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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Leserbrief zum neuen Lehrplan 21 der Volksschule

Mittwoch 18. November 2009 von htm

Redaktion Leserforum
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Leserbrief zu „Das Feld nicht der SVP überlassen“ vom 6.11.09

Die Behandlung gesellschaftlicher und Gesundheits-Themen müsste unbedingt zum Stoffplan gehören. Die Behandlung des Themas „Alkohol“ hängt aber sehr von der Person der Lehrkraft ab und nützt ohnehin kaum etwas. Zu stark wirken die alkoholfreudigen Elemente in der Gesellschaft, die Schulprävention unglaubwürdig und so unwirksam machen. Um dies zu ändern, müsste die Gesellschaft am gleichen Strick ziehen wie die Schule. Davon sind wir leider noch weit entfernt. Wenn das Problem des Rauschtrinkens in der Schule virulent wird, ist es eigentlich zu spät und die Lehrkraft kann nur noch Samariter spielen und helfen, dass kein Flächenbrand entsteht.

Alkohol als gesellschaftliches Thema zu behandeln ist die Lehrerschaft genau so wenig befähigt wie der Durchschnitt der Bevölkerung. Die wenigsten haben den Durchblick. Sie sind zwar wie alle Passiv-Trinker, egal welchen Konsum sie pflegen, und leiden unter den Alkoholschäden, aber die Informationspolitik der Medien und der Behörden verunmöglichen auch ihnen eine objektive Meinungsbildung. Die sporadischen Einsätze von spezialisierten Fachleuten der Suchtpräventionsstellen, die ohnehin nur etwa 5% der Schüler erreichen, verbessern die Lage auch nicht..

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 18. November 2009 um 11:23 und abgelegt unter Allgemein, Gesundheit, Jugend, Politik, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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