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	<title>www.alkoholpolitik.ch &#187; Rehabilitation</title>
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		<title>CH: Frauen trinken mehr Alkohol</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 07:58:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Schweiz leben 350?000 Alkoholiker. Ein Drittel sind Frauen. Auch in Graubünden nimmt die Zahl von alkohol­abhängigen Frauen zu. Das Blaue Kreuz bietet darum Gesprächsgruppen für Frauen an. Hinter der Sucht nach Alkohol verstecken sich nicht selten familiäre Probleme. Manuela Perrinjaquet vom Blauen Kreuz Graubünden spricht von einer «sehr hohen Dunkelziffer» auch in Graubünden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schweiz leben 350?000 Alkoholiker. Ein Drittel sind Frauen. Auch in Graubünden nimmt die Zahl von alkohol­abhängigen Frauen zu. Das Blaue Kreuz bietet darum Gesprächsgruppen für Frauen an. Hinter der Sucht nach Alkohol verstecken sich nicht selten familiäre Probleme.<br />
Manuela Perrinjaquet vom Blauen Kreuz Graubünden spricht von einer «sehr hohen Dunkelziffer» auch in Graubünden. Die Fachfrau weiss, dass das Trinkverhalten von Frauen anders ist als das von Männern. «Viele trinken im Geheimen und wagen es kaum, sich Hilfe zu holen», sagt sie. (Quelle: Google Alkohol News, 30.8.11) <a href="http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/frauen-trinken-mehr-alkohol">suedostschweiz.ch, 29.8.11</a></p>


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		<title>TOP NEWS: 700.000 Österreicher haben ein Alkoholproblem</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 10:30:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Experten wollen Alkohol-Werbung und Ausschenken von Alkohol in Betriebskantinen beschränken. Alpbach/Wien &#8211; In Österreich sind 330.000 Menschen alkoholkrank. Im Rahmen der Gesundheitsgespräche beim Europäischen Forum Alpbach forderten Mediziner, dass die Krankheit Alkoholsucht als solche erkannt und entsprechende Maßnahmen gesetzt werden, hieß es im Ö1-Morgenjournal am Montag. Vorgeschlagen wurde unter anderem eine Beschränkung von Alkohol-Werbung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Experten wollen Alkohol-Werbung und Ausschenken von Alkohol in Betriebskantinen beschränken.<br />
Alpbach/Wien &#8211; In Österreich sind 330.000 Menschen alkoholkrank. Im Rahmen der Gesundheitsgespräche beim Europäischen Forum Alpbach forderten Mediziner, dass die Krankheit Alkoholsucht als solche erkannt und entsprechende Maßnahmen gesetzt werden, hieß es im Ö1-Morgenjournal am Montag. Vorgeschlagen wurde unter anderem eine Beschränkung von Alkohol-Werbung und das Ausschenken von Alkohol in Betriebskantinen. &#8230; (Quelle: <a href="http://derstandard.at/1313024777514/Alkoholsucht-700000-Oesterreicher-haben-ein-Alkoholproblem">derstandard.at, 22.8.11</a>) <strong>Kommentar: </strong> Mehr als 700 Online-Kommentare zeigen, dass Interesse besteht, allerdings meist pro Alkohol, oft recht witzig. Das Problem wird nicht ernst genommen. Die Prävention steckt noch in Ötzis Kinderschuhen.</p>


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		<title>D: Ausschreibung: Suchtpräventive Ansätze in Klein- und Kleinstbetrieben</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 14:54:09 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Alkohol, Medikamente, Drogen und Nikotin am Arbeitsplatz: Suchtmittelkonsum ist für viele Unternehmen ein relevantes Thema. Das Bundesministerium für Gesundheit plant daher eine Studie zu fördern mit dem Ziel, hemmende und fördernde Faktoren von  suchtpräventiven Ansätzen in Klein- und Kleinstbetrieben systematisch zu erheben, zu bewerten und basierend auf diesen Erkenntnissen konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Die Frist läuft noch bis zum 19.9.2011. (Quelle: <a href="http://www.bmg.bund.de/ministerium/aufgaben-und-organisation/ausschreibungen/bekanntmachung-suchtpraeventive-ansaetze-in-klein-und-kleinstbetrieben.html">bmg.de/ministerium, 18.8.11)</a></p>


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		<title>SPD gegen „Saufraum“ und für alternatives Alkohol-Projekt in der Nordstadt von Dortmund</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 08:54:48 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den sogenannten Saufraum in Dortmunds Nordstadt hat sich immer noch kein Träger gefunden. Also fordert die SPD-Fraktion, das Projekt für die Trinkerszene zu begraben. Zugleich sollen die Fördermittel über eine andere Einrichtung an Alkoholkranke gehen.<br />
Für Dortmunds SPD-Fraktion ist die Einrichtung eines „Saufraumes“ am Nordmarkt nach Kieler Vorbild gescheitert. Für ihren ordnungspolitische Sprecher sei vorhersehbar gewesen, dass sich niemand auf die Ausschreibung zu dieser besonderen Hilfe für die Trinkerszene beworben habe. „Insbesondere die Dortmunder Wohlfahrtsverbände haben sich nicht an diesem Ausschreibungsverfahren beteiligt“, so SPD-Ratsmitglied Dirk Goosmann. &#8230; (Quelle: Google Alkohol News, 13.7.11) <a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/SPD-gegen-Saufraum-und-fuer-alternatives-Alkohol-Projekt-in-der-Nordstadt-von-Dortmund-id4863211.html">derwesten.de, 12.7.11</a></p>


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		<title>Newsletter April 2011 &#8211; d -</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 10:31:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[www.alkoholpolitik.ch Newsletter April 2011 (per 30.04.11) Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, Wir freuen uns, Ihnen den neuen Newsletter im 10. Erscheinungsjahr der Webseite unterbreiten zu dürfen und hoffen, dass er für Sie nützlich ist. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, sind wir für Ihr Feedback dankbar, und wir werden deren technische Umsetzung gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="../../../../../">www.alkoholpolitik.ch</a> Newsletter April 2011 (per 30.04.11)</h2>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,</p>
<p>Wir freuen uns, Ihnen den neuen Newsletter im <strong>10. Erscheinungsjahr</strong> der Webseite unterbreiten zu dürfen und hoffen, dass er für Sie nützlich ist. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, sind wir für Ihr Feedback dankbar, und wir werden deren technische Umsetzung gerne versuchen. Wir haben nur noch wenige Unterteilungen vorgenommen und eine kleine Auswahl mit gekürzten Meldungen getroffen. Mit Hilfe der Links in den Ueberschriften, können Sie die ausführlichere und verwandte Meldung leicht finden. Um den Newsletter weiter zu kürzen, haben wir zwei getrennte Ausgaben nach den Sprachen <strong>Deutsch und Englisch</strong> verfasst. Wir würden uns über ein Feedback freuen, ob diese Form für Sie nützlich ist. Auf der Webseite finden Sie weitere Kapitel, z.B. Leserbriefe, Interventionen, Zitate. In der englischen Abteilung sind mehrheitlich Artikel notiert, die in der deutschen Version nicht  vorhanden sind. Es lohnt sich, auch dort zu stöbern.</p>
<p>Bitte überprüfen Sie, ob unsere Adresse in der Liste der akzeptierten Adressen enthalten ist, damit Ihr Spam-Filter unsern Newsletter nicht zurückweist.</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td width="254" valign="top">4240 Eintragungen in 143 Kategorien&nbsp;</p>
<p>mit 10’668 Schlagwörtern seit 1.1.2009;   Online seit August 2001.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Sollten Sie den Newsletter nicht mehr zu erhalten oder ihn für jemand anderen zu bestellen wünschen, senden Sie bitte eine kurze Mitteilung an <a href="mailto:htmeyer@alkoholpolitik.ch">htmeyer(at)alkoholpolitik.ch</a></p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<div>
<p>Hermann T. Meyer</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Begleitbrief zum versandten Newsletter</strong></p>
<p>Dieser Monat brachte eine dramatische Wende in der wissenschaftlichen Beurteilung der gesundheitlichen Aspekte in Bezug auf den Konsum alkoholischer Getränke: Eine grosse EU-Studie zeigte, dass bereits kleine Mengen kebsfördernd sein können. Eventuell vorhandene gesundheitliche Vorteile bei Herzkrankheiten würden damit bedeutungslos. Gleichzeitig wird immer klarer, dass diese angeblichen Vorteile bei Herzkrankheiten mit immer grösseren Fragezeichen zu versehen sind.</p>
<p>In der Schweiz hat sich nun die lang erwartete Wende eingestellt, indem endlich die grösste Nicht-Boulevard-Zeitung, der Tages-Anzeiger, die lange Alkohol-Präventions-Abstinenz aufgegeben und zwei grosse Artikel gebracht hat, den zur Krebsstudie, mit grossem Cartoon auf der Titelseite. Die Neue Zürcher Zeitung hat immerhin nach 14 Tagen meinen Leserbrief abgedruckt, die Krebsstudie wartet immer noch auf Erwähnung. Auch wenn immer wieder mit alkoholfreundlichen Artikeln eine Art Ausgewogenheit demonstriert wird, ist doch zu hoffen, dass nun wenigstens eine Diskussion möglich wird.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<strong> </strong></p>
<p><strong>Ausblick</strong><br />
Nach vollendetem zehnten Jahr aktiver Tätigkeit mit meiner Webseite gedenke ich Ende August 2011 die Arbeit in dieser Form einzustellen. Es wird mir schwer fallen, aber ich möchte einiges, das in dieser Zeit zu kurz gekommen ist, vermehrt pflegen und auf Reisen mich auch mal ohne Internetzugang wohl fühlen.<br />
Was nicht heisst, dass ich mich von diesem Thema endgültig verabschieden werde. Z.B. könnte ich mir vorstellen, dass</p>
<p>- jemand vom Fach die Seite in eigener Regie übernehmen möchte und ich gelegentlich mitwirken würde,</p>
