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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Reklame'

Leserbrief zu: Bundesrat will Tabakwerbung schweizweit einschränken

Freitag 13. November 2015 von htm

12.11.2015

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

Leserbrief zu „Alain Berset legt sich mit Tabakfreunden an“ am 12.11.15

„Der Bund schlägt Alarm“, ein weiterer Artikel in der selben Nummer. Darin wird über eine Studie des BAG berichtet, in der eine Zunahme bei den jungen Rauchern und Raucherinnen dokumentiert wird. Ein langjähriger Abwärtstrend wurde umgekehrt. Der Bundesrat möchte dies korrigieren, indem er vorschlägt die Tabakwerbung bis auf das Sponsoring an Grossveranstaltungen (fertiger Witz) und in Verkaufsstellen zu verbieten.

Die bürgerlichen Parteien wollen dieses Gesetz versenken. Sogar der Kommentator im Tages-Anzeiger schwenkt auf deren Argumentation ein: Statt Werbeverbote müsse es das Umfeld der Jugendlichen richten. Wunderbar! Seit es Tabakprävention gibt, ist dies schon immer eines der Hauptgegenargumente gewesen. Es hat nie funktioniert. Und es wird auch in Zukunft nicht funktionieren, weil die Tabaklobby zu stark ist. Und weil in Ausweitung der Ausführungen von Constantin Seibt auf der Seite „Hintergrund und Debatte“ die Tabak-, wie die Alkoholindustrie, mit ihren Komplizen in den Medien und in der Politik, ein Teil der „Betrugsgesellschaft“ sind.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(mit Kürzungen am 13.11.15 veröffentlicht)

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Leserbrief zu einem Leserbrief im „Gesundheitstipp“

Sonntag 5. Juli 2015 von htm

04.07.2015

Redaktion Gesundheitstipp
Leserbriefe
8024 Zürich
redaktion@gesundheitstipp.ch

Betr. Alkohol – So schnell schlägt er aufs Herz (Nr. 6, Juni 2015 und Leserbrief von Alfred Stähli in Nr. 7/8 „Widersprüchliche Empfehlungen“)

Der Leserbriefschreiber erfüllt mit seiner Schlussfolgerung genau die Hoffnungen der Alkoholindustrie und ihrer Lobbies: Widersprüchliche Empfehlungen führen dazu, dass die Konsumenten sie nicht mehr ernst nehmen.

Nachdem immer mehr Untersuchungen zeigen, dass die vor 10 Jahren lawinenartig verbreiteten Studien mit angeblich positiven Ergebnissen des mässigen Alkoholkonsums unseriös waren, aber von den Medien unkritisch kolportiert wurden, wagen es nun doch einige Medien, solche neue Untersuchungen zu veröffentlichen, die sie noch in den letzten Jahren unter dem Deckel gehalten hätten.

Dem Durchnittsleser ohne Hintergrundwissen bleibt nur sein gesunder Menschenverstand oder die Nachfrage bei neutralen Fachstellen. Die Alkoholindustrie und ihre Werbung haben uns voll im Griff. Gut denkbar, dass dieser kleine Artikel in Nr. 6 bewusst zwecks Verunsicherung verbreitet worden ist.

Freundliche Grüsse

Hermann Meyer

PS Viele Forschungsberichte finden Sie auch auf www.alkoholpolitik.ch

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Leserbrief betr. Suchtmonitor 2014 des BAG

Samstag 1. November 2014 von htm

30.10.2014

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief zu „Die Bedeutung von Bier“ am 30.10.14  (Link: http://www.tagesanzeiger.ch/leben/essen-und-trinken/Die-Bedeutung-von-Bier/story/24863950)

Der Autor Philippe Zweifel hat den „Suchtmonitor“ des Bundesamts für Gesundheit gelesen und gibt an prominenter Stelle (s)eine Meinung dazu kund. Üblicherweise veröffenlicht ein gutes Presseerzeugnis eine Information und stellt daneben einen Kommentar. So wird dem Leser ermöglicht, sich eine eigene Meinung zu bilden. Jedenfalls in dieser Tages-Anzeiger-Nummer ist von der Information nichts zu sehen. Der nützliche Link http://www.suchtmonitoring.ch/de.html fehlt ebenfalls.

