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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Alkoholfreies'

Süssgetränke mit Nebenwirkungen

Sonntag 26. Juni 2011 von htm

Einer Studie am Universitätsspital Zürich zur Folge führen schon geringe Zuckerdosen in Süssgetränken (Fructose, Glukose) zu nachweisbaren Veränderungen im Blut, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Der Zusammenhang sei erstmals kausal bewiesen. (Quelle: American Journal of Clinical Nutrition, Online am 15.6.11) Kommentar: Eine weitere Möglichkeit, warum Abstinenten gegenüber Alkoholkonsumenten bei Herzkrankheiten schlechter abschneiden. Sie trinken mehr solche Süssgetränke.

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D: Sportjugend überzeugt mit Anti-Alkohol-Projekt

Mittwoch 15. Juni 2011 von htm

Niederwangen / sz Bereits zum siebten Mal ist der Lotto-Sportjugend-Förderpreis vergeben worden. Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Europa-Park wurden 125 Sportvereine für ihre vorbildliche Jugendarbeit geehrt. 424 Vereine aus ganz Baden-Württemberg hatten sich um die Auszeichnung beworben. Die Sportgemeinde Niederwangen erzielte mit ihrer Aktion „Low Alc – Max Fun“ im Bereich Donau-Oberschwaben den Gruppensieg und erhielt eine mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) schwaebische.de, 14.6.11

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Gesunder Gerstensaft: Alkoholfreies Weißbier stärkt Marathonläufer

Freitag 10. Juni 2011 von htm

Ein Marathonlauf bedeutet enormen Stress für den Körper: Entzündungsprozesse werden angekurbelt, dass Immunsystem schwächelt und die Athleten sind anfälliger für Erkältungen. Der tägliche Konsum alkoholfreien Weißbiers kann diese negativen Effekte abschwächen, zeigt eine Münchner Studie. Sie soll im Januar in der Fachzeitschrift “Medicine & Science in Sports & Exercise” (MSSE) veröffentlicht werden.
Dazu untersuchten Sportmediziner der TU München 277 Probanden drei Wochen vor und zwei Wochen nach dem München Marathon 2009. Ein Teil der Teilnehmer hatte täglich 1,5 Liter “echtes” alkoholfreies Weizenbiers getrunken, die andere Hälfte erhielt ein Placebo, das ebenso aussah und schmeckte, aber keine Phenole enthielt. Diese Pflanzenwirkstoffe fangen unter andrem freie Radikale im Körper ab, die während großer Stressbelastung vermehrt entstehen und Zellschäden verursachen. … (Quelle: netdoktor.de, 9.6.11)

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D: Festival des Sports geht mit gutem Beispiel voran

Freitag 10. Juni 2011 von htm

Geisenfeld (GZ) An den drei Festivaltagen wird im Bereich der Bewegungsinseln kein Alkohol ausgeschenkt, und der Raum vor der Stadtpfarrkirche wird im Zuge der Aktion „Alkohol? Kenn dein Limit“ zu einem Eventareal.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) begleitet die Festivals des Sports und wird auch in Geisenfeld mit ihrer Aktion „Alkohol? Kenn dein Limit“ mitmachen, bei der sie vom Verband privater Krankenkassen unterstützt wird. Das Eventareal vor der Kirche wird sich drei Tage lang in einem attraktiven Plower-Power-Design samt Hippiebus präsentieren. Vor allem junge Besucher ab 16 Jahren will man animieren, ihr Limit sportlich auszutesten – ob beim Klettern an der Boulderwand oder bei verschiedenen Spiel- und Mitmachangeboten. Wie sich der Konsum von Alkohol auf die Wahrnehmungs-, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit auswirkt, können die Jugendlichen im Rauschbrillenparcours erleben. (Quelle: Google Alkohol News, 10.6.11) donaukurier.de, 9.6.11

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D: Pforzheimer Schutzengel sind auch ohne Alkohol gut drauf

