www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Newsletter'

Die Schweizer Ärzteschaft zum neuen Alkoholgesetz

Samstag 6. April 2013 von htm

Alkoholgesetzrevision – aus Sicht der Ärzteschaft: Derzeit befindet sich die Totalrevision des Alkoholgesetzes (AlkG) in der parlamentarischen Beratung. Diese Revision – im Kern eine Liberalisierungsvorlage – betrifft auch die Ärzteschaft.Artikel (pdf, 1S., 58Kb) in der Schweizerischen Ärztezeitung 11/2013. (Quelle: Newsletter Infoset April 2013)

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Arbeitsplatz, Aufruf, Erhältlichkeit, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Newsletter, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., Werbung | Keine Kommentare »

CH: Newsletter Infoset

Dienstag 7. August 2012 von htm

Der Infoset-Newsletter August 2012 ist soeben erschienen. Informationen zu allen Suchtformen, vor allem aus der Schweiz. Falls Sie den Newsletter noch nicht abonniert haben: ein Klick genügt.

Kategorie: Allgemein, Newsletter, Schweiz | Keine Kommentare »

CH: Newsletter Infoset Juni 2012

Dienstag 5. Juni 2012 von htm

Inhalt: Suchtpolitik || Aus den Dossiers: Kinder & Jugendliche| Reisebestimmungen || Suchtformen/Substanzen: Alkohol | Cannabis | Tabak | Weitere || Beratung/Therapie | Forschung & Statistik | Gesundheit & Soziales | Institutionen | Diverses | Agenda | Infoset-Redaktion |
Link: Newsletter abonnieren

Kategorie: Allgemein, Newsletter, Schweiz, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

TCS-CH informiert: Alkoholtest in Frankreich obligatorisch

Mittwoch 11. April 2012 von htm

Ab dem 1. Juli 2012 müssen alle Fahrzeuglenker in Frankreich zusätzlich zum Pannendreieck und der Leuchtweste einen Alkoholtest mitführen.
Von dieser Massnahme sind auch Schweizer Autofahrer betroffen. Wer ab Juli nach Frankreich fahren will, muss einen Alkoholtest vorweisen können. Hier erfahren Sie mehr über den obligatorischen Alkoholtest. (Quelle: TCS Newsletter, 10.04.12)

Kategorie: Allgemein, Internationales, Newsletter, Schweiz, Transportation, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr | Keine Kommentare »

„4. Auflage ‐ Handbuch Alkohol – Österreich“

Dienstag 3. April 2012 von htm

Das ”Handbuch Alkohol ‐ Österreich” bietet einen umfassenden Überblick über alle in Österreich verfügbaren 
alkoholrelevanten Daten und liefert einen wichtigen Beitrag zur Diskussion dieser sensiblen Thematik. Das 
“Handbuch Alkohol – Österreich” erscheint künftig nicht mehr als Einzelband, sondern ab der aktuellen 4. Auflage 
in vier Bänden. Änderungen und Neuerungen bei Gesetzen oder Statistiken können dadurch schneller 
eingebunden werden. Die Daten‐Bände werden in kürzeren Abständen veröffentlicht (Band 1 und 2, bereits 
aktualisiert als Download verfügbar), während die theoretischen Text‐Bände in größeren Zeiträumen aktualisiert 
werden (Band 3 und 4, in Überarbeitung). 
 
Download 
Band 1: Statistiken und Berechnungsgrundlagen 
Band mit aktuellen alkoholbezogenen Statistiken inkl. einer Auflistung relevanter Formeln und rechnerischer Grundlagen 
Band 2: Einrichtungen 
Informiert über alkoholbezogene Hilfs‐ und Behandlungsangebote 
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Wien, Newsletter 1. Quartal 2012)

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Internationales, Newsletter, Rehabilitation, Statistik, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

CH: “Grundlegende Erneuerung der Alkoholpolitik”

Dienstag 6. März 2012 von htm

Einleitung aus: SECO: Die Volkswirtschaft 1/2-2012

Mit der Totalrevision des 80-jährigen Alkoholgesetzes legt der Bundesrat den Grundstein für eine zeitgemässe, kohärente und wirksame Alkoholpolitik. Der Spirituosen- und Ethanolmarkt wird liberalisiert und der staatliche Aufgabenfächer gestrafft. Künftig konzentriert sich staatliches Handeln auf tatsächliche Brennpunkte. Zudem wird der Vollzug auf Bundesebene sowie die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen optimiert. Unter dem Strich führt die Revision sowohl auf Behördenseite wie auch auf Seiten der Wirtschaft zu einer bedeutenden Reduktion der eingesetzten Ressourcen. Nach der Verabschiedung der Botschaft durch den Bundesrat am 25. Januar 2012 wird nächstens das Parlament über die zwei neuen Gesetze – das Spirituosensteuergesetz und das Alkoholhandelsgesetz – entscheiden. …
(Quelle: Infoset Newsletter März 2012)

Kommentar: Zeitgemäss bedeutet hier Liberalisierung, kohärent ist die Erfüllung der Wünsche der Alkoholindustrie und wirksam ist wohl nur der Schutz der Alkoholinteressen. Der generelle Rückgang des Alkoholkonsums über 30 Jahre wird als Vorwand benutzt, keine wirksamen Massnahmen zu ergreifen. Es wird übersehen, dass die alkoholbedingten Schäden trotz des Rückgangs gewaltig sind und mit laufender Forschung noch zunehmen. Wenn auf 10 Milliarden Franken Jahresumsatz 6.5 Milliarden (1998) alkoholbedingte Schäden anfallen, spricht das Bände. Der Versuch, die Erhältlichkeit während der Nacht einzuschränken und die Testkäufe rechtlich abzusichern ist löblich. Ob das Parlament mitzieht, ist offen und was es schliesslich bringt, ebenfalls. An der Tatsache, dass die Bevölkerung keine Chance hat. sich über die wirklichen Zusammenhänge eine eigene Meinung zu bilden, weil die nötigen Informationen vorenthalten werden und oft nur die Desinformation via Werbung und Medien gepflegt wird, ändert dieses Gesetz nichts. Weiterhin wird gelten: Die Schäden der Bevölkerung, der Profit der Alkoholindustrie.

Weitere Artikel in dieser Nummer: Alkoholprävention – zum Wohl! Pascal Strupler
(Kommentar: Gute Situationsschilderung – ohne konkrete Erfolgsaussichten.)

Legalisierung von Testkäufen und verdeckte Ermittlungen im Gastgewerbe: Relationen sind aus den Fugen geraten. Bernhard Kuster

Kohärente Alkoholpolitik – zum Wohl von Individuum und Gesellschaft. Marina Carobbio

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Erhältlichkeit, Gesundheit, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Medien, Nationales Programm Alkohol NPA, Neues Alkoholgesetz (CH), Newsletter, Nichtübertragbare Krankheiten, Politik, Prominenz, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Verschiedene, Werbung, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Wirksamkeit von Alkohol-Prävention

Dienstag 29. November 2011 von htm

DIMDI, das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information, veröffentlichte jüngst seinen Bericht zur Prävention des Alkoholmissbrauchs von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Hierfür unternahm das Institut eine systematische Literaturrecherche in 34 Datenbanken und wählte aus 401 gefundenen Studien 59 zur genaueren Analyse aus.

Die Mehrzahl der Studien stammt aus den USA, neun Studien sind aus Deutschland. Als wirksam erwiesen sich ein Familieninterventionsprogramm, personalisierte computergestützte Interventionen an Schulen und Universitäten, kurze motivierende Interventionen und zentrale Elemente der Verhältnisprävention.

Gerade aber verhältnisbezogene Maßnahmen, z.B. Steuer- und Preiserhöhungen, Verkehrskontrollen und Kontrollen des Verkaufspersonals, Einschränkungen der Zugriffsnähe und Werbemöglichkeiten (Displays, Aufsteller) für alkoholische Getränke weisen eine hohe Effektivität auf. Traditionelle (universelle) Medienkampagnen sowie Informations- und Erziehungsprogramme an Schulen erwiesen sich nicht als effektiv.

Der Bericht zeigt die Notwendigkeit der Entwicklung spezifischer und zielgruppenorientierter Präventionsmaßnahmen für den deutschen Kontext. Dazu gehören die verbindliche Definition von Zielgrößen (Reduktion des Konsums, Änderung des Verhaltens) sowie eine verbindliche Definition und empirische Bestimmung riskanten Alkoholkonsums. Vor der Einführung von Präventionsmaßnahmen (so DIMDI) sollte deren Wirksamkeit eindeutig belegt sein, was gegenwärtig nur selten der Fall ist. (Quelle: Newsletter der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS, 29.11.11) http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta309_bericht_de.pdf
Kommentar: Unwirksame Alibiübungen zu verkaufen ist einfacher, als effektive Verhältnisprävention durchzusetzen.

Kategorie: Allgemein, Erhältlichkeit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Medien, Newsletter, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Vorsorge, Werbung | Keine Kommentare »

Newsletter Juni-Juli 2011 – d -

Freitag 15. Juli 2011 von htm

www.alkoholpolitik.ch                Newsletter Juni/Juli 2011 (per 15.07.11)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Newsletter im 10. Erscheinungsjahr der Webseite unterbreiten zu dürfen und hoffen, dass er für Sie nützlich ist. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, sind wir für Ihr Feedback dankbar, und wir werden deren technische Umsetzung gerne versuchen. Wir haben nur noch wenige Unterteilungen vorgenommen und eine kleine Auswahl mit gekürzten Meldungen getroffen. Mit Hilfe der Links in den Ueberschriften, können Sie die ausführlichere und verwandte Meldung leicht finden. Um den Newsletter weiter zu kürzen, haben wir zwei getrennte Ausgaben nach den Sprachen Deutsch und Englisch verfasst. Wir würden uns über ein Feedback freuen, ob diese Form für Sie nützlich ist. Auf der Webseite finden Sie weitere Kapitel, z.B. Leserbriefe, Interventionen, Zitate. In der englischen Abteilung sind mehrheitlich Artikel notiert, die in der deutschen Version nicht  vorhanden sind. Es lohnt sich, auch dort zu stöbern.

Bitte überprüfen Sie, ob unsere Adresse in der Liste der akzeptierten Adressen enthalten ist, damit Ihr Spam-Filter unsern Newsletter nicht zurückweist.

4521 Eintragungen in 147 Kategorien

mit 11’306 Schlagwörtern seit 1.1.2009; Online seit August 2001.

Sollten Sie den Newsletter nicht mehr zu erhalten oder ihn für jemand anderen zu bestellen wünschen, senden Sie bitte eine kurze Mitteilung an htmeyer(at)alkoholpolitik.ch

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer

——————————————————————————————————–

Begleittext zum versandten Newsletter:

Auch in dieser Berichtsperiode fällt auf, dass viele lokale Bemühungen bestehen, den Alkoholkonsum teilweise zu verbieten. Dies auch im Zusammenhang mit Sport- oder andern Grossveranstaltungen und in öffentlichen Verkehrsbetrieben. Diese Symptombekämpfung eines aus dem Ruder gelaufenen Überkonsums, der die Steuerzahler eine Unmenge Geld kostet, empört die (oft nur vermeintlich) mässig Konsumierenden, die nicht wahrnehmen, dass es als Alternative wirksame und nachhaltige Massnahmen zur Verminderung des Alkoholproblems gäbe, die allen dienen würden. Sie werden auch nicht entsprechend informiert.

Die immer noch zum Teil schlechten Ergebnisse bei Alkoholtestkäufen zeigen weiterhin, dass im Gewerbe der Jugendschutz weit hinter dem eigenen Gewinnstreben zu rangieren hat. Der Kanton Zürich hat nun diese Testkäufe im Gesundheitsgesetz verankert und damit eine ewige Diskussion um deren Legalität beendet. Bis der Bund dann nachzieht, können noch Jahre vergehen.

Die in der Schweiz Ende Mai durchgeführte Dialogwoche Alkohol (gleichzeitig lief in Deutschland eine Aktionswoche) hat über 600 lokale Veranstaltungen ausgelöst, was von den Initianten sicher als Erfolg gebucht werden wird. Dass dabei die Alkoholindustrie mitmischte und ihr Image pflegen durfte und über Verhältnisprävention praktisch nicht diskutiert wurde, was wiederum der Alkoholindustrie zu gute kommt, entspricht der politischen Haltung der von der Wirtschaft dominierten Bundespolitik. Also im Endeffekt eine Alibiübung Marke Sisiphus.

Das EU-Parlament hat beschlossen, alkoholische Getränke von den neuen Etikettiervorschriften für Lebensmittel auszunehmen. Offenbar hat die Alkoholindustrie kein Interesse, die Zusammensetzung ihrer Produkte offenzulegen, und auch die Macht ihren Willen durchzusetzen.

79 NGOs aus verschiedenen Bereichen haben dem Präsidenten der UNO-Generalversammlung, unserem Alt-Bundesrat Dr. Joseph Deiss, in einem Schreiben ihre Besorgnis zu Ausdruck gebracht. Sie sind besorgt über das Fehlen von Klarheit in Bezug auf die Rolle des Industrie-Sektors in der kürzlich abgehaltenen interaktiven Anhörung für die Zivilgesellschaft und beim hochrangigen UNO-Treffen zu nicht übertragbaren Krankheiten im September. (Alkoholkankheiten gehören auch zu diesen nicht übertragbaren Krankheiten.)

(Die letzten beiden Abschnitte sind im englischen Newsletter enthalten.)
——————————————————————————————–

TOP NEWS

CH: Kanton Zürich regelt Alkohol-Testkäufe im Gesetz – 28. Juni 2011
Alkohol- und Tabaktestkäufe durch Jugendliche in Läden und Restaurants im Kanton Zürich werden gesetzlich geregelt. Der Kantonsrat hat einer entsprechenden Parlamentarischen Initiative von SP, CVP und EDU in zweiter Lesung mit 82 zu 64 Stimmen zugestimmt. Geregelt werden die Testkäufe mit einer Ergänzung im Gesundheitsgesetz. …Die Gesetzesänderung untersteht dem fakultativen Referendum. Seit Jahren führen Jugendliche im Kanton Zürich im Auftrag der Gemeinden Alkoholtestkäufe durch – ohne gesetzliche Grundlage. … (Quelle: Google Alkohol News, 28.6.11) bielertagblatt.ch, 27.6.11

CH: Der Rausch und die Politik – 4. Juni 2011
Warum Politiker privat zwar Wein trinken dürfen, aber öffentlich Wasser predigen sollten.
Es geschah spätnachts in einem Zürcher Restaurant. Die Wahlfeier lag in den letzten Zügen, die Feiernden waren erschöpft. Ein frisch Gewählter mit gläsernen Augen und schwerer Zunge fuchtelte unkontrolliert in der Gegend herum und schmiss ein Weinglas zu Boden, wo es klirrend zersprang. Andere lachten. Anwesende Journalisten auch. Es war klar, dass darüber nie eine Zeile in der Zeitung stehen würde. Angesäuselte Politiker sind so normal, dass sich niemand darüber wundert, geschweige denn darüber schreibt. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.6.11) Kommentar: Leider muss man sagen, dass die Politiker zu den Berufsgruppen mit hohem Alkoholiker-Risiko gehören. Das ist nicht nur bei uns so. Vor einigen Jahren hatte einer meiner Freunde, selbständiger Alkoholberater, ein Mandat im Deutschen Bundestag. Diese Investition würde sich auch in Bern lohnen….

SCHWEIZ

Gemeinderat will Alkohol- und Drogenszene eindämmen – 12. Juli 2011
Mit einem dreiteiligen Konzept will die Stadt Langenthal die Alkohol- und Drogenszene zwischen Coop und Wuhrplatz verkleinern. Dazu beitragen sollen auch konsequentere Polizeieinsätze. Das Pärkli am Langentenufer vis-à-vis vom Wuhrplatz soll nach Abschluss der Bauarbeiten kein Szenetreff mehr sein und wird deshalb zum Kiesplatz umgestaltet. Diese flankierenden Massnahmen sind Teil des gemeinderätlichen «Konzeptes zur Reduktion der Drogenszene im Stadtbild». … (Quelle: Google Alkohol News, 10.7.11) bernerzeitung.ch, 9.7.11
unser Online-Kommentar: Einmal mehr wird mit teuren Überwachungsmassnahmen Symptombekämpfung betrieben. Der uninformierte Steuerzahler (er)trägt es. Ein Leben lang, klaglos. Wirkungsvolle Prävention käme viel günstiger. Aber welcher Politiker wagt es schon, dem Volk klaren Wein einzuschenken? Wenn mehrere verschiedener Parteien zusammen den Mut aufbrächten, könnte es gelingen.

