Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'
Donnerstag 11. März 2010 von htm
Mit 3 bis 3.5 Promille im Blut wollten Pilot und Stewardessen fliegen: Ukrainische Sicherheitskräfte haben in letzter Minute den Start einer Passagiermaschine verhindert, deren Crew vorher ausgiebig gezecht hatte. An Bord war auch eine hochrangige Juristin, die eine Untersuchung verlangte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.3.10) spiegel.de, 10.3.10
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Mittwoch 10. März 2010 von htm
Ab Freitag könnte das Besäufnis in der Stadt Zürich teurer werden: Dann landen Betrunkene nicht mehr im Notfall, sondern in einer der zwölf Zellen der Zentralen Ausnüchterungsstelle ZAS. Wer nach 3 Stunden abgeholt wird, zahlt nur 600 Franken. Es wird mit einem jährlichen Defizit von 350′000 Franken gerechnet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.3.10) Kommentar: Bisher zahlten die Krankenkassenprämienzahler, jetzt der Steuerzahler auch dieses Defizit und die nichtbezahlten Bussen. Wirte, die Betrunkene gesetzwidrig weiter bedienen, kommen kaum zu Kasse. Der Gewinn gehört weiterhin der Alkoholindustrie, weil das Volk der Passivtrinker sich nicht wehrt.
Kategorie: Aktionen, Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. |
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Dienstag 9. März 2010 von htm
Die SPD will wohl durchsetzen, dass es nicht nur auf dem Kiez ein Alk-Verbot gibt, sondern auch in ganz Hamburg. Ähm, bitte was? Ich habe es heute morgen auf der Mopo-Seite gelesen: Die SPD will in ihrem “Neun-Punkte-Programm” ein Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr einführen. Grund: Jugendliche prügeln sich besonders gerne unter Alkoholeinfluss. Außerdem sollen besonders auffällige Kids (anders kann ich sie nicht nennen) Hausverbote in “Szene-Lokalitäten” aussprechen. (Ist eventuell Hausverbote gegen auffällige Kids gemeint? htm.) (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.3.10) hamburger-allee.de, 8.3.10
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 6. März 2010 von htm
Weil die Regierung ein Dekret erlassen hatte, das für betrunkene Chauffeure und deren Transportunternehmen massive Strafen bis zum unbegrenzten Ausweisentzug vorsah, streikten die Busfahrer und blockierten die Zufahrten zu mehreren grossen Städten. Allein im Januar hatte es fast 100 Tote bei Buspassagieren gegeben. Präsident Morales regte sich über die Gewerkschaft auf, die darum kämpfe, dass ihre Mitglieder sich und andere umbringen dürfe. Dann entschärfte er das Gesetz und die Busfahrer gingen wieder an die Arbeit. (Quelle: Tages-Anzeiger, 6.3.10, nicht online)
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Samstag 6. März 2010 von htm
Nach dem Suizid des Polizeikommandanten Markus Reinhardt möchte seine Chefin Barbara Janom Steiner den Umgang mit Alkohol und mit Suchtproblemen von Mitarbeitern klar regeln. Dass im Fall Reinhardt ein Fehlverhalten seitens der Behörde vorliegt, wies Janom Steiner abermals von sich. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.3.10) tagesschau.sf.tv, 5.3.10 mit unserem Online-Kommentar
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Schweiz, Verschiedene |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Evidenzbasierte Suchtprävention: In der aktuellen Ausgabe (1/2010) des SuchtMagazin finden Sie Artikel zu folgenden Themen: Das Paradigma der Evidenzbasierung | Alkoholprävention im Spannungsfeld | Prävention durch starke Beziehungen | PFADE | Communities that Care CtC | Hart am LimiT HaLT | 0,5 Promille im Strassenverkehr | Artikel ausserhalb des Schwerpunktes: Wirkung von Alkohol- und Tabakwerbung | Der Artikel (pdf, 5S., 250Kb) “Alkoholprävention im Spannungsfeld” von Irene Abderhalden ist online erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter März 2010) Kommentar: Im Artikel von Irene Abderhalden wird die Problematik der beiden Präventionsansätze diskutiert. Unsere immer vertretene Ansicht wird bestätigt: Es braucht Verhaltensprävention, um die Akzeptanz der Bevölkerung für Massnahmen der Verhältnisprävention zu erreichen. Die anfangs der 90er-Jahre erfolgte Umstellung mit Schwergewicht auf Verhaltensprävention und Gesundheitsförderung hat sich beim Alkoholproblem als schwerer Fehler erwiesen. Ich wurde für diese Prognose damals ausgelacht. Dabei hätte gesunder Menschenverstand genügt, die Konsequenzen vorauszusehen. Der zu erwartende geringere Widerstand in der Politik war wohl die Triebfeder der Neuorientierung.
