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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für November 2009

Newsletter November 2009 -d-

Montag 30. November 2009 von htm

www.alkoholpolitik.ch Newsletter November 2009 (per 30.11.09)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Newsletter unterbreiten zu dürfen und hoffen, dass er für Sie nützlich ist. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, sind wir für Ihr Feedback dankbar, und wir werden deren technische Umsetzung gerne versuchen. Wir haben nur noch wenige Unterteilungen vorgenommen und eine kleine Auswahl mit gekürzten Meldungen getroffen. Mit Hilfe der Links in den Ueberschriften, können Sie die ausführlichere und verwandte Meldung leicht finden. Um den Newsletter weiter zu kürzen, haben wir zwei getrennte Ausgaben nach den Sprachen Deutsch und Englisch verfasst. Wir würden uns über ein Feedback freuen, ob diese Form für Sie nützlich ist. Auf der Webseite finden Sie weitere Kapitel, z.B. Leserbriefe, Interventionen, Zitate.

Bitte überprüfen Sie, ob unsere Adresse in der Liste der akzeptierten Adressen enthalten ist, damit Ihr Spam-Filter unsern Newsletter nicht zurückweist.

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Mit freundlichen Grüssen
Hermann T. Meyer
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Begleittext zum Newsletter-Versand
EU-Kommissionspräsident Barroso hat die neuen EU-Kommissäre und Kommissarinnen vorgestellt. Für die Gesundheit soll der Maltese John Dalli verantwortlich werden, der nach Wikipedia in Industrie und Werbung, sowie auf verschiedenen Ministerposten, zuletzt seit 2008 für Sozialpolitik, tätig war. Es ist zu hoffen, dass er die Politik der jetzigen Kommissarin engagiert weiterführen wird.

Die Aktivität der EU auf alkoholpolitischem Gebiet hat unter der schwedischen Präsidentschaft neue Impulse erhalten, unterstützt von den gleichzeitigen Bestrebungen in der WHO um ihre Alkohol-Strategie. Darum ist es nicht verwunderlich, dass die Alkoholindustrie und ihre Lobbies nun auf allen Kanälen Vollgas geben. Einzelne Medien reagieren mit alkoholfreundlichen Artikeln über angeblich gesundheitspositive Eigenschaften von alkoholischen Getränken, wobei erst die Wein- und Bierlobbies gegeneinander arbeiteten, inzwischen haben diese aber herausgefunden, es komme vor allem auf den Alkohol und weniger auf das Produkt an! Dass es nun wieder eine neue Studie gibt, die nachweist, dass bisher gefundene positive Eigenschaften bei der Denkleistung im Alter durch das Milieu und die körperliche Verfassung bedingt sind und Alkohol dabei keine Rolle spielt, wird in den Medien einfach totgeschwiegen. Wahrscheinlich beruhen die Ergebnisse der andern alkoholpositiven Studien zum Teil auch auf diesen vernachlässigten Kriterien.
Ob diese vielen alkoholfreundlichen Studienverfasser einmal ebenfalls mit Betrugsklagen zu rechnen haben, wie die Tabakindustrie?

In diesem Zusammenhang ist von Wissenschaftern in Australien und England eine interessante Entwicklung angestossen worden. Von der Alkoholindustrie wird verlangt, dass sie die Unwirksamkeit ihres Sponsorings von Sportverbänden bei aktiven Sportlern nachweisen müsse, d.h. die Beweislast soll umgekehrt werden.

Ebenfalls in Australien verlangte die Public Health Association of Australia (PHAA), Werbung und diesbezügliche Ausgaben der Alkoholindustrie müssten zwingend deklariert werden. Darauf haben NGOs im EU-Forum Alkohol und Gesundheit ebenfalls die Offenlegung der Ausgaben für Alkoholwerbung gefordert. Die Alkoholindustrie hat bis jetzt nicht reagiert.

Neben vielen lokalen, täglichen alkoholbedingten Katastrophenmeldungen gab es doch immer wieder positive Ereignisse, die wir natürlich auch nicht vergessen wollen. Bei der Lektüre des Newsletters und der Webseite werden Sie fündig. Nehmen Sie sich Zeit.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
PS Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich Ende Jahr.

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TOP NEWS

Die Neue Zürcher Zeitung auf Abwegen 30. November 2009
Kommentar: Auf ihrer Seite Meinungen stellt sie heute einem unbekannten deutschen PR-Mann eine Drittelseite zur Verfügung unter der Überschrift “Das süsse Gift der Prävention”. In seiner Ansammlung unverdauter Fremdwörter behauptet er, staatliche Prävention mache krank. Man könnte vermuten, er sei pro Fremdwort bezahlt worden. Wahrscheinlicher ist, dass er sich bei der krankmachenden Suchtlobby anbiedern möchte, um weitere Aufträge zu erhalten. Wenn man seinen unbewiesenen Behauptungen Glauben schenken würde, könnte man die ganzen Vorsorgebemühungen über Bord werfen, was gerade zur Zeit der Schweinegrippe, von Aids oder der Übergewichtsproblematik und des akuten Jugendalkoholismus ziemlich lächerlich erscheint. Es ist wohl nicht ein grosser Zufall, dass der Artikel gerade jetzt erscheint, wenn die Alkohollobby alle Hebel in Bewegung setzt, die Bemühungen der WHO um eine Alkoholstrategie zu hintertreiben und um gegen die kommende Tagung der EU zum Alkoholproblem zu arbeiten, die unter der Präsidentschaft Schwedens im Rahmen ihrer Prioritätensetzung stattfindet.
Es ist kaum zu erwarten, dass ein namhafter Präventionsfachmann sich zu diesem Schwachsinn ausführlich äussern wird. (Quelle: NZZ, 30.11.09, Thomas A. Becker) (nicht online)

Barroso legt Liste der neuen EU-Kommissäre vor 28. November 2009
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat am Freitag die Aufgabenverteilung in seinem künftigen Kollegium mitgeteilt, das voraussichtlich Anfang Februar seine Arbeit aufnimmt.
Kommissär für Gesundheit und Verbraucherschutz wird John Dalli (Malta) (Quelle: NZZ, 28.11.09)

Mässiger Alkoholkonsum schärft das Denken nicht! 25. November 2009
Gemäss einem neuen Bericht werden ein oder zwei Gläser pro Tag die Gehirnleistung nicht fördern, wenn die Leute älter werden. Forscher des University College London untersuchten: soziale, wirtschaftliche und physikalische Bedingungen und Denkfähigkeiten bei 1985 Männern und Frauen im Alter von 60 bis 74 Jahren. Die Daten von den 87% der Teilnehmer, die sagten, sie würden mässig Alkohol konsumieren oder gar keinen, wurden weiter im Detail analysiert. … Die Forscher sagten, mässige Alkoholkonsumenten hätten leicht bessere geistige Fähigkeiten, wenn sie älter werden, weil ihr besserer sozialer, wirtschaftlicher und bildungsmässiger Status ihnen während des ganzen Lebens half, ihre Denkfähigkeit zu verbessern und nicht der Alkoholkonsum. (Quelle: Join Together, 24.11.09) Online-Kommentar: Auf eine solche Studie haben wir gewartet. Nun lasst uns sehen, ob die Medien über diese Studie auch so berichten, wie sie früher die Studie mit dem positiven Alkohol-Effekt willkommen geheissen haben.

Mechthild Dyckmans ist neue deutsche Drogenbeauftragte 20. November 2009
Die Bundesregierung hat eine neue Drogenbeauftragte berufen: Mechthild Dyckmans von der FDP. Vor allem einer unter Jugendlichen weit verbreiteten Droge sagt die ehemalige Richterin den Kampf an.
Die FDP-Bundestagsabgeordnete Mechthild Dyckmans ist neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) berief die 58-Jährige am Donnerstag in ihr neues Amt.
Sie soll die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung koordinieren und in der Öffentlichkeit vertreten. Als vorrangiges Ziel bezeichnete Dyckmans es, den Alkoholkonsum bei Jugendlichen zu reduzieren. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.11.09) netzeitung.de, 19.11.09 Kommentar: Da die Bürgerlichen jetzt in der Regierung unter sich sind, brauchen sie sich ja nicht mehr nach links abzugrenzen. Vielleicht mögen sie ihrer Drogenbeauftragten ab und zu einen kleinen Erfolg gönnen? Unsere guten Wünsche hat sie.

Das erste (von jetzt 3) Schweinegrippe-Opfer ist ein Spezialfall 19. November 2009
Auch ein anderes Virus wäre dem Kleinkind, das an den Folgen einer Erkrankung an der Schweinegrippe gestorben ist, gefährlich geworden. Es litt an einer Missbildung. (Quelle: NZZ, 19.11.09) Online-Kommentar: Ohne den leidgeprüften Eltern dieses Kindes nahetreten zu wollen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Risikogruppe der Kleinkinder mit Missbildungen und geschwächtem Immunsystem stark verkleinert werden könnte, wenn das Fetale Alkoholsyndrom besser präventiv bekämpft würde. Es geht dabei um Mütter, die vor und während der Schwangerschaft Alkohol konsumieren. Der 9.9.09 war “Internationaler Tag des Fetalen Alkoholsyndroms”. In der EU wurde stark darauf eingegangen. In der Schweiz war Schweigen. Heute ist Nationaler Aktionstag Alkohol-Probleme. Alkohol schwächt auch beim Erwachsenen das Immunsystem.

Wiederum: Aktion Weisse Weihnachten 17. November 2009
Auf Weihnachten freuen sich Kinder das ganze Jahr, ist es doch ein Fest, an dem alle zusammen kommen. Kinder möchten in dieser Zeit, dass die Erwachsenen für sie da sind und dass sie nicht betrunken sind.
Trinken Sie an Weihnachten keinen Alkohol, wenn Sie mit Kindern und Jugendlichen zusammen feiern. Um der Kinder willen, aber auch um Ihrer selbst willen. Verbringen Sie diese Zeit mit ihnen bewusst und aufmerksam. Falls Sie Weihnachten nicht mit Kindern zusammen verbringen, können Sie Weisse Weihnachten begehen aus Solidarität mit Kindern, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen. Alle Kinder haben ein Recht auf Weisse Weihnachten! Unterschreiben Sie bitte hier, wenn auch Sie Weihnachten keinen Alkohol trinken. 316 Personen haben dies in der Schweiz schon versprochen. Die Aktion läuft auch in Deutschland, Norwegen und Schweden. (Quelle: Aktion Weisse Weihnachten, 17.11.09)

Vergessene Kinder alkoholkranker Eltern 14. November 2009
Ungefähr 100′000 Kinder wachsen in der Schweiz mit einem alkoholabhängigen Elternteil auf. Mit ihren Sorgen stehen sie oft alleine da. Für sie gibt es nur wenige Hilfsangebote vor Ort. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) weitet ihr langjähriges Engagement aus und unterstützt die Kantone, innovative Angebote für betroffene Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Mit einer Aktion am Postschalter spricht die SFA neu auch die breite Öffentlichkeit an und sensibilisiert für ein Thema, das bis heute tabuisiert wird. Quelle: Medienmitteilung der SFA, 12.11.09 Kommentar: Dieser Problemkreis ist uns schon lange ein wichtiges Anliegen. Gut, dass die SFA nun für mehr Öffentlichkeit sorgt. Im Grunde ist dies das schwergewichtigste Argument, den Alkohol-Gesamtkonsum zu senken.

Alkoholindustrie soll Unschädlichkeit ihres Sponsorings beweisen 11. November 2009
Forscher in Ausstralien und England verlangen eine neue Vorgehensweise in der Debatte, ob das Sponsern des Sports durch die Alkoholindustrie den Alkoholkonsum bei den Sporttreibenden erhöht. Sie wollen, dass die Beweislast an die Alkoholindustrie übergeht. …
(Quelle: Medical News Today, 10.11.09) Kommentar: Ja, aber solche Studien müssten von unabhängigen Universitäten durchgeführt werden, die nicht von der Alkoholindustrie unterstützt werden. Denn bei den meisten Untersuchungen, die von einer Industrie finanziert werden, fallen die Ergebnisse zu Gunsten der Industrie aus.

Stuttgart: Nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol beschlossen 5. November 2009
Der Landtag hat gestern das nächtliche Verkaufsverbot für Alkohol beschlossen. In Kraft treten wird es voraussichtlich im März. Betroffen sind vor allem Tankstellen, Supermärkte und Kioske. Zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr morgens ist es dort dann grundsätzlich verboten, Alkohol zu verkaufen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) swr.de, 5.11.09 Kommentar: Kleiner Fortschritt auf dem richtigen Weg. Zum Weiterempfehlen.

China: Rotwein, mit Strom gereift in drei Minuten 3. November 2009
Chinesische Forscher setzen unreifen Wein unter Strom und beschleunigen damit die Reifung. Das Produkt schneidet im Vergleich zu herkömmlichen Weinen in Blindtests gut ab.
Edler Rotwein, gereift nicht in Monaten und Jahren, sondern, unter Strom gesetzt, binnen weniger Minuten – sieht so die Zukunft der Weinproduktion aus? (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.11.09) Kommentar: Diese Entwicklung könnte das Alkoholproblem in eine neue Dimension führen. Ob die Politiker auch diese verschlafen werden?

SCHWEIZ

Carlsberg will Feldschlösschen verkaufen 28. November 2009
Carlsberg will sich von 4 seiner 27 Biermarken trennen, unter ihnen Feldschlösschen. (Quelle: NZZ, 28.11.09)

Alkohol-Testkäufe am Chlausmarkt 25. November 2009
Gossau/SG. Am Sonntagnachmittag hat die Stadtpolizei zusammen mit dem Jugendsekretariat am Chlausmarkt Alkohol-Testkäufe mit Jugendlichen unter 16 Jahren durchgeführt. – Kapo SG/MC- Kontrolliert wurden zwölf Teststellen, darunter Stände, Festzelte und Bars. Bei fünf davon (42%) erhielten die Testkäufer alkoholische Getränke. Die betreffenden Teststellen wurden verzeigt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.11.09) polizeinews.ch, 24.11.09

«Ungewöhnliches Ausmass an Gewalt» in Basels Stadion 23. November 2009
Am Freitagabend kam es im und vor dem Stadion St. Jakob zu wüsten Ausschreitungen. Die Polizei sei gut vorbereitet gewesen, meint der Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass. Die Randale vom Freitagabend beim Cupspiel FCB gegen FCZ werfen die Frage auf, ob nicht die Zürcher Fans beim nächsten Spiel in Basel gar nicht zugelassen sein sollten. …(Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) bazonline, 23.11.09 Kommentar: Das richtige Massnahmenpaket ist offenbar noch nicht eingesetzt worden. Trotz Alkoholverboten in und ums Stadion. Wenn die Hooligans schon in Zürich volltanken, müsste wie in Freiburg i.Br. ein Alkoholblastest verlangt werden.