Alkohol und Wassersport: ein (noch) wenig bekanntes Risiko 7. Juli 2011
Bei den zurzeit herrschenden sommerlichen Temperaturen pilgern Tausende von Menschen an Seen und Flüsse: der Sprung ins kühle Nass verspricht Spass und Abkühlung. Sobald aber beim Baden Alkohol ins Spiel kommt, steigt das Unfallrisiko. Sucht Info Schweiz erinnert deshalb an die Baderegel der SLRG, beim Wassersport auf Alkohol zu verzichten.
Ein heisser Nachmittag am Flussufer, ein Sprung ins Wasser, ein gemütliches Picknick mit kühl prickelndem Bier, nochmals ein unbeschwerter Sprung in den Fluss, nochmals ein Bier. Zum Glück gehen solche Tage meist so zu Ende, wie jedermann sich das wünscht. Leider kann es auch anders ausgehen: Gemäss der aktuellen Statistik der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG sind in der Schweiz im letzten Jahr 43 Menschen ertrunken. … (Quelle: Sucht Info Schweiz, 5.7.11)

Szenen einer disziplinierten Gesellschaft – 4. Juli 2011
Alkoholverbote, Bussen für Littering, Wegweisungen – Schweizer Städte domestizieren ihren öffentlichen Raum
In den Städten geniessen wir die Vorzüge der 24-Stunden-Gesellschaft, doch sobald uns Lärm und Littering stören, rufen wir nach dem Staat. Dieser antwortet mit Verboten und Bussen – und schiesst oft übers Ziel hinaus. … (Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 4.7.11) unser Online-Kommentar: Wenn der Kragen platzt.
Immer mehr Gemeinden, Verkehrsbetriebe, Stadien erwägen Massnahmen gegen überbordende Folgen des Alkoholkonsums. Sie ziehen die Notbremse und betreiben Symptombekämpfung. Das gefällt natürlich nicht allen, am wenigsten der Alkoholbranche, die ja am meisten von den krankhaft und risikoreich Konsumierenden verdienen, die etwa 50% des Konsums bestreiten.
Viel besser wäre für alle eine sinnvolle Alkoholpolitik. …

Infoset Newsletter Juli 2011 4. Juli 2011
Informationen aus allen Suchtgebieten, vor allem aus der Schweiz Newsletter (ab-)bestellen

Fürs Saufen geradestehen, sagt Gesundheitskommission des NR – 26. Juni 2011
Mit 14 zu 11 Stimmen hat die Gesundheitskommission des Nationalrates einer parlamentarischen Initiative von NR Toni Bortoluzzi (SVP) zugestimmt. Er möchte, dass Komatrinker allfällige Kosten eines Spitalaufenthaltes oder die Ausnüchterungszelle selber bezahlen sollen, bezw. deren Eltern. Die Regelung wird u.a. von Jungfreisinnigen unterstützt. (Quelle: St. Galler Tagblatt, 24.6.11, online gegen Bezahlung) Kommentar: Ein Beginn, das Verursacherprinzip anzuwenden. Der Denkprozess sollte nun bei der SVP weitergehen. Sie hätte es in der Hand, das Alkoholproblem mittels Verhältnisprävention stark zu verringern.

Das Bundesamt für Verkehr will härter gegen Hooligans vorgehen – 20. Juni 2011
Sie prüfen zum Beispiel, ob in jedem Fall an der geltenden Transportpflicht festgehalten werden muss oder ob es davon Ausnahmen geben darf. Heute darf jeder, der ein Billett hat, mit dem Zug von A nach B reisen. Dieses System ist gut, es kann bei Sonderzügen aber zu Problemen führen. Es darf nicht sein, dass auf diesen Fahrten schon fast routinemässig Züge verwüstet werden – und die Fans trotzdem darauf zählen können, ins Stadion und wieder nach Hause befördert zu werden. Da sind wir als Aufsichtsbehörde gefordert und müssen den Bahnen helfen…. (Quelle: Aus einem Interview der NZZ am Sonntag mit Peter Füglistaler, Chef des Bundesamtes für Verkehr. 19.6.11) Kommentar: Trauerspiel ohne Ende.

Winterthur: Jugendliche und Alkohol – 15. Juni 2011
Fast fünf Jugendliche müssen in der Schweiz pro Tag hospitalisiert werden, weil sie die Wirkung von Alkohol unterschätzt haben. Die Spitäler beschränken sich aus Kapazitäts- und Kostengründen auf das Nötigste und schicken die Patienten nach der Ausnüchterung nach Hause. Gemeinderat Christian Ingold (EVP) richtet aufgrund dieser Situation eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat. Er möchte wissen, wie die Suchtpräventionsstelle der Stadt mit der Problematik umgeht und welche Massnahmen umgesetzt oder geplant werden. Ingold verweist auf das Projekt No Tox, das die Suchtprävention Zürich in Zusammenarbeit mit der medizinischen Notfallstation ins Leben gerufen hat. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) landbote.ch, 14.6.11 unser Online-Kommentar: Dass dese Anfrage an den Stadtrat nötig ist, zeigt einmal mehr, dass Stadtrat Galladé sein Dossier nicht im Griff hat.
Übrigens, gemäss der jüngsten SFA-Studie waren es 6 Jugendliche von 10 – 23 Jahren, die täglich in der Notfallstation landeten. Hier der Link: http://www.alkoholpolitik.ch/2009/11/06/sechs-jugendliche-landen-taglich-wegen-alkohol-im-spital/7282/

Fehlende Nüchternheit der Schnapsvögte – 11. Juni 2011
Kommentar: Auf der Seite “Meinungen und Debatte” veröffentlicht die Neue Zürcher Zeitung vom 11.6.11 einen teilweise polemischen Artikel zur Revision des eidgenössischen Alkoholgesetzes. Leider ist er nicht im Internet erhältlich. Die von der NZZ immer wieder betonte und mit Selbstlob herausgestrichene Offenheit für eine Debatte ist in Wahrheit nur einseitig. Die eigene Meinung gilt und wird wiederholt verbreitet. Eine gegenteilige Meinung kommt nicht oder gekürzt zum Zuge. Die im Zusammenhang mit dem Alkoholgesetz in den Medien aufgetauchten möglichen Massnahmen in Bezug auf Erhältlichkeit und Preisgestaltung werden als Grund vorgeschoben, das kommende Präventionsgesetz abzulehnen. Im gleichen Atemzug wird heuchlerisch postuliert, man dürfe die Probleme rund um den Suchtmittelkonsum nicht verharmlosen. Mit Steuern auf Bier und Schnaps komme Geld in die Staatskasse. Dass dies nicht einmal 10% der alkoholbedingten Sozialkosten einbringt, wird verschwiegen. Der Konsumrückgang von 16 auf knapp 9 Liter pro Kopf und Jahr seit dem 19. Jh. wird als Argument eingesetzt, es brauche gar keine zusätzlichen Massnahmen. 100 Jahre Wissenschaft gehen spurlos vorüber. Am Schluss wird wieder einmal mit der Prohibition gedroht, der Rausch als natürlich eingeschätzt und das liberale Dogma der nicht funktionierenden Selbstverantwortung gepredigt. Die NZZ hat wirklich nüchternere Leistungen verdient. – In der gleichen Nummer erschienen ganz ungewohnt 1 1/2 Seiten farbige Alkoholreklame. Ob da wohl ein Zusammenhang besteht?

Alkohol-Testkäufe in Huttwil: 32 % durchgefallen – 11. Juni 2011
Die Kommission für öffentliche Sicherheit der Gemeinde Huttwil hat Alkohol-Testkäufe durchgeführt. Acht von den kontrollierten Verkaufsstellen und Restaurants haben Minderjährigen Alkohol verkauft.
Zwischen Januar und März 2011 wurden in der Gemeinde Huttwil 25 Testkäufe durchgeführt. Geprüft wurde die widerrechtliche Abgabe von alkoholischen Getränken an Jugendliche, die jünger als 18 Jahre alt sind. Bei 25 versuchten Käufen wurden den minderjährigen Testkäuferinnen und Testkäufern 8 Mal Alkohol abgegeben. Das kantonale Gesetz verpflichtet die Gemeinden, die Einhaltung der Bestimmungen zu überprüfen. (Quelle: Google Alkohol News, 11.6.11) neo1.ch, 10.6.11

Baumer Testkäufe: Keiner verkaufte Alkohol – 9. Juni 2011
Misserfolg als Erfolg: Der Gemeinderat Bauma freut sich darüber, dass bei neun Alkohol- und Tabaktestkäufen keinem der Jugendlichen das Gewünschte verkauft wurde.
In Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz testeten im April Baumer Jugendliche, ob die lokalen Läden und Gastrobetriebe alkoholische Getränke oder Tabakwaren verbotenerweise an Jugendliche verkaufen. (Quelle: zol.ch, 8.6.11/26.5.11)

Kanton Bern: Bis zehn Uhr darf man weiterhin Alkohol kaufen – 9. Juni 2011
Das nächtliche Alkohol-Verkaufsverbot im Kanton Bern wird nicht ausgedehnt. Mit 75 zu 67 Stimmen hat der Grosse Rat am Mittwoch einen entsprechenden Vorstoss von Andreas Blaser auch als Postulat abgelehnt.
Blaser (SP/ Steffisburg) forderte ein Alkohol-Verkaufsverbot zwischen 21 Uhr abends und 7 Uhr morgens. Er verwies auf das Beispiel des Kantons Genf: Dort habe sich das seit 2005 geltende nächtliche Verkaufsverbot als wirksame Präventionsmassnahme erwiesen. … (Quelle: Google Alkohol News, 9.6.11) derbund.ch, 08.06.11 unser Online-Kommentar: Es gibt keine wirksame Alkoholprävention, die nicht der Alkoholindustrie schadet. Schadenrückgang heisst auch Konsumrückgang. …

Infoset Newsletter Juni 2011 – 6. Juni 2011
Informationen zu allen Suchtfragen vor allem auf die Schweiz bezogen. Newsletter bestellen

Alkohol teurer – Damit Junge weniger saufen – 5. Juni 2011
Widmer-Schlumpfs Schnaps-Idee.
Der Liter Bier einen Franken teurer, die Flasche Wein mehr als zwei. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf brütet über einer neuen «Lenkungsabgabe». Sie soll die Gesundheit schützen. Und unser Portemonnaie leerer machen.
Seit Monaten bastelt man in diversen Berner Amtsstuben an der Einführung einer neuen Lenkungsabgabe. Sie soll Teil des neuen Alkoholgesetzes sein, das zurzeit total revidiert wird. Die Abgabe könnte mehr als eine Milliarde Franken in die Bundeskasse spülen. Lenkungsabgaben sind Zuschläge auf den Verkaufspreis – wie etwa die CO2-Abgabe auf Brennstoffe. Sie sollen das Verhalten der Konsumenten via Portemonnaie «lenken». Und natürlich die öffentlichen Kassen füllen. (Quelle: blick.ch, 5.6.11)auch 20min.ch, 5.6.11, unser Online-Kommentar: Eine Lenkungsabgabe auf allen Alkoholika ist sehr sinnvoll. Wissenschaftlich erwiesen und auch bei uns eine Erfahrungstatsache: …. (Siehe auch unsern pendenten Leserbrief)

Winterthur: Ein Hoch des Stadtrats auf den Rausch – 3. Juni 2011
Winterthurs Sozialvorsteher Nicolas Galladé (SP) stösst mit seinem Lob auf den Rauschzustand auf Kritik.
Die Aussage erstaunt und polarisiert: «Selbst der Rausch hat positive Seiten», sagte Winterthurs Stadtrat Nicolas Galladé (SP) in einem Interview im «Landboten» vom Mittwoch. Der Sozialvorsteher, der auch für Prävention und Suchthilfe in der Stadt zuständig ist, sprach freimütig über «Sonnenseiten und Schattenseiten des Alkoholkonsums» und darüber, dass die Menschheit schon immer den Rausch gesucht habe. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.6.11) Kommentar: Mehrere kritische Stimmen kommen zu Wort, dann kann sich der Stadtrat ausführlich verteidigen. Er merkt leider nicht, dass seine Haltung jedwelchen Alkoholkonsum fördert. Den Ist-Zustand zu verteidigen ist keine Prävention. Dabei wäre sein Vorbild als Sozialvorsteher und das seiner Stadtratskollegen in die andere Richtung gefragt.

Interview in eigener Sache – 3. Juni 2011
Der Tages-Anzeiger, Seite Zürcher Oberland, veröffentlichte heute ein Interview mit Foto, das ich einem jungen Journalisten gab. In einer Art Kurzbiographie bringt er einige Stationen meines Lebens, schreibt über meine Motivation für diese Arbeit, die Entstehung und das bevorstehende Ende der regelmässigen Aktivitäten dieser Webseite nach vollen 10 Jahren Freiwilligenarbeit. Bemerkenswert, dass das Interview überhaupt erschien, dass es nur auf der Regionalseite erschien, dass es im Internet (bis jetzt) nur über die Suchmaschine zu finden ist, dass gleichzeitig in der Vollausgabe ein ebenso grosser Artikel über einen Winterthurer Stadtrat veröffentlicht wurde, der in der Regionalzeitung “Der Landbote” den Rausch als auch positiv dargestellt hatte. Es kommen darin kritische Stimmen zu Wort und der Stadtrat verteidigt seine Position. (Siehe unsern Artikel und Leserbrief dazu.)

Blutkonserven-Kurier als Blaufahrer ohne Führerausweis – 2. Juni 2011
Vom Zürcher Bezirksgericht wurde ein 52-Jähriger wegen mehrfachen Fahrens eines Fahrzeuges trotz Führerscheinentzug und Fahrens in fahrunfähigem Zustand zu 330 Tagessätzen à 40 Franken verurteilt. 170 Tagessätze bedingt auf vier Jahre. Sein Ausweis war ihm schon 2004 auf unbestimmte Zeit entzogen worden. Im März 2010 geriet er auf einer Fahrt als Blutkonserven-Kurier mit 2.04‰ in eine Polizeikontrolle. (Quelle: NZZ, 1.6.11, nicht online)

Schwarzer Fussball-Frühling – 1. Juni 2011
Der Fussballverband sträubt sich gegen härtere Massnahmen gegen Hooligans
Die Gewalt bei Fussballspielen hat in diesem Frühling überdurchschnittlich zugenommen. Die Massnahmen gegen Hooligans greifen zu wenig.
Sie haben Scheiben eingeschlagen, Verkleidungen von Beleuchtungskörpern heruntergerissen und Handfeuerlöscher geleert. Während der Aufenthalte in Bahnhöfen schmissen sie Flaschen aus dem Zug und verletzten einen Passanten: die Fans des FC Sion, als sie am Sonntag zum Cup-Final nach Basel fuhren. Der Schaden, den die Hooligans im Extrazug angerichtet haben und den die SBB bezahlen müssen, geht in die Zehntausende von Franken. … (Quelle: NZZ, 31.5.11) Kommentar: Grosser Artikel aber kein Wort über Alkohol. Letztes Jahr drei Millionen Franken ungedeckte Schäden, massiv verbilligte Billette, alles zahlt der SBB-Kunde.

Zürich: Testkäufer sind stolz auf ihren Erfolg – 1. Juni 2011
Gegner von Alkohol-Testkäufen argumentieren gern mit dem gefährdeten Wohl der jungen Testpersonen. Diese zeigen dafür kein Verständnis: Sie sind vom Nutzen ihrer Einsätze überzeugt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 1.6.11, nicht online) Kommentar: Ein grosser Artikel nimmt meine Argumente auf, die ich in meinem Leserbrief vom 12./15.4.11 angeführt hatte. Im Gespräch erzählen 4 Jugendliche von ihren positiven Erfahrungen, die vom Leiter der Prävention beim Blauen Kreuz Zürich, Daniel Isenring, bestätigt werden. Es sei auch für die Testkäufer schwieriger geworden, an Alkohol zu kommen. Das erfülle sie mit Stolz. – Über die rechtliche Situation wird in einem separaten Kasten berichtet.

Winterthur: Die Stadt schenkt weiterhin Alkohol aus – 1. Juni 2011
Stadtrat Nicolas Galladé (SP) zieht nach der Dialogwoche Alkohol Bilanz. Er erklärt, warum die Stadt an ihren Apéros weiterhin Wein ausschenken wird und wie er es selbst mit dem Alkohol hält. Galladé sagte u.a. zur teilweise schlechten Publikums-Beteiligung: “Wir haben daraus den Schluss gezogen, dass wir auf die Leute zugehen müssen und nicht erwarten dürfen, dass wir ein Podium organisieren und diese dann schon kommen.” Und: “Alkohol ist Bestandteil unserer Gesellschaft und gehört bei gewissen Anlässen dazu.” Auf die Frage nach weiteren strukturellen Massnahmen, meinte er: “Ich würde nicht primär neue Instrumente fordern, sondern die bestehenden durchsetzen. Der Kantonsrat wird bald über eine gesetzliche Grundlage für die Testkäufe entscheiden.” (Quelle: Der Landbote, 1.6.11) Kommentar: Es wird sich nichts ändern. Eher verschlechtern. Siehe unsern pendenten Leserbrief.

Bern: Polizei setzt Zeichen gegen Alkohol- und Gewaltexzesse – 1. Juni 2011
Mit einer Präventionswoche will die Kantonspolizei Bern ein Zeichen gegen Alkohol- und Gewaltexzesse bei Jugendlichen setzen. Vom 6. bis 11. Juni soll die Bevölkerung im ganzen Kanton für diese Themen sensibilisiert werden.
Praktisch jeden Tag stünden Polizisten wegen Gewalt von Jugendlichen und übermässigem Alkoholkonsum im Einsatz, heisst es in einem Communiqué vom Dienstag. … (Quelle: Google Alkohol News, 1.6.11) bernerzeitung.ch, 31.5.11

INTERNATIONAL

D: 239 Alkoholdelikte im Dienst bei der Bundespolizei – 15. Juli 2011
Innerhalb der vergangenen drei Jahre gab es bei der Bundespolizei 239 Disziplinarverfahren gegen Beamte, die im Dienst mit Alkohol erwischt wurden. In den vergangenen drei Jahren sind 670 Disziplinarverfahren gegen Beamte der Bundespolizei eingeleitet worden. Grund war in 239 Fällen ein Alkoholdelikt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervorgeht. In 401 Fällen habe es sich um ein Fehlverhalten während des Dienstes gehandelt.
Hintergrund der Anfrage waren Berichte über Probleme und Mängel bei der Bundespolizei mit ihren mehr als 30.000 Beamten. Die Zahl der verhängten Disziplinarstrafen war zuletzt jedoch rückläufig: 2008 waren es noch 112 Strafen, 2010 nur noch 58. Meist wurden Geldbußen verhängt, in rund 30 Fällen kam es zur Kürzung der Bezüge. (Quelle: Google Alkohol News, 15.7.11) welt.de, 14.7.11

Priester und Politiker sind laut Suchtforscher besonders gefährdet – 14. Juli 2011
Der Bundestagsabgeordnete Schockenhoff (CDU) hat sich öffentlich zu seinem Alkoholproblem bekannt. Der Suchtforscher Michael Klein von der Katholischen Hochschule in Köln warnt im domradio.de-Interview, auch Priester sind gefährdet, Alkohol zu missbrauchen. Bei dieser Gruppe gehe es genauso um „Stress, Verantwortung, Tabuisierung und Einsamkeit“. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.7.11) domradio.de, 13.7.11 Kommentar: Das Thema Alkohol wird in der katholischen Kirche weiterhin tabuisiert. Dabei müsste Alkoholprevention als wichtiges Thema innerhalb der Diakonie-Diskussion behandelt werden: Gesellschaftliche Mitverantwortung, Menschenwürde, Nächstenliebe, Werte.

