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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Alkohol – die unterschätzte Droge

Donnerstag 11. März 2010 von htm

Ein gutes Glas Wein zum Essen gehört einfach dazu – fast überall auf der Welt. Und Feiern ohne Alkohol? Für viele undenkbar. An einem Trinkabend hat vor allem die Leber viel zu tun. Um die zehn bis zwölf Gramm reinen Alkohols abzubauen, die Menge, die in einem kleinen Glas Wein oder Bier enthalten ist, braucht sie rund eine bis eineinhalb Stunden. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.3.10) dw-world.de, 11.3.10

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Polizei stoppt sturzbetrunkene Crew kurz vor Flugzeugstart

Donnerstag 11. März 2010 von htm

Mit 3 bis 3.5 Promille im Blut wollten Pilot und Stewardessen fliegen: Ukrainische Sicherheitskräfte haben in letzter Minute den Start einer Passagiermaschine verhindert, deren Crew vorher ausgiebig gezecht hatte. An Bord war auch eine hochrangige Juristin, die eine Untersuchung verlangte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.3.10) spiegel.de, 10.3.10

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D: Bundesregierung begräbt Präventionsgesetz

Donnerstag 11. März 2010 von htm

„Die Bundesregierung wird den vom Bundesministerium für Gesundheit in der vergangenen Legislaturperiode erarbeiteten Entwurf eines Präventionsgesetzes nicht weiter verfolgen“so Daniel Bahr (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministeriumauf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion. Und auch Mechthild Dyckmans (FDP), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, macht reinen Tisch. Befragt nach den aus der vergangenen Legislaturperiode vorliegenden Entwürfen der Aktionsprogramme zur Alkoholprävention und zur Tabakprävention stellt sie klar: „Wir haben jetzt eine andere Regierung, unter der zwar nicht alles anders, einiges sich aber schon ändern wird, weil ein Unterschied in der Herangehensweise an die Problematik im Vergleich zur letzten Regierung besteht. Die erwähnten Entwürfe sind jetzt nicht mehr relevant.“ Man mag die vergebliche Arbeit bedauern, die mit den drei Entwürfen verbunden war. Indes: Im Laufe ihrer Entwicklung wurden alle drei nicht eben konsistenter. (Quelle: DHS-Newsletter) bvpg, 9.3.10
Kommentar: Eine Regierung in Abhängigkeit. Korruption ist in unsern Breitengraden ein hässliches Wort.

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D: Alkoholhaltige Getränke werden immer billiger

Donnerstag 11. März 2010 von htm

In Relation zu den Lebenshaltungskosten werden alkoholhaltige Getränke immer billiger. So sind seit dem Jahr 2005 die Preise für alkoholische Getränke im Mittel um 5,8 % gestiegen, die Lebenshaltungskosten um 6,6 %. Die schon seit Jahrzehnten in Deutschland zu beobachtende Tendenz relativ sinkender Preise für Alkohol setzt sich also fort.
Dabei ist Alkoholkonsum nach Tabakkonsum und Bluthochdruck der drittgrößte Risikofaktor für Gesundheit und Leben der Bevölkerung. Eine nun im Auftrag der EU erstellte Studie unterstreicht, „dass Preis und Erschwinglichkeit von Alkohol das Ausmaß von schädlichem und gesundheitsgefährlichem Alkoholkonsum beeinflussen.“ Selbstverständlich weist die umfangreich angelegte Untersuchung darauf hin, dass eine gesundheitspolitische Strategie gegen Alkoholmissbrauch sich nicht allein auf Preispolitik beschränken kann.
Die Dichte der Verkaufsstellen und ihre Öffnungszeiten, ein konsequenter Jugendschutz, Maßnahmen gegen Alkohol im Straßenverkehr und anderes mehr, all dies, so betont die Untersuchung, sei im Rahmen eines effektiven „Policy Mix“ zu beachten. (Quelle: DHS-Newsletter) http://www.forum-gesundheitspolitik.de/artikel/artikel.pl?artikel=1614

