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	<title>www.alkoholpolitik.ch &#187; Gewalt/Kriminalität</title>
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		<title>&#8220;Der Alkohol ist Teil der WM&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:55:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Beim Bier hört für den Fußball-Weltverband der Spaß auf. FIFA Genralsekretär Valcke verlangt von WM-Gastgeber Brasilien die Erlaubnis zum Bierverkauf im Stadion. Für den Fußball-Weltverband FIFA ist das Recht auf Bierverkauf während der WM 2014 in Brasilien nicht verhandelbar. Die FIFA habe schon viele Zugeständnisse bei den Verhandlungen rund um das WM-Rahmengesetz gemacht. Sie sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Bier hört für den Fußball-Weltverband der Spaß auf. FIFA Genralsekretär Valcke verlangt von WM-Gastgeber Brasilien die Erlaubnis zum Bierverkauf im Stadion.<br />
Für den Fußball-Weltverband FIFA ist das Recht auf Bierverkauf während der WM 2014 in Brasilien nicht verhandelbar. Die FIFA habe schon viele Zugeständnisse bei den Verhandlungen rund um das WM-Rahmengesetz gemacht.<br />
Sie sei auch bereit, in Brasilien 300 000 Tickets der günstigeren Preis-&#8221;Kategorie 4&#8243; etwa für Senioren und Schüler sowie rund 100 000 Gratis-Tickets unter anderen für Indigene und Empfänger der Familiensozialhilfe zu reservieren, sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke am Mittwoch in Rio de Janeiro.<br />
Aber bei der Forderung nach Bierverkauf in den Stadien durch den WM-Sponsor Budweiser werde es keine Abstriche geben. &#8220;Der Alkohol ist Teil der FIFA-WM. Darüber verhandeln wir nicht. Das (WM-)Gesetz muss eine Bestimmung enthalten, wonach wir das Recht haben, Bier zu verkaufen, keine &#8220;Caipirinha&#8221;, sondern nur Bier&#8221;, betonte Valcke im Gespräch mit Auslandskorrespondenten in Rio de Janeiro. &#8230;<br />
(Quelle: Google Alkohol News, 19.01.12) <a href="https://www.taz.de/FIFA-streitet-mit-Brasilien/!85951/">taz.de, 19.01.12</a><br />
unser <strong>Online-Kommentar: </strong><br />
Am 22.6.06 sandten mehr als 260 Nichtregierungs-Organisationen aus 43 Ländern eine globale Resolution an Joseph S. Blatter zuhanden der FIFA ein, in der diese ersucht wurde, auf die Alkoholwerbung zu verzichten.<br />
Ohne Ergebis.<br />
Nun will die FIFA sogar in die Gesetzgebung eines grossen Landes eingreifen, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Ein weiterer Skandal in der an Skandalen reichen FIFA, die Milliarden scheffelt und sich auch weigert, an den Wettkampfstandorten Steuern zu entrichten.<br />
Statt als Vorbild zu wirken, leistet sie der alkoholbedingten Gewalt in Stadien Vorschub.</p>
<p>Siehe auch <a href="http://www.iogt.org/wp-content/uploads/2012/01/FIFA-is-forcing-Brazilian-government-to-change-law.pdf">PRESSRELEASE – IOGT INTERNATIONAL, 21.01.12</a></p>


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		<title>D: K.O. durch Alkohol</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 17:36:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Karlsruhe (mia). Voll mit Erbrochenem, ohne Erinnerung und falls es ganz schlimm kommt verletzt oder missbraucht, wachen Feiernde immer wieder rund um Silvester, Fasching oder nach Straßenfesten auf. Das Schlimmste dabei, oftmals sind darunter auch Kinder und Jugendliche. Mit zirka elf Jahren haben sie den ersten Kontakt mit Alkohol, mit 13 oder 14 Jahren erleben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karlsruhe (mia). Voll mit Erbrochenem, ohne Erinnerung und falls es ganz schlimm kommt verletzt oder missbraucht, wachen Feiernde immer wieder rund um Silvester, Fasching oder nach Straßenfesten auf. Das Schlimmste dabei, oftmals sind darunter auch Kinder und Jugendliche.</p>
