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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Rehabilitation'

Heute blau, morgen blau: Wann wird Alkohol gefährlich?

Dienstag 5. April 2011 von htm

“Menschen bei Maischberger”, Das Erste, Heute 22:45 – 00:00 (75 Min.)
Zu Gast:
Gunter Gabriel (Sänger), Marlies Wank (war alkoholkrank), Tina Wolf (TV-Moderatorin, Vater Alkoholiker), Peter Richter (Autor, Über das Trinken ), Dr. Johannes Lindenmeyer (leitet Suchtklinik). (Quelle: ARD, 5.4.11) Kommentar: Da wird von wirklicher Prävention wieder kaum die Rede sein. Der Alkoholindustrie wird es gefallen. Denn so kann sich nichts ändern. Die Hälfte des Konsums geht auf Kosten der Alkoholkranken.

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Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte

Freitag 1. April 2011 von htm

NACOA Deutschland erweitert sein Angebot an Informationsschriften um eine Broschüre für MedizinerInnen und MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens. Das 38-seitige Heft stellt Interviewtechniken und praktische Interventionswerkzeuge vor, die für den Umgang mit suchtbelasteten Familien und deren Kindern hilfreich sind. Auszüge aus dem Inhalt:
* Dimensionen des Problems
* Kernkompetenzen
* Klinischer Algorithmus
* Patienten bei Verhaltensänderungen helfen (motivierende Gesprächsführung)
* Exkurs: Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
Die Broschüre »Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen« ist die bearbeitete deutsche Übersetzung des US-amerikanischen Leifadens »Helping Children and Adolescents in Families Affected by Substance Abuse – a Guide for Health Care Professionals«, der von einer interdisziplinären Beratergruppe der National Association for Children of Alcoholics erarbeitet wurde. Ermöglicht wurde die deutsche Ausgabe durch eine Förderung der BARMER GEK. Das Heft kann gegen eine Schutzgebühr von 1 € pro Heft zuzüglich Versandkosten über die NACOA-Website (www.nacoa.de) bezogen werden.

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UK: Kleiner Tom: Mit drei schon alkoholkrank

Dienstag 15. März 2011 von htm

Unfassbar, was manche Eltern ihren Kindern antun: In England musste jetzt ein gerade einmal dreijähriger Knirps wegen Alkoholismus in einem Krankenhaus behandelt werden. Mehr als sechs Monate lang sollen die Rabeneltern dem kleinen Tom (Name geändert) Alkohol zu trinken gegeben haben. Mit möglicherweise fatalen Konsequenzen: Der unfreiwillige kleine Alkoholiker aus den West Midlands könnte bereits Gehirnschäden davongetragen haben, fürchten Experten. (Quelle: Google Alcohol News, 15.3.11) mopo.de, 14.3.11

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CH: Zur Dialogwoche Alkohol im Mai 2011

Sonntag 27. Februar 2011 von htm

Wir schauen gebannt auf die historischen Vorgänge im arabischen Raum, wo die Geburtsstunde der Demokratie schlägt oder zumindest Geburtswehen eingesetzt haben, und selber sind wir nicht fähig, uns aus den Ketten der Knechtschaft der Alkoholindustrie zu befreien.

Das Eidgenössische Bundesamt für Gesundheit hat nun für Mai ein Mitwirken an der Alkoholwoche angekündigt, die auch in Deutschland, Liechtenstein und Österreich stattfinden wird. Das Motto in Deutschland heisst: „Alkohol? Weniger ist besser.“ In der Schweiz heisst es bescheiden: „Dialogwoche Alkohol“. Im Einleitungstext auf seiner Webseite schreibt das Bundesamt: „Die Gesellschaft sucht nach einem neuen Umgang mit dem Alkohol: Wie können wir einen genussvollen Umgang mit dem Kulturgut Alkohol praktizieren und vorleben, den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen – und gleichzeitig glaubwürdig den Exzessen und ihren Folgekosten entgegen treten? Es besteht Diskussionsbedarf!“

Die Quadratur des Kreises wird angestrebt: „Den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen.“ Jene der grossen Alkoholmultis werden nicht erwähnt. Warum wohl? Immerhin, mit unserer Projekt-Idee könnte es gelingen. Aber sonst …..? Auf die Botschaften aus dem Ausland, von internationalen Fachgremien, hört ein „rechter“ Schweizer schon gar nicht. In Deutschland ist es nicht anders.

