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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Februar 2011

Newsletter Februar 2011 – d -

Montag 28. Februar 2011 von htm

(per 28.02.11)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Newsletter im 10. Erscheinungsjahr der Webseite unterbreiten zu dürfen und hoffen, dass er für Sie nützlich ist. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, sind wir für Ihr Feedback dankbar, und wir werden deren technische Umsetzung gerne versuchen. Wir haben nur noch wenige Unterteilungen vorgenommen und eine kleine Auswahl mit gekürzten Meldungen getroffen. Mit Hilfe der Links in den Ueberschriften, können Sie die ausführlichere und verwandte Meldung leicht finden. Um den Newsletter weiter zu kürzen, haben wir zwei getrennte Ausgaben nach den Sprachen Deutsch und Englisch verfasst. Wir würden uns über ein Feedback freuen, ob diese Form für Sie nützlich ist. Auf der Webseite finden Sie weitere Kapitel, z.B. Leserbriefe, Interventionen, Zitate. In der englischen Abteilung sind mehrheitlich Artikel notiert, die in der deutschen Version nicht  vorhanden sind. Es lohnt sich, auch dort zu stöbern.

Bitte überprüfen Sie, ob unsere Adresse in der Liste der akzeptierten Adressen enthalten ist, damit Ihr Spam-Filter unsern Newsletter nicht zurückweist.

3927 Eintragungen in 140 Kategorien mit 9878 Schlagwörtern seit 1.1.2009; Online seit August 2001.

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Um das Mail leicht zu halten, verzichten wir auf die pdf-Beilage.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer

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Begleittext zum E-Mail-Versand

Wir schauen gebannt auf die historischen Vorgänge im arabischen Raum, wo die Geburtsstunde der Demokratie schlägt oder zumindest Geburtswehen eingesetzt haben, und selber sind wir nicht fähig, uns aus den Ketten der Knechtschaft der Alkoholindustrie zu befreien.

Das Eidgenössische Bundesamt für Gesundheit hat nun für Mai ein Mitwirken an der Alkoholwoche angekündigt, die auch in Deutschland, Liechtenstein und Österreich stattfinden wird. Das Motto in Deutschland heisst: „Alkohol? Weniger ist besser.“ In der Schweiz heisst es bescheiden: „Dialogwoche Alkohol“. Im Einleitungstext auf seiner Webseite schreibt das Bundesamt: „Die Gesellschaft sucht nach einem neuen Umgang mit dem Alkohol: Wie können wir einen genussvollen Umgang mit dem Kulturgut Alkohol praktizieren und vorleben, den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen – und gleichzeitig glaubwürdig den Exzessen und ihren Folgekosten entgegen treten? Es besteht Diskussionsbedarf!“

Die Quadratur des Kreises wird angestrebt: „Den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen.“ Jene der grossen Alkoholmultis werden nicht erwähnt. Warum wohl? Immerhin, mit unserer Projekt-Idee könnte es gelingen. Aber sonst …..? Auf die Botschaften aus dem Ausland, von internationalen Fachgremien, hört ein „rechter“ Schweizer schon gar nicht. In Deutschland ist es nicht anders.

Wir sind gespannt, wie viel Dialog möglich sein wird, ob es nur eine Alibi-Pflichtübung wird und ob überhaupt lokale Gruppen gefunden werden, die sich dafür interessieren und engagieren. Ja, wer müsste sich eigentlich angesprochen fühlen?  Siehe dazu unsern Artikel vom 27.2.11.
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TOP NEWS

Jährlich 2,5 Millionen Tote durch Alkohol – 15. Februar 2011
Alkohol tötet weltweit jährlich 2,5 Millionen Menschen. Die meisten davon sterben durch alkoholbedingte Unfälle, viele aber auch an Krebs, Herzkreislauf-Erkrankungen oder Leberzirrhose. Das geht aus dem jüngsten Report zu Alkohol und Gesundheit hervor, den die Weltgesundheitsorganisation WHO am Freitag in Genf veröffentlichte. Der meiste Alkohol wird demnach in den Industrieländern der Nordhalbkugel getrunken, aber auch in Argentinien, Australien und Neuseeland. …(Quelle: Google Alkohol News, 13.02.11) handelsblatt.com, 13.2.11 WHO: Global status report on alcohol and health analyses

CH: Alkohol am Arbeitsplatz kostet eine Milliarde – 3. Februar 2011
Etwa 70’000 Personen in der Schweiz trinken während der Arbeit zu viel Alkohol. Die Folgen dieses problematischen Konsums kosten die Arbeitgeber pro Jahr eine Milliarde Franken. …. (Quelle: Google Alkohol News, 1.2.11) SR DRS, 1.2.11 / BAG Schlussbericht Kommentar: Bisher wurde von ca 5% Mitarbeitern mit Alkoholproblemen ausgegangen. Diese Untersuchung ist wohl sehr vorsichtig vorgegangen. Immerhin eine Milliarde Kosten für die Arbeitgeber ist auch nicht ohne. Unverständlich, dass die Wirtschaftsverbände bisher immer alkoholpräventive Massnahmen torpedierten. Wenn es dagegen um Verbesserungen bei den Sozialleistungen geht, wird um jedes Promille gekämpft. Wann wird die Wirtschaft endlich vernünftig?

SCHWEIZ

Viel Promille, wenig Leistung – Alkohol im Sport – 26. Februar 2011
Natürlich kommt kaum jemand auf die Idee, direkt vor dem Training oder dem Wettkampf ein paar Biere oder eine Flasche Wein zu trinken. Gerade vor wichtigen Wettkämpfen sollte man das auch tunlichst vermeiden. Denn schon geringe Mengen Alkohol verschlechtern die Leistung, wie eine schweizerische Studie ergeben hat. … Insofern sollte man sich das Glas Bier besser für nach dem Wettkampf aufheben. (Quelle: Google Alkohol News, 25.2.11) netzathleten.de, 22.2.11 unser Online-Kommentar: Der letzte Satz hat einen bitteren Nachgeschmack. Zuviele Sportler “müssen” nach dem Wettkampf Sieg oder Niederlage ritualmässig mit Massen an Alkohol begiessen und geben für die Jugend ein schlechtes Beispiel ab. Zum Teil fühlen sie sich sogar verpflichtet dazu, weil sie durch Sponsoring-Verträge an die Alkoholindstrie verkauft wurden. Der Bund sollte solche Vereine nicht noch mit Subventionen belohnen.

CH: Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens über eine Revision des Arbeitsgesetzes – 24. Februar 2011
Im Rahmen der von Nationalrat Christian Lüscher am 12. Juni 2009 eingereichten parlamentarischen Initiative zur Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops (09.462) hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates einen Vorentwurf für eine Revision des Arbeitsgesetzes erarbeitet.
Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Tankstellenshops auf Autobahnraststätten und an Hauptverkehrsstrassen rund um die Uhr und auch sonntags bewilligungsfrei Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beschäftigen dürfen, sofern sie ein Waren- und Dienstleistungs-angebot führen, das in erster Linie auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet ist. … Kommentar: Es geht wieder einmal um die Liberalisierung des Alkoholverkaufs. Die Bedürfnisse der Reisenden werden vorgeschoben. Hoffentlich agieren die Gewerkschaften massiv. Gesundheitliche Argumente haben bekanntlich in unserer Politik einen schweren Stand. Die Erhältlichkeit ist an zweiter Stelle bei den wirksamen Kriterien zur Senkung des Alkoholkonsums und seiner Schäden.

CH: Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen – 22. Februar 2011
Das Personal an der Kasse soll beim illegalen Alkoholverkauf an Minderjährige straflos ausgehen.
Testkäufe zeigen: Minderjährige kommen in einem von drei Fällen problemlos an Alkohol.
Die Rechtslage ist eindeutig: … Wesentlich komplizierter ist die Frage, was geschieht, wenn jemand gegen diese Vorschriften verstösst. …Kontrollen in Bergrestaurants ergaben kürzlich für das sorgloseste Skigebiet in Flims GR eine Missbrauchsquote von 90 Prozent. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 22.02.11) Kommentar: Die Unterstützung der Gewerkschaften für ihre Mitglieder ist verständlich. Es wäre auch mehr erfolgversprechend, wenn der Besitzer zur Kasse gebeten würde, mit Folgen bis zum Lizenzentzug im Wiederholungsfall. …

Narrenspiel ohne Brummschädel – 22. Februar 2011
Die Fasnacht gehört in den Kalender der grossen Feste. Wer die „schönste Zeit des Jahres“ geniessen und die Risiken im Griff behalten will, verzichtet auf einen übermässigen Alkoholkonsum. Auch Organisatoren können Massnahmen ergreifen, um Alkoholprobleme zu vermindern. Die Präventionstipps von Sucht Info Schweiz liefern Hinweise für eine ungetrübte Fasnachtsfreude. … (Quelle: Sucht Info Schweiz, 22.2.11)

CH: Kommende Geschäfte im Eidg. Parlament – 21. Februar 2011
Botschaften zur Totalrevision des Alkoholgesetzes sowie zum Spirituosensteuergesetz (2. Halbjahr 2011)
Neuer Vorstoss: «Organisationseinheit Alkoholmarkt in der Eidgenössischen Alkoholverwaltung»
Jakob Büchler (CVP / SG) richtet sich mit seiner Interpellation mit folgenden Fragen an den Bundesrat: 1) Wie kommt die EAV dazu eine neue Verwaltungseinheit zu schaffen, wenn die zukünftige Aufgabenverteilung noch völlig unklar ist? 2) Wie passt der Ausbau der EAV-Verwaltung zur von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) in ihrem Bericht über die EAV geforderten und von der EAV akzeptierten «Abbau- und Verzichtsplanung»? 3) Wie gewährleistet der Bundesrat, dass durch die Schaffung neuer Verwaltungsstellen kein «fait accompli» geschaffen wird, um sich Aufgaben zu erhalten und neue Tätigkeitsbereiche zu erschliessen? –> Details (Quelle: Newsletter Fachverband Sucht – 1/2011)

CH: Ständerat Frühjahrssession und Sondersession April 2011 – 21. Februar 2011
10.092 – Geschäft des Bundesrates. Via sicura. Mehr Sicherheit im Strassenverkehr (Quelle: Newsletter Fachverband Sucht – 1/2011)

CH: Nationalrat Frühjahrssession und Sondersession April 2011 – 21. Februar 2011
u.a.: Präventionsgesetz
Pa.Iv. Bortoluzzi. Komatrinker sollen Aufenthalte im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen
(Quelle: Newsletter Fachverband Sucht – 1/2011)

CH: Radio DRS1 Treffpunkt vom 17.2.11 über Demokratie – 19. Februar 2011
Demokratie zum Anfassen
Was ist eine Fraktion? Wie lange dauert eine Session? Weshalb ist das Kollegialitätsprinzip wichtig? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen zur Schweizer Politik büffeln Schülerinnen und Schüler aus allen Landesteilen für einmal nicht trocken im Klassenzimmer, sondern in einer Erlebniswoche in der Bundesstadt. (Quelle: DRS1, 17.2.11) Kommentar: Bei der Programmansage fiel folgender schöner Satz: “Ohne informierte Bürger keine Demokratie”. Und bei der Alkoholfrage soll dieser Satz nicht gelten? Wann hat das Radio DRS letzmals über die von der Fachwelt empfohlenen wirksamen Massnahmen zwecks Linderung der Alkoholnot informiert?

Kt. Zürich: Auf den Autobahnen krachte es 2010 deutlich mehr … – 17. Februar 2011
…als im Vorjahr. Eine positive Bilanz zog Zoelly bezüglich der 2005 eingeführten Promillegrenze-Senkung. Die Zahl der alkoholbedingten Unfälle hätte sich seither um mehr als 20 Prozent reduziert. Dieser Trend sei auch in der Stadt Winterthur zu beobachten, sagte Daniel Beckmann von der Stadtpolizei Winterthur. Bedenklich sei aber der hohe durchschnittliche Alkoholisierungsgrad: Der Durchschnittswert lag bei 1,41 Promille, der höchste gemessene Wert bei 2,5 Promille. Erlaubt sind 0,5. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.02.11)

Kanton Zürich: Regierung ist gegen Initiative für längere Ladenöffnungszeiten – 17. Februar 2011
Eine Initiative «Der Kunde ist König» verlangt im Kanton Zürich längere Ladenöffnungszeiten. Das Anliegen der Initianten sei nachvollziehbar, schreibt die Regierung in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die angestrebte Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten auf kantonaler Ebene bleibe jedoch so lange praktisch wirkungslos, bis die für die ganze Schweiz gültige Bundesgesetzgebung angepasst sei. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.02.11) unser Online-Kommentar: Beim ganzen Theater um die Ladenöffnungszeiten geht es im Grunde genommen nur um den Alkoholverkauf. Die Dummen sind wir alle, wir “Passivtrinker”, wie die WHO sagt. Die Gewinne der Alkoholindustrie, die Schäden dem Staat und der Bevölkerung. Seit über 100 Jahren.

CH: Parlamentarische Initiative zu den Beschäftigungszeiten in Tankstellenshops – 15. Februar 2011
Tankstellenshops künftig rund um die Uhr und sonntags offen.
Nach dem Willen der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) sollen auf Autobahnraststätten und an Hauptverkehrsstrassen Tankstellenshops, deren Waren- und Dienstleistungsangebot in erster Linie auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet ist, künftig Personal rund um die Uhr und auch sonntags beschäftigen dürfen. Bisher war dies nur für den Verkauf von Treibstoff und Gastronomieprodukten zulässig. Die Kommission verabschiedet einen entsprechenden Vorentwurf zur Änderung des Arbeitsgesetzes. … 09.462n Pa.Iv. Lüscher. Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops. Bundesdienste, 15.2.11 Kommentar: Es geht vor allem um eine weitere Alkohol-Liberalisierung zu Gunsten der notleidenden Alkoholwirtschaft. Die Schäden werden wie üblich von der Gesellschaft getragen.


