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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Leserbriefe'

Leserbrief betr. Velofahrer mit Kopfhörern

Samstag 15. Juli 2017 von htm

5.7.2017

Redaktion
St. Galler Tagblatt

St. Gallen

Per e-mail

Leserbrief zu „Keine Kopfhörer auf dem Velo“ vom 4.7.17

Als Auto- und Velofahrer finde ich die Idee von Nationalrat Giezendanner durchaus diskussionswürdig.

Erstaunt bin ich allerdings, dass ein Exponent der SVP ein präventives Gesetz anstrebt, wo doch für diese Partei Prävention sonst ein Greuel und Selbstverantwortung dagegen alles ist. Könnte es sein, dass die Köpfhörerindustrie weniger Sponsoren- sprich Schmiergelder aufwirft als die Alkoholindustrie mit ihren Lobbies?

Hermann T. Meyer
Effretikon

(nicht erschienen)

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Leserbrief betr. Alkohol an Autobahnraststätten

Samstag 15. Juli 2017 von htm

14.6.2017

Tages-Anzeiger              Der Landbote          Zürcher Oberländer
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „In Raststätten soll es Alkohol geben“ vom 14.6.17

Was vor vier Jahren im Nationalrat noch keine Mehrheit fand, ist nun deutlich angenommen worden.
Die Alkohollobby hat offensichtlich gute Arbeit geleistet. Die neoliberalen Grundsätze wie „die Profite der Alkoholindustrie, die Schäden für die Allgemeinheit“ haben bis weit in die linke Ratshälfte Gehör gefunden.

Die Wirtschaftsfreiheit wird hochgejubelt und dabei vergessen, dass wir alle in den Klauen der Alkoholindustrie gefangen sind. Es wird verdrängt, dass die Sicherheit auf den Autobahnen nicht zuletzt auch durch das Alkoholverbot für die Raststätten erreicht wurde. Die Einschränkung der Erhältlichkeit ist die zweitwirkungsvollste Massnahme zur Reduzierung des Alkoholmissbrauchs. Deshalb ist dieses Verbot für die Alkoholindustrie ein solcher Dorn im Auge. Und darum liessen die Bürgerlichen im Parlament auch die neue Alkoholgesetzgebung scheitern, die ein Nachtverkaufsverbot vorgesehen hatte.

Diese Gesetzesänderung reiht sich ein in eine Flut von Liberalisierungen im  Alkoholsektor seit den 90er-Jahren. Einzige Verbesserungen waren die zu spät gekommene und ungenügende Alcopopsteuer sowie die Einführung der 0,5-Promillelimite im Verkehr. Die könnte man doch auch noch aufheben, denn alle sind sich ja ihrer Selbstverantwortung bewusst. Über entsprechende Schäden braucht man sich doch nicht zu kümmern. Die meisten Journalisten und ihre Verleger haben das Recherchieren auf diesem Gebiet aufgegeben. Die Parlamentarier brauchen also keine Kritik zu befürchten. Ob der Tages-Anzeiger vielleicht nach der Ständeratsdebatte etwas mehr als eine kurze Agenturmeldung bringt? (Vorher könnte ja die Debatte beeinflussen!)

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(wahrscheinlich nicht erschienen)

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Kommentar zu Artikel zur Kampagne und Dialogwoche

Sonntag 7. Mai 2017 von htm

«Wie viel ist zu viel?» Mit dieser traditionellen Kampagne vom 11. bis 21. Mai wollen das Bundesamt für Gesundheit und seine Partnerorganisationen zum Nachdenken anregen und Informationen über die Wirkung von Alkohol vermitteln. Dazu ein Artikel in der heutigen Sonntagszeitung: „Wenn die Mutter zur Flasche greift.“

Hier mein Kommentar:

Der Bundesrat und das Parlament lassen sich von der leichten Abnahme des Gesamtkonsums verleiten und wollen nichts mehr zur Verbesserung der Lage beitragen. Sie verdrängen, dass der Risikokonsum eher zunimmt. Vor allem verschliessen sie die Augen vor dem Drama der Kinder in alkoholbelasteten Familien. Seit Jahrzehnten über 100’000 permanent. Die Dramen der Kinder der Landstrasse oder der Verdingkinder wurden aufgearbeitet. Wie wollen sie je ihre ungleich grössere Schuld an den alkoholbehinderten Kindern abtragen?
Die Methode der Al-Anon mag für die Angehörigen stimmen. Sicher ist sie ein Segen für die Alkoholindustrie und ihre Lobbies. Für die Betroffenen bringt sie wenig. Es bräuchte den Aufstand der Gesellschaft und der Co-Alkoholiker. Die sind schlecht informiert. Fakenews der Werbung.

Kommentar auf Fremdkommentar

Mir ist klar, dass die individuellen Schicksale der Kinder nicht „aufgearbeitet“ werden können. Mir ging es darum, wie die Politik darauf reagieren müsste. Bei den jetzigen alkoholbehinerten Kindern könnte sie, wenn sie wollte. Die Zahl der Alkoholkranken könnte z.B. mit den von der WHO empfohlenen Massnahmen gesenkt und auch viel anderes Leid vermieden werden. Aber Parlament und Regierung liberalisieren weiter und betreiben das Geschäft der Alkoholindustrie.

