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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Juni 2012

AU: Sports get $25m to curb binge drinking

Samstag 30. Juni 2012 von htm

TWELVE sports associations will become teetotal when it comes to alcohol sponsorship after a $25 million deal with the government.

The groups have struck a deal to promote safe alcohol consumption by adults, alcohol-free sporting environments for minors and to reduce alcohol promotion in their codes.

But the AFL and NRL were not part of the deal. Those that do have a stake include national associations for soccer, basketball, netball, swimming, cycling, hockey, athletics, skateboarding, volleyball, equestrian, triathlon and canoeing. They will be precluded from sponsorship that promotes alcohol consumption as it would be in conflict with the health campaign message of Be the Influence, Tackling Binge Drinking.

(Source: Harvard World Health News, 06/29/12) smh.com.au, 06/24/12

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USA: Pennsylvania Alcohol Privatization Off the Table

Donnerstag 28. Juni 2012 von htm

State Control of Alcohol: Protecting the Public’s Health

Pennsylvania Republican House Majority Leader Michael Turzai recently gave up the fight to privatize liquor sales in the state, at least for the moment. The battle to privatize Pennsylvania’s 620 state-owned liquor and wine stores, and to allow the sale of alcohol by non-state retailers, has been raging in Pennsylvania for several years. In 2010, then-gubernatorial candidate (now governor) Tom Corbett made alcohol privatization a key part of his election campaign. Since then, advocates for state control and new research findings regarding its effectiveness have helped fight off the ill-fated plan.

When the 21st Amendment repealed national prohibition in 1933, states became responsible for
regulating alcoholic beverages. While many states decided to license private businesses to sell alcohol,
18 states chose to control alcohol sales themselves. The goal was to provide a legal way for people
to obtain alcohol, but also encourage moderate consumption by reducing economic incentives for
maximum sales.

States that currently have monopolies over control either beer, wine, or spirits (or some combination)
are: Alabama, Idaho, Iowa, Maine, Michigan, Mississippi, Montana, New Hampshire, North Carolina,
Ohio, Oregon, Pennsylvania, Utah, Vermont, Virginia, Washington, West Virginia, and Wyoming. In
addition, Montgomery County, Maryland controls spirits, beer, and wine (the only jurisdiction that
controls all three). …
(Source: Alcohol Justice, 06/27/12)

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Weltdrogentag: Südeuropäer trinken weniger Alkohol

Donnerstag 28. Juni 2012 von htm

Ein paar Gläser Wein zur ausgedehnten Mittagspause – das gönnen sich immer weniger Südeuropäer. Kürzere Siestas und gestiegene Alkoholpreise sorgen Experten zufolge dafür, dass der Alkoholkonsum in südlichen Ländern sinkt.

Im Trinken sind die Europäer Weltmeister. “Der europäische Alkoholkonsum ist mehr als doppelt so hoch wie der globale”, sagte der Psychologe Jürgen Rehm von der Technischen Universität Dresden am Montag in Berlin. Daran habe sich in den vergangenen zehn Jahren nichts geändert. Allerdings gebe es unter den Ländern deutliche Unterschiede. “Die gesamten südeuropäischen Länder haben in den vergangenen 30 bis 40 Jahren ihren Alkoholverbrauch mindestens halbiert”, berichtete Rehm. In Deutschland tue sich so gut wie nichts und in Osteuropa sei die Tendenz steigend. Die Trinkgewohnheiten in Europa seien allerdings nicht so gefährlich wie in anderen Teilen der Welt. …
(Quelle: Google Alkohol News, 26.6.12) rp-online.de, 25.6.12

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NZ: The effect of resveratrol on longevity across species: a meta-analysis

Samstag 23. Juni 2012 von htm

Abstract
Resveratrol has shown evidence of decreasing cancer incidence, heart disease, metabolic syndrome and neural degeneration in animal studies. However, the effects on longevity are mixed. We aimed to quantify the current knowledge of life extension from resveratrol. We used meta-analytic techniques to assess the effect resveratrol has on survival, using data from 19 published papers, including six species: yeast, nematodes, mice, fruitflies, Mexican fruitflies and turquoise killifish. Overall, our results indicate that resveratrol acts as a life-extending agent. The effect is most potent in yeast and nematodes, with diminished reliability in most higher-order species. Turquoise killifish were especially sensitive to life-extending effects of resveratrol but showed much variation. Much of the considerable heterogeneity in our analysis was owing to unexplained variation between studies. In summary, we can report that few species conclusively show life extension in response to resveratrol. As such, we question the practice of the substance being marketed as a life-extending health supplement for humans.
(Source: rsbl.royalsocietypublishing.org, 06/20/12)

