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	<title>www.alkoholpolitik.ch &#187; Religion und Alkohol</title>
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	<description>Alkoholpolitik und Volksgesundheit</description>
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		<title>Alles Gute zum Neuen Jahr!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 22:16:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Fürbitte-Gebet im heutigen Neujahrsgottesdienst zu St. Martin, Effretikon: Zwischen den Bitten wird gemeinsam gesprochen: Schenk uns deine Zukunft, Gott des Lebens! *************** Es ist Zeit, die Zukunft nicht mehr durch den Blick nach hinten erahnen zu wollen. Es ist Zeit nicht mehr zu sagen: Das haben wir nie gemacht. Es ist Zeit genau das zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fürbitte-Gebet im heutigen Neujahrsgottesdienst zu St. Martin, Effretikon:</strong></p>
<p>Zwischen den Bitten wird gemeinsam gesprochen:<br />
<strong>Schenk uns deine Zukunft, Gott des Lebens! </strong></p>
<p>***************</p>
<p><strong>Es ist Zeit, die Zukunft nicht mehr durch den Blick nach hinten erahnen zu wollen. </strong><br />
Es ist Zeit nicht mehr zu sagen: Das haben wir nie gemacht.<br />
Es ist Zeit genau das zu tun, was wir noch nie gemacht haben.<br />
Nur das wird uns retten.</p>
<p><strong>Es kann unser ganzer Lebensinhalt sein, Leben zu fördern, es zu schützen, </strong><br />
zu erneuern und es mit aller Kraft zu lieben.<br />
Wo wir sonst genau und gewissenhaft nach Vorteilen für uns selbst gesucht haben,<br />
können wir jetzt nach den Vorteilen anderer Ausschau halten<br />
und ihr Leben unserem gleichstellen.</p>
<p><strong>Es ist Zeit, uns nicht mehr auf das zu konzentrieren, was nicht geht. </strong><br />
Es ist leicht noch einmal, zum tausendsten Mal die lange Litanei der Unmöglichkeiten herunterzubeten und zu betonen, dass der Mensch kleinlich, egoistisch und böse ist.<br />
Kommt, wir wollen uns auf das Unglaubliche, das in uns steckt, konzentrieren.<br />
Wir wollen es hervorlocken und gestalten.</p>
<p><strong>Wir brauchen nicht noch einen Film über Hitler, Napoleon, über Krieg und Gewalt. </strong><br />
Wir brauchen Vorbilder, die unser Leben berühren und andere Werte verkörpern.<br />
Wir brauchen Regisseure, die uns mit der Sanfheit ihrer Bilder Mut machen,<br />
erwachsen zu werden.</p>
<p><strong>Wir brauchen Menschen, in der Politik, bei den Medien, in den Gewerkschaften, </strong><br />
in den Kirchen und Religionen, in den Familien und in den Schulen,<br />
Menschen, die die Welt spirituell verstehen,<br />
die keine Dogmen vertreten,<br />
sonden die Menschen mit einer solchen Innigkeit LIEBEN,<br />
die Wunden heilt und Wunder wirkt.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Zusammengetragen aus dem Buch:<br />
<strong>&#8220;Wenn wir hoffen, sind wir stark&#8221;,</strong><br />
Das Buch der Zuversicht</p>
<p>Ulrich Schaffer &#8211; Herder Spektrum 2004</p>


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		<title>Priester und Politiker sind laut Suchtforscher besonders gefährdet</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 09:19:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Bundestagsabgeordnete Schockenhoff (CDU) hat sich öffentlich zu seinem Alkoholproblem bekannt. Der Suchtforscher Michael Klein von der Katholischen Hochschule in Köln warnt im domradio.de-Interview, auch Priester sind gefährdet, Alkohol zu missbrauchen. Bei dieser Gruppe gehe es genauso um „Stress, Verantwortung, Tabuisierung und Einsamkeit“. &#8230; (Quelle: Google Alkohol News, 14.7.11) domradio.de, 13.7.11 Kommentar: Das Thema Alkohol [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestagsabgeordnete Schockenhoff (CDU) hat sich öffentlich zu seinem Alkoholproblem bekannt. Der Suchtforscher Michael Klein von der Katholischen Hochschule in Köln warnt im domradio.de-Interview, auch Priester sind gefährdet, Alkohol zu missbrauchen. Bei dieser Gruppe gehe es genauso um „Stress, Verantwortung, Tabuisierung und Einsamkeit“. &#8230; (Quelle: Google Alkohol News, 14.7.11) <a href="http://www.domradio.de/aktuell/75056/der-griff-zur-flasche.html">domradio.de, 13.7.11</a> <strong>Kommentar:</strong> Das Thema Alkohol wird in der katholischen Kirche weiterhin tabuisiert. Dabei müsste Alkoholprevention als wichtiges Thema innerhalb der Diakonie-Diskussion behandelt werden: Gesellschaftliche Mitverantwortung, Menschenwürde, Nächstenliebe, Werte. </p>


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		<title>Leserbrief zu 2 Leserbriefen: “Trinkgewohnheiten &#8211; Der Rausch und die Politik&#8221;</title>
		<link>http://www.alkoholpolitik.ch/2011/06/19/leserbrief-zu-2-leserbriefen-%e2%80%9ctrinkgewohnheiten-der-rausch-und-die-politik/17555/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 15:04:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[8.6.2011 Redaktion Tages-Anzeiger Leserforum Zürich Per e-mail Leserbrief zu 2 Leserbriefen: “Trinkgewohnheiten &#8211; Der Rausch und die Politik, TA vom 8.6.11 (nicht online) Zwei Leserbriefe nehmen die „rotnasigen und pausbackigen“ Politiker in Schutz, pochen auf das Recht auf Rausch (wo steht das eigentlich?) und sehen deren Auftritte sogar als alkoholpräventiv oder möchten, dass wir sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>8.6.2011</p>
<p>Redaktion<br />
Tages-Anzeiger<br />
Leserforum<br />
Zürich </p>
<p>Per e-mail </p>
<p><strong>Leserbrief zu 2 Leserbriefen: “Trinkgewohnheiten &#8211; Der Rausch und die Politik, TA vom 8.6.11</strong> (nicht online)</p>
<p>Zwei Leserbriefe nehmen die „rotnasigen und pausbackigen“ Politiker in Schutz, pochen auf das Recht auf Rausch (wo steht das eigentlich?) und sehen deren Auftritte sogar als alkoholpräventiv oder möchten, dass wir sie mit einer Prise Ironie betrachten.</p>
<p>Dei beiden Autoren wenden sich vehement gegen die in den letzten Tagen im Zusammenhang mit dem Auftritt des Winterthurer Stadtrats Galladé in verschiedenen Artikeln geäusserte Meinung, solche Politiker sollten ein besseres Vorbild abgeben. Dazu eine Erläuterung aus &#8220;Alkohol und Massenmedien&#8221; (Regionale Veröffentlichungen der WHO/Europäische Schriftenreihe Nr. 62, 1998): </p>
<p><strong>&#8220;Alkoholaufklärung hat u.a. nur deshalb begrenzten Erfolg, weil sie gegen einen Schwall von Botschaften ankämpfen muss, die den Alkoholkonsum fördern. Die primäre Quelle alkoholpositiver Botschaften ist die gesellschaftliche Wirklichkeit, sind die verbreitete und sichtbare Verfügbarkeit alkoholischer Getränke sowie die Allgegenwärtigkeit und die Akzeptanz des Alkohols in unterschiedlichsten Alltagssituationen und Zusammenhängen. Wie sich die Menschen zu gesundheitsbezogenen Themen stellen, wird tendenziell stärker durch Erfahrungen als durch Information bestimmt. Oft machen persönliche Erfahrungen der gesellschaftlichen Normen und Verhaltensweisen die weisen Ratschläge der Alkoholaufklärung unglaubwürdig.&#8221; </strong></p>
<p>Suchtmittelwerbung, feuchtfröhliche Auftritte von Politikern oder andern Personen der Öffentlichkeit und die vielen landauf, landab stattfindenden Open Airs, Turn- und Wald- und Wiesenfeste verhindern, dass diese Genussmittel als gefährliche Produkte wahrgenommen und kritisch konsumiert werden. Und sie verunmöglichen eine glaubhafte Prävention bei Jugendlichen, die im Alltag die Welt<br />
der Erwachsenen erleben, die ihr &#8220;Recht&#8221; auf Rausch plakativ durchsetzen. </p>