<p>- Finanzen von interessierter Seite geboten würden, die eine Professionalisierung der täglichen Kleinarbeit ermöglichten und ich gelegentliche Kommentare und das Know How beisteuern würde</p>
<p>- ich die Seite aufgeschaltet lassen und für gelegentliche Sonderprojekte benützen würde, wobei die Seite als Archiv weitergenutzt werden könnte,</p>
<p>- ich die wichtigsten Meldungen weiterhin verarbeiten und als gelegentlichen kurzen Newsletter weitergeben würde.</p>
<p>Ideen werden gerne entgegengenommen und könnten bis August diskutiert werden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
</div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="text-decoration: underline;">TOP NEWS </span></strong></span></p>
<p><a href="../2011/04/28/top-news-who-chronische-erkrankungen-die-haufigste-todesursache/16930/">WHO: Chronische Erkrankungen die häufigste Todesursache </a> &#8211; 28. April 2011<br />
Genf – Rauchen, Bewegungsmangel, Alkohol und Diätfehler sind auch in den  Entwicklungsländern für eine steigende Zahl von Todesfällen  verantwortlich. Global gesehen sterben zwei von drei Menschen an nicht  übertragbaren chronischen Erkrankungen, die vielfach vermeidbar wären.  Dies geht aus einem Report der Welt­gesund­heitsorganisation (WHO)  hervor, der auf einer Tagung in Moskau vorgestellt wurde.<br />
Im Jahr 2008 sind 57 Millionen Menschen gestorben. Bei 17 Millionen  waren kardiovaskuläre Erkrankungen für den Tod verantwortlich, 7,6  Millionen starben an Krebs, 4,2 Millionen an Atemwegserkrankungen und  1,3 Millionen an Diabetes.<br />
Auf diese vier Gruppen entfallen etwa 80 Prozent aller Todesfälle an  nicht übertragbaren Erkrankungen, heißt es in dem 164 Seiten umfassenden  “Global status report on noncommunicable diseases”. Alle vier Gruppen  haben mit dem Rauchen, Bewegungsmangel, Alkohol und Diätfehlern  modifizierbare, sprich vermeidbare Risikofaktoren gemeinsam. (Quelle:  aerzteblatt.de, 27.4.11)</p>
<p><a href="../2011/04/28/top-news-ausgetrunken-benebelte-studien-01-12-2005/16927/">Ausgetrunken – Benebelte Studien 01.12.2005!</a> &#8211; 28. April 2011<br />
Schlechte Nachricht nicht nur für Schluckspechte: Dass Alkohol in Maßen   gesund sei, ist offenbar ein Mythos. Liebhabern eines guten Glases   Rotwein wird diese Nachricht nicht schmecken: Rod Jackson und seine   Mitarbeiter von der Universität Auckland in Neuseeland sagen, dass   Alkohol – anders als immer wieder vermutet – keinen schützenden Einfluss   auf Herz und Gefäße hat.<br />
In der Ausgabe des Fachmagazins Lancet beschreiben die Mediziner, warum   Spirituosen auch in geringen bis mittleren Mengen nicht   gesundheitsfördernd sind (Bd.366, S.1911, 2005). “Die Botschaft ist   klar”, sagt Jackson: “In keiner Dosis ist der Nutzen des Alkohols größer   als der Schaden.”<br />
&#8230;So seien beim Vergleich des Gesundheitszustands von gemäßigten   Trinkern und Abstinenzlern oft fälschlicherweise auch ehemalige Trinker   zu den Abstinenzlern gezählt worden. Dass viele von ihnen das Trinken   aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatten und mittlerweile über   etliche Krankheiten klagten, erwähnten die Forscher nicht. … (Quelle:   sueddeutsche.de, 1.12.05) <strong>Kommentar:</strong> Wir brachten die   Studie am 8.12.05 mit diesem Kommentar: “Es berührt einen eigenartig,   aus Forschermund von “verwirrter Forschung” zu hören. Ob damit bezahlte,   absichtlich verwirrende Lobbyisten-Forschung gemeint ist? Wir werden   ziemlich sicher vergeblich darauf warten, dass diese Untersuchung in   unseren Medien grosses Echo findet.” – Wie recht wir hatten. Auch nach 5   1/2 Jahren zögern die meisten Medien, mit der Wahrheit herauszurücken,   obwohl neue Studien in die gleiche Richtung weisen.</p>
<p><a href="../2011/04/27/top-news-jeder-funfte-deutsche-hat-ein-alkoholproblem/16896/">Jeder fünfte Deutsche hat ein Alkoholproblem</a> &#8211;  27. April 2011<br />
Es wird weniger geraucht, aber weiterhin viel getrunken – das ist das   Ergebnis des Jahrbuchs Sucht 2011, das die Deutsche Haupt­stelle für   Suchtfragen heute in Berlin vorstellte. Geschäfts­führer Raphael Gaßmann   nannte die Situation bezüglich des Alkohols „dramatisch“.<br />
„Der Aklkoholverbrauch bleibt entschieden zu hoch, zu riskant, zu   folgenreich“, erklärte er. Die Hauptstelle ging davon aus, dass jeder   fünfte Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren ein Alkohol­problem habe. Zwar   ging die jährlich konsumierte Menge reinen Alkohols leicht zurück,  doch  falle diese Entwicklung „zu gering“ aus, um Gesundheitsschäden zu   vermeiden.<br />
Der Hauptstelle für Suchtfragen zufolge ist die Anzahl an   Alkoholvergiftungen zwischen 2000 und 2009 um fast 112 Prozent   gestiegen. Besonders dramatisch fällt die Entwicklung mit einem Plus von   etwa 194 Prozent in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen aus.   (Quelle: aerzteblatt.de, 26.4.11) <strong>Kommentar:</strong> Die   Regierung hat ein Alkoholproblem und tut nichts Wirksames dagegen. (Die   Bierbrauer sind natürlich mit den Forderungen der DHS nicht   einverstanden und beten wieder ihre falschen Behauptungen herunter.)</p>
<p><a href="../2011/04/20/top-news-%c2%abmoderater-alkoholkonsum-hat-keinen-lebensverlangernden-effekt%c2%bb/16776/">«Moderater Alkoholkonsum hat keinen lebensverlängernden Effekt»</a> &#8211;  20. April 2011<br />
Epidemiologe Jürgen Rehm sagt, auf das tägliche Glas Wein oder Bier zu verzichten, könne sinnvoll sein. (Interview)<br />
Herr Rehm, für viele überraschend, zeigte kürzlich eine grosse Studie,  dass selbst moderates Trinken von Alkohol das Krebsrisiko erhöht (TA vom  14. 4.). Ist dieser Zusammenhang gesichert, oder gibt es dazu noch eine  Debatte?<br />
Der Zusammenhang kann heute als gesichert gelten. Die International  Agency for Research on Cancer (IARC) in Lyon ist eine Unterorganisation  der Vereinten Nationen, die sich ausschliesslich mit Krebs und  Risikofaktoren für Krebs beschäftigt. Sie hat den Konsum alkoholischer  Getränke ohne Wenn und Aber als Kausalfaktor für bestimmte Krebsarten  klassifiziert. Im Bericht von 2010 wird ausdrücklich festgehalten, dass  es dabei keinen Schwellenwert gibt. Das heisst, dass jeder Konsum von  Alkohol mit einem bestimmten Risiko behaftet ist.  … (Quelle:  Tages-Anzeiger, 20.4.11) <strong>Kommentar:</strong> Freude herrscht!  Der Tages-Anzeiger hat den Einstieg ins Thema gefunden und recherchiert.  Jürgen Rehm ist einer der führenden Wissenschafter auf diesem Gebiet  mit Verbindung zu Zürich. Wir haben ihn schon mehrmals erwähnt. Dürfen  wir annehmen, dass unser ständiges Drängen mit Newsletter,  Webseitenkommentaren und Leserbriefen zu dem positiven Umschwung  beigetragen haben? Vielleicht auch, dass der Konkurrent NZZ trotz  grossen Wertedeklamationen noch immer in Abwarteposition verharrt? Egal,  Hauptsache, eine gute Basis ist gelegt. Päventive Gedanken müssten  eigentlich automatisch folgen. Die kommende nationale Dialogwoche und  das neue Alkoholgesetz wären passende Aufhänger. Aber bitte kritisch!</p>
<p><a href="http:///">CH: Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund </a> &#8211;  14. April 2011<br />
<strong>Kommentar:</strong> Grosse Freude herrscht!! Der Tages-Anzeiger,  die grösste Nicht-Boulevard-Tageszeitung der Schweiz, bringt heute auf  der halben Titelseite und auf zwei Dritteln der Wissen-Seite die grosse  EU-Krebsstudie, über die wir hier berichtet haben. Im englischen Teil  berichteten wir hier, mit dem Link auf den Studienbericht im British  Medical Journal.<br />
Die Titelseite ist halb gefüllt mit einem Cartoon des hauseigenen  Cartoonisten SCHAAD und auch der Titel sagt alles. Bemerkenswert ist,  dass der Tages-Anzeiger wie auch die übrige schweizerische Presse seit  der WHO-Resolution im Mai 2010 für eine globale Alkoholstrategie solche  Meldungen boykottiert hat. Die deutschen Medien haben sofort reagiert.  Jetzt ist zu hoffen, dass auch fundiert über die Aspekte einer wirksamen  Alkoholprävention berichtet wird und die andern Medien nachziehen. Die  Aktualität mit dem neuen Präventionsgesetz, der Revision des  Alkoholgesetzes und der kommenden nationalen Dialogwoche Alkohol wäre ja  gegeben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.4.11)</p>
<p><a href="../2011/04/09/top-news-alkohol-wichtige-krebsursache-in-deutschland-und-europa/16587/">Alkohol wichtige Krebsursache in Deutschland und Europa </a> &#8211;  9. April 2011<br />
Einer von zehn Krebsfällen bei Männern und einer von 33 Krebsfällen bei  Frauen ist Folge des Alkoholkonsums. Dies ergeben Berechnungen im  Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 342: d1584).<br />
Die Kalkulationen von Madlen Schütze vom Deutschen Institut für  Ernährungs­forschung Potsdam-Rehbrücke basieren zum einen auf den Daten  von 363.988 Teilnehmern der EPIC-Studie aus Dänemark, Frankreich,  Griechenland, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und  Großbritannien. (Quelle: aerzteblatt.de, 04/08/11) unser <strong>Online-Kommentar:</strong> 10% der Krebsfälle bei Männern sind alkoholbedingt. Davon sind 57%  vermeidbar bei Einhaltung der Empfehlungen betr. Trinkmenge pro Tag. Bei  den Frauen sind es 3%, davon 81% vermeidbar. D.h. bei den Männern steht  der Krebs in 43% und bei den Frauen in 19% der Fälle mit geringem  täglichen Alkoholkonsum im Zusammenhang, der als unbedenklich gilt und  von der Alkoholindustrie sogar als gesundheitlich positiv propagiert  wird.</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/27/ubergewichtige-teenagerinnen-konsumieren-vor-sex-haufiger-drogen-oder-alkohol/16906/"><br />