SPD gegen „Saufraum“ und für alternatives Alkohol-Projekt in der Nordstadt von Dortmund – 13. Juli 2011
Für den sogenannten Saufraum in Dortmunds Nordstadt hat sich immer noch kein Träger gefunden. Also fordert die SPD-Fraktion, das Projekt für die Trinkerszene zu begraben. Zugleich sollen die Fördermittel über eine andere Einrichtung an Alkoholkranke gehen.
Für Dortmunds SPD-Fraktion ist die Einrichtung eines „Saufraumes“ am Nordmarkt nach Kieler Vorbild gescheitert. Für ihren ordnungspolitische Sprecher sei vorhersehbar gewesen, dass sich niemand auf die Ausschreibung zu dieser besonderen Hilfe für die Trinkerszene beworben habe. „Insbesondere die Dortmunder Wohlfahrtsverbände haben sich nicht an diesem Ausschreibungsverfahren beteiligt“, so SPD-Ratsmitglied Dirk Goosmann. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.7.11) derwesten.de, 12.7.11

D: Alkohol im Bundestag – 12. Juli 2011
Die Beichte – von Christopher Onkelbach
Die prinzipienstarke Ursula von der Leyen findet es grundsätzlich falsch, dass Alkohol in Deutschland gesellschaftlich akzeptiert ist. Alkohol trinkende Eltern seien ein schlechtes Vorbild. Sie müsste sich im Bundestag nur mal umsehen, um über Vorbilder ins Nachdenken zu geraten.
Lässt sich etwa ein CSU-Parteitag denken ohne Maßkrüge? Die Grundsätze der Ministerin sind so ­gesehen etwas aus der Zeit gefallen. (Quelle: Google Alkohol News, 12.7.11) derwesten.de, 11.7.11 unser Online-Kommentar:
Warum von der Leyen kritisieren, wenn sie doch recht hat? Besser wäre es, die Politiker aufzufordern, endlich ihre Bindungen zur Alkoholindustrie zu lösen. Dann würden sie besser in der Lage sein, wirkungsvolle Alkoholprävention zu betreiben. Dies würde ihrer Wählerschaft und ihnen selber nützen.

Tabubruch im Berliner Trinkbetrieb – 9. Juli 2011
“Ich bin alkoholkrank”: Der CDU-Abgeordnete Schockenhoff bricht mit seinem mutigen Bekenntnis ein Tabu. Trinkende Politiker gibt es in Berlin zuhauf, doch niemand redet gerne darüber. Beginnt jetzt eine neue Debatte über das Thema Sucht und Politik?
Der Abgeordnete Andreas Schockenhoff fiel bislang eher selten auf. Als Außenpolitik-Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion arbeitete er ruhig seine Themen ab. Doch nun steht er plötzlich im Rampenlicht. Sein Bekenntnis ist äußerst ungewöhnlich: ” Mir ist bewusst, dass ich alkoholkrank bin”, gab er in einer persönlichen Erklärung zu.
Auslöser für das Geständnis war ein Problem mit der Justiz: Dem stellvertretenden Unionsfraktionsvorsitzenden steht ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht und Trunkenheit im Verkehr bevor, seine Immunität soll aufgehoben werden. (Quelle: Google Alkohol News, 9.7.11) spiegel.de, 8.7.11

Das Europaparlament hat für neue Kennzeichnungsvorschriften gestimmt – 7. Juli 2011
Danach soll in Zukunft die Herkunft aller Fleisch- und Milchprodukte auf der Packung vermerkt werden. Und auch der Geburts- und Schlachtort der Tiere. Allergie-auslösende Stoffe gehören dann in die Liste der Inhaltsstoffe – und zwar auch bei nicht-verpackten Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel im Restaurant. Die allgemeine Information ‘Pflanzliches Fett’ reicht nicht mehr aus. In Zukunft muss vermerkt werden von WELCHER Pflanze. Und es gilt 100 Gramm oder 100 Milliliter als Vergleichsgrundlage
Aber: Alkoholische Getränke sind ausgenommen – in Bier, Schnaps und Wein muss auch in Zukunft nicht aufgelistet werden, was alles drin steckt – zum Unmut von Verbraucherschutzorganisationen. Marianne Skar von Eurocare von der ‘European Alcohol Policy Alliance’ fragt sich, warum die Alkohol-Industrie nicht mit macht. “Wenn Wein solch ein natürliches Produkt ist, warum dann diese Geheimniskrämerei?” … (Quelle: Google Alcohol News, 7.7.11) euronews.net, 7.7.11

Europaweite Verfolgung von Verkehrssündern beschlossen – 7. Juli 2011
Jetzt geht es Verkehrssündern europaweit an den Geldbeutel: Das EU-Parlament hat die länderübergreifende Strafverfolgung beschlossen. Dazu wird eine elektronische Datenbank zur Halterermittlung eingerichtet.
Bislang war alles ganz einfach: Wer als Autofahrer im Ausland mal zu schnell fuhr oder eine rote Ampel ignorierte, kam oft unbehelligt davon. Wurde der Raser nicht gleich am Straßenrand von Beamten abkassiert, blieb der Strafzettel meist im Bürokratiedschungel stecken. Nun steht der erste Sommerurlaub vor der Tür, in dem sich deutsche Autofahrer bei Urlaubsknöllchen nicht mehr in Sicherheit wiegen können. … Acht Delikte sollen geahndet werden, darunter zu schnelles Fahren, Alkohol oder Handy am Steuer, das Überfahren einer roten Ampel, fehlender Sicherheitsgurt oder Helm. Falschparker haben noch zwei Jahre Schonfrist. 2013 soll auch diese Richtlinie in Kraft treten. … (Quelle: Google Alkohol News, 7.7.11) focus.de, 6.7.11

D: Alkoholverbot bei Groß-Events wäre den Versuch wert – 7. Juli 2011
Gelsenkirchen. Der Ausschank von Alkohol bei Massenveranstaltungen führt zu Problemen – siehe das Big-4-Konzert in Gelsenkirchen. Hemmungen fallen, die Gefahr steigt. Eine denkbare Lösung für WAZ-Lokalchef Friedhelm Pothoff: Alkoholverbot. Ein Kommentar.
Ein junger Mann aus Emden hat sein Leben verloren, nachdem er in der Veltins-Arena ein Konzert besucht hat. Das ist tragisch und unser Mitgefühl gilt jenen, die um ihn trauern. Die Umstände des Unfalls sind nicht geklärt. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass sich bisher keine Zeugen bei der Polizei meldeten. Die Ermittlungen laufen, es wird sich herausstellen, ob der 23-Jährige allein unterwegs war. Es ist nur schwer vorstellbar, dass niemand beobachtet hat, wie sich der Unfall tatsächlich ereignete. … (Quelle: Google Alkohol News, 6.7.11) derwesten.de, 5.7.11

Daniel Radcliffe (Harry Potter): Kein Alkohol mehr – 7. Juli 2011
In USA dürfen Jugendliche erst mit 21 Jahren Alkohol konsumieren. Doch “Harry Potter”-Darsteller Daniel Radcliffe hat mit 21 Jahren dem Alkohol abgeschworen: Zu viel Partys und zu viel Alkohol in der Vergangenheit. Insbesondere bei den Dreharbeiten zu “Harry Potter und der Halbblutprinz” nahmen die Partys und der Alkohol Überhand, weshalb Radcliffe einen konsequenten Schlussstrich gezogen hat. (Quelle: Google Alkohol News, 6.7.11) lifego.de, 5.7.11

D: Alkohol-Testkäufe mit alarmierendem Ergebnis – 7. Juli 2011
Trotz Verbots verkaufen viele Händler hochprozentigen Alkohol an Jugendliche. Darauf weisen Testkäufe in mehreren baden-württembergischen Städten hin. So konnten in Mannheim Jugendliche in mehr als der Hälfte aller getesteten Geschäfte ohne Probleme hochprozentige Alkoholika kaufen.
Aus Sicht der Mannheimer Stadtverwaltung ist das ein bedenkliches Ergebnis. “Wer Spirituosen an Kinder und Jugendliche verkauft, handelt absolut verantwortungslos und gefährdet deren gesunde Entwicklung”, betont der Erste Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. … (Quelle: Google Alkohol News, 5.7.11) boulevard-baden.de, 4.7.11

Kein Alkohol “to go” am Hauptbahnhof Hannover – 7. Juli 2011
Rund um den Bahnhof ist es jetzt an Wochenenden schwieriger, an Alkohol zu kommen. Der Zusammenhang zwischen erhöhtem Alkoholkonsum und Gewalttaten gerade bei jungen Menschen dürfte allgemein bekannt sein. In Hannover hat sich besonders der Hauptbahnhof mit dem dahinter liegenden Raschplatz zum Brennpunkt entwickelt. Immer am Wochenende wird der Bereich nun zur alkoholfreien Zone. Freitags und sonnabends von 22 bis sechs Uhr gibt es in den Geschäften hier keinen Alkohol mehr zu kaufen. Der freiwillige Verzicht des Einzelhandels gilt zunächst testweise für drei Monate.Kein Alkohol “to go” am Hauptbahnhof
Nach dem ersten alkoholfreien Wochenende in Hannovers Hauptbahnhof zieht die Bundespolizei eine positive Bilanz. Es seien deutlich weniger Straftaten verzeichnet worden. Trotz des Schützenfestes habe es weniger Körperverletzungen und Angriffe auf Polizisten gegeben, sagte Dienstgruppenleiterin Sandy Choitz am Sonntag. Auch die Händler merken das: “Hier gibt es sonst immer schnell Streit. Aber jetzt war es schon ein bisschen ruhiger”, sagte ein Kioskverkäufer im Interview mit dem NDR. (Quelle: Google Alkohol News, 5.7.11) ndr.de, 3.7.11

Mit Alkohol den Hamburger Regen “weggetröstet” – 4. Juli 2011
Weitgehend friedlich haben rund 250 000 Menschen im Hamburger Regen am Samstag den Schlagermove gefeiert – aber mit extrem viel Alkohol. «Die Krankenhäuser sind voll mit stark alkoholisierten Personen», teilte der Feuerwehr-Lagedienst am Samstagabend mit. Die Einsatzkräfte hätten rund um die Strecke der Musik-Parade in St. Pauli sehr viele Betrunkene aus dem Verkehr ziehen müssen. … (Quelle: Google Alkohol News, 3.7.11) welt.de, 2.7.11

Händler am Hauptbahnhof Hannover verzichten auf Verkauf von Alkohol – 4. Juli 2011
Kein Geschäft mehr mit dem Durst: Alle Einzelhändler am Hauptbahnhof Hannover verzichten auf den Verkauf von Alkohol an Wochenendnächten. Das Experiment, das gemeinsam mit der Deutschen Bahn, der Stadt und der Polizei gestartet wurde, soll drei Monate dauern. Ziel ist es, die Zahl der Gewalttaten in diesem Bereich einzudämmen. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.7.11) haz.de, 3.7.11

Gefährliche Mischung in Hamburg – 4. Juli 2011
Jede Menge Alkohol in Kombination mit Gewalt und Unfällen hat am Schlagermove-Wochenende in Hamburg die Polizei vor allem an den Bahnhöfen in Atem gehalten.
Drei Betrunkene haben in der Nacht zu Sonnabend in einer S-Bahn einen 33-jährigen Fahrgast zusammengeschlagen und beklaut. Die 21 und 22 Jahre alten Tatverdächtigen hätten auch nach dem Aussteigen am S-Bahnhof Stadthausbrücke nicht von ihrem Opfer abgelassen und weiter auf den am Boden liegenden eingeschlagen, teilte die Bundespolizei mit. Außerdem stahlen sie dem 33-Jährigen einen MP3-Player. Atemalkoholtests ergaben Werte von 1,8 und 2,76 Promille. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.7.11) welt.de, 3.7.11

D: Spur der Schnaps-Bande führt in die Region Trier/Stuttgart – 2. Juli 2011
Um mehrere Millionen Euro dürfte der Fiskus betrogen worden sein durch eine Bande, die mindestens 82 000 Liter schwarzgebrannten Schnapses verkauft haben soll. Ein Brenner aus Trier-Saarburg soll Mitglied der Bande sein.
Sie waren schon länger im Visier der Ermittler: Seit Monaten beobachteten Zollfahnder drei Männer und eine Frau wegen des Verdachts der Hinterziehung von Branntweinsteuer. Gestern schlugen sie zu. Zollbeamte aus Baden-Württemberg und Bayern durchsuchten 20 Wohnungen und Firmen in Franken, Oberbayern, im baden-württembergischen Göppingen und im Kreis Trier-Saarburg. Dort lebt einer der vier Verdächtigen, ein 45-jähriger Schnapsbrenner. Bei ihm wurden Unterlagen und Alkohol gefunden. Er soll, so Silke Jakobi, Sprecherin des Zollfahndungsamtes Stuttgart, Teil einer Bande sein, die seit 2008 verschiedene Abnehmer, darunter Brenner, Händler und Zwischenhändler, mit mindestens 82 000 Litern schwarzgebrannten oder geschmuggelten Alkohols – was der Füllung von vier Tankwagen entspricht – beliefert haben. … (Quelle: Google Alkohol News, 1.7.11) volksfreund.de, 30.6.11

Berlin: Körting fordert Alkoholverbot in allen Bahnhöfen – 2. Juli 2011
Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) will Gewalt und Verwahrlosung auf öffentlichen Plätzen eindämmen. Darum soll der Alkoholkonsum auf Bahnhöfen in der Hauptstadt verboten werden.
Der Konsum von Alkohol habe in öffentlichen Verkehrsmitteln nichts zu suchen, sagte Körting Zeitung „Bild“. “Alkohol enthemmt, führt zu Streitereien und Schlägereien. Zum anderen verwahrlost der öffentliche Raum. Bierflaschen liegen herum, werden zerdeppert, sind eine Verletzungsgefahr”, begründete der Senator seinen Vorstoß. Deshalb habe er seine Mitarbeiter gebeten, mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) über eine entsprechende Änderung der Hausordnung zu sprechen. … (Quelle: Google Alkohol News, 2.7.11) morgenpost.de, 1.7.11

D: Alkohol-Verbot im Bahnhof von Hannover – 2. Juli 2011
Ab sofort wird in den Läden am Hauptbahnhof freitags und samstags (jeweils 22 Uhr bis 6 Uhr) kein Alkohol mehr zum Mitnehmen verkauft! Darauf einigten sich Stadt, Bahn und Polizei.
Das Verbot gilt als Testphase bis Ende September. Betroffen sind alle Gaststätten, Kioske, Rossmann, Lidl, Ihr Platz und Nordsee, aber auch Kaufland am Raschplatz. Die Bahn schickt zusätzliches Sicherheitspersonal auf Streife. Der Ausschank in Kneipen bleibt jedoch weiterhin erlaubt. OB Stephan Weil (52, SPD): „Es gibt nicht das Patentrezept im Kampf gegen Alkohol. Wir wollen vor allem jungen Leuten die Möglichkeit nehmen , sich in der Nachtzeit mit Alkohol einzudecken und sich ‚Nachschub‘ zu besorgen.“ … (Quelle: Google Alkohol News, 2.7.11) bild.de, 1.7.11

D: Facebook-Partys droht jetzt ein Verbot – 2. Juli 2011
Mehrere Innenminister fordern Verbote von Facebook-Partys, weil es dabei zunehmend zu Sachbeschädigungen und Gewaltexzessen kommt. In Wuppertal endete eine solche Feier kürzlich mit 16 Verletzten. Von den 800 Gästen nahm die Polizei 41 vorübergehend in Gewahrsam, es gab drei Festnahmen wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung. (Quelle: Google Alkohol News, 2.7.11) morgenpost.de, 2.7.11

D: Testkäufe – Jugendliche kommen zu leicht an Alkohol – 30. Juni 2011
Mannheim. Minderjährige kommen trotz Verbots zu leicht an hochprozentigen Alkohol. Dieses Ergebnis von drei gemeinsamen Testkauf-Aktionen legten heute Stadtverwaltung und Polizei vor. Danach wurden in gut der Hälfte der getesteten Geschäfte (in 33 von 65) Spirituosen an minderjährige Testkäufer abgegeben. Erster Bürgermeister Christian Specht kündigte an, die Kontrollen fortzusetzen. (Quelle: Google Alkohol News, 30.6.11) morgenweb.de, 29.6.11

D: Bewährung wegen tödlicher Trunkenheitsfahrt – 30. Juni 2011
Im Prozess um eine Trunkenheitsfahrt mit einem Toten und drei Verletzten ist der Angeklagte zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 25-Jährige war im November 2010 in Eschau (Lkr. Miltenberg) mit 1,6 Promille Alkohol im Blut in eine Fußgängergruppe gefahren.
Die Bewährungsfrist wurde auf fünf Jahre festgelegt. Außerdem ist der Führerschein des jungen Mannes für zweieinhalb Jahre gesperrt. (Quelle: Google Alkohol News, 30.6.11) br-online.de, 29.6.11

D: Grünen-Wahlkampfmanager Stephan gefeuert – 30. Juni 2011
Berlin. Dieser Vorfall gehörte sicher nicht zum Wahlkampfkonzept der Berliner Grünen-Kandidatin Renate Künast: Knapp drei Monate vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl haben sich die Grünen von ihrem Wahlkampfmanager André Stephan getrennt. Sie entbanden den 31-Jährigen, der betrunken Auto gefahren und festgenommen worden war, am Mittwoch von seinen Aufgaben, wie die Parteispitze mitteilte. Gegen Stephan wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Nachfolge soll nach Angaben der Grünen zeitnah geregelt werden. (Quelle: Google Alkohol News, 30.6.11) abendblatt.de, 29.6.11

D: „bunt statt blau“: Plakatwettbewerb gegen Alkoholmissbrauch – 28. Juni 2011
12.000 Mädchen und Jungen haben sich seit Februar am bundesweiten Plakatwettbewerb der Krankenkasse DAK gegen das Rauschtrinken beteiligt. Als Bundessieger gewählt wurde am Montag der 17-jährige Schüler Jean-Pascal Haas aus Baden-Württemberg. Er gewann mit einem Comicbild voller Geier, die auf jugendliche Alkoholopfer warten, 500 Euro. Den zweiten Platz belegte eine Berliner Schülerin mit einem abgewandelten Beatles-Cover. Dritte wurde eine Schülerin aus Hessen mit einem Bild, das in einer Flasche Gefangene zeigt. … (Quelle: aerzteblatt.de, 27.6.11)

D: Soll Alkohol im Stadion verboten werden? – 28. Juni 2011
Der Meinungsstreit zum Alkoholverbot in den Stadien der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga geht quer durch die Gesellschaft. Auch die Innenpolitiker sind sich uneins in ihrer Bewertung.
Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) stößt mit seinem Vorstoß für ein Alkoholverbot in Fußballstadien auf wenig Gegenliebe. Er will mit einem Alkoholverbot in den Stadien Gewaltexzesse eindämmen. Seiner Meinung nach enthemmt erst der Alkoholkonsum viele der späteren Täter. … (Quelle: Google Alkohol News, 27.6.11) blog.nz-online.de, 27.6.11
unser Online-Kommentar: Ein teilweises Alkoholverbot, wie beispielsweise in Stadien, immer oder nur bei Hochrisikospielen, ist eine Art von Symptombekämpfung, die Sinn machen kann, wenn keine besseren Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um die Randalierer vor sich selbst und die Stadien, Bahnen, normalen Fans und Steuerzahler vor denen zu schützen. Besser wäre natürlich, ….