“Der Weg zu mehr Gerechtigkeit ist das Ziel” 23. November 2009
Vom ewigen Streben nach Gerechtigkeit. Was Recht und Unrecht ist, steht in den Gesetzen. Was aber ist Gerechtigkeit? In ihrer Rede am Ustertag ging Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) der Frage nach. Zitat aus dem TA-Bericht: “Der Staat müsse dafür sorgen, dass seine Bürger sich gerecht behandelt fühlen. Schleiche sich das Gefühl der Ungerechtigkeit in die Seele der Menschen, destabilisiere dies die ganze Gesellschaft.…”
(Quelle: Tages-Anzeiger, 23.11.09) Kommentar: Was tun also die Politiker, die Alkoholindustrie und die Medien? Sie sorgen dafür, dass die Menschen, d.h. alle Passivtrinker, schlecht informiert sind und sich so nicht ungerecht behandelt fühlen können. Bis jetzt mit vollem Erfolg.

Betrunkene Jugendliche verletzen Polizisten 20. November 2009
In Reinach, BL haben zwei stark betrunkene 18-Jährige drei Polizisten mit Faustschlägen angegriffen. Ein Polizist und ein drittes Opfer mussten vorübergehend in Spitalbehandlung gehen. Die beiden Angreifer konnten verhaftet werden. (Quelle: NZZ, 20.11.09)

Bern: Kein Verbot von Alkohol und Stehplätzen 20. November 2009
Der SCB und die Young Boys haben gemeinsam mit der Stadt Massnahmen gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen beschlossen. Verstärkte Zuganskontrolle und ein Alkoholverbot für Minderjährige sind die Eckpunkte des Abkommens. Die Stadt Bern sei mit dieser Vereinbarung die erste Stadt in der Schweiz, die die Massnahmen der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeibehörden (KKJPD) umsetze, betonten die Verantwortlichen anlässlich einer Medienkonferenz in Bern. Vereinbart wurden elf Massnahmen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.11.09) bazonline.ch, 19.11.09 Online-Kommentar: Dass der Entscheid, keinen Alkohol mehr an Jugendliche auszuschenken, mutig sei, spricht Bände. Ebenso wie die Aussage, ein totales Alkoholverbot wäre der Tod dieser Sportveranstaltungen. Es wäre wirklich an der Zeit, …

Für stärkere, parteiübergreifende Medienkritik 19. November 2009
Eine neue Initiative will die kritische Auseinandersetzung mit den Medienleistungen stärken. Dazu wurde dieser Tage der Verein «Medienkritik Schweiz» gegründet. … Der Verein will eine Plattform schaffen und dadurch «zur Qualität der Medien beitragen». (Quelle: NZZ, 19.11.09 / 24.11.09) Kommentar: Ob der Verein auch für unser Anliegen der Mediengerechtigkeit eintritt?

CH: Heute ist Nationaler Aktionstag Alkohol-Probleme 19. November 2009
Die Neue Zürcher Zeitung geht darauf mit einem grösseren Artikel über Therapieformen ein. Und eine Tabelle zeigt Alkohol als wichtigsten Grund für Suchttherapien. 2007 waren 3000 Männer und ca 1400 Frauen in ambulanter oder stationärer Suchtbehandlung. (Quelle: NZZ, 19.11.09) Kommentar: Gegenüber den ca 300′000 Alkoholkranken in der Schweiz sind diese Zahlen bedenklich klein. Die Prävention müsste viel mehr Wirkung zeigen, vor allem, wenn man an die mindestens 100′000 Kinder und Jugendlichen denkt, die in alkoholbelasteten Familien leben müssen. Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme, Trägerschaft

Zürich zahlt pro Saison drei Mio. Franken für Hooligans 16. November 2009
Erstmals ist bekannt, wie viel die Stadt Zürich wegen randalierender Chaoten und Hooligans aufwenden muss: Knapp drei Millionen Franken kosteten die Polizeieinsätze in der Fussballsaison 2008/09, wie Stadtpolizei-Sprecher Bruno Stucki sagt. Dies sind keine groben Schätzungen, die Zahlen fussen auf genauen internen Abrechnungen. … Ab 2010 müssen die Clubs bezahlen. Das Bundesgericht hatte so entschieden. FCZ-Präsident Ancillo Canepa rechnet mit zusätzlichen Sicherheitskosten für den Klub von bis zu einer Million. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.11.09)

Fans in Zukunft Zutritt nur noch mit der ”Fancard” 14. November 2009
Einschneidende Massnahmen sollen der Gewalt in den Stadien ein Ende setzen. Fussball- und Eishockeyfans müssen sich ab dem Sommer 2011 mit einer “Fancard” identifizieren.
Den Massnahmenkatalog beschloss die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) an ihrer zweitägigen Sitzung in Hergiswil NW einstimmig. Es wurde ein Massnahmenpaket (”Policy gegen Gewalt im Sport”) verabschiedet, das auch ein Alkoholverbot enthält und … (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.11.09) topsport.com, 13.11.09 (mit unserem Online-Kommentar)

Alkohol-Testkäufe in Zürich 13. November 2009
Zusammen mit dem «Blauen Kreuz» und der Alkoholpräventionsstelle führte die Stadtpolizei Zürich am Mittwochnachmittag, 11. November 2009, in der Stadt Zürich Alkohol- und Zigarettentestkäufe durch. Die zwei Jugendlichen versuchten in insgesamt 35 Geschäften (Verkaufsgeschäfte, Kioske, Take Aways und Tankstellenshops) alkoholische Getränke und/oder Tabakprodukte zu erwerben. In 12 Geschäften erhielten die Testkäufer im Alter von 14 und 15 Jahren problemlos Bier und Zigaretten. Die Fehlbaren werden mit einer Busse rechnen müssen. Die Polizei will weitere Test-Kaufe durchführen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.11.09) polizeinews.ch, 12.11.09

Mit 4,2 Promille auf der Autobahn in Graubünden 12. November 2009
Am Mittag auf der Heimfahrt von der Arbeit wurde ein Autofahrer mit 4,2 Promille gestoppt. Er sagte, er habe nur am Vorabend getrunken. (Quelle: NZZ, 11.11.09)

Brutaler Schläger erhält eine mildere Strafe 12. November 2009
Ein 32-jähriger Brasilianer hat in Winterthur spätnachts nach Alkohol- und Drogenkonsum einen Kellner mit einem Fusstritt gegen den Kopf bewusstlos geschlagen. Der Kellner hatte zuvor seine Kompetenz überschritten.
Zuerst schlug der 32-Jährige Bäcker dem 44-Jährigen Kellner mit der Faust ins Gesicht. Dann versetzte er ihm im Stile eines Kung-Fu-Kämpfers einen Fusstritt an den Kopf. Der Kellner stürzte bewusstlos und damit auch schutzlos auf den Boden. Ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, also ein Schädelbasisbruch, war eine der erlittenen Verletzungen. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 11.11.09) Tages-Anzeiger, 11.11.09)

Alkohol und Drogen am Steuer: Mitfahrerin gelähmt 11. November 2009
Er konsumierte massiv Alkohol und Drogen und setzte sich nach durchzechter Nacht ans Steuer. Sie nahm Stunden später auf dem Rücksitz Platz – und musste dies teuer bezahlen. Heute kommt der Fall in Bülach vor Gericht. Die geforderte Strafe weckt Unverständnis. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.11.09)

Zürcher Kantonsrat lehnt teilweises Alkoholverbot bei Stadien ab 10. November 2009
Der Zürcher Kantonsrat will den Alkoholausschank bei Grossanlässen nicht verbieten. Er lehnte eine Motion von EVP und CVP am Montag mit 111 zu 50 Stimmen deutlich ab. Diese wollten mit einer Gesetzesänderung vor allem Gewaltausschreitungen nach Fussballspielen verhindern. Im Mai 2007 hatte die Zürcher Stadtpolizei auf Initiative der Stadt und der Sportverbände ein solches Verbot ausgesprochen, die Volkswirtschaftdirektion hatte dieses wegen mangelnder Rechtsgrundlage wieder aufgehoben. (Quelle: NZZ, 9.11.09) Online-Kommentar: Damit hat der Kanton der ungeliebten Stadt wieder einmal eins auswischen können. … (Leserbrief)

Neue Polizeiverordnung für Uster mit Jugendschutz 10. November 2009
Der Entwurf des Stadtrats, der noch vom Gemeinderat genehmigt werden muss, sieht ein Alkoholkonsum-Verbot für Jugendliche in der Öffentlichkeit vor. Damit sollen Botellòns unterbunden werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.11.09)

Das Feld nicht der SVP überlassen 6. November 2009
In seinem Kommentar zum neuen Lehrplan 21 schreibt Antonio Cortesi am 06.11.2009 im Tages-Anzeiger u.a.: “Soll die Schule den Hauptakzent auf reines Fachwissen und das Beherrschen von Kulturtechniken setzen? Oder sollen die Kinder auch befähigt werden, gesellschaftliche Prozesse zu analysieren und sich eine eigene Meinung zu bilden?” …
“Die SVP wittert einmal mehr eine linke Unterwanderung der Schule und möchte die Lehrpläne von jeglicher Ideologie fernhalten. Das ist eine Illusion und auch falsch. … Je breiter das Jekami mit Sonderwünschen, umso grösser die Gefahr, dass das Harmonisierungswerk in einzelnen Kantonen scheitert. Homosexualität gehört genauso wenig in den Lehrplan wie das Thema Rauschtrinken. Der Lehrer muss aber frei sein, solche Themen zu behandeln, wenn sie in seiner Klasse virulent werden.” (Leserbrief)

Sechs Jugendliche landen täglich wegen Alkohol im Spital 6. November 2009
Etwa sechs Jugendliche oder junge Erwachsene zwischen 10 und 23 Jahren landen täglich auf der Notfallstation, weil sie zuviel Alkohol getrunken haben. Die Diagnose Alkoholvergiftung nahm in den letzten Jahren stark zu, vor allem bei Mädchen und jungen Frauen. Die Dunkelziffer ist hoch, weil nur Spitaleintritte berücksichtigt sind. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) nachrichten.ch, 5.11.09 Berner Zeitung, 6.11.09 (mit unserem Online-Kommentar) SFA-Medienmitteilung, 5.11.09

Kein Alkohol im Gästesektor der PostFinance-Arena in Bern 5. November 2009
Anlässlich des Derbys zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel vom kommenden Dienstag, 10. November, wird im Gästesektor der PostFinance-Arena kein Alkohol ausgeschenkt. Bei den letzten Aufeinandertreffen de beiden Mannschaften gab es wiederholt Ausschreitungen. Im Einvernehmen mit der Polizei wurde nun diese Massnahme ergriffen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) eishockeynews.ch, 4.11.09

Infoset Newsletter November 2009 erschienen 5. November 2009
Informationen zu allen Suchtformen, vor allem aus der Schweiz. Newsletter (ab-)bestellen Webseite Infoset

Zahlen & Fakten der SFA: Update 5. November 2009
Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme (SFA) hat ein Update zur Online-Ausgabe von “Zahlen & Fakten” ins Netz gestellt. Die Aktualisierung betreffen die Kapitel “Alkohol – Folgen des Konsums” und “Medikamente”. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)

Argumentarium zu Alkohol-Testkäufen mit Jugendlichen 5. November 2009
Was spricht für Alkohol-Testkäufe mit Jugendlichen?: Ein Argumentarium (pdf, 2S., 41Kb) der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)


Neue Terminologie in der Suchtprävention
5. November 2009
Das Infoblatt der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich vom Oktober 2009 (pdf, 4S., 238Kb) hat das Thema “Neue Terminologie in der Suchtprävention: Orientierung an Zielgruppen”. Auf die Kategorisierung mit Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention folgt die Unterscheidung von universeller, selektiver und indizierter Prävention. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)

Für Kinder aus suchtbelasteten Familien 5. November 2009
Aargauische Stiftung Suchthilfe AGS will Kinder aus suchtbelasteten Familien stärken: In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) hat sich die Aargauische Stiftung Suchthilfe (AGS) zum Ziel gesetzt, die Entwicklungschancen von Kindern aus suchtbelasteten Familien zu fördern sowie die Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe zu unterstützen. … Artikel (pdf, 1S., 730Kb) in der Mittellandzeitung. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)

Jugendgewalt und Sucht: Ausgabe 5/2009 des SuchtMagazin 5. November 2009
Artikel zu folgenden Themen: Prävention von Jugendgewalt | Die Bundesstrategie | Von der sozialen Integration zur Risikoorientierung | Kampf um Raum | Befindlichkeit, Substanzkonsum und Aggressivität | Freiburger Präventionsmodell PräRIE | Antigewalttrainings im stationären und ambulanten Setting |. Der Artikel (pdf, 5S., 232Kb) “Alles unter Kontrolle? Vom Umgang mit Videospielen” von Marc Bodmer und Daniel Süss ist online erhältlich. Das Heft kann für 15 CHF über abo@suchtmagazin.ch bestellt werden. Ausgabe 5/2009 (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)

FCZ-Fan mit 1,8‰ randaliert – gesalzene Rechnung 4. November 2009
Ein FCZ-Fan beteiligte sich an einer Attacke auf Polizisten und schlug auf GC-Anhänger ein. Nun ist er vom Bezirksgericht verurteilt worden und muss alle Kosten alleine tragen: Geldstrafe: 12600.-, davon die Hälfte auf Bewährung, 300.–Busse, Verfahrenskosten und Genugtuungszahlungen 7000.– und Schadenersatzklagen von gegen 50′000.–. Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter hat gestern eine Petition “Stopp der Gewalt gegen die Polizei” eingereicht.… (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.11.09; NZZ, 4.11.09)

Genf hat genug vom Kampf um Werbeplakate 3. November 2009
Die Stadt verzichtet möglicherweise aufs Geschäft mit Plakatflächen
Das Genfer Baudepartement hat genug von einem jahrelangen Streit mit zwei Aussenwerbefirmen. Es stellte deshalb beim Stadtrat den Antrag, ab 2011 auf Werbeplakate auf öffentlichem Grund zu verzichten. (Quelle: NZZ, 3.11.09) Kommentar: Das wäre ein interessantes Experiment.

