Forschungsergebnisse

17.11.2004 (forsch49.htm)

Quelle:

Marin Institute News /The Daily Pennsylvanian, PA, Nov. 16, 2004

Verfasser

The Harvard University School of Public Health

Thema:

Social norms ads 

Deutsche Zusammenfassung (htm)

Aufklärungsinserate, die soziale Normen ansprechen, können den Alkoholkonsum meistens nicht reduzieren.

Die Penn Universität (Pennsylvania, USA) gestaltete seit 2000 Inserate mit der Botschaft, dass der durchschnittliche Penn-Student nur vier oder weniger Drinks während einer Party konsumiere.

Diese Aufklärungskampagne lehnte sich an Soziale-Normen-Kampagnen anderer Schulen an, die bezwecken, die Tendenz jüngerer Schüler zu korrigieren, die den Alkoholkonsum ihrer Peers überschätzen. Bei einer Anzahl Universitäten haben sich diese Programme als wirksam erwiesen.

Nun hat eine Untersuchung der Harvard School of Public Health bei über 100 Colleges ergeben, dass im Ganzen gesehen, solche Kampagnen weitgehend unwirksam sind und sogar mit einem Konsumanstieg in Zusammenhang stehen können. Diese Kampagnen ergaben keinen Rückgang im Alkoholkonsum, weder in der Menge noch in Bezug auf die Häufigkeit. Die Niveaus(?) der Trunkenheit (levels of drunkenness) und das schwere episodische Trinken ging auch nicht zurück.

 

Social norms ads fail to reduce alcohol use       

...ads created by the University since 2000 promote the idea that the average Penn student drinks four or fewer alcoholic beverages when partying.

This alcohol education approach is modeled after social norming campaigns used at other schools that aim to correct the tendency of undergraduates to overestimate how much their peers drink. These programs have proved effective at a number of universities.

Yet, on the whole, such campaigns are largely ineffective and have even been linked to increased alcohol use, according to a study surveying over 100 colleges conducted by the Harvard University School of Public Health.

The findings indicated that social norming campaigns did not cause a decrease in alcohol consumption as measured by quantity or frequency. Levels of drunkenness and heavy episodic drinking also did not decline.


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Stand: 23.12.2008