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Leserbrief wegen Eidg. ausserparlamentarischen Kommissionen

Freitag 31. März 2017 von htm

29.03.2017

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief zu „Ein Drittel weniger, bitte!“ am 28.3.17 im Tages-Anzeiger

Die rechtsbürgerliche Mehrheit im Nationalrat, unter Führung vom Gewerbeverbandsvertreter Hans-Ulrich Bigler, ist wieder einmal daran, bewährte demokratische Strukturen abzubauen. Vielleicht gibt es unter den bestehenden 119 ausserparlamentarischen Kommissionen sogar Kandidaten, deren Notwendigkeit berechtigterweise angezweifelt werden kann. Nur zeigen gerade die im Artikel namentlich erwähnten Kommissionen, dass es nicht nur um Sparbemühungen sondern auch um die Liquidation unliebsamer Gegenspieler geht, die man sich hier gleichsam im Vorbeiweg bequem vom Halse schaffen könnte.

Diese Kommissionen bilden die Kumulation an Fachwissen eines speziellen Gebietes, das in den parlamentarischen Kommissionen nicht in dem Masse vorhanden ist. Zu viele Parlamentarier stellen sich bei wissenschaftlichen Erkenntnissen taub, besonders wenn sie aus dem Ausland stammen und nicht mit ihren Vorurteilen übereinstimmen. Die Fachleute in den Kommissionen bieten Gewähr für deren Gewichtung und Verwendung für schweizerische Anwendungen. Auch sind sie in der praktischen Arbeit im Lande vertraut mit den anstehenden Fragen und ihrer Relevanz an der Basis. Sie beraten dann die Verwaltung und den Bundesrat. Es ist zu hoffen, dass der Ständerat wieder einmal korrigierend eingreift, damit das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet wird, zum Nachteil unseres Landes.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(veröffentlicht am 31.3.2017 mit diesen Kürzungen.)

Die namentlich erwähnten Kommissionen waren: Migration, Frauen, Jugend und Alkohol)

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Kommentar auf Webseite von Dr. von Hirschhausen

Mittwoch 1. Februar 2017 von htm

Lieber Herr Dr. von Hirschhausen,

Als ich die Seite 226 Ihres Buches „Wunder wirken Wunder“  gelesen hatte, schrieb ich Ihnen einen ersten Kommentar. Jetzt muss ich mich nochmals melden, da ich auch das Kapitel „Prost“ hinter mir habe.

Das moralische Dilemma, Alkohol zu empfehlen, ist Ihnen nicht ganz bewusst. Nicht nur trinken Millionen Menschen zu viel, es sterben jährlich etwa 5 Millionen Menschen daran. Die meisten in Europa, weil hier am meisten getrunken wird. Am schlimmsten finde ich es, dass Millionen von Kindern in ihrer Kindheit und Jugend daheim alkoholbedingt die Hölle durchmachen, später verminderte Lebenschancen haben und kaum jemand merkt etwas.

Dass Sie die sauberen Blutgefässe gestorbener Alkoholiker beeindruckt hat, verstehe ich. Dass Sie mit Ihrer demonstrativ kritischen Haltung allein aus diesem Erlebnis heraus mässigen Alkoholgenuss empfehlen, überrascht mich doch.  Allein in meinem beschränkten Umfeld kann ich Ihnen eine Handvoll Freundinnen und Freunde aufzählen, lebenslang abstinente, die Mitte der Neunziger sind und keine Anzeichen von Herzinfarktanfälligkeit zeigen. Ich selber bin 79, mein ganzes Leben abstinent und erhielt kürzlich nach einem Lungen CT den Bescheid, dass in meiner Herzgegend  0,0 Kalkabsonderungen gefunden wurden. Mein Vater hingegen starb mit 59 am ersten Herzinfarkt, bis 50 hatte er ein Alkoholproblem, dann wurde er trocken. Allerdings vereinigte er auch die andern Risikofaktoren auf sich: Rauchen und Übergewicht.

Würde Ihre Theorie stimmen, hätten all die vielen sogenannt wissenschaftlichen Untersuchungen, die mässigen Alkoholgenuss gesundheitlich positiv bewerteten, für die abstinenten Kontrollgruppen jeweils viel besser herauskommen müssen, da in diesen  Gruppen viele ehemalige Alkoholiker versteckt waren.

Sie bleiben bis zum Schluss dabei, mässiger Alkoholkonsum sei lebenverlängernd. Vom Präventivstandpunkt aus muss diese Botschaft klar verneint werden. Die WHO bringt Alkohol mit 60 Krankheiten in Verbindung, als Haupt- oder Nebenursache. Bereits ein Glas steigert das Krebsrisiko messbar.

Sie werden mit Ihrer grossen Fangemeinde Ihrer Verantwortung nicht gerecht. Auch wenn Sie am Ende des Kapitels noch Jesus als Beweis herbeibemühen. Wissen Sie, dass seit der Reformation, d.h. seit Luthers Bibelübersetzung, in der Bibel sowohl deutsch als englisch alles, was mit Trauben und ihren Produkten zusammenhängt, mit Wein übersetzt wird? Das könnte man als erste grosse „Fake-News“ der Geschichte bezeichnen. Auch Sie sind darauf hereingefallen. Vielleicht sind Sie ja lernfähig?