Gewalt an Sportveranstaltungen 1. November 2009
Nationalrat Jürg Stahl, Winterthur fordert vom Sport mehr Einsatz im Kampf gegen Chaoten. Zitat: Sind die 25 Millionen pro Jahr zu viel, welche die Polizeieinsätze kosten? “Nein, es braucht dieses Geld und dieses Kontingent an Polizisten wohl. Was mir fehlt, ist ein gesamtgesellschaftliches Bekenntnis, das Problem wirklich eindämmen zu wollen. England ging das Gewaltproblem erst nach schwerwiegenden Vorfällen mit Toten an. Ich hoffe, die Schweiz braucht keinen tödlichen Vorfall, um zu selben Einsicht zu gelangen.”
(Quelle: Tages-Anzeiger, 29.10.09) Kommentar: Herr Stahl ist Mitglied der SVP, die bekanntlich alle Versuche, die Alkoholprobleme zu vermindern, torpediert. Wie viele Menschen sind wohl schon deshalb gestorben? Dass Alkohol auch bei diesen Sport-Chaoten eine wesentliche Rolle spielt, sollte auch ihm bekannt sein.

Tankstellenshops gehen ans Bundesgericht 1. November 2009
Nachdem das Bundesverwaltungsgericht den Zürcher Tankstellenshops untersagt hat, zwischen 01 und 05 Uhr offen zu halten gehen sie nun vor Bundesgericht. (Quelle: Tages-Anzeiger, 29.10.09)

INTERNATIONAL

Künstler und Experten über die gesellschaftsfähige Droge Alkohol 29. November 2009
Wie gesund ist Alkohol? Wie dosiert man ihn richtig? Warum sind so viele Kreative bekennende Trinker? Braucht die menschliche ­Psyche das Phänomen Rausch? Und wo verläuft die Grenze zum Alkoholismus? Künstler, Suchtexperten und Kulturforscher über die gesellschaftsfähigste aller Drogen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.11.09) profil.at, 28.11.09 Online-Kommentar: Einseitig: Der voluminöse Artikel verpackt die alkoholpositive Botschaft in einem Wust von pseudowissenschaftlicher Recherche. Dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass …

Prominente Alkohol-Beichte als Vorbild 29. November 2009
Infrastrukturministerin Bures freut sich über das prominente Testimonial des Pfarrers. Es war die „Beichte“ des Jahres. Am Freitag gestand Dompfarrer Toni Faber im ÖSTERREICH-Interview, dass er wegen Trunkenheit am Steuer für vier Monate seinen Führerschein verloren hatte. Seither redet tout Vienne über die „tätige Reue“ des prominenten Pfarrers vom Stephans-Dom. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.11.09) oe24, at, 28.11.09 Online-Kommentar: Das öffentliche Bekenntnis dieses Priesters begrüsse ich sehr, besonders weil es die gegenwärtige Präventionskampagne unterstützt. Noch mehr würde ich es schätzen, wenn die katholische Kirche sich aufraffen könnte, allgemein deutlich die Bestrebungen zu unterstützen, den Alkoholkonsum und damit die alkoholbedingten Schäden zu reduzieren. Die WHO und die EU ringen gegenwärtig hart …

Der Alkohol ist das Problem, nicht alkoholfreie Getränke! 28. November 2009
Das Dönerverbot gilt immer noch. Lokalen ist nicht erlaubt, nach 1 Uhr Speisen und alkoholfreie Getränke nach draußen zu verkaufen. Sie dürfen es künftig, wenn sie zuvor eine Ausnahmeregelung bei der Stadt beantragen. Über Sinn und Unsinn der Auflagen wurde gestern einmal mehr im Stadtrat heftig debattiert. Alkoholisches ist erlaubt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.11.09) augsburger-allgemeine.de, 27.11.09 Online-Kommentar: Andernorts wird über ein nächtliches Alkohol-Verkaufsverbot diskutiert oder ein solches beschlossen, hier über ein Verbot von Speisen und alkoholfreien Getränken. Die Stadträtin hat recht: Nicht nachvollziehbar.

Jugendliche und Alkohol: Neue Art “Suchtprävention” 27. November 2009
Wie Alkoholexzesse von Jugendlichen verhindert werden können, ist unter Suchtexperten umstritten. Ein Psychologe stellt in der Fachzeitschrift “DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift” (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2009) sein Konzept einer “Trinkschulung” für Jugendliche vor. Der Verzicht auf den Grundsatz, dass Jugendliche keinen Alkohol trinken sollen, stößt aber auf Widerspruch.
(Quelle: thieme.de, 27.11.09 Kommentar: Nach wie vor gilt: Die beste Prävention ist das Hinausschieben des Erstkonsums so lange wie möglich. Diese Anbiederungspädagogik schadet nur. Sie untergräbt auch die Glaubwürdigkeit des Jugendschutzgesetzes.

D: Wer im Ausland blau fährt, den kann es doppelt treffen 27. November 2009
Wer im Ausland wegen einer Straftat im Straßenverkehr verurteilt wird, kann in Deutschland erneut bestraft werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht entscheiden. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.11.09) valuenet.de, 26.11.09

Ein letztes Mal Spaß haben im Zug der Metronom 27. November 2009
Kein Alkohol bei der Auswärtsfahrt – in Niedersachsens Zügen Realität, bundesweit bald auch? Ein Bericht vom letzten Spiel mit Bier.
…Es ist die letzte Auswärtsfahrt mit Bier, zum Spiel des Hamburger SV in Hannover. Am Wochenende darauf, zum 15. November, führte das niedersächsische Bahnunternehmen Metronom ein Alkoholverbot in seinen Zügen ein… Die Deutsche Bahn lässt ausrichten, auch sie prüfe solche Maßnahmen, in Österreich gibt es Pilotprojekte mit Verboten. …(Quelle: Google Alkohol Alert, 26.11.09) tagesspiegel.de, 27.11.0909

Künftig auch Testkäufe für Alkohol und Tabak in Gronau, D 26. November 2009
Die Stadt wird in Kürze auch in Gronauer Geschäften Testkäufe durchführen, um zu ermitteln, ob Alkohol und Tabak an Jugendliche abgegeben wird. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.09) borkenerzeitung.de, 25.11.09
Kommentar: Sie verweisen auf die Erfolge in der Schweiz. Ich hoffe, in Gronau wird nicht mit einer so langen Zeit gerechnet, bis Erfolg eintritt. Das hängt davon ab, ob zuerst lange ermahnt, verwarnt und diskutiert wird, bis die ersten Bussen folgen. …

Scharfe Sanktionen bei Alkohol im Lübecker Hafen gefordert 26. November 2009
Mit Besorgnis hat die Lübecker FDP die Warnung der Wasserschutzpolizei Travemünde bezüglich des vermehrten Auftretens betrunkener Lkw-Fahrer im und um den Lübecker Hafen zur Kenntnis genommen. Der sicherheitspolitische Sprecher der Lübecker FDP, Carsten Stier, sieht hier sofortigen Handlungsbedarf. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.098) hl-life.de, 25.11.09

Alkohol, die erlaubte Droge Nr. 1 in Europa 26. November 2009
Mindelheim/Unterallgäu Volltrunkene Jugendliche beherrschen die Schlagzeilen der Zeitungen. Fallen sie dabei „nur“ ins Koma, dann schädigen sie sich selbst. Fallen sie in der Umnachtung auch noch andere Menschen an, dann wirft das ein noch schlechteres Licht auf die Jugend. Mit dem Problem „Jugend und Alkohol“ beschäftigte sich nun die Fraktion der Ausschussgemeinschaft Grüne/ödp im Kreistag. Dazu kamen die Politiker im Jugendcafé Frox mit Leuten zusammen, die mit dem Problem täglich konfrontiert sind:… (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.09) Augsburger Zeitung, 26.11.09

SPD fordert bessere Alterskontrolle bei Alkoholverkauf 25. November 2009
Die SPD-Landtagsfraktion NRW fordert eine bessere Alterskontrolle beim Verkauf von Alkohol. Bier, Wein und Schnaps sollten nur noch gegen Vorlage eines Personalausweises oder einer EC-Karte verkauft werden dürfen, auf der das Alter gespeichert ist. Beim Tabak habe sich diese Abgabe bewährt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.11.09) bild.de, 24.11.09

Wieder Schlechte Ergebnisse bei Alkohol-Testkäufen 24. November 2009
Die Ergebnisse von Alkohol-Testkäufen in der Region Lüneburg bleiben alarmierend. Bei mehr als jedem dritten Versuch (38 Prozent) erhielten die 15 bis 17 Jahre alten Testkunden problemlos Spirituosen oder Alcopops, teilte der Landkreis Lüneburg mit. In der ersten Testkauf-Runde Ende August waren in knapp 42% der Fälle Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt worden. Den Supermärkten, Kiosken und Tankstellen, die unerlaubt Hochprozentiges abgegeben haben, flattern jetzt Bußgeldbescheide von bis zu 150 Euro ins Haus. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) bild.de, 23.11.09 Kommentar: Bei solch geringen Bussen ist das schlechte Resultat kein Wunder.


“Tanzrausch” in Hude bleibt wieder alkohol- und nikotinfrei
24. November 2009
Schon von Weitem konnte man die Musik in der Halle am Huder Bach hören. Scheinwerfer strahlten in den Nachthimmel, und zahlreiche Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren waren wieder aus allen Gemeinden des Landkreises gekommen, um sich gemeinsam dem ‘Tanzrausch’ hinzugeben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) weser-kurier.de, 22.11.09 Online-Kommentar: Herzliche Gratulation an die Organisatoren. Dieses Angebot ist äusserst wertvoll und sollte viele Nachahmer finden. Hier erfahren die Jugendlichen, was es heisst, bei vollem Bewusstsein die Nacht zu geniessen, am andern Tag einen klaren Kopf zu haben und nichts bereuen zu müssen.

Diageo braut in Kenia billiges Bier für die Armen 24. November 2009
Die kenianische Brauerei East African Breweries (EABL) hat bereits 2004 eine Biersorte auf den Markt gebracht, die Leben zu retten versprach. Alkoholgenuss sollte auch für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, die sich sauber gebrannten Alkohol oder Bier nicht leisten können, sicher und bezahlbar werden. Doch das Bier für die Armen erntet auch viel Kritik. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) rp-online, 23.11.09 Unser Online-Kommentar: Diese Verkaufsstrategie von Diageo ist sehr clever und gemein. Sie fördert den Alkoholkonsum, stärkt ihre Marktposition, dem Staat entgehen Steuergelder und der Anbau von Braugerste verschärft das Hungerproblem. Die Gewinne werden in den reichen Norden transferiert. Auch muss damit gerechnet werden, dass durch den Alkoholkonsum unsere Entwicklungshilfe torpediert wird.

Ö: Alkohol im Verkehr, Präventionskampagne 24. November 2009
derStandard.at bringt heute eine Zusammenstellung mehrerer Artikel zum Thema Alkohol am Steuer. Anlass ist eine neue Präventionskampagne der Regierung. (Beim Interview mit der Verkehrsministerin haben wir einige Kommentare hinterlassen.)

USA: Alkohol-Atemtests beim College-Football 23. November 2009
Die Universitäten von Wisconsin und Minnesota verlangen von Saison-Ticket-Besitzern mit einer Geschichte von Alkohol-Vorstrafen, dass sie am Spieltag einen Atemtest abliefern, um zukünftige Footballspiele besuchen zu dürfen. (Quelle: Join Together, 20.11.09)

Mit Jägermeister wird der Jäger zum Meister 23. November 2009
Kann es sein, dass manche Jäger nur ihre Flinte ruhig halten können wenn sie Alkohol zu sich genommen haben? Am Feldrain verlieren die Sträucher ihre Blätter und geben den Blick in die ehemaligen Unterstände der Jäger frei. Weit ab von Dörfern und Straßen findet man in großer Zahl die Hinterlassenschaften der Menschen die unsere Natur mit ihrer Arbeit erträglicher machen wollen. Hier liegen also die Tierkenner schwer bewaffnet und alkoholisiert auf der Lauer. … Es treibt sich in ihren Kreisen auch genug Prominenz herum, die genügend Einfluss nehmen, um auch das Unmögliche möglich zu machen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.11.09) rp-online.de, 22.11.09

ARD: Zwischen Trinkkultur und Komasaufen 21. November 2009
Die Einen verbieten Trinkgelage auf öffentlichen Plätzen, die Anderen den Ladenverkauf von Alkohol am späten Abend, über den Alkoholkonsum in öffentlichen Verkehrsmitteln wird gerade gestritten. Das alles hat Eines zum Ziel: Alkoholexzesse, Lärm und Randale vermindern. Quelle: ARD-Mediathek, 19.11.09 Kommentar: Die Frage nach dem Nutzen der Verbote ist berechtigt. Fachleute weisen darauf hin, dass ein ganzes Paket an Massnahmen und das Vorbild der Gesellschaft nötig wäre. Diese Verbote sind nur ein Teil der möglichen Massnahmen, also nicht falsch, aber auch nicht genügend. Das Problem ist nur, dass die Politiker die in erster Linie nötigen und wirksamen Massnahmen nicht ergreifen wollen, weil sie Stimmenverluste bei den von ihnen und den Medien nicht richtig orientierten Wählern und die Alkoholindustrie fürchten.

