Dienstag 9. März 2010 von htm
Der Abstieg von Adriano geht weiter: Weil er ein Alkoholproblem hat, wurde der Stürmer bei seinem derzeitigen Klub Flamengo jetzt trocken gelegt und vom Spielbetrieb suspendiert. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.3.10) goal.com, 8.3.10
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Prominenz, Sport |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Evidenzbasierte Suchtprävention: In der aktuellen Ausgabe (1/2010) des SuchtMagazin finden Sie Artikel zu folgenden Themen: Das Paradigma der Evidenzbasierung | Alkoholprävention im Spannungsfeld | Prävention durch starke Beziehungen | PFADE | Communities that Care CtC | Hart am LimiT HaLT | 0,5 Promille im Strassenverkehr | Artikel ausserhalb des Schwerpunktes: Wirkung von Alkohol- und Tabakwerbung | Der Artikel (pdf, 5S., 250Kb) “Alkoholprävention im Spannungsfeld” von Irene Abderhalden ist online erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter März 2010) Kommentar: Im Artikel von Irene Abderhalden wird die Problematik der beiden Präventionsansätze diskutiert. Unsere immer vertretene Ansicht wird bestätigt: Es braucht Verhaltensprävention, um die Akzeptanz der Bevölkerung für Massnahmen der Verhältnisprävention zu erreichen. Die anfangs der 90er-Jahre erfolgte Umstellung mit Schwergewicht auf Verhaltensprävention und Gesundheitsförderung hat sich beim Alkoholproblem als schwerer Fehler erwiesen. Ich wurde für diese Prognose damals ausgelacht. Dabei hätte gesunder Menschenverstand genügt, die Konsequenzen vorauszusehen. Der zu erwartende geringere Widerstand in der Politik war wohl die Triebfeder der Neuorientierung.
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Werbung |
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Samstag 27. Februar 2010 von htm
Ihr Auftritt nach dem 2:0-Finalsieg gegen die USA sorgte beim IOC für wenig Verständnis. Die ausgelassenen Jubelfeiern der kanadischen Eishockey-Frauen nach dem 2:0-Finalsieg gegen die USA könnten für die Olympiasiegerinnen ein Nachspiel haben. Sie waren mit Champagner- und Bierflaschen aufs Eis zurückgekehrt und feierten ausgelassen, indem sie sich gegenseitig abfüllten. Auch die Mindestaltersvorschrift wurde verletzt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.2.10) tt.com, 26.2.10 Kommentar: Männliche Vorbilder wirken halt doch.
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Internationales, Jugend, Prominenz, Sport |
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Dienstag 23. Februar 2010 von htm
Vancouvers private Alkoholläden mussten erneut vier Stunden früher als vorgesehen schließen, um Exzesse im Stadtzentrum zu vermeiden. Die Polizeibehörde der Olympia-Stadt verordnete auch am neunten Wettkampftag die veränderten Ladenschlusszeiten bereits um 21.00 Uhr. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.2.10) sueddeutsche.de, 22.2.10
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Internationales, Sport, Verhältnis-Präv. |
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Freitag 5. Februar 2010 von htm
Der Sumo-Großmeister Asashoryu hat am Donnerstag unter Tränen seinen Rücktritt verkündet. Der 29-jährige aus der Mongolei stammende Superstar zog damit die Konsequenzen aus einem Handgemenge vor einem Nachtclub in Tokio nach einer durchzechten Nacht Mitte Jänner. “Ich habe allen große Probleme bereitet. Ich übernehme die Verantwortung und trete zurück”, sagte der über 150 kg schwere Sumotori. (Quelle: Google Alkohol News, 5.2.10) oe24.at, 5.2.10 unser Online-Kommentar: Bei uns im Westen ist ein solcher Vorgang eher selten. Da werden die Alkoholeskapaden der Spitzensportler oft noch beschönigt oder zugeschaut, bis sich einer völlig gesundheitlich ruiniert hat. Auch wird immer mehr gefordert, dass der Sportler nicht als Vorbild missbraucht werden solle. Obwohl er es natürlich für viele Jugendliche ist. Die alkoholischen Siegesrituale spielen auch eine Rolle dabei und natürlich auch das Sponsoring durch die Alkoholindustrie, auf das man nicht verzichten will.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Sport, Werbung |
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Dienstag 26. Januar 2010 von htm
15.1.2010
Tages-Anzeiger
Redaktion Leserforum
8021 Zürich
Per E-Mail
Leserbrief zu „Eine hilflose Geste“, Tages-Anzeiger vom 15.1.2010 (nicht online)
Der Zürcher Gemeinderat streite über einen Alkohol-Paragraphen in der neuen Allgemeinen Polizeiverordnung, wonach bei Hochrisikospielen um die Stadien ein befristetes Alkoholverkaufsverbot gelten sollte.
Sofort erhebt sich Kritik im Tages-Anzeiger, das sei „eine hilflose Geste“. Es treffe die Wirte finanziell empfindlich und die 99% vernünftigen Stadionbesucher würden bestraft.