Sonntag 29. Mai 2011 von htm

Wie viel Spaß eine Party ohne Alkohol machen kann, das stellten am Freitagabend 200 “Schutzengel” unter Beweis. Sie feierten im Autohaus ahg die inzwischen dritte “Schutzengelparty”.
Sie kommen immer dann ins Spiel, wenn es darum geht, Zivilcourage zu zeigen oder angetrunkenen Jugendlichen nach dem Discobesuch den Schlüssel wegzunehmen: Seit 2008 veranstaltet die Pforzheimer Polizei in Kooperation mit der Industrie- undHandelskammer (IHK) Nordschwarzwald das Projekt „Schutzengel“, bei dem es darum geht, junge Leute im Alter zwischen 18 und 24 Jahren zu freiwilligen Helfern der Gesetzeshüter auszubilden.
Rund 1180 ehrenamtliche Einsatzkräfte gäbe es bislang in der Goldstadt, die einen erheblichen Teil dazu beigetragen hätten, Gewaltakte oder Trunkenheit am Steuer einzudämmen, so der ehemalige Projektleiter Thomas Hoffmann von der Polizei Pforzheim. … (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.11) pz-news.de, 28.5.11

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Gesundheitsfördernde Aspekte von Wein

Samstag 16. April 2011 von htm

Wein ist gesundheitsfördernd! Alkohol gilt im Allgemeinen als gesundheitsschädlich, doch maßvoller Weingenuss kann durchaus eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Bereits in der Antike wussten Griechen und Römer von der positiven Wirkung des Weins auf die Gesundheit – sie erkannten die beruhigende Wirkung auf das Gemüt und die anregende Wirkung auf den Verdauungstrakt sowie den Kreislauf. Nicht unterschätzt wurden bereits zur damaligen Zeit die Nebenwirkungen, die ein zu hoher Weinkonsum mit sich brachte. … (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) biotechgov.org unser Online-Kommentar: Auch Wein enthält bekanntermassen Alkohol. Nach der grossen EU-Krebsstudie vom 9.4.11 kann ehrlicherweise nicht mehr vom gesunden Wein gesprochen werden, denn bereits geringe Mengen können krebsfördernd sein.
Dass immer nur der Wein als gesundheitsfördernd propagiert wird, obwohl alkoholfreie Trauben- und andere Fruchtsäfte und auch Gemüse die gleichen Antioxidantien oder Resverartrol enthalten, zeigt doch, dass rein finanzielle Interessen dahinter stehen, weil mit Wein mehr verdient werden kann. (Auf Kosten der Volksgesundheit)

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A: Alkohol- Steuer würde Betriebe ruinieren (wird behauptet)

Samstag 16. April 2011 von htm

Die geplante Alkohol-Steuer wäre für die Wiener Gastronomen ein Horror-Szenario.
Am Freitag wurde eine neue Studie präsentiert, die zeigt, dass eine 15- Prozent- Steuer auf alkoholische Getränke fatale Auswirkungen auf die Wiener Gastronomie hätte.
“Ich erwarte mir von der Stadtregierung, dass sie allen Überlegungen in Bezug auf eine neue Alkohol- Sondersteuer eine offene und klare Absage erteilt”, sagt Wirtschaftskammer Wien- Präsidentin bei der heutigen Präsentation einer neuen Studie, die erstmals die betriebswirtschaftlichen Folgen einer neuen, 15- Prozent- Steuer auf alkoholische Getränke in der Gastronomie errechnet hat. “Eine neue Sondersteuer wäre für die Wiener Gastronomie betriebswirtschaftlich nicht verkraftbar”, sagt Jank. (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) vienna.at, 15.4.11 Kommentar:, Szenario 2 wurde nicht durchgerechnet. Warum nicht? 5% Umsatzrückgang bei Alkoholika liegt wahrscheinlich im Rahmen der normalen jährlichen Schwankungen und ist verkraftbar. Nicht alle dieser 5%-Kunden würden ganz wegbleiben, sondern Alkoholfreies konsumieren. Man müsste auch sehen, wie die Steuerbelastung auf den Endpreis wirkt. Den Befragten war dies wahrscheinlich nicht bewusst und sie haben aus dem Bauch heraus abgewehrt, obwohl es vielleicht nur 5 Cents pro Glas ausmacht. Ganz vergessen wird der gesundheitliche Effekt. Ein Rückgang des Gesamtkonsums bei Alkoholika senkt die Gesundheitskosten und hebt die Lebensqualität. Davon profitieren alle. Am 12.4.11 stand hier:
“Die Preise für Limonaden, Mineralwasser und Bier sind in den vergangenen Jahren massiv in die Höhe geschnellt, zeigt ein Preisvergleich der Arbeiterkammer bei sechs Wiener Supermärkten und Diskontern. Limos, Mineral und Cola- Getränke haben sich seit 2002 um 24 Prozent verteuert, Bier um 37 Prozent seit 2000. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex stieg in den letzten elf Jahren um 24 Prozent.”
Dies hat wahrscheinlich nicht zu einem Kaufrückgang geführt. Bei den Wirten wird es auch nichts ausmachen, obwohl ein markanter Rückgang volksgesundheitlich wünschbar wäre.