Betrunkener dänischer Fussball-Fan muss zahlen 20. November 2009
Der dänische Fussball-Fan, der beim Länderspiel Dänemark:Schweden im Juni 2007 beim Stande von 3:3 aufs Spielfeld gerannt war und den Schiedsrichter attackiert hatte, worauf dieser das Spiel abbrach, wurde nun abgeurteilt. Er muss 900′000 Kronen (180′000 Franken) zahlen. Das Spiel wurde 3:0 Forfait für Schweden gegeben. (Quelle: 20minuten, 20.11.09)

Gold-Award für Alkoholpräventionsspot 20. November 2009
Berlin – Der mit Fördermitteln der privaten Krankenversicherung produzierte Kino- und TV-Spot “Kenn Dein Limit.” der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erhält heute Abend in Köln den ITVA-Award in Gold. Beim 17. Festival der Integrated TV & Video Association e.V. (ITVA) setzte sich der Spot in der Kategorie TV- und Kino-Trailer durch. Die Jury des traditionsreichen deutschen Festivals
würdigte vor allem die zielgruppengerechte Ansprache in Bild und Ton. Der Spot ist Teil der neuen Kampagne zur Alkoholprävention bei Jugendlichen “Alkohol? Kenn Dein Limit.”, die die BZgA mit Unterstützung des Verbandes der privaten Krankenversicherungen e.V. (PKV) in diesem Jahr begonnen hat. PRESSEMITTEILUNG VERBAND DER PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG E.V., 20.11.09

D: Hiller-Ohm: Prävention bei Alkohol ausbauen- 20. November 2009
Am 24. November wird in Berlin der Deutsche Sozialpreis 2009 der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) verliehen. Ein Preis geht an den NDR für eine Produktion zum Thema Koma-Saufen. Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) nimmt die Auszeichnung zum Anlass, das Engagement gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen zu würdigen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.11.09) hl-life.de, 19.11.09

Mindestpreis für Wodka in Russland 20. November 2009
Russland legt erstmals einen staatlichen Mindestpreis für Wodka fest. 89 Rubel, 2 Euro für eine 0,5-Liter-Flasche. Ärzte befürchten nun, dass die Russen sich wieder vermehrt mit Industrie-Alkohol, Frostschutzmitteln oder anderen Ersatzstoffen betrinken. In Russland ist die Hälfte der Todesfälle bei Männern von 15 bis 54 Jahren auf exzessiven Alkoholkonsums zurückzuführen. Die Standardflasche des russischen Nationalgetränks kostet vom 1. Januar an 89 Rubel. Darauf einigte sich eine Regierungskommission als Kampfansage gegen Panscher und Schwarzbrenner, wie Medien in Moskau berichteten. Dieses übliche Wodka-Maß ist mitunter schon für 65 Rubel zu haben. Etwa 60 Prozent der Wodka-Produktion werden in 0,5-Liter-Flaschen abgefüllt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.11.09) n-tv.de, 19.11.09

Schärferes Gesetz für Alkohol am Steuer im Staat New York 20. November 2009
Das Parlament des US Bundesstaates New York hat ein Gesetz verabschiedet, das Alkohol am Steuer als Verbrechen behandelt, wenn ein oder mehrere Kinder unter 16 Jahren im Auto sitzen. Erstmals wegen Alkohol am Steuer Verurteilte müssen ein Alkohol-Zündschloss einbauen, … New Yorker, die wegen Alkohol am Steuer, als Verbrechen taxiert, angeklagt sind, müssen nach dem neuen Gesetz mit bis zu vier Jahren Gefängnis rechnen. (Quelle: Join Together, 19.11.09)

Ö: Alkoholkontrolle: immer noch ein seltenes Ereignis 18. November 2009
Die Dunkelziffer ist hoch. Auf eine entdeckte Alkofahrt kommen bis zu 589 unentdeckte – Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer über Österreichs Defizite im Umgang mit Alkolenkern:
“Alkohol am Steuer ist in Österreich noch immer ein Kavaliersdelikt…Ziel ist es Alkohol und Autofahren zu trennen.” (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.11.09) derStandard.at, 16.11.09

Alkoholverbot der Metronom fast durchgängig befolgt :// 17. November 2009
Die Fahrgastbetreuer der Metronom Eisenbahngesellschaft hätten am ersten Tag des Alkoholverbotes während 130 Zugfahrten mit 80.000 Fahrgästen lediglich zwölf Gelbe Karten an Alkohol trinkende Reisen verteilen müssen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Montag in Uelzen. …„Das Verbot stößt auf große Akzeptanz“, sagte die Sprecherin der nach eigenen Angaben größten nicht bundeseigenen Bahngesellschaft weiter. Sogar in den Zügen, die am frühen Sonntagmorgen vorwiegend junge Leute aus Großstädten zurück in ihre Heimatorte gebracht hätten, sei die Situation entspannt gewesen. Bislang hätten die Fahrgastbetreuer diese Züge wegen der nach der Disco weiter feiernden Jugendlichen regelrecht gefürchtet. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.11.09) Hamburger Abendblatt, 16.11.09

Die europäische Brauwirtschaft pocht auf ihre Wertschöpfung 17. November 2009
Sie liess eine Studie von Ernst & Young und Regioplan erstellen, die in den 27 EU-Ländern und Norwegen, der Schweiz, Kroatien sowie der Türkei im ersten Halbjahr 2009 für den Europäischen Dachverband der Brauer (Brewers of Europe) durchgeführt wurde. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.11.09) ots.at, 16.11.09 Kommentar: Sie rechnen natürlich die von ihr erzeugten Schäden nicht dagegen auf. Geld, das nicht in die Brauwirtschaft (oder andere Alkoholbranchen) flösse, würde andernorts ebenfalls Arbeitsplätze schaffen und Steuern für den Staat einbringen. Alkoholsteuern wiegen nie die der Öffentlichkeit aufgebürdeten Schäden auf.

Wie Norwegen den Alkoholkonsum reguliert 17. November 2009
Norwegen liegt mit einem Verbrauch von etwa sechs Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr an drittletzter Stelle im europäischen Vergleich. Dass die Norweger vergleichsweise wenig trinken, liegt unter anderem an einer rigiden Politik, hohen Steuern – und an der ständigen Warnung vor der schädlichen Wirkung der hochprozentigen Ware. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.11.09) dradio.de, 16.11.09 Kommentar: Norwegen und Schweden haben Mühe, trotz richtiger Alkoholpolitik, den Alkoholkonsum gedrosselt zu halten, weil die andern europäischen Staaten, vor allem die benachbarten, es nicht für nötig erachten, ihrerseits eine wirkungsvolle Alkoholpolitik zu betreiben. Diese schädigen dadurch nicht nur die eigene sondern auch die andere Bevölkerung.

Internetaufklärung für die Balearen 17. November 2009
Eine Internetseite klärt über die Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums auf. Fast 3.500 Jugendliche auf den Inseln besuchten schon die Internetseite www.alcohol-info.es . Seit Juni bietet das Portal Informationen rund um das Thema Alkohol. So gibt es zum Beispiel Videos, die die Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums plastisch darstellen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.11.09) inselradio.com, 16.11.09

Trauerfeier für den deutschen Nationaltorhüter Robert Enke 16. November 2009
Auszug aus dem Bericht: 09Die Trauerfeier beginnt um elf Uhr. Um die Wartezeit zu überbrücken, ertönt aus Lautsprechern Musik. Unter anderem werden die Lieder «Time to say Goodbye« und «Candle in the Wind» gespielt. Die Polizei und der Verein Hannover 96 hatten gemeinsam entschieden, während der Trauerfeier keinen Alkohol im und um das Stadion auszuschenken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.11.09) augsburger-allgemeine.de, 14.11.09

Ein neuer “Sport”: Alkohol an Kinder reichen 15. November 2009
Gleiche mehrere Fälle werden berichtet. In Kommentaren wird der Verdacht geäussert, die Kinder könnten sich die Geschichte ausgedacht haben.
Junge Mädchen betrunken ins Krankenhaus gebracht: Berlin (dpa/bb) – Zwei stark alkoholisierte junge Mädchen sind in der Nacht zum Samstag in Berlin ins Krankenhaus gebracht worden. Eine 13-Jährige war gegen zwei Uhr am Kreuzberger Gröbenufer auf einem Bürgersteig entdeckt worden. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.11.09) newsticker.welt.de, 14.11.09 / zeit.de, 14.11.09 / hna.de, 14.11.09

Ravensburg, D: 20-Jähriger füllt 15-Jährigen ab 13. November 2009
Ein volltrunkener Jugendlicher ist am Mittwochabend auf dem Bahnhofsplatz in Ravensburg bewusstlos aufgefunden worden. Der 15-Jährige lag laut Polizeibericht in seinem Erbrochenen und war kaum ansprechbar, als die Beamten gegen 20.40 Uhr aufgrund des Hinweises eines Passanten den Jungen antrafen. In den Stunden zuvor hatte er von einem 20-Jährigen mehrfach branntweinhaltige Alkoholika zu trinken bekommen. Der 15-Jährige musste mit dem Rettungswagen wegen Verdacht einer Alkoholvergiftung in ein Kinderkrankenhaus verbracht werden. Den 20-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen der unerlaubten Abgabe von starkem Alkohol an den Jugendlichen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.11.09) suedkurier.de, 12.11.09

Nigerianischer Fussballstar wegen Alkohol verurteilt 13. November 2009
Nigerias Fußball-Star Stephen Worgu ist von einem sudanesischen Gericht zu 40 Peitschenhieben und einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er Alkohol getrunken hat. Der britische Rundfunksender BBC berichtete, Worgu sei im August bei einer Verkehrskontrolle alkoholisiert erwischt worden. Der Stürmer, der 2008 Torschützenkönig der afrikanischen Champions League war, spielt für den Verein Al Merreikh im nordsudanesischen Omdurman. Im islamischen Nordsudan ist Alkohol illegal. Das Urteil gegen den Fußballer ist noch nicht rechtskräftig, sein Anwalt legte Berufung ein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.11.09) netzeitung.de, 12.11.09

Betrunkenes Kind: “Warnsignal an die Gesellschaft” 11. November 2009
Ein Siebenjähriger lag mit einer Alkoholvergiftung hilflos auf einem Gehweg in Spandau. Man muss nicht unbedingt von einer Gewöhnung an Alkohol ausgehen, sagt die Fachstelle Suchtprävention. Der Suchtbeautragte des Bundesverbandes für Kinder- und Jugendärzte ist da jedoch anderer Meinung. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.11.09) tagesspiegel.de, 10.11.09

Niedersachsens Städtetags-Präsident für Alkohol-Verkaufsverbot 10. November 2009
Der Präsident des Niedersächsischen Städtetages hat sich sich für ein nächtliches Alkohol-Verkaufsverbot an Tankstellen, Kiosken und in Märkten ausgesprochen, wie es in Baden-Württemberg vom 1. März 2010 an gelten soll. «Das ist ein guter Vorstoß und ich bin sehr dafür, dass das Land Niedersachsen dem Beispiel Baden-Württembergs folgt», erklärte der Lüneburger Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) am Montag. (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.11.09) bild.de, 9.11.09

7-Jähriger mit 2 Promillen auf dem Spielplatz 10. November 2009
Immer mehr Kinder und Jugendliche landen nach Alkohol-Exzessen im Spital. Das jüngste Opfer in Deutschland ist erst sieben Jahre alt, das mit einer Alkoholvergiftung in eine Berliner Klinik gebracht wurde. Der Bub war am Sonntag mit seinem neunjährigen Bruder in Berlin-Spandau auf einen Spielplatz gegangen. Dort wurden den Kindern von Jugendlichen alkoholische Getränke angeboten. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.11.09) kurier.at, 9.11.09

Alkohol und Gewalt, ein Beispiel von vielen am Wochenende 9. November 2009
15-Jähriger Schläger mit über 2 Promille Alkohol im Blut unterwegs: Münster, D, In der Nacht zu Sonntag (08. November 2009) tauchte ein 15-Jähriger im Bereich Ludgeristraße / Verspoel auf, drohte einem 19 und einem 20-Jährigen ohne ersichtlichen Grund Schläge an und setzte diese Drohung gegenüber einem anderen 20-Jährigen mit einem Schlag ins Gesicht in die Tat um. … Seine von der Polizei benachrichtigte Mutter wollte ihn auch nicht abholten, da er gewöhnlich in diesem Zustand zu Hause das Mobiliar zerlegt und “Inventur” macht. Da er darüber hinaus ohnehin noch 14-Tage Jugendarrest offen hatte, blieb das Früchtchen in der Obhut der Polizei. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.11.09) Pressemappe Polizei Münster, 8.11.09 Kommentar: Wird nachgeprüft, woher der Alkohol kam?

D: Programmatische Rede am Parteitag der Linken in NRW 8. November 2009
Landesparteitag Hamm,07. November 2009: Die einzige linke Kraft in NRW sind wir!
Katharina Schwabedissen, Landessprecherin der NRW LINKEN, stellte in ihrer Rede die wichtigsten Positionen des Landtagswahlprogramms dar.
Auszug aus ihrer Ansprache im Original: “Kaum ein Satz hat die Öffentliche Debatte mehr erregt, als „das Recht auf Rausch“. Obwohl er uralt ist, bereits von den Grünen und der FDP gefordert wurde, erhitzt er offenbar immer noch die Gemüter – am liebsten am Stammtisch nach dem 5. Pils. Aber wir stellen uns dieser Debatte und sind zur Aufklärung bereit:…Wir fordern ein Ende der Kriminalisierung, gezielte Aufklärung an den Schulen und eine Gleichstellung von Alkohol und Cannabis. Wer darin Meuterei wittert, der möge sich darüber Gedanken machen!” (Quelle: Google Alkohol Alert, 7.11.09) dielinke-nrw.de, 7.11.09 Kommentar: Es braucht vor allem Aufklärung über mögliche wirksame Massnahmen und grossen Einsatz, diese zu erreichen. Sonst ist alles nur heisse Luft.