Nach vielen Zeilen belangloser Allgemeinplätze kommt er zum Schluss, uns fehle ein „kultureller Konsens, was Trinken bedeutet: wie und wann Alkohol getrunken wird. Dabei wäre eine kulturelle Einbettung des Trinkens ein wirkungsvolleres Mittel, um Abhängigkeiten zu verhindern, als Gesetze und Therapien.“ Ihm schweben Gesellschaften vor, in denen Alkohol vor allem rituell getrunken wird.

Dann findet er, in der Schweiz sei Alkohol eine Kulturdroge. Passender fände ich in diesem Zusammenhang Scheinkultur. Bereits im 19. Jh. war klar, dass uns der Alkohol von der Wiege bis zur Bahre begleitet. 2001 hatte die Tate Britain Gallery in London ein gewaltiges Gemälde restauriert und erstmals nach fast 100 Jahren der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht: „The Worship of Bacchus“ von George Cruikshank. 1862 (236 cm x 406 cm, Öl auf Leinwand) BBC Television widmete ihm eine grosse Dokumentarsendung: „A 1000 Ways of Getting Drunk in England“.

Dass die Werbung es fertig gebracht hat, auch unsere Jugend und die Frauen in diesen Bann zu ziehen und fast alle Lebensbereiche dem Alkohol zu öffnen, müsse man nicht schlimm finden. „Man sollte sich aber bewusst sein, dass für eine Abhängigkeit nicht nur die Trinkmenge, sondern auch der Grund relevant ist,“ findet er. So einfach ist das.

Dieser Artikel reiht sich würdig in die Reihe derer ein, die dem schwerwiegenden Thema des Alkoholproblems (es geht dabei nicht nur um persönliche Abhängigkeit) in keiner Weise gerecht werden. Er leistet keinen wirklichen Beitrag, dem Leser einerseits die Schädlichkeit des Konsums aufzuzeigen, sowie andererseits die bekannten wirksamen Verbesserungsmöglichkeiten verständlich zu machen. Die gewaltigen Schäden, die wir als Einzelne wie als Gesellschaft zu tragen haben, sind für Philippe Zweifel offensichtlich Peanuts, die der Alkoholkultur selbstverständlich geschuldet sind.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(mit Kürzungen veröffentlicht am 1.11.14)

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Leserbrief zu Jugend und Alkohol im Sport

Donnerstag 5. Juni 2014 von htm

21.05.2014

info@winterthurer-zeitung.ch

Leserbrief betr. „Gefährliche Sicherheitslücke“ am 21.5.14
Daniel Frei, Präsident Dachverband Winterthurer Sport, behauptet, Sport sei die beste und günstigste Suchtprävention. Da ich vermute, dass er auch gelegentlich an Turnfesten dabei ist, sollten ihm eigentlich die Saufgelage im Festzelt auch bekannt sein. Nicht umsonst übersetzten wir früher die 4 F auf der Turnerfahne mit frisch, fromm, fröhlich, f(v)oll.
Vielleicht interessiert ihn das Thema wirklich, dann sollten ihm auch die wissenschaftlichen Untersuchungen über Jugend und Alkohol im Sport bekannt sein. (Bei Sucht-Schweiz und im Bundesamt für Gesundheit erhältlich) Sie zeigen, dass gerade die grossen Mannschaftssportarten die Jugendlichen zum Alkohol führen. Genau die, welche nicht auf Alkoholwerbung verzichten wollen.
Als der Turnverein-Delegierte an unserer Männerriegen-GV Werbung für ein Nein zu dieser Initiative machte, erwiderte ich, wer in die Jugend investieren wolle, müsse Ja stimmen. Leider meinen viele, die gelegentlich ein Bier trinken, sie müssten mit dieser Industrie solidarisch sein. Sie verstehen nicht, dass sie mit ihrer verharmlosenden Haltung zur Erhaltung von viel Elend und zu riesigen finanziellen Schäden beitragen, welch letztere sie ungewollt mittragen müssen. Nur ein Beispiel zum Elend: In der Schweiz allein leben über 100‘000 Kinder und Jugendliche in alkoholbelasteten Familien. Das ist die Einwohnerzahl von Winterthur. Viele machen die Hölle durch und haben schlechte Zukunftschancen.
Im Internet auf www.alkoholpolitik.ch gibt es seit 2004 eine Projekt-Idee, die zeigt, wie das Alkohol-Sponsoring bei Sport und Kultur abgelöst werden könnte und wie wirkliche Prävention aussieht. Herr Frei, Doris Steiner und die Dachverbände im Sport sollten einmal zusammensitzen und überlegen, wie diese Idee zu verwirklichen wäre. Sie würden unserer Jugend und unserer Gesellschaft einen riesigen Dienst leisten und hätten dann echten Grund zur Freude.
(nicht veröffentlicht)

