Samstag 6. März 2010 von htm
Newsletter (ab-)bestellen Er bringt Informationen zu allen Suchtgebieten, vor allem aus der Schweiz. Einen kleinen Auszug haben wir hier gebracht.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Donnerstag 4. Februar 2010 von htm
Informationen aus allen Suchtgebieten, vor allem schweizerische. Newsletter (ab-)bestellen
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 21. Januar 2010 von htm
Die Bilder in den Medien von haltlos betrunkenen Jugendlichen erschrecken viele Eltern. Es scheint, dass das exzessive Komasaufen bei Kindern und Jugendlichen äußert populär ist. Hundertprozentig können Eltern ihre Kinder nicht vor Alkohol schützen. Aber mit unseren Tipps helfen Sie Ihren Kindern, den Verlockungen des Alkohols selbstbewusst zu widerstehen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) vnr.de, 20.10.10 Online-Kommentar: 1981 gab ich als wahrscheinlich erster eine Eltern-Information heraus mit solchen Ratschlägen, weil die entsprechenden Eltern-Abende der Suchtprävention die Eltern ziemlich ratlos zurückliessen. Hier ein paar Punkte daraus:
Sie werden nie Gewissheit haben, dass Ihr Kind vom Drogenkontakt verschont bleibt, aber Sie können Ihrerseits die Möglichkeiten vorzubeugen, 100prozentig ausnützen und das in Ihrer Macht Liegende tun, wenn Sie nur wollen!
Einige Vorschläge werden für Sie wahrscheinlich neu sein, vielleicht sogar zum Widerspruch herausfordern, was beim heutigen Informationsstand der Bevölkerung nur natürlich wäre…(Heute noch genau so)
- Verführen Sie nicht die eigenen Kinder zum Alkoholkonsum, wie es bei Familienfesten oft vorkommt.
- Denken Sie daran, dass ein Alkoholvorrat in der Wohnung (Hausbar) oder im Keller die Kinder in Ihrer Abwesenheit zum Neugierkonsum verleiten kann.
- Erziehen Sie Ihre Kinder zu kritischem Konsumieren, zum Verzichtenlernen, zum Mut, zur eigenen Meinung in der Gruppe zu stehen. Vergessen Sie auch hier das eigene Beispiel nicht.
- Bleiben Sie mit Ihren Kindern im Gespräch. Versuchen Sie, Drogenprobleme, die durch Massenmedien oder in der Nachbarschaft bekannt werden, sachlich zu diskutieren.
- Halten Sie guten Kontakt mit dem Lehrer Ihrer Kinder.
- Helfen Sie, wenn die Möglichkeit besteht, bei den Vorbereitungen von Klassenlagern und Schülerfesten mit.
- Fordern Sie Lehrer, Behörden und Politiker auf, in der Schule ein Klima zu schaffen, das frei ist von Alkohol, Tabak und andern Drogen.
- Denken Sie daran, dass auch Ihr eigenes Freizeitverhalten bewusst oder unbewusst ein wichtiger Miterzieher sein kann.
- Lenken Sie die Freizeitgestaltung Ihrer Kinder behutsam. Schicken Sie Ihre Kinder nur in Vereine, die keine ausgesprochene Drogengefahr bedeuten. Besondere Vorsicht ist leider bei gewissen Sportvereinen nötig. (Heute besonders über: Alkoholsponsoring) Lernen Sie die Leiter persönlich kennen und halten Sie Kontakt zu Ihnen.
- Schicken Sie Ihre Kinder nach Möglichkeit in eine gute, alkoholfrei lebende Jugendgruppe. Helfen Sie beim Aufbau einer neuen Gruppe mit, falls keine vorhanden ist.
- Unterstützen Sie alle politischen Vorstösse, die den Konsum der legalen und illegalen Drogen einschränken, z.B. Getränke- und Tabaksteuern, Werbeverbote, Jugendschutzgesetze, Bedürfnisklausel in Wirtschaftsgesetzen, Preisgestaltung in Restaurants (alkoholfreie Getränke sollten billiger sein als Bier), usw.
- Wählen Sie keine Politiker, die wirtschaftliche Interessen über Aspekte der Volksgesundheit stellen oder sogar direkt Alkohol- oder Tabakwerbung betreiben.
- Unterstützen Sie Zeitungen, die trotz der Drogenwerbung versuchen, die Pressefreiheit in ihrem Bereich zu retten.
- Unterstützen Sie Bestrebungen, die Sozial- und Präventivmedizin zu stärken.