USA: Programm für Eltern, gegen Alkoholkonsum der Kinder 7. November 2009
Die Mütter gegen Alkohol am Steuer (MADD) und Nationwide Insurance haben “Die Macht der Eltern, es ist Ihr Einfluss by MADD(™)” herausgebracht, um den Eltern von High School Studenten die Kommunikations-Werkzeuge zu geben, die sie brauchen, damit ihre Kinder nicht trinken. Die Programminhalte sind auf www.thepowerofparents.org. … (Quelle: Join Together, 5.11.09)

In Köln wird Verbot von Hochprozentigem ab 11.11. geprüft 7. November 2009
Karneval ohne Alkohol? Viele meinen: Das geht nicht. Die Stadt Köln meint: Jeht schon! Sie prüft vor dem Auftakt der Karnevalssession am kommenden Mittwoch ein Verbot von Hochprozentigem. (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.11.09) heute.de, 6.11.09

D: Kein Alkohol nach 22 Uhr – auch im Norden? 7. November 2009
Am späten Abend noch schnell eine Flasche Wein oder ein Bier an der Tankstelle kaufen – das ist bequem: In Baden-Württemberg ist damit aber ab 1. Januar 2010 Schluss. Die Regierung und der Landtag im Ländle haben ein Verbot beschlossen. Zwischen 22 und 5 Uhr dürfen Kiosk und Tankstelle keine alkoholischen Getränke verkaufen. Und auch andere Landespolitiker spielen mit solchen Gedanken. Ob auch hier im Norden bald nur noch der Sprit von den Zapfsäulen verkauft werden darf? … (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.11.09) ndrinfo.de, 6.11.09

Oe: Schock-Videos gegen Alko-Lenker 7. November 2009
Verkehrsministerin Bures will klar machen, dass Alkohol am Steuer kein kavaliersdelikt ist.
Im Jahr 2008 ereigneten sich 2.646 Alkoholunfälle, bei denen 3.653 Personen verletzt und 53 getötet wurden – der höchste Anteil von Alkoholunfällen am Gesamtunfallgeschehen der vergangenen 10 Jahre. Dazu kommt eine vermutlich noch höhere Dunkelziffer. Mit einer neuen Kampagne will Verkehrsministerin Doris Bures nun den Verkehrsteilnehmern die Gefahr von Alkohol am Steuer vor Augen führen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.11.09) oe24.at, 6.11.09

Alkohol Zungenlöser, Seelentröster, Kaputtmacher 7. November 2009
Er ist Volksdroge Nummer Eins, der deutschen liebstes Genussmittel und als “flüssiges Brot” Bestandteil der Volkskultur in Bayern: Alkohol. Die Schäden, die er anrichtet, sind verheerend. (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.11.09) br-online.de, 6.11.09 Kommentar: Mehrseitige gute Darstellung des Problems. Aber ohne Präventionsteil.

Schumacher mit Bacardi gegen Alkohol am Steuer 6. November 2009
Vertragsverlängerung zwischen Michael Schumacher und Bacardi: Der Rekordweltmeister wirbt gegen Alkohol am Steuer. Bacardi und Michael Schumacher haben angekündigt, ihre erfolgreiche Kampagne “Champions Drink Responsibly” gemeinsam fortzusetzen. …(Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) motorsport-total.com, 5.11.09 Kommentar: Damit hat Schumacher vor allem für Bacardi und für sich bei 80 Mio. Menschen Imagepflege geleistet.

D: Wenn Lehrer weinen und keiner mehr was lernt 6. November 2009
Aggressive, verwahrloste Kinder machen an vielen Schulen Unterricht unmöglich. Beinahe noch schwerer zu ertragen ist das völlige Desinteresse vieler Eltern am Lernerfolg ihres Nachwuchses. Ein deprimierender Frontbericht.
Der Montag ist der schlimmste Tag. Dann hängen sie, unfähig zuzuhören, auf ihren Stühlen. Manche schlafen auch. Glotze, Alkohol – exzessiv konsumiert – bleiben nicht folgenlos…. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) derwesten.de, 6.11.09 (mit unserem Online-Kommentar)

“Genussvoll – oder nur voll?” – Alkohol-Präventions-Kampagne 5. November 2009
Preiswertes „Vorglühen“ daheim, ehe man zur Disko startet, Koma-Saufen oder Hochprozentiges vom Kiosk durch Volljährige mitbringen lassen: Der Umgang (nicht nur) von Jugendlichen mit der Alltagsdroge Alkohol ist und bleibt ein gesellschaftliches Problem. Zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch läuft deshalb die inzwischen sechste Auflage der Aktion „Voll ist out“. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) echo-muenster.de, 4.11.09 Kommentar: Will man den Kindern genussvollen Alkoholkonsum beibringen? Typische Verhaltensprävention in 6. Auflage, ohne Aussicht auf zählbaren Erfolg. Wissensverbesserung ist noch keine Verhaltensänderung.

Deutsche Ministerin: Kinder besser vor Alkohol schützen 4. November 2009
Baden-Württembergs Sozialministerin Monika Stolz (CDU) hat vor der wachsenden Gefahr für Kinder und Jugendliche durch Alkoholmissbrauch gewarnt. «Oberstes Ziel der Prävention muss sein, den Einstieg in die Abhängigkeit zu verhindern», sagte Stolz am Dienstag anlässlich einer Veranstaltung der AOK in Heilbronn zu Suchprävention und Suchthilfe. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) bild.de, 3.11.09 Kommentar: Falsch, Frau Ministerin. Oberstes Ziel sollte sein, die Kinder und Jugendliche möglichst lange vom Alkohol fernzuhalten. Je früher sie mit dem Alkoholkonsum beginnen, desto mehr besteht Aussicht auf spätere Alkoholprobleme. Frau Stolz bewegt sich auf der Linie der Alkoholindustrie: Trinkt mit Verstand, aber trinkt!

Alkohol am Steuer mit 10 Verletzten und 250′000€ Schaden 4. November 2009
Ein Lastwagenfahrer mit 2,8 Promille Alkohol im Blut hat am Montagabend auf der A5 bei Gießen einen schweren Verkehrsunfall mit mindestens zehn Verletzten verursacht. Wie die Polizei in Gießen mitteilte, hatte der Fahrer eines litauischen 40-Tonners gegen 22.00 Uhr kurz vor dem Reiskirchener Dreieck versucht, einen Transporter des Deutschen Roten Kreuzes zu überholen. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) ZEIT ONLINE, 3.11.09 Kommentar: Wir sind alle Passiv-Trinker. Sei es als unschuldig Verletzte oder als Steuern- und Prämienzahler, in Deutschland, Litauen oder sonstwo.

Positiver Trend bei Alkohol-Testkäufen in Hannover, D 3. November 2009
Einzelhändler und Kioskbesitzer verkaufen in Hannover immer seltener Alkohol an Minderjährige. Bei Testkäufen in der Vorwoche hätten in 50 Fällen 29 Verkäufer die Herausgabe von hochprozentigem Alkohol an Jugendliche verweigert, teilte die Polizei am Montag mit, das sind noch 42% gesetzeswidrige Verkäufe. Vor einem Jahr bei Beginn der Aktion waren es noch 70%. (Quelle: Google Alkohol Alert, 3.11.09) bild.de, 2.11.09

UK: Der oberste britische Drogenberater entlassen 3. November 2009
Nach Ansicht des entlassenen britischen Drogenberaters ist Cannabis weniger gefährlich als Alkohol.
Diese Meinung hat den Top-Drogenberater der britischen Regierung, Professor David Nutt, Vorsitzender des 28-köpfigen Drogensachverständigenrats der Regierung, nun den Job gekostet. … “Telegraph”-Kolumnist Philip Johnston kommentierte, die Gesetze seien absurd. Nutts einziger Fehler sei es zu glauben, Drogenpolitik habe etwas mit Wissenschaft zu tun. (Quelle: Google Alkohol Alert, 3.11.09) spiegel.de, 2.11.09 Kommentar: Leider trifft der Kommentar von “Telegraph”-Kolumnist Philip Johnston auch auf die Schweiz und andere Länder zu. Diese Neueinteilung der Drogen nach ihrer Gefährlichkeit wurde in England schon vor Jahren veröffentlicht. Wir berichteten darüber.

Landkreis Limburg-Weilburg für Suchtprävention ausgezeichnet 1. November 2009
Im Kampf gegen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen hat das hessische Gesundheitsministerium den Landkreis Limburg-Weilburg ausgezeichnet. Weitere vorbildliche Projekte gebe es im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in den Städten Erbach im Odenwald, Karben und Rüsselsheim. Die Preisträger hatten sich an dem landesweiten Wettbewerb «Suchtprävention – der Impuls» beteiligt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 30.10.09) b2b-deutschland.de, 30.10.09

FORSCHUNG

Die Kombination Alkohol und Sex ist für Jugendliche riskant 30. November 2009
Alkoholkonsum erhöht die Risikobereitschaft von Jugendlichen, auch bei ihrer sexuellen Gesundheit, gemäss einer neuen Studie der gemeinnützigen Gesellschaft Drinkaware und der gemeinnützigen Gesellschaft für sexuelle Gesundheit Brook in England. 25% der 16-und 17-Jährigen hatten Alkohol getrunken, als sie das erste Mal Sex ohne Kondom hatten und 51% haben Freunde, die Sex ohne Kondom hatten, weil sie betrunken waren. (Source: Medical News Today, 11/29/09)

Alkoholwerbung und Jugendlichealcohol alcohol 26. November 2009
Exzessiver Alkoholkonsum kann zu Depressionen und Angstzuständen führen, Kinder- und Jugendpsychiater in Deutschland diagnostizieren diese Krankheiten seit ein paar Jahren auch verstärkt bei den jüngsten in unserer Gesellschaft. Trotz verschärfter Kontrollen ist Alkohol für Jugendliche weiterhin verfügbar. Aber was bringt Jugendliche zum Alkohol? Welche Rolle spielen Erwachsene dabei als Vorbilder? (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.09) blogs.uni-osnabrueck.de, 25.11.09 Online-Kommentar: Ihre Meinung verläuft sich leider im Unverbindlichen. Die Eltern …

Panikmeldung: Alkohol-Abstinenz ist ein Gesundheitsrisiko 26. November 2009
“Moderate Alkoholtrinker haben eine höhere Lebenserwartung als strenge Abstinenzler. Das ergeben Dutzende von Studien über den Zusammenhang von Alkoholkonsum und tödlich verlaufenden Herzerkrankungen, wie die GSAAM e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin) auf ihrer Homepage (www.gsaam.de) berichtet. Auch die Gesamtsterblichkeit unter Einschluss aller Todesarten, inklusive Krebs, ist deutlich erniedrigt…” (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.09) bild.de, 25.11.09 Kommentar: Die Kreise der Alkoholindustrie verfallen offensichtlich in Panikstimmung, seit die WHO in die Endphase der Diskussion um eine Alkohol-Strategie eintritt und gerade wieder eine Studie beweist, dass die angeblich verbesserte Denkleistung im Alter bei mässigem Alkoholkonsum ins Märchenreich gehört. …

“Studie”: Ein Herz für den Alkohol 21. November 2009
Eine spanische Studie suggeriert, dass das Infarktrisiko mit zunehmendem Alkoholgenuss sinkt. Aus dem spanischen Navarra, einem der wunderbarsten und ältesten Weinanbaugebiete der Welt, kommt eine neue medizinische Erkenntnis, die die Fachwelt kaum glauben kann: Alkohol, genossen in beträchtlichen Mengen, ist gesund. Nicht für den ganzen Körper, aber immerhin doch fürs Herz. Acht Flaschen Wein, 28 große Gläser Bier oder mehrere Dutzend Schnapsgläser Wodka pro Woche wirkten sich günstig aus auf das Herz-Kreislauf-System, das habe die ausführliche Analyse der Trinkgewohnheiten von mehreren Zehntausend Spaniern ergeben, schreiben die Mediziner im britischen Fachmagazin “Hearts”. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.11.09) WELT ONLINE, 20.11.09 Kommentar: Schwachsinn! Die “Studie” widerspricht sogar den bisherigen Studien mit positiven Aussagen zur Gesundheit. – Die möglicherweise genaus so falsch sind, nur nicht so dick aufgetragen.

Russland: Demographie, Sterblichkeit und Alkoholkonsum 19. November 2009
In den letzten 20 Jahren erfuhr die Russische Föderation einen bis dato in Friedenszeiten noch nie dagewesenen Rückgang der Bevölkerung. Von 1987 bis 1994 stieg die Sterblichkeit von 1,5 Mio. auf 2,3 Mio. jährlich an. Seit 1992 überstieg die jährliche Mortalität bei weitem die Anzahl an Neugeborenen, was zu einem natürlichen Rückgang der Bevölkerung führte. Erst dieses Jahr konnte dieser Trend umgekehrt werden und die Anzahl der Neugeborenen überstieg leicht die Anzahl der Todesfälle. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.11.09) bertjensen.ch, 18.11.09

Neues Risiko fürs Herz beim Mixen von Kokain mit Alkohol 13. November 2009
Drogenkliniken sagen, sie seien zunehmend beunruhigt durch die Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Chemikalie — das einzige bekannte Beispiel, dass der Körper nach der Aufnahme von zwei andern Drogen eine dritte Droge bildet. Cocaethylen ist nicht nur giftig in der Leber, es wird auch verantwortlich gemacht für Herzattacken bei unter 40-Jährigen und für eine plötzliche Zunahme von sozialen Problemen. Aber da so wenig über die Droge bekannt ist, … (Quelle: Harvard World Health News, 12.11.09) The Observer, London, 8.11.09

Jugendliche: Saufen bis der Arzt kommt 12. November 2009
In den meisten Fällen trinken Jugendliche zu viel Alkohol, um vor Freunden anzugeben, um sich abzulenken oder weil sie es einmal probiert haben, Gefallen daran gefunden haben und es seitdem immer wieder tun. (Quelle: Google Alkohol Alert, 11.11.09) derwesten.de, 10.11.09 (mit unserem Online-Kommentar)

US-Studie: Sportvereine: Für Jungs nur Prügel und Alkohol? 12. November 2009
Sport im Team ist gesund und gut für das Sozialleben, sollte man meinen. Für Mädchen scheint das zu stimmen, doch eine Studie aus den USA zeichnet für Jungen ein düsteres Bild: Männliche Jugendliche in Sportvereinen prügeln sich häufiger, trinken öfter und mehr Alkohol. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 11.11.09) netdoktor.de, 11.11.09 Kommentar: Zu diesem Thema gibt es bereits mehrere Studien, zwei in der Schweiz, eine in Neuseeland. Siehe Kategorie Sport.

