesem Land, wo ich wunderbare Menschen und ein Volk kennenlernte, das trotz grosser Leiden optimistisch blieb und mit Nelson Mandela den (mit Mahatma Gandhi) für mich grössten Menschen des 20. Jahrhunderts hervorbrachte, der es aus der Knechtschaft auf friedlichem Weg in die Freiheit führte.

Die Strelitzia leuchtet mit ihren Farben wie dieses Wunder der Geschichte, mit spitzem, kämpferischem Anteil, aber auch mit Flügeln, die hinauf ins Blaue, in die Freiheit zu tragen scheinen.

Nelson Mandela hat seine Utopie verwirklicht, dürfen wir da kleingläubig sein? Müssen wir nicht immer wieder hoffen, und uns anstrengen, dass es uns gelingen werde, unsere Mitmenschen, unsere Gesellschaft aus der Knechtschaft der Alkoholabhängigkeit zu befreien? Ich weiss, das tönt fast wie ein Traktat aus längst vergangener Zeit. Aber in Bezug auf den Alkohol hat sich ja ausser ein paar Äusserlichkeiten im Grunde nicht viel verändert. Einzig die Alkoholindustrie mit ihren Werbeleuten hat die Methoden weiter perfektioniert, wie sie uns Sand in die Augen streuen kann, damit wir nicht hinter die Fassaden schauen und die Realität sehen wollen. (Sogar Präventionsfachleute sind heute bei diesem Stadium angelangt. Siehe Tagungsbericht) Immer noch leiden Hunderttausende allein bei uns als Betroffene und Mitbetroffene, auch die ganze Gesellschaft ist betroffen. Deshalb bitte ich um Verständnis, oder sogar um Unterstützung, dass Sie meine Utopie teilen und vielleicht sogar handeln. Diese Blume scheint mir wie ein Sinnbild für diese Aufgabe zu sein.

Noch drei Zitate:

“Wer Politik als Kunst des Möglichen definiert, begnügt sich mit Mittelmässigkeit.” (Guy-Olivier Segond, zurücktretender Genfer Staatsrat)

“Politik ist die Kunst, möglich zu machen, was erforderlich ist.” (Vaclav Havel)

“Dumm ist nur, dass das spatzenhirnige Beharren auf der Realpolitik zum totalen Stillstand führt. Wer aufhört zu träumen, gibt seinem Schlaf etwas Tödliches. Was nur noch ist, kann nicht mehr werden.” (Thomas Hürlimann)

Hermann T. Meyer

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