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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Aufruf'

TOP NEWS: Coop Schweiz wirbt mit billigem Wein

Dienstag 9. März 2010 von htm

Als Teil eines ganzseitigen Inserates wirbt Coop mit Bild für ein Sonderangebot: 1/2 Preis für 6 x 75 cl Valencia DO El Miracle Tapas. 28.50 statt 57.–. Darunter steht noch: Coop verkauft keinen Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.3.10) Kommentar: Der grösste Alkoholhändler der Schweiz brüstet sich seiner sozialen Ader und verschleudert Billigwein an die über 18-Jährigen, die ihn vielleicht an Jüngere weitergeben. Aber auch so ist es Coop egal, dass das Land mit Billigalkohol überflutet wird. Auch so stimmt die Kasse. Die über 100′000 Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen, werden es Coop sicher danken. Auch von ihnen werden wieder viele, geschätzt wird ein Drittel, selber Alkoholprobleme bekommen. Dann geht die Rechnung von Coop erst recht auf. Dies ein Beispiel von vielen. Sicher gibt es noch billigere Angebote. Wann wird die Politik aktiv und unterbindet diesen Skandal?

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Start zur Fastenzeit – auch ohne Alkohol?

Montag 22. Februar 2010 von htm

Aschermittwoch – Start der Fastenzeit. Viele nutzen die Tage bis Ostern und üben Verzicht. Doch bei zahlreichen Jugendlichen ist Fasten nicht mehr “angesagt”. Aus unterschiedlichen Gründen. – Fasten lässt sich außerdem durch Verzicht auf Genussmittel aller Art, vom Alkohol über Süßigkeiten bis hin zum Fernsehgenuss oder Zeit vor dem Computer. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.2.10) rp-online.de, 18.2.10 Kommentar: Z.B. die katholische Pfarrei St. Martin in Effretikon legt Unterschriftenbögen auf, in denen sich eintragen kann, wer während der Fastenzeit auf Alkohol verzichten will.

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CH: 220 Mio. CHF Umsatz mit Alkoholkonsum Minderjähriger

Donnerstag 4. Februar 2010 von htm

In der Schweiz konsumieren Minderjährige jährlich alkoholische Getränke im Wert von ungefähr 220 Millionen Franken. Zwei Drittel dieser für das Jahr 2007 geschätzten Summe betreffen Jugendliche, an die kein Alkohol abgegeben werden darf. Die aktuelle Untersuchung der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) wurde im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit durchgeführt. Die SFA rät dringend, den Jugendschutz zu verstärken. (Quelle: Infoset Newsletter Februar 2010) Medienmitteilung SFA, 4.2.10 Kommentar: Wie viel Leid und Sozialkosten beschert uns dieser Erfolg der Alkoholindustrie? Und wie gross ist wohl der im Umsatz mitkalkulierte Betrag für Parteispenden und persönliche Geschenke?

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Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien in Deutschland

Freitag 29. Januar 2010 von htm

In Deutschland wird 2010 zum ersten Mal vom 14. bis zum 20. Februar die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien durchgeführt. In den USA findet diese „National Awareness Week“ jährlich in der Woche statt, in der der Valentinstag liegt. In Großbritannien ist die „Children of Alcoholics Week“ 2009 eingeführt worden. Ziel ist es, in Gemeinden, Städten, Bundesstaaten und landesweit Aufmerksamkeit für die Kinder suchtkranker Eltern zu schaffen und zur Hilfe für diese oft vergessenen Kinder aufzurufen. Die Teilnehmer/innen der Strategiekonferenz „Hilfe hat viele Gesichter“, zu der NACOA Deutschland vom 22.-24.1.2010 nach Berlin eingeladen hatte, haben die Einführung der Aktionswoche beschlossen. (Quelle: Nacoa.opennetworx.org, 29.1.10)

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Ethiker fordern IVF-Verbote bei Alkohol, etc.

