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| Link | Datum | Thema | Veröffentlicht in ((noch) nicht veröffentlicht) | Datum/Nr. |
| Leserbrief | 20.12.02 | Aktionsplan Drogen und Sucht der Deutschen Bundesregierung v. Juni 02 | GUTTEMPLER, BRD | Dez.02, Nr. 4/02 |
| Leserbrief | 04.12.02 | EU verbietet teilweise Zigarettenreklame | Tages-Anzeiger | 10.12.02 |
| Leserbrief | 27.11.02 | Fernsehreklame für Alkohol | (TELE) |
| Datum | Thema | Kommentar |
| 27.12.2002 |
Das Bulletin der Credit Suisse berichtet in Nr. 6/02 über die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage, die es mit dem GfS-Forschungsinstitut diesen Herbst in der Schweiz durchgeführt hat. Danach sehen sich die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer als Optimisten. Wenn es aber darum geht, in die Zukunft zu blicken, verdüstert sich das Bild: Auf die Frage „Worunter wird die nächste Generation am meisten zu leiden haben, was wir heute auf dieser Welt verursachen?“ nennen 24% die Umwelt, 20% Arbeitslosigkeit/Wirtschaftsfragen und 15% Soziale Fragen/Gesundheit. Eine weitere Frage lautete: „Wie sieht
die Schweiz in 10 Jahren aus?“ Mit sehr warscheinlich oder eher
wahrscheinlich sahen 69% eine Zweiklassenmedizin, 61% die Schweiz in der EU
und 56% ein Werbeverbot für Zigaretten. Unter den Schlussthesen des Projektleiters Lukas Golder fällt uns die These 2 auf: „Mangelndes Vertrauen in die Problemlösungskompetenz der Politik ist Ursache schlechter politischer Perspektiven.“ |
Bemerkenswert scheint uns die These 2 der Schlussthesen des
Projektleiters: "Mangelndes Vertrauen in die Problemlösungskompetenz
der Politik ist Ursache schlechter politischer Perspektiven."
Da kann man nur beipflichten. Umso mehr sollte sich die Bevölkerung aufraffen, selber für die entsprechenden Weichenstellungen zu sorgen, auf dass die unfähigen Politiker nur noch auf den fahrenden Zug aufspringen müssen. Es wird ein Vergnügen sein, diese wendigen Wendehälse dabei zu beobachten. Unsere Projekt-Idee böte eine wunderbare Chance in dieser Beziehung! Helfen Sie mit! Weiterführende Informationen und Grafiken zur
Bulletin-Befragung „Perspektiven“ finden Sie unter |
| 27.12.2002 |
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Es ist bekannt, dass grosse Anlässe heute Mühe bekunden, zahlungskräftige Sponsoren zu finden. Trotzdem ist es höchst bedauerlich, dass es wiederum unsere Droge Nr. 1 sein muss, für die mit diesem Grossanlass geworben werden darf. Unsere gesellschaftliche Wirklichkeit zeigt sich wieder im besten drogenfreundlichen Licht und macht all die vielen gutgemeinten präventiven Bemühungen unserer Jugend gegenüber unglaubwürdig und damit erfolglos. Unsere Projekt-Idee würde dieses unwürdige, ja groteske Schauspiel unnötig machen. Für solche Grossanlässe wie auch für kantonale und lokale Sport- und Kulturveranstaltungen und –Vereine stünden viele Millionen u.a. für Werbezwecke zur Verfügung. Sind Sie nicht auch der Meinung, man sollte nun möglichst bald dieses Projekt vorantreiben, auch wenn im Moment die Aussichten klein scheinen, eine Akzeptanz bei den vermeintlich wirtschaftsfreundlichen Politikern zu finden? Bitte melden Sie sich nun, wenn Sie das Projekt gut finden. Es geht darum, eine Meinungsmacht aufzubauen. Wir werden Ihren Namen nur mit Ihrem Einverständnis für weitere Propaganda verwenden. Senden Sie uns ein kurzes e-mail oder kopieren Sie den Antworttalon auf der Seite Projekt-Ergänzungen für eine ausführlichere Stellungnahme. Vollbringen Sie damit Ihre erste gute Tat im neuen Jahr. Sie könnten damit risiko- und fast kostenlos zum Glücksbringer für sich und unser Volk werden. |
| 18.12.2002 | Der Bundesrat verabschiedete heute
die Botschaft zum neuen Radio- und Fernseh-Gesetz. Es enthält u.a. die neue
Bestimmung, dass die Privatfernsehsender Werbung für Wein und Bier betreiben
dürfen.