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer

Hier der erste Kommentar:

10. Januar um 18:49 ·

 Lieber Herr von Hirschhausen,

Seit Weihnachten bin ich begeisterter Leser Ihres wunderbaren Buches. Nur auf Seite 226 stockte ich. Da schreiben Sie dem Alkohol bei mässigem Genuss eine Risikoverminderung bei Herzinfarkt, Diabetes und Alzheimer zu. Hat Sie da plötzlich die von Ihnen mit Recht propagierte Vorsicht bei wissenschaftlichen Studien verlassen? In den ersten 10 Jahren unseres Jahrhunderts hat die Alkoholindustrie massenhaft Studien mit gesundheitlich positiven Wirkungen herausgebracht, die von den Medien meist kritiklos und gross weiterverbreitet wurden. Als dann Studien mit gegenteiligen Resultaten erschienen, war in den Medien kaum etwas zu lesen. Ich habe diese Entwicklung auf meiner Webseite gesammelt. (www.alkoholpolitik.ch) Dieser Kampf David gegen Goliath würde einen währschaften Thriller abgeben. Meiner Meinung nach müssten sie diesen Satz bei einer Neuauflage entfernen. Er leistet der Volksgesundheit einen Bärendienst – sogar wenn er stimmen würde.
Abgesehen davon wünsche ich weiterhin viel Erfolg im neuen Jahr. Hermann T. Meyer

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Leserbrief zur Rückweisung eines neuen Tabakwerbegesetzes

Mittwoch 14. Dezember 2016 von htm

 

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

09.12.2016

Leserbrief zu „Kein Werbeverbot für Tabakprodukte“ am 9.12.16 im Tages-Anzeiger

Nun haben also wieder beide Parlamentskammern ein gesundheitspräventives Gesetz zurückgewiesen. Ein Verbot von speziell an Jugendliche gerichtete Werbung halte eine Mehrheit hingegen für sinnvoll. Als ob diese die allgemeine Tabakwerbung nicht auch zu sehen bekämen.

Seit den 1970er Jahren, als die erste von zwei Volksinitiativen gegen die Alkohol- und Tabakwerbung vom Volk abgelehnt wurde, haben unsere bürgerlichen Politiker in Bern nichts gelernt, obwohl die Wissenschaft immer wieder auf die Zusammenhänge zwischen Werbung und Konsum hingewiesen hat. Die angeblich freie Marktwirtschaft muss immer noch als Begründung für ein unverantwortliches gesetzgeberisches Verhalten herhalten.

Im Kommentar auf Seite 2 wird die starke Lobby der Tabakindustrie erwähnt. Natürlich geht es um den Profit der globalen Industrie, welche in der Schweiz bei Politik und Wirtschaft besonderen Schutz geniesst, zum Nachteil der Bevölkerung. Dass die Medien nicht viel besser agieren, sieht man am Beispiel dieser Tages-Anzeiger Nummer: Nicht vor der Parlamentsdebatte wird recherchiert und werden Fakten gebracht, sondern nach dem Beschluss in Bern werden „Nachhutgefechte“ in Form eines halbseitigen Interviews eines Tabakindustriellen, der praktisch alle seine unglaubwürdigen, „postfaktischen“ Behauptungen platzieren konnte und eines recht guten Kommentars („Von der Lobby vernebelt“) geliefert.

Wir schauen immer wieder hochmütig auf die Länder mit Korruptionsskandalen, stören uns aber nicht daran, dass die Tabak-, Alkohol- und Werbeindustrien unser Parlament und Teile der Wirtschaft in Geiselhaft genommen haben.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(Die Hälfte gekürzt, am 14.12.16 veröffentlicht)

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Leserbrief zu den Verdingkindern

Dienstag 27. September 2016 von htm

16.09.2016

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

Leserbrief zu „Jetzt können wir das Elend begraben“ am 16.9.16

Wir können uns zu Recht freuen über den glücklichen Abschluss dieses elenden Kapitels unserer jüngeren Geschichte. Die Kinder der Landstrasse und die Verdingkinder haben uns lange genug belastet.

Eine andere Gruppe von Kindern aber, die seit über 100 Jahren auf eine adäquate Behandlung wartet, sind die mehr als 100‘000 alkoholbehinderten Kinder allein in der Schweiz. Sie stehen unter ständigem psychischem Stress und erleben eine Jugend als emotionale Achterbahnfahrt. Zu Hause erwarten sie ängstlich den nächsten Elternstreit und in der Schule können sie die gewünschten Leistungen nicht erbringen, fallen oft auch als verhaltensgestört auf und keiner weiss warum. Die Lebenschancen sind reduziert, viele werden später selber einer Sucht zum Opfer fallen.

Sicher ist es für Politiker leichter, sich für die Fehler früherer Generationen zu entschuldigen und den letzten Überlebenden jener Zeit Geldgeschenke als symbolische Kompensation für die erlittenen Leiden auszuteilen, als auf das permanente Leiden der heutigen Kinder und Jugendlichen in alkoholbelasteten Familien zu reagieren. Nicht zuletzt deshalb, weil sie selber Teil des Problems sind: Sie verhindern mit ihrer nicht vorhandenen sozialen Alkoholpolitik, dass die Zahl dieser alkoholbehinderten Kinder massiv abnehmen kann. Ganz zu schweigen von den andern alkoholbedingten Schäden, die unsere Gesellschaft der Alkoholindustrie, ihrer Lobby und unserm schlecht informierten Stimmvolk zu verdanken hat.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(nicht veröffentlicht)

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Leserbrief zu Effretikon und die Leberzirrhose-Toten

Dienstag 29. März 2016 von htm

19.03.2016

„regio“
Bezirk Pfäffikon

Per E-mail

 

Leserbrief zu „Alkoholprobleme: Illnau-Effretikon auf dem 2. Platz“ am 17.3.16

Die Toten durch Leberzirrhose haben seit jeher als Gradmesser für die Schwere des Alkoholproblems in einem Land gegolten.
Ein paar Zahlen zur Entwicklung dieser Todesart: Jahresmittel 1933/38: 229. 1972: 807; 1994: 539; 2015: 700. Das Risiko, daran zu erkranken, steigt bei Männern   bereits bei einem täglichen Konsum von 50 bis 80 g über 10 bis 15 Jahre deutlich an. Bei Frauen erhöht es sich bereits durch einen täglichen Konsum von mehr als 20 g, über den gleichen Zeitraum getrunken, deutlich. 10 g entsprechen etwa einem Standardglas.

