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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Aufruf'

UNO: Der vergessene Faktor bei der Armut in Familien

Donnerstag 26. Mai 2011 von htm

Bei der Bekämpfung der Armut in Familien braucht es eine evidenz-basierte Alkoholpolitik.
In seiner Botschaft zum Internationalen Tag der Familien 2011 sagt der UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon:” An diesem Internationalen Tag der Familien lasst uns entschlossen unterstützen, denn sie ziehen die Jungen auf, sorgen für die Alten und fördern starke Gemeinden.”
Die UNO hat eine lange Geschichte der Anstrengungen zum Schutz der Familien, vor allem von Frauen und Kindern. Das Thema dieses Jahres ist sehr wichtig, da es Entwicklungshilfe-Organisationen und Regierungen erlaubt, die Scheinwerfer auf eine versteckte Schlüsselfrage zu richten –
die Belastung von Familien durch Alkoholmissbrauch. Wirksame Aktion auf diesem Gebiet wird die Bedingungen und zukünftigen Perspektiven von Kindern, Frauenund Familien allgemein radikal verbessern. …. (Quelle: IOGT International, 16.5.11) (englisch) Kommentar: In der Schweiz wird dieser Faktor in der Armutsdiskussion immer vergessen. Die Arbeit wird kompliziert, wenn man sich auch noch mit der Alkoholfrage herumschlagen muss. Sollen das doch andere tun, die keine Rücksichten nehmen müssen.

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CH: Wir sprechen über Alkohol – Sie auch?

Samstag 21. Mai 2011 von htm

Bern, 17.05.2011 – Alkohol ist als Kultur- und Konsumgut fest in unserer Gesellschaft verankert. Zu einem guten Essen gehört für viele ein Glas Wein, andere wollen auf ihr Feierabendbier nicht verzichten. Doch Alkohol hat nicht nur eine gemütliche und gesellige Seite, sondern kann auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit sowie auf die Gesellschaft haben. Gerade weil der Alkohol gesellschaftlich akzeptiert ist, fällt es vielen schwer, über allfällige Probleme zu reden – oder andere darauf anzusprechen. Um dieses Tabu zu brechen und alkoholbedingten Folgeproblemen vorzubeugen, lanciert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine neuartige, partizipative Alkohol-Präventionskampagne.
Das Gespräch zum Umgang mit Alkohol anregen – das ist das Ziel der nationalen Dialogwoche, welche vom 21. – 29. Mai 2011 stattfindet. Sie ist Teil der neuen Alkohol-Präventionskampagne, welche nicht auf direktive Botschaften, Plakate und Fernsehspots setzt, sondern das Thema dort ansprechen will, wo es brennt. Indem sie dort ansetzt, wo sich die Menschen bewegen und indem sie Fragen stellt, berücksichtigt diese Kampagne unterschiedliche Blickwinkel in Bezug auf den Alkoholkonsum.
Während dieser Woche realisieren rund 230 Partner über 260 verschiedene Aktivitäten. Einige Aktivitäten finden mehrmals statt, wodurch der gesellschaftliche Dialog an insgesamt über 620 Veranstaltungen gefördert wird. … (Quelle: Medienmitteilung BAG, 17.5.11) Kommentar: Dies ist der offizielle Startschuss für die Medien. Verschiedene Blickwinkel würden berücksichtigt, d.h. die Alkoholindustrie ist mit dabei. Ihr Image wird gestärkt, statt geschwächt. Das ergibt keine wirksame Prävention.

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CH: Alkohol-Problem an Lozärner Fasnacht

Dienstag 1. März 2011 von htm

An den rüüdigen Tagen wird einiges an Alkohol getrunken. Die Suchtprävention gibt Eltern Tipps für diese Zeit.
Noch wenige Tage, dann gehts los mit der Lozärner Fasnacht. Ein Anlass, der aber nicht nur für Freude sorgt, sondern vielen Eltern die Sorgenfalten ins Gesicht treibt: Sie befürchten, dass ihre Kinder während der Fasnachtszeit (übermässig) Alkohol konsumieren. Herbert Willmann ist Leiter der Fachstelle für Suchtprävention in Luzern und kennt diese Ängste der Eltern. «Dass Jugendliche an der Fasnacht beim Alkohol über die Stränge schlagen, ist nach wie vor das grösste Problem.» … (Quelle.: Google Alkohol News, 28.2.11) urnerzeitung.ch, 28.2.11 Kommentar: Wie wäre es, wenn die Suchtprävention auch die Erwachsenen zur Mässigung aufrufen würde? Die geben nämlich das schlechte Beispiel für die Jungen ab. So sieht es aus, als hätten nur die Jugendlichen ein Alkoholproblem und nicht die ganze Gesellschaft.

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Narrenspiel ohne Brummschädel

Dienstag 22. Februar 2011 von htm

Die Fasnacht gehört in den Kalender der grossen Feste. Wer die „schönste Zeit des Jahres“ geniessen und die Risiken im Griff behalten will, verzichtet auf einen übermässigen Alkoholkonsum. Auch Organisatoren können Massnahmen ergreifen, um Alkoholprobleme zu vermindern. Die Präventionstipps von Sucht Info Schweiz liefern Hinweise für eine ungetrübte Fasnachtsfreude. … (Quelle: Sucht Info Schweiz, 22.2.11)

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D: Aktionswoche Alkohol 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“