Nächstes Jahr geht es in die Kommissionen der Räte
Hier der Link zum neuen Gesetzestext, 211 Seiten. |
Der Bundesrat hat sich also doch
von der vereinigten Alkohol- und Werbe-Lobby weichklopfen lassen. Wie sagte
doch ein früheres Bundesratsgremium:
"Das Ziel aller Werbung ist die Steigerung des Umsatzes. Würde dieses Ziel nicht erreicht, würden nicht jährlich Milliarden von Werbefranken ausgegeben." (Der Bundesrat 1978 in seiner Botschaft zur Änderung des Alkoholgesetzes) (Quelle: SDA/Tages-Anzeiger 27.6.02) Es bleibt wieder einmal die Hoffnung, dass die Räte bei der Behandlung des Gesetzes korrigierend eingreifen. Für einmal hat der Bundesrat gemerkt, dass er in der Bundesverfassung verpflichtet ist, bei der Gesetzgebung für Schnaps für konsumsenkende Massnahmen zu sorgen. |
| 12.12.2002 | Promillegrenze im
Strassenverkehr:
Die Behandlung der Änderungen im Strassenverkehrsgesetz im Nationalrat ist aus Zeitgründen auf später verschoben worden. |
Hoffen wir, dass dies keine weitere Verzögerung beim Inkrafttreten der neuen Promillegrenze bewirkt. |
Datum |
Projekt-Idee: Ergänzungen |
| 07.12.2002 | Wenn das Volk sich selber eine
Steuer auferlegt, um der Landwirtschaft zu helfen, die Qualität ihrer
Produkte zu verbessern und kostengünstiger zu produzieren, sollte dies nicht
als staatliche Subvention betrachtet werden, die den Wettbewerb verfälscht.
Wenn beklagt würde, dass durch den Absatzrückgang viele Arbeitsplätze im Gastgewerbe verloren gingen, könnte man folgende Lösung vorschlagen: Die Industrie, die immer behauptet, sie werbe nur um den eigenen Marktanteil zu verbessern, könnte diesen brancheninternen Streit für die ersten paar Jahre ruhen lassen und mit den gesparten Millionen einen grosszügigen Sozialplan für diese Arbeitslosen finanzieren und ihnen helfen, eine neue Zukunft aufzubauen. Sie würden ohnehin kaum mehr Werber und Werbeträger finden. Vielleicht ist auch bald ein Verbot der Suchtmittelwerbung in Kraft. Als einzige Verlierer dieses Projekts blieben noch die Aktionäre der Suchtmittelindustrie. Wer derart am Leid anderer Menschen mitverdient und die Sozialkosten der Öffentlichkeit überlassen hat, verdient kein Mitleid. Sie werden ohnehin früh genug auf andere Anlagen umsteigen. Vielleicht steigen dann auch die institutionellen Anleger aus, und man als einzelner nicht mehr das beklemmende Gefühl haben muss, indirekt auch noch zu diesen Aktionären zu gehören. |
| 07.12.2002 | In der EU ist man daran, die
Tabakwerbung einzuschränken. In der Schweiz befürchten die betroffenen
Kreise ein Übergreifen dieser Tendenz auf unser Gebiet. Schon hat sich
eine Allianz gebildet, der neben der Tabakindustrie und der Werbebranche auch
die Spirituosenhändler angehören! Zur selben Zeit werden kritische
Stimmen laut, die auf die Gefahren des Cannabiskonsums hinweisen, nachdem neue
Studien dessen Gefährlichkeit aufzeigen. Ausser Prävention (mit welchem
Nutzen?) sind noch keine Gegenmassnahmen in Sicht.
Da scheint es uns angezeigt, unser Projekt zu erweitern, d.h. alle legalen Drogen, im Frühjahr soll Cannabis dazukommen, einzubeziehen. Die Prävention für Cannabisprodukte und Tabak würde die Ausgaben für Werbung, auch in den Massenmedien, sowie bei Sport und Kulturveranstaltern beträchtlich steigern. Dies müsste für diese Kreise eigentlich wie das kommende Paradies erscheinen. |
| http://../../aktuell.
niaaa.nih.gov |
The National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism. Teil des Nationalen Gesundheitsinstituts (NIH), eines Glieds des US Departements für Gesundheit und Humane Dienste. |
Datum |
Veranstaltungen Thema |
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| 13. - 15. März 03 | 3. Europäischer Kongress Jugendarbeit, Jugendhilfe und
Suchtprävention in Luzern: STAY IN TOUCH
Veranstalter: Bundesamt für Gesundheit |
1. Jugendliche in
Europa heute: Wie leben Jugendliche heute; mit welchen innovativen
Präventionsformen können sie erreicht werden?
