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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Geschichten'

Polizei stoppt sturzbetrunkene Crew kurz vor Flugzeugstart

Donnerstag 11. März 2010 von htm

Mit 3 bis 3.5 Promille im Blut wollten Pilot und Stewardessen fliegen: Ukrainische Sicherheitskräfte haben in letzter Minute den Start einer Passagiermaschine verhindert, deren Crew vorher ausgiebig gezecht hatte. An Bord war auch eine hochrangige Juristin, die eine Untersuchung verlangte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.3.10) spiegel.de, 10.3.10

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Wien: Vater lässt Tochter (3) bei Minusgraden im Auto

Dienstag 9. März 2010 von htm

Ein Mann hat in Wien seine dreijährige Tochter für über 60 Minuten bei Minusgraden im Auto allein zurückgelassen. Währenddessen hielt er sich mit 1,7‰ in einem Restaurant auf. Passanten alarmierten die Polizei. (Quelle: shortnews.de, 9.3.10) Tages-Anzeiger, 9.3.10 Kommentar: Bekanntlich werden beim Alkoholkonsum zuerst die menschlich wichtigen Gehirnfunktionen gelähmt, z.B. das Verantwortungsbewusstsein.

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Die bolivianischen Busfahrer wollen betrunken fahren dürfen

Samstag 6. März 2010 von htm

Weil die Regierung ein Dekret erlassen hatte, das für betrunkene Chauffeure und deren Transportunternehmen massive Strafen bis zum unbegrenzten Ausweisentzug vorsah, streikten die Busfahrer und blockierten die Zufahrten zu mehreren grossen Städten. Allein im Januar hatte es fast 100 Tote bei Buspassagieren gegeben. Präsident Morales regte sich über die Gewerkschaft auf, die darum kämpfe, dass ihre Mitglieder sich und andere umbringen dürfe. Dann entschärfte er das Gesetz und die Busfahrer gingen wieder an die Arbeit. (Quelle: Tages-Anzeiger, 6.3.10, nicht online)

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Zum Rücktritt der EDK-Vorsitzenden Margot Kässmann

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

Aufklärung statt Häme: Die Medien und der Fall Käßmann
«Um Gottes Willen», titelte die «Frankfurter Rundschau». «Der Fall Margot Käßmann», hieß es doppeldeutig über dem «Welt»-Aufmacher. Die Münchner «Abendzeitung» zeigte die Bischöfin mit ausgebreiteten Armen im Talar – darunter: «Die Promille- Sünderin». Und schlicht «Die Alkohol-Nacht» prangte am Mittwoch auf Seite eins der «Bild». Am Tag, nachdem die Boulevardzeitung die Promillefahrt der obersten Protestantin öffentlich machte, widmeten die Zeitungen dem Thema nicht nur häufig den Aufmacher, sondern mehrere Seiten. Doch wenig Skandal und Häme waren zu lesen, eher Analysen, Leitartikel und aufklärende Stücke. Zum Skandal taugt der Fall kaum – der Rücktritt ändert daran wenig. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.2.10) Kommentar: Wahrscheinlich eine der besten Aufarbeitungen dieses Falles in der Presse. Aber sieht man nicht, dass auch auf Ebene Gesellschaft Konsequenzen nötig wären? Noch ein früherer Kommentar

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Der Hochgebirgszug der Bundeswehr in Mittenwald wird aufgelöst

Donnerstag 25. Februar 2010 von htm

Der etwa 40 Mann starke Hochgebirgszug der Bundeswehr in Mittenwald wird aufgrund der jüngst bekannt gewordenen Aufnahmerituale aufgelöst und zum 1. Oktober neu aufgestellt. Das berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger” (Donnerstag-Ausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer des Verteidigungsausschusses des Bundestages. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.2.10) Kölner Stadt-Anzeiger, 24.2.10

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Alkohol, der tägliche Begleiter, eine Filmbesprechung