<p>Haben sich die Verfechter des Rechts auf Rausch auch schon überlegt, was ein Alkoholrausch bewirkt? Er lähmt zuerst die wertvollsten menschlichen Eigenschaften, wie Selbstverantwortung, Wille, Urteilsfähigkeit, jene Eigenschaften, die den Menschen vom Tier unterscheiden. Die Menschenwürde geht verloren. Bei Mehrkonsum werden die körperlichen Funktionen geschädigt, bis zur Atemlähmung und zum Erstickungstod. Ist dieser Verlust der Menschenwürde wirklich erstrebenswert? Ist die Menschenwürde nicht ein Geschenk Gottes? Mindestens für aktive Christen und C-Politiker, zu denen sich neuerdings auch die SVP zählen soll? (Letzteres kann nur mit stärkster Ironie ausgesprochen werden.)</p>
<p>Freundliche Grüsse<br />
Hermann T. Meyer, Effretikon</p>
<p>(nicht veröffentlicht)</p>


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		<title>D: Schlägerei auf S-Bahnhof: Verdächtiger in Haft</title>
		<link>http://www.alkoholpolitik.ch/2011/06/08/d-schlagerei-auf-s-bahnhof-verdachtiger-in-haft/17564/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 15:22:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach der tödlichen Herrentagsschlägerei in Rostock ist gegen den 24-jährigen mutmaßlichen Haupttäter am Freitag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Der junge Mann soll das 44 Jahre alte Opfer mit einem massiven Faustschlag gegen den Kopf schwer verletzt haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann stürzte daraufhin zu Boden und verlor das Bewusstsein. Er starb wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der tödlichen Herrentagsschlägerei in Rostock ist gegen den 24-jährigen mutmaßlichen Haupttäter am Freitag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Der junge Mann soll das 44 Jahre alte Opfer mit einem massiven Faustschlag gegen den Kopf schwer verletzt haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann stürzte daraufhin zu Boden und verlor das Bewusstsein. Er starb wenig später im Krankenhaus.<br />
Wie inzwischen bekannt wurde, war offenbar ein Streit darüber, wer den schöneren Herrentagswagen hätte, Anlass der Auseinandersetzung.<br />
Bereits wenige Stunden nach der Tat lieferten sich Betrunkene am S-Bahnhof und in der Nähe des Leuchtturms erneut heftige Prügeleien. Rettungskräfte und Polizei waren bis in die Nacht hinein im Großeinsatz. (Quelle: Google Alkohol News, 8.6.11) <a href="http://www.ostsee-zeitung.de/index_artikel_komplett.phtml?param=news&#038;id=3135913">ostsee-zeitung.de, 3.6.11</a></p>


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		<title>D: OV: Kaum Gewalt, viel Alkohol</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 12:09:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jugendliche im Emsland &#8211; und generell in den norddeutschen Landkreisen &#8211; sind weniger gewalttätig als in der übrigen Republik. Das besagt eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Eine gute Nachricht. Das Leben in den Vereinen, die kirchliche Prägung der Region &#8211; all dies wirkt sich positiv aus. Diese Erkenntnis ist nicht neu, eigentlich das Normale. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche im Emsland &#8211; und generell in den norddeutschen Landkreisen &#8211; sind weniger gewalttätig als in der übrigen Republik. Das besagt eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Eine gute Nachricht. Das Leben in den Vereinen, die kirchliche Prägung der Region &#8211; all dies wirkt sich positiv aus.<br />
Diese Erkenntnis ist nicht neu, eigentlich das Normale. Nur nicht mehr in der scheinbar immer schneller tickenden Zeit. In dieser ist es eine Top-Meldung. Eigentlich schon wieder pervers.<br />