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| Zeitpunkt | Thema | Beschreibung |
| 27.12.2002 | Der Zeitschrift „Standpunkte“ Nr. 6/02 vom 20.12.02 der SFA, Lausanne entnehmen wir: „Alcopop-Boom – ein europäisches Phänomen“ von Matthias Meyer: |
In Holland, fast ohne gesetzliche Schranken, konsumieren von den Schülerinnen zwischen 15 und 17 Jahren 80% Alcopops. Vom Jahr 2000 bis 2001 stiegen die Verkäufe von 11 Mio. auf 28 Mio. Liter an. Frankreich ist in Bezug auf Alcopops ein Sonderfall. Dank einer frühzeitig erhobenen Sondersteuer werden fast keine Alcopops verkauft. Das jetzige Trendprodukt Bacardi Breezer kam deshalb gar nicht auf den Markt. Auch Schweden und Deutschland verzeichnen einen starken Konsumanstieg. Die Schweiz hat die 2. Alcopopswelle erlebt. Von 2000 auf 2001 hatten wir einen zwanzigfachen Mehrkonsum und dieses Jahr wieder fast 50% mehr. Kommentar: Unser Gesetzgeber reagierte viel zu spät. Erst jetzt wird eine Sondersteuer wie in Frankreich geplant, die aber frühestens in ein paar Jahren wirksam sein könnte. Ausführlicherer Text hier. |
| 20.12.2002 | Englands Bierindustrie macht sich Sorgen über ihren Konsumentennachwuchs | Im "Publican" erschien am 29.11.02 ein Artikel mit erstaunlichen Formulierungen, der klar zeigt, was die Bierindustrie versucht: Sich die nächste Generation von Konsumenten zu sichern. |
| Unser Brief vom | an | Antwort vom | Thema |
| 18.12.2002 | Umbudsstelle DRS, Otto Schoch | 24.12.2002 | Beanstandung von Schleichwerbung für Bier in der Sendung "Voilà" von SF DRS am 17.12.02 |
| 18.12.2002 | BR Moritz Leuenberger | Botschaft des BR zum RTVG v.18.12.02 mit Alkoholwerbung für Privatsender (vergorene Getränke) | |
| 11.12.2002 | a) NR Christine Goll b) NR Kurt Wasserfallen |
b) 17.12.2002 | Cannabis und unser Projekt (nach dem Zieschtigs-Club in SF DRS vom 10.12.02) |
| 05.12.2002 | die Deutsche Bundesregierung | Unser Projekt betr. Beschränkung der Tabak-Werbung in der EU und in Deutschland | |
| 31.10.2002 | Leitung der Jugendsession in Bern | Unsere Projekt-Idee als Workshop-Stoff |
Daniel Borel, Mitbegründer von Logitech im grossen Interview
des Tages-Anzeigers vom 30.12.02:"Neues ausprobieren kann wehtun"
"TA: Also gibt es hier einfach zu wenig Druck, innovativ zu sein?
Borel: Ja. Visionen umzusetzen, ist auch mit Schmerz verbunden. Etwas
Neues auszuprobieren, kann wehtun. Wie viele Leute warten, bis ihnen Millionen
von anderen Leuten sagen, etwas Neues sei cool, bevor sie es ausprobieren? Die
Schweiz ist stark gefordert, sich in den nächsten 50 Jahren neu zu
erfinden."
Radio DRS1, 5.12.02, Sendung Espresso, 08.15 Uhr:
Es wurde entdeckt, dass Duftlämpchen einen brennbaren Untersatz aufweisen
können. Mehrere Brände und zwei Tote sind deshalb bereits zu beklagen. Darauf
angesprochen meint die Vizedirektorin eines Berner Warenhauses: "Dies wird
sofort untersucht und die gefährliche Ware aus dem Sortiment genommen. Wir
wollen doch nicht, dass Kunden zu Schaden kommen können."
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
Project in English
Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
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