</a><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="text-decoration: underline;">SCHWEIZ</span></strong></span></p>
<p><a href="../2011/04/27/ch-vermisster-tot-im-see-beim-rutli-gefunden/16910/">CH: Vermisster tot im See beim Rütli gefunden</a> &#8211;  27. April 2011<br />
BAUEN UR – Karfreitagnacht feiert der junge Maurer aus Bauen UR auf dem  Rütli mit Freunden. Jetzt ist klar: Er stürzte in den See. «Kollegen von  ihm haben ihn im Wasser entdeckt und die Seepolizei alarmiert», sagt  Polizeisprecher Karl Egli von der Kantonspolizei Uri zu Blick.ch. Mit  Hilfe von Tauchern sei er geborgen worden. Die Unglücksstelle liegt etwa  500 Meter südlich der Schiffsstation Rütli. Reto stürzte offenbar über  eine rund fünf Meter hohe Felswand in den See. … Das Drama begann an  einer Saison-Eröffnungsfeier beim Rütli-Wirt. (Quelle: blick.ch,  26.4.11) unser <strong>Online-Kommentar: </strong>Der erste Kommentar  spricht von “realistisch bleiben”. Das Hauptproblem war wohl der  Alkohol. In der Innerschweiz so selbstverständlich, dass man gar nicht  darauf kommt. Der Wirt wäscht seine Hände in Unschuld, stellvertretend  für die vielen Alkohollieferanten, die nie wegen Mitverantwortung bei  Unfällen und Todesfällen zur Verantwortung gezogen werden, obwohl  gesetzliche Grundlagen vorhanden wären. Hauptsache die Kasse stimmt am  Karfreitag-Eröffnungstag.</p>
<p><a href="../2011/04/23/ch-kein-alkohol-ist-auch-keine-losung/16855/">CH: Kein Alkohol ist auch eine Lösung </a> &#8211;  23. April 2011<br />
“Kein Alkohol ist auch keine Lösung” – Prävention Vorbildfunktion,  aushalten, Nein sagen, trockenbleiben . . . Warum nur haben Gesunde so  wenig Humor? Von Jean-Martin Büttner, im Tages-Anzeiger, 23.4.11. (Nur  im Internet-Archiv einsehbar)<br />
<strong>Kommentar:</strong> Zugegeben, die Alkohollobby hat in den  letzten Tagen massiv einstecken müssen. Dass aber bereits zum ziemlich  letzten Mittel einer Gegenoffensive gegriffen werden muss, wenn die  Argumente ausgehen, überrascht doch etwas: Die Menschen, die möglichst  verantwortungsbewusst und gesund leben, der Lächerlichkeit preiszugeben.  Ich hoffe sehr, Jean-Martin Büttner wurde zu diesem Artikel gezwungen.  Er, der sich intensiv mit dem Raucherproblem befasste und sich gegen das  Verleger-Diktat wehrte. Der Artikel ist weit unter seinem Niveau. Von  Humor keine Spur. Die Behandlung des Alkoholproblems ist übrigens in der  Schweiz, wie oft auch anderswo, ein Trauerspiel. Und wenn dabei Humor  vorkommt, dann der: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.</p>
<p><a href="../2011/04/19/ch-testkaufe-in-winterthur-unglaublich/16767/">CH: Testkäufe in Winterthur: Unglaublich!</a> &#8211; 19. April 2011<br />
Gemäss Kurzmeldungen in NZZ und Tages-Anzeiger waren Alkohol-Testkäufe  der Stadtpolizei am Freitag in 7 von 10 Läden und Restaurants  “erfolgreich”. Die Verantwortlichen wurden verzeigt. Kommentar: Nachdem  gerade im Kantonsrat über Test-Käufe debattiert wurde und in Winterthur  schon verschiedentlich Testkäufe durchgeführt worden waren, ist dieses  Ergebnis schlicht unverzeihlich. Wann werden die Behörden endlich  aufwachen und so einschreiten, dass wenigstens Ergebnisse im  Landesdurchschnitt erzielt werden?</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/15/ch-nationalrat-liberale-ladenoffnungszeiten/16699/">CH: Nationalrat: Liberale Ladenöffnungszeiten </a> &#8211;  15. April 2011<br />
Nationalrat – Sondersession 2011 – Sechste Sitzung – 14.04.11-08h00<br />
09.3938: Motion Hutter Markus. Ladenöffnungszeiten. Symmetrie zwischen Kantonsrecht und Bundesrecht<br />
Mit 104 zu 62 Stimmen stimmte der Nationalrat in namentlicher Abstimmung  zu. Die Kantone sollen zukünftig nach eigenem Ermessen ohne Rücksicht  auf das Arbeitsrecht die Ladenöffnungszeiten auch nachts und sonntags  frei bestimmen können. Das Geschäft geht an den Ständerat. (Quelle:  Amtliches Bulletin) <strong>Kommentar:</strong> Hier müsste nun das neue  Präventionsgesetz mit der Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA)  einschreiten. Eine Haupttriebfeder für die neuen Ladenöffnungszeiten ist  der lockende Alkoholverkauf. &#8230;</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/14/ch-internet-gesprachsforum-fur-kinder-alkoholabhangiger-eltern/16692/">CH: Internet-Gesprächsforum für Kinder alkoholabhängiger Eltern </a> &#8211;  14. April 2011<br />
Am Mediengespräch in Bern hat Sucht Info Schweiz ein Gesprächsforum für  Kinder alkoholabhängiger Eltern lanciert. Diese erste nationale  Internetplattform will möglichst viele betroffene Kinder und Jugendliche  erreichen und sie will Synergien zu kantonalen Angeboten fördern.<br />
Mehrere Zehntausend Kinder wachsen in der Schweiz mit einem  alkoholabhängigen Elternteil auf. Meist leiden diese Kinder an fehlender  Sicherheit, Schuldgefühlen und daran, dass in der Familie die  Alkoholkrankheit verleugnet wird. Oft stehen sie mit ihren Gefühlen der  Scham, Wut oder Angst alleine da. Im Vergleich zu Kindern aus Familien  ohne Alkoholprobleme tragen sie zudem ein sechsfach höheres Risiko,  später ein Suchtproblem oder psychische Beschwerden zu entwickeln.  (Quelle: Sucht Info Schweiz, 14.4.11)</p>
<p><a href="../2011/04/14/ch-freibier-vor-abstimmung-an-der-uni-fribourg/16678/">CH: Freibier vor Abstimmung an der Uni Fribourg </a> &#8211;  14. April 2011<br />
Liebe Studis der SES-Fakultät!<br />
Gerne möchte das Fakultätskomitee (zusammengesetzt aus MECOM und  CESES-Mitgliedern) euch zur Vorstellung der Kandidaten für den  Repräsentanten der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in  der AGEF einladen.<br />
Wir treffen uns Montag den 18.04., ab 16h15 im Auditorium Joseph Deiss.<br />
Dort sponsern die Fachschaften Freibier!<br />
Nachdem wir uns ein bisschen Mut für Fragen und Diskussion angetrunken  haben, stellen sich ab 17h00 die Kandidaten, die sich gerne präsentieren  wollen, vor. Ihr habt daraufhin alle Gelegenheit die Kandidaten über  ihre Ziele und Motivation auszufragen. &#8230; – (Quelle: Offizieller  Einladungs-Versand)<strong> Kommentar:</strong> So bringt sich also  unsere geistige Elite immer noch in Form. Ob das im Sinn und Geist von  Alt-Bundesrat Deiss ist? Solche Akademiker finden sich später in  politischen Gremien bis hinauf nach Bern und bestimmen u.a. über unsere  Gesundheitspolitik.</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/12/ch-freiheitliche-werte-zur-publizistischen-orientierung/16637/">CH: “Freiheitliche Werte zur publizistischen Orientierung”</a> &#8211;  12. April 2011<br />
Die Neue Zürcher Zeitung bringt auf einer ganzen Seite die bearbeitete  Fassung einer Rede des Präsidenten ihres Verwaltungsrates, Konrad  Hummler, die er am 9.4.11 vor Aktionariat, Gästen und Mitarbeitern der  NZZ-Mediengruppe im Zürcher Kongresshaus gehalten hat.<br />
Die Untertitelung: “Die Medienwelt ist geprägt von der schleichenden  Auflösung publizistischer Werteorientierung. Es braucht in der Schweiz  und im deutschsprachigen Raum eine Mediengruppe wie die NZZ, die sich  ohne Wenn und Aber zu freiheitlichen Werten bekennt und bereit ist, in  diese zu investieren.” ..<br />
<strong>Kommentar:</strong> Die Medienzaren haben in letzter Zeit immer  wieder mit hehren Werte-Deklamationen geglänzt. Geändert hat sich bis  jetzt wenig Erkennbares in der Praxis. Denn ….”um Macht und nicht viel  anderes &#8230;</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/12/ch-frage-des-tages-zu-viel-pravention/16624/">CH: Frage des Tages: zu viel Prävention? </a> &#8211;  12. April 2011<br />
Das vom Gewerbe dämonisierte Präventionsgesetz sieht keine Verbote vor.  Aber Gesetze sollen künftig darauf getestet werden, ob sie die  Gesundheit gefährden. Die Vorlage kommt heute in den Nationalrat. Was  meinen Sie? Tut der Staat bei der Prävention zu viel? Stimmen Sie am  Ende des Artikels ab! … (Quelle: Tages-Anzeiger, 12.4.11) Amtliches  Bulletin, 12.4.11 <strong>Kommentar:</strong> Die  Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) sei unnötig, weil ihre Funktion  bereits durch die Umweltverträglichkeitsprüfung abgedeckt sei. Schön  wär’s. Sie hat bisher jedenfalls keinen Einfluss gehabt.</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/12/ch-svp-und-grune-wehren-sich-gegen-alkohol-testkaufe/16610/">CH: SVP und Grüne wehren sich gegen Alkohol-Testkäufe </a> &#8211;  12. April 2011<br />
Der Zürcher Kantonsrat hat sich dafür ausgesprochen, Testkäufe von  Alkohol durch Minderjährige gesetzlich zu regeln. Der Entscheid könnte  aber noch kippen. Seit mehr als zehn Jahren führen viele Gemeinden im  ganzen Land in Läden und Restaurants Alkohol-Testkäufe durch:  …Für eine  knappe Mehrheit aus SP, FDP, GLP, EVP und CVP im Zürcher Kantonsrat war  deshalb gestern klar: Es braucht dringend eine gesetzliche Grundlage  für die Testkäufe.  … (Quelle: Tages-Anzeiger, 12.4.11) unser <strong>Online-Kommentar:</strong> Testkäufe sind praktisch die einzige Möglichkeit, das  Jugendschutzgesetz durchzusetzen. Sie nützen aber nur maximal, wenn  Strafen möglich sind. Dass nur die oft gestressten VerkäuferInnen  bestraft werden, ist allerdings stossend. Den Profit machen ja die  skrupellosen Inhaber. Ob dann die Grünen zustimmen? Oder die FDP wieder  abwinkt, die erstaunlicherweise positiv überrascht? (NZZ, 12.4.11) unser  <strong>Online Kommentar:</strong> zusätzlich zum obgen: Es ist  natürlich zu hoffen, dass der Bund ebenfalls die im Entwurf des  Alkoholgesetzes angekündigte Gesetzesregelung bringt. Leider ist das  noch gar nicht sicher, obwohl dies der einzige wirklich positive  Mehrwert wäre. (Siehe die Leserbriefe dazu)</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/11/ch-gemeinsam-gegen-jugendgewalt/16605/">CH: Gemeinsam gegen Jugendgewalt </a> &#8211;  11. April 2011<br />
