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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Verhaltens-Präv.'

D: K.O. durch Alkohol

Sonntag 15. Januar 2012 von htm

Karlsruhe (mia). Voll mit Erbrochenem, ohne Erinnerung und falls es ganz schlimm kommt verletzt oder missbraucht, wachen Feiernde immer wieder rund um Silvester, Fasching oder nach Straßenfesten auf. Das Schlimmste dabei, oftmals sind darunter auch Kinder und Jugendliche.

Mit zirka elf Jahren haben sie den ersten Kontakt mit Alkohol, mit 13 oder 14 Jahren erleben sie ihren ersten Absturz, so Experten. Nicht, dass das nicht schon schlimm genug wäre, die Trunkenheit wird ausgenutzt und kann zu Missbrauch oder Gewalttaten führen. …
(Quelle: Google Alkohol News, 14.01.12) boulevard-baden.de, 14.01.12
unser Online-Kommentar:
So lange die Gesellschaft der Alkoholindustrie erlaubt, im Rahmen des hehren Grundsatzes der Wirtschaftsfreiheit, ihren Hunger nach Umsatzwachstum auszuleben, wird es kaum Besserung geben. Erziehung, Aufklärung nützen erwiesenermassen nur wenig, die werden auch schon seit über 100 Jahren versucht.
Wirklich Abhilfe würden die politischen Massnahmen schaffen, die von der Weltgesundheitsorganisation mit ihrer Resolution für eine globale Alkoholstrategie 2010 propagiert wurden. Unsere Regierungen, die sie mit unterzeichnet hatten, liessen sie umgehend in den Schubladen verschwinden.

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Auch in Frankreich kommt der Alkoholtester ins Auto

Montag 5. Dezember 2011 von htm

Frankreichs Regierung sagt Alkoholsündern im Straßenverkehr den Kampf an. Ab 2012 müssen französische Autos mit einem Alkohol-Testgerät ausgestattet sein. So will Präsident Nikolas Sarkozy die jährlich steigende Zahl der Verkehrstoten senken. Mit dem Gerät können Autofahrer nach dem Genuss alkoholischer Getränke selbst testen, ob sie noch fahren dürfen. … (Quelle: Google Alkohol News, 2.12.11) rp-online.de, 2.12.11 Kommentar: Ein Tester ist wahrscheinlich kein Schloss. Der Fahrentscheid liegt beim Fahrer.

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Wirksamkeit von Alkohol-Prävention

Dienstag 29. November 2011 von htm

DIMDI, das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information, veröffentlichte jüngst seinen Bericht zur Prävention des Alkoholmissbrauchs von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Hierfür unternahm das Institut eine systematische Literaturrecherche in 34 Datenbanken und wählte aus 401 gefundenen Studien 59 zur genaueren Analyse aus.

Die Mehrzahl der Studien stammt aus den USA, neun Studien sind aus Deutschland. Als wirksam erwiesen sich ein Familieninterventionsprogramm, personalisierte computergestützte Interventionen an Schulen und Universitäten, kurze motivierende Interventionen und zentrale Elemente der Verhältnisprävention.

Gerade aber verhältnisbezogene Maßnahmen, z.B. Steuer- und Preiserhöhungen, Verkehrskontrollen und Kontrollen des Verkaufspersonals, Einschränkungen der Zugriffsnähe und Werbemöglichkeiten (Displays, Aufsteller) für alkoholische Getränke weisen eine hohe Effektivität auf. Traditionelle (universelle) Medienkampagnen sowie Informations- und Erziehungsprogramme an Schulen erwiesen sich nicht als effektiv.

Der Bericht zeigt die Notwendigkeit der Entwicklung spezifischer und zielgruppenorientierter Präventionsmaßnahmen für den deutschen Kontext. Dazu gehören die verbindliche Definition von Zielgrößen (Reduktion des Konsums, Änderung des Verhaltens) sowie eine verbindliche Definition und empirische Bestimmung riskanten Alkoholkonsums. Vor der Einführung von Präventionsmaßnahmen (so DIMDI) sollte deren Wirksamkeit eindeutig belegt sein, was gegenwärtig nur selten der Fall ist. (Quelle: Newsletter der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS, 29.11.11) http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta309_bericht_de.pdf
Kommentar: Unwirksame Alibiübungen zu verkaufen ist einfacher, als effektive Verhältnisprävention durchzusetzen.

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Wo kein Wille ist (Schweizer Medienkritik)

Donnerstag 17. November 2011 von htm

Zeit zum Handeln? Nicht unbedingt, vielleicht später. Handlungsbedarf? Den gibt es sehr wohl. So widersprüchlich präsentiert sich derzeit die schweizerische Medienpolitik. An der Jahrestagung des Vereins Medienkritik Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft gab es Erklärungen für die Stagnation und den Handlungsunwillen…. (Quelle: medienwoche.ch/2011/11/14)
unser Online-Kommentar:
Es ist normal, dass jeder der Akteure Medienkritik anders versteht, d.h. so, dass sie seinen Interessen entspricht. Das heisst aber auch, dass der Bundesrat, als Vertreter der Bevölkerung, aktiv für deren Interessen einstehen sollte. Er müsste darüber wachen, dass die Medien ihrer Informationspflicht, zu der sie sich in ihrer Selbstregulierung verpflichtet haben oder auf Grund der Konzessionsbestimmungen verpflichtet sind, auch nachkommen. Auf dem Gebiet der Alkoholpolitik ist dies bisher nicht der Fall. Leider kann nicht mit einer Besserung gerechnet werden, so lange der Bundesrat selber der Bevölkerung die massgebenden Informationen vorenthält und damit eine objektive Diskussion verunmöglicht.

