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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Erhältlichkeit'

D: Erwachsene verabreichen Kindern Alkohol in Jugendherberge

Montag 29. August 2011 von htm

Alkohol haben drei Erwachsene in der Jugendherberge Schluchsee Kindern verabreicht. Die elf bis 14 Jahre alten Kinder hatten dabei Glück im Unglück, sagt der Leiter des Polizeireviers in Titisee-Neustadt. Nur ein Kind musste sich übergeben.
Die Tat hatte die Polizei am Mittwochabend festgestellt: Die drei Erwachsenen Gäste hatten Alkohol in Limonadenflaschen abgefüllt und mehreren Kindern zum Trinken überlassen – es sei ihnen “vorsätzlich verabreicht” worden. Außerdem überließen die drei Erwachsenen den Kindern 13 Fläschchen mit Wodka und Jägermeister, heißt es im Polizeibericht. (Quelle: Google Alkohol News, 27.8.11) badische-zeitung.de, 26.8.11

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Gewalt in Kneipen und Happy Hour hängen zusammen

Donnerstag 10. März 2011 von htm

Zwischen Gewalt in Kneipen und dem Trinkverhalten während der Happy Hour gibt es einen Zusammenhang. Das geht aus einer britischen Studie hervor. Grundlage der Untersuchung sind Daten aus Pubs und Nachtclubs in fünf britischen Städten. Demnach sind vergünstigte Preise während der Rabattzeiträume häufig für gesteigerte Aggressionen verantwortlich …
Wie die Experten im Fachmagazin “Alcohol and Alcoholism” berichten, müssten die Angestellten in Kneipen vermehrt darauf achten, dass bereits stark angetrunkene Gäste nicht noch mehr Alkohol konsumieren. So könnten sich etliche Gewaltausbrüche möglicherweise verhindern lassen. (Quelle: Google Alcohol News, 09.03.11) curado.de, 09.03.11 Kommentar: In schweizerischen Gastgewerbegesetzen ist die Abgabe von Alkohol an betrunkene Gäste verboten. Nur wird praktisch nie kontrolliert oder geahndet.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Erhältlichkeit, Preisgestaltung, Vorsorge | Keine Kommentare »

Rauchverbot “tötet” Pubs in Schottland

Donnerstag 16. September 2010 von htm

In Schottland haben über 700 Pubs in den letzten vier Jahren wegen des Rauchverbots schliessen müssen. Das seien 11% weniger. Dies ergab eine Studie, die von der Aktion “Save Our Pubs and Clubs” in Auftrag gegeben worden war. Ein Besitzer eines Pubs sagte einem Journalisten, 95% seiner Gäste hätten geraucht. Viele Arbeiter unter ihnen seien nach der Arbeit vor dem Heimgehen für ein paar Biere vorbeigekommen. Jetzt würden sie zu Hause Bier aus dem Laden trinken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.9.10) (nicht online) Kommentar: Das haben doch die Schweizer Gastronomen schon lange erhofft. Der Gastrosuisse Präsident verkündete öffentlich, bei uns gäbe es 10’000 Betriebe zu viel. Auch Schottland wird gesundheitlich stark profitieren. Weniger Lungenkrebs, weniger Alkoholkonsum, weil die Frau zu Hause den Einkauf besorgt und in einigen Fällen steuern kann. Das heisst auch weniger Alkoholschäden, z.B. auf dem Heimweg. Auf das Budget der Familie wird es sich auch auswirken. Ist mehr Geld übrig, muss der Armutsfrust weniger in noch mehr Alkohol ersäuft werden. Wenn mehr Geld übrig bleibt, profitiert die übrige Wirtschaft und die Gemeinde. Diese findet dann vielleicht die Mittel, um einen geeigneten Treffpunkt für Dorfbewohner zu finanzieren, an dem alle, auch die Frauen und Kinder teilhaben können. Das wird neue soziale Aktivitäten auslösen.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Andere Drogen, Armut, Erhältlichkeit, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Kanton Genf: Verkaufseinschränkungen für Alkohol wirken

Dienstag 7. September 2010 von htm

Zeitliche und örtliche Verkaufseinschränkungen für alkoholische Getränke stellen ein wirksames Instrument der Prävention dar. Dies zeigt eine Studie von Sucht Info Schweiz. Seit 2005 gilt im Kanton Genf für Läden nachts ein Alkoholverkaufsverbot, und Tankstellen sowie Videotheken dürfen generell keinen Alkohol mehr verkaufen. Die Untersuchung im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt die positiven Auswirkungen auf das Rauschtrinken Jugendlicher und junger Erwachsener. (Quelle: Pressemitteilung der Sucht Info Schweiz, 7.9.10)

Kategorie: Allgemein, Diverse, Erhältlichkeit, Jugendliche, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Vorsorge | Keine Kommentare »

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