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Unsere Pressemitteilung an Schweizer Medien betr. Forschungsbetrug

Freitag 20. Januar 2012 von htm

Pressemitteilung an ca 30 Schweizer Medien

Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 11.1.2012 erliess die Universität von Connecticut eine Pressemitteilung, in der sie mitteilte, sie habe 11 Fachblätter über einen Forschungsbetrug an ihrer Universität informiert. Reuters berichtete umgehend, in Deutschland u.a. das Hamburger Abendblatt. In der Schweiz herrscht bis jetzt Funkstille.
Heute hat die Bundesverwaltung wie folgt informiert:

PRESSEFÖRDERUNG
„Medien sollen ihre demokratiepolitischen Aufgaben besser erfüllen können
Die Staatspolitische Kommission des (SPK) des Nationalrates sieht die demokratiepolitischen Funktionen der Medien zunehmend infrage gestellt. Mit einer Kommissionsmotion soll deshalb der Bundesrat beauftragt werden, eine Vorlage zur Medienförderung auszuarbeiten.“

Zu den demokratiepolitischen Funktionen der Medien gehörte auch die Information der Bevölkerung auf dem Gebiet der Alkoholprobleme. Bis jetzt haben sie diese Funktion nur sehr mangelhaft erfüllt. Wenn Sie auch zu den Medien gehören, die bisher die angeblich gesundheitspositiven Meldungen aus der Forschung unbesehen weiterkolportiert haben, haben Sie jetzt die Gelegenheit, diese Meldungen zu relativieren. Die Unterlagen und Links finden Sie auf meiner Webseite:

http://www.alkoholpolitik.ch/2012/01/20/top-news-red-wine-heart-research-slammed-with-fraud-charges/18959/

http://www.alkoholpolitik.ch/2012/01/20/top-news-alkohol-ist-gesund-ein-forschungsbetrug/18953/

Besten Dank für Ihre Bemühungen.
Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

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D: Zu viel Alkohol und Brüste: X-Diaries verstößt gegen den Jugendschutz

Donnerstag 28. Juli 2011 von htm

Bei der RTL II-Serie X-Diaries ist mächtig was los. Alkhol und Sex sind die zentralen Themen, die den Zuschauer am Vorabend unterhalten sollen. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) fühlt sich offenbar zu gut unterhalten und stellte allein im zweiten Quartal 2011 37 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) fest.
Wegen der „aufdringlichen Darstellung der Themen Sex und Alkohol und der derb-zotigen Sprachwahl“ hat die Kommission die Verstöße gemeldet, die den jungen Zuschauer unter 16 und gar unter 12 irreführen könnten. … RTL II hat jetzt gehandelt. Die laufenden Folgen werden nun erst von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen gesichtet. Darauf hatte man zuvor verzichtet. (Quelle: Google Alkohol News, 27.7.11)roadrunnerswelt.blogspot.com, 26.7.11

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Litauen: Simpsons-Aus wegen illegaler Alkohol-Werbung?

Sonntag 24. April 2011 von htm

Wird die Biermarke „Duff“ dem Erfolg der Simpsons etwa zum Verhängnis? Die gelbe Familie erfreut sich ja auf der ganzen Welt großer Beliebtheit – in Litauen könnte ihre Bekanntheit jedoch bald der Vergangenheit angehören.
Laut krone.at hat ein dort ansässiger Verlag den Druck der beliebten Comics einstellen müssen. Der Grund dafür ist das Duff-Bier, welches Homer gern trinkt. In Litauen ist es verboten für Alkohol zu werben und da das Duff-Bier nicht nur im Comic, sondern in einigen Ländern auch real existiert und zum Verkauf geboten wird, hat man dem Media Incognito Verlag eine Geldstrafe aufgebrummt. (Quelle: Google Alkohol News, 24.4.11) promiflash.de, 23.4.11 unser Online-Kommentar:
Da wird massenhaft Unsinn hin und her diskutiert. Das eigentliche Problem interessiert niemand: Kinder und Jugendliche werden durch Fernsehsendungen zum Alkoholkonsum angeregt, man kann auch sagen verführt. Das bestätigen immer wieder neue Studien. Litauen hat offenbar einen gesetzliche Riegel geschoben, der nun einmal Folgen hat. Die meisten Länder in Europa, mit Ausnahme Frankreichs, Schwedens und mindestens Norwegens haben die Alkoholwerbung kaum eingeschränkt. Die Alkoholindustrie ist ihnen wichtiger als ihre Jugend. Nur interessiert das die wenigsten. Sie haben sofort Angst, es gehe um ihren Alkoholkonsum und sehen rot. Von gesellschaftlicher Mitverantwortung keine Spur. Dabei zahlen sie ein Leben lang ungefragt an die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten, die ihnen ihr tägliches Bier mehr als doppelt so viel kosten lässt. Aber um Hintergründe zu hinterfragen, braucht es eben einen klaren Kopf. Freunde sagen, dieses binging responsible sei die schönste Veräppelung von Heinekens Responsibility-Kampagne.