Unter dem Namen “Jugend und Gewalt” haben Bund, Kantone, Städte und  Gemeinden in Bern ihr gemeinsames Präventionsprogramm für die nächsten  fünf Jahre lanciert. Das Bundesamt für Sozialversicherung schreibt in  einer Pressemitteilung, das Programm sehe die Vernetzung und  Zusammenarbeit, sowie den Wissensaustausch und die Umsetzung von  Modellprojekten vor. Die vom Bund zur Verfügung gestellten 5,65  Millionen Franken würden insbesondere für wissenschaftliche Evaluationen  von laufenden Präventionsprojekten eingesetzt. Den Fachleuten bereite  gegenwärtig besonders das Cyber-Mobbging auf sozialen Netzwerken im  Internet und Übergriffe und Vandalismus im öffentlichen Raum Sorgen, wo  oftmals der Alkoholkonsum von Jugendlichen Probleme bereite. (Quelle:  NZZ, 6.4.11) Bundesamt für Sozialversicherungen</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/11/zitat-der-journalist-ist-der-wahrheit-und-dem-leser-verpflichtet/16601/">Zitat: Der Journalist ist der Wahrheit und dem Leser verpflichtet </a> &#8211;  11. April 2011<br />
Zitat aus: “Der Boulevard führt direkt auf den Marktplatz” im Tages-Anzeiger vom 8.4.11:<br />
Dominique von Burg, Präsident des Presserates hält fest: “Der Journalist  ist in erster Linie der Wahrheit und dem Leser verpflichtet. Erst in  zweiter Linie seinem Arbeitgeber.” Der Artikelverfasser fährt fort: ” In  Zeiten des Strukturwandels und des Personalabbaus ein hehrer Grundsatz.  Doch mancher Journalist wird, ob bewusst oder unbewusst, bei der Wahl  seiner Themen und der Gewichtung seiner Geschichten auf die  Beteiligungsstruktur seines Arbeitgebers Rücksicht nehmen. “Innere  Zensur”, heisst das unter Kollegen jeweils entschuldigend.”<strong> Kommentar: </strong>Neben  Strukturwandel und Personalabbau gibt es bekanntlich noch andere  Gründe: Korruption, Machtausübung, Volksverdummung, Angst vor der  Alkohollobby. Warum nicht online?</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/11/ch-alkohol-schutzt-vor-kurzung-nicht/16599/">CH: Alkohol schützt vor Kürzung nicht</a> &#8211;  11. April 2011<br />
Wem die Leistungen der Suva gekürzt wurden, weil er bei der Rauferei  verletzt wurde, kann sich nicht darauf berufen, er sei beim Vorfall  betrunken und daher nicht voll zurechnungsfähig gewesen. Das  Bundesgericht entschied dies im Fall eines Mannes, der mit 2.5‰ Alkohol  im Blut verprügelt wurde, nachdem er die Schläger provoziert hatte. Er  erlitt ein schweres Schädeltrauma. Trotzdem kürzte die Suva ihre  Leistungen um die Hälfte wegen seiner Beteiligung an der Schlägerei.  (Urteil 8C_579/2010 vom 10.3.11) (Quelle: NZZ, 8.4.11)</p>
<p><a href="../2011/04/09/ch-statt-alkohol-gabs-glace/16569/">CH: Statt Alkohol gabs Glacé </a> &#8211;  9. April 2011<br />
Der Teenie-Star Justin Bieber brachte im ausverkauften Zürcher  Hallenstadion die Fans zum Kreischen. Sein Konzert war wie ein  gigantischer Kindergeburtstag.<br />
Überall sieht man Nerdbrillen, Zahnspangen und Bieber-Frisuren.  Insgesamt 13000 Leute sind gekommen. Eine Mischung aus Popcorn und  Erdbeer-Parfüm liegt in der Luft. Eine Fangruppe hat bunte Ballone  mitgebracht. Statt Alkohol gibts Glacé, wie bei einem Kindergeburtstag.  Ein Vater nimmt seine Tochter auf die Schulter damit sie besser sieht.  Vorne balgen sich die Teenager um die guten Plätze. Ihre abgöttische  Verehrung für Justin Bieber vereint sie. Der Countdown läuft, die Masse  kreischt. … (Quelle: bazonline.ch, 9.4.11) <strong>Kommentar:</strong> Wäre auch fürs Berner Polit-Theater zu empfehlen. Die Abhängigkeit von der Alkohol-Lobby würde sicher verringert.</p>
<p><a href="../2011/04/05/ch-infoset-newsletter-april-2011/16528/">CH: Infoset Newsletter April 2011</a> &#8211;  5. April 2011<br />
Informationen zu allen Suchtformen vor allem aus der Schweiz. Hier bestellen.</p>
<p><a href="../2011/04/05/ch-ferrari-raser-hatte-fahrdienst-fur-betrunkene-gegrundet/16506/">CH: Ferrari-Raser hatte Fahrdienst für Betrunkene gegründet </a> &#8211;  5. April 2011<br />
Drei Personen sassen im Auto, das am Samstagmorgen in eine Wand in  Kilchberg stiess: Zwei junge Frauen und der 27-jährige Fahrer. Die  23-Jährige starb auf der Unfallstelle, die 21-Jährige überlebte schwer  verletzt. Der Fahrer war laut Polizei stark alkoholisiert. In welcher  Beziehung die Insassen stehen, sei noch unklar. (Quelle: Tages-Anzeiger,  4./5.4.11) <strong>Kommentar:</strong> Wieder ein junges Leben  fahrlässig ausgelöscht. Wen kümmert eine solche, fast täglich  erscheinende Meldung, ausser die direkt Betroffenen? Fast alle andern,  obwohl als Passivtrinker mitbetroffen, gehen bald zur Tagesordnung über:  Man kann ja doch nichts machen! Doch, könnte man, wenn man seine  Bequemlichkeit und geistige Trägheit überwinden würde. Ach was, sollen  doch die andern! Die Volksvertreter? Die sind mehrheitlich mit der  Alkohollobby geistig und /oder materiell verlinkt, d.h. von ihr  vereinnahmt. Die Kirchen mit ihrer Nächstenliebe und so? Nein, die haben  Angst, Mitglieder zu verlieren oder sind wie die Volksvertreter… Wer  denn sonst? Du!</p>
<p><a href="../2011/04/04/ch-internetplattform-mit-gesprachsforen-fur-kinder-und-jugendliche-aus-alkoholbelasteten-familien/16496/">CH: Internetplattform mit Gesprächsforen für Kinder und Jugendliche aus alkoholbelasteten Familien</a> &#8211;  4. April 2011<br />
Sucht Info Schweiz lanciert erste nationale Internetplattform mit  Gesprächsforen für Kinder und Jugendliche aus alkoholbelasteten Familien<br />
Donnerstag, 14. April 2011, 11 Uhr, Bern, Casino, Herrengasse 25, www.casinobern.ch<br />
Kinder mit einem alkoholabhängigen Elternteil erleben einen schwierigen  Familienalltag, ohne Normalität und Sicherheit. Sie tragen ein höheres  Risiko, selbst abhängig zu werden. Alkoholprobleme in der Familie sind  ein Tabu. Aus Loyalität gegenüber den Eltern sprechen die meisten Kinder  mit niemandem über ihre Sorgen, sondern leiden im Stillen. Sucht Info  Schweiz will gemeinsam mit ihren Partnern die Isolation dieser Kinder  überwinden! Zum zweiten Mal lädt Sucht Info Schweiz die kantonalen  Partner zu einer Vernetzungs- und Weiterbildungsplattform ein. &#8230;  Anmeldung hier.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="text-decoration: underline;">INTERNATIONAL</span></strong></span></p>
<p><a href="../2011/04/29/d-polizei-kontrolliert-junge-diskobesucher/16955/">D: Polizei kontrolliert junge Diskobesucher</a> &#8211; 29. April 2011<br />
Die Krefelder Polizei hat zusammen mit dem Ordnungsdienst am   Mittwochabend in der Krefelder Innenstadt Jugendliche kontrolliert. Rund   1200 Jugendliche waren vom ganzen Niederrhein angereist, um gemeinsam   in der Königsburg zu feiern.<br />
Drei Jugendliche wurden in Gewahrsam genommen und später ihren Eltern   übergeben. Es gab zahlreiche Platzverweise und Anzeigen wegen   Ordnungswidrigkeiten, falscher Namensangabe und Urkundenfälschung. …   (Quelle: Google Alkohol News, 29.4.11) rp-online.de, 28.4.11 unser <strong>Online-Kommentar: </strong>Die   erwähnten Konsequenzen lassen nicht darauf schliessen, dass in Zukunft   etwas ändern wird. Die Erwachsenen befürchten, ihr Trinkverhalten  würde  in Frage gestellt, wenn sie den Jugendschutz durchsetzen würden.</p>
<p><a href="../2011/04/27/d-alkohol-testkaufe-zu-wenige-verlangten-ausweise/16908/">D: Alkohol-Testkäufe: Zu wenige verlangten Ausweise</a> &#8211;  27. April 2011<br />
Melle. In den vergangenen Tagen führten Mitarbeiter des städtischen  Ordnungsamtes gemeinsam mit Polizeibeamten zahlreiche Alkohol-Testkäufe  durch, bei denen zwei minderjährige Testpersonen die Hauptrollen  spielten.<br />
Die Kontrollen erfolgten an insgesamt 21 Stellen im Einzelhandel, an  Kiosken sowie Tankstellen, insbesondere um gerade hier im Vorfeld der  1.Mai-Feiern die Problematik zu verdeutlichen. Die Verstoßquote sank  dabei von zuletzt 55 Prozent im Jahr 2010 auf nun 38 Prozent. Als  Testkäufer wurden zwei Jugendliche eingesetzt. Sie wurden durch Polizei  und Stadtverwaltung so eng begleitet, dass sie selbst nicht gefährdet  waren. (Quelle: Google Alkohol News, 27.4.11) noz.de, 26.4.11</p>
<p><a href="../2011/04/24/litauen-simpsons-aus-wegen-illegaler-alkohol-werbung/16869/">Litauen: Simpsons-Aus wegen illegaler Alkohol-Werbung? </a> &#8211; 24. April 2011<br />
Wird die Biermarke „Duff“ dem Erfolg der Simpsons etwa zum Verhängnis?  Die gelbe Familie erfreut sich ja auf der ganzen Welt großer Beliebtheit  – in Litauen könnte ihre Bekanntheit jedoch bald der Vergangenheit  angehören.<br />
Laut krone.at hat ein dort ansässiger Verlag den Druck der beliebten  Comics einstellen müssen. Der Grund dafür ist das Duff-Bier, welches  Homer gern trinkt. In Litauen ist es verboten für Alkohol zu werben und  da das Duff-Bier nicht nur im Comic, sondern in einigen Ländern auch  real existiert und zum Verkauf geboten wird, hat man dem Media Incognito  Verlag eine Geldstrafe aufgebrummt. (Quelle: Google Alkohol News,  24.4.11) promiflash.de, 23.4.11 unser <strong>Online-Kommentar:</strong><br />
Da wird massenhaft Unsinn hin und her diskutiert. Das eigentliche  Problem interessiert niemand: Kinder und Jugendliche werden durch  Fernsehsendungen zum Alkoholkonsum angeregt, man kann auch sagen  verführt. &#8230;</p>