Die Folgen des Alkoholkonsums beschränken sich bekanntlich nicht auf dieses Krankheitsbild. Unfalltote und -Invalide, über 60 Krankheiten, 200‘000 bis 300‘000 Alkoholkranke, über 100‘000 Kinder und Jugendliche, die in alkoholbelasteten Familien leiden, Gewalt, sexuelle Gewalt, Familientragödien bis zur Scheidung, Suizide, usw. Dazu mehrere Milliarden Sozialkosten, die wir alle ungefragt tragen müssen.

Ist Prävention wirklich unnötig? Die bürgerlichen Parteien glauben standhaft, die Eigenverantwortung genüge. Die Fakten liefern leider ein anderes Bild. Ihre Untätigkeit kostet jedes Jahr Menschenleben, Leid und viel Geld. Dabei ist schon lange bekannt, welche Massnahmen den Konsum und die Schäden wirksam reduzieren würden. Aber der Wille in der Politik und bei den meisten Exponenten der Zivilgesellschaft fehlt, etwas an der Situation zum Wohle der Gesellschaft zu verändern. Die Interessen der Alkoholindustrie und deren Lobby werden höher gewichtet und/oder der eigene Alkoholkonsum verhindert eine nüchterne Betrachtungsweise.

Die Rolle, die die Sportverbände spielen, ist eine von vielen Ursachen des Alkoholproblems im Lande. Dazu gibt es schweizerische Untersuchungen.

Auf meiner Webseite habe ich eine Projekt-Idee entwickelt, welche die Schäden stark reduzieren und gerade den Sportverbänden grosse finanzielle Mittel bringen würde. Die ganze Bevölkerung könnte profitieren. Aber, es bräuchte Leute mit Pioniergeist, ohne Scheuklappen.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer

(veröffentlicht am 24.3.16)

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Leserbrief zum Frauen-Alkoholismus als Zeichen der Emanzipation

Dienstag 29. März 2016 von htm

19.03.2016

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

Leserbrief zu „Alkohol, dein Freund und Lover“ am 17.3.16

Weit haben wir’s gebracht! Die Frauen, die einst in den angelsächsischen Ländern als Suffragetten auf die Strasse gegangen sind und König Alkohol mit aller Kraft bekämpft hatten, (als Nebeneffekt erhielten sie dabei das Stimm- und Wahlrecht) haben endlich den Höhepunkt der Emanzipation erreicht: Regelmässiger Alkoholrausch mit nachfolgendem Sex und anschliessendem Blackout. Die Alcopop-Generation ist erwachsen geworden.

In 20 bis 30 Jahren werden dann einige Medienkonsumenten erstaunt feststellen, dass der Anteil der Frauen bei den Leberzirrhose-Todesfällen wieder markant gestiegen ist. Aber wahrscheinlich gibt es bis dann gar keine entsprechenden Untersuchungen mehr. Der Anteil der nüchtern und/oder moralisch denkenden Menschen in unserer Gesellschaft wird auf ein derart tiefes Niveau gesunken sein, dass sich solche Ausgaben erübrigen werden.

Vielleicht geben sich die bürgerlichen Politiker einmal Rechenschaft darüber, ob dies das ersehnte Ergebnis der von ihnen so hochgelobten Eigenverantwortung ist. Und ob sie stolz darauf sein können, während Jahrzehnten die Alkoholindustrie und ihre Werbung mit diesem Resultat gefördert zu haben.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(nicht veröffentlicht)

 

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Leserbriefe Übersicht

Donnerstag 24. März 2016 von htm

Entwicklungen der letzten Jahre in der Alkoholpolitik anhand von Leserbriefen
Anmerkung:
Die aufgeführten Leserbriefe sind in der vollständigen Fassung übernommen worden. In der Mehrzahl der Fälle erlaubte sich die betreffende Redaktion gewisse Kürzungen. Meist betraf es Stellen, die Appelle enthielten. Die erschienen Texte erhielten von der Redaktion Titel überschrieben, die nicht in jedem Fall mit den Vorstellungen des Verfassers übereinstimmten. Eine vom Verfasser deshalb verlangte Richtigstellung wurde abgelehnt.

Wer an den Originalartikeln interessiert ist, die diese Leserbriefe ausgelöst haben, kann eventuell im Internet-Archiv der betreffenden Zeitung nachlesen. Es ist manchmal interessant zu untersuchen, welche Textstellen von der Redaktion gestrichen wurden.

Am 22.11.02 übernehmen wir erstmals den Leserbrief einer aussenstehenden Autorin, die uns das Recht auf Abdruck ausdrücklich gewährt hat, wofür wir herzlich danken. Sie trifft mit ihrer Bemerkung über die Geselligkeit und Trinkkultur einen Kernpunkt des Alkoholproblems.

