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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Aufruf'

CH: Alkohol am Churer Fest massvoll geniessen

Sonntag 22. August 2010 von htm

Aufgrund des Churer Fests ist in der Churer Innenstadt ab heute bis am Sonntag mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Ausserdem weist die Stadtpolizei in ihrer Mitteilung darauf hin, dass auch am diesjährigen Churer Fest im sicherheits- und verkehrspolizeilichen Bereich Schwerpunkte gesetzt werden. Deshalb ruft die Stadtpolizei in Erinnerung, dass Alkohol generell massvoll genossen werden soll und dass Festbesucher, die noch Auto fahren möchten, strikt auf Alkohol verzichten sollen. (Quelle: Google Alkohol News, 21.8.10) suedostschweiz.ch, 20.8.10

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Sucht Info Schweiz fordert Verbot von Happy Hours

Donnerstag 12. August 2010 von htm

Happy Hours, Fünfliber-Abende, Ladies Nights oder Zwei für eins. Die Lockvogelangebote in der Gastronomie animieren die Gäste, für weniger Geld mehr zu trinken. Preissensibel reagieren gerade jüngere Konsumierende. Sucht Info Schweiz fordert daher ein striktes Verbot sämtlicher Vergünstigungen für alle alkoholischen Getränke.
Sucht Info Schweiz rügt, dass das total revidierte Alkoholgesetz Lockvogelangebote wie Happy Hours zulässt. Zugaben und Vergünstigungen für Bier und Wein sind ausser freitags und samstags von 21 Uhr bis 9 Uhr des Folgetages zulässig. Diese Einschränkung ist ein Alibi: Happy Hours abends und nachts bleiben während der Woche weitgehend möglich. Zudem erlaubt der Gesetzesentwurf, vergünstigte Apéros am frühen Freitag- und Samstagabend anzubieten. Diese Angebote animieren dazu, zum gleichen Preis mehr Alkohol zu trinken. Sucht Info Schweiz fordert, dass auch Bier und Wein, gleich wie Spirituosen, nicht vergünstigt abgegeben werden dürfen. „Das Verbot für Happy Hours, Zwei für eins, Fünfliber-Abende oder All-inclusive-Anlässe sollte jederzeit für alle alkoholischen Getränke gelten“, betont Michel Graf, Direktor von Sucht Info Schweiz.
Junge Konsumierende stark betroffen
Vor allem jüngere Konsumentinnen und Konsumenten und jene, die sich an Wochenenden einen Rausch antrinken, bevorzugen billigen Alkohol. Studien belegen, dass Aktionen und Promotionen den Alkoholkonsum insbesondere bei einem jungen Publikum steigern und das Rauschtrinken fördern. „Jegliche vergünstigte Abgabe von Alkohol läuft einer wirksamen Prävention zuwider“, moniert Michel Graf. In diesem Sinne sind Lockvogelangebote wie Happy Hours und Flatrate-Angebote etc. für alle alkoholischen Getränke sowohl im Gastgewerbe als auch im Handel zu verbieten, fordert Sucht Info Schweiz.
Die Totalrevision des Alkoholgesetzes ist bis Ende Oktober 2010 in der Vernehmlassung. Ein erster Positionsbezug von Sucht Info Schweiz zu dem vom Bundesrat am 30. Juni 2010 in die Vernehmlassung geschickten Gesetzestext finden Sie hier. Kommentar: Insbesondere die Aktionspreise in den Verkaufsläden ermöglichen den Jugendlichen, Alkohol billig einzukaufen.