<p>Mit zirka elf Jahren haben sie den ersten Kontakt mit Alkohol, mit 13 oder 14 Jahren erleben sie ihren ersten Absturz, so Experten. Nicht, dass das nicht schon schlimm genug wäre, die Trunkenheit wird ausgenutzt und kann zu Missbrauch oder Gewalttaten führen. &#8230;<br />
(Quelle: Google Alkohol News, 14.01.12) <a href="http://www.boulevard-baden.de/lokales/nachrichten/2012/01/14/startboldk-o-endboldstartbolddurch-alkoholendbold-466607/#comment-3522">boulevard-baden.de, 14.01.12</a><br />
unser <strong>Online-Kommentar:</strong><br />
So lange die Gesellschaft der Alkoholindustrie erlaubt, im Rahmen des hehren Grundsatzes der Wirtschaftsfreiheit, ihren Hunger nach Umsatzwachstum auszuleben, wird es kaum Besserung geben. Erziehung, Aufklärung nützen erwiesenermassen nur wenig, die werden auch schon seit über 100 Jahren versucht.<br />
Wirklich Abhilfe würden die politischen Massnahmen schaffen, die von der Weltgesundheitsorganisation mit ihrer Resolution für eine globale Alkoholstrategie 2010 propagiert wurden. Unsere Regierungen, die sie mit unterzeichnet hatten, liessen sie umgehend in den Schubladen verschwinden. </p>


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		<title>E: Alkohol, Sex, Graffiti – Barcelonas neue Bußgelder</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 14:01:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die katalanische Mittelmeermetropole will nicht zum urbanen Ballermann werden. Jetzt sollen drastische Geldstrafen den Alkoholexzessen entgegenwirken. Barcelona wird immer mehr das Opfer seines eigenen touristischen Erfolges. Mit Billigfliegern kommen die Besucher aus ganz Europa und USA, mieten sich in einem der zentral gelegenen günstigen Hostals, kleinen Pensionen oder neuen Low-Budget-Hotels ein. In den vergangenen zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die katalanische Mittelmeermetropole will nicht zum urbanen Ballermann werden. Jetzt sollen drastische Geldstrafen den Alkoholexzessen entgegenwirken.</p>
<p>Barcelona wird immer mehr das Opfer seines eigenen touristischen Erfolges. Mit Billigfliegern kommen die Besucher aus ganz Europa und USA, mieten sich in einem der zentral gelegenen günstigen Hostals, kleinen Pensionen oder neuen Low-Budget-Hotels ein. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Zahl der der Besucher (1990: 1,73 Mio. / 2010: 7,13 Mio.) und der Übernachtungen rasant gestiegen (1990: 3,79 Mio. / 2010: 14 Mio.).</p>
<p>Das typische Programm für Spaniens zweitgrößte Stadt: Ein bisschen Kultur, katalanische Küche, Shopping – und Amüsieren. Vor allem unter den jungen Besuchern gilt das Motto: Noch schnell ein paar Flaschen aus dem Supermarkt holen und die Party kann beginnen. Am besten gleich an den Rambles, Barcelonas berühmter Flaniermeile. Oder auf einem der lauschigen Plätze des Gotischen Viertels in der Altstadt. Da finden sich garantiert genügend andere zum Mitfeiern.</p>
<p>Und warum in eine Bar gehen, wenn die Stimmung auch draußen so gut ist? So denken viele. Nicht nur Fußballfans, alle möglichen feierfreudigen Jugendlichen (und auch solche fortgeschrittenen Alters) machen den öffentlichen Raum zum Open-Air-Club, trinken, entleeren zwischendurch ihre volle Blase an irgendeiner Hauswand – und hinterlassen Straßen und Plätze wie ein Schlachtfeld. &#8230;</p>
<p>Inzwischen ist die Stadtverwaltung tätig geworden. Wer sich in den Tourismus-Informationsstellen, Hotels oder größeren Geschäften von Barcelona umsieht, dem fallen seit einigen Monaten eigentümliche rote Faltblätter in mehreren Sprachen in die Hand: „Stop anstößige Verhaltensweisen – für eine gute Nutzung des öffentlichen Raums“ steht darauf.</p>