Um den Redaktionen das Erstabdruckrecht zu lassen, werden normalerweise die Leserbriefe erst aufgeschaltet, verlinkt, wenn sie veröffentlicht wurden oder normalerweise nach 5 Tagen, wenn keine Hoffnung mehr auf Veröffentlichung besteht. Ausnahme: Online-Kommentare; Periodika mit weit auseinanderliegenden Erscheinungsdaten (z.B. wöchentlich, 14-täglich, etc.) bei Zeitungen ohne Beleg, die wir nicht kontrollieren können, zum Jahresabschluss oder bei Redaktionen, die erfahrungsgemäss den Papierkorb wählen. In der gegenwärtig akuten Phase der Diskussion zum neuen Alkoholgesetz wird sofort veröffentlicht, sonst ist der Aktualitätseffekt verloren. Leserbrief-Übersicht 2001 – 2008

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Leserbriefe-Übersicht ab 1.1.2009

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Onlinekommentar zu Artikel zur Dialogwoche Alkohol in der Sonntagszeitung vom 7.5.17: „Wenn die Mutter zur Flasche greift.“

Leserbrief wegen Eidg. Ausserparlamentarischen Kommissionen, am 28.3.17 im Tages-Anzeiger. (am 31.3.17 mit Kürzungen veröffentlicht)

Kommentar auf Webseite von Dr. Eckhardt von Hirschhausen zu seinen Bemnerkungen zum Alkohol in seinem Bestseller „Wunder wirken Wunder“, am 1.2.2017

Leserbrief zu „Kein Werbeverbot für Tabakprodukte“ am 9.12.16 im Tages-Anzeiger (am 14.12.16, zur Hälfte gekürzt, veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Jetzt können wir das Elend begraben“ am 16.9.16 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol, dein Freund und Lover“, im Tages-Anzeiger vom 17.3.16 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkoholprobleme: Illnau-Effretikon auf dem 2. Platz“ am 17.3.16 im „regio“ Bezirk Pfäffikon (veröffentlicht am 24.3.16)

Leserbrief zu berauschten WK-Soldaten am WEF, Tages-Anzeiger vom 23.1.16 (am 26.1.16 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Nach den Übergriffen in Köln“, Tages-Anzeiger vom 12.1.2016 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu Sucht aus der Sicht eines Neurologen, Tages-Anzeiger vom 30.12.15 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu “Politik und Promille im Bundeshaus“ und 2 weitere Artikel in Nr. 51 vom 17.12.15 der „Weltwoche“ (nicht erschienen)

Leserbrief zu: Schnaps als Verdauungsförderer, Gesundheitstipp 11/15 über Baumnüsse. Veröffentlicht in Nr. 12, Dezember 2015 mit einigen Änderungen.

Leserbrief zu: Bundesrat will Tabakwerbung schweizweit einschränken, Tages-Anzeiger vom 12.11.15 (mit Kürzungen am 13.11.15 veröffentlicht)

Leserbrief zum Suchtmonitor und zur Forschung für künstliche Spermien. Tages-Anzeiger vom 23.10.15 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zum Ende der Legislatur: „Fünf Männer verbrannt“, Tages-Anzeiger vom 28.9.15 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Doktor Alk liefert jederzeit“, im Tages-Anzeiger am 24.08.15 (am 28.8.15 leicht gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol – So schnell schlägt er aufs Herz (Gesundheitstipp, Nr. 6, Juni 2015) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die küssen sich, was tun wir“ und „Kulturkampf in der Blocher-Falle“ am 7.4.15 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Verzerrte Alkoholstudien“ am 12.2.15 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Kommentar zu Blog im Tages-Anzeiger vom 6.2.15: „Von Kopf bis Fuss – die Droge der Frauen“
(am 6.2.15 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Weltweit die Nummer eins“ vom 2.2.15 im Migros Magazin (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Sie löschen die Erinnerung aus“ am 25.1.15 in der NZZ am Sonntag (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Doppelmoral des Volkes“ u.a. im Tages-Anzeiger vom 6.1.2015, 9.1.15, 15.1.15 (veröffentlicht am 17.1.15 mit leichten Kürzungen)

Leserbrief zur Rentenreform „Die Rettung der Renten könnte gelingen“, u.a. am 20.11.14 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 21.11.14)

Leserbrief betr. Suchtmonitor des BAG, im Tages-Anzeiger vom 30.10.14. (Veröffentlicht mit Kürzungen am 1.11.14.)

Leserbriefschreiber-Portrait im Tages-Anzeiger vom 9.8.14

Leserbrief über einen randalierenden Zürcher Gemeinderat, Artikel am 10.7.14 im Tages-Anzeiger
(nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu Komatrinker sollen zur Kasse gebeten werden, Artikel auf www.watson.ch am 5.7.14

Leserbrief zum Alkohol-Werbeverbot in der Türkei: „Beizen ohne Bierwerbung“, Tages-Anzeiger vom 12.6.14, Kehrseite
(mit leichten Kürzungen am 20.6.14 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol fördert Gewalt im öffentlichen Raum“ am 28.5.14 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Zürich hat so viele Restaurants wie nie zuvor – die meisten rentieren nicht“ am 23.5.14 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 26.5.14 mit kleiner Kürzung)

Leserbrief zu Jugend und Alkohol im Sport, Artikel in der Winterthurer-Zeitung vom 21.5.14 (nicht veröffentlicht)

Kommentar betr. Rotwein sei doch nicht gesund, Tages-Anzeiger Online vom 12.5.14 (nicht veröffentlicht)

Kommentar zur Einwanderungsinitiative, Tages-Anzeiger online, 4.4.14

Leserbrief zu „Bund will einheimische Schnapsproduktion fördern“ am 1.4.14 im Tages-Anzeiger (pendent)

Leserbrief betr. Krebsvorsorge: Bericht rät von Brustkrebs-Tests ab – und löst damit Empörung aus. Tages-Anzeiger vom 3.2.14 (siehe auch: Bald 40 Prozent mehr Krebserkrankungen, Tages-Anzeiger vom 3.2.14) nicht veröffentlicht)

Leserbrief zur Stiftung Roadcross: Fahrtest mit betrunkenen Junglenkern; Tages-Anzeiger vom 11.11.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Walliser sind doch nicht alles Alkoholiker“ vom 28.10.2013 im Migros-Magazin (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Wallis hat am meisten Alkoholunfälle“ im Tages-Anzeiger vom 21.10.13 (am 23.10.13 veröffentlicht)