D: Zahl der Alkoholvergiftungen stark angestiegen – 24. Juni 2011
Alkohol ist das am weitesten verbreitete Sucht­mittel in Deutschland. Rund 1,3 Millionen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren gelten als alkohol­abhängig, wie die Bundes­zentrale für gesund­heit­liche Aufklärung (BZgA) am Freitag in Köln anlässlich des Weltdrogentages an diesem Sonntag mitteilte.
Insgesamt trinken schätzungs­weise 9,5 Millionen Menschen Alkohol „in gesundheitlich riskanten Mengen“. Täglich sterben in Deutschland rund 200 Menschen an den Folgen ihres Alkohol­missbrauchs.… (Quelle: aerzteblatt.de, 24.6.11)

USA: “Jackass”-Star Dunn hatte fast zwei Promille Alkohol im Blut – Freitag 24. Juni 2011
“Jackass”-Star Ryan Dunn hatte zum Zeitpunkt seines tödlichen Verkehrsunfalls fast zwei Promille Alkohol im Blut. Am Montagmorgen war der Stuntman laut Polizeiangaben nahe Philadelphia mit über 220 Kilometern pro Stunde mit seinem Porsche von einer Straße abgekommen und in einen Wald gerast. Das Fahrzeug ging in Flammen auf. Dunn und sein Beifahrer kamen bei dem Unfall ums Leben. (Quelle: Google Alkohol News, 24.6.11) welt.de, 23.6.11

Alkohol-Kontrollen auf der Kieler Woche – 24. Juni 2011
Als Oberkommissar Sven Petersen den Jungen wenige Meter vor sich wiedersieht, verfinstert sich seine Miene. Angelogen zu werden, das mag er nicht. Drei, vier schnelle Schritte, und er hat den Jungen eingeholt. “Na, das ist wohl doch dein Rucksack”, sagt er brummig, während der Junge den Polizisten erschrocken ansieht.
Der Rucksack, den er auf dem Rücken trägt, ist mit einem Sixpack Bier und einer Flasche Likör gefüllt. Erst 20 Minuten vorher hatte Petersen den Ausweis des Jungen kontrolliert: 15 Jahre ist er alt, Alkohol damit eigentlich tabu. Der Rucksack, der bei der Kontrolle auf dem Boden gelegen hatte, gehörte da noch – natürlich – einem der Freunde. Und der war – na klar – schon 18. … (Quelle: Google Alkohol News, 23.6.11) welt.de, 22.6.11

D: Maßnahmen zur Vermeidung alkohol- und tabakbedingter Schäden in der Schwangerschaft – 24. Juni 2011
Neues FAS-Projekt soll Prävention optimieren.
In diesem Gemeinschaftsprojekt von DISuP, SkF und SKM wird eine bessere Vernetzung der Anlaufstellen für schwangere Frauen und für Menschen mit problematischem Substanzkonsum erprobt. Von zentraler Bedeutung sind hierbei die Suchthilfe und die Schwangerschaftsberatungsstellen. Das primäre Ziel des Projekts ist es bei schwangeren Frauen problematischen Alkohol- und Tabakkonsum rechtzeitig zu erkennen, damit ihnen adäquate Hilfe ermöglicht wird ohne sie zu stigmatisieren oder zu verurteilen. … (Quelle: Google Alkohol News, 23.6.11) uni-protokolle.de, 22.6.11

D: Politik will Alkohol aus den Stadien verbannen – 21. Juni 2011
Die Probleme mit gewaltbereiten Fußballfans beschäftigt mal wieder die Politik. Auf der Innenministerkonferenz wird über ein generelles Alkoholverbot, auch für die An- und Abreise zu den Spielen, beraten.
In der abgelaufenen Saison kam es in den Stadien, aber auch im Anschluss an die Spiele, zu teils heftigen Ausschreitungen gewalttätiger Fans sowie Zusammenstößen mit der Polizei. Die Politik befürchtet eine weitere Zunahme an Gewalt und hat dabei vor allem die kommende Saison in der 2. Bundesliga im Blick. …(Quelle: Google Alkohol News, 21.6.11) sportschau.de, 20.6.11

Hannover: Polizei greift 37 betrunkene Kinder auf – 20. Juni 2011
Die Polizei hat bei einer Sonderkontrolle in Hannovers Innenstadt 37 betrunkene Minderjährige aufgegriffen. 17 von ihnen wurden vorübergehend in Obhut genommen, 12 ihren Eltern übergeben. Am tiefsten ins Glas geschaut hatte ein 17-Jähriger, bei dem ein Atemtest 2,69 Promille ergab. Eine 16-Jährige hatte 2,51 Promille Alkohol im Blut. (Quelle: Google Alkohol News, 20.6.11) bild.de, 19.6.11 siehe auch ausführlich: welt.de, 20.6.11

Hannover: Gaststätten wollen gegen Jugendgewalt vorgehen – 19. Juni 2011
Betreiber von Bars und Diskotheken in Niedersachsen wollen stärker gegen Gewalt von Jugendlichen vorgehen. Es gehe vor allem darum, den Alkoholkonsum einzudämmen, weil die Gewaltbereitschaft mit dem Alkoholpegel steige, sagte Renate Mitulla vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Hannover. Derzeit laufe die Kampagne «Alkohol, nur wenn’s Recht ist», die Jugendlichen mit Plakaten und Schulungen zeigen solle, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben könne, sagte die Dehoga-Geschäftsführerin. … (Quelle: Google Alkohol News, 19.6.11) bild.de, 18.6.11 Kommentar: Mit Plakaten ist da nichts zu machen. Mit weniger Alkohol schon. Aber das heisst weniger Gewinn.

D: Schnapsverkauf an Kinder schreckt in Villingen-Schwenningen auf – 18. Juni 2011
Das städtische Bürgeramt ging in den letzten Wochen mit minderjährigen Testkäufern für Alkohol und Tabak auf Tour. Dabei wurden 55 Einzelhandelsbetriebe im Stadtgebiet kontrolliert. Die Altergrenzen für den Verkauf der Waren wurden jedoch oftmals einfach ignoriert.
….Trotz einer bundesweit umfangreichen Aufklärung und Prävention zu diesem Thema verkauften 62 Prozent der überprüften Betriebe Alkohol oder Zigaretten an Minderjährige. Im Bereich der Lebensmittelgeschäfte lag der Anteil sogar bei 69 Prozent, …(Quelle: Google Alkohol News, 18.6.11) suedkurier.de, 17.6.11
unser Online-Kommentar: Erfreulich, dass die meisten Kommentatoren die Testkäufe unterstützen und die large Handhabung kritisieren. Als Strafmassnahmen würde sicher …

D: Alkoholisierter Kirschkernspucker fiel vom Balkon – 17. Juni 2011
Kirschkernweitspucken – eigentlich ganz harmlos. Nicht jedoch, wenn man auf dem Balkon im dritten Obergeschoss steht und reichlich Alkohol konsumiert hat. Ein 44-Jähriger aus Ehrenfeld hätte das fast mit dem Leben bezahlt. Das Spuck-Duell: Der 44-Jährige wollte einem Nachbarjungen (12) beweisen, dass er es besser kann. Er holte Anlauf, verlor dabei jedoch das Gleichgewicht – und stürzte kopfüber in die Tiefe. Der 44-Jährige blieb regungslos auf dem Rasen am Alpenerplatz liegen, seine Freundin rief den Notarzt. Der Junge erlitt einen leichten Schock. (Quelle: Google Alkohol News, 17.6.11) express.de, 16.6.11

DRUID-Abschlusskonferenz in Köln – 16. Juni 2011
Eine konstant hohe Zahl von Verkehrsunfällen kann auf psychoaktive Substanzen zurückgeführt werden. Das EU-Projekt DRUID (Driving under the influence of alcohol, drugs and medicines) untersucht seit 2005 die Verbreitung verschiedener Substanzen im Straßenverkehr und deren Einfluss auf die Verkehrssicherheit sowie mögliche Sicherheitsmaßnahmen und neue Forschungsmethoden.
Am 27. und 28. September 2011 findet die Abschlusskonferenz in Köln statt, zu der mehr als 300 internationale Teilnehmer erwartet werden. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) dvr.de, 15.6.11

D: Sportjugend überzeugt mit Anti-Alkohol-Projekt – 15. Juni 2011
Niederwangen / sz Bereits zum siebten Mal ist der Lotto-Sportjugend-Förderpreis vergeben worden. Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Europa-Park wurden 125 Sportvereine für ihre vorbildliche Jugendarbeit geehrt. 424 Vereine aus ganz Baden-Württemberg hatten sich um die Auszeichnung beworben. Die Sportgemeinde Niederwangen erzielte mit ihrer Aktion „Low Alc – Max Fun“ im Bereich Donau-Oberschwaben den Gruppensieg und erhielt eine mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) schwaebische.de, 14.6.11

Bier, Schnaps und Cocktails: Bei diesen Spielen sorgt Alkohol für Spaß – 13. Juni 2011
Ein Mafia 2-Leben ohne Schnaps, eine Mass Effect 2-Bar ohne alkoholhaltige Cocktails und ein The Witcher 2-Geralt ohne Met: Undenkbar! Wir zeigen euch heute Spiele, in denen der Alkohol zum guten Ton gehört.
In Spielen schlagen wir gerne über die Stränge. Sei es bei Schießereien, beim Rasen oder beim Thema Alkohol. Viele PC-Spiele wie Mafia 2, The Witcher 2 oder GTA 4 bieten als spaßiges Extra die Möglichkeit, sich zu betrinken – in vielen Fällen sogar richtig! Besucht man als Niko Bellic in Grand Theft Auto 4 die Kneipe und lässt es sich so richtig gut gehen, rächt es sich spätestens beim Autofahren. Hier bringt es nichts, in der Realität vor dem Bildschirm nüchtern zu bleiben: Wilde Kameraschwenks und großzügige Ausfalltritte des Hauptcharakteres beim Verlassen der Bar sorgen für ein authentisches Trunkenheits-Gefühl. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.6.11) pcgames.de, 11.6.11 Kommentar: Im wirklichen Leben hört der Spass oft sehr schnell auf.

A: Einigung beim Jugendschutz lässt auf sich warten – 12. Juni 2011
Wien – Beim Vorhaben, die unterschiedlichen Jugendschutzbestimmungen in den Bundesländern zu vereinheitlichen, gibt es nach wie vor keine Einigung. Zuletzt gab es noch Vorbehalte in Kärnten und Vorarlberg dagegen, dass Ausgehen ab 16 Jahren zeitlich unbegrenzt erlaubt sein soll. In Kärnten pocht man darauf, dass das “scharfe” Jugendschutzgesetz des Landes beibehalten wird. Für Oberösterreich herrscht außerdem noch Klärungsbedarf in Sachen Alkohol und Rauchen. Aus dem Burgenland heißt es, eine Konsensfindung sei zum Teil “sehr schwierig”. … (Quelle: Google Alkohol News, 12.6.11) derstandard.at, 11.6.11

D: Das alte Branntwein-Monopol läuft aus – 12. Juni 2011
Landwirt Ludwig Renner im Allensbacher Ortsteil Kaltbrunn bekommt Besuch: Ein großer Lastwagen mit einem glänzenden Edelstahltank fährt vor seinem Hof vor. Zwei Männer, ausgerüstet mit Waage und Laptop, steigen aus und kaufen den Landwirten der Umgebung Alkohol ab, den diese im Laufe des Jahres gebrannt haben.
Schnapsbrenner können ihren Alkohol nur noch bis 2017 zum subventionierten Monopolpreis verkaufen. Danach müssen sie selbst vermarkten – oder die Produktion einstellen.… (Quelle: Google Alkohol News, 12.6.11) suedkurier.de, 11.6.11 mit unserem Online-Kommentar: Ein Branntweinmonopol sollte dazu dienen, den Konsum zu verringern. Statt subventioniert sollte Alkohol stärker besteuert werden, damit die alkoholbedingten Schäden gedeckt werden. Wenn der Staat richtig besteuern würde, könnte er damit auch die Prävention bezahlen. Auch besser wäre, wenn er Verhältnisprävention betreiben würde, statt unnütze Verhaltensprävention wie bisher meistens.

F: Bürgermeister verbietet deutsches Massenbesäufnis – 11. Juni 2011
Am Stausee Lac de Madine wurden in den vergangenen Jahren “astronomische Mengen an Alkohol” konsumiert. Das will der zuständige Bürgermeister ändern.
Ein für das Pfingstwochenende geplantes Massenbesäufnis junger Deutscher in Frankreich ist von den örtlichen Behörden verboten worden. In den vergangenen Jahren hätten die bis zu 3000 Teilnehmer den traditionellen Treffpunkt am Stausee Lac de Madine rund 100 Kilometer entfernt von Saarbrücken als Müllplatz hinterlassen, sagte der zuständige Bürgermeister Sylvain Denoyelle am Freitag. Zudem sei die Sicherheit der jungen Leute nicht gewährleistet.
„Das ganze war zuletzt ein riesiges Besäufnis mit astronomischen Mengen an Alkohol“, sagte der Vertreter der lothringischen Gemeinde Nonsard-Lamarche. Es habe auch nie einen Organisator gegeben, der für irgendetwas zur Verantwortung habe gezogen werden können. (Quelle: Google Alkohol News, 11.6.11) welt.de, 10.6.11 Kommentar: Wie wird er das Verbot durchsetzen?

App Store: Apple entfernt Alkohol-Apps – 11. Juni 2011
Warnhinweise über Alkoholkontrollen der Polizei von iPhone-Apps wird es bald nicht mehr geben. Die Verbannung aus dem App Store ist eine Reaktion des Unternehmens aus Cupertino auf eine Forderung von US-Politikern.
Apps wie Trapster warnen Smartphone-Nutzer über Radar- und Laserfallen, Rotlicht-Kameras und Geschwindigkeits-Kameras und nehmen auch Hinweise aus der eigenen Community auf. Zu den Hinweisen gehören offenbar auch Informationen über mögliche Alkoholkontrollen. Doch damit dürfte es bald vorbei sein. Macrumors berichtet, dass Apple Apps, die über mögliche Alkoholkontrollen aufklären, aus dem eigenen Software-Einkaufsladen verbannen möchte. … (Quelle: Google Alkohol News, 11.6.11) netzwelt.de, 10.6.11

Bekenntnisse eines Werbers: Smart, humorvoll und sexistisch – 10. Juni 2011
Sie verkaufen Alkohol an Kinder, ihre Seele an Firmen und Frauen für dumm – aber sie verlieren nie ihren Humor: Manche Werber brauchten dafür allerdings drei Martini und anderthalb Gramm Kokain. Im Zuge der Begeisterung für die Serie “Mad Men” wird ein Report aus der Werbewelt der Sechziger neu aufgelegt. … (Quelle: Google Alkohol News, 10.6.11) sueddeutsche.de, 9.6.11 Kommentar: Die Politik verschliesst die Augen noch immer.

