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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Schweiz'

Zürich: Luxus-Ausnüchterungszelle für 950 Franken

Mittwoch 10. März 2010 von htm

Ab Freitag könnte das Besäufnis in der Stadt Zürich teurer werden: Dann landen Betrunkene nicht mehr im Notfall, sondern in einer der zwölf Zellen der Zentralen Ausnüchterungsstelle ZAS. Wer nach 3 Stunden abgeholt wird, zahlt nur 600 Franken. Es wird mit einem jährlichen Defizit von 350′000 Franken gerechnet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.3.10) Kommentar: Bisher zahlten die Krankenkassenprämienzahler, jetzt der Steuerzahler auch dieses Defizit und die nichtbezahlten Bussen. Wirte, die Betrunkene gesetzwidrig weiter bedienen, kommen kaum zu Kasse. Der Gewinn gehört weiterhin der Alkoholindustrie, weil das Volk der Passivtrinker sich nicht wehrt.

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CH: Armutsstrategie des Bundesrates

Mittwoch 10. März 2010 von htm

In den nächsten Wochen will der Bundesrat Massnahmen zur Bekämpfung der Armut verabschieden. Im Herbst soll eine Armutskonferenz stattfinden. Schwerpunkt soll die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt bilden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.3.10) Kommentar: Alkoholismus als Armutsfaktor wird wahrscheinlich weiterhin tabuisiert.

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CH: Nicht mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung

Mittwoch 10. März 2010 von htm

Die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat hat es gestern abgelehnt, einer linken Initiative zu folgen und für bessere Transparenz bei der Parteienfinanzierung zu sorgen. ((Quelle: Tages-Anzeiger, 10.3.10) Kommentar: Wenigstens ist klar, wer sich verstecken muss.

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TOP NEWS: Coop Schweiz wirbt mit billigem Wein

Dienstag 9. März 2010 von htm

Als Teil eines ganzseitigen Inserates wirbt Coop mit Bild für ein Sonderangebot: 1/2 Preis für 6 x 75 cl Valencia DO El Miracle Tapas. 28.50 statt 57.–. Darunter steht noch: Coop verkauft keinen Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.3.10) Kommentar: Der grösste Alkoholhändler der Schweiz brüstet sich seiner sozialen Ader und verschleudert Billigwein an die über 18-Jährigen, die ihn vielleicht an Jüngere weitergeben. Aber auch so ist es Coop egal, dass das Land mit Billigalkohol überflutet wird. Auch so stimmt die Kasse. Die über 100′000 Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen, werden es Coop sicher danken. Auch von ihnen werden wieder viele, geschätzt wird ein Drittel, selber Alkoholprobleme bekommen. Dann geht die Rechnung von Coop erst recht auf. Dies ein Beispiel von vielen. Sicher gibt es noch billigere Angebote. Wann wird die Politik aktiv und unterbindet diesen Skandal?

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TOP NEWS: Der Kanton Baselland verschärft die Alkohol-Gesetzgebung

Montag 8. März 2010 von htm

Wer Bier und Wein verkauft, braucht in Baselland wieder eine Lizenz. Bei Fehlverhalten wird die Bewilligung entzogen. Ein rechtlich heikles Terrain. In Baselland benötigen Verkäufer von gebrannten Wasser eine Lizenz. Und wer gebrannte Wasser verbotenerweise an Minderjährige verkauft, muss mit dem Entzug dieser Lizenz rechnen. Für Vergorenes, also Wein und Bier, galt beides seit Einführung des liberalisierten Gastgewerbegesetzes von 2004 nicht mehr. Das ändert sich nun.
Mit einer grossen Mehrheit von 87 Prozent hat das Baselbieter Stimmvolk der Teilrevision des Gastgewerbegesetzes zugestimmt. Sicherheitsdirektorin Sabine Pegoraro ist mit dem Resultat zufrieden: «Ich habe immer gewusst, dass die Vorlage in der Bevölkerung breit abgestützt ist.» (Quelle: Tages-Anzeiger, 8.3.10) Kommentar: Die gewaltige Mehrheit zeigt, dass die Bevölkerung nun reif ist für wirksame Massnahmen. Andere Kantone sollten folgen. Ob die Massnahme wirksam ist, wird sich weisen, wenn Lizenzentzüge ausgesprochen werden und die Gerichte hart bleiben.