Wir sind gespannt, wie viel Dialog möglich sein wird, ob es nur eine Alibi-Pflichtübung wird und ob überhaupt lokale Gruppen gefunden werden, die sich dafür interessieren und engagieren. Ja, wer müsste sich eigentlich angesprochen fühlen?

Z. B.     -  die Kirchen: Ein Werk der Diakonie, Stichworte: Nächstenliebe, Menschenwürde, Gerechtigkeit

die Liberalen: Sie brachten der Schweiz die erste Alkoholgesetzgebung. Sie kämpfen für die persönliche Freiheit. Die aufgezwungene Alkoholnot, deren Folgen alle tragen, müsste ihnen ein Gräuel sein

die Polizeigewerkschaften: Die Polizisten leiden direkt unter dem Stress durch Überzeitarbeit und Gewalt

das Spitalpersonal: Auch hier Stress durch Überzeit, Personalknappheit, Kostendruck, Gewalt

der Justizapparat: Arbeitsüberlastung, lange Verfahrenszeiten, fehlende Plätze für Jugendliche

die Wirtschaft: Eine Milliarde zusätzliche Personalkosten, Belastung des Betriebsklimas, Qualitätseinbussen

die Gemeinden und Städte: Alkoholbedingte Sozialkosten belasten die Rechnungen, die Steuerzahler

die Entwicklungshilfe-Organisationen: Ihre von Spendern finanzierten Hilfeleistungen werden durch die Aktivitäten der Alkohol-Multis zum Teil zunichte gemacht. Und deren Gewinne fliessen nach Norden ab

die Parteien: Sie haben es in ihren Parteiprogrammen fixiert. Sie wollen für unser Land arbeiten, für seine Bevölkerung. Politiker werden dafür gewählt. Sie leisten sogar darauf einen Amtseid

- Noch einige weitere: Jugendverbände, Kinderschutz-Organisationen, Sportverbände, Kulturorganisationen, Lehrerinnen- und Lehrer, Institutionen der Alkohol-Prävention und -Rehabilitation, Aidshilfe, Psychologen, Psychiater, Lehrlingsämter und -Betreuer, Hilfsorganisationen wie Caritas, und, und, und….

- und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger. Sie leiden direkt und indirekt unter den alkoholbedingten Schäden – ein Leben lang, ungefragt. Sie zahlen jährlich Milliarden. Die WHO nennt uns “Passivtrinker”.
(Quelle: Unser Begleittext zum Newsletter Februar 2011)

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Serie: Die grösste Sprechstunde Hamburgs

Montag 24. Januar 2011 von htm

Alkohol als Suchtmittel: Trinke ich zu viel?
Bei der Telefonaktion zum Thema Alkohol gaben drei Fachleute den Anrufern Ratschläge zum Umgang mit der Sucht. Das Interesse war groß.
Um Punkt 10 Uhr begannen die Telefone zu klingeln. Bei der Abendblatt-Aktion am vergangenen Freitag gab es keine ruhige Minute für die Experten Dr. Jens Reimer, Leiter des Arbeitsbereiches Sucht am UKE, Dr. Georg Poppele, Chefarzt für Innere Medizin am Ev. Krankenhaus Alsterdorf, und Dr. Klaus Behrendt, Chefarzt für Suchterkrankungen an der Asklepios-Klinik Nord Ochsenzoll. Drei Stunden lang berieten sie die zahlreichen Anrufer, die sich mit den unterschiedlichsten Sorgen und Problemen an die Fachleute wandten. Ihre wichtigsten Fragen und Antworten der Ärzte haben wir hier für Sie zusammengefasst. Quelle: abendblatt.de, 24.1.11)