Auch die zweite Meldung überrascht nicht. Jugendliche aus der Region trinken häufiger Alkohol als ihre Gleichaltrigen in Hamburg oder München. Nur die Begründung der Kriminologen erschreckt: Weil es dort Geselligkeit gebe, würde sich die Jugend volllaufen lassen. &#8230; (Quelle: Google Alkohol News, 5.6.11) <a href="http://www.presseportal.de/pm/100185/2056955/oldenburgische_volkszeitung">presseportal.de, 4.6.11</a></p>


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		<title>Leserbrief zu „Wer gerne trinkt, muss auch den Kater lieben“</title>
		<link>http://www.alkoholpolitik.ch/2011/05/29/leserbrief-zu-%e2%80%9ewer-gerne-trinkt-muss-auch-den-kater-lieben%e2%80%9c/17345/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 12:38:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[29.5.2011 Redaktion Tages-Anzeiger Leserforum Zürich Per e-mail Leserbrief zu „Wer gerne trinkt, muss auch den Kater lieben“, TA vom 28.5.11 Offenbar möchte der Buchautor Peter Richter das Erbe von Günter Amendt antreten. Wie dieser vertritt er das Recht auf Rausch. Hoffentlich nimmt er nicht das gleiche Ende. Zum Abschluss der ersten nationalen Dialogwoche „Alkohol“, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>29.5.2011</p>
<p>Redaktion<br />
Tages-Anzeiger<br />
Leserforum<br />
Zürich</p>
<p>Per e-mail</p>
<p><strong>Leserbrief zu „<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wer-gerne-trinkt-muss-auch-den-Kater-lieben-/story/10743835">Wer gerne trinkt, muss auch den Kater lieben“, TA </a>vom 28.5.11</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Offenbar möchte der Buchautor Peter Richter das Erbe von Günter Amendt antreten. Wie dieser vertritt er das Recht auf Rausch. Hoffentlich nimmt er nicht das gleiche Ende.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Zum Abschluss der ersten nationalen Dialogwoche „Alkohol“, die das Bundesamt für Gesundheit lanciert hat, bringt es der Tages-Anzeiger doch noch fertig, einen grossen Artikel zum Thema zu veröffentlichen. Das Motto der Aktion: „Zum Wohl? Die Schweiz spricht über Alkohol. Wir auch.“ Der Tages-Anzeiger spricht also mit Peter Richter über dessen Buch „Über das Trinken“. Er folgt damit der NZZ, die auch einen Deutschen beiziehen musste, um einen ebenso wertlosen Artikel zu bringen, welcher der Alkoholfrage wie auch dem Ruf der Zeitung in keiner Weise gerecht wird. Haben sich die Redaktionen wohl abgesprochen?</span></p>
<p>Der Alkoholkonsum gehe insgesamt zurück, behauptet Peter Richter. Schön wäre es. Tatsache ist, dass der Markt in der industrialisierten Welt ziemlich gesättigt ist, dafür vervielfachen die Alkoholmultis ihre Anstrengungen zur Gewinnung der Jugend, sowie in den Schwellenländern und in der Dritten Welt, die über keine Erfahrung in abwehrender Alkoholpolitik und über kein soziales Auffangnetz verfügen. Endlich hat die WHO im Mai 2010 mit ihrer globalen Alkohol-Strategie reagiert und in der EU kämpft die Alkoholindustrie noch verbissen gegen Präventivmassnahmen, die dringend nötig sind. Auch in der Schweiz. Auch wenn früher mehr Alkohol getrunken wurde, die Auswirkungen der Schäden liegen heute in einer ganz anderen Dimension.</p>
<p>Ein schöner Ausspruch Richters ist „Gefahr und Gefährdung gehören zu dem, was das Leben lebenswert macht“. Er versucht zwar gleich, die Schärfe herauszunehmen, indem er auf die Verheerungen verweist, die der Alkohol anrichten kann. Für die Gesellschaft, für den einzelnen Betroffenen und sein Umfeld wird dieser Ausdruck von grenzenlosem Egoismus jedoch damit nicht geniessbarer.</p>