Montag 7. Februar 2011 von htm

vom 21. – 29. Mai 2011
Deutschland ist Spitze – Spitze im Alkoholkonsum, Spitze in den alkoholbedingten Erkrankungen, Spitze in den alkoholbedingten Todesfällen, Spitze in den alkoholbedingten Unfällen, Spitze in alkoholbedingter Kriminalität. Aktive, Mitwirkende und Träger der Aktionswoche Alkohol haben sich vor diesem Hintergrund für die eindeutige Botschaft der WHO entschieden: „Alkohol? Weniger ist besser!“ Wie schon angekündigt, greift die Aktionswoche Alkohol 2011 bewährte Elemente voriger Aktionswochen auf und entwickelt sie weiter, um die Aktivitäten vor Ort zu unterstützen. Mit alten und neuen Partnern werden die Aktiven erneut bundesweit darauf aufmerksam machen, dass Alkohol kein “Lebensmittel” ist.
Und auch international findet die Aktionswoche Alkohol inzwischen ein erstes Echo. Ebenfalls vom 21. bis 29. Mai werden das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit sowie das Liechtensteiner Amt für soziale Dienste nationale Aktionswochen durchführen. In Deutschland lädt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen alle Institutionen, Einrichtungen, Betriebe, Verwaltungen und Initiativen im Gesundheits- und Sozialwesen ein, sich mit eigenen Veranstaltungen an der Aktionswoche Alkohol 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“ zu beteiligen.
Über die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de werden alle wichtigen Informationen bereitgestellt: Veranstaltungsformate und Materialien für die Veranstalter (Logo, Plakate, Z-Card, Flyer) ebenso wie Hinweise zur Anmeldung und Durchführung einer Veranstaltung – und viel Wissenswertes zum Thema Alkoholkonsum. (Quelle: DHS, 7.2.11)

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D: Sicherheitskonzept für den Rosenmontagszug

Samstag 5. Februar 2011 von htm

Alkoholgenuss soll Ausnahme sein.
Münster – Das Sicherheitskonzept für den Rosenmontagszug am 7. März steht inzwischen schwarz auf weiß. Die dazugehörigen Instruktionen des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval (BMK) konzentrieren sich vor allem auf den Alkoholgenuss: „Wenn auf den Wagen ausnahmsweise mal Alkohol konsumiert wird, so sollte dies in gesittetem Umfang passieren“, heißt es in einem BMK-Hinweis an die Karnevalisten. (Quelle: Google Alkohol News, 3.2.11) westfaelische-nachrichten.de, 3.2.11

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D: Karneval ist nicht Verführer Nummer 1

Donnerstag 3. Februar 2011 von htm

Da alkoholbedingte Ausfälle bei Kindern und Jugendlichen immer gefährlicher werden, hat die Drogenhilfe mit Blick auf den Karneval ein Vorbeugungsprogramm präsentiert. Dabei gilt der Karneval bei den Experten nicht als der größte Verführer.
Hilflose Kinder und Jugendliche, die zu Silvester und Karneval am Rande der Festmeilen volltrunken in der Ecke liegen, bereiten den Verantwortlichen der Stadt immer größere Sorgen. Nach neuesten Zahlen landen in Köln jährlich 800 Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Mit Blick auf den Straßenkarneval Anfang März hat die Drogenhilfe deshalb ein umfangreiches Vorbeugungsprogramm entwickelt, das Elterninformationen, Lehrerfortbildung und telefonische Hotlines umfasst. (Quelle: Google Alkohol News, 02.02.11) ksta.de, 2.2.11

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D: Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit

Dienstag 1. Februar 2011 von htm

Angesichts der aktuellen Diskussion stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) klar, dass die Aussage „kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit“ uneingeschränkt gilt. In den von der BZgA publizierten Medien wird grundsätzlich auf die vielfältigen Risiken jeglichen Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit hingewiesen.
Dabei wird die Notwendigkeit der Alkoholabstinenz in dieser Lebensphase besonders betont. … (Quelle: Pressemitteilung vom 31.01.2011)

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Sportsponsoring kurbelt den Alkoholkonsum an

Dienstag 1. Februar 2011 von htm

Bierwerbung ist bei Fussball- und Eishockeyspielen allgegenwärtig. Die Bierbranche unterstützt die meisten Klubs der obersten Spielligen – und dies nicht ohne Eigeninteresse. Da das Sponsoring den Konsum vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflusst, fordert Sucht Info Schweiz den Verzicht des Sponsorings an Sportveranstaltungen.
Die meisten Sponsorengelder fliessen in der Schweiz in den Sport. Pro Jahr sind es gut 500 Millionen Franken. Dass der Sport auch für das Sponsoring der Alkoholindustrie sehr wichtig ist, zeigt eine aktuelle Analyse von Sucht Info Schweiz. Sie ist Teil einer umfassenden Untersuchung der Alkoholwerbung, welche Sucht Info Schweiz im Rahmen eines europäischen Projekts durchführt. Wie funktioniert die Werbung, welche Trends gibt es, werden die Werbevorschriften beachtet? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Beobachtungen…. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 31.01.11) Kommentar: Unsere Projekt-Idee zeigt, wie die Sponsorengelder ersetzt werden könnten.

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Riesen-Alcopops auf dem US-Markt

Freitag 28. Januar 2011 von htm

Kürzliche Aktionen der US-Regierung haben sieben gefährliche koffeinhaltige alkoholische Getränke verboten. Die schlimmsten Produkte sind nun zurück auf dem Markt, ohne die Stimulantien. Dafür in Supersize, 23.5 oz., als Büchsen für den Einmal-Verbrauch, süss und mit einem Alkoholgehalt von 12%. Eine Büchse entspricht 4.7 Standard-Drinks. Es läuft nun eine Aktion des Marin Instituts, damit die staatlichen Regierungen aufgefordert werden einzugreifen und die Getränke auf normale Grösse zurückzubringen. (Quelle: Marin Institute, 27.1.11) Kommentar: Hoffentlich kommen die nicht nach Europa.

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