D: Festival des Sports geht mit gutem Beispiel voran – 10. Juni 2011
Geisenfeld (GZ) An den drei Festivaltagen wird im Bereich der Bewegungsinseln kein Alkohol ausgeschenkt, und der Raum vor der Stadtpfarrkirche wird im Zuge der Aktion „Alkohol? Kenn dein Limit“ zu einem Eventareal.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) begleitet die Festivals des Sports und wird auch in Geisenfeld mit ihrer Aktion „Alkohol? Kenn dein Limit“ mitmachen, bei der sie vom Verband privater Krankenkassen unterstützt wird. Das Eventareal vor der Kirche wird sich drei Tage lang in einem attraktiven Plower-Power-Design samt Hippiebus präsentieren. Vor allem junge Besucher ab 16 Jahren will man animieren, ihr Limit sportlich auszutesten – ob beim Klettern an der Boulderwand oder bei verschiedenen Spiel- und Mitmachangeboten. Wie sich der Konsum von Alkohol auf die Wahrnehmungs-, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit auswirkt, können die Jugendlichen im Rauschbrillenparcours erleben. (Quelle: Google Alkohol News, 10.6.11) donaukurier.de, 9.6.11

A: So wird der Alkohol ausgebremst – 9. Juni 2011
Der Unfall einer Obersteirerin, die mit 1,8 Promille Alkohol im Blut einen Schulbus mit sechs Kindern lenkte, hätte weit schlimmer enden können. Mit einem Alkolock wäre er hingegen gar nicht passiert, denn er hätte die Frau an der Fahrt mit dem Kleinbus gehindert. Das System wird derzeit erprobt, findet aber nicht nur Zustimmung. Alkolock? Das System machte zuerst in Schweden Karriere. … (Quelle: Google Alkohol News, 9.6.11) kleinezeitung.at, 8.6.11 unser Online-Kommentar: Erprobtes System: Das System funktioniert. In den USA gibt es eine Studie dazu. Weiter warten kostet nur Menschenleben. …

D: Schlägerei auf S-Bahnhof: Verdächtiger in Haft – 8. Juni 2011
Nach der tödlichen Herrentagsschlägerei in Rostock ist gegen den 24-jährigen mutmaßlichen Haupttäter am Freitag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Der junge Mann soll das 44 Jahre alte Opfer mit einem massiven Faustschlag gegen den Kopf schwer verletzt haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann stürzte daraufhin zu Boden und verlor das Bewusstsein. Er starb wenig später im Krankenhaus…. (Quelle: Google Alkohol News, 8.6.11) ostsee-zeitung.de, 3.6.11

D: OV: Kaum Gewalt, viel Alkohol – 5. Juni 2011
Jugendliche im Emsland – und generell in den norddeutschen Landkreisen – sind weniger gewalttätig als in der übrigen Republik. Das besagt eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Eine gute Nachricht. Das Leben in den Vereinen, die kirchliche Prägung der Region – all dies wirkt sich positiv aus. Diese Erkenntnis ist nicht neu, eigentlich das Normale. Nur nicht mehr in der scheinbar immer schneller tickenden Zeit. In dieser ist es eine Top-Meldung. Eigentlich schon wieder pervers.
Auch die zweite Meldung überrascht nicht. Jugendliche aus der Region trinken häufiger Alkohol als ihre Gleichaltrigen in Hamburg oder München. Nur die Begründung der Kriminologen erschreckt: Weil es dort Geselligkeit gebe, würde sich die Jugend volllaufen lassen. … (Quelle: Google Alkohol News, 5.6.11) presseportal.de, 4.6.11

D: Hessischer Wirtschaftsminister plant Verbot von Alkohol-Partys in Gaststätten – 4. Juni 2011
Mit einem Verbot von Alkohol-Partys in Gaststätten will Hessen den Jugendschutz verbessern und gegen die vor allem bei jungen Leuten beliebten Saufgelage vorgehen. Den Wirten soll mit einem Bußgeld von 10 000 Euro und sogar mit dem Entzug ihrer Betriebserlaubnis gedroht werden, wenn sie sogenannte Flatrate-Partys oder ähnliche Billig-Angebote machen und ihre Gäste damit zu übermäßigem Alkoholkonsum animieren. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.6.11) bild.de, 3.6.11

D: Wangerland: Nur ein Geschäft verweigert 15-Jähriger Alkohol – 2. Juni 2011
Zehn von elf getesteten Geschäften im Wangerland haben einer 15-Jährigen alkoholische Getränke verkauft. Das ist das erschreckende Ergebnis von Testkäufen.
Das Jugendamt des Landkreises, das Ordnungsamt der Gemeinde Wangerland sowie die Polizei hatten in den Abendstunden gemeinsam mit der Testkäuferin elf Geschäfte besucht, darunter Supermärkte, Drogerien, Kioske und Tankstellen. Die überwiegende Zahl der Verkäufer verzichteten ganz auf die Vorlage des Ausweises, anderen war die Altersangabe auf dem vorgezeigten Ausweis offenbar egal: Sie verkauften dennoch Alkohol – Sechserträger Bier oder bierhaltige Getränke – an die 15-jährige Schülerin. Zehn von elf Läden sind auf diese Weise aufgefallen. … (Quelle: Google Alkohol News, 2.6.11) nwzonline.de, 1.6.11 Kommentar: 91% sind auch für erstmalige Kontrollen ein “Spitzenergebnis”. Leben die Verkäufer auf dem Mond? Da helfen nur massive “Quittungen” und weitere Testkäufe.

Köln: Grüne wollen Alkohol-Werbung an Karneval verbieten – 1. Juni 2011
Bekommt Köln eine Plakat-Prohibition? Die Grünen machen jetzt den ersten Anlauf. In der Bezirksvertretung Innenstadt beantragen sie, dass die Kölner Außenwerbung während der Karnevalstage auf Werbung für alkoholischen Produkte verzichten soll.
„An diesen Tagen sind Jugendliche durch Alkohol besonders gefährdet“, so Fraktionschefin Roswitha Berscheid. Und all die Bemühungen der Stadt gegen den Missbrauch würden durch Alkohol-Werbung „konterkariert“. So plakatiert Köln etwa für die Aktion „Keine Kurzen für die Kurzen“. (Quelle: Google Alkohol News, 1.6.11) express.de, 31.5.11 Kommentar: Die grössere Alkoholwerbung bietet da wohl die Erwachsenen-Gesellschaft.

Hamburg: HVV: Alkoholverbot gilt ab September – 1. Juni 2011
In Hamburgs Bussen und Bahnen darf künftig kein Alkohol mehr getrunken werden. Dass das Verbot kommt, war schon seit Längerem klar, nun gibt es einen Termin: Vom 1. September an ist das “Wegbier” tabu. Im ersten Monat würden noch keine Strafen erhoben, teilte der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) am Dienstag mit. Wer jedoch danach beim Trinken oder mit geöffneten Alkohol-Flaschen oder -Dosen erwischt wird, muss 40 Euro zahlen.
Weiterhin getrunken werden darf in Hadag-Fähren und Bahnen des Regionalverkehrs, welche die HVV-Grenzen in Richtung Schleswig-Holstein überschreiten. Dazu zählen die Nord-Ostsee-Bahn, die Nordbahn und DB Regio. (Quelle: Google Alkohol News, 31.5.11) ndr.de, 31.5.11

FORSCHUNG

Süssgetränke mit Nebenwirkungen – 26. Juni 2011
Einer Studie am Universitätsspital Zürich zur Folge führen schon geringe Zuckerdosen in Süssgetränken (Fructose, Glukose) zu nachweisbaren Veränderungen im Blut, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Der Zusammenhang sei erstmals kausal bewiesen. (Quelle: American Journal of Clinical Nutrition, Online am 15.6.11) Kommentar: Eine weitere Möglichkeit, warum Abstinenten gegenüber Alkoholkonsumenten bei Herzkrankheiten schlechter abschneiden. Sie trinken mehr solche Süssgetränke.

Rotwein: Gesunde Inhaltsstoffe im Labor nachgebaut – 24. Juni 2011
Analysen natürlicher Wirkstoffe scheitern oft daran, dass keine ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen. US-amerikanischen Wissenschaftlern ist es jetzt erstmals gelungen, einige komplexe Substanzen aus Rotwein im Labor zu synthetisieren, um sie in der medizinischen Forschung einzusetzen. Bisher konnten diese Stoffe nur sehr aufwendig aus Weintrauben isoliert werden, wie die Fachzeitschrift «Nature» in ihrer aktuellsten Ausgabe (doi:10.1038/nature10197) berichtet. Der Durchbruch in der Organischen Chemie macht es unter anderem möglich, das Geheimnis des sogenannten Französischen Paradoxons zu untersuchen: Woran liegt es, dass die Franzosen relativ wenig Herzkrankheiten haben, obwohl sie viel Rotwein trinken und häufig fett essen? … (Quelle: NetDoktor News, 24.6.11)

Eltern sollten 12-Jährige auch nicht unter Aufsicht Alkohol trinken lassen – 15. Juni 2011
Wenn Eltern ihren Teenagern schon mit etwa 12 Jahren erlauben, in ihrer Gegenwart Alkohol zu trinken, trägt das nicht zum selbstverantwortlichen Umgang mit Alkohol bei. Dies zeigen zwei Untersuchungen, die in der Mai-Ausgabe des Journals of Studies on Alcohol and Drugs vorgestellt wurden. “Die Studien belegen, dass Eltern sich nicht als Kumpel verhalten und mit ihren Kindern Alkohol trinken sollten. Dass sie dadurch den Konsum überwachen könnten, ist ein Irrtum”, warnt Dr. Matthias Brockstedt, Suchtbeauftragter des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ). Kinder brauchen laut den Wissenschaftlern in Bezug auf Alkohol klare Grenzen, insbesondere dann, wenn Alkohol im Haushalt verfügbar ist. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.6.11) Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) verbaende.com, 14.6.11

Gesunder Gerstensaft: Alkoholfreies Weißbier stärkt Marathonläufer – 10. Juni 2011
Ein Marathonlauf bedeutet enormen Stress für den Körper: Entzündungsprozesse werden angekurbelt, dass Immunsystem schwächelt und die Athleten sind anfälliger für Erkältungen. Der tägliche Konsum alkoholfreien Weißbiers kann diese negativen Effekte abschwächen, zeigt eine Münchner Studie. Sie soll im Januar in der Fachzeitschrift “Medicine & Science in Sports & Exercise” (MSSE) veröffentlicht werden.
Dazu untersuchten Sportmediziner der TU München 277 Probanden drei Wochen vor und zwei Wochen nach dem München Marathon 2009. Ein Teil der Teilnehmer hatte täglich 1,5 Liter “echtes” alkoholfreies Weizenbiers getrunken, die andere Hälfte erhielt ein Placebo, das ebenso aussah und schmeckte, aber keine Phenole enthielt. Diese Pflanzenwirkstoffe fangen unter andrem freie Radikale im Körper ab, die während großer Stressbelastung vermehrt entstehen und Zellschäden verursachen. … (Quelle: netdoktor.de, 9.6.11)

D: Anwesenheit trotz Krankheit doppelt so teuer wie Fehlzeiten – 8. Juni 2011
München – Die deutsche Volkswirtschaft verliert mit 225 Milliarden Euro jährlich rund ein Zehntel des Bruttoinlandproduktes durch kranke Arbeitnehmer. Der durch reine Fehlzeiten bedingte Betrag von 1.197 Euro pro Mitarbeiter und Jahr erfasst dabei nur rund ein Drittel dieser Kosten.
Der erheblich höhere Teil entsteht dadurch, dass Arbeitnehmer trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen (Präsentismus). Ihre eingeschränkte Einsatzfähigkeit vermindert die Arbeitsqualität, erhöht die Fehleranfälligkeit und Anzahl von Unfällen. Das berichtet die Strategieberatung Booz & Company aufgrund einer Studie für die Felix Burda Stiftung…. (Quelle: aerzteblatt.de, 7.6.11) unser Online-Kommentar: Eine kürzliche schweizerische Untersuchung kam auf 2% alkoholbedingte Personalkosten, 14’000 Franken pro Person, total eine Milliarde. Diese Studie hier legt nahe, dass diese Kosten weit höher sind wegen des Präsentismus. …Ein anderes, unverständliches Kapitel ist die Komplizenschaft der Wirtschaft mit der Alkoholindustrie. Mindestens in der Schweiz bekämpfen die Wirtschaftsverbände seit jeher jede wirksame Alkoholprävention. Dabei würden ihre Betriebe damit nur gewinnen. Die Aktionäre sind blind und taub.

Berauscht: Alkohol schädigt Gehirn sofort – 1. Juni 2011
Ein Gläschen in Ehren, kann niemand verwehren? Das Gehirn sieht das wohl anders. Selbst geringe Mengen Alkohol schädigen das Gehirn sofort, wenigstens aber nicht dauerhaft. Dies ergab die aktuelle Studie einer chinesischen Forschungsgruppe. Von ihren Ergebnissen berichteten die Wissenschaftler auf dem 21. Jahreskongress der Europäischen Neurologen-Gesellschaft (ENS) in Lissabon.
Teilnehmer der Studie waren junge, gesunde Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. Die Freiwilligen wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder ein Placebo, eine geringe Alkoholdosis oder hohe Alkoholmengen. Wie der Alkoholkonsum sich aufs Gehirn auswirkte, wurde mittels Magnetresonanztomografie untersucht. … (Quelle: netdoktor.de, 31.5.11)

Kategorie: Allgemein, Newsletter | Keine Kommentare »

Newsletter April 2011 – d -

Samstag 30. April 2011 von htm

www.alkoholpolitik.ch Newsletter April 2011 (per 30.04.11)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Newsletter im 10. Erscheinungsjahr der Webseite unterbreiten zu dürfen und hoffen, dass er für Sie nützlich ist. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, sind wir für Ihr Feedback dankbar, und wir werden deren technische Umsetzung gerne versuchen. Wir haben nur noch wenige Unterteilungen vorgenommen und eine kleine Auswahl mit gekürzten Meldungen getroffen. Mit Hilfe der Links in den Ueberschriften, können Sie die ausführlichere und verwandte Meldung leicht finden. Um den Newsletter weiter zu kürzen, haben wir zwei getrennte Ausgaben nach den Sprachen Deutsch und Englisch verfasst. Wir würden uns über ein Feedback freuen, ob diese Form für Sie nützlich ist. Auf der Webseite finden Sie weitere Kapitel, z.B. Leserbriefe, Interventionen, Zitate. In der englischen Abteilung sind mehrheitlich Artikel notiert, die in der deutschen Version nicht  vorhanden sind. Es lohnt sich, auch dort zu stöbern.

Bitte überprüfen Sie, ob unsere Adresse in der Liste der akzeptierten Adressen enthalten ist, damit Ihr Spam-Filter unsern Newsletter nicht zurückweist.

4240 Eintragungen in 143 Kategorien 

mit 10’668 Schlagwörtern seit 1.1.2009; Online seit August 2001.

Sollten Sie den Newsletter nicht mehr zu erhalten oder ihn für jemand anderen zu bestellen wünschen, senden Sie bitte eine kurze Mitteilung an htmeyer(at)alkoholpolitik.ch

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer

—————————————————————–

Begleitbrief zum versandten Newsletter

Dieser Monat brachte eine dramatische Wende in der wissenschaftlichen Beurteilung der gesundheitlichen Aspekte in Bezug auf den Konsum alkoholischer Getränke: Eine grosse EU-Studie zeigte, dass bereits kleine Mengen kebsfördernd sein können. Eventuell vorhandene gesundheitliche Vorteile bei Herzkrankheiten würden damit bedeutungslos. Gleichzeitig wird immer klarer, dass diese angeblichen Vorteile bei Herzkrankheiten mit immer grösseren Fragezeichen zu versehen sind.

In der Schweiz hat sich nun die lang erwartete Wende eingestellt, indem endlich die grösste Nicht-Boulevard-Zeitung, der Tages-Anzeiger, die lange Alkohol-Präventions-Abstinenz aufgegeben und zwei grosse Artikel gebracht hat, den zur Krebsstudie, mit grossem Cartoon auf der Titelseite. Die Neue Zürcher Zeitung hat immerhin nach 14 Tagen meinen Leserbrief abgedruckt, die Krebsstudie wartet immer noch auf Erwähnung. Auch wenn immer wieder mit alkoholfreundlichen Artikeln eine Art Ausgewogenheit demonstriert wird, ist doch zu hoffen, dass nun wenigstens eine Diskussion möglich wird.

——————————

Ausblick
Nach vollendetem zehnten Jahr aktiver Tätigkeit mit meiner Webseite gedenke ich Ende August 2011 die Arbeit in dieser Form einzustellen. Es wird mir schwer fallen, aber ich möchte einiges, das in dieser Zeit zu kurz gekommen ist, vermehrt pflegen und auf Reisen mich auch mal ohne Internetzugang wohl fühlen.
Was nicht heisst, dass ich mich von diesem Thema endgültig verabschieden werde. Z.B. könnte ich mir vorstellen, dass

- jemand vom Fach die Seite in eigener Regie übernehmen möchte und ich gelegentlich mitwirken würde,

- Finanzen von interessierter Seite geboten würden, die eine Professionalisierung der täglichen Kleinarbeit ermöglichten und ich gelegentliche Kommentare und das Know How beisteuern würde

- ich die Seite aufgeschaltet lassen und für gelegentliche Sonderprojekte benützen würde, wobei die Seite als Archiv weitergenutzt werden könnte,

- ich die wichtigsten Meldungen weiterhin verarbeiten und als gelegentlichen kurzen Newsletter weitergeben würde.

Ideen werden gerne entgegengenommen und könnten bis August diskutiert werden.

