Archiv für die Kategorie 'Statistik'
Donnerstag 11. März 2010 von htm
In Relation zu den Lebenshaltungskosten werden alkoholhaltige Getränke immer billiger. So sind seit dem Jahr 2005 die Preise für alkoholische Getränke im Mittel um 5,8 % gestiegen, die Lebenshaltungskosten um 6,6 %. Die schon seit Jahrzehnten in Deutschland zu beobachtende Tendenz relativ sinkender Preise für Alkohol setzt sich also fort.
Dabei ist Alkoholkonsum nach Tabakkonsum und Bluthochdruck der drittgrößte Risikofaktor für Gesundheit und Leben der Bevölkerung. Eine nun im Auftrag der EU erstellte Studie unterstreicht, „dass Preis und Erschwinglichkeit von Alkohol das Ausmaß von schädlichem und gesundheitsgefährlichem Alkoholkonsum beeinflussen.“ Selbstverständlich weist die umfangreich angelegte Untersuchung darauf hin, dass eine gesundheitspolitische Strategie gegen Alkoholmissbrauch sich nicht allein auf Preispolitik beschränken kann.
Die Dichte der Verkaufsstellen und ihre Öffnungszeiten, ein konsequenter Jugendschutz, Maßnahmen gegen Alkohol im Straßenverkehr und anderes mehr, all dies, so betont die Untersuchung, sei im Rahmen eines effektiven „Policy Mix“ zu beachten. (Quelle: DHS-Newsletter) http://www.forum-gesundheitspolitik.de/artikel/artikel.pl?artikel=1614
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Internationales, Statistik, Verhältnis-Präv. |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Evidenzbasierte Suchtprävention: In der aktuellen Ausgabe (1/2010) des SuchtMagazin finden Sie Artikel zu folgenden Themen: Das Paradigma der Evidenzbasierung | Alkoholprävention im Spannungsfeld | Prävention durch starke Beziehungen | PFADE | Communities that Care CtC | Hart am LimiT HaLT | 0,5 Promille im Strassenverkehr | Artikel ausserhalb des Schwerpunktes: Wirkung von Alkohol- und Tabakwerbung | Der Artikel (pdf, 5S., 250Kb) “Alkoholprävention im Spannungsfeld” von Irene Abderhalden ist online erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter März 2010) Kommentar: Im Artikel von Irene Abderhalden wird die Problematik der beiden Präventionsansätze diskutiert. Unsere immer vertretene Ansicht wird bestätigt: Es braucht Verhaltensprävention, um die Akzeptanz der Bevölkerung für Massnahmen der Verhältnisprävention zu erreichen. Die anfangs der 90er-Jahre erfolgte Umstellung mit Schwergewicht auf Verhaltensprävention und Gesundheitsförderung hat sich beim Alkoholproblem als schwerer Fehler erwiesen. Ich wurde für diese Prognose damals ausgelacht. Dabei hätte gesunder Menschenverstand genügt, die Konsequenzen vorauszusehen. Der zu erwartende geringere Widerstand in der Politik war wohl die Triebfeder der Neuorientierung.
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Werbung |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Aichach-Friedberg. Früher war es das Markenzeichen auf der Jeans, heutzutage zeigt die Bierflasche in der Hand, ob ein Jugendlicher in ist. Und der Gerstensaft muss von einer bestimmten Brauerei sein, damit der Teenie „en vogue“ ist. Immer mehr Kriminalitätsdelikte von jungen Leuten im Landkreis hängen mit Alkohol zusammen. Die Drogenkriminalität dagegen nimmt ab. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.3.10 ) augsburger-allgemeine.de, 4.3.10
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Statistik |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Schleswig-Holsteins Innenminister beklagt hohe Jugendkriminalität
Die Zahl der Straftaten in Schleswig-Holstein ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Die Polizei zählte insgesamt 243.000 Delikte, ein Prozent mehr als 2008.
Als unbefriedigend nannte Schlie die Entwicklung der Jugendkriminalität. Obwohl der Anteil der Menschen in Schleswig-Holstein, die jünger als 21 Jahre sind, seit 2000 von 22 auf 21 Prozent gesunken ist, blieb der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren nahezu konstant bei 29 Prozent.