CH: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative
– 15. Februar 2011
htm: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative wird von der Bundesrätin Sommaruga betont, dass nun vermehrte Anstrengungen auf dem Gebiet der Suizid-Prävention unternommen würden. In der Frühlings-Session der Eidgen. Räte soll das Präventions-Gesetz behandelt werden, das diese Suizid-Prävention enthalten würde. Kommentar: Wird dann von der Politik berücksichtigt, dass Alkohol-Prävention auch Suizid-Prävention bedeutet? Gerade im Zusammenhang mit einem Waffeneinsatz wirkt Alkohol oft als Hemmungslöser, der die Tat erst möglich macht. Daneben ist Suizid unter Alkoholabhängigen auch ein häufiges Ereignis, wenn trotz Therapien der Wiedereinstieg in die Gesellschaft nicht gelingen will. …

Was befindet sich im Fässchen des Bernhardiners? – 15. Februar 2011
Antwort: Luft. Das Schnapsfässchen des Bernhardiners, der Lawinenopfer mit der wärmenden Flüssigkeit vor dem Tod rettet, gilt heute als Mythos. Keines der erhalten gebliebenen Fässchen hat eine Öffnung; sie wurden vermutlich nur als Symbol für die geleistete Hilfe getragen. … (Quelle: Migros Magazin, 14.2.11, Frage der Woche)

Zur Schweizer Alkoholpolitik – 11. Februar 2011
Zur Website der Zeitschrift SuchtMagazin. Vor fast 125 Jahren wurde in der Schweiz das erste Alkoholgesetz verabschiedet. Die »Trunksucht« war zu jener Zeit zu einem zentralen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Problem geworden. Das Alkoholgesetz ist seither nur einmal, im Jahre 1932, total revidiert worden. »Höchste Zeit also für die gegenwärtige Totalrevision«, meint auch Marcel Krebs im Editorial der soeben erschienenen neuen Ausgabe des SuchtMagazins (Nr. 1/2011).
Doch wie steht es um das neue Alkoholgesetz? Auf Druck des intensiven politischen Lobbyings der Alkoholwirtschaft wurde in der Vorlage die Einführung preislicher Maßnahmen wieder entfernt. Die Botschaft des Bundesrates ist für die zweite Jahreshälfte 2011 angekündigt. Danach beginnen vermutlich 2012 die parlamentarischen Debatten, die Inkraftsetzung des Gesetzes ist zum Jahresbeginn 2013 geplant. Diese Ausgabe des SuchtMagazins liefert Hintergrundinformationen und notwendige Argumente, um sich bis dahin an der Debatte zu beteiligen: … (Quelle: zeitschrift-rausch.de, 4.2.11) – SuchtMagazin 1/2011 Kommentar: Endlich kommt nun auch von professioneller Seite der Argumente-Input für eine öffentliche Diskussion. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Medien ihre Pflicht erfüllen?

CH: Mehr Raser und alkoholisierte Autofahrer – 11. Februar 2011
Zahl der Ausweisentzüge nimmt zu. Im vergangenen Jahr mussten auf Schweizer Strassen rund 79’000 Autofahrerinnen und Autofahrer ihren Führerausweis abgeben. Dies sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Ebenfalls um 5.4% nahmen die Ausweisentzüge wegen Alkohol am Steuer auf 18’371 zu. In den letzten Jahren waren sie rückläufig. Wegen zu schnellen Fahrens wurden 2010 so viele Ausweise wie noch nie entzogen. (Quelle: NZZ, 8.2.11)

Fast jeder dritte Schweizer stirbt an Krebs – 11. Februar 2011
Die Zahlen erschrecken: Mehr als 35’000 Menschen erkranken in der Schweiz jährlich an Krebs, 16’000 sterben daran. (Quelle: blick.ch, 7.2.11) Kommentar: Über die Rolle des Alkohol erfährt man fast nichts in den Pressemeldungen. Dabei spielt er bei einigen Krebserkrankungen eine massgebliche Rolle.

CH: Intercity-Drama in Aarau: Alkohol – 11. Februar 2011
Chrigi (17†) hatte Alkohol getrunken. Christian H., der Anfang Januar in Aarau von einem Zug erfasst und getötet wurde, hatte Alkohol getrunken. Wieviel es war, gibt die Staatsanwaltschaft nicht bekannt. (Quelle: blick.ch, 7.2.11) Kommentar: Der Verstorbene habe kaffeebecherweise Spirituosen hineingeleert. Woher hatte er den Alkohol? Ist das ein Offizialdelikt, das von der Staatsanwaltschaft abgeklärt wird?

CH: Pistenbeizen als Bier-Paradies für Jugendliche – 7. Februar 2011
Testkäufe zeigen: Jugendliche unter 16 Jahren erhalten in den Skigebieten problemlos Alkohol. Die «Weisse Arena» Flims/Laax reagiert und will deshalb die Zügel anziehen. 9 von 10 Betriebe verkauften Alkohol an Jugendliche. (Quelle: Google Alkohol News, 6.2.11) 20min.ch, 6.2.11

Die stadtzürcher Polizeiverordnung im Gemeinderat – 5. Februar 2011
An der Sitzung vom letzten Mittwoch wurde u.a. das Alkoholverbot auf öffentlichen Kinderspielplätzen und der sogenannte “Botellon-Artikel” gestrichen. Dieser sah vor, dass Personen, die öffentliches Eigentum verunreinigen, neben einer Busse auch die Instandstellungskosten zu bezahlen hätten. Beim Artikel über die Alkoholabgabe wurde die Möglichkeit verankert, bei Veranstaltungen mit hohem Gefährdungspotential den Verkauf von Bier einzuschränken. Leichtbier bleibt gestattet. Für einzelne abgegrenzte und kontrollierte Bereiche innerhalb von Gastwirtschaften können Ausnahmen bewilligt werden. (Quellen: Tages-Anzeiger und NZZ, 4.2.11) Kommentar: Wahrlich echter Konsumentenschutz! Auch den Wirten ist geholfen.

CH: Die SVP macht Wahlkampf “mit 4 Mia. Franken” – 5. Februar 2011
(htm) In einem heute erschienen Inserat wirft die SVP (Schweiz. Volkspartei) den Linken und den Mitteparteien vor, sie seien dafür verantwortlich, dass wir seit Anfang Jahr 4 Milliarden Franken zusätzlich für Abgaben, Steuern und Gebühren zu zahlen hätten. Wie wäre es, wenn diese Partei einmal zur Kenntnis nehmen würde, dass wir seit Jahrzehnten jährlich Milliarden an alkoholbedingten Sozialkosten zu tragen haben, weil sie nicht bereit ist, wirksame Alkoholprävention zu unterstützen?

CH: Sessionsprogramm Nationalrat, Frühjahrssession – 5. Februar 2011
28.2. – 18.3.11  u.a. Jugendförderung und Jugendschutz, Sportförderungsgesetz, Jugendmedienschutz

CH: Sessionsprogramm Ständerat, Frühjahrssession – 5. Februar 2011
28.2. – 18.3.11  u.a. Sportförderungsgesetz, Jugend und Musik, Jugendförderung, Jugend-Medienschutz

Sportsponsoring kurbelt den Alkoholkonsum an – 1. Februar 2011
Bierwerbung ist bei Fussball- und Eishockeyspielen allgegenwärtig. Die Bierbranche unterstützt die meisten Klubs der obersten Spielligen – und dies nicht ohne Eigeninteresse. Da das Sponsoring den Konsum vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflusst, fordert Sucht Info Schweiz den Verzicht des Sponsorings an Sportveranstaltungen.…. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 31.01.11) Kommentar: Unsere Projekt-Idee zeigt, wie die Sponsorengelder ersetzt werden könnten.

INTERNATIONAL

Sohn starb bei Probefahrt des Vaters – 26. Februar 2011
…Dies geschah im Mai 2010. Der 42-Jährige unternahm eine Probefahrt in einem Opel Corsa von Dahlem in Richtung Schmidtheim. Sein 18-jähriger Sohn saß auf dem Beifahrersitz. In Höhe der Binz unterlief dem Vater, der Pantoffeln trug, nicht angeschnallt war und bei dem nach dem Unfall ein Blutalkohol-Wert von 0,86 Promille festgestellt wurde, offenbar ein Fahrfehler. Das Auto kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der 18-jährige Sohn erlitt ein Schädeltrauma. Er starb vier Tage später im Uniklinikum in Aachen. (Quelle: Google Alkohol News, 25.02.11) rundschau-online.de, 25.2.11

D: Jugendliche gelangen leicht an Alkohol – 25. Februar 2011
Ein sehr unerfreuliches Ergebnis brachten Alkohol-Testkäufe von Jugendlichen in Engener Einkaufsmärkten. In den meisten Fällen gelangten die jungen Leute sehr leicht an den Alkohol, darunter auch hochprozentiger.
…Obwohl die Stadtjugendpflege laut Engener Stadtverwaltung seit Jahren die örtlichen Verkaufsstellen informiert und sensibilisiert, erhielten die beiden Jugendlichen in fünf von acht Fällen problemlos branntweinhaltige Getränke mit Alkoholgehalten zwischen 18 und 20 Prozent. … (Quelle: Google Alkohol News, 24.02.11) suedkurier.de, 24.02.11
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D: Weniger Straftaten – Mehr Alkohol und Drogen – 25. Februar 2011
Zum dritten Mal in Folge ist die Zahl der angezeigten Straftaten im Landkreis Ravensburg gesunken. Das geht aus das Jahresbilanz 2010 der Polizeidirektion Ravensburg hervor. Wohnungseinbrüche sind um mehr als ein Viertel zurückgegangen (von 149 auf 108 Fälle). Zuwächse verzeichnet die Gewaltkriminalität. …
Was die Polizei besonders besorgt, ist der steigende Alkohol- und Drogeneinfluss bei Tatverdächtigen. Wurden 2009 noch 14 Prozent der aufgeklärten Straftaten alkoholisiert begangen (1100 Fälle), nahm die Zahl nun auf 17,3 Prozent zu (1360 Fälle). Zumeist handelte es sich hierbei um Körperverletzungs- und Gewaltdelikte. Deshalb will die Polizei das Thema Prävention noch stärker angehen. (Quelle: Google Alkohol News, 24.02.11) all-in.de, 24.2.11

D: Arbeitsverweigerung aus religiösen Gründen, Urteil – 25. Februar 2011
Das Bundesarbeitsgericht verwies die Klage des Mannes, der sich aufgrund religiöser Gründe weigerte Alkohol in Verkaufsregale zu räumen, wegen unzureichender Faktenlage zurück an das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein. Das Landesarbeitsgericht muss nun klären, ob die ungelernte Hilfskraft nicht anderswo in der Filiale hätte eingesetzt werden können. Einen Vergleich lehnte der Anwalt des Klägers ab. (Quelle: Google Alkohol News, 24.02.11) rtl.de, 24.02.11 (wir berichteten am 22.2.11)

D: Rettungseinsatz auf Jugendparty im südlichen Kreis – 24. Februar 2011
Gütersloh (ots) – (CK) – In der Nacht zum letzten Sonntag (20.02.) mussten drei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs rettungsdienstlich behandelt werden. Zwei von ihnen wurden stationär in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Jugendlichen waren Gäste einer Party, über die die Eltern der Gastgeber Aufsicht führten. Diese hatten den Ausschank von hochprozentigem Alkohol ausdrücklich untersagt. …Ein Mädchen und ein Junge mussten stationär behandelt werden und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt weiter. (Quelle: Google Alkohol News, 23.02.11) presseportal.de, 23.02.11

D: Alkohol an der Tankstelle: Kommunen dürfen Verkauf regulieren – 24. Februar 2011
Der nächtliche Einkauf an der Tankstelle könnte schon bald weniger attraktiv werden – zumindest wenn alkoholische Getränke auf der Shopping-Liste stehen. Laut Bundesverfassungsgericht am Mittwoch in Leipzig dürfen Gemeinden die Verkaufsmengen für Bier, Wein und Schnaps zu später Stunde begrenzen. Die Richter billigten damit eine entsprechende Regelungen in der pfälzischen Stadt Frankenthal. (Quelle: Google Alkohol News, 23.02.11) spiegel.de, 23.02.11 (siehe auch letzter Artikel in der Schweiz)

Versteckter Alkohol: Muslim verklagt Coca-Cola – 23. Februar 2011
Ein Muslim hat das israelische Franchise-Unternehmen des Coca-Cola-Konzerns verklagt. Der Grund: Kürzlich hat eine Website bekannt gegeben, dass das Erfrischungsgetränk angeblich Alkohol enthält. Der Gläubige hat folglich jahrelang ohne sein Wissen Alkohol getrunken, obgleich seine Religion dies verbietet. (Quelle: Google Alkohol News, 22.02.11) de.news.yahoo.com, 22.02.11 Kommentar: Siehe vorangegangenen Artikel.

Website lüftet angeblich Coca-Cola-Geheimnis: Alkohol! – 23. Februar 2011
Seit dem Jahr 1886 versuchen Fans des koffeinhaltigen Kult-Getränks, hinter das Geheimnis der ominösen Coca-Cola-Zutat „Merchandise 7x“ zu kommen. Gerüchten zufolge wird die Rezeptur in einem Banktresor in Atlanta aufbewahrt. Nun behauptet eine US-Website, die Zutatenliste in einem alten Zeitungsartikel gefunden zu haben. Der Wirtschaftsjournalist und Autor eines Buches über Coca-Cola, Mark Pendergrast, hält es für wahrscheinlich, dass es sich bei der Notiz wirklich um das geheime Rezept handelt. Rund 227 Gramm Alkohol sollen enthalten sein. (Quelle: Yahoo Nachrichten, 15.02.11) Kommentar: Die Frage ist, auf wieviel Wasser? In der Schweiz dürfen alkoholfreie Getränke 0.5% Alkohol enthalten. Das ergäbe ca 45 Liter im Minimum. Der grosse Zuckergehalt und Koffein werden nicht erwähnt.

D: Muslim will keinen Alkohol einräumen – Kündigung – 22. Februar 2011
Ein als Ladenhilfe in Schleswig-Holstein in einem Supermarkt beschäftigter Muslim wollte aus religiösen Gründen keinen Alkohol ins Regal räumen. Ihm wurde gekündigt – jetzt klagt er. Er folgte seinem Gewissen und verlor seinen Job. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.2.11) welt.de, 21.2.11 – sosheimat.wordpress.com, 21.2.11 unser Online-Kommentar: Vorausgesetzt, es lagen keine andern schwerwiegende Gründe vor, scheint mir diese Kündigung gar hart. Ein Supermarkt hat doch einige andere Stellen, wo ein Hilfsarbeiter eingesetzt werden könnte. … (siehe Urteil am 25.2.11)

D: Kein Flatrate-Alkohol für Jugendliche – 22. Februar 2011
Wirte dürfen nicht mit Alkohol zu Flatrate-Tarifen um jugendliche Gäste werben. Das Vorhaben eines Wirtes, bei einer “1- Euro-Party” alkoholische Getränke zu je einem Euro anzubieten, sei zu Recht untersagt worden, teilte das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz mit. … (Quelle: Google Alkohol News, 21.2.11) swr.de, 21.2.11

D: Alkohol am Steuer – Ungeheuer – 20. Februar 2011
Auch in diesem Jahr können die Party-Besucher in Potsdam, sowie im gesamten Land Brandenburg, Freitags und Samstags zwischen 20 Uhr und 08 Uhr in der Nacht für die Hälfte Taxi fahren. Mit dem Angebot “Fifty-Fifty-Taxi” wollen das Land Brandenburg, die AOK und die Taxi Genossenschaft Potsdam e.G. einen Anreiz mehr geben, das Auto nach dem Konzert- oder Discobesuch am Wochenende stehen zu lassen. Nutznießer des Angebots sind Jugendliche und Heranwachsende zwischen 16 und 25 Jahre. .. (Quelle: Google Alkohol News, 19.02.11) potsdamnews.de, 19.02.11 unser Online-Kommentar: Auf den ersten Blick eine positive Aktion, die Leben retten kann. Andererseits wahrscheinlich auch ein Anreiz, mehr zu trinken, was längerfristig gesundheitliche und gesellschaftliche Probleme bringen wird. Den Profit ziehen die Wirte daraus, welche die Aktion bezahlen müssten, nicht die Krankenkassen, die später zur Kasse gebeten werden. Prävention für die Gesundheit ist das jedenfalls nicht. Eine Art Verzweiflungstat, weil man nicht fähig ist, wirksame Alkoholprävention zu leisten.