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Werbung |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Aichach-Friedberg. Früher war es das Markenzeichen auf der Jeans, heutzutage zeigt die Bierflasche in der Hand, ob ein Jugendlicher in ist. Und der Gerstensaft muss von einer bestimmten Brauerei sein, damit der Teenie „en vogue“ ist. Immer mehr Kriminalitätsdelikte von jungen Leuten im Landkreis hängen mit Alkohol zusammen. Die Drogenkriminalität dagegen nimmt ab. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.3.10 ) augsburger-allgemeine.de, 4.3.10
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Statistik |
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Freitag 5. März 2010 von htm
Schleswig-Holsteins Innenminister beklagt hohe Jugendkriminalität
Die Zahl der Straftaten in Schleswig-Holstein ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Die Polizei zählte insgesamt 243.000 Delikte, ein Prozent mehr als 2008.
Als unbefriedigend nannte Schlie die Entwicklung der Jugendkriminalität. Obwohl der Anteil der Menschen in Schleswig-Holstein, die jünger als 21 Jahre sind, seit 2000 von 22 auf 21 Prozent gesunken ist, blieb der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren nahezu konstant bei 29 Prozent.
Jugendkriminalität und Alkohol stehen offenbar in einem engen Zusammenhang. Jeder vierte Tatverdächtige unter 21 Jahren hat seine Tat unter Alkoholeinfluss begangen. Bei den Rohheitsdelikten wie Raub, Körperverletzung, Nötigung oder Bedrohung ist der Anteil junger Tatverdächtiger, die bei der Tatbegehung unter Alkoholeinfluss standen, mit 37 Prozent besonders hoch. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.3.10) Innenministerium Schleswig-Holstein/Fachkräfteportal, 4.3.10
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Statistik |
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Donnerstag 25. Februar 2010 von htm
Der etwa 40 Mann starke Hochgebirgszug der Bundeswehr in Mittenwald wird aufgrund der jüngst bekannt gewordenen Aufnahmerituale aufgelöst und zum 1. Oktober neu aufgestellt. Das berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger” (Donnerstag-Ausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer des Verteidigungsausschusses des Bundestages. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.2.10) Kölner Stadt-Anzeiger, 24.2.10
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik |
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Donnerstag 25. Februar 2010 von htm
Leserbrief zu „Alkoholsucht des WEF-Polizeichefs war schlimmer als zugegeben“ vom 19.2.10 und
„Bündner SVP fordert eine „Reinhardt-PUK““ vom 20.2.10 beim Tages-Anzeiger
Eine Alkoholikerkarriere, wie sie in der Schweiz zu Hunderttausenden stattfindet, endet wie viele andere auch im Tod. Genau so tragisch und wie oft mit einem ebenso falsch reagierenden Umfeld. Der Unterschied zum „Normalfall“ liegt in der gesellschaftlich exponierten Position des Betroffenen, des damit verbundenen Sicherheitsrisikos und des dadurch zwangsläufig entstandenen Medieninteresses.
Bei den politisch mitbetroffenen Behörden und Parteien wird nun auf Schadensbegrenzung gemacht (FdP) oder versucht, noch Kapital herauszuschlagen (SVP). Beide Parteien würden sich besser darauf konzentrieren, ihre Position in Bezug auf das Alkoholproblem prinzipiell zu überdenken. Sie sind es vor allem, die seit jeher verhindern, dass eine evidenzbasierte, wirksame Alkoholprävention in unserem Land die alkoholbedingten Schäden massiv verringern könnte. Im Mai wird die WHO an ihrer Generalversammlung über eine globale Alkoholstrategie debattieren und entscheiden. Es wäre höchste Zeit, dass die beiden Parteien ihre Verantwortung endlich wahrnehmen und die Umsetzung dieser WHO-Resolution in der Schweiz ermöglichen würden. Dann wäre der WEF-Polizeichef nicht umsonst gestorben.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(ungekürzt veröffentlicht am 25.2.10) (Am 1.3.10 auch von der Neuen Zürcher Zeitung ungekürzt veröffentlicht.)
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Gewalt/Kriminalität, Leserbriefe, Politik, Prominenz, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Weltgesundheits-Org. |
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