Donnerstag 11. März 2010 von htm
„Die Bundesregierung wird den vom Bundesministerium für Gesundheit in der vergangenen Legislaturperiode erarbeiteten Entwurf eines Präventionsgesetzes nicht weiter verfolgen“so Daniel Bahr (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministeriumauf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion. Und auch Mechthild Dyckmans (FDP), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, macht reinen Tisch. Befragt nach den aus der vergangenen Legislaturperiode vorliegenden Entwürfen der Aktionsprogramme zur Alkoholprävention und zur Tabakprävention stellt sie klar: „Wir haben jetzt eine andere Regierung, unter der zwar nicht alles anders, einiges sich aber schon ändern wird, weil ein Unterschied in der Herangehensweise an die Problematik im Vergleich zur letzten Regierung besteht. Die erwähnten Entwürfe sind jetzt nicht mehr relevant.“ Man mag die vergebliche Arbeit bedauern, die mit den drei Entwürfen verbunden war. Indes: Im Laufe ihrer Entwicklung wurden alle drei nicht eben konsistenter. (Quelle: DHS-Newsletter) bvpg, 9.3.10
Kommentar: Eine Regierung in Abhängigkeit. Korruption ist in unsern Breitengraden ein hässliches Wort.
Kategorie: Allgemein, Internationales, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Dienstag 9. März 2010 von htm
For the first time a made in Europe youth drug prevention project was developed and tested thanks to funding from the European Commission. After six years the European Drug Addiction Prevention Project has ended and has left behind an effective program to prevent the use of drugs. In short, EU-Dap developed and tested a school-based alcohol, tobacco and drugs prevention program in seven European countries. The drug prevention program named Unplugged is still being used today by not only the EU-Dap study group but also many other countries beyond Europe.
The EU-Dap school materials named Unplugged are available free of charge. The materials involve a 12-lesson teacher manual, a student workbook and two card games for youth. Please visit www.eudap.net to download these free materials.
Kategorie: Allgemein, Education, Global, Jugendliche, Other Drugs, Verhaltens-Präv. |
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Samstag 6. März 2010 von htm
Newsletter (ab-)bestellen Er bringt Informationen zu allen Suchtgebieten, vor allem aus der Schweiz. Einen kleinen Auszug haben wir hier gebracht.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Faktenblatt zu Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen: Dieses Faktenblatt (pdf, 3S., 36Kb) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Es bietet Infos zu folgenden Themen: Konsumverhalten, Problematischer Alkoholkonsum/Abhängigkeit, Negative Auswirkungen des Alkoholkonsums, Internationaler Vergleich, Gesetzliche Regelungen, Wirksame Massnahmen Jugendschutz.
Faktenblatt zu Alkohol und Schwangerschaft: Dieses Faktenblatt (pdf, 3S., 67Kb) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Es bietet Infos zu folgenden Punkten: Pränatale Alkoholexposition, Frauen und Alkoholkonsum, Fetales Alkoholsyndrom (FAS), Fetale Alkoholeffekte (FAE), Fetal Alcohol Spectrum Disorder (FASD), Alkoholkonsum während der Stillzeit. (Quelle: Infoset Newsletter märz 2010)
Kategorie: Allgemein, Eltern, Foetales Alkohol Syndrom, Jugend, Schweiz, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Früherkennung und Frühintervention: Vier grosse Projekte Früherkennung und Frühintervention in Schulen wurden über mehrere Jahre durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. RADIX hat die Ergebnisse in der Broschüre “Früherkennung und Frühintervention in Schulen: Lessons learned” vergleichend zusammengefasst. Die Broschüre kann kostenlos beim Bundesamt für Gesundheit bezogen werden. (Quelle: Infoset Newsletter März 2010)
Kategorie: Allgemein, Früherkennung, Jugend, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Evidenzbasierte Suchtprävention: In der aktuellen Ausgabe (1/2010) des SuchtMagazin finden Sie Artikel zu folgenden Themen: Das Paradigma der Evidenzbasierung | Alkoholprävention im Spannungsfeld | Prävention durch starke Beziehungen | PFADE | Communities that Care CtC | Hart am LimiT HaLT | 0,5 Promille im Strassenverkehr | Artikel ausserhalb des Schwerpunktes: Wirkung von Alkohol- und Tabakwerbung | Der Artikel (pdf, 5S., 250Kb) “Alkoholprävention im Spannungsfeld” von Irene Abderhalden ist online erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter März 2010) Kommentar: Im Artikel von Irene Abderhalden wird die Problematik der beiden Präventionsansätze diskutiert. Unsere immer vertretene Ansicht wird bestätigt: Es braucht Verhaltensprävention, um die Akzeptanz der Bevölkerung für Massnahmen der Verhältnisprävention zu erreichen. Die anfangs der 90er-Jahre erfolgte Umstellung mit Schwergewicht auf Verhaltensprävention und Gesundheitsförderung hat sich beim Alkoholproblem als schwerer Fehler erwiesen. Ich wurde für diese Prognose damals ausgelacht. Dabei hätte gesunder Menschenverstand genügt, die Konsequenzen vorauszusehen. Der zu erwartende geringere Widerstand in der Politik war wohl die Triebfeder der Neuorientierung.