<p>Und hinter dem etwas umständlichen Titel verbirgt sich etwas, das man als Bußgeldkatalog bezeichnen könnte. Denn alle unerwünschten Verhaltensweisen sind mit einer entsprechenden Geldstrafe versehen. Zum Beispiel „Stop dem öffentlichen Genuss von Alkohol – 1500 Euro“, „Stop dem illegalen ambulanten Handel – 500 Euro“, „Stop dem Urinieren – 1500“ oder „Stop den Skates und Fahrrädern auf den nicht dafür bereitgestellten Orten – 1500 Euro“. &#8230; (Quelle: Google Alkohol News, 15.12.11) <a href="http://www.welt.de/reise/staedtereisen/article13766763/Alkohol-Sex-Graffiti-Barcelonas-neue-Bussgelder.html">welt.de, 15.12.11</a></p>


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		<title>Jugendkriminalität in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:16:04 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verurteilungen von Jugendlichen haben sich innerhalb der letzten 64 Jahre mehr als verdreifacht. Bei den Gewaltstraftaten werden sogar sieben Mal mehr Jugendliche verurteilt als damals. Speziell seit 1999 wurde bei den Gewaltstraftaten ein ausserordentlich grosses Wachstum beobachtet. Aus diesen Zahlen kann jedoch nicht direkt geschlossen werden, dass die Jugend tatsächlich krimineller oder gewalttätiger geworden ist. Dieser Text zeigt auf, wie sich die Jugendkriminalität tatsächlich entwickelt hat, was mögliche Gründe sind und was die Parteien dagegen unternehmen wollen. &#8230; (Quelle: <a href="http://www.vimentis.ch/d/publikation/272/Jugendkriminalit%E4t+in+der+Schweiz.html?besucher=nl_78577">Vimentis, 22.11.11</a>)<br />
unser <strong>Online-Kommentar: </strong><br />
Eine der wenigen wirklich effektiven Präventionsmassnahmen wird nicht erwähnt: Eine wirksame Alkoholpolitik. Einmal mehr wird es vermieden, diese heisse Kartoffel anzufassen. Das Volk wird wieder für dumm verkauft.<br />
Würde mit den von der WHO empfohlenen Massnahmen der Alkoholkonsum gesenkt, ginge auch der Jugendalkoholismus mit allen seinen Folgen zurück.<br />
Das Problem ist dabei nur die Komplizenschaft der Politiker mit der Alkoholwirtschaft. Und die gleiche Komplizenschaft der Medien. Das Volk wird nicht über die Präventionsmöglichkeiten und deren positive Auswirkungen informiert. Wie hier.</p>


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		<title>Alkohol und Atomkraft</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 09:38:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein russischer Fischkutter rammte im Pazifik ein russisches Atom-U-Boot, während seine betrunkene Mannschaft unter Deck feierte. Das Schiff habe das Atom-U-Boot trotz Funksprüchen und Signalraketen ungebremst gerammt und leicht beschädigt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.9.11) Kommentar: Aber Alkohol ist doch völlig ungefährlich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein russischer Fischkutter rammte im Pazifik ein russisches Atom-U-Boot, während seine betrunkene Mannschaft unter Deck feierte. Das Schiff habe das Atom-U-Boot trotz Funksprüchen und Signalraketen ungebremst gerammt und leicht beschädigt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.9.11) <strong> Kommentar:</strong> Aber Alkohol ist doch völlig ungefährlich!</p>