<p><a href="../2011/04/22/d-dhs-newsletter/16843/">D: DHS-Newsletter</a> &#8211;  22. April 2011<br />
u.a. mit Informationen zur “Alkohol? Weniger ist besser!” Aktionswoche Alkohol vom 21.-29. Mai 2011<br />
www.aktionswoche-alkohol.de  (Quelle: DHS, 21.4.11)</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/21/alkoholverbot-im-hauptbahnhof-hannover/16827/">Alkoholverbot im Hauptbahnhof Hannover? </a> &#8211;  21. April 2011<br />
Die Bahn plant ein striktes Alkohol-Verbot im Hauptbahnhof Hannover. Das  Unternehmen will dazu von seinem Hausrecht Gebrauch machen und  Alkohol-Trinker des Gebäudes verweisen. Damit wäre Hannover bundesweit  die erste Stadt, in der eine solche Regelung greifen würde. &#8230; (Quelle:  Google Alkohol News, 21.4.11) ndr.de, 21.4.11 unser <strong>Online-Kommentar: </strong>Alkoholkonsum  generell hinterlässt Spuren. Beim Individuum und in der Gesellschaft.  Bisher hat sich die Gesellschaft weitgehend um die Schäden nicht  gekümmert. Der Profit der Industrie durfte nicht in Frage gestellt  werden. &#8230;</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/21/d-alkohol-sorgt-fur-die-meisten-fuhrerscheinentzuge/16823/">D: Alkohol sorgt für die meisten Führerscheinentzüge </a> &#8211;  21. April 2011<br />
Etwa zwei Drittel aller Führerscheinentzüge gehen auf das Konto von  Alkoholsündern. Das teilte das Kraftfahrtbundesamt der MZ  (Donnerstag-Ausgabe) mit. 2009 wurde 120375 Autofahrern der Führerschein  entzogen, 86789 von ihnen hatten zuvor Alkohol oder Drogen zu sich  genommen. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11) mz-web.de, 20.4.11  unser <strong>Online-Kommentar:</strong> Die Zahl der  Führerscheinentzüge ist rückläufig. Darüber sind sicher alle froh. Aber  so lange viele tausend Entzüge pro Jahr zu verzeichnen sind, kann man  nicht zufrieden die Hände in den Schoss legen, sondern muss weiter jede  mögliche Massnahme ergreifen, den Alkohol aus dem Verkehr zu ziehen.</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/21/d-umfrage-mehrheit-fur-wegfahrsperren-bei-alkohol/16821/">D: Umfrage: Mehrheit für Wegfahrsperren bei Alkohol </a> &#8211; 21. April 2011<br />
Der Plan der Bundesregierung, elektronische Wegfahrsperren für  Alkoholsünder einzuführen, findet in der Bevölkerung offenkundig großen  Zuspruch. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris für  den Hightech-Branchenverband Bitkom befürworten 37 Prozent der  Bundesbürger so genannte “Alcolocks” für Fahrer, die bereits mit Alkohol  am Steuer erwischt wurden. Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) würde  sogar noch weiter gehen und ist für einen grundsätzlichen Alkoholtest  für alle Autofahrer vor jedem Fahrtantritt. (Quelle: Google Alkohol  News, 21.4.11) finanznachrichten.de, 20.4.11</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/21/d-wie-viel-promille-durfen-es-sein/16819/">D: Wie viel Promille dürfen es sein? </a> &#8211;  21. April 2011<br />
Die Regierung hält an der 0,5-Promille-Grenze fest, doch zwei von drei  Deutschen sind für ein striktes Alkoholverbot für Autofahrer. Würde das  so viel bringen?<br />
Eine ganze Reihe von Gruppen unterstützt die Forderung nach einer  schärferen Promille-Regelung. Dazu zählen der Automobil Club Europa  (ACE), die Verkehrswacht und die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die  Mehrheit der Bevölkerung haben sie dabei hinter sich. Zu diesem Ergebnis  kommt zumindest eine repräsentative Umfrage, die kürzlich im Auftrag  eines Versicherungsunternehmens gemacht wurde. Zwei von drei Befragten  sprachen sich dort für ein absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr  aus. Vor allem viele Frauen halten demnach die Null-Lösung für richtig.  Aber auch bei den Männern sprach sich immerhin noch mehr als jeder  Zweite dafür aus. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11)</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/21/die-bundesregierung-befurwortet-eine-einfuhrung-elektronischer-wegfahrsperren-fur-alkoholsunder-auf-eu-ebene/16815/">Die Bundesregierung befürwortet eine Einführung elektronischer Wegfahrsperren für Alkoholsünder auf EU-Ebene.</a> &#8211;  21. April 2011<br />
Allerdings sollten sogenannte Alkolocks nicht verpflichtend für alle  Autofahrer eingeführt werden, sagte eine Sprecherin des  Verkehrsministeriums am Mittwoch in Berlin. Für bereits wegen Alkohol am  Steuer aufgefallene Verkehrsteilnehmer sei eine freiwillige Lösung  jedoch sinnvoll. Auch der TÜV unterstützt entsprechende Überlegungen aus  den Koalitionsfraktionen von Union und FDP. In anderen EU-Ländern  laufen bereits Versuche. (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11)  de.reuters.com, 20.4.11 – tagesschau.de, 20.4.11 <strong>Kommentar:</strong> Nach einer Untersuchung in den USA ging die Rate der Wiederholungstäter bei 200’000 eingebauten Alkolocks um 67% zurück.</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/20/d-bocholter-discounter-verkaufen-erneut-alkohol-an-minderjahrige/16793/">D: Bocholter Discounter verkaufen erneut Alkohol an Minderjährige</a> &#8211;  20. April 2011<br />
Erneut sind in Bocholt einzelne Supermärkte und ein Kiosk aufgefallen,  weil sie Alkohol und Tabak an Minderjährige verkauft haben. Jugendliche  Testkäufer der Stadt erhielten an drei von 15 Verkaufsstellen Waren, die  unter den Jugendschutz fallen. … (Quelle: Google Alkohol News, 20.4.11)  bbv-net.de, 19.4.11</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/20/alkohol-verzicht-senkt-allergie-risiko/16791/">Alkohol-Verzicht senkt Allergie-Risiko</a> &#8211; 20. April 2011<br />
Viele Deutschen leiden gerade jetzt im Frühjahr unter Allergien, zum  Beispiel unter dem lästigen Heuschnupfen. Was viele Betroffene nicht  wissen: Es gibt Mittel und Wege, um sich zu schützen. Einer der  zentralen Ratschläge ist der Verzicht auf Alkohol, wie das „Magazin  Reader’s Digest“ berichtet. … (Quelle: bild.de, 19.4.11)</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/19/d-brauerei-riegele-stiftet-bayerischen-bierorden/16754/">D: Brauerei Riegele stiftet Bayerischen Bierorden</a> &#8211;  19. April 2011<br />
Zum 28. Mal nun schon haben Augsburger Brauerei Riegele und Königstreue  Augsburg ihren Bierorden gestiftet. Der Bierorden wird jährlich an  denjenigen verliehen, der sich um das bayerische Bier und Brauchtum  besonders verdient macht. Diesmal wurde Wies’n Wirt Sepp Krätz bedacht. …  Auch eine weibliche Ehemalige Bierorden-Trägerin wird erwartet. Es ist  die Franziskanerin und Braumeisterin Schwester Doris aus Mallersdorf.<br />
Den Bierorden wird der letztjährige Preisträger Wilhelm Imkamp seinem  Nachfolger übergeben. Imkamp ist Theologe und der Wallfahrts-Direktor  von Maria Vesperbild. Seine Titel sind der Anzahl viele. Er ist Prälat  und darf sich „Monsignore“ nennen. (Quelle: Google Alkohol News,  19.4.11) b4bschwaben.de, 19.4.11 <strong>Kommentar: </strong>Wurde  jemals untersucht, wie oft Alkohol bei den sexuellen Übergriffen in der  katholischen Kirche eine Rolle spielte? Ich habe nie etwas darüber  gelesen.</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/18/munchen-keine-harten-drinks-nach-mitternacht/16751/">München: Keine harten Drinks nach Mitternacht! </a> &#8211; 18. April 2011<br />
Sie saufen und raufen: Alkohol ist die Hauptursache für den enormen Anstieg an Straftaten vor und in Münchner Diskotheken<br />
Die gute Nachricht vorweg: München bleibt die sicherste Millionenstadt  Europas! Doch angesichts des teils enormen Anstiegs der Straftaten in  Diskotheken forderte Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer gestern ein  Verkaufs-Verbot von harten Alkoholika zwischen Mitternacht und  Morgengrauen.<br />
Die bekannten Münchner Brennpunkte am Maximiliansplatz, am  Optimolgelände sowie an der Münchner Freiheit – sie trüben die  Kriminalitätsstatistik 2010. Bei den 3987 Gewaltdelikten handelt es sich  in vier von fünf Fällen um Körperverletzungen. Alarmierend: Die Ursache  Alkohol nahm in den vergangenen zehn Jahren um satte 54 Prozent zu! &#8230;  (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.11) bild.de, 17.4.11</p>
<p><a href="../2011/04/16/a-alkohol-steuer-wurde-betriebe-ruinieren-wird-behauptet/16717/">A: Alkohol- Steuer würde Betriebe ruinieren (wird behauptet) </a> &#8211;  16. April 2011<br />
Die geplante Alkohol-Steuer wäre für die Wiener Gastronomen ein Horror-Szenario.<br />
Am Freitag wurde eine neue Studie präsentiert, die zeigt, dass eine 15-  Prozent- Steuer auf alkoholische Getränke fatale Auswirkungen auf die  Wiener Gastronomie hätte.<br />
“Ich erwarte mir von der Stadtregierung, dass sie allen Überlegungen in  Bezug auf eine neue Alkohol- Sondersteuer eine offene und klare Absage  erteilt”, sagt Wirtschaftskammer Wien- Präsidentin bei der heutigen  Präsentation einer neuen Studie, die erstmals die  betriebswirtschaftlichen Folgen einer neuen, 15- Prozent- Steuer auf  alkoholische Getränke in der Gastronomie errechnet hat. “Eine neue  Sondersteuer wäre für die Wiener Gastronomie betriebswirtschaftlich  nicht verkraftbar”, sagt Jank. (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11)  vienna.at, 15.4.11 <strong>Kommentar:</strong> Szenario 2 wurde nicht  durchgerechnet. Warum nicht? 5% Umsatzrückgang bei Alkoholika liegt  wahrscheinlich im Rahmen der normalen jährlichen Schwankungen und ist  verkraftbar. Nicht alle dieser 5%-Kunden würden ganz wegbleiben, sondern  Alkoholfreies konsumieren. Man müsste auch sehen, wie die  Steuerbelastung auf den Endpreis wirkt. &#8230;</p>