<p>Dass die Gesellschaft jetzt von einem Extrem ins andere falle, ist eine schamlose Falschmeldung. Seit über 50 Jahren hat es in der Schweiz keine Volksabstimmung mit einem positiven Ausgang in Richtung mehr Alkoholprävention gegeben. Alle Vorlagen wurden mit Hilfe der Wirtschaftsverbände bachabgeschickt. <span style="color: #ff0000;">(Untersuchung des BAG) </span>Seit den 90er-Jahren findet eine beispiellose Liberalisierung in Bezug auf Alkohol statt. <span style="color: #ff0000;">(Gastgewerbegesetze, Schnapssteuern, Ladenöffnungszeiten, Tankstellenshops, Partyszene, Internetshopping, Alkoholwerbung, Alkohol-Schleichwerbung als Lifestyle-Marketing, etc.)</span> Die einzige Verbesserung war nach <span style="color: #ff0000;">jahrzehnte</span>langem Kampf die erfolgreiche Herabsetzung der Promillegrenze und die notfallmässig eingeführte Alcopopsteuer, aber ohne flankierende Massnahmen den Jugendalkoholismus per Saldo eher fördernd.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Bereits die Andeutung von möglichen Massnahmen wird als normative Nüchternheit diskreditiert. Andere rufen den Verbotsstaat herbei. Der Hang von Männern zur Kumpanei mit Hilfe des Schmiermittels Alkohol wird positiv bewertet. Von den derart abgeschlossenen Verträgen mit negativen Folgen keine Rede. Dass ein Verfechter der Alkoholinteressen es auch nützlich findet, wie Burschenschaften funktionieren, überrascht nicht, sind doch diese Studenten später als Wirtschaftsvertreter oder Politiker nicht in der Lage, vorurteilslos in Alkoholfragen zu urteilen und für die Interessen der Bevölkerung zu handeln.</span></p>
<p>Seine Schutzbehauptung, er schreibe nicht das Hohelied des Saufens, provoziert immerhin noch die Gegenfrage „Sondern?“. Die Antwort, „Alkohol sei ein Freund, aber auch ein gefährlicher Gegner“ ist ein Widerspruch in sich. Zum Schluss bedient sich der Autor <span style="color: #ff0000;">von Halbvergorenem </span>noch des griechischen Gottes Dionysos. Er mache „die Seinen stark, den Abtrünnigen raubt er die Kräfte.“ Dabei sind es gerade „die Seinen“, die in der Suchtklinik enden, und wenn diese einigermassen trocken zu den Abtrünnigen gehören, beginnen sie ein neues, <span style="color: #ff0000;">sinnvolles</span> Leben<span style="color: #ff0000;">; vor allem</span>, wenn sie das Glück haben, eine gute Nachbetreuung zu erfahren.</p>
<p>Freundliche Grüsse<br />
Hermann T. Meyer, Effretikon</p>
<p>(<span style="color: #ff0000;">gekürzt</span> am 4.6.11 veröffentlicht)</p>


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		<title>CH: Vermisster tot im See beim Rütli gefunden</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 11:45:56 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>BAUEN UR &#8211; Karfreitagnacht feiert der junge Maurer aus Bauen UR auf dem Rütli mit Freunden. Jetzt ist klar: Er stürzte in den See. «Kollegen von ihm haben ihn im Wasser entdeckt und die Seepolizei alarmiert», sagt Polizeisprecher Karl Egli von der Kantonspolizei Uri zu Blick.ch. Mit Hilfe von Tauchern sei er geborgen worden. Die Unglücksstelle liegt etwa 500 Meter südlich der Schiffsstation Rütli. Reto stürzte offenbar über eine rund fünf Meter hohe Felswand in den See. &#8230; Das Drama begann an einer Saison-Eröffnungsfeier beim Rütli-Wirt. (Quelle: <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/reto-und-das-raetsel-vom-ruetli-171225">blick.ch, 26.4.11</a>) unser <strong>Online-Kommentar:</strong> Der erste Kommentar spricht von &#8220;realistisch bleiben&#8221;. Das Hauptproblem war wohl der Alkohol. In der Innerschweiz so selbstverständlich, dass man gar nicht darauf kommt. Der Wirt wäscht seine Hände in Unschuld, stellvertretend für die vielen Alkohollieferanten, die nie wegen Mitverantwortung bei Unfällen und Todesfällen zur Verantwortung gezogen werden, obwohl gesetzliche Grundlagen vorhanden wären.  Hauptsache die Kasse stimmt am Karfreitag-Eröffnungstag. </p>