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		<title>Aus der bundesrätlichen Botschaft zum neuen Alkoholgesetz</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 11:44:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schutz der Jugend im Vordergrund. Der Bundesrat will den nächtlichen Verkauf von Alkohol im Detailhandel verbieten. Dies hat er nach der Vernehmlassung zur Revision des Alkoholgesetzes entschieden. Der Bundesrat schlägt zwei Massnahmen zur Einführung eines «Nachtregimes» vor: Von 22 Uhr bis 6 Uhr soll im Detailhandel kein Alkohol mehr gekauft werden können, und in Restaurants [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schutz der Jugend im Vordergrund.</strong> Der Bundesrat will den nächtlichen Verkauf von Alkohol im Detailhandel verbieten. Dies hat er nach der Vernehmlassung zur Revision des Alkoholgesetzes entschieden.<br />
Der Bundesrat schlägt zwei Massnahmen zur Einführung eines «Nachtregimes» vor: Von 22 Uhr bis 6 Uhr soll im Detailhandel kein Alkohol mehr gekauft werden können, und in Restaurants sollen während dieser Stunden keine Lockvogelangebote mehr möglich sein. Dieser eidgenössische Standard kann von den Kantonen bei Bedarf ergänzt werden. &#8230;<br />
Ausschankbetriebe sind zudem verpflichtet, mindestens drei alkoholfreie Getränke anzubieten, die billiger sind als das günstigste alkoholische Getränk gleicher Menge. Damit soll der Ausschank von Alkoholika zu Tiefstpreisen eingeschränkt werden.<br />
Die Preise für alkoholische Getränke hingegen sollen nicht erhöht werden. Alle Massnahmen, die zur Bekämpfung von Billigstangeboten geprüft worden seien, hätten sich als zu wenig gezielt, zu wenig wirksam oder als unverhältnismässig erwiesen, schreibt das EFD. &#8230;. (Quelle: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/bundesrat_will_naechtliche_alkoholverkaeufe_im_detailhandel_verbieten_1.12383207.html?ticket=ST-651747-WA7fOkYSRka6ZrD2hGxTTjdOucu9ECjQIFC-20">NZZ, 7.9.11</a>) unser <strong>Online-Kommentar:</strong> Keine Preiserhöhungen und kein Schutz vor Billigangeboten heisst nichts anderes, als dass der Bundesrat mit der heutigen Konsumsituation zufrieden ist. Produzenten und Händler freuts, das Volk bezahlt wie bisher, trotz des langsamen Konsumrückgangs, immense alkoholbedingte Sozialkosten. Die von den Folgen des Alkoholkonsums Betroffenen leiden trotz des Konsumrückgangs, der weit grösser sein könnte, wenn die Politik es wollte.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
<strong>Alkoholgesetz: Fokus auf Jugendschutz und Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht</strong><br />
Bern, 07.09.2011 &#8211; Der Bundesrat hat heute den Ergebnisbericht über die Vernehmlassung zur Totalrevision des Alkoholgesetzes zur Kenntnis genommen und Grundsatzentscheide für das weitere Vorgehen gefällt. Der Staat wird die Alkoholherstellung von veralteten Einschränkungen befreien. Zudem wird die Branche in den Genuss gezielter Steuererleichterungen kommen. Alkohol, der in festen Lebensmitteln verwendet wird, soll von der Steuer befreit werden. Die Werbebeschränkungen für Spirituosen werden etwas gelockert, bleiben jedoch strenger als jene für Wein und Bier. Von preislichen Massnahmen wird Abstand genommen. Im Hinblick auf die Botschaft legt der Bundesrat zwei Schwerpunkte. Der Jugendschutz soll gestärkt und die Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht eingedämmt werden. <a href="http://www.efd.admin.ch/00468/index.html?lang=de&#038;msg-id=41004">Medienmitteilung des Eidg. Finanzdepartementes, 7.9.11<br />
</a><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Siehe auch:<br />
<strong>Neues Alkoholgesetz: Die Wirtschaftsfreiheit wird über den Schutz der öffentlichen Gesundheit gestellt<br />
<a href="http://www.sucht-info.ch/de/aktuell/article/neues-alkoholgesetz-die-wirtschaftsfreiheit-wird-ueber-den-schutz-der-oeffentlichen-gesundheit-gest/?tx_ttnews[backPid]=257&#038;cHash=f61aae1a1b02d983c4f618afbc2f9460">Sucht Info Schweiz, 07. September 2011</a><br />
</strong><br />