<p><a href="../2011/04/14/d-freiburger-dompfarrer-zuruckgetreten-nach-alkoholunfall/16684/">D: Freiburger Dompfarrer zurückgetreten (nach Alkoholunfall) </a> &#8211;  14. April 2011<br />
Der Freiburger Erzbischof hat den eingereichten Rücktritt sofort  angenommen. Nach Ostern wird es Gespräche über neue Einsatzmöglichten  geben. Das gab die Pressestelle des Erzbistums bekannt. (Wir berichteten  hier)<br />
Nach Ostern wird der Zivilpriester mit den Verantwortlichen der Erzdiözese Freiburg über neue Einsatzmöglichkeiten reden.<br />
Bereits im Jahr 2009 schnappte die Schweizer Polizei den Priester  betrunken am Steuer und 2007 beschädigte er alkoholisiert drei parkierte  Fahrzeuge und beging Fahrerflucht. (Quelle: domradio.de, 14.4.11)</p>
<p><a href="../2011/04/13/d-freiburger-dompfarrer-baut-betrunken-autounfall/16660/">D: Freiburger Dompfarrer baut betrunken Autounfall </a> &#8211; 13. April 2011<br />
Bei einer Alkoholfahrt ist der Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel  mit seinem Auto nachts auf einem Acker gelandet. Der Alkoholtest ergab  1,4 Promille. Sein Führerschein wurde eingezogen. Stoffel räumte in  einer Erklärung den Vorfall ein. “Das war ein großer Fehler und eine  grobe Fahrlässigkeit, das ist mir voll bewusst”, sagte ein sichtlich  betroffener Stoffel dem Blatt. (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11)  welt.de, 12.4.11</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/09/kriminalstatistik-jeder-sechste-straftater-stand-unter-alkohol/16593/">Kriminalstatistik: Jeder sechste Straftäter stand unter Alkohol</a> &#8211;  9. April 2011<br />
Kriminalitätsstatistik 2010 – insgesamt leichter Rückgang, aber mehr  Internetkriminalität. Weniger Kriminalität: Im Landkreis wurden  vergangenes Jahr 2950 Straftaten registriert – 232 Fälle weniger als im  Jahr 2009. Die Polizei ermittelte 1519 Tatverdächtige. Einer besonderen  Betrachtung unterzieht die Kitzinger Polizei die Tatverdächtigen, die  unter Alkoholeinfluss standen. Hier ist ein Zuwachs von 15 auf 17  Prozent festzustellen. Das bedeutet: Jeder sechste Straftäter stand  unter Alkohol. Bei den Jugendlichen und Heranwachsenden ist die Zahl  noch gravierender. War bereits 2009 ein Anteil von 24 Prozent  alkoholisiert, stieg die Quote im vergangenen Jahr auf 29 Prozent.  (Quelle: Google Alkohol News, 9.4.11) mainpost.de, 8.4.11</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/09/a-lander-bei-alkohol-einig-im-osten-aber-weiter-schnaps/16591/">A: Länder bei Alkohol einig, im Osten aber weiter Schnaps </a> &#8211;  9. April 2011<br />
Ein weiterer Schritt zu einem harmonisierten Jugendschutzgesetz ist  getan: Bund und Länder haben sich am Freitag bei der  Landesjugend-Referentenkonferenz in Dornbirn auf eine Regelung im  Bereich der Alkoholika geeinigt, wobei die östlichen Regionen ausscheren  dürfen. Die Frage einheitlicher Ausgehzeiten ist aber weiter offen und  soll bis Juni geklärt werden. “Wir sind einen wesentlichen Schritt  weitergekommen”, erklärten Familienminister Reinhold Mitterlehner und  Staatssekretärin Verena Remler (beide ÖVP) am Freitag zum Abschluss  Konferenz. (Quelle: Google Alkohol News, 9.4.11) krone.at, 8.4.11 <strong>Kommentar:</strong> Ein wahrlich kleiner Schritt. Schnaps ist offenbar kein Alkohol.  Während fast ganz Europa das Mindestalter 18 für Schnaps kennt, muss  sich der Osten Österreichs eine Ausnahme gewähren.</p>
<p><a href="../2011/04/09/a-alkohol-ab-16-lander-bremsen-minister/16571/">A: Alkohol ab 16: Länder bremsen Minister</a> &#8211;  9. April 2011<br />
Mitterlehner verhandelt heute mit den Ländern über einen „Vertrag“ für  einen bundesweit einheitlichen Jugendschutz. Dies bezieht sich auf  Ausgehen, Alkoholtrinken und Rauchen.<br />
Der Plan war – und ist – einfach: Jugendminister Reinhold Mitterlehner  (VP) will endlich den gesplitteten Jugendschutz in ganz Österreich  vereinheitlichen. Sämtliche Regeln zum Ausgehen, zum Alkoholtrinken und  Rauchen für Jugendliche bis 18 Jahre sollen gleich werden, so der Ansatz  des Ministers. Diesen will er den Ländern heute, Freitag, bei einer  Enquete in Dornbirn in Vorarlberg schmackhaft machen. … (Quelle: Google  Alkohol News, 7.4.11) diepresse.at, 7.4.11 unser <strong>Online-Kommentar:</strong> Wer schützt gewisse Politiker vor ihrer Abhängigkeit von  Alkohol-Lobbies und vor ihrer eigenen Dummheit und  Verantwortungslosigkeit? In der heutigen Zeit des Jugendalkoholismus  sind nur Verschärfungen am Platz. Das liberale Lieblingskind, die  Eigenverantwortung spielt ja nicht einmal bei den Erwachsenen.</p>
<p><a href="../2011/04/07/slowakei-betrunkene-frau-bringt-betrunkenes-kind-zur-welt/16559/">Slowakei: Betrunkene Frau bringt betrunkenes Kind zur Welt </a> &#8211;  7. April 2011<br />
Geburt im Vollrausch: In einem slowakischen Krankenhaus hat eine Frau  mit 2,4 Promille Alkohol im Blut ein Kind bekommen. Die Ärzte befürchten  langfristige Schäden bei dem Jungen.<br />
Die Frau sei bereits stark alkoholisiert ins Krankenhaus gekommen,  teilte die Universitätsklinik Kosice am Mittwoch mit. Ein Test habe bei  der werdenden Mutter 2,4 Promille Alkohol im Blut ergeben. Diesen  Alkoholgehalt müsse zum Zeitpunkt der Messung auch das Baby in ihrem  Bauch gehabt haben, sagten die Ärzte. (Quelle: Google Alkohol News,  04.07.11) spiegel.de, 04.06.11</p>
<p><a href="../2011/04/05/heute-blau-morgen-blau-wann-wird-alkohol-gefahrlich/16501/">Heute blau, morgen blau: Wann wird Alkohol gefährlich? </a> &#8211;  5. April 2011<br />
“Menschen bei Maischberger”, Das Erste, Heute 22:45 – 00:00 (75 Min.)<br />
Zu Gast:<br />
Gunter Gabriel (Sänger), Marlies Wank (war alkoholkrank), Tina Wolf  (TV-Moderatorin, Vater Alkoholiker), Peter Richter (Autor, Über das  Trinken ), Dr. Johannes Lindenmeyer (leitet Suchtklinik). (Quelle: ARD,  5.4.11) <strong>Kommentar:</strong> Da wird von wirklicher Prävention  wieder kaum die Rede sein. Der Alkoholindustrie wird es gefallen. Denn  so kann sich nichts ändern. Die Hälfte des Konsums geht auf Kosten der  Alkoholkranken.</p>
<p><a href="../2011/04/01/hilfe-fur-kinder-aus-suchtbelasteten-familien-%e2%80%93-ein-leitfaden-fur-arztinnen-und-arzte/16472/">Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte</a> &#8211;  1. April 2011<br />
NACOA Deutschland erweitert sein Angebot an Informationsschriften um  eine Broschüre für MedizinerInnen und MitarbeiterInnen des  Gesundheitswesens. Das 38-seitige Heft stellt Interviewtechniken und  praktische Interventionswerkzeuge vor, die für den Umgang mit  suchtbelasteten Familien und deren Kindern hilfreich sind. Auszüge aus  dem Inhalt:<br />
* Dimensionen des Problems  * Kernkompetenzen  * Klinischer Algorithmus   * Patienten bei Verhaltensänderungen helfen (motivierende  Gesprächsführung)  * Exkurs: Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)<br />
Die Broschüre »Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein  Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  im Gesundheitswesen« ist die bearbeitete deutsche Übersetzung des  US-amerikanischen Leifadens »Helping Children and Adolescents in  Families Affected by Substance Abuse – a Guide for Health &#8230; Ermöglicht  wurde die deutsche Ausgabe durch eine Förderung der BARMER GEK. &#8230;</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="text-decoration: underline;">FORSCHUNG</span></strong></span></p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/27/zu-studien-uber-den-vermeintlichen-nutzen-von-nahrung/16913/">Zu Studien über den vermeintlichen Nutzen von Nahrung</a> &#8211; 27. April 2011<br />
Erdbeeren gegen Krebs und Nüsse als Cholesterinsenker: Es gibt unzählige  Studien über den vermeintlichen Nutzen von Nahrung. Doch werden  Lebensmittel als Heilmittel angepriesen, ist das meist Humbug. …  Forscher aus dem Bordelais loben die gefässschmeichelnden Eigenschaften  des Rotweins. Norwegische Internisten erkennen günstige Auswirkungen von  Lachs auf den Fettstoffwechsel.<br />
«Menschlich ist es verständlich, fachlich unbegreiflich, derartige  Studien zu unterstützen», sagt Gerd Antes vom Deutschen Cochrane-Zentrum  in Freiburg, das die Qualität wissenschaftlicher Untersuchungen  bewertet. «Man kann ja niemanden dazu zwingen, zwei Monate lang nur  Pizza oder gar keine Pizza zu essen.» Experimentell lässt sich die  Fragestellung sowieso nicht untersuchen. Es bleiben daher nur die  methodisch unzuverlässigen Beobachtungsstudien, in denen die Teilnehmer  berichten, was sie getan und gelassen haben. Hinterher kann niemand mit  Gewissheit sagen, ob sich ein paar Blutwerte wegen der  Ernährungsumstellung verändert haben oder weil die Teilnehmer mehr  schliefen und weniger Streit hatten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 27.4.11) <strong>Kommentar: </strong>Ein neuer Hinweis auf weitere mögliche Fehlerquellen bei den Studien über gesundheitspositive alkoholische Getränke.</p>
<p><a href="../2011/04/27/ubergewichtige-teenagerinnen-konsumieren-vor-sex-haufiger-drogen-oder-alkohol/16906/">Übergewichtige Teenagerinnen konsumieren vor Sex häufiger Drogen oder Alkohol </a> &#8211;  27. April 2011<br />
Weibliche Teenager mit Übergewicht konsumieren deutlich öfter als ihre  normalgewichtigen Geschlechtsgenossen Alkohol und andere Drogen vor dem  Geschlechtsverkehr. Dies ergab eine Studie des US-amerikanischen Center  for Disease Control and Prevention, an der insgesamt 9.000 Studenten  teilnahmen. Bei adipösen Jungen ließ sich kein ähnliches Phänomen  feststellen. (Quelle: Google Alkohol News, 27.4.11)  finanznachrichten.de, 26.4.11</p>