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Der Newsletter von Infoset März 2010 ist erschienen

Samstag 6. März 2010 von htm

Newsletter (ab-)bestellen Er bringt Informationen zu allen Suchtgebieten, vor allem aus der Schweiz. Einen kleinen Auszug haben wir hier gebracht.

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Bündner Polizeichefin will neue Alkohol-Regeln

Samstag 6. März 2010 von htm

Nach dem Suizid des Polizeikommandanten Markus Reinhardt möchte seine Chefin Barbara Janom Steiner den Umgang mit Alkohol und mit Suchtproblemen von Mitarbeitern klar regeln. Dass im Fall Reinhardt ein Fehlverhalten seitens der Behörde vorliegt, wies Janom Steiner abermals von sich. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.3.10) tagesschau.sf.tv, 5.3.10 mit unserem Online-Kommentar

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Jetzt gibts in Baden-Württemberg nachts keinen Alkohol mehr

Samstag 6. März 2010 von htm

In Süddeutschland darf seit dieser Woche zwischen 22 und 5 Uhr in den Läden kein Alkohol mehr verkauft werden. Bei uns geht der Kanton Genf auch schon so weit. Dort gilt ein Verkaufsverbot für Alkohol in den Läden zwischen 21 und 7 Uhr.
Auch in anderen Teilen der Schweiz, ist man an diesem Thema dran. Der Kanton Basel-Stadt verbietet zwischen 0 und 7 Uhr den Verkauf von Bier und Wein an unter 18-Jährige. Auch in Restaurants. Und Neuenburg erlaubt den Verkauf von Alkohol erst ab 9 Uhr in den Läden. Zudem haben die SBB vor rund zwei Jahren den Verkauf von Alkohol zwischen 22 und 7 Uhr auf den Bahnhofsarealen unterbunden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.3.10) blick.ch, 5.3.10 mit unserem Online-Kommentar

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2 Alkohol-Faktenblätter zu Kindern sowie Schwangerschaft

Freitag 5. März 2010 von htm

Faktenblatt zu Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen: Dieses Faktenblatt (pdf, 3S., 36Kb) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Es bietet Infos zu folgenden Themen: Konsumverhalten, Problematischer Alkoholkonsum/Abhängigkeit, Negative Auswirkungen des Alkoholkonsums, Internationaler Vergleich, Gesetzliche Regelungen, Wirksame Massnahmen Jugendschutz.
Faktenblatt zu Alkohol und Schwangerschaft: Dieses Faktenblatt (pdf, 3S., 67Kb) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Es bietet Infos zu folgenden Punkten: Pränatale Alkoholexposition, Frauen und Alkoholkonsum, Fetales Alkoholsyndrom (FAS), Fetale Alkoholeffekte (FAE), Fetal Alcohol Spectrum Disorder (FASD), Alkoholkonsum während der Stillzeit. (Quelle: Infoset Newsletter märz 2010)

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“Früherkennung und Frühintervention in Schulen: Lessons learned”

Freitag 5. März 2010 von htm

Früherkennung und Frühintervention: Vier grosse Projekte Früherkennung und Frühintervention in Schulen wurden über mehrere Jahre durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. RADIX hat die Ergebnisse in der Broschüre “Früherkennung und Frühintervention in Schulen: Lessons learned” vergleichend zusammengefasst. Die Broschüre kann kostenlos beim Bundesamt für Gesundheit bezogen werden. (Quelle: Infoset Newsletter März 2010)

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