Eine verpasste Chance, Alkoholprobleme als Probleme der öffentlichen Gesundheit zu behandeln. Sucht Info Schweiz ist beunruhigt über die Stossrichtung der Grundsatzentscheide, die der Bundesrat heute gefällt hat. &#8230;<br />
<strong>Kommentar:</strong> Unsere Webseite war die einzige Informationsquelle für eine breite Öffentlichkeit, welche die falsche Alkoholpolitik in Bern kritisch hinterfragte. Auch die Suchtinfo Schweiz, deren Kritik wir voll teilen, hätte indirekt über diese Webseite den Wissensstand der Bevölkerung verbessern und durch sie Druck gegen die alkoholfreundliche Politik aufbauen können. Jetzt ist es wohl zu spät. Die Frage stellt sich, ob man überhaupt eine bessere Alkoholpolitik will.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
<strong>Totalrevision Alkoholgesetz: Wesentlich besser als befürchtet</strong><br />
Bern – <a href="http://moneycab.com/mcc/?p=64786">Der Schweizerische Gewerbeverband</a> sgv und die von ihm angeführte Allianz der Wirtschaft für eine massvolle Präventionspolitik AWMP können sich mit den heutigen Beschlüssen des Bundesrates zur Weiterführung der Alkoholpolitik zum grossen Teil einverstanden erklären. <strong>Kommentar:</strong> Es überrascht nicht, dass der Gewerbeverband mit der bundesrätlichen Botschaft zufrieden ist, hat er sie doch mit seinem Lobbying massgeblich geprägt.<br />
Für ihn zählt nur das finanzielle Interesse der meist ausländischen Produzenten und das des Handels, die Volksgesundheit sind ihm egal, obwohl die Wirtschaft ein Eigeninteresse hätte, die Alkoholprobleme zu reduzieren. Der Verband realisiert nicht, dass Geld, welches nicht in den Alkoholkonsum fliesst, der übrigen Wirtschaft zugute kommt. Ganz abgesehen von den Prozenten Personalkosten, die eingespart werden könnten. Bei Sozialabgaben wird dagegen um Promille gekämpft.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Siehe auch unsern <a href="http://www.alkoholpolitik.ch/2011/09/08/leserbrief-zu-%e2%80%9enachts-kein-bier-mehr-von-der-tankstelle%e2%80%9c-vom-8-9-11/18583/">Leserbrief an den Tages-Anzeiger</a>.</p>


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		<title>D: Suff macht’s nur schlimmer</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 11:50:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer sich besäuft, riskiert, zum Täter zu werden. Warum wirkt sich Alkoholeinfluss trotzdem strafmildernd aus? Aus dem Auftakt des Berliner Prozesses gegen den 18-jährigen Torben P., über dessen Tat nur die Richter zu urteilen haben, gibt ein Satz des Angeklagten Anlass zum Nachdenken weit über den konkreten Fall hinaus, nämlich dieser: „Meine Tat ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich besäuft, riskiert, zum Täter zu werden. Warum wirkt sich Alkoholeinfluss trotzdem strafmildernd aus?<br />
Aus dem Auftakt des Berliner Prozesses gegen den 18-jährigen Torben P., über dessen Tat nur die Richter zu urteilen haben, gibt ein Satz des Angeklagten Anlass zum Nachdenken weit über den konkreten Fall hinaus, nämlich dieser: „Meine Tat ist eine Schweinerei und auch durch Alkohol nicht zu entschuldigen.“<br />
Dieser Satz ergibt nur deshalb einen Sinn, weil sein Autor, der Angeklagte oder (ihm behilflich) sein Anwalt auf die Erfahrung abstellt, dass „normalerweise“ ein Straftäter billiger davon kommt, wenn er seine Tat im Vollrausch begangen hat. &#8230; (Quelle: Google Alkohol News, 29.8.11) <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/suff-machts-nur-schlimmer-/4549052.html">tagesspiegel.de, 29.8.11</a></p>