Alkohol behindert in-vitro-Befruchtung 11. November 2009
Die Erfolgsquote bei Lebendgeburten durch in-vitro-Befruchtung fiel um 26%, wenn einer der Sexpartner vier oder mehr alkoholische Drinks pro Woche konsumierte, gemäss einer neuen Studie. Das Time Magazin berichtete am 27. Oktober, dass in einer Studie mit mehr als 2500 Paaren, die eine in-vitro-Befruchtung versuchten, der Erfolg um 16% zurückging, wenn die Frauen tranken und 14%, wenn die Männer tranken. Wein beeinträchtigte den Erfolg bei Frauen am meisten, während bei den Männern Bier den grössten negativen Einfluss hatte. (Quelle: Join Together, 10.11.09)

Studie: Alkoholabbau und Fettleber 10. November 2009
Eine Studie mit Fruchtfliegen findet, dass starker Alkoholkonsum einen genetischen Prozess auslöst, der die Alkohol-Toleranz erhöht, aber auch den Körper vom Alkoholabbau umschaltet auf Fettbildung in der Leber — den Aufbau der tödlichen Leber-Zirrhose. Forscher der North Carolina State University sagten, die Ergebnisse könnten Auswirkungen für menschliche Trinker haben: Die Gene, die der Fruchtfliege helfen, den Alkoholkonsum zu verarbeiten, haben ein Gegenstück im menschlichen ME1 Gen, das bekannt dafür ist, im Zusammenhang mit Alkoholgebrauch zu stehen. (Quelle: Join Together, 9.11.09)

EU-Experten: Koma-Saufen Einstieg zu harten Drogen 6. November 2009
Jugendliche, die viel trinken, greifen auch eher zu anderen Drogen – das ist das Resultat einer europaweiten Bestandsaufnahme zur Drogenproblematik. „Koma-Saufen und Drogenmissbrauch gehen häufig Hand in Hand”, warnt ein EU-Experte. Auf dem Vormarsch sind synthetische Drogen, die über das Internet vertrieben werden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) WELT ONLINE, 5.11.09 Online-Kommentar: Nun wird es endlich einmal publik: Alkohol ist eine gefährliche Einstiegsdroge. Könnte das unsere Gesellschaft, unsere Politiker zu einer rascheren Gangart in Bezug auf Alkoholprävention verleiten? Wir sind alle Passiv-Trinker, …

Schülerinnen stellen fest: Fast nur noch Hochprozentiges 6. November 2009
Der Alkoholkonsum von Herdecker Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren ist erschreckend hoch. Das hat unsere Umfrage im Jugendzentrum und in der Stadt ergeben. Danach trinken rund 70 Prozent der etwa 20 Befragten regelmäßig und in hohen Maßen Alkohol. Jedes Wochenende „feiern” zu gehen und sich zu betrinken scheint bei Minderjährigen mittlerweile normal geworden zu sein – sogar in der Woche. Die Konsequenzen sind dabei egal: Ab und zu „ein’ puffen zu gehn”, ist für viele schon selbstverständlich geworden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) derwesten.de, 5.11.09 (mit unserem Online-Kommentar)

Sechs Jugendliche landen täglich wegen Alkohol im Spital 6. November 2009
Etwa sechs Jugendliche oder junge Erwachsene zwischen 10 und 23 Jahren landen täglich auf der Notfallstation, weil sie zuviel Alkohol getrunken haben. Die Diagnose Alkoholvergiftung nahm in den letzten Jahren stark zu, vor allem bei Mädchen und jungen Frauen. Die Dunkelziffer ist hoch, weil nur Spitaleintritte berücksichtigt sind. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) nachrichten.ch, 5.11.09 Berner Zeitung, 6.11.09 (mit unserem Online-Kommentar) SFA-Medienmitteilung, 5.11.09

Studie zeigt wie sich Krebszellen dank Alkohol verbreiten 5. November 2009
Forscher des Rush University Medical Center haben entdeckt, wie Alkohol reguläre Krebszellen in eine aggressivere Form der Krankheit verwandelt, die sich in andere Teile des Körpers ausbreiten kann. Die Forscher fügten Alkohol zu Darmkrebs- und Brustkrebs-Zellen bei und fanden, dass der Alkohol den epithelial-to-mesenchymal-Übergang aktiviert hatte, ein Prozess, der bewirkt, dass Krebszellen metastatisch werden. (Quelle: Join Together, 4.11.09)

Dissertation: Fahren im angetrunken Zustand (FiaZ)besserer 5. November 2009
Das Abstract (pdf, 3S., 80Kb) der Dissertation von Marco Dominik Gassmann mit dem Titel “Promillegehalt, Rückfälligkeit und Unfallbeteiligung beim Fahren in angetrunkenem Zustand (FiaZ)” ist online erhältlich. Die Dissertation wurde an der Universität Zürich, Institut für Rechtsmedizin, eingegeben. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)

Kurzberatung bringt Jugendliche weg vom Alkoholkonsum 5. November 2009
Der risikoreiche Alkoholkonsum bei Jugendlichen ist in den vergangenen 20 Jahren stark angestiegen. Dies beweist auch die Zunahme der Einweisungen wegen Alkoholvergiftung in die Notfallspitäler. Die Berner Gesundheit bietet seit 2007 im Rahmen der Projekte «vollRausch» und «AlcoFlop» Beratungen für betroffene Jugendliche und ihre Bezugspersonen an. Die Auswertung der Projekte zeigt: Jugendliche ändern ihr Trinkverhalten! Medienmitteilung (pdf, 2S., 56Kb) der Berner Gesundheit. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)

Sicherheitsniveau und Unfallgeschehen im Strassenverkehr 2008 5. November 2009
357 Menschen starben 2008 auf Schweizer Strassen, 27 weniger als im Vorjahr. VerkehrsteilnehmerInnen sind häufig abgelenkt oder unaufmerksam, missachten den Vortritt, fahren zu schnell oder alkoholisiert. Alkohol ist nach wie vor für 14 % aller schweren Personenschäden im Strassenverkehr verantwortlich. Insbesondere Unfälle in der Nacht und an den Wochenenden gehen auf das Konto alkoholisierter Lenker. Junge PW-LenkerInnen im Alter von 18 bis 24 Jahren stehen bei schweren Unfällen überproportional häufig unter dem Verdacht, alkoholisiert gefahren zu sein. Der SINUS-Report 2009 (pdf, 94S., 11Mb) “Sicherheitsniveau und Unfallgeschehen im Strassenverkehr 2008″ der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ist online erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)

Alkohol und Drogen Ursache für ein Drittel aller Arbeitsunfälle 3. November 2009
Das sagte der Beiratsvorsitzende der Arbeitsschutz-Messe A+A, Gerd Zeisler, am Montag in Düsseldorf. Trotz vieler betrieblicher Konzepte zum Umgang mit Suchterkrankungen gebe es bei diesem Thema noch großen Handlungsbedarf. (Quelle: Google Alkohol Alert, 3.11.09) abendblatt.de, 2.11.09 Kommentar: Dessen ungeachtet unterstützen die Wirtschaftsverbände die Alkoholindustrie weiterhin bei deren Weigerung, wirklich sinnvoller Alkoholprävention zuzustimmen. Sinnvoll bedeutet für sie unwirksam.

Wie Alkohol Krebs fördert 1. November 2009
Welcher Mechanismus für den Zusammenhang von Alkohol und Krebs verantwortlich ist, haben amerikanische Biochemiker in einer Studie erstmals erkannt – und hoffen auf einen neuen Ansatz in der Krebstherapie. (Quelle: Google Alkohol Alert, 30.10.09) focus.de, 29.10.09

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gerichtsfälle, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Politik, Schweiz, Sport, Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

Newsletter November 2009 – e -

Montag 30. November 2009 von htm

www.alkoholpolitik.ch Newsletter November 2009 (issued 11/30/09)

Dear English speaking reader, dear friends,

I am glad to send you examples of the new entries on my website. See the website for more entries.
After modernising the website we had to alter the look of this newsletter too. We have split the articles in two separate language newsletters, German and English. With a mouseclick on the titles you come to the original article where you find also the links to the source. We hope to meet your requirements. It is now much shorter and better to read. Anyhow we are willing to improve it when you give us a feedback with proposals. Please check, if you have included our address in your list of accepted addresses that your SPAM-filter doesn’t exclude our newsletter.

1822 articles in 87 categories and with 4850 main expressions (tags) since the beginning of the year.

If you shouldn’t like to receive this newsletter anymore or wish to order a copy for someone else, please just send a short e-mail to: htmeyer(at)alkoholpolitik.ch

Kind regards Yours Hermann T. Meyer
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Introduction for mailed Newsletter:

Dear reader,

The President of the EU-Commission, Barroso, has just announced the names of the new Commissioners. As Commissioner for Health and Consumer Protection is nominated John Dalli from Malta. According to Wikipedia he had jobs in the Industry and in Marketing and served on several posts as Mnister, since 2008 for Social Politics. We hope he will continue the politics of the present Commissioner.

Since WHO and EU are working hard on a new alcohol strategy and the Swedish presidency of the EU has called the alcohol problem as one of its priorities the alcohol industry is getting very nervous. There are new studies where you can smell the alcohol industry behind it and even with ridiculous results. But still they get in the massmedia with it and those who feel confirmed, like to read it. In Germany a “Society for Prevention and Aging” brought such a study into the medias. But many comments show amusement. On the other hand there was a study from London: Moderate drinking doesn’t sharpen thinking skills of older people. Researchers said that moderate drinkers likely have better mental skills as they get older because their superior social, economic, and educational status helped them improve their thinking skills throughout their lifetime, not because of drinking. Quite sure this is one of the reasons why positive health results were found in so many studies. The other criteria is the trick with the abstainers. When will those researchers be accused for fraud like the tobacco industry?

An interesting information comes from Australia and the UK where scientists have called for a new approach to the debate over whether alcohol industry sponsorship of sports increases drinking among sports participants. They want to shift the burden of proof to the alcohol industry.

The WHO-Report “Global Health Risks” is a good answer to the numerous studies about healthy alcohol too. Global life expectancy could be increased by nearly five years by addressing five factors affecting health – childhood underweight, unsafe sex, alcohol use, lack of safe water, sanitation and hygiene, and high blood pressure.

Now let’s hope WHO and EU will be successful, although many national governments wouldn’t follow the proposals.

Best regards
Yours passive-drinker
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

Lindenstr. 32
CH-8307 Effretikon
Switzerland

PS The next Newsletter will be issued end of December 2009
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TOP NEWS

Call for stricter EU-coordinated alcohol policies 27. November 2009
Twelve European health and safety umbrella organisations call for stricter EU-coordinated alcohol policies. In a joint policy statement released today, the twelve organisations urge the EU Council of Ministers of Health:
- to ensure minimum pricing policies, sales restrictions and discount bans in all Member States;
- to introduce a EU- labelling system for alcohol products informing consumers of the specific risks related to alcohol consumption; and
- to adopt the principle of zero tolerance to alcohol consumption before driving or at work and to reduce BAC- levels to 0,2 maximum throughout Europe. (Source: Google Alkohol Alert, 11/27/09) pr.euractiv.com, 11/25/09

Europe’s brewers in 11th-hour plea on alcohol policy 27. November 2009
Europe’s brewers are on a direct collision course with the EU over possible plans for a new Europe-wide alcohol policy. The warning comes ahead of a crunch meeting of EU health ministers on 30 November. At the health and consumer affairs ministerial, the EU’s Swedish presidency is widely expected to come forward with proposals designed to cut alcohol consumption. These are likely to include minimum pricing policies, sales restrictions and discount bans in all member states. (Source: Google Alkohol Alert, 11/27/09) fighthangover.blogspot.com, 11/26/09

Study: Moderate Drinking Doesn’t Sharpen Thinking Skills 25. November 2009
Having a drink or two a day may not help maintain a sharp mind as people age, according to a new report.
Reuters reported Nov. 16 that researchers from University College London studied the alcohol use; social, economic and physical conditions; and thinking skills of 1,985 men and women ages 60 to 74. Data on the 87 percent of participants who said they drank moderately or didn’t drink at all were analyzed in further detail. … Researchers said that moderate drinkers likely have better mental skills as they get older because their superior social, economic, and educational status helped them improve their thinking skills throughout their lifetime, not because of drinking. (Source: Join Together, 11/24/09) Online-Comment: Now let’s see if the media report this study the same way they welcomed previous studies with the opposite result.

Alcohol Industry Should Prove No Harm In Funding Of Sports 11. November 2009
Researchers from Australia and the UK are calling for a new approach to the debate over whether alcohol industry sponsorship of sports increases drinking among sports participants. They want to shift the burden of proof to the alcohol industry.
The debate over sports sponsorship saw renewed activity last year when the findings of a 2008 New Zealand study among sports participants showed that those who received alcohol industry sponsorship – especially in the form of free or discounted alcohol -drank more heavily than those not in receipt …(Source: Medical News Today, 11/10/09) Online-Comment: Yes, but such studies should be done by a neutral university, not paid by the alcohol industry, as most studies, paid by an industry get a positive result for the industry.

