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Leserbrief18.08.2008 Online-Kommentar zu: "4000 wollen ans Massenbesäufnis, aber Zürich will es verbieten", im Tages-Anzeiger vom 18.8.08 (Via Internet)
Früher brauchte es immer gewalttätige Demos, mit denen die Jugend von der
Politik oft kurzfristige Entgegenkommen erpressen konnte. Statt dass diese
von sich aus die Bedürfnisse der Jugend erkannt und befriedigt hätte. Ich
hoffe (wahrscheinlich vergeblich), diese Massenbesäufnisse könnten die
Politiker aufwecken, endlich parteiübergreifend eine Alkoholpolitik zu
gestalten, die sich nicht darauf beschränkt, die Jugend zu bearbeiten,
sondern die ganze Gesellschaft zu einem vernünftigeren Umgang mit
Suchtmitteln bewegt. Diese Welle von Besäufnisanlässen zeigt, dass ein
Problembewusstsein bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, trotz
Kommentatoren mit höherer Bildung, offensichtlich nicht vorhanden ist. An
ihnen sind die Bemühungen der Schulprävention spurlos vorübergegangen. Dass
diese wenig bringt, ist ja seit Jahren durch die Wissenschaft belegt. Die
Politik sollte endlich zu struktureller Prävention Hand bieten und die
Erwachsenengesellschaft in die Pflicht nehmen, die mit ihrer Verharmlosung
des Problems erst die Voraussetzungen geschaffen hat, dass solche Exzesse
Schule machen. Mehr Infos auf: www.alkoholpolitik.ch
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InhaltsverzeichnisEntwicklungen der schweizerischen Alkoholpolitik der letzten Jahre anhand von Leserbriefen Ihre Meinung interressiert uns Links zu Fachleuten und Institutionen Die Lobby-Arbeit der globalen Alkoholindustrie Dossiers: Suchtmittelwerbung; Alcopops; Absinth; WTO - GATS; Alkoholkonsum Jugendlicher; Alkohol und Verkehr / Drink Driving; Wein (Alkohol) sei (mässig genossen) gesund; Sport und Alkohol; Strukturelle Prävention; NPA (Nationales Programm Alkohol); botellón Projekt-Idee
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Herausgeber/Editor:Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307
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