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		<title>D: Erwachsene verabreichen Kindern Alkohol in Jugendherberge</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 10:01:30 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Alkohol haben drei Erwachsene in der Jugendherberge Schluchsee Kindern verabreicht. Die elf bis 14 Jahre alten Kinder hatten dabei Glück im Unglück, sagt der Leiter des Polizeireviers in Titisee-Neustadt. Nur ein Kind musste sich übergeben.<br />
Die Tat hatte die Polizei am Mittwochabend festgestellt: Die drei Erwachsenen Gäste hatten Alkohol in Limonadenflaschen abgefüllt und mehreren Kindern zum Trinken überlassen – es sei ihnen &#8220;vorsätzlich verabreicht&#8221; worden. Außerdem überließen die drei Erwachsenen den Kindern 13 Fläschchen mit Wodka und Jägermeister, heißt es im Polizeibericht. (Quelle: Google Alkohol News, 27.8.11) <a href="http://www.badische-zeitung.de/schluchsee/erwachsene-verabreichen-kindern-alkohol--48986124.html">badische-zeitung.de, 26.8.11</a></p>


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		<title>CH: Der Vater der Täter sagt, der Alkohol sei schuld!</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 15:09:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Brüder Rasim (31) und Jeton R.* (33) haben den Schwinger Karl Zingrich (45) beinahe getötet. «Ah, er lebt noch! Das ist gut. Wir haben Glück gehabt, dass ­er nicht gestorben ist», sagt ihr Vater Rahman R.* (70) gestern. Der pensionierte Strassenbauer aus Interlaken BE hat ­sogar eine Erklärung parat, warum seine Söhne Zingrich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Brüder Rasim (31) und Jeton R.* (33) haben den Schwinger Karl Zingrich (45) beinahe getötet. «Ah, er lebt noch! Das ist gut. Wir haben Glück gehabt, dass ­er nicht gestorben ist», sagt ihr Vater Rahman R.* (70) gestern.<br />
Der pensionierte Strassenbauer aus Interlaken BE hat ­sogar eine Erklärung parat, warum seine Söhne Zingrich den Hals aufschlitzten. «Der Alkohol ist schuld!», sagt er. «Wenn sie getrunken haben, vergessen sie sich. Beide waren schon mit ­Alkoholvergiftungen im Spital. Die Probleme fangen bei denen immer mit dem Alkohol an.» (Quelle: <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/der-vater-der-taeter-sagt-der-alkohol-sei-schuld-179390">blick.ch, 18.8.11</a>) <strong>Kommentar:</strong> Wer verkauft diesen stadtbekannten Rowdies den Stoff? Werden die Wirte von den Behörden geschont?</p>


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		<title>Säufer stören genau so (wie Raucher)</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 15:36:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rauchen - auf dem Weg zum Totalverbot im öffentlichen Raum. In einem Meinungsartikel vergleicht Erwin Haas die Bemühungen, das Rauchen aus dem öffentlichen Raum wegzubringen mit den kaum vorhandenen Massnahmen gegen das genauso schädliche Alkoholtrinken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.8.11) Kommentar: Wegen der schädlichen Einflüsse auf die Umwelt wird Alkohol in der industrialisierten Welt als die gefährlichste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rauchen </strong>- auf dem Weg zum Totalverbot im öffentlichen Raum.<br />
In einem Meinungsartikel vergleicht Erwin Haas die Bemühungen, das Rauchen aus dem öffentlichen Raum wegzubringen mit den kaum vorhandenen Massnahmen gegen das genauso schädliche Alkoholtrinken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.8.11) <strong>Kommentar: </strong> Wegen der schädlichen Einflüsse auf die Umwelt wird Alkohol in der industrialisierten Welt als die gefährlichste Droge eingestuft. Die Umwelt, das sind wir alle. (Siehe auch den nicht veröffentlichten Leserbrief.)</p>


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