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Warnung vor Pillen und Mischkonsum an der Zürcher Street Parade

Dienstag 10. August 2010 von htm

Am kommenden 14. August findet die Zürcher Street Parade mit mehreren Hunderttausend Besucherinnen und Besuchern statt. Nebst Schweiss wird Alkohol in Strömen fliessen. Einige Partygäste greifen auch zu bunten Pillen. Für sie hält Sucht Info Schweiz Informationen über die Risiken des Alkohol- und Drogenkonsums bereit. Besonders riskant ist der gleichzeitige Konsum von Alkohol mit anderen Drogen. (Quelle: Pressemitteilung Sucht Info Schweiz, 10.8.10)

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Interview mit Dr. François van der Linde (Drogenlegalisierung)

Freitag 6. August 2010 von htm

Zitat: “…Die Prävention geht für den Arzt weit über Aufklärung und Jugendschutz hinaus. Sie lasse sich nur dann mit Autorität vertreten, wenn auch die Gesellschaft glaubwürdig auf ihre eigenen Suchtprobleme reagiere. Das sei aber nicht der Fall, solange die einen Drogen verboten und die anderen beworben würden – unabhängig davon, welche grösseren Schaden anrichteten….” (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.8.10) Kommentar: Mindestens hier trifft er den Nagel auf den Kopf. Dass Drogensucht nichts mit Moral zu tun habe, ist in Bezug auf die Dealer sehr zu bezweifeln. Man denke nur an die Alkoholverkäufer, welche noch immer an Jugendliche Alkohol abgeben. Wenn van der Linde doch so gerne lärmt, um seine Botschaft zu verkünden, warum macht er sich nicht für unsere Projekt-Idee stark, die geeignet wäre, die Lenkungsabgaben für alle Drogen zu verwalten und der Bevölkerung vor Augen führen könnte, wie gross ihr Gewinn dabei wäre?

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D: Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli 2010:

Dienstag 20. Juli 2010 von htm

Auch in diesem Jahr gedenken in über 40 Städten Eltern, Angehörige und Freunde der Menschen, die an den Folgen ihrer Drogenabhängigkeit gestorben sind.
Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: “”Der Gedenktag führt uns das Schicksal jedes einzelnen verstorbenen Drogenabhängigen vor Augen, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Er mahnt uns zugleich, dass noch zu viele Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums sterben. Auch wenn wir nicht jeden Todesfall verhindern können, müssen wir alles tun, um Drogenabhängige mit effektiven Hilfs- und Behandlungsangeboten zu erreichen. 1.331 Menschen kamen im vergangenen Jahr durch den Konsum illegaler Drogen ums Leben, dies waren 8 % weniger als im Vorjahr (1.449). (Quelle: Deutsches Bundesministerium für Gesundheit, 20.7.10) Kommentar: 74’000 Menschen starben an der legalen Droge Alkohol. Wird ihner und der andern alkoholbedingten Opfer auch einmal gedacht? Wird für Alkoholopfer auch alles getan in der Prävention und in der Schadensbegrenzung und Behandlung?

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Prävention gegen den besorgniserregenden Umgang mit Alkohol

Sonntag 18. Juli 2010 von htm

Anlässlich des von der Stiftung Kindergesundheit und der Deutschen Kinderhilfe veranstalteten wissenschaftlichen Symposiums “Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen” referierten und diskutierten namhafte Experten über den Umgang mit Alkohol in der Gesellschaft, insbesondere über den besorgniserregenden Anstieg des Koma-Saufens bei den Jüngsten sowie den unverantwortlichen Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft. Ferner wurden epidemiologische, medizinische und psychologische Aspekte des Problems und Maßnahmen zur Prävention von Alkoholmissbrauch im Jugendalter dargestellt. …
“Die Politik ist aufgefordert, den Jugendschutz endlich ernst zu nehmen und die bestehenden Bestimmungen konsequent anzuwenden. Es geht schließlich um den konkreten Schutz unserer Kinder vor schweren gesundheitlichen Schäden”, so Georg Ehrmann Vorsitzender der Deutschen Kinderhilfe am Freitag in München. … Die Deutsche Kinderhilfe fordert die Politik auf, die Ergebnisse dieses Symposiums in einen nationalen Aktionsplan aufzunehmen. Die Landesministerkonferenz sollte sich dieses gravierende Thema umgehend auf die Tagesordnung schreiben”, so Georg Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe. (Quelle: Google Alkohol News, 17.07.2010), dermerkur.de, 16.7.10 (Deutsche Kinderhilfe e.V.) mit unserem Online-Kommentar: Die Deutsche Kinderhilfe sollte sich wirklich deutlich vernehmen lassen. Vor allem auch im Hinblick auf die über eine Million Kinder in Deutschland, die in einer alkoholbelasteten Familie aufwachsen müssen und starkem psychischem Stress ausgesetzt sind. Viele von ihnen werden ein Leben lang nachteilige Folgen erleiden.