Jugendkriminalität und Alkohol stehen offenbar in einem engen Zusammenhang. Jeder vierte Tatverdächtige unter 21 Jahren hat seine Tat unter Alkoholeinfluss begangen. Bei den Rohheitsdelikten wie Raub, Körperverletzung, Nötigung oder Bedrohung ist der Anteil junger Tatverdächtiger, die bei der Tatbegehung unter Alkoholeinfluss standen, mit 37 Prozent besonders hoch. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.3.10) Innenministerium Schleswig-Holstein/Fachkräfteportal, 4.3.10
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Statistik |
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Donnerstag 4. März 2010 von htm
Im Frühling, spätestens in den Sommermonaten steht oder sitzt das Problem wieder auf der Straße: überwiegend männliche Personen, die in der Öffentlichkeit Alkohol trinken und zunehmend zur Störung werden. Dagegen will die Stadt jetzt vorgehen. Wie groß das Ärgernis werden kann, vermögen diese Zahlen nur annähernd zu beschreiben: Von Juni bis August vergangenen Jahres mussten Rettungsdienst und Notarzt 23 Mal in Sachen Promille eingreifen, der Kommunale Ordnungsdienst registrierte 44 Alkohol-bedingte Vorfälle. (Quelle: Google Alkohol Alert, 3.3.10) derwesten.de, 3.3.10
Kategorie: Allgemein, Internationales, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv. |
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Mittwoch 3. März 2010 von htm
Schon eine kleine Menge Alkohol kann während der Schwangerschaft schädlich für das ungeborene Kind sein. Gesundeslandesrätin Karin Scheele (SPÖ) fordert daher Warnhinweise auf alkoholischen Getränken. Das “Fetale Alkoholsyndrom” gehört zu den häufigsten Krankheiten, die zu Behinderungen bei Neugeborenen führen. Diese entstehen durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Von den 14.000 Kindern, die im Vorjahr in Niederösterreich geboren worden sind, haben etwa 30 dieses Syndrom, und 140 leichte Ausformungen davon, das sind gut 1%. (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.3.10) noe.orf.at, 2.3.10
Kategorie: Allgemein, Foetales Alkohol Syndrom, Internationales, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv. |
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Dienstag 2. März 2010 von htm
Die Eidg. Alkoholverwaltung meldet. Spirituosen und Ethanol: Kennzahlen 2009
Die Steuereinnahmen wie auch der Pro-Kopf-Konsum von Spirituosen sind stabil geblieben. Der Marktanteil der im Inland hergestellten Spirituosen erreichte mit 13 Prozent den tiefsten Wert seit Beginn der statistischen Erfassung. Die widrigen gesamtwirtschaftlichen Umstände waren auch beim Absatz von Ethanol spürbar. Im letzten Quartal 2009 ist in diesem Bereich jedoch ein deutlicher Aufschwung zu verzeichnen. Der Pro-Kopf-Konsum von Spirituosen bewegt sich seit 18 Jahren zwischen 1,5 und 1,7 Liter reinem Alkohol. Seit 2006 liegt er unverändert bei 1,6 Liter reinem Alkohol. Pressemitteilung der EAV, 28.2.10 Kommentar: Die letzte Erhöhung des Pro-Kopf-Konsums erfolgte im Jahr 2000, nachdem die Steuern gesenkt worden waren. Von 1.4 auf 1.6 Liter, d.h. gut 14%. (Ausnahme: 2005 1.5 Liter. Rückgang bei den Alcopops nach Einführung der Sondersteuer per 1.2.04, nachher Konsumverlagerung)
Kategorie: Alcopops (de), Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Montag 1. März 2010 von htm
Ob als Stresskiller oder Lockermacher, Realitätsverscheucher oder Angstzerstäuber, ob als Bagger- oder Einschlafhilfe – Politik ist ohne einen kleinen Schluck weder denk- noch machbar. Das gilt nicht nur für Russland. Alkohol ist fraktions- und generationsübergreifend und auch vom Volk toleriert. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.2.10) welt.de, 28.2.10 Kommentar: Vom Volk nur toleriert, weil es nicht richtig informiert wird.
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Statistik |
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Montag 22. Februar 2010 von htm
Die britische Regierung erwägt, dass sie Warnhinweise auf alkoholischen Getränken gesetzlich vorschreibt, nachdem eine Bericht gezeigt hat, dass die Hersteller einer freiwilligen Vereinbarung nicht nachkommen.
Die Regierung hatte vor drei Jahren ein Abkommen mit der Alkoholindustrie geschlossen, dass sie die Getränke freiwillig mit den Warnhinweisen versieht. Bis 2008 sollten dann die meisten Produkte damit ausgezeichnet werden. Lediglich 15 Prozent der Getränke tragen in der Zwischenzeit den Hinweis, der ingesamt fünf Punkte aufzählt: Neben einem Hinweis auf den verantwortungsvollen Umgang mit dem Alkohol, findet sich eine Tabelle mit den empfohlenen Höchstwerten für Männer und Frauen, die Angabe, wieviel das gekaufte Getränk dazu beiträgt, ein Hinweis auf die Organisation „Drink Aware“ und, vor allem, die Warnung, in der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 21.2.10) nichttrinker.com, 21.2.10
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 18. Februar 2010 von htm
Heuer wurden vergleichsweise mehr Alkoholkontrollen in Wien während der Ballsaison durchgeführt. Folgerichtig wurden auch mehr Führerscheine von betrunkenen Lenkern eingezogen. Seit 5. Jänner bis heute, Aschermittwoch, haben Wiener Polizisten flächendeckend im Stadtgebiet 15.538 Alkohol- Vortests durchgeführt, sagte Polizeisprecher Mario Hejl. Im vergangenen Jahr waren es 14.781 gewesen. 379 Führerscheine wurden abgenommen, 2009 waren es 324. (Quelle: Google Alkohol News, 17.2.10) vienna.at, 17.2.10
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Internationales, Statistik, Verkehr |
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