D: “Ich habe Kollegen durch Alkohol sterben sehen” – 20. Februar 2011
Politikveteran Michael Glos: Seit 35 Jahren sitzt der CSU-Politiker im Bundestag.
Er redet sich den Frust von der Seele: Im SPIEGEL spricht Michael Glos offen darüber, dass er auf den Job als Wirtschaftsminister nicht vorbereitet war. … Die Versuchungen seien vielfältig. “Ich habe Kolleginnen und Kollegen durch den Alkohol sterben sehen. Das hat auch etwas mit der Einsamkeit des Politikers zu tun.” Er habe “tragische Schicksale erlebt, bis hin zum Freitod”. … (Quelle: Google Alkohol News, 19.02.11) spiegel.de, 19.02.11 Kommentar: Politiker haben generell ein erhöhtes Alkoholrisiko. Da sie, wie Glos sagt, Einzelkämpfer sind, berührt sie das Schicksal der andern offenbar nicht sonderlich. Wie sie auch das Alkoholproblem in der Gesellschaft nicht gross interessiert. Sonst liessen sie sich nicht dermassen von der …

Drogenbeauftragte: Alkoholtrinken in der Öffentlichkeit ist ein großes Problem – 17. Februar 2011
Die Bundes­drogen­­beauftragte Mechthild Dyck­mans hat den Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen und im Personennahverkehr in Deutschland als „großes Problem“ bezeichnet.
Häufig komme es zu Lärm, Gewalt und Vandalismus, sagte die FDP-Politkerin am Mittwoch auf einer Tagung in Berlin zu Alkoholverboten und Präventions­maßnahmen in den Kommunen. Besonders das sogenannte Vorglühen vor Partys durch Jugendliche finde häufig in der Öffentlichkeit statt. (Quelle: Deutsches Aerzteblatt, 16.02.11) unser Online-Kommentar: Frau Dyckmans hat es in der Hand, mit der nötigen Rechtsgrundlage für Rechtssicherheit zu sorgen, damit die Kommunen die nötigen Massnahmen ergreifen können. ….

D: Alkohol für Minderjährige in Bayern – 17. Februar 2011
FÜRTH Land – Nach angekündigten Alkohol-Testkäufen, die Jugendliche im Auftrag des Landratsamts und der Steiner Polizei in der vergangenen Woche durchgeführt haben, ziehen die Behörden eine erschreckende Bilanz: In 35 Prozent der Fälle haben die Verkäufer gegen jugendschutzrechtliche Vorschriften verstoßen. (Quelle: Google Alkohol News, 15.02.11) nordbayern.de, 15.02.11 unser Online-Kommentar: Im Vergleich mit andern Gegenden ist das Ergebnis sogar passabel. Leider. Besserung ist nur bei strengen Strafen, auch für den Inhaber, zu erwarten. Z.B. zeitweiliger Lizenzentzug. Was käme wohl heraus, wenn auch Bierverkäufe getestet würden?

D: Polizei fordert Null-Promille-Grenze – 17. Februar 2011
Viele Autofahrer betrachten sie als eher lästig: Die 0,5-Promille-Grenze. Doch Studien belegen den durchschlagendem Erfolg. Die Zahl der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war, ist erkennbar geringer geworden. Jetzt fordert die Polizei-Gewerkschaft noch strengere Regeln. (Quelle: Google Alkohol News, 15.02.11) spiegel.de, 15.02.11

D: Stadt Emden kündigt weitere Testkäufe an – 13. Februar 2011
Tankstellen, Supermärkte und Kioske werden weiter auf Probe gestellt. So einfach ist es aber nicht, die Tests zu organisieren: ….Zwei Testkaufaktionen hat es bereits Anfang 2009 und im Dezember 2010 gegeben. Bei den jüngsten Testkäufen hatten neun von 29 Betrieben, die das Testteam aufsuchte, Alkohol – Wodka, Korn, Weinbrand – an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft … (Quelle: Google Alkohol News, 12.02.11) oz-online.de, 12.02.11

Margot Käßmann erhält den Europäischen Kulturpreis für Zivilcourage – 13. Februar 2011
Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann (52), erhält für ihren Rücktritt nach einer Trunkenheits-Fahrt den Europäischen Kulturpreis für Zivilcourage. Wie der «Spiegel» am Samstag vorab berichtete, wird die von der Kulturstiftung Pro Europa ausgelobte Auszeichnung am 4. März in der Frankfurter Paulskirche verliehen. (Quelle: Google Alkohol News, 12.02.11) bild.de, 12.02.11 Kommentar: Nichts gegen diese Preisverleihung. Trotzdem meine Frage: Wann erhält eine europäische Regierung diesen Preis, weil sie dem Druck der Alkohollobby widerstanden und die Alkohol-Strategie der WHO in ihrer Gesetzgebung umgesetzt hat?

D: Neues Jugendprojekt gegen Alkoholmissbrauch – 13. Februar 2011
Gegen Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen startet die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein ein neues bundesweites Projekt. Jugendliche im Norden sollen von diesem Wochenende an spielerisch zu Experten für Gefahren von Alkohol ausgebildet werden. Ihr Wissen werden die «Alkohol-Checker» dann bei speziellen Veranstaltungen an andere junge Leute weitergeben, erläuterte Projektleiterin Regina Kostrzewa am Freitag in Kiel. (Quelle: Google Alkohol News, 11.2.11) welt.de, 11.2.11 unser Online-Kommentar: Kampftrinken und Komasaufen haben sogar zugenommen. Die Multiplikatoren-Schulung ist eine alte Methode und hängt davon ab, …

Bahrein: Frauenstimmrecht und Alkohol – 19. Februar 2011
Das sunnitische Königshaus in Bahrain setzt auf Reformen, nicht zuletzt, um sich im Westen beliebt zu machen. Die mehrheitlich schiitische Bevölkerung fühlt sich aber weiterhin diskriminiert. … Der Tourismus boomt, vor allem aus umliegenden arabischen Ländern. Besonders beliebt ist Bahrain bei den benachbarten Saudis. Alkohol, Frauen, alles, was im strengreligiösen Saudiarabien verboten ist, ist für die Saudis im nur wenige Kilometer entfernten Bahrain erhältlich. …(Quelle: Tages-Anzeiger, 17.02.11) Kommentar: Der Artikelschreiber ist sich wahrscheinlich nicht bewuss, dass Alkohol und Frauenstimmrecht auch in Europa und Amerika sehr eng miteinander verbunden waren. Durch den Kampf gegen die Alkoholnot haben die Suffragetten in England und den USA um die Jahrhundertwende 19./20. Jh. den Frauen das Stimmrecht erstritten. Die Schweizer Frauen hatten keine Chance, sie mussten bis 1970 warten, weil die Liberalen ein Alkoholgesetz einführten, das liess die Frauen leer laufen. Die heutigen “Liberalen” gehören zu den stärksten Bremsern bei der Alkoholprävention.

D: Alkoholverbot in Frankfurter U-Bahnen gefordert – 11. Februar 2011
In Bussen und Bahnen des Nahverkehrs soll kein Alkohol mehr getrunken werden, fordert Innenminister Boris Rhein (CDU) – zur Verbesserung der Sicherheit. Doch “Alkohol-Sherrifs” sind für das Frankfurter Ordnungsamt schwer vorstellbar. Auf einer CDU-Veranstaltung in Frankfurt zur bevorstehenden Kommunalwahl (27. März) preschte Rhein mit neuen Vorschlägen zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum vor. “Wir brauchen ein Verbot von Alkohol in Bahnen und Bussen”, forderte er. Dies gelte auch für Haltestellen. Rhein: “Wir müssen den Leuten verbieten, am Bahngleis ihren Puschkin zu trinken.” Nur in ICE-Zügen solle weiterhin Bier und Wein fließen dürfen. Rhein versicherte, er wolle nicht auch noch den Alkohol aus dem BordBistro der Bahn verbannen. (Quelle: Google Alkohol News, 10.2.11) hr-online.de, 10.2.11

D: Schüler testen Sünden-Scanner – 11. Februar 2011
Fastfood, Nikotin und Alkohol: Ein neuer Hautsensor spürt jede noch so kleine Sünde auf. In einer Studie wird getestet, ob Schüler sich mit dieser Methode zu einer gesünderen Lebensführung motivieren lassen.
Vanessa Neurath ist eigentlich ganz zufrieden. Auf der Skala von eins (schlecht) bis zehn (sehr gut) hat sie eine sechs erreicht. „Mein Wert ist ganz gut, weil ich nicht rauche und wenig trinke“, erzählt die 19-Jährige. Zusammen mit anderen Zwölftklässlern der Elisabeth-Knipping-Schule in Kassel wird sie ein Jahr lang regelmäßig darauf getestet, ob sie ihre Lebensgewohnheiten ändert und gesünder lebt. Dank der Forschung der Charité Berlin und eines optischen Sensors gibt es nun schnelle Ergebnisse, es sind keine großen Untersuchungen mehr nötig. … (Quelle: Google Alkohol News, 9.2.11) focus.de, 9.2.11

D: Wer Alkohol will, erhält ihn auch – 11. Februar 2011
Wie schwer ist es in Aalen für Jugendliche, an Alkohol heranzukommen? Dieser Frage sind vier junge Frauen in einer gemeinsamen Aktion mit der Polizei und dem Ordnungsamt Aalen nachgegangen und haben 30 Verkaufsstellen getestet. Mit einem besorgniserregenden Ergebnis: Rund 60 Prozent der Verkäufer verstießen gegen das Jugendschutzgesetz. (Quelle: Google Alkohol News, 9.2.11) schwaebische-post.de, 9.2.11 Kommentar: Warum wird nur das Verkaufspersonal gebüsst? Man müsste einen Laden auch schliessen können.

Mexico: Präsident Promille – 11. Februar 2011
Der oberste Mexikaner, Staatsoberhaupt Felipe Calderón, sei ein Trinker, behaupten seine Gegner. Dabei können sie nicht einmal richtig schreiben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.2.11)

D: Aktionswoche Alkohol 2011 „Alkohol? Weniger ist besser!“ – 7. Februar 2011
vom 21. – 29. Mai 2011
Deutschland ist Spitze – Spitze im Alkoholkonsum, Spitze in den alkoholbedingten Erkrankungen, Spitze in den alkoholbedingten Todesfällen, Spitze in den alkoholbedingten Unfällen, Spitze in alkoholbedingter Kriminalität. Aktive, Mitwirkende und Träger der Aktionswoche Alkohol haben sich vor diesem Hintergrund für die eindeutige Botschaft der WHO entschieden: „Alkohol? Weniger ist besser!“ …
Und auch international findet die Aktionswoche Alkohol inzwischen ein erstes Echo. Ebenfalls vom 21. bis 29. Mai werden das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit sowie das Liechtensteiner Amt für soziale Dienste nationale Aktionswochen durchführen. … Über die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de werden alle wichtigen Informationen bereitgestellt: Veranstaltungsformate und Materialien für die Veranstalter (Logo, Plakate, Z-Card, Flyer) ebenso wie Hinweise zur Anmeldung und Durchführung einer Veranstaltung – und viel Wissenswertes zum Thema Alkoholkonsum. (Quelle: DHS, 7.2.11)

D: Jugendliche verhindern Alkohol-Fahrt – 7. Februar 2011
Bad Reichenhall – Vier Jugendliche ließen sich am Samstagabend von einem der Väter abholen. Bei der Fahrt bemerkten sie starken Alkoholgeruch bei dem 41-Jährigen und nahmen ihm den Schlüssel ab. Die Polizei kam dazu und stellte fast 3 Promille fest. (Quelle: Google Alkohol News, 6.2.11) ovb-online.de, 6.2.11 unser Online-Kommentar: Für den Sohn des angetrunkenen Vaters wird dieses Erlebnis wahrscheinlich nachwirken. Vielleicht ist er auch froh, dass dem Vater nun von aussen ein deutliches Signal gesetzt wurde. Hoffentlich zieht dieser Konsequenzen.

D: Alkohol ist die übelste Droge – 7. Februar 2011
Wie sehr Alkohol unter Kindern und Jugendlichen in Oberberg zum Problem geworden ist, weiß Karin Keller von der Fachstelle Suchtvorbeugung: „Den ersten Kontakt damit haben sie im Schnitt mit 13,3 Jahren, den ersten Rausch mit 13,9 Jahren.“ (Quelle: Google Alkohol News, 5.2.11) rundschau.de, 5.2.11 Kommentar: Wir berichteten über die erwähnte Untersuchung in England.