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		<title>D: Brauerei Riegele stiftet Bayerischen Bierorden</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 08:13:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum 28. Mal nun schon haben Augsburger Brauerei Riegele und Königstreue Augsburg ihren Bierorden gestiftet. Der Bierorden wird jährlich an denjenigen verliehen, der sich um das bayerische Bier und Brauchtum besonders verdient macht. Diesmal wurde Wies’n Wirt Sepp Krätz bedacht. &#8230; Auch eine weibliche Ehemalige Bierorden-Trägerin wird erwartet. Es ist die Franziskanerin und Braumeisterin Schwester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 28. Mal nun schon haben Augsburger Brauerei Riegele und Königstreue Augsburg ihren Bierorden gestiftet. Der Bierorden wird jährlich an denjenigen verliehen, der sich um das bayerische Bier und Brauchtum besonders verdient macht. Diesmal wurde Wies’n Wirt Sepp Krätz bedacht. &#8230; Auch eine weibliche Ehemalige Bierorden-Trägerin wird erwartet. Es ist die Franziskanerin und Braumeisterin Schwester Doris aus Mallersdorf.<br />
Den Bierorden wird der letztjährige Preisträger Wilhelm Imkamp seinem Nachfolger übergeben. Imkamp ist Theologe und der Wallfahrts-Direktor von Maria Vesperbild. Seine Titel sind der Anzahl viele. Er ist Prälat und darf sich „Monsignore“ nennen. (Quelle: Google Alkohol News, 19.4.11) <a href="http://www.b4bschwaben.de/nachrichten/augsburg_artikel,-Brauerei-Riegele-stiftet-Bayerischen-Bierorden-_arid,101591.html">b4bschwaben.de, 19.4.11</a> <strong>Kommentar:</strong> Wurde jemals untersucht, wie oft Alkohol bei den sexuellen Übergriffen in der katholischen Kirche eine Rolle spielte? Ich habe nie etwas darüber gelesen.</p>


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		<title>D: Freiburger Dompfarrer baut betrunken Autounfall</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 08:24:48 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Alkoholfahrt ist der Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel mit seinem Auto nachts auf einem Acker gelandet. Der Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Sein Führerschein wurde eingezogen.  Stoffel räumte in einer Erklärung den Vorfall ein. &#8220;Das war ein großer Fehler und eine grobe Fahrlässigkeit, das ist mir voll bewusst&#8221;, sagte ein sichtlich betroffener Stoffel dem Blatt. (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) <a href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13153117/Freiburger-Dompfarrer-baut-betrunken-Autounfall.html">welt.de, 12.4.11</a> </p>


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		<title>Fastenzeit 2011: Verzicht auf Alkohol – so klappt es</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 10:17:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Aschermittwoch (9. März 2011) bis Karsamstag (23. April 2011) wollen 78 Prozent der Deutschen auf Alkohol verzichten. Das ergab eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK. Aber wie hält man den guten Vorsatz durch? Diplom-Psychologin Susanne Ploog gibt Tipps, damit es klappt. &#8230;(Quelle: Google Alkohol News, 09.03.11) suite101.de, 09.03.11]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Aschermittwoch (9. März 2011) bis Karsamstag (23. April 2011) wollen 78 Prozent der Deutschen auf Alkohol verzichten. Das ergab eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK. Aber wie hält man den guten Vorsatz durch? Diplom-Psychologin Susanne Ploog gibt Tipps, damit es klappt. &#8230;(Quelle: Google Alkohol News, 09.03.11) <a href="http://www.suite101.de/content/fastenzeit-2011-verzicht-auf-alkohol--so-klappt-es-a104730">suite101.de, 09.03.11</a></p>


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