Leserbrief nach dem schändlichen Nationalratsentscheid zum Alkoholgesetz, Artikel im Tages-Anzeiger vom 20.9.13 „Schnaps zum Schnäppchenpreis“ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief vor der Nationalratsdebatte zum neuen Alkoholgesetz: Glosse „Das Alkoholproblem“, im Tages-Anzeiger vom 16.9.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu Analyse-Artikel im Tages-Anzeiger betr. Nachtverkaufsverbot „Jedem sein Bier“ am 18.08.2013. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Fast alle Rekruten trinken – und kennen die Risiken“ am 30.7.13 (leicht gekürzt am 5.8.13 veröffentlicht)

Leserbriefreplik zur Frage: Wer trägt die Schuld am Jugendalkoholismus? vom 27.07.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu: Komapatienten sollen Spitalpflege selber bezahlen. Tages-Anzeiger vom 15.7.13 (Leicht gekürzt am 18.7.13 veröffentlicht)

Leserbrief zur Kulturgeschichte des Alkohols, Tages-Anzeiger vom 9.7.13; ungekürzt veröffentlicht am 12.7.13

Leserbrief zu „Türken sollen weniger trinken“ am 27.5.13 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Häusliche Gewalt und Alkohol“, Tages-Anzeiger vom 22.5.13 (am 24.5.13 mit Kürzungen veröffentlicht)

Leserbrief zum neuen Alkoholgesetz im Ständerat, Tages-Anzeiger vom 21.3.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Städte wollen Alkoholverkauf einschränken“ im Tages-Anzeiger vom 19.02.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Schluss mit öffentlichen Saufgelagen“ im Tages-Anzeiger vom 15.11.12. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Der Horizont reicht bis zur Grenze“ im Tages-Anzeiger vom 5.9.12 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Schleichende Einführung des Mindestalters 18 für Bier und Wein“ am 24.7.12 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Fest-Sperre für Turner“ vom 28.6.12 und weitere Artikel im St. Galler Tagblatt (gekürzt veröffentlicht am 7.7.12))

Leserbrief zu „Alkohol- und Tabakprävention wird trotz Kritik fortgesetzt“ vom 10.5.2012 im Tages-Anzeiger (am 14.5.12 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Kunden sollen die Nacht erobern“ vom 4.5.2012 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Happy Hour ist vorbei“ vom 4.4.12 (Zürich/England) im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Unfassbar traurig“ vom 28.3.12 (16-Jährige stirbt in Raserunfall) im Tages-Anzeiger
(nicht veröffentlicht)

Leserbrief zur Freiwilligenarbeit, Artikel in der Sonntagszeitung vom 25.2.12 (wahrscheinlich nicht veröffentlicht)

Leserbrief zum Tode von Whitney Houston, Tages-Anzeiger vom 14.2.12 (am 20.2.12 ungekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zur bundesrätlichen Botschaft zum totalrevidierten Alkoholgesetz, 28.01.12 im Tages-Anzeiger
(am 3.2.12 leicht gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Komatrinker sollen Spitalrechnung selber bezahlen“ vom 25.1.2012 im Tages-Anzeiger.
(am 30.1.12 leicht gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Volle Pulle“, TELE Nr. 01/2012
(bis 25.1.12 nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „In Zürcher Stadien soll Bierwerbung verboten werden“, am 28.12.11 im Tages-Anzeiger.
(am 29.12.11 leicht gekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Kommission des Bundes lobbyiert für Volksinitiative“ vom 20.12.11 im Tages-Anzeiger. (Am 22.12.2011 leicht gekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Nachts kein Bier mehr von der Tankstelle“ vom 8.9.11 im Tages-Anzeiger. (am 10.9.11 mit wichtigen Kürzungen veröffentlicht)

Leserbrief zu „Bundesrat will sich bei den Verdingkindern entschuldigen“ vom 26.8.11 im Tages-Anzeiger (nicht online, nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu “Säufer stören genauso”, Tages-Anzeiger am 18.8.2011 (nicht veröffentlich, dafür mehrere dazu, nur Tabak betreffend; nicht online)

Leserbrief zu „Fehlende Nüchternheit der Schnapsvögte“ vom 11.06.11 in der Neuen Zürcher Zeitung (pendent, nicht online)

Leserbrief zu 2 Leserbriefen: “Trinkgewohnheiten – Der Rausch und die Politik, Tages-Anzeiger vom 8.6.11 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Zwangsabgabe auf jedes Bier“ vom 5.6.11 im Sonntagsblick (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Stadt schenkt weiterhin Alkohol aus“ in Der Landbote vom 1.6.11 (online nur für Abonnenten) (veröffentlicht)

Leserbrief zu „Wer gerne trinkt, muss auch den Kater lieben“, Tages-Anzeiger vom 28.5.11 (am 4.6.11 gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Platzverbot für König Alkohol“ vom 25.5.11 in der NZZ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Mehr Schutz für die Jugend“ vom 24.5.11 in der Coopzeitung (am 31.5.11 gekürzt veröffentlicht)

Kommentare zu Radio- und Fernsehsendungen sowie zu Presse- und Forenartikeln während der schweizerischen nationalen Dialogwoche „Alkohol“ vom 20. – 29. Mai 2011

Kommentar zu «Moderater Alkoholkonsum hat keinen lebensverlängernden Effekt» Mittwoch 20. April 2011 von htm
Epidemiologe Jürgen Rehm sagt, auf das tägliche Glas Wein oder Bier zu verzichten, könne sinnvoll sein. (Interview)

Leserbrief zu „Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund“, Tages-Anzeiger vom 14.4.11 (nicht veröffentlicht)