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Hitzewelle – Finger weg vom Alkohol

Freitag 16. Juli 2010 von htm

Die österreichische Ärztekammer warnt: Bei heißen Temperaturen um die 35 Grad sollte man keinesfalls zur Abkühlung alkoholische Getränke trinken. Der Kreislauf wird stark belastet, im schlimmsten Fall kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen“, sagt der Ärztepräsident in einer Aussendung. Weitere Hitzetipps finden Sie im Artikel. (Quelle: Google Alkohol News, 15.7.10) salzburg.com, 14.7.10

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Benefizkonzert “Tag des alkoholgeschädigten Kindes” am 9.9.10

Freitag 2. Juli 2010 von htm

In Deutschland werden jedes Jahr 10.000 alkoholgeschädigte Kinder geboren, davon etwa 4.000 mit dem fetalen Alkoholsyndrom (FAS), einer schweren körperlichen und geistigen Behinderung. Um auf die schwer wiegenden Konsequenzen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft aufmerksam zu machen, wurde auf Initiative von »FAS World« der 9. September zum internationalen Tag des alkoholgeschädigten Kindes erklärt. Anlässlich diesen Tages findet im Rahmen der Kampagne »Na klar…!« am Donnerstag, den 09. September 2010 um 19.00 Uhr ein Benefizkonzert in der Heilig-Kreuz-Kirche (Berlin-Kreuzberg) statt. Wir freuen uns, engagierte Musiker/innen für das Konzert gewonnen zu haben und so ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm gestalten zu können:
Der Erlös des Konzerts kommt der deutschlandweit einzigen Wohngruppe für junge Erwachsene mit FASD des Sonnenhof e.V. zugute.
Eintrittskarten (10,00 €, ermäßigt 7,00 €) erhalten Sie in der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, bei KOKA 36, Tel. 030 – 6110 1313 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen (außerhalb der Fachstelle: Preis zzgl. Vorverkaufsgebühr).

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Aufruf zur gemeinsamen Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs

Samstag 19. Juni 2010 von htm

Staatssekretär Hillebrand ruft zur gemeinsamen Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs auf.
„Wir müssen den Alkoholmissbrauch gemeinsam bekämpfen“, forderte der Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren, Dieter Hillebrand, gestern in Balingen. „Bewusster, mäßiger Alkoholgenuss kann durchaus Stil haben und Lebensfreude unterstützen“, so Hillebrand weiter. „Dennoch dürfen wir die Augen nicht davor verschließen, dass ein Teil der Bevölkerung ein höchst gefährliches Konsumverhalten an den Tag legt.“ (Quelle: Google Alkohol News, 19.6.10) verbaende24.net, 18.6.10 Kommentar: Worte statt Taten.

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D: Die katholische Kirche will mitdiskutieren

Samstag 5. Juni 2010 von htm

Priorisierung im Gesundheitswesen: Die katholische Kirche will mitdiskutieren.
Bonn/Heidelberg – Die katholische Kirche ist bereit, sich an einer gesellschaftlichen Debatte über Konsequenzen aus knapper werdenden finanziellen Ressourcen im Gesundheitswesen zu beteiligen. Das sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, gegenüber der in Heidelberg erscheinenden Fachzeitschrift „Der Kassenarzt“ (Juni-Ausgabe). Er forderte einen „von allen Verantwortlichen getragenen Diskurs“ über dieses Thema. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 4.6.10) unser Online-Kommentar: Die katholische Kirche hätte hier eine grosse Chance, ihr Image aufzubessern, wenn sie sich in diesem Gremium für eine Reduzierung der grossen Alkoholschäden einsetzen würde. Das wäre ein wirklich effizienter Beitrag zur Senkung der Gesundheitskosten. Vor allem könnte sie dabei an die über eine Million Kinder denken, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen und stark verschlechterte Lebenschancen haben. Das wäre eine sehr sinnvolle Wiedergutmachung.

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