D: Alkohol: Die Jugend als Sündenbock – 5. Februar 2011
Beim Thema Alkoholmißbrauch wird sich in den Medien und der öffentlichen Diskussion gerne und fast ausschließlich auf die Gruppe Kinder und Jugendliche konzentriert. Anstatt einer nüchternen Betrachtung der Datenlagen wird dieser schnelle und verlockende Weg eingeschlagen, da hier mit keiner Gegenwehr zu rechnen ist sowie einfach und bequem Klischees bedient werden können. Das eigentliche Ausmaß der wachsenden Alkoholprobleme in allen Altersgruppen fällt dabei komplett unter den Tisch. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.2.11) alternative-drogenpolitik.de, 4.2.11 unser Online-Kommentar:
Gut, dass Sie auf dieses Grundübel hinweisen. So ziemlich überall wird nur etwas gegen den Jugendalkoholismus getan und nicht akzeptiert, dass das Alkoholproblem ein gesellschaftliches Problem ist und die Erwachsenenwelt das Vorbild für die Jugend abgibt. …

D: Jugendliche streben noch immer nach dem Vollrausch – 5. Februar 2011
Jugendliche und junge Erwachsene haben 2010 seltener zur Flasche gegriffen. Allerdings ist gerade bei männlichen Jugendlichen das Rauschtrinken weiterhin angesagt.
Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) tranken im Jahr 2010 rund 13 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen mindestens einmal pro Woche Alkohol. 2004 waren es noch 21 Prozent, 1979 rund 25 Prozent…. (Quelle: Google Alkohol News, 02/04/11) welt.de, 02/04/11 / siehe auch diesen Kommentar dazu. Unser Online Kommentar zu letzterem: Daniel Freudenreich’s Kommentar ist zutreffend. Die Drogenbeauftragte weiss genau, welche Massnahmen am besten wirken würden. …

D: bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien – 5. Februar 2011
Am 13. Februar startet eine bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien (www.coa-aktionswoche.de). Diese Kinder gehören zur Hochrisikogruppe für die Entwicklung eigener psychischer oder Suchtstörungen. Die Ausgabe Nr. 1 (2011) „rausch“ enthält zu diesem Thema aktuelle Hintergrundinformationen. …

Alkoholgenuss und Diabetes – Ist das möglich? – 5. Februar 2011
Diabetiker der Typen 1 und 2 müssen neben den zuckerhaltigen Produkten auch bei den Genuss von Alkohol sehr vorsichtig sein. Eine mögliche Folge des Alkoholkonsums ist Unterzuckerung (Hypoglykämie), welche im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann. (Quelle: Google Alkohol News, 3.2.11) gesundheitsspiegel.de, 3.2.11

D: Sicherheitskonzept für den Rosenmontagszug – 5. Februar 2011
Alkoholgenuss soll Ausnahme sein.
Münster – Das Sicherheitskonzept für den Rosenmontagszug am 7. März steht inzwischen schwarz auf weiß. Die dazugehörigen Instruktionen des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval (BMK) konzentrieren sich vor allem auf den Alkoholgenuss: „Wenn auf den Wagen ausnahmsweise mal Alkohol konsumiert wird, so sollte dies in gesittetem Umfang passieren“, heißt es in einem BMK-Hinweis an die Karnevalisten. (Quelle: Google Alkohol News, 3.2.11) westfaelische-nachrichten.de, 3.2.11

D: Karneval ist nicht Verführer Nummer 1 – 3. Februar 2011
Da alkoholbedingte Ausfälle bei Kindern und Jugendlichen immer gefährlicher werden, hat die Drogenhilfe mit Blick auf den Karneval ein Vorbeugungsprogramm präsentiert. Dabei gilt der Karneval bei den Experten nicht als der größte Verführer.
Hilflose Kinder und Jugendliche, die zu Silvester und Karneval am Rande der Festmeilen volltrunken in der Ecke liegen, bereiten den Verantwortlichen der Stadt immer größere Sorgen. Nach neuesten Zahlen landen in Köln jährlich 800 Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Mit Blick auf den Straßenkarneval Anfang März hat die Drogenhilfe deshalb ein umfangreiches Vorbeugungsprogramm entwickelt, das Elterninformationen, Lehrerfortbildung und telefonische Hotlines umfasst. (Quelle: Google Alkohol News, 02.02.11) ksta.de, 2.2.11

D: Frauennotruf: Mehr Vergewaltigungen unter Alkohol – 3. Februar 2011
Immer mehr junge Frauen werden nach Einschätzung des Frauennotrufs Frankfurt vergewaltigt, wenn sie betrunken sind, unter dem Einfluss von Drogen stehen oder mit k.o.- Tropfen betäubt wurden. Rund 25 Frauen hätten sich in einer solchen Lage 2010 an die Beratungsstelle gewandt, im Jahr zuvor seien es 18 gewesen, teilte der Frauennotruf am Dienstag mit. … (Quelle: Google Alkohol News, 1.2.11) BILD.de, 1.2.11

D: Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit – 1. Februar 2011
Angesichts der aktuellen Diskussion stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) klar, dass die Aussage „kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit“ uneingeschränkt gilt. In den von der BZgA publizierten Medien wird grundsätzlich auf die vielfältigen Risiken jeglichen Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit hingewiesen. Dabei wird die Notwendigkeit der Alkoholabstinenz in dieser Lebensphase besonders betont. … (Quelle: Pressemitteilung vom 31.01.2011)

Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg soll Prävention stärken – 1. Februar 2011
Auf die Ziele der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg hat der Amtschef im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren des Landes Baden-Württemberg, Thomas Halder, hingewiesen.
„Wir wollen Prävention und Gesundheitsförderung stärken. Deswegen haben wir die Gesundheitsstrategie ins Leben gerufen, um so eine Integrationsplattform für bestehende und neue Ansätze, Programme und Projekte zu schaffen“, erklärte er bei einem Kliniktreffen am 29. Januar in Stuttgart. … (Quelle: aerzteblatt.de, 31.01.11)

Russland: Zickzackkurs bei Alkohol am Steuer – 1. Februar 2011
Die russischen Parlamentarier wollen die erst vor einem halben Jahr eingeführte Null-Promille-Grenze wieder kippen. Der Transportausschuss der Duma bereitet einen Gesetzentwurf vor, der die Höchstgrenze auf 0, 2 bis 0, 3 Promille festlegt. Das Umschwenken bei der Alkoholpolitik erklären die Politiker damit, dass die russische Regelung dem “Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr” widerspreche. Dort seien 0, 2 Promille zugelassen, … (Quelle: Google Alkohol News, 01.02.11) wirtschaftsblatt. at, 01.02.11

Junge Testkäufer kommen in Oberhausen einfach an Alkohol und Zigaretten – 1. Februar 2011
Wie leicht ist es für Minderjährige, Alkohol oder Zigaretten in Oberhausen zu kaufen? Die Redaktion testete es und schickte zwei Schülerinnen, 16 und 17 Jahre alt, in die Geschäfte. Nach nur einer Stunde hatten sie knapp zwei Liter Alkohol in 5 von 6 Geschäften gekauft. Hier der Erfahrungsbericht. (Quelle: Google Alkohol News, 29.01.11) derwesten.de, 29.01.11

Polen: Obdachloser überlebte mit zehn Promille Alkohol – 1. Februar 2011
Ein polnischer Obdachloser hat mit mehr als zehn Promille Alkohol im Blut halbnackt auf einer Bank im Freien überlebt. Der Mann habe bei Minusgraden am Bahnhof der Stadt Cieszyn geschlafen, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP am Freitag. Weil der Obdachlose kein Lebenszeichen von sich gab, holten Beamten vom Ordnungsamt einen Krankenwagen. Dort wurden bei dem bewusstlosen Patienten 10,24 Promille Alkohol im Blut gemessen. (Quelle: Google Alkohol News, 29.01.11) diepresse.com, 28.01.11

CSU-Politikerin fordert Warnhinweise auf Getränken und Lebensmitteln – 1. Februar 2011
Kommt jetzt der Alkohol-Warnhinweis auf Lebensmitteln und Getränken? Die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Dorothee Bär (7. Monat schwanger) fordert gegenüber BILD: „Auf angeblich alkoholfreiem Bier sowie Lebensmitteln, die selbst geringe Alkoholmengen enthalten, muss eine entsprechende Warnung aufgedruckt werden. (Quelle: Google Alkohol News, 30.01.11) bild.de, 30.01.11

A: Bub muss nicht mit Jörg Haider “saufen” – 1. Februar 2011
Die Reklame eines Magazins suggerierte, ein Zwölfjähriger trinke Alkohol und stehe einem Politiker nahe. Der Bub klagte auf Unterlassung, der Oberste Gerichtshof entschied für ihn.
Nur weil man auf einer Veranstaltung einen Politiker trifft, muss man sich noch lange nicht gefallen lassen, dass das Bild von diesem Ereignis als Werbemittel entfremdet wird. Das zeigt ein Urteil, das ein Zwölfjähriger gegen das Magazin „Profil“ erwirkt hat. (Quelle: Google Alkohol News, 30.01.11) diepresse.com, 30.01.11

FORSCHUNG

Alkohol ist nur in sehr kleinen Mengen gesund – 28. Februar 2011
Nur geringe Mengen von Alkohol fördern die Gesundheit, bestätigt eine Metaanalyse von Forschern aus den USA und Kanada. Ausgewertet wurden über 4000 Studien zum Thema aus den Jahren 1950 bis 2009. Danach war das Sterberisiko nur bei einem täglichen Konsum von 2,5 bis 14,9 g Alkohol im Vergleich zu kompletter Abstinenz verringert …(Quelle: Google Alkohol News, 27.02.11) aerztezeitung.de, 24.2.11 Kommentar: Ausgewertet wurden gut 80 Studien. Obwohl bis 14.9 g Alkohol pro Tag ein verringertes Sterberisiko gefunden wurde, empfehlen sie für Männer bis 2 Drinks pro Tag, d.h. 25 g Alkohol….Das Risiko durch Luftverschmutzung wird nicht berücksichtigt.

Kokainkonsum erhöht Herzinfarktrisiko massiv – 25. Februar 2011
Ein beträchtlicher Teil aller Herzinfarkte wird durch verschmutzte Luft ausgelöst. Zu diesen Schluss kommt eine Studie mit Basler Beteiligung. Luftverschmutzung und Verkehr sind als Auslöser ebenso wichtig wie Alkohol oder körperliche Überanstrengung.
Die Forscher am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut, das der Universität Basel angeschlossen ist, verglichen gemeinsam mit Kollegen aus Belgien verschiedene bekannte Auslöser von Herzinfarkten. Sie werteten dazu Daten von 36 verschiedenen Studien aus, wie sie im Fachmagazin “Lancet” berichten.
Auslösefaktoren sind quasi der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. …Wer Kokain konsumiert, erhöht sein Herzinfarktrisiko um das 23-Fache. Alkohol steigert die Gefahr um das 3-Fache, Kaffee … Dagegen nimmt sich das individuelle Risiko durch die Luftverschmutzung bescheiden aus: Es steigt bei einer Erhöhung der Verschmutzung um 30 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nur um 5 Prozent. (Quelle: Google Alkohol News, 24.02.11) bielertagblatt.ch, 24.02.11 Kommentar: Wie sind wohl im Vergleich die immer wieder auftauchenden Studien zu verstehen, die behaupten, Alkohol sei vorbeugend für Herzkrankheiten? Die Dosierung wird hier nicht angesprochen. Luftverschmutzung, Kiffen, Kaffee, Sex, körperliche Überanstrengung oder Kokain wurden bei den bisherigen alkoholpositiven Studien kaum als auszuschliessende Risikofaktoren behandelt. Noch mehr mögliche Fehlerquellen.

Alkohol: Weniger Herzinfarkte durch mehr HDL-Cholesterin – 24. Februar 2011
Calgary – Die kardioprotektive Wirkung eines mäßigen Alkoholkonsums wird in einer Meta-Analyse im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 342: d636) auf einen Anstieg des HDL-Cholesterins und auf andere Laborparameter zurückgeführt. Eine weitere Meta-Analyse (BMJ 2011; 342: d671) enthält aktuelle Berechnungen zum Ausmaß der protektiven Wirkung. … (Quelle: aerzteblatt.de, 23.02.11) unser Online-Kommentar: Bisher hiess es immer, Resveratrol sei die Wirksubstanz, welche die positiven Ergebnisse bringe. Nun ist es plötzlich der Alkohol. Hat es die Alkoholindustrie durchgesetzt, dass jetzt wieder alle Alkoholika am positiven Ergebnis beteiligt sein dürfen? Die grosse Zahl der miteinbezogenen Untersuchungen erinnert einen an die Meta-Analyse von Kaye Fillmore, die bei den meisten Studien nachgewiesen hatte, dass sie nicht sauber waren.

Viele Karrierefrauen trinken gegen Stress im Job – 17. Februar 2011
Ein Gläschen zur Entspannung – Forscher warnen: Besonders gut qualifizierte Frauen haben ein hohes Risiko, zu oft zur Flasche zu greifen.
Ein Sekt im Büro, ein Glas Wein nach der Arbeit: Alkohol zu trinken, gilt vielen als selbstverständlich. Immer häufiger sind es nach Einschätzung von Wissenschaftlern der Universität Hannover dabei Frauen, die zum Glas greifen. Gefährdet seien nicht zuletzt hoch qualifizierte Arbeitnehmerinnen, die im Job unter besonderem Druck stehen und dann das Gefühl haben, abends «ein Glas» zu brauchen. … (Quelle: Google Alkohol News, 16.02.11) welt.de, 16.02.11

Alkohol raubt Frauen eher den Schlaf – 17. Februar 2011
Alkohol als Einschlafhilfe zu nutzen, ist eine schlechte Idee: Zwar kommt der Schlaf schneller, doch über die Nacht drohen unfreiwillige Wachphasen. Wie Forscher jetzt ermittelt haben, trifft der Effekt Frauen besonders stark. Nach einem Trinkgelage schlafen Frauen deutlich schlechter als Männer, haben US-Forscher entdeckt. Ein Rausch vertieft zwar anfangs den Schlaf und erleichtert das Einschlafen. In der zweiten Hälfte der Schlafphase ist die Schlafqualität allerdings beeinträchtigt, wobei Frauen den Ergebnissen zufolge häufiger unter Wachphasen und einer insgesamt schlechteren Schlafqualität leiden als Männer. … (Quelle: spiegel.de, 16.02.11)

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Herausgeber:
Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Schweiz
Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29             e-mail
Copyright © 2001-2011: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Texte von Drittpersonen geben nicht in jedem Fall unsere Meinung wieder. Wenn Sie unsere Texte weiterverwenden, bitten wir um Quellenangabe.
Letzter Eintrag 28.02.11

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Newsletter February 2011 – e -

Montag 28. Februar 2011 von htm

www.alkoholpolitik.ch       Newsletter February 2011 (issued 02/28/11)

Dear English speaking reader, dear friends,

I am glad to send you examples of the new entries on my website. See the website for more entries.
After modernising the website we had to alter the look of this newsletter too. We have split the articles in two separate language newsletters, German and English. With a mouseclick on the titles you come to the original article where you find also the links to the source. We hope to meet your requirements. It is now much shorter and better to read. Anyhow we are willing to improve it when you give us a feedback with proposals. Please check, if you have included our address in your list of accepted addresses that your SPAM-filter doesn’t exclude our newsletter.
3927 articles in 140 categories and with 9878 main expressions (tags) since 1/1/2009.
Online since August 2001.
Kind regards
Yours Hermann T. Meyer
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Text with e-mailed Newsletter

When the U.K.’s House of Commons Health Select Committee ordered up a report on alcohol last year, the resulting paper once again put the alcohol industry in the spotlight, after researchers at the University of Stirling gained access to a treasure trove of documents from four alcohol companies and their ad agencies. …(Source: Addiction Inbox, 02/06/11)

What comes out, when a government wants to plan alcohol prevention with the industry, can be seen now in the United Kingdom. Wikileaks could find wonderful sources within the alcohol industry. Maybe we could experience a special revolution. But till then we look fascinated to the south where arabian people fight for a better, free, democratic life. And we remain in slavery of the alcohol industry. Where is our belief in freedom and justice?