Kommentar zu „Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund“, am 14.4.11 im Tages-Anzeiger

Leserbrief zu „Jugendliche testen Alkohol- und Tabakkauf“ vom 12.4.11 in der Neuen Zürcher Zeitung (veröffentlicht mit kleinen Änderungen und Kürzungen am 26.4.11)

Leserbrief zu „Zürich legalisiert Alkohol-Testkäufe durch Minderjährige – vorläufig“, am 12.4.11 im Tages-Anzeiger (ungekürzt, mit kleinen redaktionellen Änderungen, veröffentlicht, am 15.4.11)

Leserbrief zur schweizerischen Schülerbefragung zum Suchtverhalten. 3 Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung, Der Zürcher Oberländer und Der Landbote am 31.3.2011 (in der NZZ nicht erschienen, bei den andern unbekannt)

Online Comment on: NZ: Public urges stronger measures on alcohol reform, 03/05/11

Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“, am 22.2.11 im Tages-Anzeiger (am 24.02.11 ungekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Jugendliche und Alkohol“ in der Winterthurer-Zeitung vom 12.1.2011 (ungekürzt veröffentlicht am 26.1.11)

Hörerkommentar an Radio DRS1 betr. Sendung Treffpunkt vom 21.1.11: “Wenn die Jugend ins Torkeln kommt”

Leserbrief zu „Jährlich lassen 5000 Jugendliche die Schule sausen“, am 14.1.2011 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Sieben Leitlinien für die SRG“ vom 4.1.2011 in der NZZ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Kinder erhalten problemlos Alkohol“, am 28.12.10 im Tages-Anzeiger (am 30.12.10 gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die FDP aus Liebe zur Schweiz“, Inserat im Tages-Anzeiger vom 13.12.10 (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu „Warum wird Alkohol toleriert und nur der Tabakkonsum angegriffen?“ Unsere Antwort auf www.gutefrage.net

Leserbrief zu „Versalzener Neustart“ am 4.11.10 in der Neuen Zürcher Zeitung (Nur leicht gekürzt am 9.11.10 veröffentlicht)

Online-Kommentar zur Studie “Alkohol, die gefährlichste Droge” 2. November 2010 in diversen Web-Zeitungen.
Alkohol, das sozial-medizinische Problem Nr. 1

Leserbrief zum Leserbrief „Party machen – nur eine Lebensphase“, vom 23.10.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkoholfreie Nouvelle Cuisine“ in der NZZ vom 12.10.10 (nicht online, siehe auch Artikel der Basler Zeitung.) (gekürzt umgeschrieben, veröffentlicht am 16.10.10)

Online-Kommentar zu „Alkohol-Verbot?: Nach dem Tabak kommt der Alkohol“ auf mz-web.de am 26.9.10

Unser Kommentar – betrifft: Welt am Sonntag: 05.09.10|Gesundheit – Saufen ist gesünder als völlige Abstinenz

Leserbrief zu „„Sich betrinken verboten!““, in der NZZ vom 3.9.2010 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Schwingfest-Puristen begehren auf“ 3.9.2010 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Kommentar zu Studienbericht, der alles klar macht, Donnerstag 26. August 2010 von htm, Kommentar zu “Ein Prost auf langes Leben” bei Focus-Online am 25.8.10

Leserbrief zu „Der HB ist das grösste Jugendhaus der Schweiz“ vom 13.7.2010 im Tages-Anzeiger (nicht erschienen)

Leserbrief zu „Umstrittenes Gesetz gegen billigen Alkohol“, vom 1.7.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (um wichtige Zusatzinformationen stark gekürzt veröffentlicht am 9.7.10)

Leserbrief zu „Ein neues Alkoholgesetz ohne Biss“ vom 1.7.2010 im Tages-Anzeiger (Print) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Testkäufe zum Jugendschutz“, vom 1.7.2010 im St. Galler Tagblatt (am 19.7.2010 veröffentlicht)

Kommentar an Radio DRS1 betr. Sendung „Doppelpunkt“ über Alkohol am Arbeitsplatz am 8.6.10

Dem Tages-Anzeiger am 20.5.10 unaufgefordert eingereichter Artikel für die Seite „Analyse“ betr. Schweizer Fernsehen, “10 vor 10″, 19.5.10: Der Bundesrat vertagt die Behandlung des Alkoholgesetzes. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu: Was ist „Service Public“? vom 26.5.10 in der Winterthurer Zeitung (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zum Artikel im Tagesspiegel vom 25.5.10 zum Alkohol-Tod einer 14-Jährigen tagesspiegel.de, 25.5.10

Leserbrief zu: Erfolglose Suche nach 22-jährigem Mechaniker im Pfäffikersee, vom 25.5.10 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu „Rauschtrinken bleibt größtes Problem bei jungen Leuten“ und „Prävention allein reicht nicht aus“ in der Märkischen Allgemeinen vom 14.5.10

Kommentar an die Redaktion der Sendung vom 4. MAI 2010, 22.45 UHR in das Erste (ARD) „Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?“ „Menschen bei Maischberger“

Online-Kommentar zu „SPD will Trinkverbote in Stuttgart“ am 4.5.10 in der Stuttgarter Zeitung

Leserbrief zu „Wenn Pädagogen auch Polizisten sind“, in der NZZ am 19.4.10 (nicht erschienen)

Online-Kommentar auf gutefrage.net, am 10.4.10 zur Frage: Warum ist Alkohol gesellschaftsfähig und das Rauchen nicht?