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Werbung |
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Mittwoch 3. März 2010 von htm
Umfrage der Wallrabensteiner Klasse 8c / Jeder Fünfte hat Drogen-Erfahrung. Die Klasse 8c der Gesamtschule Wallrabenstein veranstaltete am “Projekttag Gesundheit” eine Umfrage unter den Schülern der zehnten Klassen über den Konsum von Alkohol, Zigaretten und Drogen. Über die Ergebnisse berichtet die Klasse im folgenden Artikel: “Alle Klassen 10 der IGS Wallrabenstein wurden zum Thema Drogen, Alkohol und Zigaretten befragt. Es waren 93 Schüler im Alter von etwa 16 Jahren, davon 48 Mädchen und 45 Jungen. .. (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.3.10) wiesbadener-kurier.de, 2.3.10
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv. |
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Montag 22. Februar 2010 von htm
Aschermittwoch – Start der Fastenzeit. Viele nutzen die Tage bis Ostern und üben Verzicht. Doch bei zahlreichen Jugendlichen ist Fasten nicht mehr “angesagt”. Aus unterschiedlichen Gründen. – Fasten lässt sich außerdem durch Verzicht auf Genussmittel aller Art, vom Alkohol über Süßigkeiten bis hin zum Fernsehgenuss oder Zeit vor dem Computer. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.2.10) rp-online.de, 18.2.10 Kommentar: Z.B. die katholische Pfarrei St. Martin in Effretikon legt Unterschriftenbögen auf, in denen sich eintragen kann, wer während der Fastenzeit auf Alkohol verzichten will.
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Internationales, Religion und Alkohol, Schweiz, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. |
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Mittwoch 17. Februar 2010 von htm
Leserbrief zu „Eine schreibt für alle“ im Tages-Anzeiger vom 30.1.2010:
Jean-Martin Büttner bringt es wieder auf den Punkt: „Der Einfluss einer Nachrichtenagentur zeigt sich nicht nur darin, worüber sie berichtet, sondern auch in dem, was sie verschweigt.“ Wie recht er doch hat. Genau wie damals, als er an gleicher Stelle schrieb, dass nur veröffentlicht wird, was sein darf.
Kumuliert man die beiden Tatsachen, trifft man präzise die Situation, die wir bei der Behandlung der Alkoholproblematik in unsern Medien vorfinden: Jüngste Beispiele:
Am 9.9.09 wurde der internationale Tag des Foetalen Alkoholsyndroms begangen: In Schweizer Medien kein Thema. Im November 2009 wurde versucht, mit einem Solidaritätstag auf die traurigen Lebensumstände der mehr als 100′000 Schweizer Kinder in alkoholbelasteten Familien aufmerksam zu machen: Es reichte gerade zu Kurzmeldungen. Kürzlich wurden Forschungsergebnisse einer Langzeitstudie bekannt, die zeigen, dass der vielgepriesene positive Effekt von mässigem Alkoholkonsum auf das Herz nicht zu belegen ist: Die Medien sind vielleicht noch am Ueberlegen, aber wahrscheinlich werden sie diese Meldung auch übergehen. Im Januar 2010 fand in Genf die Vorbereitungssitzung des Executive Board der WHO statt, die u.a. eine Resolution zu Handen der im Mai kommenden Generalversammlung verabschiedete, die den Mitgliedsstaaten eine umfassende Alkoholstrategie empfehlen möchte, mit der die weltweiten Schäden des Alkoholkonsums vermindert werden sollten. Aehnlich, wie vor Jahren die Tabakkonvention der WHO: Keine Reaktion in den Medien. In Deutschland ist die Presse voll von Berichten über Präventionsbemühungen im Hinblick auf Alkohol und die bevorstehende Fastnachtszeit: Bei uns kein Thema.
Dieses kombinierte Medienmonopol der Agentur, der Journalisten und Verleger wirkt sich auf die öffentliche Debatte in der Schweiz verheerend aus, d.h. diese wird erst gar nicht zugelassen. Unsere Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben keine Chance, sich für ihre Interessen zu wehren. Sie bleiben als ungefragte Passivtrinker in Geiselhaft der Alkoholindustrie und deren Komplizen.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)
PS Korrektur: Der Solidaritätstag im November galt den alkoholkranken Männern. Auf die Kinder alkoholbelasteter Familien machte fast gleichzeitig die SFA mit einer Medienaktion aufmerksam. Wenigstens der Beobachter berichtete darüber ausführlich im Januar.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Leserbriefe, Rehabilitation, Schweiz, Verhaltens-Präv. |
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Dienstag 9. Februar 2010 von htm
Ennepetal. „Wir haben nur noch vier Karten”, jubelte Lukas Erdhütter schon am frühen Abend bei der Glamorous Party der Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Reichenbach-Gymnasiums.
16 Schüler bilden das Jungunternehmen „events4freetime”, eine Firma, deren Existenz auf drei Beinen steht. Eines davon ist die Ausrichtung von Events wie der Party für Schüler der Klassen sieben bis elf. Die Party dürfte den Jungunternehmern aus dem Schulprojekt einen Motivationsschub verleihen.
Mit 120 Gästen bzw. verkauften Tickets à vier Euro hatten die Schüler gerechnet, über 150 „Kids” sind es geworden. Vor allem die Mädels hatten sich – der Motto-Party entsprechend – fein gemacht. Aber auch bei den Jungs ging es hoch her, mit guter Laune, aber – und das sei hervorzuheben – ohne Alkohol. Die Ennepetaler Schüler zeigten, dass sie auch ohne Alkohol und Drogen feiern können. (Quelle: Google Alkohol News, 9.2.10) derwesten.de, 8.2.10
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv. |
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