——————————————————————————————————-

TOP NEWS

WHO: Chronische Erkrankungen die häufigste Todesursache – 28. April 2011
Genf – Rauchen, Bewegungsmangel, Alkohol und Diätfehler sind auch in den Entwicklungsländern für eine steigende Zahl von Todesfällen verantwortlich. Global gesehen sterben zwei von drei Menschen an nicht übertragbaren chronischen Erkrankungen, die vielfach vermeidbar wären. Dies geht aus einem Report der Welt­gesund­heitsorganisation (WHO) hervor, der auf einer Tagung in Moskau vorgestellt wurde.
Im Jahr 2008 sind 57 Millionen Menschen gestorben. Bei 17 Millionen waren kardiovaskuläre Erkrankungen für den Tod verantwortlich, 7,6 Millionen starben an Krebs, 4,2 Millionen an Atemwegserkrankungen und 1,3 Millionen an Diabetes.
Auf diese vier Gruppen entfallen etwa 80 Prozent aller Todesfälle an nicht übertragbaren Erkrankungen, heißt es in dem 164 Seiten umfassenden “Global status report on noncommunicable diseases”. Alle vier Gruppen haben mit dem Rauchen, Bewegungsmangel, Alkohol und Diätfehlern modifizierbare, sprich vermeidbare Risikofaktoren gemeinsam. (Quelle: aerzteblatt.de, 27.4.11)

Ausgetrunken – Benebelte Studien 01.12.2005! – 28. April 2011
Schlechte Nachricht nicht nur für Schluckspechte: Dass Alkohol in Maßen gesund sei, ist offenbar ein Mythos. Liebhabern eines guten Glases Rotwein wird diese Nachricht nicht schmecken: Rod Jackson und seine Mitarbeiter von der Universität Auckland in Neuseeland sagen, dass Alkohol – anders als immer wieder vermutet – keinen schützenden Einfluss auf Herz und Gefäße hat.
In der Ausgabe des Fachmagazins Lancet beschreiben die Mediziner, warum Spirituosen auch in geringen bis mittleren Mengen nicht gesundheitsfördernd sind (Bd.366, S.1911, 2005). “Die Botschaft ist klar”, sagt Jackson: “In keiner Dosis ist der Nutzen des Alkohols größer als der Schaden.”
…So seien beim Vergleich des Gesundheitszustands von gemäßigten Trinkern und Abstinenzlern oft fälschlicherweise auch ehemalige Trinker zu den Abstinenzlern gezählt worden. Dass viele von ihnen das Trinken aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatten und mittlerweile über etliche Krankheiten klagten, erwähnten die Forscher nicht. … (Quelle: sueddeutsche.de, 1.12.05) Kommentar: Wir brachten die Studie am 8.12.05 mit diesem Kommentar: “Es berührt einen eigenartig, aus Forschermund von “verwirrter Forschung” zu hören. Ob damit bezahlte, absichtlich verwirrende Lobbyisten-Forschung gemeint ist? Wir werden ziemlich sicher vergeblich darauf warten, dass diese Untersuchung in unseren Medien grosses Echo findet.” – Wie recht wir hatten. Auch nach 5 1/2 Jahren zögern die meisten Medien, mit der Wahrheit herauszurücken, obwohl neue Studien in die gleiche Richtung weisen.

Jeder fünfte Deutsche hat ein Alkoholproblem – 27. April 2011
Es wird weniger geraucht, aber weiterhin viel getrunken – das ist das Ergebnis des Jahrbuchs Sucht 2011, das die Deutsche Haupt­stelle für Suchtfragen heute in Berlin vorstellte. Geschäfts­führer Raphael Gaßmann nannte die Situation bezüglich des Alkohols „dramatisch“.
„Der Aklkoholverbrauch bleibt entschieden zu hoch, zu riskant, zu folgenreich“, erklärte er. Die Hauptstelle ging davon aus, dass jeder fünfte Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren ein Alkohol­problem habe. Zwar ging die jährlich konsumierte Menge reinen Alkohols leicht zurück, doch falle diese Entwicklung „zu gering“ aus, um Gesundheitsschäden zu vermeiden.
Der Hauptstelle für Suchtfragen zufolge ist die Anzahl an Alkoholvergiftungen zwischen 2000 und 2009 um fast 112 Prozent gestiegen. Besonders dramatisch fällt die Entwicklung mit einem Plus von etwa 194 Prozent in der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen aus. (Quelle: aerzteblatt.de, 26.4.11) Kommentar: Die Regierung hat ein Alkoholproblem und tut nichts Wirksames dagegen. (Die Bierbrauer sind natürlich mit den Forderungen der DHS nicht einverstanden und beten wieder ihre falschen Behauptungen herunter.)

«Moderater Alkoholkonsum hat keinen lebensverlängernden Effekt» – 20. April 2011
Epidemiologe Jürgen Rehm sagt, auf das tägliche Glas Wein oder Bier zu verzichten, könne sinnvoll sein. (Interview)
Herr Rehm, für viele überraschend, zeigte kürzlich eine grosse Studie, dass selbst moderates Trinken von Alkohol das Krebsrisiko erhöht (TA vom 14. 4.). Ist dieser Zusammenhang gesichert, oder gibt es dazu noch eine Debatte?
Der Zusammenhang kann heute als gesichert gelten. Die International Agency for Research on Cancer (IARC) in Lyon ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, die sich ausschliesslich mit Krebs und Risikofaktoren für Krebs beschäftigt. Sie hat den Konsum alkoholischer Getränke ohne Wenn und Aber als Kausalfaktor für bestimmte Krebsarten klassifiziert. Im Bericht von 2010 wird ausdrücklich festgehalten, dass es dabei keinen Schwellenwert gibt. Das heisst, dass jeder Konsum von Alkohol mit einem bestimmten Risiko behaftet ist. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.4.11) Kommentar: Freude herrscht! Der Tages-Anzeiger hat den Einstieg ins Thema gefunden und recherchiert. Jürgen Rehm ist einer der führenden Wissenschafter auf diesem Gebiet mit Verbindung zu Zürich. Wir haben ihn schon mehrmals erwähnt. Dürfen wir annehmen, dass unser ständiges Drängen mit Newsletter, Webseitenkommentaren und Leserbriefen zu dem positiven Umschwung beigetragen haben? Vielleicht auch, dass der Konkurrent NZZ trotz grossen Wertedeklamationen noch immer in Abwarteposition verharrt? Egal, Hauptsache, eine gute Basis ist gelegt. Päventive Gedanken müssten eigentlich automatisch folgen. Die kommende nationale Dialogwoche und das neue Alkoholgesetz wären passende Aufhänger. Aber bitte kritisch!

CH: Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund – 14. April 2011
Kommentar: Grosse Freude herrscht!! Der Tages-Anzeiger, die grösste Nicht-Boulevard-Tageszeitung der Schweiz, bringt heute auf der halben Titelseite und auf zwei Dritteln der Wissen-Seite die grosse EU-Krebsstudie, über die wir hier berichtet haben. Im englischen Teil berichteten wir hier, mit dem Link auf den Studienbericht im British Medical Journal.
Die Titelseite ist halb gefüllt mit einem Cartoon des hauseigenen Cartoonisten SCHAAD und auch der Titel sagt alles. Bemerkenswert ist, dass der Tages-Anzeiger wie auch die übrige schweizerische Presse seit der WHO-Resolution im Mai 2010 für eine globale Alkoholstrategie solche Meldungen boykottiert hat. Die deutschen Medien haben sofort reagiert. Jetzt ist zu hoffen, dass auch fundiert über die Aspekte einer wirksamen Alkoholprävention berichtet wird und die andern Medien nachziehen. Die Aktualität mit dem neuen Präventionsgesetz, der Revision des Alkoholgesetzes und der kommenden nationalen Dialogwoche Alkohol wäre ja gegeben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.4.11)

Alkohol wichtige Krebsursache in Deutschland und Europa – 9. April 2011
Einer von zehn Krebsfällen bei Männern und einer von 33 Krebsfällen bei Frauen ist Folge des Alkoholkonsums. Dies ergeben Berechnungen im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 342: d1584).
Die Kalkulationen von Madlen Schütze vom Deutschen Institut für Ernährungs­forschung Potsdam-Rehbrücke basieren zum einen auf den Daten von 363.988 Teilnehmern der EPIC-Studie aus Dänemark, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien. (Quelle: aerzteblatt.de, 04/08/11) unser Online-Kommentar: 10% der Krebsfälle bei Männern sind alkoholbedingt. Davon sind 57% vermeidbar bei Einhaltung der Empfehlungen betr. Trinkmenge pro Tag. Bei den Frauen sind es 3%, davon 81% vermeidbar. D.h. bei den Männern steht der Krebs in 43% und bei den Frauen in 19% der Fälle mit geringem täglichen Alkoholkonsum im Zusammenhang, der als unbedenklich gilt und von der Alkoholindustrie sogar als gesundheitlich positiv propagiert wird.


SCHWEIZ

CH: Vermisster tot im See beim Rütli gefunden – 27. April 2011
BAUEN UR – Karfreitagnacht feiert der junge Maurer aus Bauen UR auf dem Rütli mit Freunden. Jetzt ist klar: Er stürzte in den See. «Kollegen von ihm haben ihn im Wasser entdeckt und die Seepolizei alarmiert», sagt Polizeisprecher Karl Egli von der Kantonspolizei Uri zu Blick.ch. Mit Hilfe von Tauchern sei er geborgen worden. Die Unglücksstelle liegt etwa 500 Meter südlich der Schiffsstation Rütli. Reto stürzte offenbar über eine rund fünf Meter hohe Felswand in den See. … Das Drama begann an einer Saison-Eröffnungsfeier beim Rütli-Wirt. (Quelle: blick.ch, 26.4.11) unser Online-Kommentar: Der erste Kommentar spricht von “realistisch bleiben”. Das Hauptproblem war wohl der Alkohol. In der Innerschweiz so selbstverständlich, dass man gar nicht darauf kommt. Der Wirt wäscht seine Hände in Unschuld, stellvertretend für die vielen Alkohollieferanten, die nie wegen Mitverantwortung bei Unfällen und Todesfällen zur Verantwortung gezogen werden, obwohl gesetzliche Grundlagen vorhanden wären. Hauptsache die Kasse stimmt am Karfreitag-Eröffnungstag.

CH: Kein Alkohol ist auch eine Lösung – 23. April 2011
“Kein Alkohol ist auch keine Lösung” – Prävention Vorbildfunktion, aushalten, Nein sagen, trockenbleiben . . . Warum nur haben Gesunde so wenig Humor? Von Jean-Martin Büttner, im Tages-Anzeiger, 23.4.11. (Nur im Internet-Archiv einsehbar)
Kommentar: Zugegeben, die Alkohollobby hat in den letzten Tagen massiv einstecken müssen. Dass aber bereits zum ziemlich letzten Mittel einer Gegenoffensive gegriffen werden muss, wenn die Argumente ausgehen, überrascht doch etwas: Die Menschen, die möglichst verantwortungsbewusst und gesund leben, der Lächerlichkeit preiszugeben. Ich hoffe sehr, Jean-Martin Büttner wurde zu diesem Artikel gezwungen. Er, der sich intensiv mit dem Raucherproblem befasste und sich gegen das Verleger-Diktat wehrte. Der Artikel ist weit unter seinem Niveau. Von Humor keine Spur. Die Behandlung des Alkoholproblems ist übrigens in der Schweiz, wie oft auch anderswo, ein Trauerspiel. Und wenn dabei Humor vorkommt, dann der: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

CH: Testkäufe in Winterthur: Unglaublich! – 19. April 2011
Gemäss Kurzmeldungen in NZZ und Tages-Anzeiger waren Alkohol-Testkäufe der Stadtpolizei am Freitag in 7 von 10 Läden und Restaurants “erfolgreich”. Die Verantwortlichen wurden verzeigt. Kommentar: Nachdem gerade im Kantonsrat über Test-Käufe debattiert wurde und in Winterthur schon verschiedentlich Testkäufe durchgeführt worden waren, ist dieses Ergebnis schlicht unverzeihlich. Wann werden die Behörden endlich aufwachen und so einschreiten, dass wenigstens Ergebnisse im Landesdurchschnitt erzielt werden?

CH: Nationalrat: Liberale Ladenöffnungszeiten – 15. April 2011
Nationalrat – Sondersession 2011 – Sechste Sitzung – 14.04.11-08h00
09.3938: Motion Hutter Markus. Ladenöffnungszeiten. Symmetrie zwischen Kantonsrecht und Bundesrecht
Mit 104 zu 62 Stimmen stimmte der Nationalrat in namentlicher Abstimmung zu. Die Kantone sollen zukünftig nach eigenem Ermessen ohne Rücksicht auf das Arbeitsrecht die Ladenöffnungszeiten auch nachts und sonntags frei bestimmen können. Das Geschäft geht an den Ständerat. (Quelle: Amtliches Bulletin) Kommentar: Hier müsste nun das neue Präventionsgesetz mit der Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) einschreiten. Eine Haupttriebfeder für die neuen Ladenöffnungszeiten ist der lockende Alkoholverkauf. …

CH: Internet-Gesprächsforum für Kinder alkoholabhängiger Eltern – 14. April 2011
Am Mediengespräch in Bern hat Sucht Info Schweiz ein Gesprächsforum für Kinder alkoholabhängiger Eltern lanciert. Diese erste nationale Internetplattform will möglichst viele betroffene Kinder und Jugendliche erreichen und sie will Synergien zu kantonalen Angeboten fördern.
Mehrere Zehntausend Kinder wachsen in der Schweiz mit einem alkoholabhängigen Elternteil auf. Meist leiden diese Kinder an fehlender Sicherheit, Schuldgefühlen und daran, dass in der Familie die Alkoholkrankheit verleugnet wird. Oft stehen sie mit ihren Gefühlen der Scham, Wut oder Angst alleine da. Im Vergleich zu Kindern aus Familien ohne Alkoholprobleme tragen sie zudem ein sechsfach höheres Risiko, später ein Suchtproblem oder psychische Beschwerden zu entwickeln. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 14.4.11)

CH: Freibier vor Abstimmung an der Uni Fribourg – 14. April 2011
Liebe Studis der SES-Fakultät!
Gerne möchte das Fakultätskomitee (zusammengesetzt aus MECOM und CESES-Mitgliedern) euch zur Vorstellung der Kandidaten für den Repräsentanten der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in der AGEF einladen.
Wir treffen uns Montag den 18.04., ab 16h15 im Auditorium Joseph Deiss.
Dort sponsern die Fachschaften Freibier!
Nachdem wir uns ein bisschen Mut für Fragen und Diskussion angetrunken haben, stellen sich ab 17h00 die Kandidaten, die sich gerne präsentieren wollen, vor. Ihr habt daraufhin alle Gelegenheit die Kandidaten über ihre Ziele und Motivation auszufragen. … – (Quelle: Offizieller Einladungs-Versand) Kommentar: So bringt sich also unsere geistige Elite immer noch in Form. Ob das im Sinn und Geist von Alt-Bundesrat Deiss ist? Solche Akademiker finden sich später in politischen Gremien bis hinauf nach Bern und bestimmen u.a. über unsere Gesundheitspolitik.

CH: “Freiheitliche Werte zur publizistischen Orientierung” – 12. April 2011
Die Neue Zürcher Zeitung bringt auf einer ganzen Seite die bearbeitete Fassung einer Rede des Präsidenten ihres Verwaltungsrates, Konrad Hummler, die er am 9.4.11 vor Aktionariat, Gästen und Mitarbeitern der NZZ-Mediengruppe im Zürcher Kongresshaus gehalten hat.
Die Untertitelung: “Die Medienwelt ist geprägt von der schleichenden Auflösung publizistischer Werteorientierung. Es braucht in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum eine Mediengruppe wie die NZZ, die sich ohne Wenn und Aber zu freiheitlichen Werten bekennt und bereit ist, in diese zu investieren.” ..
Kommentar: Die Medienzaren haben in letzter Zeit immer wieder mit hehren Werte-Deklamationen geglänzt. Geändert hat sich bis jetzt wenig Erkennbares in der Praxis. Denn ….”um Macht und nicht viel anderes …

CH: Frage des Tages: zu viel Prävention? – 12. April 2011
Das vom Gewerbe dämonisierte Präventionsgesetz sieht keine Verbote vor. Aber Gesetze sollen künftig darauf getestet werden, ob sie die Gesundheit gefährden. Die Vorlage kommt heute in den Nationalrat. Was meinen Sie? Tut der Staat bei der Prävention zu viel? Stimmen Sie am Ende des Artikels ab! … (Quelle: Tages-Anzeiger, 12.4.11) Amtliches Bulletin, 12.4.11 Kommentar: Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) sei unnötig, weil ihre Funktion bereits durch die Umweltverträglichkeitsprüfung abgedeckt sei. Schön wär’s. Sie hat bisher jedenfalls keinen Einfluss gehabt.

CH: SVP und Grüne wehren sich gegen Alkohol-Testkäufe – 12. April 2011
Der Zürcher Kantonsrat hat sich dafür ausgesprochen, Testkäufe von Alkohol durch Minderjährige gesetzlich zu regeln. Der Entscheid könnte aber noch kippen. Seit mehr als zehn Jahren führen viele Gemeinden im ganzen Land in Läden und Restaurants Alkohol-Testkäufe durch: …Für eine knappe Mehrheit aus SP, FDP, GLP, EVP und CVP im Zürcher Kantonsrat war deshalb gestern klar: Es braucht dringend eine gesetzliche Grundlage für die Testkäufe. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 12.4.11) unser Online-Kommentar: Testkäufe sind praktisch die einzige Möglichkeit, das Jugendschutzgesetz durchzusetzen. Sie nützen aber nur maximal, wenn Strafen möglich sind. Dass nur die oft gestressten VerkäuferInnen bestraft werden, ist allerdings stossend. Den Profit machen ja die skrupellosen Inhaber. Ob dann die Grünen zustimmen? Oder die FDP wieder abwinkt, die erstaunlicherweise positiv überrascht? (NZZ, 12.4.11) unser Online Kommentar: zusätzlich zum obgen: Es ist natürlich zu hoffen, dass der Bund ebenfalls die im Entwurf des Alkoholgesetzes angekündigte Gesetzesregelung bringt. Leider ist das noch gar nicht sicher, obwohl dies der einzige wirklich positive Mehrwert wäre. (Siehe die Leserbriefe dazu)

CH: Gemeinsam gegen Jugendgewalt – 11. April 2011
Unter dem Namen “Jugend und Gewalt” haben Bund, Kantone, Städte und Gemeinden in Bern ihr gemeinsames Präventionsprogramm für die nächsten fünf Jahre lanciert. Das Bundesamt für Sozialversicherung schreibt in einer Pressemitteilung, das Programm sehe die Vernetzung und Zusammenarbeit, sowie den Wissensaustausch und die Umsetzung von Modellprojekten vor. Die vom Bund zur Verfügung gestellten 5,65 Millionen Franken würden insbesondere für wissenschaftliche Evaluationen von laufenden Präventionsprojekten eingesetzt. Den Fachleuten bereite gegenwärtig besonders das Cyber-Mobbging auf sozialen Netzwerken im Internet und Übergriffe und Vandalismus im öffentlichen Raum Sorgen, wo oftmals der Alkoholkonsum von Jugendlichen Probleme bereite. (Quelle: NZZ, 6.4.11) Bundesamt für Sozialversicherungen

Zitat: Der Journalist ist der Wahrheit und dem Leser verpflichtet – 11. April 2011
Zitat aus: “Der Boulevard führt direkt auf den Marktplatz” im Tages-Anzeiger vom 8.4.11:
Dominique von Burg, Präsident des Presserates hält fest: “Der Journalist ist in erster Linie der Wahrheit und dem Leser verpflichtet. Erst in zweiter Linie seinem Arbeitgeber.” Der Artikelverfasser fährt fort: ” In Zeiten des Strukturwandels und des Personalabbaus ein hehrer Grundsatz. Doch mancher Journalist wird, ob bewusst oder unbewusst, bei der Wahl seiner Themen und der Gewichtung seiner Geschichten auf die Beteiligungsstruktur seines Arbeitgebers Rücksicht nehmen. “Innere Zensur”, heisst das unter Kollegen jeweils entschuldigend.” Kommentar: Neben Strukturwandel und Personalabbau gibt es bekanntlich noch andere Gründe: Korruption, Machtausübung, Volksverdummung, Angst vor der Alkohollobby. Warum nicht online?

