Donnerstag 11. März 2010 von htm
Ein gutes Glas Wein zum Essen gehört einfach dazu – fast überall auf der Welt. Und Feiern ohne Alkohol? Für viele undenkbar. An einem Trinkabend hat vor allem die Leber viel zu tun. Um die zehn bis zwölf Gramm reinen Alkohols abzubauen, die Menge, die in einem kleinen Glas Wein oder Bier enthalten ist, braucht sie rund eine bis eineinhalb Stunden. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.3.10) dw-world.de, 11.3.10
Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Internationales |
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Samstag 6. Februar 2010 von htm
Rede von Hans-Rudolf Merz, Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements EFD
Die Schweizer Alkoholpolitik befindet sich in stetem Wandel. Kommende Meilensteine sind die Totalrevision des Alkoholgesetzes, die Privatisierung von Alcosuisse und die Reintegration der EAV in die zentrale Bundesverwaltung. Damit diese hochprozentigen Reformen gelingen, bedarf es vor allem solch engagierter und fähiger Mitarbeitender, wie sie die EAV heute bereits hat.
Sehr geehrter Herr Direktor,
Sehr geehrte Damen und Herren
Die Schweizer Alkoholpolitik befindet sich in stetem Wandel.
So wurde zum Beispiel die Spirituose aus einem sehr billigen Getränk durch die Alkoholsteuer – die höchste Produktsteuer überhaupt – über die Zeit deutlich verteuert. Ebenso hat der Umgangsname mehrfach geändert: Aus dem „Lebenswasser” wurde der „Saufteufel”, später der „Schnaps” und heute der „Edelbrand”. Auch brauchte der Bund lange, um sich den grossen Problemen des Alkoholkonsums überhaupt anzunehmen, sodann verfolgte er eine rigorose Politik der Angebotsverknappung, danach konzentrierte er sich auf die alkoholfreie Verwertung von Obst und Gemüse und heute Kampf gegen den schädlichen Konsum. …(Quelle: EAV, 5.2.10) Kommentar: Dass im Parlament Freude herrscht über die Reorganisationen führt zur Frage: Bei wem? Wahrscheinlich sind es die wirtschaftsfreundlichen Kreise. Die grosse Gefahr besteht, dass die Volksgesundheit wieder das Nachsehen hat, wie bei der Senkung der Schnapssteuern.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Freitag 5. Februar 2010 von htm
Pub-Gäste in Grossbritannien sollen sich ihre Halbe künftig aus unzerbrechlichen Gläsern zu Gemüte führen – sicherheitshalber. Die Regierung hofft, Unsummen an Gesundheitskosten zu sparen, wenn die Zecher ihre Pint-Gläser nicht mehr zerschlagen und bei Schlägereien als Waffe missbrauchen können. (Quelle: Google Alkohol News, 5.2.10) nzz.ch, 5.2.10 unser Online-Kommentar: Die britische Regierung ist unermüdlich im Finden von Möglichkeiten, die Alkoholschäden zu reduzieren. Nur die wirklich wirksamen Massnahmen meidet sie genauso unermüdlich, sie könnten ja den Absatz der Alkoholindustrie schmälern und die Bevölkerung von den immensen Sozialkosten entlasten. Wenn sie schon die Gläser entschärft, könnte sie auch gleich deren Grösse reduzieren und den Trend zu immer grösseren Einheiten umkehren. Das wäre auch ein kleiner Beitrag, wenn auch nicht im Sinne der Alkoholindustrie.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv. |
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Sonntag 31. Januar 2010 von htm
Immer mehr Kinder und Jugendliche in Österreich haben psychische Probleme, greifen zu Alkohol und Nikotin oder sind suizidgefährdet. Behandlungsplätze, die sich Eltern leisten können, sind schwer zu erhalten.