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München: Mehr als 4.600 Anfragen bei der SuchtHotline

Freitag 14. Januar 2011 von htm

Die SuchtHotline verzeichnete 2010 mehr als 4.600 Anfragen. Dies bedeutet, dass durchschnittlich alle 114 Minuten das Telefon der 24-stündigen Krisenberatung klingelte oder eine E-Mail-Anfrage eintraf. Ein erneuter Anstieg von 5 Prozent war bei den Onlineberatungen zu verzeichnen, die vor allem jüngere Menschen in Anspruch nahmen. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.1.11) wochenanzeiger.de, 13.1.11

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Lampenfieber bei Musikern ist heilbar

Samstag 27. November 2010 von htm

Herzrasen, Zittern und Schwitzen kurz vor dem großen Auftritt: Diagnose Lampenfieber. An der Uniklinik Bonn können sich Musiker nun helfen lassen.
Wenn bei Musikern kurz vor dem Auftritt das Herz bis zum Hals schlägt und der Atem rast, dann ist die Diagnose eindeutig: Lampenfieber. Diese Angst kann so groß werden, dass manch ein Musiker nicht mehr auftreten kann. Hilfe finden die Betroffenen jetzt im Universitätsklinikum Bonn. Dort gibt es seit kurzem die nach Angaben der Universität deutschlandweit erste Lampenfieberambulanz speziell für Musiker. (Quelle: Google Alkohol News, 26.11.10) welt.de, 26.11.10

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Alkohol am Arbeitsplatz mit Konfrontationsgesprächen begegnen

Freitag 26. November 2010 von htm

Vielen Arbeitgebern fällt der richtige und geduldige Umgang mit dem Thema Alkohol am Arbeitsplatz schwer.
Schätzungen zufolge sind etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer alkoholkrank. Wobei die Anzahl der Arbeitnehmer mit einem Alkoholproblem deutlich höher liegen dürfte. Alkohol am Arbeitsplatz kann nicht nur dem Betriebsklima schaden; die betroffenen Arbeitnehmer weisen außerdem einen hohen Krankenstand auf, der die Unternehmen jährlich Milliarden von Euro kostet. Hinzu kommt der volkswirtschaftliche Schaden, den zum Beispiel Unfälle oder die mit dem Alkoholkonsum verbundenen Kosten der Krankenkassen, verursachen. Aber wie verhalten sich Vorgesetzte und Kollegen richtig, wenn sie den Verdacht hegen, ein Kollege könnte Alkohol am Arbeitsplatz konsumieren? Und wie sind die Grenzen zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht definiert? (Quelle: Google Alkohol News, 25.11.10) suite101.de, 25.11.10 Kommentar: Es ist nicht verständlich, warum die Wirtschaft die Alkoholprävention sabotiert, die ihr doch wesentliche Kosteneinsparungen bringen würde. Als Komplize der Alkoholindustrie schadet sie sich selber und der Gesellschaft.

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Neuer Ansatz bei Alkohol- und Nicotinsucht

Dienstag 23. November 2010 von htm

Alkoholkonsum und Rauchen sind für viele Erkrankungen große Risikofaktoren. Forscher der Universität San Francisco haben nun herausgefunden, dass Medikamente, die an die Subtypen 3 und 4 des nicotinergen Acetylcholin-Rezeptors (nAChR) binden, den Alkohol- und Nicotinkonsum von süchtigen Ratten vermindern können. Die Erkenntnisse sollen helfen, beide Laster mit nur einem Wirkstoff zu behandeln. (Quelle: Google Alkohol News, 22.11.10) deutsche-apotheker-zeitung.de, 22.11.10

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TV-Hinweis: Mein Mann, der Trinker (0.00 Uhr auf ORF 2)

Dienstag 2. November 2010 von htm

Sensibles Portrait einer verlorenen Seele, ergreifend verkörpert von Robert Atzorn. (D 2008 – Drama von Bodo Fürneisen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 2.11.10)

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