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Zürich: Luxus-Ausnüchterungszelle für 950 Franken

Mittwoch 10. März 2010 von htm

Ab Freitag könnte das Besäufnis in der Stadt Zürich teurer werden: Dann landen Betrunkene nicht mehr im Notfall, sondern in einer der zwölf Zellen der Zentralen Ausnüchterungsstelle ZAS. Wer nach 3 Stunden abgeholt wird, zahlt nur 600 Franken. Es wird mit einem jährlichen Defizit von 350′000 Franken gerechnet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.3.10) Kommentar: Bisher zahlten die Krankenkassenprämienzahler, jetzt der Steuerzahler auch dieses Defizit und die nichtbezahlten Bussen. Wirte, die Betrunkene gesetzwidrig weiter bedienen, kommen kaum zu Kasse. Der Gewinn gehört weiterhin der Alkoholindustrie, weil das Volk der Passivtrinker sich nicht wehrt.

Kategorie: Aktionen, Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

CH: Armutsstrategie des Bundesrates

Mittwoch 10. März 2010 von htm

In den nächsten Wochen will der Bundesrat Massnahmen zur Bekämpfung der Armut verabschieden. Im Herbst soll eine Armutskonferenz stattfinden. Schwerpunkt soll die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt bilden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.3.10) Kommentar: Alkoholismus als Armutsfaktor wird wahrscheinlich weiterhin tabuisiert.

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CH: Nicht mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung

Mittwoch 10. März 2010 von htm

Die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat hat es gestern abgelehnt, einer linken Initiative zu folgen und für bessere Transparenz bei der Parteienfinanzierung zu sorgen. ((Quelle: Tages-Anzeiger, 10.3.10) Kommentar: Wenigstens ist klar, wer sich verstecken muss.

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EU-Drug Addiction Prevention Project

Dienstag 9. März 2010 von htm

For the first time a made in Europe youth drug prevention project was developed and tested thanks to funding from the European Commission. After six years the European Drug Addiction Prevention Project has ended and has left behind an effective program to prevent the use of drugs. In short, EU-Dap developed and tested a school-based alcohol, tobacco and drugs prevention program in seven European countries. The drug prevention program named Unplugged is still being used today by not only the EU-Dap study group but also many other countries beyond Europe.
The EU-Dap school materials named Unplugged are available free of charge. The materials involve a 12-lesson teacher manual, a student workbook and two card games for youth. Please visit www.eudap.net to download these free materials.

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New: European Society for Prevention Research

Dienstag 9. März 2010 von htm

18 November 2009 marked the start of the EU-SPR. A Meeting in Rome founded the Society. See Website

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TOP NEWS: Coop Schweiz wirbt mit billigem Wein

Dienstag 9. März 2010 von htm

Als Teil eines ganzseitigen Inserates wirbt Coop mit Bild für ein Sonderangebot: 1/2 Preis für 6 x 75 cl Valencia DO El Miracle Tapas. 28.50 statt 57.–. Darunter steht noch: Coop verkauft keinen Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.3.10) Kommentar: Der grösste Alkoholhändler der Schweiz brüstet sich seiner sozialen Ader und verschleudert Billigwein an die über 18-Jährigen, die ihn vielleicht an Jüngere weitergeben. Aber auch so ist es Coop egal, dass das Land mit Billigalkohol überflutet wird. Auch so stimmt die Kasse. Die über 100′000 Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen, werden es Coop sicher danken. Auch von ihnen werden wieder viele, geschätzt wird ein Drittel, selber Alkoholprobleme bekommen. Dann geht die Rechnung von Coop erst recht auf. Dies ein Beispiel von vielen. Sicher gibt es noch billigere Angebote. Wann wird die Politik aktiv und unterbindet diesen Skandal?

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