Der Patient ist die Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich – und seine Lage ist kritisch. Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter „Lebensstilerkrankungen“ wie Hyperaktivität, Stress oder Fettleibigkeit. Mehr Jugendliche im Alter von 15 rauchen und trinken in Österreich als in anderen EU-Ländern, mehr entwickeln ein Problem mit Aggression oder leiden unter täglichem Mobbing in der Schule. Die Sterblichkeitsrate der 15- bis 19-Jährigen liegt vergleichsweise hoch. (Quelle: diepresse.com, 28.1.10)
Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Statistik |
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Freitag 29. Januar 2010 von htm
Eltern, die versuchen, verantwortungsbewusstes Trinken zu lehren, indem sie ihre Teenager den Konsum zu Hause erlauben, haben wohl gute Absichten, aber sie liegen wahrscheinlich falsch, gemäss einer neuen Studie in der letzten Ausgabe des Journal of Studies on Alcohohol and Drugs. In einer Studie mit 428 holländischen Familien haben Forscher gefunden, dass je mehr Teenagern erlaubt wurde, zu Hause Alkohol zu konsumieren, sie desto mehr auch ausserhalb des Heimes tranken. Dazu kam, dass Teens, die unter elterlicher Aufsicht oder alleine tranken, ein erhöhtes Risiko hatten, Alkoholprobleme zu entwickeln. (Quelle: Medical News Today, 28.1.10) Kommentar: Diese Studie ist ausserordentlich wichtig. Sie widerlegt eine auch von der Alkoholindustrie vielverbreitete Theorie und stützt die alte These, dass der Erstkonsum so lange wie möglich hinausgezögert werden sollte. Hoffentlich schlucken die Psychologen diese Kröte möglichst bald. Siehe auch miteinandersprechen.blogspot.com, 1.2.10 mit unserem Online-Kommentar
Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, TOP NEWS, Verhaltens-Präv. |
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Dienstag 26. Januar 2010 von htm
“Keine Gnade”. Oder eben doch?. Halbherziger Kurs des Bundesverkehrsminister Ramsauer. Der CSU-Minister macht eine Rolle rückwärts – der Alkohol-Lobby wegen? Der neue Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat sich im Vorfeld des Verkehrsgerichtstages gegen automatische Lebertests bei Promillesündern hinter dem Steuer ausgesprochen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) techfieber.de, 25.1.10 mit unserem Online-Kommentar: Ganz abgesehen vom Vorteil für die Gesellschaft, wenn Alkoholkranke vorzeitig erkannt werden könnten, so ist es doch auch für den Betroffenen selber eine wichtige Erkenntnis, die am Anfang eines Umdenkprozesses stehen könnte. Viele brauchen ein solch starkes Signal, um an eine Therapie zu denken. Und Leber-Transplantate sind bekanntlich schwer erhältlich. Ob eine andere Ursache in Frage kommt, kann ja der Arzt abklären.
Kategorie: Allgemein, Früherkennung, Gesundheit, Internationales, Politik, Rehabilitation, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Donnerstag 21. Januar 2010 von htm
Der Genuss von Alkohol bekommt Japanern, Chinesen und Koreanern oft nicht besonders gut: Anders als Europäer reagieren sie häufiger mit starken körperlichen Symtomen wie Gesichtsrötung oder Herzrasen. Die Ursachen sind in der Wissenschaft umstritten. Doch ein chinesisches Forscherteam glaubt nun, die Erklärung gefunden zu haben. Die Alkoholunverträglichkeit vieler Asiaten geht auf die Ernährung ihrer Vorfahren zurück. Das zumindest behauptet jetzt ein chinesisches Forscherteam. Den Wissenschaftlern zufolge soll die Unverträglichkeit zur gleichen Zeit entstanden sein, als sich im südlichen China der Ackerbau mit Reis entwickelte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) welt.de, 20.1.10 (unser engl. Beitrag) Kommentar: Jetzt warten wir auf unsere Mutation. Das würde viele Probleme verringern.
Kategorie: Allgemein, Diverse, Gesundheit, Internationales, Medizin |
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Donnerstag 21. Januar 2010 von htm
Frauen, die nicht bereit sind, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren, sollten nicht für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder andere Formen der künstlichen Befruchtung zugelassen werde. Dies fordert eine Arbeitsgruppe der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Human Reproduction Journal (2010; doi: 10.1093/humrep/dep458). (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) aerzteblatt.de, 20.1.10
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Foetales Alkohol Syndrom, Gesundheit, Interventionen einzeln, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Dies forderte Bundesrat Ueli Maurer vor rund 950 Kader-Mitarbeitern seines Departementes am Ort der Schlacht von Laupen, 1339. Es brauche Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen. (Quelle: NZZ, 19.1.10) Kommentar: Die dramatische Inszenierung à la Rütlirapport erinnert an Pfadfinderübung. Wenn Maurer und seine SVP auch in der Alkoholfrage so denken würden, wäre ein heutiger, wichtiger Feldzug im Inland zu gewinnen.
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Gesundheit, Politik, Prominenz, Schweiz, Zitate |
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Montag 18. Januar 2010 von htm
Nachlese: Der Tages-Anzeiger stellte im Dezember die Frage, ob Krisen die Gesundheit förderten. Dabei wurde erwähnt, dass während der Wirtschaftskrise in den USA zwischen 1929 und 1936 die Lebenserwartung eines Bürgers von 57,1 auf 63,3 Jahre angestiegen sei. Als Grund wird vermutet, dass wirtschaftlich gute Zeiten mehr Arbeitsunfälle und Stress brächten und der Konsum ungesunder Produkte zunehme. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.12.09) Kommentar: Logisch ist, dass weniger Konsum ungesunder Produkte die Lebenserwartung steigert. Bekanntlich war die Wirtschaftskrise auch die Zeit der Alkoholprohibition. Womit die Legende von deren Unwirksamkeit, die von der Alkohollobby und deren hörige Presse ständig kolportiert wird, einmal mehr widerlegt ist.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Medizin, Statistik, Verhältnis-Präv., Werbung |
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