The World Health Organization has done an excellent job in collecting and delivering facts and recommending science-based measures in order to reduce alcohol related harm worldwide: After the Global Alcohol Strategy (final text now available) the Global status report on alcohol and health 2011. The national governments are in duty to implement these tools in a national alcohol policy. They are elected to work for the wellbeing of their citizens.

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TOP NEWS

Global status report on alcohol and health 2011 – 22. Februar 2011
The 2011 edition of the Global status report on alcohol and health confirms that alcohol is a major threat to global public health and welfare. Drinking alcohol kills more people than HIV/AIDS, tuberculosis or violence. The new edition of the report was released in Geneva last Friday. This third edition of the Global status report on alcohol and health is yet another milestone in WHO’s efforts to document alcohol consumption, related harm and policy responses worldwide. The report is essential for all who work in alcohol prevention, nationally and internationally, and for governments and NGOs alike. … (Source: WHO News release)

WHO: Global strategy to reduce harmful use of alcohol – 17. Februar 2011
For the first time, delegations from all 193 Member States of World Health Organization (WHO) reached consensus at the World Health Assembly on a global strategy to confront the harmful use of alcohol. Since 2008, WHO has been in the process of drafting a global strategy to reduce the harmful use of alcohol. On Friday 21 May 2010 the Sixty-third session of the World Health Assembly adopted by consensus resolution WHA63.13, which endorses the global strategy. (Source: WHO) Comment: Now the final text is available here. (pdf)

UN health agency sounds alarm on alcohol abuse – 11. Februar 2011
Alcohol abuse is killing 2.5 million people each year and governments must do more to prevent it, the World Health Organization said Friday.
Some 4 percent of all deaths worldwide are attributable to alcohol, the U.N. body said. The main causes of alcohol-related deaths are injuries incurred when drunk, cancer, liver cirrhosis, heart disease and strokes.
“It’s a killer and it’s not good from a public health point of view,” Melvin Freeman of South African’s Ministry of Health and a contributor to the report, told reporters in Geneva. …(Source: Google Alcohol News, 02/11/11) Washington Examiner: 02/11/11

UK: “They’ll Drink Bucket Loads” – The subtle subterfuge of alcohol advertising. – 7. Februar 2011
“To own all routes to sociability; football, music, and everything else that brings the lads together, is to dominate the beer market.” –Ad agency Mobious in Carling strategy document, 2006.
“Carling Commandments: Thou shalt never abandon your mates in favour of a girl… though shall never desert thy mates in drunken distress, thou shalt always welcome a mate’s mate.”
–Slide presentation by Hill & Knowlton advertising agency, pitching Coors for sports advertising, 2006.
“Shot used to crank up the evening, accelerate the process of getting drunk with less volume of liquid. Sense of danger. For a pleasure ride or to get blasted.” –Slide presentation by ad agency Cheethambell JWT, 2003.
When the U.K.’s House of Commons Health Select Committee ordered up a report on alcohol last year, the resulting paper once again put the alcohol industry in the spotlight, after researchers at the University of Stirling gained access to a treasure trove of documents from four alcohol companies and their ad agencies. …(Source: Addiction Inbox, 02/06/11)

GLOBAL

USA: Alcohol, drug charges rare for college students – 27. Februar 2011
College students caught breaking drug or alcohol laws often don’t face serious legal consequences. More often, they are sent through campus judicial systems.
David Gayle, a 19-year-old Virginia Tech student, died in September when he fell while trying to climb from a balcony to an apartment roof while intoxicated. Nineteen-year-old Laura Treanor, a sophomore at George Washington University, died from alcohol poisoning in 2009. … The tragic consequences of heavy drinking have been felt at several local colleges. But serious legal consequences for students who binge drink and use drugs are rare. (Source: Google Alcohol News, 02/27/11) Washington Examiner, 02/26/11

Caffeine and alcohol spark discussion – 27. Februar 2011
The debate surrounding the effects of caffeinated alcoholic beverages on the human body still continues, although it has been three months since the Food and Drug Administration ordered the drinks—including the well-known Four Loko—pulled from the shelves.
In a lecture yesterday at the Harvard School of Public Health, Boston University Professor of Community Health Sciences Jonathan Howland questioned caffeine’s supposed ability to counteract the sedating effects of alcohol.
“Ultimately caffeine does not reduce the impairment effect of alcohol,” Howland said. … (Source: Google Alcohol News, 02/26/11) uwire.com, 02/25/11

USA: Former teacher accused of giving alcohol to students – 27. Februar 2011
A retired Pasadena high school teacher was arrested Thursday for allegedly supplying alcohol to current and former students at his home, police said. (Source: Google Alcohol News, 02/26/11) latimesblogs.latimes.com, 02/25/11

Beer to be Classified as Alcohol in Russia – 26. Februar 2011
For the first time in history, beer, currently classified as food, is set to be reclassified as an alcoholic drink in Russia. The move is a part of the Kremlin’s war on alcoholism, as beer consumption is rising in the country.
“Normalising the beer production market and classifying it as alcohol is totally the right thing to do and will boost the health of our population,” …(Source: Google Alcohol News, 02/24/11) neatorama.com, 02/24/11 Comment: In Switzerland beer is still classified as food. A new law is coming now.

Mayor’s report proposes ‘alcohol sobriety scheme’ for London – 25. Februar 2011
Members of the Metropolitan Police Authority (MPA) have received a report from the Mayor on the proposal of a alcohol sobriety scheme for London:
‘The compulsory alcohol sobriety scheme is an enforcement approach providing specific powers for the court to order sobriety as an order for alcohol related violence offences. … (Source: Alcohol Policy UK, 02/25/11)

The final guidance on alcohol dependence and harmful alcohol use – 25. Februar 2011
… has been released by the National Institute of Clinical Excellence (NICE). See press release here.
NICE ‘Alcohol dependence and harmful alcohol use’ clinical guidelines.
The clinical guidance (CG 115) offers evidence-based advice on the diagnosis, assessment and management of harmful drinking and alcohol dependence in adults and in young people:… (Source: Alcohol Policy UK, 02/24/11)

USA: Alabama bans drinks combining alcohol, caffeine – 24. Februar 2011
The Alabama Alcoholic Beverage Control Board has banned the sale in Alabama of canned beer-like drinks that combine caffeine and alcohol. This includes the drink Four Loko, which is popular on some college campuses.
An attorney for the ABC Board, Bob Martin, said Wednesday the ABC Board banned the drinks after they had been declared dangerous by the federal Food and Drug Administration. (Source: Google Alcohol News, 02/23/11) blog.al.com, 02/23/11

Virtual Seminars on Preventing Dangers of AEDs and Underage Drinking – 24. Februar 2011
The Underage Drinking Enforcement Training Center (UDETC), part of the Office of Juvenile Justice and Delinquency Prevention, is offering national electronic seminars to assist states and local communities in their efforts to enforce drinking age laws, prevent youth drinking, and “significantly reduce harmful consequences associated with alcohol use by underage youth.” …
The next workshop — called “Alcohol Energy Drinks: They Pack a Killer Punch!” — will be held Thurs., Feb. 24, from 3:00 pm – 4:15 pm EST. visit: www.udetc.org/audioconfregistration.asp

The Toxic Trail of Tequila – 24. Februar 2011
It can be easy to get so inundated with reports on alcohol-related harm to people around the globe, that another side of the Big Alcohol behemoth gets overlooked – the vast destruction caused to land, water and air by producing the alcohol products themselves.
Recently, Fox News published an expose on the environmental havoc being wrecked by tequila producers such as Brown-Forman, Fortune Brands, and as many as 146 others. Their “dirty little secret” is that for every liter of tequila they make, producers dump ten times that amount of liquid waste plus five to six kilograms of solid waste – often illegally. … (Source: Marin Institute, 02/22/11)

USA: Nebraska Ruling: Higher Alcopop Taxes Ahead – 24. Februar 2011
In a recent victory in Nebraska, the Lancaster County District Court ruled in favor of the public health by declaring alcopops to be distilled spirits rather than beer for taxation purposes. As spirits, alcopops will be subject to a higher tax rate, which is shown to reduce consumption of these dangerous drinks while also raising much-needed funds for alcohol treatment programs. (Source: Marin Institute, 02/16/11) see also Join Together, 02/24/11

USA: 12 States with Worst Beer Tax Rates – 24. Februar 2011
While deficits mount, 6 states haven’t raised beer taxes in 50 years or more.
Marin Institute, the alcohol industry watchdog, launched its Neglected & Outdated Beer Taxes Map today. This new interactive tool helps those who want to raise beer tax rates to balance state budgets or erase deficits. … (Source: Marin Institute, 02/16/11)

UK: Failure To Tackle UK’s Alcohol Problem Could See Many Thousands Of Extra Liver Deaths – 23. Februar 2011
… Than In Other European Countries
The UK, the Netherlands, Sweden, Norway, Australia, and New Zealand have similar cultures, genetic backgrounds and drinking cultures, and, until the mid-1980s, had similar death rates from liver disease. However, while liver death rates in most of these countries have remained low since then, the UK has seen a doubling of its liver death rate from 4.9 per 100,000 population to 11.4. In a Comment published Online First by The Lancet, three experts, including Royal College of Physicians Past President Ian Gilmore, discuss the thousands of deaths from liver disease that can be avoided if the UK adopts appropriate alcohol policies. (Source: Medical News Today, 02/22/11)

Drinks companies spread liver disease as surely as mosquitoes do malaria – 23. Februar 2011
Food and alcohol firms are obliged to maximise profit. To include them in health policy planning is a recipe for disaster. by Anna Gilmore and Jeff Collin.
Alarm bells rang in the public health community when Andrew Lansley announced last summer that leading food and alcohol companies were being invited to join a “partnership” with government to help address the obesity and alcohol epidemics. As further details of the Public Health Responsibility Deal for alcohol emerge, much through investigative work by the Guardian, the bells ring ever louder. … (Source: Alcohol Reports, 02/22/11) guardian.co.uk, 21 February 2011 our Comment: This is a very competent article. But most of the readers are not informed enough to understand and accept it. Education is needed. Not in order to reduce alcohol harm but to understand the problem and which control measures are necessary to reduce consumption and alcohol related harm. …

‘Can nudging improve population health?’ – 22. Februar 2011
The British Medical Journal (BMJ) has published a free article assessing the nudge approach now popular with US and UK health policy makers. Judging nudging: can nudging improve population health? explores the concept of ‘nudge’ and whether it can make an impact on areas such as alcohol harm and obesity.
It explains nudging as ‘an approach to behaviour change that focuses on altering environmental cues to prompt healthier behaviour’, rather than relying on the provision of information such as through health campaigns. … (Source: The British Medical Journal (BMJ), 02/22/11) Comment: Nudging can only be a very little aspect in alcohol prevention, but still a useful one. As the British Government is not willing to act effectfully, such small items get attention like a straw.

USA; Sunday morning alcohol sales now in Lauderdale – 19. Februar 2011
Anyone interested in having a mimosa or blood mary with Sunday brunch before noon can head out to bars and restaurants for the first time this weekend. Mayor Jack Seiler signed an ordinance Friday that loosens longstanding restrictions on Sunday alcohol sales. Under the law, businesses can begin serving alcohol as early as 7 a.m. rather than wait until noon.
The Sunday hours for alcohol sales now are the same as the rest of the week. The later hours are a product of blue laws that historically restricted commerce on Sundays to protect it as a day of worship. (Source: Google Alcohol News, 02/19/11) weblogs.sun-sentinel.com, 02/18/11

USA: Bill dies in GOP caucus – 19. Februar 2011
ATLANTA — Senate Republicans decided behind closed doors not to bring up a bill for a roll-call vote on allowing the public to decide if their communities can sell alcohol on Sunday afternoons.
Senate Republican Leader Chip Rogers told reporters gathered outside his office Thursday that the GOP Caucus didn’t have enough support to guarantee passage of Senate Bill 10. (Source: Google Alcohol News, 02/18/11) chronicle.augusta.com, 02/17/11

USA: Police Find 3 Businesses Selling Alcohol To Minors – 19. Februar 2011
Police Find 3 Businesses Selling Alcohol To Minors
Fayetteville police said that during their recent random alcohol compliance checks, three business were found to be non-compliant. On Feb. 16, the Fayetteville Police Department conducted random compliance checks of 18 businesses with alcohol permits in Fayetteville. (Source: Google Alcohol News, 02/18/11) 4029tv.com

D: Action week for children of alcoholics comes to an end … – 19. Februar 2011
…but momentum must last.
From Norway to Turkey have Active members worked for raising awareness about the problems that children and young people have to grow up in families with alcohol addicted parents.
“We’ve been on the streets, have established co operations, been in contact with both politicians and the media and we’ve occupied the cyberspace,” says Andrea Lavesson, President of Active – sobriety, friendship and peace, and continues: “We need this momentum that Active and many, many other organizations created all over Europe to continue and grow because one week is not enough to bring about change. 9 Million children in the EU alone long for change and we need NGOs, authorities and the media and their long-term commitment to make that happen.” … Source: Active press release, 02/18/11)

First WHO global counterparts meeting on alcohol – 19. Februar 2011
In 2010 the World Health Assembly endorsed the Global strategy to reduce the harmful use of alcohol. A global network of WHO national counterparts is established to ensure effective collaboration and consultations with Member States on implementing the global strategy.
The WHO Secretariat was hosting the first meeting of this global network with the aim of discussing and elaborating implementation mechanisms and plans for the strategy on 8-11 February 2011 in Geneva.
Specific objectives of the meeting are to:
* inaugurate the global network of WHO national counterparts for implementation of the global
strategy to reduce the harmful use of alcohol; … (Source: WHO)

UK: Alcohol policy in tatters as health experts revolt – 19. Februar 2011
The government’s “responsibility” deal on alcohol looks likely to fall apart as health experts, angered by the limited concessions required of the drinks industry, consider walking away from the table.
The deal, between the industry, the government and health experts – including the chiefs of groups such as Alcohol Concern and the British Liver Trust, as well as senior doctors working on alcohol-related health problems – was billed, when launched last summer, as a fresh, collaborative approach to a serious public health problem. … (Source: Alcohol Reports, 02/17/11) guardian.co.uk, 02/17/11 Comment: This could be foreseen. Some years ago, the World Health Organization declared, that alcohol prevention should be planned without the help of the alcohol industry. …

Malloy Proposes Increases On Income, Sales, Cigarettes, Alcohol, Gasoline, and Estates – 15. Februar 2011
Top Income Tax Rate Proposed To 6.7 Percent…
In one of the largest and most wide-ranging tax increases in Connecticut history, taxes on income, cigarettes, alcohol, gasoline, and estates would all increase under Gov. Dannel P. Malloy’s budget proposal to be unveiled Wednesday. … Taxes will increase on virtually all taxable items. The gasoline tax would rise by 3 cents per gallon, while the cigarette tax would increase by 40 cents per pack to $3.40. All alcohol taxes would increase, which Malloy says would amount to pennies on a six-pack of beer. (Source: Google Alcohol News, 02/15/11) blogs.courant.com, 02/14/11 Comment: Why the alcohol tax is so small?