Sie sehen, in 29 Jahren kein Fortschritt. Dank Falschinformation und alkoholfreundlicher Politik.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Jugend, Politik, Sport, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Werbung |
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
Ab dem 1. Januar 2010 lichtete sich der MPU-Dschungel für Kraftfahrer, die ihren Führerschein wegen Drogen oder Alkohol am Steuer verloren haben und nun eine medizinisch-psychologische Untersuchung ( MPU ) ablegen müssen. Alle Labore, die im Rahmen der MPU Alkohol- und Drogenscreenings durchführen, müssen nun den neuen allgemein gültigen Beurteilungskriterien zur Fahreignungsdiagnostik der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) genügen. Diese wurden bereits am 1. Juli 2009 veröffentlicht und sind nun mit dem Ende der Übergangsfrist für alle Laboratorien bindend. Die Labore müssen für jede getestete Substanz und jedes angewendete Nachweisverfahren nach DIN ISO/IEC 17025 für forensische Toxikologie akkreditiert sein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) pressemitteilungen-online.de, 13.1.10
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gerichtsfälle, Internationales, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Mittwoch 13. Januar 2010 von htm
Online-Kommentar zu Im Suff am Skalpell, Süddeutsche Zeitung, 12.1.10:
Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin – eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) sueddeutsche.de, 12.1.10 Online-Kommentar: Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Thema Alkohol bei der Arzt-Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu kurz kommt. Ihre Motivation könnten sie auch selber stärken, indem sie sich politisch mit ihren Verbänden für eine effektive Alkoholpolitik einsetzen würden, wie es die britischen tun. Bei weniger Alkoholkonsum, d.h. weniger Alkoholschäden würde auch die Belastung für das Spitalpersonal stark abnehmen und sich damit dessen Wohlbefinden und Gesundheitszustand verbessern.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Geschichten, Gesundheit, Internationales, Leserbriefe, Rehabilitation, Verhaltens-Präv. |
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Mittwoch 13. Januar 2010 von htm
Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin – eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) sueddeutsche.de, 12.1.10 Online-Kommentar: Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Thema Alkohol bei der Arzt-Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu kurz kommt. Ihre Motivation könnten sie auch selber stärken, indem sie sich politisch mit ihren Verbänden für eine effektive Alkoholpolitik einsetzen würden, wie es die britischen tun. Bei weniger Alkoholkonsum, d.h. weniger Alkoholschäden würde auch die Belastung für das Spitalpersonal stark abnehmen und sich damit dessen Wohlbefinden und Gesundheitszustand verbessern.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Geschichten, Gesundheit, Internationales, Rehabilitation |
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Samstag 2. Januar 2010 von htm
Berlin (dpa/bb) – 137 Berliner sind von Januar bis Ende November 2009 an Drogenmissbrauch gestorben. Durchschnittlich wurden sie gut 36 Jahre alt, wie eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit der dpa sagte. Der Jüngste wurde 21-jährig, der Älteste 62. Männer 118, Frauen 19. Ein Viertel erlag laut Senatsverwaltung einer Überdosis Heroin. Die zweithäufigste Todesursache war Alkohol, gefolgt von Methadon und Kokain. Im Vorjahr hatte es in Berlin 152 Drogentote gegeben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.1.10) welt.de, 1.1.10 Kommentar: Diese Zahlenverhältnisse scheinen unglaubwürdig: Danach würden Alkohol und Heroin weniger als die Hälfte ausmachen und die übrigen Drogen mehr als die Hälfte.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Internationales, Statistik |
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Dienstag 22. Dezember 2009 von htm
Als erstes Land der Welt will Taiwan eine Steuer auf als ungesunde geltende Lebensmittel erheben. Die Einnahmen sollen ins Gesundheitssystem einfliessen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 21.12.09) bazonline.ch, 21.12.09
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Sonntag 20. Dezember 2009 von htm
Im Kampf gegen Billigzigaretten und rückläufigen Konsum senkt Philip Morris die Preise.
Seit Jahren bewegen sich Zigarettenpreise nur in eine Richtung: nach oben. Nach diversen Aufschlägen, die mit höheren Steuern und Rohstoffkosten begründet wurden, kosten einige Marken über 7 Franken pro Päckli. «Da fängt es an, wehzutun», sagen Raucher.
Nun gibt Philip Morris (PM) Gegensteuer: Ab 1. Januar senkt der US-Tabakgigant die Preise um 70 Rappen pro Päckli; das sind rund 10 Prozent. «Die Preisänderung betrifft sämtliche Varianten der Marken Marlboro und Chesterfield», bestätigt Sprecher François Thoenen Recherchen des «Tages-Anzeigers». Die übrigen Produkte des Marktleaders, der für 45 Prozent der Schweizer Zigarettenumsätze steht, sind von der Preissenkung nicht betroffen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.12.09) Kommentar: Damit ist einmal mehr bewiesen, dass die Suchtmittelkonsumenten preissensitiv sind. Deshalb braucht es neben Steuern zur Preiserhöhung auch Mindestpreise, damit Steuern nicht unterlaufen werden können. Bei Alkoholika wäre es auch höchste Zeit.
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Freitag 18. Dezember 2009 von htm
In Tschechien wird der Besitz von Drogen ab 1. Januar 2010 in «geringfügigen Mengen für den Eigengebrauch» künftig nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden. Die Menge ist genau definiert. In Tschechien hatten sie 2007 40 Drogentote bei 10 Mio. Einwohnern, in der Schweiz 152. Der hohe Cannabiskonsum führe zu tieferem Alkoholkonsum und zu weniger Konsum harter Drogen, meinen tschechische Drogenexperten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 18.12.09)
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