WHO Report: Global Health Risks 4. November 2009
Global life expectancy could be increased by nearly five years by addressing five factors affecting health – childhood underweight, unsafe sex, alcohol use, lack of safe water, sanitation and hygiene, and high blood pressure, according to a report published by WHO on 27 October.
“Global health risks” is a comprehensive assessment of leading risks to global health. It provides detailed global and regional estimates of premature mortality, disability and loss of health attributable to 24 global risk factors.
In a press release WHO draws attention to the combined effect of multiple risk factors. Many deaths and diseases are caused by more than one risk factor and may be prevented by reducing any of the risk factors responsible for them. WHO press release // Full report

GLOBAL

Cracking Down on Drunken Driving in New York State 27. November 2009
“The national effort to reduce death and injuries from drunken driving has received a major boost from New York State. Gov. David Paterson signed a law that made New York among the first states to make it a felony to drive while intoxicated with a child in the vehicle. The new law also made New York one of a dozen states to require all convicted drunken drivers to use an ignition interlock device that prevents them from driving their cars if they are drunk.” (Source: Harvard World Health News, 11/25/09) The New York Times, 11/22/09 (We reported on 11/20/09)

Super-strong imported beers in New Zealand 27. November 2009
“Super-strong imported beers are fuelling New Zealand’s binge drinking culture and a surge in violent behaviour, alcohol watchdogs warn. Brews with alcohol content of up to 12 per cent are on the shelves of supermarkets and bottle stores, prompting calls for higher taxes and prices. Alcohol Advisory Council chief executive Gerard Vaughan said he had noticed high-strength beers in supermarkets much more in the past month. (Source: Harvard World Health News, 11/25/09) The New Zealand Herald, 11/22/09

EU: European Alcohol and Health Forum 25. November 2009
List of members updated

USA: NFL Seeks Limits on Tailgating to Curb Drinking 24. November 2009
The National Football League (NFL) would like teams to limit tailgating to 3-1/2 hours prior to kickoff, but so far only the Kansas City Chiefs and the Tampa Bay Buccaneers have adopted such a policy. The NFL has adopted a “Fan Code of Conduct” in hopes of deterring behavior that league officials worry is scaring families away from games. The code includes 43 recommendations, and a league auditor is checking the NFL’s 32 teams for compliance. (Source: Join Together, 11/23/09))

USA: Breath Tests to Curb Rowdy Behavior at Football Games 23. November 2009
The University of Wisconsin and the University of Minnesota are requiring season-ticket holders with a history of alcohol offenses to submit to game-day breath tests in order to attend future football games, the New York Times reported Nov. 19. (Source: Join Together, 11/20/09)

KU students reject university’s proposed new alcohol policy 21. November 2009
A panel of Kansas University students has rejected a proposed policy change that would have allowed housing staffers to enter students’ rooms after knocking and being denied entry if they had probable cause — something like hearing students chanting “Chug! Chug!” or detecting an odor of marijuana. Members of Student Senate’s Student Rights Committee unanimously voted against the proposal, with many citing privacy concerns as the main reasoning behind their vote. (Source: Google Alkohol Alert, 11/21/09) ktka.com, 11/19/09

Drunk Drivers with Kids in Car Could Face Felonies in N.Y. 20. November 2009
The New York state Assembly has passed a bill that would make it a felony offense to drive while intoxicated if children under age 16 are in the vehicle, the New York Times reported Nov. 18.
The bill also would require first-time convicted drunk drivers to install ignition-interlock devices on their cars to prevent repeat offenses. …New Yorkers convicted of felony drunk driving would face up to four years in prison under the bill. (Source: Join Together, 11/19/09)

Big Beer Profits Persist 18. November 2009
Beer giant MillerCoors just reported its third-quarter profits increased a hefty 37 percent to $229.7 million, up from $168 million a year ago. Its biggest competitor, Anheuser-Busch InBev, also just announced it had a successful third quarter, with its profits more than doubling to $1.55 billion from $690 million. (Source: Marin Institut, 11/15/09)

Drunk-Driving Victims’ Kin Seek Roadside Memorial Signs 17. November 2009
Makeshift roadside memorials have sprung up nationwide at the site of fatal alcohol crashes, and now advocates in New Hampshire say a similar concept could raise public awareness about the dangers of drunk driving, the Associated Press reported Nov. 9. A bill in the state legislature would allow families of drunk-driving crash victims to apply to the New Hampshire highway department to place signs at accident sites reading, “Please Don’t Drink and Drive,” with the victims’ names underneath. (Source: Join Together, 11/16/09)

Call for mandatory declaration of alcohol advertising spent 17. November 2009
In a move which could set international precedents, the Public Health Association of Australia (PHAA) is calling for mandatory declarations of alcohol industry advertising and promotional expenditure.
Accordingly European NGOs in the European Alcohol & Health Forum have asked the European alcohol industry for openness in alcohol advertising expenditures. No initiatives of the alcohol industry have been taken yet. (Source: EUCAM Newsletter, 11/17/09) Public Health Association of Australia

No more “Happy Hour” in Catalonia, Spain 17. November 2009
The Catalan government has outlawed “happy hour” and other special offers that entice Catalans and tourists in the Costa Brava and Barcelona. The aim of the prohibition is to curb youth alcohol consumption. It is one of many preventive health measures outlined in a new law which also makes provisions for government subsidies to help people quit smoking. According to Joan Colom, Director of the Program on Substance Abuse of the Catalonian Department of Health, the regulation has been in place since 1985. “But it was never possible to enforce it due to misinterpretation of the wording,” she said.
(Source: EUCAM Newsletter, 11/17/09) The Independent, 11/16/09

New Zealand: University bans alcohol advertising 17. November 2009
Otago University has banned alcohol advertising and sponsorship from its events. The ban, believed to be the first of its type in New Zealand, took effect immediately. According to the university the move was a step towards addressing the “grim and chronic national problem” of binge drinking. “These facts about the wider environment need to be acknowledged by critics who demand that the University of Otago should instantly solve its student behaviour problems.” “Our problems cannot be solved until the culture of binge drinking among New Zealand youth is radically altered,” professor Skegg said. (Source: EUCAM Newsletter, 11/17/09) The New Zealand Herald, 10/14/09

Call On The Scottish Parliament 17. November 2009
Public Health Experts Call On The Scottish Parliament To Do The Right Thing And Introduce Minimum Pricing For Alcohol. At the Faculty of Public Health Scottish conference in Peebles, delegates called on the Scottish and UK governments to introduce new measures to curb binge drinking, anti-social behaviour and to tackle Scotland’s increasing alcohol-related health problems. (Source: Medical News Today, 11/16/09)

More US-States Allowing High-Alcohol Beer 11. November 2009
Beer with alcohol levels two or three times higher than your typical Budweiser or Coors are being sold in a growing number of states. North Carolina, Alabama and West Virginia are among the states that have raised or removed caps on beer’s alcohol content in recent years, and Mississippi and Iowa are considering similar legislation. The average beer has about 4.65 percent alcohol, but states like Alabama now allow beer with up to 13.9 percent alcohol, and brews sold in other states may have as much as 16 percent alcohol by volume. (Source: Join Together, 11/10/09)

Pilot arrested at Heathrow before takeoff on alcohol charges 11. November 2009
A United Airlines pilot has been charged with being over the alcohol limit to fly a plane after police at Heathrow arrested him just before his aircraft took off bound for Chicago with 124 passengers and 11 crew on board. (Source: Google Alkohol Alert, 11/11/09) guardian.co.uk, 11/10/09

Europe’s brewers warn against non-targeted alcohol policies 11. November 2009
Three weeks before a scheduled review by EU Health Ministers of the bloc’s strategy to support Member States in reducing alcohol-related harm, The Brewers of Europe have called for an approach which is targeted at the problems and avoids additional restrictions hitting all drinkers regardless of their behaviour. BREWERS OF EUROPE, 11/10/09 Comment: We are all Passive-Drinkers. Any reduction of consumption will be to the profit of the moderate drinkers too. They have the biggest profit of higher prices by taxes as they don’t drink much but get all the profit in higher life-quality and less income taxes and insurance premiums.

USA: Underage drinking on campus 7. November 2009
As we come down from National Collegiate Alcohol Awareness Week, now would be an ideal occasion to evaluate the University’s role in implementing its stated alcohol policy — both with regard to preventing underage drinking on campus and facilitating an environment in which drinking is not seen as the only recreational option for students on weekend nights. Yet while at the beginning of last year University President James W. Wagner declined to sign on to the Amethyst Initiative, a petition that gained national attention as it called for the lowering of the drinking age, and instead called for a renewed and reinvigorated campuswide discourse and approach to the issue, the University seems to be falling short with regard to many of the key policy implementations its approach requires. (Source: Google Alkohol Alert, 11/6/09) emorywheel.com, 11/5/09 with our online comment

Program To Help Parents Influence Teen Alcohol Behavior 7. November 2009
Mothers Against Drunk Driving (MADD) and Nationwide Insurance have launched “The Power of Parents, It’s Your Influence by MADD(™)” to give parents of high school students the communication tools they need to stop teen alcohol use. The program features resources at www.thepowerofparents.org.
A GfK Roper Youth Report showed 74% of kids (age 8-17) said their parents are the leading influence on their decisions about drinking. Data also shows that a zero tolerance message from parents to teens is the most effective in deterring underage drinking and it also supports the lifesaving 21 drinking age law, which is in all 50 states. (View the multimedia news release) (Source: Join Together, 11/5/09)

Alcohol politics, policies and public health in India 5. November 2009
Alcohol consumption is a significant contributor to the burden of disease in India and is a major public health concern. Extreme policies of prohibition and the current permissive strategies are both counter-productive. A nuanced approach involving the regulation of alcohol availability and a rigorous enforcement of public health perspectives and legislation is needed. (Source: Google Alkohol Alert, 11/5/09) morungexpress.com

Web Site Aims to Educate Hoosiers on State Alcohol Policies 5. November 2009
Engaged Community Partners Represent Diverse Interests and Viewpoints.
Hoosiers who want the facts about Indiana’s alcohol policies are invited to join the community coalition
building efforts of Project RAD, a statewide initiative emphasizing responsible alcohol distribution in the state. … (Source: Google Alkohol Alert, 11/5/09) reuters.com, 11/3/09 Comment: Prevention by the alcohol industry

USA: Swim team violations spark debate over alcohol rules 3. November 2009
A month ago, the North Carolina varsity swimming and diving team had no written or formal alcohol policy.
Five alcohol-related player suspensions later, that approach is a thing of the past. “When we had some abuses, we began to sanction people,” coach Rich DeSelm said. “For some people that was enough. For others it wasn’t.” The result is a zero-tolerance policy for drinking violations that carries a threat of suspension, giving the swimming and diving team one of UNC’s strictest policies. (Source: Google Alkohol Alert, 11/3/09) dailytarheel.com, 11/2/09

New Brews Sacrifice Alcohol, Flavor to Save Calories 2. November 2009
U.S. brewers are promoting a new class of ultra-low calorie beers that have lower alcohol content than typical mass-marketed full-strength and light brews, the Associated Press reported Oct. 27.
Budweiser has about 150 calories and 5 percent alcohol, while typical light beers have 100 calories and 4 percent alcohol. However, the new Miller Genuine Draft 64 has only 64 calories, while Anheuser-Busch’s Select 55 has just 55 calories. Both contain less than 3 percent alcohol. (Source: Join Together, 30.10.09)
RESEARCH

Mixing Alcohol And Sex Puts Young People At Risk 30. November 2009
Drinking alcohol increases the chances of young people taking risks, including with their sexual health, according to new research from alcohol charity Drinkaware and sexual health charity Brook. One in four (25%) 16 and 17 year olds had been drinking alcohol the first time they had sex without a condom and more than half (51%) have friends who have had sex without a condom because they were drunk. (Source: Medical News Today, 11/29/09)

U.K.: Teenage Girls – Violence by Feuds, Drink and Jealousy 27. November 2009
“A UK-wide survey by the group of 14- to 21-year-olds found that one in three girls and one in two boys thought there were circumstances in which it could be acceptable to hit a woman or force her to have sex. While young women aged 16 to 24 still have the highest risk of becoming victims of aggressive crime in this country, recent statistics show that there has been a significant rise in the numbers turning to violence themselves.… (Source: Harvard World Health News, 11/25/09) The Observer, London, 11/22/09 Related story: Labour Cracks Down on Teenage Violence (The Observer, London, November 22, 2009)

Study: Kids Watching Hours of TV at Home Daycare 27. November 2009
“Parents who thought their preschoolers were spending time in home-based day cares, taking naps, eating healthy snacks and learning to play nicely with others may be surprised to discover they are sitting as many as two hours a day in front of a TV, according to a study published Monday. When added to the two to three hours many parents already admit to allowing at home, preschoolers in child care may be spending …(Source: Harvard World Health News, 11/25/09) Associated Press, November 23, 2009 Comment: And how many hours out of it are alcohol advertising?

UK: Young Drink And Drug Driving Shockingly High 27. November 2009
Young Drink And Drug Driving Shockingly High Finds Road Safety Week Report – Brake Pleads ‘Not A Drop, Not A Drag’, England
More than 1 in 4 young people (28%) admit to drink or drug driving, or both, or being a passenger with a young drink or drug driver, finds a shocking new report released at the start of Road Safety Week by Brake, the road safety charity behind the Week, in partnership with companies 3M and Alcosense. (Source: Medical News Today, 11/26/09) Comment: When will the government reduce the BAC limit and control it?

Alcohol In Pregnancy And Child Behaviour Problems Linked 26. November 2009
A new study from Perth’s Telethon Institute for Child Health Research has found evidence that the amount and timing of alcohol consumption in pregnancy affects child behaviour in different ways. (Source: Medical News Today, 11/25/09)

Older Problem Drinkers Use More Alcohol Than Younger Ones 23. November 2009
Older adults who have alcohol dependence problems drink significantly more than do younger adults who have similar problems, a new study has found. The findings suggest that older problem drinkers may have developed a tolerance for alcohol and need to drink even more than younger abusers to achieve the effects they seek. (Source: Medical News Today, 11/22/09) Comment: Not surprising.