CH: Alkohol schützt vor Kürzung nicht – 11. April 2011
Wem die Leistungen der Suva gekürzt wurden, weil er bei der Rauferei verletzt wurde, kann sich nicht darauf berufen, er sei beim Vorfall betrunken und daher nicht voll zurechnungsfähig gewesen. Das Bundesgericht entschied dies im Fall eines Mannes, der mit 2.5‰ Alkohol im Blut verprügelt wurde, nachdem er die Schläger provoziert hatte. Er erlitt ein schweres Schädeltrauma. Trotzdem kürzte die Suva ihre Leistungen um die Hälfte wegen seiner Beteiligung an der Schlägerei. (Urteil 8C_579/2010 vom 10.3.11) (Quelle: NZZ, 8.4.11)

CH: Statt Alkohol gabs Glacé – 9. April 2011
Der Teenie-Star Justin Bieber brachte im ausverkauften Zürcher Hallenstadion die Fans zum Kreischen. Sein Konzert war wie ein gigantischer Kindergeburtstag.
Überall sieht man Nerdbrillen, Zahnspangen und Bieber-Frisuren. Insgesamt 13000 Leute sind gekommen. Eine Mischung aus Popcorn und Erdbeer-Parfüm liegt in der Luft. Eine Fangruppe hat bunte Ballone mitgebracht. Statt Alkohol gibts Glacé, wie bei einem Kindergeburtstag. Ein Vater nimmt seine Tochter auf die Schulter damit sie besser sieht. Vorne balgen sich die Teenager um die guten Plätze. Ihre abgöttische Verehrung für Justin Bieber vereint sie. Der Countdown läuft, die Masse kreischt. … (Quelle: bazonline.ch, 9.4.11) Kommentar: Wäre auch fürs Berner Polit-Theater zu empfehlen. Die Abhängigkeit von der Alkohol-Lobby würde sicher verringert.

CH: Infoset Newsletter April 2011 – 5. April 2011
Informationen zu allen Suchtformen vor allem aus der Schweiz. Hier bestellen.

CH: Ferrari-Raser hatte Fahrdienst für Betrunkene gegründet – 5. April 2011
Drei Personen sassen im Auto, das am Samstagmorgen in eine Wand in Kilchberg stiess: Zwei junge Frauen und der 27-jährige Fahrer. Die 23-Jährige starb auf der Unfallstelle, die 21-Jährige überlebte schwer verletzt. Der Fahrer war laut Polizei stark alkoholisiert. In welcher Beziehung die Insassen stehen, sei noch unklar. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4./5.4.11) Kommentar: Wieder ein junges Leben fahrlässig ausgelöscht. Wen kümmert eine solche, fast täglich erscheinende Meldung, ausser die direkt Betroffenen? Fast alle andern, obwohl als Passivtrinker mitbetroffen, gehen bald zur Tagesordnung über: Man kann ja doch nichts machen! Doch, könnte man, wenn man seine Bequemlichkeit und geistige Trägheit überwinden würde. Ach was, sollen doch die andern! Die Volksvertreter? Die sind mehrheitlich mit der Alkohollobby geistig und /oder materiell verlinkt, d.h. von ihr vereinnahmt. Die Kirchen mit ihrer Nächstenliebe und so? Nein, die haben Angst, Mitglieder zu verlieren oder sind wie die Volksvertreter… Wer denn sonst? Du!

CH: Internetplattform mit Gesprächsforen für Kinder und Jugendliche aus alkoholbelasteten Familien – 4. April 2011
Sucht Info Schweiz lanciert erste nationale Internetplattform mit Gesprächsforen für Kinder und Jugendliche aus alkoholbelasteten Familien
Donnerstag, 14. April 2011, 11 Uhr, Bern, Casino, Herrengasse 25, www.casinobern.ch
Kinder mit einem alkoholabhängigen Elternteil erleben einen schwierigen Familienalltag, ohne Normalität und Sicherheit. Sie tragen ein höheres Risiko, selbst abhängig zu werden. Alkoholprobleme in der Familie sind ein Tabu. Aus Loyalität gegenüber den Eltern sprechen die meisten Kinder mit niemandem über ihre Sorgen, sondern leiden im Stillen. Sucht Info Schweiz will gemeinsam mit ihren Partnern die Isolation dieser Kinder überwinden! Zum zweiten Mal lädt Sucht Info Schweiz die kantonalen Partner zu einer Vernetzungs- und Weiterbildungsplattform ein. … Anmeldung hier.

INTERNATIONAL

D: Polizei kontrolliert junge Diskobesucher – 29. April 2011
Die Krefelder Polizei hat zusammen mit dem Ordnungsdienst am Mittwochabend in der Krefelder Innenstadt Jugendliche kontrolliert. Rund 1200 Jugendliche waren vom ganzen Niederrhein angereist, um gemeinsam in der Königsburg zu feiern.
Drei Jugendliche wurden in Gewahrsam genommen und später ihren Eltern übergeben. Es gab zahlreiche Platzverweise und Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten, falscher Namensangabe und Urkundenfälschung. … (Quelle: Google Alkohol News, 29.4.11) rp-online.de, 28.4.11 unser Online-Kommentar: Die erwähnten Konsequenzen lassen nicht darauf schliessen, dass in Zukunft etwas ändern wird. Die Erwachsenen befürchten, ihr Trinkverhalten würde in Frage gestellt, wenn sie den Jugendschutz durchsetzen würden.

D: Alkohol-Testkäufe: Zu wenige verlangten Ausweise – 27. April 2011
Melle. In den vergangenen Tagen führten Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes gemeinsam mit Polizeibeamten zahlreiche Alkohol-Testkäufe durch, bei denen zwei minderjährige Testpersonen die Hauptrollen spielten.
Die Kontrollen erfolgten an insgesamt 21 Stellen im Einzelhandel, an Kiosken sowie Tankstellen, insbesondere um gerade hier im Vorfeld der 1.Mai-Feiern die Problematik zu verdeutlichen. Die Verstoßquote sank dabei von zuletzt 55 Prozent im Jahr 2010 auf nun 38 Prozent. Als Testkäufer wurden zwei Jugendliche eingesetzt. Sie wurden durch Polizei und Stadtverwaltung so eng begleitet, dass sie selbst nicht gefährdet waren. (Quelle: Google Alkohol News, 27.4.11) noz.de, 26.4.11

Litauen: Simpsons-Aus wegen illegaler Alkohol-Werbung? – 24. April 2011
Wird die Biermarke „Duff“ dem Erfolg der Simpsons etwa zum Verhängnis? Die gelbe Familie erfreut sich ja auf der ganzen Welt großer Beliebtheit – in Litauen könnte ihre Bekanntheit jedoch bald der Vergangenheit angehören.
Laut krone.at hat ein dort ansässiger Verlag den Druck der beliebten Comics einstellen müssen. Der Grund dafür ist das Duff-Bier, welches Homer gern trinkt. In Litauen ist es verboten für Alkohol zu werben und da das Duff-Bier nicht nur im Comic, sondern in einigen Ländern auch real existiert und zum Verkauf geboten wird, hat man dem Media Incognito Verlag eine Geldstrafe aufgebrummt. (Quelle: Google Alkohol News, 24.4.11) promiflash.de, 23.4.11 unser Online-Kommentar:
Da wird massenhaft Unsinn hin und her diskutiert. Das eigentliche Problem interessiert niemand: Kinder und Jugendliche werden durch Fernsehsendungen zum Alkoholkonsum angeregt, man kann auch sagen verführt. …

D: DHS-Newsletter – 22. April 2011
u.a. mit Informationen zur “Alkohol? Weniger ist besser!” Aktionswoche Alkohol vom 21.-29. Mai 2011
www.aktionswoche-alkohol.de  (Quelle: DHS, 21.4.11)

Alkoholverbot im Hauptbahnhof Hannover? – 21. April 2011
Die Bahn plant ein striktes Alkohol-Verbot im Hauptbahnhof Hannover. Das Unternehmen will dazu von seinem Hausrecht Gebrauch machen und Alkohol-Trinker des Gebäudes verweisen. Damit wäre Hannover bundesweit die erste Stadt, in der eine solche Regelung greifen würde. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11) ndr.de, 21.4.11 unser Online-Kommentar: Alkoholkonsum generell hinterlässt Spuren. Beim Individuum und in der Gesellschaft. Bisher hat sich die Gesellschaft weitgehend um die Schäden nicht gekümmert. Der Profit der Industrie durfte nicht in Frage gestellt werden. …

D: Alkohol sorgt für die meisten Führerscheinentzüge – 21. April 2011
Etwa zwei Drittel aller Führerscheinentzüge gehen auf das Konto von Alkoholsündern. Das teilte das Kraftfahrtbundesamt der MZ (Donnerstag-Ausgabe) mit. 2009 wurde 120375 Autofahrern der Führerschein entzogen, 86789 von ihnen hatten zuvor Alkohol oder Drogen zu sich genommen. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11) mz-web.de, 20.4.11 unser Online-Kommentar: Die Zahl der Führerscheinentzüge ist rückläufig. Darüber sind sicher alle froh. Aber so lange viele tausend Entzüge pro Jahr zu verzeichnen sind, kann man nicht zufrieden die Hände in den Schoss legen, sondern muss weiter jede mögliche Massnahme ergreifen, den Alkohol aus dem Verkehr zu ziehen.

D: Umfrage: Mehrheit für Wegfahrsperren bei Alkohol – 21. April 2011
Der Plan der Bundesregierung, elektronische Wegfahrsperren für Alkoholsünder einzuführen, findet in der Bevölkerung offenkundig großen Zuspruch. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris für den Hightech-Branchenverband Bitkom befürworten 37 Prozent der Bundesbürger so genannte “Alcolocks” für Fahrer, die bereits mit Alkohol am Steuer erwischt wurden. Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) würde sogar noch weiter gehen und ist für einen grundsätzlichen Alkoholtest für alle Autofahrer vor jedem Fahrtantritt. (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11) finanznachrichten.de, 20.4.11

D: Wie viel Promille dürfen es sein? – 21. April 2011
Die Regierung hält an der 0,5-Promille-Grenze fest, doch zwei von drei Deutschen sind für ein striktes Alkoholverbot für Autofahrer. Würde das so viel bringen?
Eine ganze Reihe von Gruppen unterstützt die Forderung nach einer schärferen Promille-Regelung. Dazu zählen der Automobil Club Europa (ACE), die Verkehrswacht und die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die Mehrheit der Bevölkerung haben sie dabei hinter sich. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine repräsentative Umfrage, die kürzlich im Auftrag eines Versicherungsunternehmens gemacht wurde. Zwei von drei Befragten sprachen sich dort für ein absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr aus. Vor allem viele Frauen halten demnach die Null-Lösung für richtig. Aber auch bei den Männern sprach sich immerhin noch mehr als jeder Zweite dafür aus. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11)

Die Bundesregierung befürwortet eine Einführung elektronischer Wegfahrsperren für Alkoholsünder auf EU-Ebene. – 21. April 2011
Allerdings sollten sogenannte Alkolocks nicht verpflichtend für alle Autofahrer eingeführt werden, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums am Mittwoch in Berlin. Für bereits wegen Alkohol am Steuer aufgefallene Verkehrsteilnehmer sei eine freiwillige Lösung jedoch sinnvoll. Auch der TÜV unterstützt entsprechende Überlegungen aus den Koalitionsfraktionen von Union und FDP. In anderen EU-Ländern laufen bereits Versuche. (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.11) de.reuters.com, 20.4.11 – tagesschau.de, 20.4.11 Kommentar: Nach einer Untersuchung in den USA ging die Rate der Wiederholungstäter bei 200’000 eingebauten Alkolocks um 67% zurück.

D: Bocholter Discounter verkaufen erneut Alkohol an Minderjährige – 20. April 2011
Erneut sind in Bocholt einzelne Supermärkte und ein Kiosk aufgefallen, weil sie Alkohol und Tabak an Minderjährige verkauft haben. Jugendliche Testkäufer der Stadt erhielten an drei von 15 Verkaufsstellen Waren, die unter den Jugendschutz fallen. … (Quelle: Google Alkohol News, 20.4.11) bbv-net.de, 19.4.11

Alkohol-Verzicht senkt Allergie-Risiko – 20. April 2011
Viele Deutschen leiden gerade jetzt im Frühjahr unter Allergien, zum Beispiel unter dem lästigen Heuschnupfen. Was viele Betroffene nicht wissen: Es gibt Mittel und Wege, um sich zu schützen. Einer der zentralen Ratschläge ist der Verzicht auf Alkohol, wie das „Magazin Reader’s Digest“ berichtet. … (Quelle: bild.de, 19.4.11)

D: Brauerei Riegele stiftet Bayerischen Bierorden – 19. April 2011
Zum 28. Mal nun schon haben Augsburger Brauerei Riegele und Königstreue Augsburg ihren Bierorden gestiftet. Der Bierorden wird jährlich an denjenigen verliehen, der sich um das bayerische Bier und Brauchtum besonders verdient macht. Diesmal wurde Wies’n Wirt Sepp Krätz bedacht. … Auch eine weibliche Ehemalige Bierorden-Trägerin wird erwartet. Es ist die Franziskanerin und Braumeisterin Schwester Doris aus Mallersdorf.
Den Bierorden wird der letztjährige Preisträger Wilhelm Imkamp seinem Nachfolger übergeben. Imkamp ist Theologe und der Wallfahrts-Direktor von Maria Vesperbild. Seine Titel sind der Anzahl viele. Er ist Prälat und darf sich „Monsignore“ nennen. (Quelle: Google Alkohol News, 19.4.11) b4bschwaben.de, 19.4.11 Kommentar: Wurde jemals untersucht, wie oft Alkohol bei den sexuellen Übergriffen in der katholischen Kirche eine Rolle spielte? Ich habe nie etwas darüber gelesen.

München: Keine harten Drinks nach Mitternacht! – 18. April 2011
Sie saufen und raufen: Alkohol ist die Hauptursache für den enormen Anstieg an Straftaten vor und in Münchner Diskotheken
Die gute Nachricht vorweg: München bleibt die sicherste Millionenstadt Europas! Doch angesichts des teils enormen Anstiegs der Straftaten in Diskotheken forderte Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer gestern ein Verkaufs-Verbot von harten Alkoholika zwischen Mitternacht und Morgengrauen.
Die bekannten Münchner Brennpunkte am Maximiliansplatz, am Optimolgelände sowie an der Münchner Freiheit – sie trüben die Kriminalitätsstatistik 2010. Bei den 3987 Gewaltdelikten handelt es sich in vier von fünf Fällen um Körperverletzungen. Alarmierend: Die Ursache Alkohol nahm in den vergangenen zehn Jahren um satte 54 Prozent zu! … (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.11) bild.de, 17.4.11

A: Alkohol- Steuer würde Betriebe ruinieren (wird behauptet) – 16. April 2011
Die geplante Alkohol-Steuer wäre für die Wiener Gastronomen ein Horror-Szenario.
Am Freitag wurde eine neue Studie präsentiert, die zeigt, dass eine 15- Prozent- Steuer auf alkoholische Getränke fatale Auswirkungen auf die Wiener Gastronomie hätte.
“Ich erwarte mir von der Stadtregierung, dass sie allen Überlegungen in Bezug auf eine neue Alkohol- Sondersteuer eine offene und klare Absage erteilt”, sagt Wirtschaftskammer Wien- Präsidentin bei der heutigen Präsentation einer neuen Studie, die erstmals die betriebswirtschaftlichen Folgen einer neuen, 15- Prozent- Steuer auf alkoholische Getränke in der Gastronomie errechnet hat. “Eine neue Sondersteuer wäre für die Wiener Gastronomie betriebswirtschaftlich nicht verkraftbar”, sagt Jank. (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) vienna.at, 15.4.11 Kommentar: Szenario 2 wurde nicht durchgerechnet. Warum nicht? 5% Umsatzrückgang bei Alkoholika liegt wahrscheinlich im Rahmen der normalen jährlichen Schwankungen und ist verkraftbar. Nicht alle dieser 5%-Kunden würden ganz wegbleiben, sondern Alkoholfreies konsumieren. Man müsste auch sehen, wie die Steuerbelastung auf den Endpreis wirkt. …

D: Freiburger Dompfarrer zurückgetreten (nach Alkoholunfall) – 14. April 2011
Der Freiburger Erzbischof hat den eingereichten Rücktritt sofort angenommen. Nach Ostern wird es Gespräche über neue Einsatzmöglichten geben. Das gab die Pressestelle des Erzbistums bekannt. (Wir berichteten hier)
Nach Ostern wird der Zivilpriester mit den Verantwortlichen der Erzdiözese Freiburg über neue Einsatzmöglichkeiten reden.
Bereits im Jahr 2009 schnappte die Schweizer Polizei den Priester betrunken am Steuer und 2007 beschädigte er alkoholisiert drei parkierte Fahrzeuge und beging Fahrerflucht. (Quelle: domradio.de, 14.4.11)