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D: Bayerns Männer sollen länger leben

Sonntag 25. September 2011 von htm

Gesundheitsminister Söder will männliche Ängste vor Vorsorgeuntersuchungen abbauen.
Männer haben gegenüber Frauen viele Nachteile: Sie haben im Durchschnitt höheren Blutdruck. Sie leiden öfter an Diabetes. Sie bekommen zehn Jahre früher einen Herzinfarkt. Sie haben doppelt so oft Übergewicht. Sie rauchen mehr und trinken öfter Alkohol. Und sie sterben früher – in Bayern im Durchschnitt stolze fünf Jahre.
Defizite, die Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) mit einer bayernweiten „Initiative für Männergesundheit“ abbauen will. … (Quelle: Google Alkohol News, 24.9.11) Main Post, 23.9.11 Kommentar: Ob die Aerzte bei der Vorsorgeuntersuchung wagen, den Alkoholkonsum anzusprechen? Denn Bier ist bekanntlich in Bayern flüssiges Brot und sooo gesund! Und Jägermeister noch dazu.

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TOP NEWS: Neue Webseite: www.alkoholpolitik.de

Montag 12. September 2011 von htm

In Deutschland hat unser Name eine Nachfolge gefunden. Die Verantwortlichen vertreten die gleiche Linie wie sie auf dieser Webseite vertreten wird. Ich kann sie nur empfehlen. Den Betreibern wünsche ich viel Ausdauer und Erfolg. Link: http://www.alkoholpolitik.de

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D: Sie plädieren für Saft statt Alkohol

Donnerstag 25. August 2011 von htm

Mit einer originellen Idee geht der Kreis gegen Alkoholkonsum vor. „Wir wollen mit unserer mobilen Saftbar dem Komasaufen die Stirn bieten“, sagte Kreissozialdezernent Andreas Köster gestern beim offiziellen Start des Gefährts vor dem alten Gebäude des Landratsamts an der Glärnischstraße. Gestern trafen sich alle am Projekt Beteiligten mit den Sponsoren zum Start am alten Landratsamt. Mit dabei waren die Sponsoren, die insgesamt 23 000 Euro für diese originelle Einrichtung aufgebracht hatten. „ALOA – Alles ohne Alkohol“: Unter diesem Motto rollt das Saftmobil ab dem 1. September durch den Bodenseekreis. … (Quelle: Google Alkohol News, 25.8.11) suedkurier.de, 24.8.11 unser Online-Kommentar: Auch wenn die “falschen” Jugendlichen angezogen werden, ist diese Aktion dennoch wertvoll. Sie stärkt jene Jugendliche, die es wagen, alkoholfrei zu bleiben und belohnt sie mit günstigen Getränken. Eine Gegenkultur zum Alkohol aufzubauen, ist immer sinnvoll.

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D: Veronica Ferres warnt vor Alkohol

Mittwoch 24. August 2011 von htm

Veronica Ferres ist der Meinung, dass Alkohol verharmlost wird und fordert Eltern auf, Vorbilder für ihre Kinder zu sein.
Die Schauspielerin wird heute, 23. August, als Ehrengast bei der Vorstellung von Bernd Siggelkows Buch ‘Generation Wodka’ erscheinen, da es ihr ein persönliches Anliegen sei, diesen bei seinem Buch zu unterstützen. Über den Alkoholkonsum Jugendlicher ist die 46-Jährige nämlich schockiert. “Meine Generation wurde ‘Generation Golf’ genannt. Die ‘Generation Wodka’ schockiert mich!”, gibt sie im Interview mit ‘Bild’ zu. “Es ist für mich unglaublich, wie Kinder offenbar immer wieder ohne Probleme an Alkohol gelangen.” … (Quelle: Google Alkohol News, 24.8.11) gala.de, 23.8.11 unser Online-Kommentar: Es ist wichtig, dass prominente SchauspielerInnen zum Thema Alkohol vernünftig reagieren. Es gibt genug andere, welche die Skandalspalten mit ihren Alkoholproblemen füllen.

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D: Ausschreibung: Suchtpräventive Ansätze in Klein- und Kleinstbetrieben

Samstag 20. August 2011 von htm

Alkohol, Medikamente, Drogen und Nikotin am Arbeitsplatz: Suchtmittelkonsum ist für viele Unternehmen ein relevantes Thema. Das Bundesministerium für Gesundheit plant daher eine Studie zu fördern mit dem Ziel, hemmende und fördernde Faktoren von suchtpräventiven Ansätzen in Klein- und Kleinstbetrieben systematisch zu erheben, zu bewerten und basierend auf diesen Erkenntnissen konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Die Frist läuft noch bis zum 19.9.2011. (Quelle: bmg.de/ministerium, 18.8.11)

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Alkohol und Muskelaufbau – 5 Gründe warum Alkohol das Muskelwachstum verhindert

Sonntag 14. August 2011 von htm

Alkohol ist weitaus gefährlicher als die meisten Leute glauben. Es ist fundamental wichtig zu verstehen, dass diese Droge (ja – Alkohol ist eine Droge) deine Trainingsresultate während und nach dem Training entscheident beeinflussst. …
Es tut mir leid dies so klar und deutlich sagen zu müssen, aber JA, Alkohol und Muskelaufbau verträgt sich nicht. Zuviel Alkohol hat definitiv negativen Einfluss auf deine Trainingsresultate. Alkohol ist weitaus gefährlicher, als die meisten Leute glauben. Ich möchte hier keine Anti-Drogen Kampagne starten, aber wenn du es ernst meinst mit deinem Training, dann solltest du die folgenden 5 Punkte ausführlich durchlesen und verinnerlichen. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.8.11) schnellermuskelnaufbauen.net, 9.8.11

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