Online-Kommentar zu “Deutsche trinken zu viel – Millionen sind süchtig” auf webnews.de, am 8.4.10

Leserbrief zu „Trinkverhalten von Jugendlichen“ am 24.3.10 in der Neuen Zürcher Zeitung (Thema Werbeverbote) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Ein Problem der Moral, nicht des Rechts“ vom 20.3.10 im Tages-Anzeiger (bis 1.4.10 nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die kontrollierte Kindheit“ und „Auch Ältere trinken exzessiv“ vom 15.3.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Koma-Trinker sind immer älter“ am 13.3.10 im Tages-Anzeiger (Gekürzt und leicht umformuliert am 22.3.10 veröffentlicht. Aber der wichtigste Satz ist 5 mm hoch, fett, separat wiedergegeben. Dies ist ein Meilenstein in der Berichterstattung zur schweizerischen Alkoholpolitik!)

Kommentar von Kontrabass an Michael Rosenthal auf untenstehenden Artikel auf der Webseite der Weinakademie Berlin (Dieser hat auf einen Kommentar von Kontrabass reagiert.) Thema: WHO-Alkohol-Strategie

Leserbrief zu „Alkoholsucht des WEF-Polizeichefs war schlimmer als zugegeben“ vom 19.2.10 und „Bündner SVP fordert eine „Reinhardt-PUK““ vom 20.2.10 im Tages-Anzeiger (ungekürzt veröffentlicht am 25.2.10) (Am 1.3.10 auch in der Neuen Zürcher Zeitung ungekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Eine schreibt für alle“ im Tages-Anzeiger vom 30.1.2010 (nicht veröffentlicht)

Gegendarstellung: Welches ist die richtige Alkoholpolitik? auf http://verbaende24.net.

Leserbrief zu „Vorbeugen selten besser als heilen“, in der Neuen Zürcher Zeitung vom 2.2.2010 (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Armutsprävention verbessern“ vom 16.1.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (ungekürzt veröffentlicht am 22.1.10)

Online-Kommentar zu: Ratgeber: Kinder vor Alkohol schützen auf vnr.de, 20.10.10 „>vnr.de, 20.1.10

Leserbrief zu „Es grassiert die „Verbotitis“ in unserem Lande“ , im Zürcher Oberländer vom 20.1.2010 (unbekannt ob veröffentlicht)

Online-Kommentar 1 zu Weinakademie Berlin, 15.1.10 „WHO berät über schärfere Maßnahmen gegen Alkohol“

Online-Kommentar zu „Forscher fordern höhere Alkoholsteuer“ im Handelsblatt, 14.1.10

Leserbrief zu „Eine hilflose Geste“, Tages-Anzeiger vom 15.1.2010 (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu: gute argumente für eine debatte; gefragt von JodSalz

Online-Kommentar zu Im Suff am Skalpell, Süddeutsche Zeitung, 12.1.10:

Leserbrief zu „Toter Tourist war betrunken“ im Tages-Anzeiger vom 31.12.09 (pendent)

Leserbrief zu „Prost auf den Kreislauf“ im Migros-Magazin vom 28.12.09, S. 63. (pendent)

Leserbrief zu “Umstrittene 0,5-PromilleGrenze rettete viele Leben” bei Basler Zeitung online, 24.12.09

Leserbrief zu „Alte Liebe – Völlerei“ im Tages-Anzeiger vom 18.12.09

Online-Kommentar zu “Alkohol muss teurer werden” , in Zeit Online, 16.12.09 (Kommentare 78 und 80)

Leserbrief zu „Das süsse Gift der Prävention“ in der Neuen Zürcher Zeitung vom 30.11.09 (leicht gekürzt, veröffentlicht am 4.12.09)

Online-Kommentar zu „Alkohol-Beichte als Vorbild“ auf oe24, am 28.11.09

Online-Kommentar zu “Wie gesund ist Alkohol? Künstler und Experten über die gesellschaftsfähige Droge” auf profil.at am 28.11.09: Einseitig

Online-Kommentar zu: „Volkserzieherin“ Sabine Bätzing tritt ab in WELT ONLINE am 18.11.09

Kontrabass: Online-Kommentar zu Studien “Alkohol – in Maßen gesund?” im Bayerischen Rundfunk am 16.11.09.

Leserbrief zu „Bier und Spiele“ am 10.11.09 in der Neuen Zürcher Zeitung (am 14.11.09 ungekürzt, mit kleiner redaktioneller Änderung, veröffentlicht)

Online-Kommentar zu Kommentaren auf www.sackstark.info Leserbrief zum neuen Lehrplan 21 der Volksschule. zu „Das Feld nicht der SVP überlassen“ vom 6.11.09 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu „Medien-Kampagne gegen Alkohol rollt an“ bei www.sackstark.info am 21.10.09

Online-Kommentar zu “Soll Alkohol in Bussen und Bahnen verboten werden?” in tagesspiegel.de, 25.10.09: Wir sind alle Passiv-Trinker

Leserbrief zu „20 Jahre Stiller Has“ , Interview im Tages-Anzeiger vom 22.10.09 (nicht erschienen)

Leserbrief zu „Weg von der Flasche“, vom 17.10.09 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 22.10.09)

Leserbrief zu „Das tägliche Bier hält die Gesundheit bei der Stange“ vom 10.10.09 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 13.10.09)

Leserbrief zur Eröffnung des neuen Märtplatzes in Effretikon, an die Redaktion „regio“, am 2.10.09 (veröffentlicht am 8.10.09)

Leserbrief zu „Gesund leben ohne Paragrafen“ am 1.10.09 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht online) (mit Kürzungen veröffentlicht am 9.10.09)

Leserbrief zu „Gesundheitsprävention ist wie Impfen“ vom 2.10.09 im Tages-Anzeiger (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Couchepin ärgert Wirtschaft“ vom 1.10.09 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

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