UK: ‘Making alcohol a health priority’ – 15. Februar 2011
..invest to save says Alcohol Concern amidst rising hospital admissions.
Alcohol-related hospital admissions could hit 1.5 million a year by 2015 if further investment in alcohol is not prioritised, say Alcohol Concern. The charity calls for increased investment as the rising trend of alcohol-related hospital admissions could bring to the cost of alcohol to the NHS to £3.7 billion per year.
Read the report ‘Making alcohol a health prority: opportunities to reduce alcohol harms and rising costs’ [pdf] An Alcohol Concern press release

When is social marketing not social marketing? – 15. Februar 2011
The paper aims to discuss the thorny issues of industry-funded social marketing campaigns. Can the tobacco industry be trusted to educate our children about the dangers of smoking? Is a brewer the best source of health promotion? The paper argues for transparency and critical appraisal. The paper looks at the issues of tobacco and alcohol in more detail, emphasises the need for caution and suggests guidelines for future practice. … (Source: Alcohol Reports, 02/12/11) emeraldinsight.com

Nine Million Too Many – 15. Februar 2011
Active and partners launch action week for children of alcohol addicts.
Today, Active – sobriety, friendship and peace and partners from all over Europe join to pool and concentrate resources to bring attention to the situation of children and young people who have to grow-up in families harmed by alcohol abuse.
Approximately 9 Million children in the European Union are affected by their parents’ drinking problems. These children suffer from neglect, feelings of shame and selfblaming for their parents’ addiction and from continuous conflicts at home. Many children and young people have to witness and suffer violence. … (Source: Active/Eurocare Press Release, 02/14/11) Comment: I think this is one of the worst effects of alcohol in our societies. Who cares?

UK: Charity calls for ban on alcohol sponsorship at events – 13. Februar 2011
Alcohol sponsorship should be banned for sports and cultural events in Wales in order to help cut the boozy culture, according to an alcohol awareness charity.
Alcohol Concern Cymru has said that the marketing on view at such events is distorting the public’s view of how “safe” drinking is. ….(Source: Google Alcohol News, 02/13/11) carrentals.co.uk, 02/13/11 our Online-Comment: It is proofed by many studies that alcohol ads do influence youth drinking. It is also clear that the alcohol industry always is in favour of prevention measures which do not reduce their profits. Alcohol sponsoring should be banned.

USA: Alcohol Tax Supporters Rally At States Capitol – 13. Februar 2011
ANNAPOLIS, Md. — Several hundred concerned citizens and people with developmental disabilities marched Friday on the state Capitol in support of raising the alcohol tax to help fund services they need.
The dime-a-drink legislation would raise an estimated $215 million. Maryland alcohol taxes are among the lowest in the nation, and the legislation has wide support. (Source: Google Alcohol News, 02/12/11) wbaltv.com, 02/12/11 our Online-Comment: Those critical to a tax rise on alcohol should remember that they are paying a life long without beeing asked the awful amount of alcohol related social costs each year with taxes and insurance premiums. If alcohol taxes could reduce alcohol consumption the total burden of alcohol related harm would decrease too. Therefor higher alcohol taxes are a good investment, especially for moderate consumers.

WHO Study: Alcohol Is International Number One Killer – 13. Februar 2011
…AIDS Second
Today the World Health Organization (WHO) announced that alcohol is to blame for just about 4% of, or 2.5 million deaths worldwide annually. Alcohol attributable injuries are of a growing concern to the public health community, with alcohol-related injuries such as road traffic accidents, burns, poisonings, falls and drownings making up more than a third of the disease burden attributable to alcohol consumption. AIDS was a close second with 2.1 milion deaths in 2009.
Yet alcohol control policies are weak and remain a low priority for most governments despite drinking’s heavy toll on society from road accidents, violence, disease, child neglect and job absenteeism. … (Source: Medical News Today, 02/11/11) WHO: Global status report on alcohol and health analyses our Online-Comment: …But nobody can deny that governments do not care enough about them. …The alcohol industry could not hinder that in May 2010 the WHO General Assembly accepted a resolution on a global alcohol strategy. Now it puts pressure on the national governments that they don’t implement the proposals in their legislation. The civil societies come off a loser.

NZ: Alcohol proposals agreed – 11. Februar 2011
The Queenstown Lakes District Council’s submission on the Alcohol Reform Bill is expected to be approved by the Community Services Committee next Tuesday, just in time for its February 18 deadline.
Agreed on by a working party of over a dozen affected parties including licensees, community wardens, police, hoteliers and community groups, the submission identifies consensual goals for the control of liquor and the tools required to achieve it. … Source: Google Alcohol News, 02/11/11) odt.co.nz, 02/11/11

USA: 7 Accused Of Selling Alcohol To Minors and arrested – 11. Februar 2011
BAKERSFIELD, Calif. — During the month of January, detectives with the Kern County Sheriff’s Office Rural Crime Investigation Unit and investigators with the State of California Department of Alcoholic Beverage Control, working under a GAP Grant funded by the State of California Department of Alcoholic Beverage Control, conducted alcohol enforcement operations resulting in the arrest of 7 individuals.
Detectives and investigators conducted a variety of operations including the use of minor decoys and undercover enforcement targeting Bakersfield, Oildale, Rosedale, Boron, North Edwards, Rosamond and the City of McFarland. As a result of these enforcement operations the following suspects were arrested…. (Source: Google Alcohol News, 02/10/11) turnto23.com, 02/10/11

Health and societal effects of alcohol – 11. Februar 2011
by Sally Casswell in The Lancet, 02/05/11
It was heartening to read of the forthcoming UN high-level meeting on chronic non-communicable diseases and the excellent strategic analysis by Robert Geneau and colleagues (Nov 13, p 1689), which addressed the links between chronic disease and poverty and the reasons for inaction.
As Geneau and colleagues’ Series paper states, alcohol (a fast-growing risk factor in the populous, disproportionately young countries with growing economies) is a contributor to important chronic diseases including cardiovascular disease, cancer, and tuberculosis. It therefore qualifies for attention in this forum because of its contribution to premature mortality,…

WHAT IS NOT ON THE BOTTTLE – 11. Februar 2011
ALCOHOL LABELLING POLICIES TO PROTECT YOUNG PEOPLE
Place: European Parliament (Brussels), Date: Thursday 17 March 2011, Time: 12h00 – 15h00, Room: JAN6Q2
Pick up just about any beverage on store shelves and you’ll find on the packaging information about the calories, ingredients… etc. Unless, that is, the beverage is alcohol. In 2011, it’s inexcusable that alcohol is still the only product sold in the European Union for which you cannot tell what is inside. Do consumers deserve more information?…
Due to the limited amount of available seats, prior registration is needed. Please click here

Australian Panel Recommends Warning Labels for Alcohol – 11. Februar 2011
The Australian government should put warning labels on alcohol in conjunction with a broad public health campaign addressing alcohol use, according to an advisory panel, The Age reported Jan. 29.
Dr. Neal Blewett, a former health minister, led the panel of experts reviewing the issue. According to The Age, the panel recommended text warnings, like “Alcohol can damage your health” and “Drinking to excess is a danger to yourself and those around you.” (Source: Join Together, 02/09/11)

Memo to Wisconsin: Stop making it easier for kids to get alcohol – 11. Februar 2011
As if boozed up whipped cream in flavors such as chocolate, cherry, and orange wasn’t appealing enough to kids, now in Wisconsin they can just buy a can of it for themselves, at the grocery store, LEGALLY.
Despite containing an alcohol content of 15% (same as in Bailey’s Irish Cream or Bacardi Mojito), Wisconsin state regulators have taken the position that alcohol-infused whipped cream is not subject to the state’s alcohol beverage control laws or alcohol taxes because it is a “food” product and not an alcoholic beverage. (Source: Marin Institute, 02/08/11)

Alcohol marketing research: the need for a new agenda – 11. Februar 2011
by Petra S. Meier. Article first published online: 19 OCT 2010
Aims: This paper aims to contribute to a rethink of marketing research priorities to address policy makers’ evidence needs in relation to alcohol marketing. … Conclusion: It is essential that studies into marketing effect sizes are geared towards informing policy decision-makers, anchored strongly in theory, use measures of effect that are well-justified and recognize fully the complexities of alcohol marketing efforts. (Source: Alcohol Reports, 02/07/11) onlinelibrary.wiley.com

Brussels: Tackling Under-Age Drinking in Europe – 11. Februar 2011
Towards a Comprehensive EU-Wide Partnership.
The Silken Berlaymont Hotel, Brussels, Wednesday 13th April 2011
KEY SPEAKER: Dr. Pieter de Coninck, Directorate Public Health and Risk Assessment, DG SANCO, European Commission.
Whilst overall alcohol consumption by adults is decreasing in Europe, there has been a steady rise in harmful drinking patterns, particularly amongst younger people. Unless policymakers across Europe act quickly, this alarming trend in under-age drinking and binge drinking will have adverse long term effects on young people’s lives and future development. … Event Details  Website  Register to Attend

USA: Free The BowlTM Winners Announced! – 11. Februar 2011
Marin Institute awarded five young people prizes for their entertaining counter-beer ads at the Free The Bowl World Premiere 2011. The national competition drew 63 entries from 10 different states that all shared the same core message: seductive alcohol ads shown during TV sporting events, and especially during the Super Bowl, are inappropriate for millions of vulnerable young viewers. The first place entry, Ads for Kids, was produced by 17-year old Rami Al-odaini of San Rafael, California. The second place prize went to 14-year old Jaspen Lowen of Wheaton, IL for his video “Token of Lies.” Three third-place prizes were awarded to Oscar Chan, 20, of San Francisco; Thong Lor, 14, of Westville, Oklahoma; and Lewis Kloster, 16, of Minneapolis, Minnesota. To view all 63 entries, visit FreeTheBowl.com

NZ: Public encouraged to speak up on alcohol law reform – 7. Februar 2011
It’s our turn to shout media release.
New Zealand is on the brink of some of the most significant amendments to its alcohol laws, but communities need to speak up about their desire for change. That’s the message alcohol law reform proponents want to drive home, with only ten days left for public submissions on the Alcohol Reform Bill. … (Source: Google Alcohol News, 02/7/11) scoop.co.nz, 02/07/11

Eurocare strongly supports World Cancer Day – 7. Februar 2011
Eurocare (European Alcohol Policy Alliance) strongly supports the World Cancer Day and hopes that combined efforts of all stakeholders will lead to significant reduction in cancer cases.
First conclusive links between alcohol and cancer were established back in 1987. Nearly 25 years later public awareness about the links is alarmingly low. … (Source: Eurocare Press Release, 2/07/11)

USA: Four Redding Stores Cited For Selling Alcohol To Minor – 7. Februar 2011
REDDING, Calif. — Working under the supervision of Police Officers, an underage person attempted to buy alcohol at locations throughout Redding. The minor was able to purchase at: … (Source: Google Alcohol News, 02/05/11) krcrtv.com, 02/04/11

USA: N.D. Lawmakers Block Bill Banning Alcohol at Collegiate Sports Events – 5. Februar 2011
A North Dakota legislative proposal to ban alcohol at collegiate sporting events was killed in committee, the Grand Forks Herald reported Jan. 19.
House Bill 1212 was introduced by Rep. Chuck Damschen (R-Hampden). It would have prohibited alcohol sales and possession at athletic events where minors were present, even at venues not owned by colleges or universities. The bill would also have covered tailgate parties in parking lots. … (Source: Join Together, 02/04/11)

USA: House OKs bill to fix ridiculed alcohol ID – 5. Februar 2011
The Indiana House approved a bill Thursday to revise a much-ridiculed state law requiring everyone buying alcohol to show identification regardless of their age.
The House voted 91-7 for the bill, which would no longer require store clerks to card customers who appear older than 40. The bill will revise a law that took effect last summer, requiring clerks to card everyone attempting to purchase alcohol. … (Source: Google Alcohol News, 02/04/11) wishtv.com, 2/03/11

USA: Ohio U’s oldest fraternity to close over alcohol – 5. Februar 2011
ATHENS: The oldest fraternity at Ohio University will shut down next week because of what its national organization describes as alcohol violations over a continued period of time.
Oxford, Ohio-based Beta Theta Pi organization says in a statement that it was left with little choice than to close its Ohio University chapter, founded on the campus in 1841. (Source: Google Alcohol News, 02/04/11) ohio.com, 02/03/11

UK: Druglink Magazine: Jan/Feb 2011 on Alcohol – 5. Februar 2011
We take a look at the drink licensing system in Cardiff, a city with one of the worst binge‐drinking
reputations in the UK. There are also reports on the thinking behind alcohol advertising and the use of drink as a precursor and symptom of sex exploitation. Finally, we return to Wales, but this time in 1970s, when the area was home to the world’s biggest LSD factory. Druglink Magazine

USA: Three charged in cases of selling alcohol to minors – 3. Februar 2011
AMSTERDAM — Three people were arrested following a sting where minors were sent out to attempt to buy alcohol, police said. Minors were sent into 20 bars, liquor stores and convenience stores on Jan. 31, State Police in Fonda said. The following people were charged with misdemeanor unlawfully dealing with a child and unlawful sale of alcohol to a minor. …(Source: Google Alcohol News, 02/03/11) timesunion.com, 02/02/11

Norman Giesbrecht: Alcohol and society – 3. Februar 2011
A population health perspective. Editorial in Nordic Studies on Alcohol and Drugs, Vol. 27, 2010 ( 5 ), Helsinki, published by the Nordic Centre for Welfare and Social Issues (NVC). The journal is supported by the National Institute for Health and Welfare (THL), (Finland), the National Institute for Alcohol and Drug Research, (SIRUS), (Norway), the Swedish National Institute of Public Health and the Danish National Board of Health. The Swedish alcohol monopoly supports the journal with subscriptions. (Source: Alcohol Reports, 02/03/11) nordicwelfare.org Comment: Very important review on todays situation in alcohol politics.