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

Frauen, die nicht bereit sind, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren, sollten nicht für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder andere Formen der künstlichen Befruchtung zugelassen werde. Dies fordert eine Arbeitsgruppe der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Human Reproduction Journal (2010; doi: 10.1093/humrep/dep458). (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) aerzteblatt.de, 20.1.10

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Zitat: Mut zum Ungewöhnlichen

Mittwoch 20. Januar 2010 von htm

Dies forderte Bundesrat Ueli Maurer vor rund 950 Kader-Mitarbeitern seines Departementes am Ort der Schlacht von Laupen, 1339. Es brauche Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen. (Quelle: NZZ, 19.1.10) Kommentar: Die dramatische Inszenierung à la Rütlirapport erinnert an Pfadfinderübung. Wenn Maurer und seine SVP auch in der Alkoholfrage so denken würden, wäre ein heutiger, wichtiger Feldzug im Inland zu gewinnen.

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Jugendschutz auch während des Faschings

Dienstag 19. Januar 2010 von htm

Das Landratsamt Main Spessart weißt daraufhin, dass auch in der „närrischen Saison“ die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten sind. Erwachsene, Eltern, Veranstalter und Vereine müssen dafür Sorge tragen, dass auch an diesen Tagen die Regeln eingehalten werden und die Freude für den Nachwuchs an den närrischen Tagen ungetrübt bleibt. Denn besonders an Fasching wird erfahrungsgemäß ausgiebig gefeiert und viel Alkohol und Zigaretten konsumiert. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) tvtouring.de, 18.1.10 Kommentar: Der Aufruf ist löblich und natürlich zu unterstützen. Nur wirken aufklärende Appelle bekanntlich sehr wenig. Wenn man schon überzeugt ist von der Gefährlichkeit des Alkoholkonsums und dass die Gesellschaft eine Vorbildfunktion hat, sollte man politisch aktiv werden, damit die wirksamen Massnahmen ergriffen werden. Dann ist uns Passivtrinkern allen geholfen.

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Frierende sollten keinen Alkohol trinken

Samstag 9. Januar 2010 von htm

Wer friert, sollte keinen Alkohol trinken. Bier und Glühwein zum Beispiel wärmten nur kurzfristig, warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) Märkische Allgemeine, 8.1.10

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Gefährliches Silvester: Alkohol, Böller und Unachtsamkeit

Freitag 1. Januar 2010 von htm

Ausgebrannte Partyräume, schwer verletzte Gäste und tragisches Ende ausgelassener Feten: Beim Jahreswechsel kommt es erfahrungsgemäß zu zahllosen Zwischenfällen bei Silvesterfeiern. „Gefährlich ist die Kombination von Alkohol, Feuerwerkskörpern und Unachtsamkeit”, warnt Dr. h. c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er appelliert an alle Organisatoren und Gäste von Feiern, durch umsichtiges Verhalten Unfälle zu vermeiden. „Denken Sie bereits beim Schmücken der Räume an das Freihalten der Fluchtwege und schwer entflammbare Dekoration”, rät der Experte. .. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) cop2cop.de, 31.12.09 Online-Kommentar: Der Aufruf des Feuerwehr-Vizepräsidenten ist sicher unterstützenswert. Ob er aber gehört wird? In meinem Erfahrungsbereich habe ich im Zusammenhang mit Feuerwehrübungen immer vor allem von der nachfolgenden Löschübung im Restaurant gehört, wo der Sold in Alkoholika umgesetzt wurde. Damit spielt die Feuerwehr eine nicht unwesentliche Rolle im Aufbau und bei der Aufrechterhaltung einer feuchtfröhlichen Gesellschaft, deren schlechtes Vorbild wir heute als Abbild bei einem zu grossen Teil der Jugend erleben.

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Sicherheitsmängel auf Deutschlands Flughäfen

Freitag 1. Januar 2010 von htm

Duty-free-Shops auf Flughäfen könnten laut Polizisten und Piloten ein gravierendes Sicherheitsrisiko darstellen. Rasierklingen, Parfums und hochprozentiger Alkohol wären für mögliche Terroristen jenseits der Sicherheitsschleusen frei verfügbar. Dementsprechend hat sich der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft nun für ein Verkaufsverbot an Deutschlands Flughäfen eingesetzt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) focus.de, 31.12.09 Kommentar: Ein solches Alkoholverkaufsverbot würde den Gesamtkonsum und damit die Schäden merklich senken. Entsprechende Bemühungen von Seiten der Prävention blieben bis jetzt erfolglos.

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