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D: Die Bierwerbung auf Trams bleibt

Sonntag 27. März 2011 von htm

Augsburg: Der Stadtrat hat mit großer Mehrheit entschieden: Die Bierwerbung auf den Augsburger Straßenbahnen wird nicht verboten. Mehrere heimische Brauereien nutzen die Tram als Werbefläche. Ein Werbeverbot, das als Beitrag zur Vorbeugung von Alkoholmissbrauch zur Diskussion stand, sei überzogen, hieß es in der Begründung. Für das Werbeverbot votierten die Grünen und CSU-Stadtrat Erwin Gerblinger.
Bei der Regelung, wie der nächtliche Verkauf an Tankstellen eingeschränkt werden könnte, wird Freistaat in die Pflicht genommen.
Ähnlich wie das Verbot von Bierwerbung auf Trams hatte eine andere Idee, wie die Stadt selbst einen Beitrag zur Prävention von Alkoholmissbrauch leisten könnte, für Gesprächsstoff gesorgt. Soll bei Rathausempfängen auf den Ausschank von Alkohol verzichtet werden? Die Antwort der Stadträte ist eindeutig, wenngleich es noch keinen Beschluss gibt: Wenn es etwas zu feiern gibt, werden weiterhin Bier, Sekt und Wein aufgetischt. OB Kurt Gribl warnte vor überzogenen Maßnahmen. Er sagte: „Wir brauchen Entscheidungen mit Maß und Ziel.“ (Quelle: Google Alkohol News, 26.3.11) augsburger-allgemeine, 26.3.11 unser Online-Kommentar: Dieser Stadtrat hat keine Ahnung von Prävention, oder sie ist ihm völlig egal. Er sollte zurücktreten, denn er vertritt nicht die Interessen der Bevölkerung.

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D: Neues alkoholfreies Bier soll jetzt wie “echt” schmecken

Dienstag 15. März 2011 von htm

Das perlt, aber steigt nicht zu Kopf: Das Bier der Zukunft hat weniger Alkohol, sagen Experten. Berliner Wissenschaftler haben ein neues Verfahren zur Herstellung von alkoholfreiem Bier entwickelt. Das soll nun schmecken wie „echt“.
So richtig nach Bier soll es schmecken – ohne faden Beigeschmack und den verräterischen, intensiven Würze-Geruch, den viele alkoholfreie Biere bislang haben. Nach mehrjähriger Forschung haben Wissenschaftler der TU Berlin nun ein neues Herstellungsverfahren für alkoholfreies Bier entwickelt, das diese Anforderungen erfüllen soll. (Quelle: Google Alkohol News, 14.3.11) welt.de, 14.3.11 unser Online-Kommentar: Jede Neuentwicklung im alkoholfreien Sektor, die auch Alkoholkonsumenten anspricht, ist ein Gewinn. Es gibt aber auch jetzt schon alkoholfreie Biere, die im Blindtest nicht von alkoholischen unterschieden werden konnten.

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USA: N.M. Okays Beer Pong in Bars

Freitag 11. März 2011 von htm

New Mexico has ruled that beer pong can be played again in local bars as long as the games don’t involve drinking alcohol or gambling, the Portales News-Tribune reported Feb. 28.
“It’s against the law for [liquor] licensees to allow games or contests that involve drinking alcohol beverages or award alcohol beverages as prizes,” said Gary Tomada, who directs the state’s alcohol and gaming department, “and we can’t have any semblance of gambling. If those [rules] are observed … they can play all they want.” Source: Join Together, 03/10/11)

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