<p><a href="../2011/04/20/chirurgie-warum-alkohol-am-abend-vorher-tabu-sein-sollte/16786/">Chirurgie: Warum Alkohol am Abend vorher tabu sein sollte </a> &#8211;  20. April 2011<br />
Ein Glas in Ehren kann niemand verwehren. Das mag im Allgemeinen  zutreffen, doch Chirurgen sollten am Abend vor einem anstrengenden  Arbeitstag im OP-Saal besser darauf verzichten, wie zwei  „naturalistische“ Experimente aus Irland zeigen. Im ersten Experiment  durften 16 Studenten an einem Trainingsgerät das minimal-invasive  Operieren ausprobieren. Für alle war es das erste Mal.<br />
Am Abend danach lud Anthony Gallagher vom National Surgical Training Centre in Dublin sie zum Dinner ein. &#8230;<br />
In allen drei Endpunkten (Dauer, Fehlerzahl und sparsamer Einsatz der  Diathermie) schnitten die Studenten, die am Vorabend Alkohol getrunken  hatten, schlechter ab, berichtet Gallagher.  … (Quelle: aerzteblatt.de,  19.4.11)</p>
<p><a href="../2011/04/19/riskante-alkohol-energy-drinks/16758/">Riskante Alkohol-Energy-Drinks</a> &#8211;  19. April 2011<br />
Ein Mix aus Alkohol und Energy-Drink ist gefährlicher als Alkohol pur zu  sich zu nehmen, so eine US-Studie. Fans der mit Alkohol versetzten  Aufputsch-Getränke fühlen sich durch die Kombination noch angeregter und  impulsiver als beim Konsum von Alkohol alleine, berichten Forscher von  der Northern Kentucky University. (Quelle: Google Alkohol News, 19.4.11)  menshealth.de, 18.4.11</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/16/d-werbung-verfuhrt-doch/16721/">D: Werbung verführt doch! </a> &#8211; 16. April 2011<br />
Durch Alkoholwerbung wird der Alkoholkonsum angeregt und gesteigert –  insbesondere bei Jugendlichen. Das belegt eine Studie der DAK  Krankenkasse. Jugendliche, die viel Alkoholwerbung sehen, konsumieren  auch mehr Alkohol. Dies belegt eine Studie der IFT Nord, die im Auftrag  der DAK Krankenkasse durchgeführt wurde, Dabei wurde das Verhalten von  2130 Schülern im Alter zwischen zehn und 17 Jahren untersucht. …  (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) fitforfun.de, 12.4.11 unser <strong>Online-Kommentar: </strong>Dass  Werbung wirkt, ist schon seit Jahren nachgewiesen, der gesunde  Menschenverstand müsste es auch schon lange wissen. Diejenigen, auf die  es ankäme, wollen es nicht verstehen, die Regierungen und Parlamente.  &#8230;</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/16/gesundheitsfordernde-aspekte-von-wein/16719/">Gesundheitsfördernde Aspekte von Wein </a> &#8211; 16. April 2011<br />
Wein ist gesundheitsfördernd! Alkohol gilt im Allgemeinen als  gesundheitsschädlich, doch maßvoller Weingenuss kann durchaus eine  gesundheitsfördernde Wirkung haben. Bereits in der Antike wussten  Griechen und Römer von der positiven Wirkung des Weins auf die  Gesundheit – sie erkannten die beruhigende Wirkung auf das Gemüt und die  anregende Wirkung auf den Verdauungstrakt sowie den Kreislauf. Nicht  unterschätzt wurden bereits zur damaligen Zeit die Nebenwirkungen, die  ein zu hoher Weinkonsum mit sich brachte. … (Quelle: Google Alkohol  News, 16.4.11) biotechgov.org unser<strong> Online-Kommentar:</strong> Auch Wein enthält bekanntermassen Alkohol. Nach der grossen  EU-Krebsstudie vom 9.4.11 kann ehrlicherweise nicht mehr vom gesunden  Wein gesprochen werden, denn bereits geringe Mengen können krebsfördernd  sein. &#8230;</p>
<p><a href="../2011/04/15/alkohol-stresst-das-immunsystem/16710/">Alkohol stresst das Immunsystem </a> &#8211;  15. April 2011<br />
Stuttgart – Chronischer Alkoholkonsum setzt der Leber stark zu und kann  zum Absterben von Leberzellen infolge von Entzündungen führen.  Bindegewebe ersetzt dann die abgestorbenen Leberzellen. Wenn ein  Großteil der Leber von Bindegewebe durchzogen ist, spricht man von  Leberzirrhose. Bisher wurde das Entstehen einer Leberzirrhose vor allem  auf eine direkte Schädigung der Leber durch Alkohol zurückgeführt. Eine  Untersuchung unter Leitung des Internisten Christian Schäfer vom  Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, die kürzlich auf einem  Fachsymposium vorgestellt wurde, deutet jedoch darauf hin, dass es noch  einen anderen Schädigungsweg gibt. … (Quelle: stuttgarter-zeitung.de,  14.4.11)</p>
<p><a href="../2011/04/13/russland-muss-kampf-gegen-alkohol-aufnehmen/16665/">Russland muss Kampf gegen Alkohol aufnehmen </a> &#8211; 13. April 2011<br />
Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer  Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten.  Alkohol sei der wichtigste Faktor für die “starke negative Entwicklung”  bei der Demographie, sagte der Direktor des Berlin-Instituts, Reiner  Klingholz, am Dienstag bei der Vorstellung einer Russland-Studie in der  Bundeshauptstadt. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) stern.de,  12.4.11</p>
<p><a href="../2011/04/13/d-alkohol-verursacht-bei-mannern-18-000-krebsfalle-jahrlich/16663/">D: Alkohol verursacht bei Männern 18 000 Krebsfälle jährlich </a> &#8211; 13. April 2011 von htm<br />
Krebs ist ein grausames Schicksal, doch ist die Krankheit wirklich nur  Schicksal? Eine neue Studie zeigt, dass in Deutschland jährlich rund 18  000 Krebserkrankungen bei Männern durch Alkoholkonsum ausgelöst werden.  Das ist in Europa ein trauriger Rekord. „Nach unseren Ergebnissen wären  bereits sehr viele Krebsfälle vermeidbar, wenn die Empfehlungen der  Gesundheitsorganisationen berücksichtigt würden, das heißt, wenn man als  Mann nicht mehr als zwei Gläser beziehungsweise als Frau nicht mehr als  ein Glas eines alkoholischen Getränks pro Tag konsumiert“, sagt Madlen  Schütze, Erstautorin der Studie und Epidemiologin am DIfE. „Noch mehr  Krebserkrankungen ließen sich vermeiden, wenn jeder ganz auf Alkohol  verzichten würde.“ (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) bild.de,  12.4.11 unser <strong>Online-Kommentar:</strong> An diesem Krebs-Bericht  ist vor allem interessant, dass bei völligem Verzicht auf Alkohol viele  Krebserkrankungen vermieden werden könnten. Bisher wollte uns ein Teil  der Wissenschaft einreden, ein bis zwei Gläser pro Tag seien gesund.    &#8230;.</p>
<p><a href="../2011/04/09/herzinfarkt-die-gefahr-lauert-in-darm-und-vitaminen/16565/">Herzinfarkt: Die Gefahr lauert in Darm und Vitaminen</a> &#8211;  9. April 2011<br />
Die Ursache für die Atherosklerose wird heute entweder in den Genen oder  in einer ungesunden Lebensweise vermutet. Nach den Experimenten von  US-Forschern in Nature (2011; 472: 57-63) könnte es noch einen weiteren  Faktor geben.<br />
Die Gruppe um Stanley Hazen Cleveland Clinic vermutet, dass die  Darmflora das Risiko beeinflusst. Seine Gruppe hat herausgefunden, dass  einige Darmbakterien drei Stoffwechselprodukte freisetzen, die von der  Darmwand resorbiert werden und in den Gefäßwänden die Entwicklung von  atherosklerotischen Plaques fördern sollen. (Quelle: aerzteblatt.de,  7.4.11) <strong>Kommentar: </strong>Auch wenn die Beweisführung noch  unvollkommen ist, zeigt dies doch einmal mehr, wie problematisch die  Untersuchungen mit Alkohol als angeblich gesundheitlich positivem Faktor  bei Herzerkrankungen sind.</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/05/ch-interkantonale-studie-zur-wirksamkeit-der-ambulanten-alkoholbehandlung/16533/">CH: Interkantonale Studie zur Wirksamkeit der ambulanten Alkoholbehandlung</a> &#8211; 5. April 2011<br />
Jedes Jahr lassen sich in der Schweiz mehrere tausend Personen mit  Alkoholproblemen erfolgreich bei einer ambulanten Suchthilfestelle  beraten. Bisher fehlten aber wissenschaftlich fundierte Aussagen dazu.  Aus diesem Grund führen Fachstellen der Kantone Aargau, Bern und Zürich  erstmals eine interkantonale Katamnese-Studie durch, welche die  Wirksamkeit der ambulanten Suchtbehandlung im Bereich Alkohol aufzeigen  soll. Als externe Forschungsstelle führt das Institut für Sucht- und  Gesundheitsforschung Zürich (ISGF) die Evaluationen durch und sichert  den Anspruch der Wissenschaftlichkeit. Medienmitteilung (pdf, 3S., 70Kb)  der beteiligten Fachstellen. Weitere Infos zur Studie auf den Seiten  der ISGF. (Quelle: Infoset Newsletter April 2011)</p>
<p><a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/04/05/handelsbestimmungen-bei-verkauf-und-ausschank-alkoholischer-getranke-in-europa/16530/">Handelsbestimmungen bei Verkauf und Ausschank alkoholischer Getränke in Europa</a> &#8211;  5. April 2011<br />
Eine von der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) beim Schweizerischen Institut  für Rechtsvergleichung (SIR) in Auftrag gegebene Untersuchung (pdf,  33S., 725Kb) vergleicht die Alkoholgesetzgebung der vier grössten  Nachbarstaaten der Schweiz, des Vereinigten Königreich (England und  Wales), einer skandinavischen Rechtsordnung (Norwegen) und eines  mittelgrossen neuen EU-Mitgliedstaates (Tschechien). Das Gutachten soll  im Rahmen der Totalrevision des Schweizer Alkoholgesetzes dazu dienen,  die Schweizerische Alkoholgesetzgebung im internationalen Umfeld  einzuordnen, verschiedene Regelungsmöglichkeiten aufzuzeigen und  allfällige Auswirkungen von Rahmenbedingungen in der Schweiz  abzuschätzen. (Quelle: Infoset Newsletter April 2011) Mitteilung der EAV  zur Studie.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>Herausgeber:<br />
</strong>Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Schweiz<br />
Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29             <a href="mailto:htmeyer@alkoholpolitik.ch">e-mail</a><br />
