| Temple University, Philadelphia, USA">
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Source/Quelle |
Medical News Today, Current Directions in Psychological Science |
Authors/Verfasser: |
Laurence Steinberg, Department of Psychology, Laura H. Carnell Professor of Psychology, Temple University, Philadelphia, USA |
Theme/Thema: |
"Risk Taking in Adolescence: New Perspectives from Brain and Behavioral Science" / "Risikobereitschaft in der Jugend: Neue Perspektiven aus der Gehirn- und Verhaltens-Forschung" |
Link to
Medical News Today, 17.4.07
Link to Current Directions in Psychological Science, April 07 issue
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Medical News Today: Adolescent Risk Taking
Likely Biologically Driven And Possibly Inevitable While the government
spends billions of dollars on educational and prevention programs to persuade
teens not to do things like smoke, drink or do drugs, a Temple University
psychologist suggests that competing systems within the brain make adolescents
more susceptible to engaging in risky or dangerous behavior, and that
educational interventions alone are unlikely to be effective. Comment: This will be one of the reasons, why educational Measures do not work, don't change the behaviour. That's why very soon the situations, the environment have to be changed: Structural prevention. Übersetzung H.T. Meyer: Medical News Today: Der Antrieb für die Risikofreudigkeit in der Jugend ist wahrscheinlich biologisch bestimmt und unvermeidlich. Während die Regierungen Milliarden von Dollars für Aufklärungs- und Präventionsprogramme ausgeben, um Jugendliche zu überzeugen, Dinge wie Rauchen, Alkohol konsumieren oder Drogen nehmen, nicht zu tun, behauptet ein Psychologe der Temple Universität, dass konkurrierende Systeme im Gehirn Jugendliche mehr empfänglich für einen Einsatz in risikoreichen oder gefährlichen Verhaltensweisen machen, und dass aufklärende Interventionen alleine kaum effektiv seien. Laurence Steinberg, distinguished University Professor und Laura H. Carnell Professor of Psychology an der Temple Universität legen sein Argument in "Risk Taking in Adolescence: New Perspectives from Brain and Behavioral Science," in der April-Ausgabe des Journals Current Directions in Psychological Science dar. "Obwohl es vielleicht nicht fair ist zu sagen, dass keines der von uns entwickelten Programme Erfolg hat, haben doch die meisten Bildungsmassnahmen, um Kinder zu überzeugen, nicht zu rauchen oder keine Drogen oder Alkohol zu nehmen, sich für sicheren Sex einzusetzen oder vorsichtiger zu fahren nicht gewirkt," sagt Steinberg, Director of the John D. and Catherine T. MacArthur Foundation Research Network on Adolescent Development and Juvenile Justice. "Es gibt da und dort ein Programm, das funktioniert, aber im Grossen Ganzen haben wir Milliarden von Dollars für Initiativen ausgegeben, die in Wirklichkeit keine grossen Auswirkungen hatten." Steinberg sagt, dass es in den letzten 10 Jahren eine Menge neuer Studien über die Entwicklung des Gehirns beim Jugendlichen gab, dass er glaubt, diese beleuchteten, warum Kinder sich risikoreich und gefährlich verhalten, und warum die entwickelten aufklärenden Programme oder Interventionen nicht besonders effektvoll waren. Nach Steinberg ist erhöhte Risikobereitschaft in der Jugend das Resultat der Konkurrenz zwischen zwei sehr unterschiedlichen Gehirn Systemen, das sozioemotionale und das kognitive Kontrollnetzwerk, die während der Jugend einen Reifeprozess erfahren, aber nach ganz unterschiedlichen Fahrplänen. Während der Jugend kommt das sozioemotionale System in der Pubertät mehr zur Geltung, während das kognitive Kontrollsystem nur graduell und über einen längeren Zeitraum an Kraft zulegt. Kommentar: Dies wird eine Erklärung dafür sein, warum aufklärende Prävention kaum wirkt, d.h. kein Verhalten ändert. Deshalb müssen rasch die Verhältnisse geändert werden: Verhältnisprävention. |
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