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NZ: Wein sei nur für Hefen gesund

Samstag 23. Juni 2012 von htm

Die verbreitete Annahme, Wein sei gesund, sei keinesfalls bewiesen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler um Katie Hector in ihrem Artikel im Fachjournal “Biology Letters”. Sie werteten 19 Studien auf verschiedene Lebewesen aus. Dabei stellten sie fest, dass bei Lebewesen mit asexueller Fortpflanzung, Hefen und Nematoden, die lebensverlängernde Wirkung von Resveratrol am zuverlässigsten nachzuweisen war.
(Quelle: welt.de, 22.6.12) Original-Artikel: rsbl.royalsocietypublishing.org, 06/20/12
Kommentar: Diese neuseeländische Studie erntet natürlich bei den von der Alkoholreklame geprägten Weinliebhabern nur Spott und Hohn.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Medien, Medizin, Werbung | Keine Kommentare »

CH: Minderjährige können weiterhin vielerorts Alkohol kaufen

Samstag 23. Juni 2012 von htm

Noch immer gibt es zahlreiche Verkaufsstellen, die Minderjährigen trotz Verbots Alkohol verkaufen – vor allem abends. Dies war in rund 30 Prozent der 5518 Alkoholkauftests der Fall, die letztes Jahr schweizweit und trotz umstrittener Rechtslage durchgeführt wurden.
Gegenüber dem Vorjahr hat die Zahl der Testkäufe um 12 Prozent zugenommen, wie die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) am Donnerstag mitteilte. Praktisch alle Kantone setzten mittlerweile auf dieses Instrument, um die Einhaltung des Verbots zu verbessern. Das gesetzliche Mindestalter für die Abgabe von Spirituosen liegt bei 18, für Bier und Wein bei 16 Jahren.

Im gesamtschweizerischen Durchschnitt ist die Verkaufsrate an Minderjährige letztes Jahr auf 30,4 Prozent gestiegen. 2010 hatte sie mit 26,8 Prozent den tiefsten Wert seit Beginn der Erfassung in der Schweiz erreicht, wie die EAV schreibt. Insgesamt hat sich die Situation aber insofern verbessert, als Anfang 2000 noch eine Verkaufsrate von 83 Prozent registriert wurde.

Erstmals lassen sich die Resultate nach Tageszeit der Testkäufe aufschlüsseln. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Verkaufsrate an Minderjährige liegt tagsüber bei 28 Prozent und nach 19 Uhr bei 50,5 Prozent. Am ehesten wird Jugendlichen im Eventbereich Alkohol verkauft.

Darüber hinaus zeichnet sich ein erheblicher Unterschied zwischen Detailhandel, wo eher ein Ausweis verlangt wird, und der Gastronomie ab. Dieser Aspekt muss nach Ansicht der EAV genauer untersucht und bei der Schulung des Verkaufs- und Servicepersonals berücksichtigt werden. …
(Quelle: Google Alkohol News, 21.6.12) nzz.ch, 21.6.12
Kommentar: Wie lange noch bereichert sich eine ganze Branche auf Kosten der Gesundheit unserer Jugend?

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Kinder, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

D: Kein Alkohol mehr von der “Tanke” für Jugendliche

Donnerstag 21. Juni 2012 von htm

Jugendliche versuchen an den 15 000 Tankstellen in Deutschland häufig, für sie verbotene Produkte zu kaufen. Mit einer «Schulungsinitiative Jugendschutz» (Schuju) will die Branche Verkäufer dazu bringen, sich ihre Kunden genau anzusehen.

Dazu gehört, Ausweise zu kontrollieren und keinem Jugendlichen alkoholische Getränke zu verkaufen. «Jugendschutz ist eine gesetzliche und eine moralische Verpflichtung», sagte Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick vom Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) am Dienstag in Frankfurt. Mit dem «Schuju»-Programm seien seit 2007 mehr als 100 000 Mitarbeiter aus Handel, Gastronomie und Tankstellen geschult worden. Strengere Gesetze lehnt die Branche ab.

Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig kontrollieren, empfiehlt die Spirituosenwirtschaft den Verkäufern. Tipps für den Umgang mit schwierigen Kunden gibt es in einer Broschüre: Höflich, aber bestimmt Altersnachweis verlangen, konsequent bleiben, notfalls Kollegen oder andere Kunden hinzuholen. Laut Gesetz dürfen Bier und Wein an Kunden ab 16, Schnaps erst an Erwachsene ab 18 Jahren verkauft werden. …
(Quelle: Google Alkohol News, 20.6.12) welt.de, 19.6.12

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Kinder, Verkehr | Keine Kommentare »

USA: Alkoholabusus und soziale Isolation: Grund statt Folge

Donnerstag 21. Juni 2012 von htm

Washington – Wenn sich Jugendliche auffällig zurückziehen, so ist der Grund dafür häufig ein übermäßiger Alkoholkonsum. Diese Erkenntnis steht im Gegensatz zu bisherigen Vermutungen, dass als Außenseiter deklarierte Jugendliche sich mit dem Alkohol Mut antrinken wollen und der Alkoholabusus somit eine Folge der sozialen Isolation ist. Das haben Wissenschaftler der University of Texas und der Michigan State University herausgefunden und in der Fachzeitschrift Journal of Health and Social Behavior (doi: 10.1177/0022146511433507) publiziert.

Mit dieser Studie wollten die Forscher untersuchen, wie der Alkoholkonsum von Schülern mit ihrem Gefühl für soziale Integration verbunden ist. Demnach fühlt sich eine signifikante Anzahl derjeniger Schüler ausgegrenzt, die regelmäßig Alkohol konsumieren.

Gerade in solchen Schulen, wo die anderen Schüler kaum alkoholische Getränke zu sich nehmen und wo besonders enge Freundschaften zu Gruppenbildung führen, fühlen sich die trinkenden Schüler dann um so mehr wie ein Außenseiter. In der Folge verschlechtern sich auch ihre schulischen Leistungen, was sich zusätzlich negativ auf die soziale Integration auswirkt. …
(Quelle: aerzteblatt.de, 19.6.12)

Kategorie: Alkoholfreies, Allgemein, Arbeitsplatz, Arbeitsplatz, Internationales, Jugend, Jugendliche, Konsumhaltung, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Eurocare Newsletter 6/2012

Donnerstag 21. Juni 2012 von htm

In Focus
Launch of Eurocare recommendations for a future EU alcohol strategy
Estonia is developing an alcohol policy green paper

News from Eurocare
Actis (Norway): The Government says no to curbing serving hours
Alcohol and Society (Denmark) challenges Carlsberg over the promotion of alcohol in Denmark
Alcohol Focus Scotland: Scottish policy developments
SLAN (Sweden): Summer updates

News from the European Union Institutions
Presentations from the 10th meeting of the Committee on National Alcohol Policy and Action
EU Health Programme – Annual report 2010
Health-EU Portal survey ….

News from across Europe

New research and reports

Upcoming events
(Source: Eurocare, 06/19/12)

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USA: Study Suggests State Laws Can Help Reduce Teens’ Drinking and Driving

Donnerstag 21. Juni 2012 von htm

Two types of state laws can help reduce the risk of teens’ drinking and driving, a new study suggests. Graduated driver licensing laws, which help new drivers gain experience in less risky situations, and use-and-lose laws, which allow the suspension of a teen’s driver license if they are caught using alcohol, were both found effective.

Researchers at Washington University School of Medicine in St. Louis looked at the drinking and driving behaviors of more than 220,000 teens ages 16 and 17, HealthDay reports.

“The key finding of our study was that states with restrictive [graduated driver licensing] laws and use-and-lose laws had less youth who reported driving after drinking any alcohol or riding in a car with a driver who had been drinking alcohol,” study author Patricia Cavazos-Rehg said in a journal news release. “In other words, a student in a state with the strongest [graduated driver licensing] and use-and-lose laws would be approximately half as likely as a student in a state with the weakest laws to drive after drinking.” …
(Source: Join Together, 06/19/12)

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