Wie empfindlich es die Wirte träfe, ist nie belegt worden. Die vernünftigen Matchbesucher sind wahrscheinlich so vernünftig, dass sie die Zweckmässigkeit der Massnahme einsehen und begrüssen. Die wenigsten von ihnen kehren vor oder nach dem Match noch ein. Vor allem die Besucher, die auch städtische Steuerzahler sind, müssten ja ein Interesse daran haben, dass die Krawallkosten zurückgehen und der Matchbesuch sicherer wird.
Wie üblich wird eine einzelne Massnahme als sinnlos abgetan, wohl wissend, dass nur ein Paket von verschiedenen sich ergänzenden Massnahmen zum Erfolg führen kann. Die Wirte, die seit Jahrzehnten diesen lukrativen (?) Zusatzverdienst nicht missen wollen, müssen einsehen, dass sie sich nicht auf ewige Zeiten auf Kosten der Allgemeinheit bereichern können. Dass auch die andern Alkoholquellen unterbunden werden müssen, ist auch klar. In deutschen Stadien wird schon lange mit Alkoholtestgeräten am Eingang gearbeitet. Flaut der Hooliganismus ab, kann man das Alkoholverbot ja wieder lockern.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Leserbriefe, Politik, Schweiz, Sport, Verhältnis-Präv. |
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Dienstag 26. Januar 2010 von htm
Die Stadt Zürich verzichtet künftig auf die Unterstützung von Kresimir Stanic. Der zweimal beim Rasen erwischte Ex-FCZler hätte im Rahmen eines Alkohol-Präventionprogrammes vor Oberstufenschülern auftreten sollen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) blick.ch, 25.1.10
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Prominenz, Schweiz, Sport, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verkehr |
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Samstag 23. Januar 2010 von htm
In den Fussballstadien und deren Umgebung soll mittelfristig nur noch Leichtbier ausgeschenkt werden. Alkoholfreie Getränke müssen zudem billiger sein als Bier, und für Hochrisikospiele wird ein komplettes Alkoholverbot geprüft. Diese Massnahmen sind Teil eines Pakets, auf das sich der 7. Runde Tisch gegen Gewalt im und um den Sport am Freitag geeinigt hat, wie Sportminister Ueli Maurer vor den Bundeshausmedien sagte.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 22./23.1.10) Kommentar: Es ist schon eindrücklich, zu welchen Verrenkungen die Alkohollobby die Behörden und den Sport zwingt.
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 23. Januar 2010 von htm
Interviews über Alkohol und Sport auf Radio Campus Jena, 22.1.10 mit unserem Online-Kommentar: Der Schlusssatz lässt darauf schliessen, dass sich Klara noch keine grossen Gedanken über Alkohol in der Gesellschaft gemacht hat. Dass sich die Alkoholindustrie mit Hilfe des Sponsoring in der Sportswelt einnisten konnte, ist ein wesentlicher Grund, warum die Gesellschaft zu weiten Teilen heute alkoholabhängig ist, d.h. sich aus den Klauen der Industrie nicht befreien kann.
Kategorie: Allgemein, Sport, Werbung |
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Donnerstag 21. Januar 2010 von htm
…Statistiken zufolge sind Schriftsteller nach Barkeepern die Berufsgruppe, die am zweithäufigsten von der Todesursache der Leberzirrhose betroffen ist. Eine Erkrankung, die meistens auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen ist. Unter den amerikanischen Literaturnobelpreisträgern macht Goodwin sogar einen Alkoholikeranteil von über 70 Prozent aus. In seinem Buch fragt er zunächst, warum es interessanter sein soll, sich mit den Alkoholismus von Schriftstellern zu beschäftigen als mit dem Trinkverhalten von Klempnern, Ärzten oder jeder beliebigen anderen Berufsgruppe. Für sich selbst findet er eine einfache Erklärung: „Bücher und Alkohol entdeckte ich etwa im gleichen Alter: mit sieben.“ Diese Verbindung war prägend für sein Leben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) weilwirunslieben.wordpress.com, 20.1.10 Online-Kommentar:
Diese fleissigen Sprachforscher könnten sich doch einmal der Aufgabe widmen herzauszufinden, warum in der Bibel im Originaltext ca 11 verschiedene Ausdrücke vorkommen, die alle mit Wein übersetzt wurden, obwohl sie alles mögliche bedeuten, z.B. alkoholfreier Traubensaft, vergorenener Traubensaft (Wein), oder beides, getrocknete Trauben, frische Trauben, Traubenmus. Und dann die berühmten Stellen darauf kontrollieren, was jetzt wirklich gemeint war. War der gute Wein in Kanaa wirklich vergoren?
Ich finde es etwas pervers, wenn man die bekannten Alkoholiker-Karrieren sozusagen als Vorbilder hinstellt. Goethe soll übrigens auch gesagt haben: Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.
Sicher kann man sich trotzdem an den alkoholbedingten Werken freuen. Sie gehören auch zum Leben. An echten, ungedopten Leistungen freue ich mich aber mehr, wie beim Sport.
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