Copyright © 2001-2011: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Texte von Drittpersonen geben nicht in jedem Fall unsere Meinung wieder. Wenn Sie unsere Texte weiterverwenden, bitten wir um Quellenangabe.<br />
Letzter Eintrag 29.04.11</p>


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		<title>CH: Interkantonale Studie zur Wirksamkeit der ambulanten Alkoholbehandlung</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 17:27:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jedes Jahr lassen sich in der Schweiz mehrere tausend Personen mit Alkoholproblemen erfolgreich bei einer ambulanten Suchthilfestelle beraten. Bisher fehlten aber wissenschaftlich fundierte Aussagen dazu. Aus diesem Grund führen Fachstellen der Kantone Aargau, Bern und Zürich erstmals eine interkantonale Katamnese-Studie durch, welche die Wirksamkeit der ambulanten Suchtbehandlung im Bereich Alkohol aufzeigen soll. Als externe Forschungsstelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr lassen sich in der Schweiz mehrere tausend Personen mit Alkoholproblemen erfolgreich bei einer ambulanten Suchthilfestelle beraten. Bisher fehlten aber wissenschaftlich fundierte Aussagen dazu. Aus diesem Grund führen Fachstellen der Kantone Aargau, Bern und Zürich erstmals eine interkantonale Katamnese-Studie durch, welche die Wirksamkeit der ambulanten Suchtbehandlung im Bereich Alkohol aufzeigen soll. Als externe Forschungsstelle führt das Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung Zürich (ISGF) die Evaluationen durch und sichert den Anspruch der Wissenschaftlichkeit. <a href="http://www.bernergesundheit.ch/download/pdf/MM_Katamnese_Marz11_d.pdf">Medienmitteilung </a>(pdf, 3S., 70Kb) der beteiligten Fachstellen. Weitere Infos zur Studie auf den Seiten der ISGF. (Quelle: Infoset Newsletter April 2011)</p>


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		<title>Heute blau, morgen blau: Wann wird Alkohol gefährlich?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 09:42:13 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Menschen bei Maischberger&#8221;, Das Erste, Heute 22:45 &#8211; 00:00 (75 Min.)<br />
Zu Gast:<br />
    Gunter Gabriel (Sänger),     Marlies Wank (war alkoholkrank),     Tina Wolf (TV-Moderatorin, Vater Alkoholiker),     Peter Richter (Autor, Über das Trinken ),     Dr. Johannes Lindenmeyer (leitet Suchtklinik). (Quelle: <a href="http://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV/menschen-bei-maischberger/eid_281066315410920?monat=&#038;jahr=&#038;datum=05.04.2011&#038;start_time=22&#038;stop_time=&#038;list=themenschwerpunkt&#038;start=22">ARD, 5.4.11</a>) <strong>Kommentar:</strong> Da wird von wirklicher Prävention wieder kaum die Rede sein. Der Alkoholindustrie wird es gefallen. Denn so kann sich nichts ändern. Die Hälfte des Konsums geht auf Kosten der Alkoholkranken. </p>


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		<title>Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 08:32:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[NACOA Deutschland erweitert sein Angebot an Informationsschriften um eine Broschüre für MedizinerInnen und MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens. Das 38-seitige Heft stellt Interviewtechniken und praktische Interventionswerkzeuge vor, die für den Umgang mit suchtbelasteten Familien und deren Kindern hilfreich sind. Auszüge aus dem Inhalt: * Dimensionen des Problems * Kernkompetenzen * Klinischer Algorithmus * Patienten bei Verhaltensänderungen helfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NACOA Deutschland erweitert sein Angebot an Informationsschriften um eine Broschüre für MedizinerInnen und MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens. Das 38-seitige Heft stellt Interviewtechniken und praktische Interventionswerkzeuge vor, die für den Umgang mit suchtbelasteten Familien und deren Kindern hilfreich sind. Auszüge aus dem Inhalt:<br />
    * Dimensionen des Problems<br />
    * Kernkompetenzen<br />
    * Klinischer Algorithmus<br />
    * Patienten bei Verhaltensänderungen helfen (motivierende Gesprächsführung)<br />
    * Exkurs: Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)<br />
Die Broschüre »Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen« ist die bearbeitete deutsche Übersetzung des US-amerikanischen Leifadens »Helping Children and Adolescents in Families Affected by Substance Abuse – a Guide for Health Care Professionals«, der von einer interdisziplinären Beratergruppe der National Association for Children of Alcoholics erarbeitet wurde. Ermöglicht wurde die deutsche Ausgabe durch eine Förderung der BARMER GEK. Das Heft kann gegen eine Schutzgebühr von 1 € pro Heft zuzüglich Versandkosten über die NACOA-Website (<a href="http://www.nacoa.de/">www.nacoa.de</a>) bezogen werden.</p>


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		<title>UK: Kleiner Tom: Mit drei schon alkoholkrank</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 17:38:26 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Unfassbar, was manche Eltern ihren Kindern antun: In England musste jetzt ein gerade einmal dreijähriger Knirps wegen Alkoholismus in einem Krankenhaus behandelt werden. Mehr als sechs Monate lang sollen die Rabeneltern dem kleinen Tom (Name geändert) Alkohol zu trinken gegeben haben. Mit möglicherweise fatalen Konsequenzen: Der unfreiwillige kleine Alkoholiker aus den West Midlands könnte bereits Gehirnschäden davongetragen haben, fürchten Experten. (Quelle: Google Alcohol News, 15.3.11) <a href="http://www.mopo.de/news/panorama/kleiner-tom--mit-drei-schon-alkoholkrank/-/5066860/8197242/-/index.html">mopo.de, 14.3.11</a></p>


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		<title>CH: Zur Dialogwoche Alkohol im Mai 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 16:50:11 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schauen gebannt auf die historischen Vorgänge im arabischen Raum, wo die Geburtsstunde der Demokratie schlägt oder zumindest Geburtswehen eingesetzt haben, und selber sind wir nicht fähig, uns aus den Ketten der Knechtschaft der Alkoholindustrie zu befreien.</p>
<p>Das Eidgenössische Bundesamt für Gesundheit hat nun für Mai ein Mitwirken an der Alkoholwoche angekündigt, die auch in Deutschland, Liechtenstein und Österreich stattfinden wird. Das Motto in Deutschland heisst: „Alkohol? Weniger ist besser.“ In der Schweiz heisst es bescheiden: „Dialogwoche Alkohol“. Im Einleitungstext auf seiner Webseite schreibt das Bundesamt: „Die Gesellschaft sucht nach einem neuen Umgang mit dem Alkohol: Wie können wir einen genussvollen Umgang mit dem Kulturgut Alkohol praktizieren und vorleben, den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen &#8211; und gleichzeitig glaubwürdig den Exzessen und ihren Folgekosten entgegen treten? Es besteht Diskussionsbedarf!“</p>
<p>Die Quadratur des Kreises wird angestrebt: „Den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen.“ Jene der grossen Alkoholmultis werden nicht erwähnt. Warum wohl? Immerhin, mit unserer Projekt-Idee könnte es gelingen. Aber sonst &#8230;..? Auf die Botschaften aus dem Ausland, von internationalen Fachgremien, hört ein „rechter“ Schweizer schon gar nicht. In Deutschland ist es nicht anders.</p>
<p>Wir sind gespannt, wie viel Dialog möglich sein wird, ob es nur eine Alibi-Pflichtübung wird und ob überhaupt lokale Gruppen gefunden werden, die sich dafür interessieren und engagieren. Ja, wer müsste sich eigentlich angesprochen fühlen?</p>
<p>Z. B.     -  <strong>die Kirchen: </strong>Ein Werk der Diakonie, Stichworte: Nächstenliebe, Menschenwürde, Gerechtigkeit</p>
<p>-  <strong>die Liberalen:</strong> Sie brachten der Schweiz die erste Alkoholgesetzgebung. Sie kämpfen für die persönliche Freiheit. Die aufgezwungene Alkoholnot, deren Folgen alle tragen, müsste ihnen ein Gräuel sein</p>
<p>-  <strong>die Polizeigewerkschaften:</strong> Die Polizisten leiden direkt unter dem Stress durch Überzeitarbeit und Gewalt</p>
<p>-  <strong>das Spitalpersonal:</strong> Auch hier Stress durch Überzeit, Personalknappheit, Kostendruck, Gewalt</p>
<p>-  <strong>der Justizapparat:</strong> Arbeitsüberlastung, lange Verfahrenszeiten, fehlende Plätze für Jugendliche</p>
<p>-  <strong>die Wirtschaft:</strong> Eine Milliarde zusätzliche Personalkosten, Belastung des Betriebsklimas, Qualitätseinbussen</p>
<p>-  <strong>die Gemeinden und Städte:</strong> Alkoholbedingte Sozialkosten belasten die Rechnungen, die Steuerzahler</p>
<p>-  <strong>die Entwicklungshilfe-Organisationen:</strong> Ihre von Spendern finanzierten Hilfeleistungen werden durch die Aktivitäten der Alkohol-Multis zum Teil zunichte gemacht. Und deren Gewinne fliessen nach Norden ab</p>
<p>-  <strong>die Parteien:</strong> Sie haben es in ihren Parteiprogrammen fixiert. Sie wollen für unser Land arbeiten, für seine Bevölkerung. Politiker werden dafür gewählt. Sie leisten sogar darauf einen Amtseid</p>
<p>-  Noch einige weitere: Jugendverbände, Kinderschutz-Organisationen, Sportverbände, Kulturorganisationen, Lehrerinnen- und Lehrer, Institutionen der Alkohol-Prävention und -Rehabilitation, Aidshilfe, Psychologen, Psychiater, Lehrlingsämter und -Betreuer, Hilfsorganisationen wie Caritas, und, und, und&#8230;.</p>
<p>-  und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger. Sie leiden direkt und indirekt unter den alkoholbedingten Schäden &#8211; ein Leben lang, ungefragt. Sie zahlen jährlich Milliarden. Die WHO nennt uns &#8220;Passivtrinker&#8221;.<br />
(Quelle: Unser Begleittext zum Newsletter Februar 2011)</p>


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