Battle for alcohol in Muslim Russia is deadly business – 3. Februar 2011
At least a dozen places selling alcohol in the North Caucasus were attacked with grenades, bombs and gunfire over the last year as armed Islamists bent on installing sharia law have stepped up their battle against those who fancy a tipple. Last week saw the latest fatal attack in the town of Khasavyurt in Dagestan, near the border with Chechnya, where a bomb ripped through an alcohol-serving cafe, killing four. (Source: Google Alcohol News, 02/02/11) blogs.reuters.com, 02/02/11

Actives commemorates World cancer day – 3. Februar 2011
Today is the World Cancer Day. Today millions of young Europeans remember their relatives and friends who passed away too early because of cancer. “On this day” says Andrea Lavesson, who is the President of Active – sobriety, friendship and peace, “we also think of all those who are right now fighting to defeat cancer and wish them all the strength and hope possible. But to policy makers we turn, too,” continues Andrea Lavesson “in the need to stress once more that there are ways to save these lives.”
One year ago, on World Cancer Day 2010 the WHO regional office for Europe said: “Changes in lifestyle and improved prevention and screening policies could prevent up to 40% of all cancer cases.” Nevertheless, every year more than 3 million Europeans are diagnosed with cancer. This makes cancer the most common cause of death in Europe after heart disease. PRESS RELEASE: 2-P’s to save lives

UK: British opinion on minimum pricing – 3. Februar 2011
Meanwhile a recent YouGov survey indicates British opinion is split over whether the Government should go further and introduce minimum pricing; 47% are reportedly in favour with 44% against. Full survey results here and a Guardian report. (Source: Alcohol Policy UK, 02/01/11)

UK: Below cost ban & pricing reports – 3. Februar 2011
The Home Secretary has stated the recent below cost ban is expected to result in 7,000 fewer alcohol-related incidents and 1,000 fewer hospital admissions. But the Morning Advertiser (MA) reported the average price of alcohol sold in stores is up to four times higher than the below cost ban level. The Economist suggests the move is more to establish a principle of pricing control for future governments to build on. (Source: Alcohol Policy UK, 02/01/11 See also a Guardian comment.

USA: Slidell Proposes Alcohol-Free Parade Zone – 1. Februar 2011
A Slidell City Council member is proposing designating a stretch of the city’s parade route as alcohol- and smoke-free. Councilman Buddy Lloyd wants to make a one-block area along Gause Boulevard near Ninth Street a family-friendly zone. The issue goes before the City Council on Feb. 22. (Source: Google Alcohol News, 02/01/11) wdsu.com, 01/31/11

NZ: Health Advisory Labels On Alcohol A Step Closer – 1. Februar 2011
A push by the Alcohol Advisory Council (ALAC) for health advisory labels to be placed on alcohol containers warning of the dangers of consuming alcohol while pregnant is a step closer.
A Trans-Tasman food labelling review panel has just released its recommendations calling for suitably worded warning messages about the risks of consuming alcohol while pregnant be mandated on individual containers of alcoholic beverages and at the point of sale for unpackaged alcoholic beverages. …
(Source: Google Alcohol News, 01/31/11) voxy.co.nz, 01/31/11

USA: N.D. Bill Would Ban Alcohol at College Sporting Events – 1. Februar 2011
A bill introduced in North Dakota would ban alcohol use and possession at college sports events where minors are present, the Associated Press reported Jan. 14.
Rep. Chuck Damschen (R-Hampden) of the N.D. House of Representatives put the proposal forward to cut down on underage drinking. If the bill passed, alcohol would be prohibited in stadiums, arenas, and at tailgate parties where minors are present. (Source: Join Together, 01/28/11)

RESEARCH

Drinking Reduces Heart Problems, But Beware Of Alcoholism – 24. Februar 2011
Having a drink or two a day actually does in fact decrease the risk of heart disease compared to those committed to a life of sobriety a new study shows. Persons who drink are 14 to 25% less likely to develop cardiovascular conditions compared to those who drink no alcohol at all. … (Source: Medical News Today, 02/23/11) our Online-Comment: For some years resveratrol has been the stuff which brings the positive effects of alcoholic drinks. Now it is alcohol in general. Did the alcohol industry succeed to have all alcoholic beverages united in the successful meta analysis? The high number of included studies remembers me the meta analysis by Kaye Fillmore who showed that most of the studies were not correct. Other studies showed other faults. It’s amazing how this Dr. Ghali propagates alcohol. It is clear the industry needs a counterbalance to the efforts made by the WHO.

Environmental factors in drinking venues and alcohol-related harm – 22. Februar 2011
—the evidence base for European intervention. (by 8 authors)
Aims: Reducing alcohol-related harm in young people is a major priority across Europe. Much alcohol use and associated harm in young people occurs in public drinking environments. This review aims to identity environmental factors in drinking establishements that are associated with increased alcohol consumption and associated harm and to understand the extent of study in this area across Europe.
Conclusions: Drinking establishments, their management and the behaviours of the young people who use them vary widely across Europe. While international research shows that environmental factors in drinking settings can have an important influence on alcohol-related harm, … (Source: Alcohol Reports, 02/20/11) onlinelibrary.wiley.com, 02/16/11

Indicators of alcohol consumption and attributable harm for monitoring and surveillance in European Union countries – 22. Februar 2011
Authors: Jürgen Rehm, Emanuele Scafato
Aims: Alcohol is a major risk factor for burden of disease and injury in Europe, and contributes markedly to between region differences in life expectancy. Monitoring and surveillance systems have shown to be a key factor in implementing effective policies. The aim of this paper is to propose a system of indicators for alcohol consumption and attributable harm which can be used as an over-time monitoring tool at the country level as well as for comparisons between countries. …
Conclusions: National and European Union-wide monitoring systems for alcohol exposure and attributable harm to inform public health-related policy decisions could be implemented easily. The establishement of such monitoring systems would follow the recent World Assembly resolution for a global strategy to reduce alcohol-related harm. (Source: Alcohol Reports, 02/20/11) onlinelibrary.wiley.com, 02/16/11

Reflections on science and the governance of alcohol policy – 22. Februar 2011
Authors: Peter Anderson, Antoni Gual
Aims: To consider, briefly, science’s role in informing alcohol policy, and how science could help reframe the present governance of alcohol policy. …
Results: Three endeavours are considered important for science’s role in informing alcohol policy: modelling studies that help predict the outcomes of differing policy approaches; studying the impact of live policy changes as a powerful set of natural experiments; and, improved study of the impact of integrated, coordinated and joined up alcohol policies, as opposed to the impact of individual alcohol policy measures. .. (Source: Alcohol Reports, 02/20/11) onlinelibrary.wiley.com, 02/16/11 our Comment: The problem is that politicians are under pressure of the alcohol industry and not willing to listen to science.

Science and alcohol policy: a case study of the EU Strategy on Alcohol – 22. Februar 2011
Authors: Rebecca Gordon, Peter Anderson.
Aims: To describe the extent to which the content of the European Commission’s Communication on alcohol reflects public health-based scientific evidence.
Findings: … Conclusions: The Communication reflects the science, in that it acknowledges the significance of alcohol as a social and health determinant in Europe. However, it places more emphasis on policy actions with less evidence for effectiveness than on those with strong evidence. It also focuses its efforts more on mapping member state actions and coordinating knowledge exchange than on providing concrete recommendations for action or developing Europe-wide policy measures. … (Source: Alcohol Reports, 02/20/11) onlinelibrary.wiley.com, 02/16/11

An estimated 709,000 youths age 12 to 14 currently drink alcohol in the U.S. – 19. Februar 2011
– many get alcohol from family or home.
A new study by the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA) indicates that 5.9 percent of adolescents aged 12 to 14 drank alcohol in the past month and that the vast majority of them (93.4 percent) received their alcohol for free the last time they drank. About 317,000 (44.8 percent) 12 to 14 year olds who drank in the past month received their alcohol for free from their family or at home. This includes 15.7 percent (or an estimated 111,000) who were provided alcohol for free by their parents or guardians. (Source: Alcohol Reports, 02/17/11)

Common Tool For IDing Teen Problem Drinking Effective At Predicting Adult Alcoholism – 17. Februar 2011
A widely used index for assessing adolescent drinking-related problems has been found to be effective at predicting the future alcohol dependence of teen-age drinkers, according to an Indiana University study which also found that the association was stronger for adolescent female drinkers.
The federally funded study, available now online in advance of print in the journal “Alcoholism: Clinical and Experimental Research,” involved 597 Finnish twins — 300 male and 297 female — who were assessed at ages 18 and 25. (Source: Medical News Today, 02/16/11)

The Neighborhood Alcohol Environment and At-Risk Drinking Among African-Americans – 17. Februar 2011
Our objective was to examine whether components of the neighborhood alcohol environment—liquor store, on-premise outlet, convenience store, and supermarket densities—are positively associated with at-risk alcohol consumption among African-American drinkers….
The alcohol environment had a significant impact on at-risk alcohol consumption among African-American drinkers, specifically liquor store density …Furthermore, the influence of the alcohol environment was much stronger for African-American female drinkers…. (Source: Alcohol Reports, 02/17/11)

Alcohol Disrupts Women’s Sleep – 17. Februar 2011
Drinking alcohol may help put you to sleep, but as the night wears on—and the booze wears off—you may find yourself tossing and turning. This may be especially true if you’re a woman, according to a new study.
Women who go to bed tipsy sleep much less soundly than men who have the same blood-alcohol content (BAC), the study found. Whereas alcohol had only a minor impact on men’s sleep, the female study participants slept more fitfully and for less time after a night of drinking than they did when they were sober. (Source: Google Alcohol News, 02/16/11) news.health.com, 02/15/11

USA: The Financial Burden of Substance Abuse in West Virginia – 17. Februar 2011
The State Workforce System.
The growing financial cost of drug and alcohol abuse puts tremendous pressure on every social sector.
The present report, part of a larger Family Funding Study project, is the fifth and last in the series that examines the cost of drug and alcohol abuse to West Virginia’s criminal justice, healthcare, education, welfare, and workforce systems. A comprehensive report, incorporating estimates from all these sectors, will be produced at the end of this project. (Source: Alcohol Reports, 02/15/11)

New Mexico: Reports highlight regional drinking problem – 17. Februar 2011
More people drink themselves to death in northwest New Mexico than anywhere else in the state, which is one of the worst states in the country in terms of alcohol-related deaths per capita.
Three counties in northwest New Mexico — San Juan, McKinley and Rio Arriba — have the highest concentration in the state of people who died from various alcohol-related issues from 2007 through 2009, according to reports recently published by the New Mexico Health Department. … (Source: Alcohol Reports, 02/16/11)

Heavy Drinking In Older Teenagers Has Long-Term And Short Term Consequences – 11. Februar 2011
In a systematic review of current evidence published in this week’s PLoS Medicine, the authors-Jim McCambridge from the London School of Hygiene & Tropical Medicine, London, UK, and colleagues-conclude that there is enough evidence to recommend that reducing drinking during late adolescence is likely to be important for preventing long-term adverse consequences of drinking, as well as protecting against more immediate harms. (Source: Medical News Today, 02/09/11)

‘Wine, supermarkets and British alcohol policy’ – 11. Februar 2011
A paper has been released by the History & Policy body exploring Wine, supermarkets and British alcohol policy. It explores the current alcohol policy context and parallels with history.
The paper in particular explores the focus of recent public debate and policy on public and on-trade consumption, in its conclusion asking whether ‘a greater policy focus on domestic consumption would better reflect the balance of risks posed by alcohol today’. (Source: Alcohol Policy UK, 02/09/11) alcoholpolicy.net, 02/09/11

USA: Behavioral Health an Ever-Smaller Percentage of Total Health Spending – 11. Februar 2011
Although national spending on mental health and substance abuse grew between 1986-2005, it accounts for a shrinking part of the part of the pie, according to an analysis of public and private spending on health care done by the Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA).
Average annual substance abuse spending grew 4.8 percent and mental health spending grew by 6.9 percent during the study period, according to a Feb. 3 press release from SAMHSA. Overall spending on health care, however, grew by 7.9 percent. In 2005, spending on behavioral health care totaled $135 billion, or 7.3 percent, of the $1.85 trillion spent on all health care in the U.S. (Source: Join Together, 2/09/11)

S: Less Alcohol Consumed By Women Involved In Leisure Activities – 11. Februar 2011
Women who are satisfied with everyday life and are involved in leisure activities rarely have problems with alcohol, reveals a thesis from the University of Gothenburg, Sweden.
Occupational therapist Christina Andersson, who wrote the thesis, has looked at how everyday life affects alcohol consumption as part of the wider Women and Alcohol in Gothenburg (WAG) population study which has been ongoing at the Sahlgrenska Academy since the mid-1980s. (Source: Medical News Today, 02/08/11)

Differential relationships of family drinking with alcohol expectancy among urban school children – 11. Februar 2011
Positive alcohol outcome expectancy has consistently been linked with problematic drinking, but there is little population-based evidence on its role on early stages of drinking in childhood. The present study seeks to understand the extent to which drinking of family members is differentially associated with the endorsement of alcohol expectancy in late childhood. Conclusions: Individual tailored strategies that address family influences on alcohol expectancy may be needed in prevention programs targeting drinking behaviors in children. (Source: BMC Public Health 2011, 8 February 2011)

In Search of Alcoholism Genes – 11. Februar 2011
Identifying Links to Drinking May Lead to Drug Treatments Tailored to Your DNA.
Millions of Americans know all too painfully that alcoholism runs in families.
Children of alcoholic parents are four times as likely to develop drinking problems as the general population. Sons of alcoholic fathers face up to nine times the usual risk. Even babies of alcoholics adopted into non-drinking homes have nearly the same risk of alcoholism as they would if they’d stayed with their biological parents, studies have shown. … (Source: Alcohol Reports, 02/07/11) online.wsj.com, 02/08/11

Alcohol in Canada: reducing the toll through focused interventions and public health policies – 11. Februar 2011
Alcohol consumption has risen in Canada while controls have been eroded, a situation that may increase an already high burden of harms that include acute and chronic disease, trauma and social problems.
Giesbrecht and colleagues present evidence for a comprehensive response that includes restructured alcohol prices, controlled availability, curtailed marketing, lowered legal limits on blood alcohol concentration, improved access to services for high-risk drinkers and public education. (Source: Alcohol Reports, 02/07/11)

D: Alcohol consumption and binge drinking in adolescents – 11. Februar 2011
… comparison of different migration backgrounds and rural vs. urban residence – a representative study
In the years 2007/2008, a representative written survey of N = 44,610 students in the 9th. grade of different school types in Germany was carried out (net sample). Conclusions:
Binge drinking is a common problem behavior in German adolescents. Obviously adolescents with rural residence have fewer alternatives for engaging in interesting leisure activities than adolescents living in cities. This might be one reason for the more problematic consumption patterns there. Common expectations concerning drinking behavior of adolescents of certain cultural backgrounds (‘migrants with Russian background drink more’/ ‘migrants from Arabic respectively Oriental-Islamic countries drink less’) are only partly affirmed. Possibly, the degree of acculturation to the permissive German alcohol culture plays a role here. (Source: BMC Public Health 2011, Published: 7 February 2011) Comment: Are there not more relevant themes for alcohol research in Germany?