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D: Werbung verführt doch!

Samstag 16. April 2011 von htm

Durch Alkoholwerbung wird der Alkoholkonsum angeregt und gesteigert – insbesondere bei Jugendlichen. Das belegt eine Studie der DAK Krankenkasse.
Jugendliche, die viel Alkoholwerbung sehen, konsumieren auch mehr Alkohol. Dies belegt eine Studie der IFT Nord, die im Auftrag der DAK Krankenkasse durchgeführt wurde, Dabei wurde das Verhalten von 2130 Schülern im Alter zwischen zehn und 17 Jahren untersucht.
45 Prozent der Jugendlichen, die oft Alkoholwerbung sahen oder damit konfrontiert wurden, begannen in der Folge erstmals Alkohol zu trinken. Dagegen konsumierten lediglich 18 Prozent der Jugendlichen Alkohol, die selten oder kaum Kontakt zu Alkoholwerbung hatten. … (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) fitforfun.de, 12.4.11 unser Online-Kommentar: Dass Werbung wirkt, ist schon seit Jahren nachgewiesen, der gesunde Menschenverstand müsste es auch schon lange wissen. Diejenigen, auf die es ankäme, wollen es nicht verstehen, die Regierungen und Parlamente. Sie sind dermassen alkoholabhängig, dass sie ihren Amtseid vergessen und das Wohl der ihnen anvertrauten Bevölkerung ausser Acht lassen. Man kann das auch Korruption nennen. Bei einigen werden auch finanzielle Interessen mitspielen.
Dass der Staat ein finanzielles Interesse am Alkoholkonsum hat, kann nicht belegt werden. Übersteigen doch die alkoholbedingten Sozialkosten die vom Fiskus erhobenen Alkoholsteuern bei weitem. Auch sind diese so niedrig, dass sie den erwünschten Rückgang des Alkoholkonsums nicht bewirken können. (Ausnahme: Skandinavien)

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CH: JAMES-Studie zum Medienverhalten von Jugendlichen

Freitag 4. März 2011 von htm

Wie nutzen Jugendliche in der Schweiz die digitalen Medien? Über diese und andere Fragen gibt die repräsentative Studie JAMES Auskunft. Die Gesamtergebnisse sind erstmals präsentiert worden und liefern verlässliche Zahlen zum Mediennutzungsverhalten Jugendlicher. (Quelle: Infoset Newsletter März 2011)

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M…hi, Fi…n und Arschgeweih – Deutscher Werberat versagt!

Dienstag 7. September 2010 von htm

Beim Deutschen Werberat weiss die rechte Hand nicht was die linke tut. Ein ums andere Mal wird deutlich, dass die so genannte „freiwillige Selbstregulierung der Werbewirtschaft“ bei Alkoholwerbung nicht funktioniert. Sexistische Alkoholwerbung, auf Jugendliche gerichtetes Produktdesign neu erfundene Alkoholgetränke, Nutzung des positiven Images des Sports zur Verkaufsförderung – all dies ist in Deutschland unter dem Deckmantel der freiwilligen Selbstregulierung möglich. Offensichtlich ist der Werberat mit seinen Aufgaben völlig überfordert und wird der Flut neuartiger Werbemethoden und kreativer Werbestrategen nicht mehr Herr. Unfähigkeit, Zufall oder bewusstes Verwirrspiel? Medienmitteilung (pdf, 3S., 47Kb) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). (Quelle: Infoset Newsletter September 2010)

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