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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Konsumhaltung'

Bayern: Gesundheitsminister Markus Söder trinkt lieber Wasser

Montag 1. März 2010 von htm

Der Zeitung «Bild am Sonntag» sagte er auf die Frage nach seinem Alkoholkonsum: «Ich trinke eher ungern Alkohol – lieber bayerisches Wasser.» Seinen Gesundheitszustand beschrieb Söder mit den Worten: «Fit und belastbar. Das braucht es auch, denn Gesundheitspolitik macht nicht gesund. Da braucht man eine starke Psyche und hohe Leidensfähigkeit.» (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.2.10) de.news.yahoo.com, 28.2.10

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D: Alkohol ist das bewährte Schmiermittel der Politik

Montag 1. März 2010 von htm

Ob als Stresskiller oder Lockermacher, Realitätsverscheucher oder Angstzerstäuber, ob als Bagger- oder Einschlafhilfe – Politik ist ohne einen kleinen Schluck weder denk- noch machbar. Das gilt nicht nur für Russland. Alkohol ist fraktions- und generationsübergreifend und auch vom Volk toleriert. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.2.10) welt.de, 28.2.10 Kommentar: Vom Volk nur toleriert, weil es nicht richtig informiert wird.

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Die Bündner Regierung hielt sich nicht ans Alkoholkonzept

Montag 15. Februar 2010 von htm

Für Alkoholfälle hat die Bündner Regierung ein Konzept in der Schublade. Im Fall Reinhardt hielt sie sich aber nicht strikt daran. Im Kanton Graubünden will die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates die Affäre um Markus Reinhardt († 61) behutsam aufklären. Ihr Präsident, BDP-Politiker Gian Duri Ratti, nimmt das Ergebnis aber schon mal vorweg. Er gehe nicht davon aus, dass neue Erkenntnisse über den Suizid des Polizeikommandanten ans Tageslicht kommen. Das sagte er diese Woche zur «Südostschweiz». Wirklich nicht? SonntagsBlick-­Recherchen decken auf, wie Justizvorsteherin Barbara Janom Steiner (46, BDP) und ihr Vorgänger Martin Schmid (40, FDP) im Fall von Reinhardt auf das Prinzip Hoffnung setzten und ihn viel zu lange deckten. Ein Verhaltensmuster, das als Co-­Alkoholismus be­zeichnet wird. (Quelle: blick.ch, 14.2.10) Kommentar: Mitschuldig. Jetzt wäre der richtige Moment, die Lehren zu ziehen und in Bern eine wirksame Alkoholpolitik zu fordern. Vorher noch einen Alkohologiekurs absolvieren.

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Deutsche Bundeswehr mit Alkoholproblem konfrontiert

Montag 15. Februar 2010 von htm

Die Ermittlungen wegen erniedrigender Mutproben in der bayerischen Edelweiß-Kaserne weiten sich offenbar aus. Nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ haben sich mindestens fünf weitere Soldaten mit Missbrauchsvorwürfen beim Wehrbeauftragten des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), gemeldet. Deren Aussagen zeugen angeblich von einem gravierenden Alkoholproblem in der Bundeswehr. „Es zeigt sich bei den Schilderungen, dass offenbar übermäßiger Alkoholkonsum eine große Rolle gespielt hat“, sagte Robbe. Es gebe „bei bestimmten Truppenteilen unserer Bundeswehr nach Dienstschluss ein Alkoholproblem, das wir entschieden bekämpfen müssen.“ (Quelle: Google Alkohol News, 14.2.10) derwesten.de, 14.2.10 Kommentar: Ein bedeutender Teil der alkoholfreudigen Gesellschaft und der zukünftigen Väter-Generation.

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Das Hirndoping der Manager

Donnerstag 4. Februar 2010 von htm

Warum werden manche Menschen zum Trinker, verfallen der Tablettensucht oder steigern ihre Leistungsfähigkeit mit Mitteln wie Ritalin – während doch der Großteil der Menschen gesund bleibt? Neben Veranlagung und regelmäßiger Gelegenheit etwa auf Geschäftsreisen ist gerade im Geschäftsleben der Stress ein hoher Risikofaktor. Wir beobachten in unserer Klinik, dass viele süchtige Führungskräfte eines gemeinsam haben: Sie leiden unter chronischem Stress, und es fehlt ein modernes Stressmanagement. Diese Menschen reagieren auf Stress also nicht, indem sie joggen gehen oder Urlaub machen. Sie greifen zu den typischen Drogen der Arbeitswelt. (Quelle: Google Alkohol News, 3.2.10) spiegel.de, 3.2.10

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Keith Richards seit 4 Monaten trocken

Dienstag 26. Januar 2010 von htm

Der ‘Rolling Stones’-Gitarrist war bisher für seine trunkenen Ausschweifungen bekannt, scheint sich nun aber vom Fusel abgewandt zu haben. Seit vier Monaten habe er keinen Drink mehr angerührt, behauptet ein Freund des 66-jährigen Altmusikers, der zu einem vergangenen Zeitpunkt eigentlich geschworen hatte, dass ein alkoholfreies Leben für ihn nicht in Frage käme. “Es gibt keine Garantie dafür, dass er die Finger weiterhin von ihm lässt”, verrät der Insider. “Aber soweit schlägt er sich gut. Eigentlich hat er es immer genossen, soviel trinken zu können, wie es ihm gefällt, ohne dass es seine Gesundheit negativ beeinflusst.” (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) gala.de, 26.1.10

