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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Kommentar an Radio DRS1 betr. Alkohol am Arbeitsplatz

Dienstag 8. Juni 2010 von htm

Betr. Sendung „Doppelpunkt“ am 8.6.10

Ihre Beschreibung zur heutigen Sendung lässt vermuten, dass Sie wieder nur die Vordergründe ausleuchten wollen, aber keine weiterführende Recherche betreiben. Mir scheint, das von Ihnen im Text angesprochene Tabu besteht nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch bei den Medien. Es wäre doch interessant zu erfahren, warum die Wirtschaftsverbände immer noch jede wirksame Prävention bekämpfen, dafür sogar noch Mittel aufwenden, obwohl ihre Mitglieder selber unter den Alkoholschäden leiden. Man kann von 5% zusätzlichen unnötigen Personalkosten ausgehen. Um jedes Promille, das die Wirtschaft an Sozialleistungen mehr zahlen sollte, wird erbittert gekämpft, beim Alkohol spielen die Kosten keine Rolle. Einige Grosskonzerne lassen Fachleute in ihren Betrieben Schulungen durchführen, über die Sie berichten werden, aber die vielen KMUs sind kaum beteiligt und tragen offenbar klaglos die Schäden. Warum lassen sie sich für dumm verkaufen und schaden damit auch noch der ganzen Bevölkerung mit ihrer Verbandspolitik?

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 8. Juni 2010 um 09:59 und abgelegt unter Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Medien, Rehabilitation, Schweiz. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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