Montag 22. Februar 2010 von htm

Carolin Schmitz stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die im Film wie auch in der Realität unsichtbar für uns sind: heimliche Alkoholiker. © Berlinale
Niemand da: In dem Dokumentarfilm “Portraits deutscher Alkoholiker” geht es um Süchtige, die nicht zu sehen sind. “Mir wurde klar, dass er mich irgendwann vielleicht nicht mehr lieben könnte”, sagt die Frau im Off. Sie erzählt davon, wie ihr zum ersten Mal die Schwere ihrer Krankheit bewusst wurde: Alkoholismus. Danach schweigt sie und das ganze Kino mit ihr. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.2.10) zeit.de, 19.2.10

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Alkoholkonsum unter der kulturgeschichtlichen Lupe

Montag 22. Februar 2010 von htm

Komasaufen soll unter Jugendlichen immer beliebter sein – ein Phänomen, das sich erst in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Viel getrunken wird in Deutschland aber schon lange. Woran liegt das?
Schon vor 2000 Jahren schrieb der römische Historiker Tacitus, dass man die Germanen leichter mit Wein als mit Waffen besiegen könne. Doch was sind die Gründe für die Liebe der Deutschen zum Alkohol und was unterscheidet sie im Trinkverhalten von anderen Völkern? Wir nehmen den Alkoholkonsum unter die kulturgeschichtliche Lupe. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.2.10) dw-world.de, 19.2.10

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Gepanschter Cognac als Waffe eines Serienmörders

Samstag 13. Februar 2010 von htm

Ein mutmaßlicher Serienmörder hat mindestens 13 Passagiere mit gepanschtem Cognac in Moskauer Vorortzügen vergiftet und dann ausgeraubt. Der 23-jährige Alexej W. bot seinen Mitreisenden stets einen Umtrunk an, um mit ihnen “auf die Geburt seines Töchterchens” anzustoßen. Seine Opfer tranken den Alkohol, der mit starken Nervenberuhigungsmitteln versetzt war. Die Passagiere verloren das Bewusstsein und starben. Mindestens zwölf von ihnen überlebten mit schweren Nervenschäden. Auf Grund der grossen Beute, die bei der Hausdurchsuchung gefunden wurde, wird mit weiteren Opfern gerechnet. (Quelle: Google Alkohol News, 12.2.10) morgenweb.de, 12.2.10

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Bundeswehr: Rohe Leber und Alkohol bis zum Erbrechen

Mittwoch 10. Februar 2010 von htm

Die Bundeswehr-Gebirgsjäger in Mittenwald stehen im Verdacht, junge Soldaten mit skandalösen Mutproben und Aufnahmeritualen schikaniert zu haben. Diese müssten bis zum Erbrechen Alkohol trinken und rohe Schweineleber essen, um in einer internen Hierarchie aufsteigen zu können, berichtete ein ehemaliger Rekrut in einer Beschwerde an den Wehrbeauftragten des Bundestages, Reinhold Robbe. Auch würden Soldaten gezwungen, sich vor Kletterübungen vor den versammelten Kameraden zu entkleiden. Das berichteten die „Süddeutsche Zeitung“ sowie ARD und ZDF. (Quelle: Google Alkohol News, 9.2.10) faz.net, 9.2.10

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Hartz-IV: Tabak und Alkohol fürs Baby

Mittwoch 10. Februar 2010 von htm

Kurios, absurd und willkürlich ist die Kalkulation der Hartz-IV-Sätze. Sie enthält keine Windeln für Babys, dafür aber Alkohol und Tabakwaren. Nicht im Budget: die Windel. Ein alleinstehender Hartz-IV-Empfänger erhält monatlich 359 Euro für Essen, Kleidung und alles andere, was er zum Leben braucht. Die Wohnkosten werden extra erstattet. Von diesem “Regelsatz” für einen Haushaltsvorstand leiten sich die Ansprüche anderer Hilfsbedürftiger ab. (Quelle: Google Alkohol News, 9.2.10) FR-Rundschau-Online, 9.2.10

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