D: Freiburger Dompfarrer baut betrunken Autounfall – 13. April 2011
Bei einer Alkoholfahrt ist der Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel mit seinem Auto nachts auf einem Acker gelandet. Der Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Sein Führerschein wurde eingezogen. Stoffel räumte in einer Erklärung den Vorfall ein. “Das war ein großer Fehler und eine grobe Fahrlässigkeit, das ist mir voll bewusst”, sagte ein sichtlich betroffener Stoffel dem Blatt. (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) welt.de, 12.4.11

Kriminalstatistik: Jeder sechste Straftäter stand unter Alkohol – 9. April 2011
Kriminalitätsstatistik 2010 – insgesamt leichter Rückgang, aber mehr Internetkriminalität. Weniger Kriminalität: Im Landkreis wurden vergangenes Jahr 2950 Straftaten registriert – 232 Fälle weniger als im Jahr 2009. Die Polizei ermittelte 1519 Tatverdächtige. Einer besonderen Betrachtung unterzieht die Kitzinger Polizei die Tatverdächtigen, die unter Alkoholeinfluss standen. Hier ist ein Zuwachs von 15 auf 17 Prozent festzustellen. Das bedeutet: Jeder sechste Straftäter stand unter Alkohol. Bei den Jugendlichen und Heranwachsenden ist die Zahl noch gravierender. War bereits 2009 ein Anteil von 24 Prozent alkoholisiert, stieg die Quote im vergangenen Jahr auf 29 Prozent. (Quelle: Google Alkohol News, 9.4.11) mainpost.de, 8.4.11

A: Länder bei Alkohol einig, im Osten aber weiter Schnaps – 9. April 2011
Ein weiterer Schritt zu einem harmonisierten Jugendschutzgesetz ist getan: Bund und Länder haben sich am Freitag bei der Landesjugend-Referentenkonferenz in Dornbirn auf eine Regelung im Bereich der Alkoholika geeinigt, wobei die östlichen Regionen ausscheren dürfen. Die Frage einheitlicher Ausgehzeiten ist aber weiter offen und soll bis Juni geklärt werden. “Wir sind einen wesentlichen Schritt weitergekommen”, erklärten Familienminister Reinhold Mitterlehner und Staatssekretärin Verena Remler (beide ÖVP) am Freitag zum Abschluss Konferenz. (Quelle: Google Alkohol News, 9.4.11) krone.at, 8.4.11 Kommentar: Ein wahrlich kleiner Schritt. Schnaps ist offenbar kein Alkohol. Während fast ganz Europa das Mindestalter 18 für Schnaps kennt, muss sich der Osten Österreichs eine Ausnahme gewähren.

A: Alkohol ab 16: Länder bremsen Minister – 9. April 2011
Mitterlehner verhandelt heute mit den Ländern über einen „Vertrag“ für einen bundesweit einheitlichen Jugendschutz. Dies bezieht sich auf Ausgehen, Alkoholtrinken und Rauchen.
Der Plan war – und ist – einfach: Jugendminister Reinhold Mitterlehner (VP) will endlich den gesplitteten Jugendschutz in ganz Österreich vereinheitlichen. Sämtliche Regeln zum Ausgehen, zum Alkoholtrinken und Rauchen für Jugendliche bis 18 Jahre sollen gleich werden, so der Ansatz des Ministers. Diesen will er den Ländern heute, Freitag, bei einer Enquete in Dornbirn in Vorarlberg schmackhaft machen. … (Quelle: Google Alkohol News, 7.4.11) diepresse.at, 7.4.11 unser Online-Kommentar: Wer schützt gewisse Politiker vor ihrer Abhängigkeit von Alkohol-Lobbies und vor ihrer eigenen Dummheit und Verantwortungslosigkeit? In der heutigen Zeit des Jugendalkoholismus sind nur Verschärfungen am Platz. Das liberale Lieblingskind, die Eigenverantwortung spielt ja nicht einmal bei den Erwachsenen.

Slowakei: Betrunkene Frau bringt betrunkenes Kind zur Welt – 7. April 2011
Geburt im Vollrausch: In einem slowakischen Krankenhaus hat eine Frau mit 2,4 Promille Alkohol im Blut ein Kind bekommen. Die Ärzte befürchten langfristige Schäden bei dem Jungen.
Die Frau sei bereits stark alkoholisiert ins Krankenhaus gekommen, teilte die Universitätsklinik Kosice am Mittwoch mit. Ein Test habe bei der werdenden Mutter 2,4 Promille Alkohol im Blut ergeben. Diesen Alkoholgehalt müsse zum Zeitpunkt der Messung auch das Baby in ihrem Bauch gehabt haben, sagten die Ärzte. (Quelle: Google Alkohol News, 04.07.11) spiegel.de, 04.06.11

Heute blau, morgen blau: Wann wird Alkohol gefährlich? – 5. April 2011
“Menschen bei Maischberger”, Das Erste, Heute 22:45 – 00:00 (75 Min.)
Zu Gast:
Gunter Gabriel (Sänger), Marlies Wank (war alkoholkrank), Tina Wolf (TV-Moderatorin, Vater Alkoholiker), Peter Richter (Autor, Über das Trinken ), Dr. Johannes Lindenmeyer (leitet Suchtklinik). (Quelle: ARD, 5.4.11) Kommentar: Da wird von wirklicher Prävention wieder kaum die Rede sein. Der Alkoholindustrie wird es gefallen. Denn so kann sich nichts ändern. Die Hälfte des Konsums geht auf Kosten der Alkoholkranken.

Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte – 1. April 2011
NACOA Deutschland erweitert sein Angebot an Informationsschriften um eine Broschüre für MedizinerInnen und MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens. Das 38-seitige Heft stellt Interviewtechniken und praktische Interventionswerkzeuge vor, die für den Umgang mit suchtbelasteten Familien und deren Kindern hilfreich sind. Auszüge aus dem Inhalt:
* Dimensionen des Problems * Kernkompetenzen * Klinischer Algorithmus * Patienten bei Verhaltensänderungen helfen (motivierende Gesprächsführung) * Exkurs: Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
Die Broschüre »Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien – ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen« ist die bearbeitete deutsche Übersetzung des US-amerikanischen Leifadens »Helping Children and Adolescents in Families Affected by Substance Abuse – a Guide for Health … Ermöglicht wurde die deutsche Ausgabe durch eine Förderung der BARMER GEK. …

FORSCHUNG

Zu Studien über den vermeintlichen Nutzen von Nahrung – 27. April 2011
Erdbeeren gegen Krebs und Nüsse als Cholesterinsenker: Es gibt unzählige Studien über den vermeintlichen Nutzen von Nahrung. Doch werden Lebensmittel als Heilmittel angepriesen, ist das meist Humbug. … Forscher aus dem Bordelais loben die gefässschmeichelnden Eigenschaften des Rotweins. Norwegische Internisten erkennen günstige Auswirkungen von Lachs auf den Fettstoffwechsel.
«Menschlich ist es verständlich, fachlich unbegreiflich, derartige Studien zu unterstützen», sagt Gerd Antes vom Deutschen Cochrane-Zentrum in Freiburg, das die Qualität wissenschaftlicher Untersuchungen bewertet. «Man kann ja niemanden dazu zwingen, zwei Monate lang nur Pizza oder gar keine Pizza zu essen.» Experimentell lässt sich die Fragestellung sowieso nicht untersuchen. Es bleiben daher nur die methodisch unzuverlässigen Beobachtungsstudien, in denen die Teilnehmer berichten, was sie getan und gelassen haben. Hinterher kann niemand mit Gewissheit sagen, ob sich ein paar Blutwerte wegen der Ernährungsumstellung verändert haben oder weil die Teilnehmer mehr schliefen und weniger Streit hatten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 27.4.11) Kommentar: Ein neuer Hinweis auf weitere mögliche Fehlerquellen bei den Studien über gesundheitspositive alkoholische Getränke.

Übergewichtige Teenagerinnen konsumieren vor Sex häufiger Drogen oder Alkohol – 27. April 2011
Weibliche Teenager mit Übergewicht konsumieren deutlich öfter als ihre normalgewichtigen Geschlechtsgenossen Alkohol und andere Drogen vor dem Geschlechtsverkehr. Dies ergab eine Studie des US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention, an der insgesamt 9.000 Studenten teilnahmen. Bei adipösen Jungen ließ sich kein ähnliches Phänomen feststellen. (Quelle: Google Alkohol News, 27.4.11) finanznachrichten.de, 26.4.11

Chirurgie: Warum Alkohol am Abend vorher tabu sein sollte – 20. April 2011
Ein Glas in Ehren kann niemand verwehren. Das mag im Allgemeinen zutreffen, doch Chirurgen sollten am Abend vor einem anstrengenden Arbeitstag im OP-Saal besser darauf verzichten, wie zwei „naturalistische“ Experimente aus Irland zeigen. Im ersten Experiment durften 16 Studenten an einem Trainingsgerät das minimal-invasive Operieren ausprobieren. Für alle war es das erste Mal.
Am Abend danach lud Anthony Gallagher vom National Surgical Training Centre in Dublin sie zum Dinner ein. …
In allen drei Endpunkten (Dauer, Fehlerzahl und sparsamer Einsatz der Diathermie) schnitten die Studenten, die am Vorabend Alkohol getrunken hatten, schlechter ab, berichtet Gallagher. … (Quelle: aerzteblatt.de, 19.4.11)

Riskante Alkohol-Energy-Drinks – 19. April 2011
Ein Mix aus Alkohol und Energy-Drink ist gefährlicher als Alkohol pur zu sich zu nehmen, so eine US-Studie. Fans der mit Alkohol versetzten Aufputsch-Getränke fühlen sich durch die Kombination noch angeregter und impulsiver als beim Konsum von Alkohol alleine, berichten Forscher von der Northern Kentucky University. (Quelle: Google Alkohol News, 19.4.11) menshealth.de, 18.4.11

D: Werbung verführt doch! – 16. April 2011
Durch Alkoholwerbung wird der Alkoholkonsum angeregt und gesteigert – insbesondere bei Jugendlichen. Das belegt eine Studie der DAK Krankenkasse. Jugendliche, die viel Alkoholwerbung sehen, konsumieren auch mehr Alkohol. Dies belegt eine Studie der IFT Nord, die im Auftrag der DAK Krankenkasse durchgeführt wurde, Dabei wurde das Verhalten von 2130 Schülern im Alter zwischen zehn und 17 Jahren untersucht. … (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) fitforfun.de, 12.4.11 unser Online-Kommentar: Dass Werbung wirkt, ist schon seit Jahren nachgewiesen, der gesunde Menschenverstand müsste es auch schon lange wissen. Diejenigen, auf die es ankäme, wollen es nicht verstehen, die Regierungen und Parlamente. …

Gesundheitsfördernde Aspekte von Wein – 16. April 2011
Wein ist gesundheitsfördernd! Alkohol gilt im Allgemeinen als gesundheitsschädlich, doch maßvoller Weingenuss kann durchaus eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Bereits in der Antike wussten Griechen und Römer von der positiven Wirkung des Weins auf die Gesundheit – sie erkannten die beruhigende Wirkung auf das Gemüt und die anregende Wirkung auf den Verdauungstrakt sowie den Kreislauf. Nicht unterschätzt wurden bereits zur damaligen Zeit die Nebenwirkungen, die ein zu hoher Weinkonsum mit sich brachte. … (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) biotechgov.org unser Online-Kommentar: Auch Wein enthält bekanntermassen Alkohol. Nach der grossen EU-Krebsstudie vom 9.4.11 kann ehrlicherweise nicht mehr vom gesunden Wein gesprochen werden, denn bereits geringe Mengen können krebsfördernd sein. …

Alkohol stresst das Immunsystem – 15. April 2011
Stuttgart – Chronischer Alkoholkonsum setzt der Leber stark zu und kann zum Absterben von Leberzellen infolge von Entzündungen führen. Bindegewebe ersetzt dann die abgestorbenen Leberzellen. Wenn ein Großteil der Leber von Bindegewebe durchzogen ist, spricht man von Leberzirrhose. Bisher wurde das Entstehen einer Leberzirrhose vor allem auf eine direkte Schädigung der Leber durch Alkohol zurückgeführt. Eine Untersuchung unter Leitung des Internisten Christian Schäfer vom Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, die kürzlich auf einem Fachsymposium vorgestellt wurde, deutet jedoch darauf hin, dass es noch einen anderen Schädigungsweg gibt. … (Quelle: stuttgarter-zeitung.de, 14.4.11)

Russland muss Kampf gegen Alkohol aufnehmen – 13. April 2011
Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten. Alkohol sei der wichtigste Faktor für die “starke negative Entwicklung” bei der Demographie, sagte der Direktor des Berlin-Instituts, Reiner Klingholz, am Dienstag bei der Vorstellung einer Russland-Studie in der Bundeshauptstadt. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) stern.de, 12.4.11

D: Alkohol verursacht bei Männern 18 000 Krebsfälle jährlich – 13. April 2011 von htm
Krebs ist ein grausames Schicksal, doch ist die Krankheit wirklich nur Schicksal? Eine neue Studie zeigt, dass in Deutschland jährlich rund 18 000 Krebserkrankungen bei Männern durch Alkoholkonsum ausgelöst werden. Das ist in Europa ein trauriger Rekord. „Nach unseren Ergebnissen wären bereits sehr viele Krebsfälle vermeidbar, wenn die Empfehlungen der Gesundheitsorganisationen berücksichtigt würden, das heißt, wenn man als Mann nicht mehr als zwei Gläser beziehungsweise als Frau nicht mehr als ein Glas eines alkoholischen Getränks pro Tag konsumiert“, sagt Madlen Schütze, Erstautorin der Studie und Epidemiologin am DIfE. „Noch mehr Krebserkrankungen ließen sich vermeiden, wenn jeder ganz auf Alkohol verzichten würde.“ (Quelle: Google Alkohol News, 13.4.11) bild.de, 12.4.11 unser Online-Kommentar: An diesem Krebs-Bericht ist vor allem interessant, dass bei völligem Verzicht auf Alkohol viele Krebserkrankungen vermieden werden könnten. Bisher wollte uns ein Teil der Wissenschaft einreden, ein bis zwei Gläser pro Tag seien gesund. ….

Herzinfarkt: Die Gefahr lauert in Darm und Vitaminen – 9. April 2011
Die Ursache für die Atherosklerose wird heute entweder in den Genen oder in einer ungesunden Lebensweise vermutet. Nach den Experimenten von US-Forschern in Nature (2011; 472: 57-63) könnte es noch einen weiteren Faktor geben.
Die Gruppe um Stanley Hazen Cleveland Clinic vermutet, dass die Darmflora das Risiko beeinflusst. Seine Gruppe hat herausgefunden, dass einige Darmbakterien drei Stoffwechselprodukte freisetzen, die von der Darmwand resorbiert werden und in den Gefäßwänden die Entwicklung von atherosklerotischen Plaques fördern sollen. (Quelle: aerzteblatt.de, 7.4.11) Kommentar: Auch wenn die Beweisführung noch unvollkommen ist, zeigt dies doch einmal mehr, wie problematisch die Untersuchungen mit Alkohol als angeblich gesundheitlich positivem Faktor bei Herzerkrankungen sind.

CH: Interkantonale Studie zur Wirksamkeit der ambulanten Alkoholbehandlung – 5. April 2011
Jedes Jahr lassen sich in der Schweiz mehrere tausend Personen mit Alkoholproblemen erfolgreich bei einer ambulanten Suchthilfestelle beraten. Bisher fehlten aber wissenschaftlich fundierte Aussagen dazu. Aus diesem Grund führen Fachstellen der Kantone Aargau, Bern und Zürich erstmals eine interkantonale Katamnese-Studie durch, welche die Wirksamkeit der ambulanten Suchtbehandlung im Bereich Alkohol aufzeigen soll. Als externe Forschungsstelle führt das Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung Zürich (ISGF) die Evaluationen durch und sichert den Anspruch der Wissenschaftlichkeit. Medienmitteilung (pdf, 3S., 70Kb) der beteiligten Fachstellen. Weitere Infos zur Studie auf den Seiten der ISGF. (Quelle: Infoset Newsletter April 2011)

Handelsbestimmungen bei Verkauf und Ausschank alkoholischer Getränke in Europa – 5. April 2011
Eine von der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) beim Schweizerischen Institut für Rechtsvergleichung (SIR) in Auftrag gegebene Untersuchung (pdf, 33S., 725Kb) vergleicht die Alkoholgesetzgebung der vier grössten Nachbarstaaten der Schweiz, des Vereinigten Königreich (England und Wales), einer skandinavischen Rechtsordnung (Norwegen) und eines mittelgrossen neuen EU-Mitgliedstaates (Tschechien). Das Gutachten soll im Rahmen der Totalrevision des Schweizer Alkoholgesetzes dazu dienen, die Schweizerische Alkoholgesetzgebung im internationalen Umfeld einzuordnen, verschiedene Regelungsmöglichkeiten aufzuzeigen und allfällige Auswirkungen von Rahmenbedingungen in der Schweiz abzuschätzen. (Quelle: Infoset Newsletter April 2011) Mitteilung der EAV zur Studie.

———————————————-

Herausgeber:
Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Schweiz
Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29             e-mail
Copyright © 2001-2011: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Texte von Drittpersonen geben nicht in jedem Fall unsere Meinung wieder. Wenn Sie unsere Texte weiterverwenden, bitten wir um Quellenangabe.
Letzter Eintrag 29.04.11

Kategorie: Allgemein, Newsletter, Prävention, Rehabilitation, Schweiz, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Get Adobe Flash player