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Kein Nikotin, keinen Alkohol und viel Arbeit

Montag 25. Januar 2010 von htm

Groß Schierstedterin Else Meier feiert ihren 100. Geburtstag.
Das noch bestens aufgelegte Groß Schierstedter Urgestein Else Meier feierte am Sonntag seinen 100. Geburtstag. Die Jubilarin hatte am 24. Januar 1910 in Groß Schierstedt das Licht der Welt erblickt. In ihrem Heimatort besuchte sie die Schule, schloss den Bund der Ehe und brachte fünf Kinder zur Welt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.1.10) mz-web.de, 24.1.10

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Online-Kommentar zu “Alkohol in der Literatur”

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

Online-Kommentar zu “Alkohol in der Literatur” auf weilwirunslieben.wordpress.com, 20.1.10
Diese fleissigen Sprachforscher könnten sich doch einmal der Aufgabe widmen herzauszufinden, warum in der Bibel im Originaltext ca 11 verschiedene Ausdrücke vorkommen, die alle mit Wein übersetzt wurden, obwohl sie alles mögliche bedeuten, z.B. alkoholfreier Traubensaft, vergorenener Traubensaft (Wein), oder beides, getrocknete Trauben, frische Trauben, Traubenmus. Und dann die berühmten Stellen darauf kontrollieren, was jetzt wirklich gemeint war. War der gute Wein in Kanaa wirklich vergoren?
Ich finde es etwas pervers, wenn man die bekannten Alkoholiker-Karrieren sozusagen als Vorbilder hinstellt. Goethe soll übrigens auch gesagt haben: Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.
Sicher kann man sich trotzdem an den alkoholbedingten Werken freuen. Sie gehören auch zum Leben. An echten, ungedopten Leistungen freue ich mich aber mehr, wie beim Sport.
Ein Freund sagt dazu: Alle als Alkoholiker bekannten Schriftsteller (Fallada, London) haben ihre breühmten Werke grundsätzlich in Phasen der Nüchternheit verfasst. Anders wäre dabei ja auch nur Gemurkse rausgekommen. In dem Buch von Simon Borowiak (“Alk”) räumt der Autor mit dem Mythos auf (in einem sehr schön dargestellten Selbstversuch mit Schriftproben), dass man betrunken Literatur verfassen könne.

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Alkohol in der Literatur

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

…Statistiken zufolge sind Schriftsteller nach Barkeepern die Berufsgruppe, die am zweithäufigsten von der Todesursache der Leberzirrhose betroffen ist. Eine Erkrankung, die meistens auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen ist. Unter den amerikanischen Literaturnobelpreisträgern macht Goodwin sogar einen Alkoholikeranteil von über 70 Prozent aus. In seinem Buch fragt er zunächst, warum es interessanter sein soll, sich mit den Alkoholismus von Schriftstellern zu beschäftigen als mit dem Trinkverhalten von Klempnern, Ärzten oder jeder beliebigen anderen Berufsgruppe. Für sich selbst findet er eine einfache Erklärung: „Bücher und Alkohol entdeckte ich etwa im gleichen Alter: mit sieben.“ Diese Verbindung war prägend für sein Leben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) weilwirunslieben.wordpress.com, 20.1.10 Online-Kommentar:
Diese fleissigen Sprachforscher könnten sich doch einmal der Aufgabe widmen herzauszufinden, warum in der Bibel im Originaltext ca 11 verschiedene Ausdrücke vorkommen, die alle mit Wein übersetzt wurden, obwohl sie alles mögliche bedeuten, z.B. alkoholfreier Traubensaft, vergorenener Traubensaft (Wein), oder beides, getrocknete Trauben, frische Trauben, Traubenmus. Und dann die berühmten Stellen darauf kontrollieren, was jetzt wirklich gemeint war. War der gute Wein in Kanaa wirklich vergoren?
Ich finde es etwas pervers, wenn man die bekannten Alkoholiker-Karrieren sozusagen als Vorbilder hinstellt. Goethe soll übrigens auch gesagt haben: Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.
Sicher kann man sich trotzdem an den alkoholbedingten Werken freuen. Sie gehören auch zum Leben. An echten, ungedopten Leistungen freue ich mich aber mehr, wie beim Sport.

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Saufgelage im Schauspielhaus Frankfurt

Mittwoch 20. Januar 2010 von htm

Darsteller des Stücks haben bei der Lesung der “Reise nach Petuschki”, einer aberwitzigen Beschreibng einer Sauftour, etwas zu realitätsnah agiert und Wodka gebechert, bis sie lallten und stolperten. Einer von ihnen musste ins Spital gebracht werden. Der Intendant war nicht “amused”, er fühle sich wie im Kindergarten. (Quelle: Zürcher Oberländer, 20.1.10)

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