The acute effects of caffeinated versus non-caffeinated alcoholic beverage – 3. Februar 2011
… on driving performance and attention/reaction time
Aims: Marketing that promotes mixing caffeinated ‘energy’ drinks with alcoholic beverages (e.g. Red Bull with vodka) targets young drinkers and conveys the expectation that caffeine will offset the sedating effects of alcohol and enhance alertness. Such beliefs could result in unwarranted risk taking (e.g. driving while intoxicated). The aim of this study was to assess the acute effects of caffeinated versus non-caffeinated alcoholic beverages on a simulated driving task and attention/reaction time.
Conclusion: The addition of caffeine to alcohol does not appear to enhance driving or sustained attention/reaction time performance relative to alcohol alone. (Source: Alcohol Reports, 02/01/11) onlinelibrary.wiley.com, Addiction February 2011

Relation between adult and adolescent alcohol consumption – 1. Februar 2011
What Is Alcohol per Capita Consumption of Adults Telling us about Drinking and Smoking among Adolescents? A Population-Based Study across 68 Countries
Aims: To investigate whether recorded alcohol per capita consumption of adults could be linked with alcohol drinking and smoking among adolescents. Methods: Adult alcohol per capita has been plotted graphically together with the prevalence of current drinking and smoking among adolescents…. Conclusion: Countries which are high in alcohol per capita consumption among adults need to pay heightened attention to alcohol and tobacco use among the younger population. (Source: Alcohol Reports, 01/31/11) alcalc.oxfordjournals.org, 01/31/11

Alcohol Industry and Non-Alcohol Industry Sponsorship of Sportspeople and Drinking – 1. Februar 2011
Aims: To examine the relationship between direct alcohol and non-alcohol sponsorship and drinking in Australian sportspeople. …Results: … Multivariate regression showed that receipt of alcohol industry sponsorship was predictive of higher AUDIT scores …Conclusion: Governments should consider alternatives to alcohol industry sponsorship of sport. Hypothecated taxes on tobacco have been used successfully for replacing tobacco sponsorship of sport in some countries, and may show equal utility for the alcohol industry’s funding of sport. (Source: Alcohol Reports, 01/31/11) alcalc.oxfordjournals.org, 01/31/11

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Editor:
Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland,
Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29         e-mail
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Texts from third persons do not necessarily reflect our own opinion. If you use our texts for distribution, please state the source. Last entry: 02/27/11

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Alkohol ist nur in sehr kleinen Mengen gesund

Montag 28. Februar 2011 von htm

Nur geringe Mengen von Alkohol fördern die Gesundheit, bestätigt eine Metaanalyse von Forschern aus den USA und Kanada. Ausgewertet wurden über 4000 Studien zum Thema aus den Jahren 1950 bis 2009. Danach war das Sterberisiko nur bei einem täglichen Konsum von 2,5 bis 14,9 g Alkohol im Vergleich zu kompletter Abstinenz verringert (0,3 l Bier enthalten 12 g Alkohol) (BMJ online). (Quelle: Google Alkohol News, 27.02.11) aerztezeitung.de, 24.2.11 Kommentar: Ausgewertet wurden gut 80 Studien. Obwohl bis 14.9 g Alkohol pro Tag ein verringertes Sterberisiko gefunden wurde, empfehlen sie für Männer bis 2 Drinks pro Tag, d.h. 25 g Alkohol. Die Zahl der einbezogenen lebenslangen Abstinenten wird nicht angegeben. Es wird auch nicht erwähnt, wie sie erfasst wurde. Ob die Vergleichsbasis nicht zu schmal ist? Es ist auch nicht ersichtlich, ob die erreichten Lebensjahre bis zum Tod ausgewertet wurden. Dies dürfte eine grosse Rolle spielen. Die Überschrift ist irreführend. Es dürfte nicht von “gesund” gesprochen werden, wenn man weiss, dass schon kleine Mengen Alkohol krebsfördernd sind.

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D: Bombenstimmung ohne Alkohol

Montag 28. Februar 2011 von htm

Temperamentvolle Musik klang am Samstag bis auf den Schulhof der Velener Realschule. In der Aula feierten Pippi Langstrumpf in mehrfacher Ausführung, Piraten, Cowboys, Batmen, Matrosen, Elfen, Katzen, gefährlich aussehende Tiere, Marienkäfer, Blumen und nicht zu vergessen die zahlreichen Feen und Prinzessinnen eine närrische Party. … Eltern die sich im Hintergrund aufhielten, demonstrierten, dass der Konsum von Alkohol zu dieser Feier nicht notwendig ist. Die Organisatoren hatten sich entschlossen bei der Kinderveranstaltung nicht nur für eine rauchfreie, sondern auch für eine alkoholfreie Zone zu sorgen. (Quelle: Google Alkohol News, 27.02.11) bbv-net.de, 27.2.11

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USA: Alcohol, drug charges rare for college students

Sonntag 27. Februar 2011 von htm

College students caught breaking drug or alcohol laws often don’t face serious legal consequences. More often, they are sent through campus judicial systems.
David Gayle, a 19-year-old Virginia Tech student, died in September when he fell while trying to climb from a balcony to an apartment roof while intoxicated. Nineteen-year-old Laura Treanor, a sophomore at George Washington University, died from alcohol poisoning in 2009. And in 2002, Daniel Reardon, 19, died a week after going into a whiskey-induced coma during a pledging event at a University of Maryland fraternity.
The tragic consequences of heavy drinking have been felt at several local colleges. But serious legal consequences for students who binge drink and use drugs are rare. (Source: Google Alcohol News, 02/27/11)
Washington Examiner, 02/26/11

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CH: Zur Dialogwoche Alkohol im Mai 2011

Sonntag 27. Februar 2011 von htm

Wir schauen gebannt auf die historischen Vorgänge im arabischen Raum, wo die Geburtsstunde der Demokratie schlägt oder zumindest Geburtswehen eingesetzt haben, und selber sind wir nicht fähig, uns aus den Ketten der Knechtschaft der Alkoholindustrie zu befreien.

Das Eidgenössische Bundesamt für Gesundheit hat nun für Mai ein Mitwirken an der Alkoholwoche angekündigt, die auch in Deutschland, Liechtenstein und Österreich stattfinden wird. Das Motto in Deutschland heisst: „Alkohol? Weniger ist besser.“ In der Schweiz heisst es bescheiden: „Dialogwoche Alkohol“. Im Einleitungstext auf seiner Webseite schreibt das Bundesamt: „Die Gesellschaft sucht nach einem neuen Umgang mit dem Alkohol: Wie können wir einen genussvollen Umgang mit dem Kulturgut Alkohol praktizieren und vorleben, den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen – und gleichzeitig glaubwürdig den Exzessen und ihren Folgekosten entgegen treten? Es besteht Diskussionsbedarf!“

Die Quadratur des Kreises wird angestrebt: „Den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen.“ Jene der grossen Alkoholmultis werden nicht erwähnt. Warum wohl? Immerhin, mit unserer Projekt-Idee könnte es gelingen. Aber sonst …..? Auf die Botschaften aus dem Ausland, von internationalen Fachgremien, hört ein „rechter“ Schweizer schon gar nicht. In Deutschland ist es nicht anders.

Wir sind gespannt, wie viel Dialog möglich sein wird, ob es nur eine Alibi-Pflichtübung wird und ob überhaupt lokale Gruppen gefunden werden, die sich dafür interessieren und engagieren. Ja, wer müsste sich eigentlich angesprochen fühlen?

Z. B.     –  die Kirchen: Ein Werk der Diakonie, Stichworte: Nächstenliebe, Menschenwürde, Gerechtigkeit

–  die Liberalen: Sie brachten der Schweiz die erste Alkoholgesetzgebung. Sie kämpfen für die persönliche Freiheit. Die aufgezwungene Alkoholnot, deren Folgen alle tragen, müsste ihnen ein Gräuel sein

–  die Polizeigewerkschaften: Die Polizisten leiden direkt unter dem Stress durch Überzeitarbeit und Gewalt

–  das Spitalpersonal: Auch hier Stress durch Überzeit, Personalknappheit, Kostendruck, Gewalt

–  der Justizapparat: Arbeitsüberlastung, lange Verfahrenszeiten, fehlende Plätze für Jugendliche

–  die Wirtschaft: Eine Milliarde zusätzliche Personalkosten, Belastung des Betriebsklimas, Qualitätseinbussen

–  die Gemeinden und Städte: Alkoholbedingte Sozialkosten belasten die Rechnungen, die Steuerzahler

–  die Entwicklungshilfe-Organisationen: Ihre von Spendern finanzierten Hilfeleistungen werden durch die Aktivitäten der Alkohol-Multis zum Teil zunichte gemacht. Und deren Gewinne fliessen nach Norden ab

–  die Parteien: Sie haben es in ihren Parteiprogrammen fixiert. Sie wollen für unser Land arbeiten, für seine Bevölkerung. Politiker werden dafür gewählt. Sie leisten sogar darauf einen Amtseid

– Noch einige weitere: Jugendverbände, Kinderschutz-Organisationen, Sportverbände, Kulturorganisationen, Lehrerinnen- und Lehrer, Institutionen der Alkohol-Prävention und -Rehabilitation, Aidshilfe, Psychologen, Psychiater, Lehrlingsämter und -Betreuer, Hilfsorganisationen wie Caritas, und, und, und….

– und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger. Sie leiden direkt und indirekt unter den alkoholbedingten Schäden – ein Leben lang, ungefragt. Sie zahlen jährlich Milliarden. Die WHO nennt uns “Passivtrinker”.
(Quelle: Unser Begleittext zum Newsletter Februar 2011)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Armut, Dokumente, Gerichtsfälle, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Kultur, Passivtrinker, Politik, Rehabilitation, Religion und Alkohol, Schweiz, Sozialkosten, Sport, Unterricht, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Caffeine and alcohol spark discussion

Sonntag 27. Februar 2011 von htm

The debate surrounding the effects of caffeinated alcoholic beverages on the human body still continues, although it has been three months since the Food and Drug Administration ordered the drinks—including the well-known Four Loko—pulled from the shelves.
In a lecture yesterday at the Harvard School of Public Health, Boston University Professor of Community Health Sciences Jonathan Howland questioned caffeine’s supposed ability to counteract the sedating effects of alcohol.
“Ultimately caffeine does not reduce the impairment effect of alcohol,” Howland said. … (Source: Google Alcohol News, 02/26/11) uwire.com, 02/25/11

Kategorie: Alcopops, Allgemein, Availability, Binge Drinking, consumption, Global, Prevention, Research, Workplace, Youth | Keine Kommentare »

USA: Former teacher accused of giving alcohol to students

Sonntag 27. Februar 2011 von htm

A retired Pasadena high school teacher was arrested Thursday for allegedly supplying alcohol to current and former students at his home, police said. (Source: Google Alcohol News, 02/26/11) latimesblogs.latimes.com, 02/25/11

Kategorie: adults, Allgemein, Availability, consumption, Global, Legal Drinking Age, Prevention, Youth | Keine Kommentare »

Viel Promille, wenig Leistung – Alkohol im Sport

Samstag 26. Februar 2011 von htm

Natürlich kommt kaum jemand auf die Idee, direkt vor dem Training oder dem Wettkampf ein paar Biere oder eine Flasche Wein zu trinken. Gerade vor wichtigen Wettkämpfen sollte man das auch tunlichst vermeiden. Denn schon geringe Mengen Alkohol verschlechtern die Leistung, wie eine schweizerische Studie ergeben hat. … Insofern sollte man sich das Glas Bier besser für nach dem Wettkampf aufheben. (Quelle: Google Alkohol News, 25.2.11) netzathleten.de, 22.2.11 unser Online-Kommentar: Der letzte Satz hat einen bitteren Nachgeschmack. Zuviele Sportler “müssen” nach dem Wettkampf Sieg oder Niederlage ritualmässig mit Massen an Alkohol begiessen und geben für die Jugend ein schlechtes Beispiel ab. Zum Teil fühlen sie sich sogar verpflichtet dazu, weil sie durch Sponsoring-Verträge an die Alkoholindstrie verkauft wurden. Der Bund sollte solche Vereine nicht noch mit Subventionen belohnen.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Schweiz, Sport | Keine Kommentare »

Sohn starb bei Probefahrt des Vaters

Samstag 26. Februar 2011 von htm

Es ist wohl das Schlimmste, das einem Vater widerfahren kann: Sein Sohn kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben, der Vater hat den Wagen gesteuert und stand dabei unter Alkohol-Einfluss. Dies geschah im Mai 2010.
Dies geschah im Mai 2010. Der 42-Jährige unternahm eine Probefahrt in einem Opel Corsa von Dahlem in Richtung Schmidtheim. Sein 18-jähriger Sohn saß auf dem Beifahrersitz. In Höhe der Binz unterlief dem Vater, der Pantoffeln trug, nicht angeschnallt war und bei dem nach dem Unfall ein Blutalkohol-Wert von 0,86 Promille festgestellt wurde, offenbar ein Fahrfehler. Das Auto kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der 18-jährige Sohn erlitt ein Schädeltrauma. Er starb vier Tage später im Uniklinikum in Aachen. (Quelle: Google Alkohol News, 25.02.11) rundschau-online.de, 25.2.11

Kategorie: Allgemein, Eltern, Gerichtsfälle, Geschichten, Internationales, Konsumhaltung, Verkehr | Keine Kommentare »

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