To Reduce Hostile Perceptions In Children With PAE 22. November 2009
Prenatal alcohol exposure (PAE) has been linked to a wide array of developmental deficits, including significant impairments in social skills. An examination of a social- skills intervention called Children’s Friendship Training found that it led to a decrease in hostile attributions or perceptions of children with PAE. (Source: Medical News Today, 11/21/09)

Linking The Treatment Of Alcohol-Use Disorders And TB 22. November 2009
The integration of alcohol screening, treatment and referral into primary care and other medical settings is not routinely done. Nor are there any studies evaluating the effectiveness of integrating care for alcohol use disorders (AUDs) into routine treatment for tuberculosis (TB), despite the high co-occurrence and mortality associated with these two diseases. Accordingly, researchers have designed a trial study to determine the effectiveness of integrating pharmacotherapy and behavioral treatments for AUDs into routine care for TB. (Source: Medical News Today, 11/21/09)

For Drivers Who Persist In Driving While Intoxicated 22. November 2009
Driving while impaired (DWI) contributes significantly to road-traffic crashes, and is involved in more than one-third of all fatalities. Many DWI recidivists – drinking drivers who re-offend – do not participate in mandated alcohol-evaluation and intervention programs or else continue to drink problematically after their licenses have been re-issued. A comparison of the effects of two interventions on DWI recidivists with alcohol problems found that one – Brief Motivational Interviewing (BMI) – was more effective. (Source: Medical News Today, 11/21/09)

“Study”: Alcohol ‘protects men’s hearts’ 22. November 2009
The type of drink did not appear to change the results. Drinking alcohol every day cuts the risk of heart disease in men by more than a third, a major study suggests. The Spanish research involving more than 15,500 men and 26,000 women found large quantities of alcohol could be even more beneficial for men.
Female drinkers did not benefit to the same extent, the study in Heart found. Experts are critical, warning heavy drinking can increase the risk of other diseases, with alcohol responsible for 1.8 million deaths globally per year. (Source: Google Alkohol Alert, 11/21/09) Source: BBC NEWS, 11/19/09 Comment: An unbelievable study. It is contradictory to previous studies about positive health aspects for the heart. After the French paradox we have now the Spanish paradox. BBC presents the opinion of critical experts, but many medias bring only the positive news in order to make propaganda for alcoholic beverages. That’s exactly the reason, why such studies come out.

Mathematical Abilities of Children With FASD 21. November 2009
Children with fetal alcohol spectrum disorder (FASD) have a number of cognitive deficits, but mathematical ability seems particularly damaged. Little is known about the brain structures related to mathematical deficits in children with FASD. A new study that used diffusion tensor imaging (DTI) to investigate the relationship between mathematical skills and brain white matter structure in children with FASD supports the importance of the left parietal area for mathematical tasks. (Source: Medical News Today, 11/20/09)

You can cut back on alcohol 20. November 2009
“‘We’re on the cusp of some major advances in how we conceptualize alcoholism,’ says Dr. Mark Willenbring, director of treatment and recovery research at the National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism. The institute is the nation’s leading authority on alcoholism and the major provider of funds for alcohol research. ‘The focus now is on the large group of people who are not yet dependent. But they are at risk for developing dependence.’ Many of these people need not give up alcohol altogether. The concept of so-called controlled drinking — that people with alcohol-use disorders could simply curb, or control, their drinking — has existed for many years…. (Source: Harvard World Health News, 11/19/09) Los Angeles Times, 11/16/09

Research On College Students’ Drinking Beliefs And Behavior 19. November 2009
Unrealistic optimism about drinking behavior can lead to later alcohol-related problems, according to research published in the current issue of Personality and Social Psychology Bulletin (PSPB), the official monthly journal of the Society for Personality and Social Psychology.
Researchers interviewed 800 college students several times over the course of two years about whether their drinking resulted in hangovers, memory loss or trouble with police. They found that those who believed that they had a smaller chance than other students of having a drinking problem were actually the ones most likely to later experience problems. (Source: Medical News Today, 11/18/09)

Coed College Housing Connected To Frequent Binge Drinking 19. November 2009
A new study in the Journal of American College Health finds that students placed by their universities in coed housing are 2.5 times more likely to binge drink each week than students placed in all-male or all-female housing. More than 500 students from five college campuses around the country participated in the study: * 42 percent of students in coed housing reported binge drinking on a weekly basis. * 18 percent of students in gender-specific housing reported binge drinking weekly. (Source: Medical News Today, 11/18/09)

AMMIE: Alcohol Marketing Monitoring In Europe 17. November 2009
A systematical way for monitoring alcohol marketing will be developed in order to get insight in alcohol marketing practices in different European countries and to enable policymakers and other stakeholders to improve the existing alcohol marketing regulations within the framework of the self regulation systems.
NGOs in the participating countries, Bulgaria, Italy, Denmark, Germany and the Netherlands, will monitor the
volume and content of alcohol marketing practices for one year. … The AMMIE project, which is funded by the European Union, has started in July 2009 and is coordinated by the Dutch institute for alcohol policy (STAP). (Quelle: EUCAM Newsletter, 11/17/09)

Österreich: Alle zweieinhalb Stunden ein Alkoholunfall 16. November 2009
53 Tote und 3.653 Verletzte bei 2.646 Verkehrsunfällen durch Alkohol am Steuer. Laut Statistik passieren solche Unfälle vor allem nachts und an Wochenenden. Vor allem junge Männer verursachen laut Statistik häufig Unfälle im betrunkenen Zustand: 88 Prozent der Alkolenker sind männlich, jeder vierte ist zwischen 18 und 24 Jahre alt. …Da bei Toten oder Bewusstlosen meist keine Alkoholprobe genommen wird, ist die Dunkelziffer recht hoch. Es wird mit 20% statt 6,8% der Unfälle gerechnet. Die Strafen wurden erst kürzlich erhöht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.11.09) derstandard.at, 15.11.09

Expert On Risks Of Alcoholic Energy Drinks Available 15. November 2009
Emergency physician Mary Claire O’Brien, M.D., of Wake Forest University Baptist Medical Center, has done extensive research on the risks and dangers of alcoholic energy drinks (AEDs). She is available to comment on her research which has been cited in the ongoing effort by state attorneys general to ban the drinks. On Nov. 13, the FDA asked 30 munaufacturers of AEDs to provide safety data related to adding caffeine and other stimulants to their products. O’Brien’s research found that college students who reported consuming alcohol mixed with energy drinks had significantly higher prevalence of alcohol-related consequences such as sexual assault and injury. Source: Wake Forest University Baptist Medical Center (Source: Medical News Today, 11/14/09) (Source: Medical News Today, 11/14/09) newscientist, 11/21/09

US-Study Explores Action of Alcohol-Related Metabolic ‘Switch’ 13. November 2009
A study of fruit flies finds that heavy drinking may initiate a genetic process that increases alcohol tolerance but also switches the body from metabolizing alcohol to forming fat in the liver — the underpinning of the deadly disease cirrhosis.
North Carolina State University researchers said the findings could have implications for human drinkers: the genes that help fruit flies adapt to alcohol consumption have a corollary in the human ME1 gene, which is known to be related to alcohol use. (Source: Join Together, 11/9/09)

Use Of Performance Enhancers By Athletes: Consequences 13. November 2009
College athletes who use performance-enhancing substances may be at heightened risk of misusing alcohol and using recreational drugs as well, according to new research in the Journal of Studies on Alcohol and Drugs. The study, of 234 male athletes at one university, found that those who used performance enhancers — ranging from steroids to stimulants to weight-loss supplements — were more likely to admit to heavy drinking and using drugs like marijuana and cocaine. (Source: Medical News Today, 11/12/09)

Shock Figures Highlight Alcohol-Related Problems, UK 13. November 2009
Millions of people across the UK could be putting themselves at risk of alcohol related violence, casual sex or blackouts, according to an ICM poll carried out on behalf of the Priory Group. 61% of people questioned had been adversely affected following a night’s heavy drinking. The most common occurrence was not being able to remember what had happened the night before. The research shows that alcohol can negatively affect behaviour in a number of ways… (Source: Medical News Today, 11/12/09)

Study: “Alcohol, Social Development and Infectious Disease” 13. November 2009
A ground breaking new study establishing the link between alcohol use and the risk of contracting TB and pneumonia, as well as its influence on the progression of TB and HIV is now available. The report also explores the pathways involved, the role of development, impact of alcohol-attributable infectious diseases on the Global Burden of Disease figures, and policy implications.
The report by Jürgen Rehm, P. Anderson, F. Kanteres, C.D. Parry, A.V. Samokhvalov and J. Patra was presented during the Global Expert Meeting on Alcohol hosted by Sweden in Stockholm 22-23 October. The report is now available along with other documentation from the Expert Meeting at the web site for the Swedish Presidency of the European Union: http://www.se2009.eu/en/meetings_news/2009/9/23/global_expert_meeting_on_alcohol

Extra Heart Dangers from Mixing Cocaine and Alcohol 13. November 2009
“Drug addiction clinics say they are becoming increasingly concerned by the health risks associated with the chemical — the only known example of the body forming a third drug following the ingestion of two others. For not only is cocaethylene toxic in the liver, it is also blamed for heart attacks in the under-40s and a surge in social problems. But because so little is known about the drug, few experts can agree on the nature of the threat to users, and indeed society as a whole. Many who consider themselves social users — for whom a line or two of cocaine coupled with a few drinks in a bar or a club is a weekly or monthly event — do not consider the health implications of their drug taking.” (Source: Harvard World Health News, 11/12/09) The Observer, London, 11/8/09

Alcohol Use Hinders In-Vitro Fertilization, Study Finds 11. November 2009
The odds of achieving a live birth through in-vitro fertilization (IVF) fell by 26 percent if either sex partner consumed four or more alcoholic drinks weekly, according to a new study. Time magazine reported Oct. 27 that a study of more than 2,500 couples attempting IVF found that success rates fell by 16 percent if women drank and 14 percent if men drank. Wine seemed to affect IVF success the most among women, while beer drinking had the biggest negative impact among men. (Source: Join Together, 11/10/09)

Study Shows How Alcohol Can Spread Cancer 5. November 2009
Researchers from Rush University Medical Center may have discovered how alcohol transforms regular cancer cells into a more aggressive form of the disease that can spread to other areas of the body.
Researchers added alcohol to colon and breast cancer cells and found that the alcohol activated the epithelial-to-mesenchymal transition, a process that causes cancer cells to become metastatic. (Source: Join Together, 11/4/09)

Study: Cheap Alcohol Appeals to Problem Drinkers 4. November 2009
About 70 percent of the alcohol consumed by a group of problem drinkers in Scotland had been bought at a discount, according to a study that concluded that heavy drinkers actively seek out cheap alcohol and that setting minimum alcohol prices could cut overconsumption. (Source: Join Together, 11/3/09) Comment: This means that higher alcohol taxes reduce the consumption of alcoholics too. Minimum prices should be combined with alcohol taxes in order to pay for treatment and prevention.
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Editor:
Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Switzerland,
Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29 e-mail
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Last entry November 30, 2009

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Die Kombination Alkohol und Sex ist für Jugendliche riskant

Montag 30. November 2009 von htm

Alkoholkonsum erhöht die Risikobereitschaft von Jugendlichen, auch bei ihrer sexuellen Gesundheit, gemäss einer neuen Studie der gemeinnützigen Gesellschaft Drinkaware und der gemeinnützigen Gesellschaft für sexuelle Gesundheit Brook in England. 25% der 16-und 17-Jährigen hatten Alkohol getrunken, als sie das erste Mal Sex ohne Kondom hatten und 51% haben Freunde, die Sex ohne Kondom hatten, weil sie betrunken waren. (Source: Medical News Today, 11/29/09)

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Mixing Alcohol And Sex Puts Young People At Risk

Montag 30. November 2009 von htm

Drinking alcohol increases the chances of young people taking risks, including with their sexual health, according to new research from alcohol charity Drinkaware and sexual health charity Brook. One in four (25%) 16 and 17 year olds had been drinking alcohol the first time they had sex without a condom and more than half (51%) have friends who have had sex without a condom because they were drunk. (Source: Medical News Today, 11/29/09)

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Alkohol-Beichte als Vorbild (Online-Kommentar)

Sonntag 29. November 2009 von htm

Online-Kommentar zu “Alkohol-Beichte als Vorbild” auf oe24, am 28.11.09: Das öffentliche Bekenntnis dieses Priesters begrüsse ich sehr, besonders weil es die gegenwärtige Präventionskampagne unterstützt. Noch mehr würde ich es schätzen, wenn die katholische Kirche sich aufraffen könnte, allgemein deutlich die Bestrebungen zu unterstützen, den Alkoholkonsum und damit die alkoholbedingten Schäden zu reduzieren. Die WHO und die EU ringen gegenwärtig hart mit der Alkoholindustrie um gangbare Lösungen. Da würde eine eindeutige Stellungnahme gegen das überbordende Alkoholmarketing und seinen Einfluss in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle spielen. Das Christentum steht doch für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Nächstenliebe ein. …

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Künstler und Experten über gesunden Alkohol (Onl.-Komm.)

Sonntag 29. November 2009 von htm

Online-Kommentar zu “Wie gesund ist Alkohol? Künstler und Experten über die gesellschaftsfähige Droge” auf profil.at am 28.11.09: Einseitig
Der voluminöse Artikel verpackt die alkoholpositive Botschaft in einem Wust von pseudowissenschaftlicher Recherche. Dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wissenschaftlichen Belege für die schädlichen Aspekte auch des mässigen Alkoholkonsums unterschlagen werden. Auch die gegenwärtigen intensiven Bemühungen der WHO und der EU um eine gangbare strukturelle Alkoholprävention, die dann in den Mitgliedsländern umgesetzt werden könnte, wird mit keinem Wort erwähnt. Ein Volk von Passivtrinkern, das nur solche tendenziöse alkoholpositive Information durch die Medien erhält, ist jedoch nie in der Lage, seine Interessen gegenüber einer alkoholbehinderten Politik wahrzunehmen, und sie zu zwingen, wirksame alkoholpräventive Massnehmen durchzusetzen. Alkoholindustrie: Gewinne, Volk: Kosten

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Künstler und Experten über die gesellschaftsfähige Droge Alkohol

Sonntag 29. November 2009 von htm

Wie gesund ist Alkohol? Wie dosiert man ihn richtig? Warum sind so viele Kreative bekennende Trinker? Braucht die menschliche ­Psyche das Phänomen Rausch? Und wo verläuft die Grenze zum Alkoholismus? Künstler, Suchtexperten und Kulturforscher über die gesellschaftsfähigste aller Drogen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.11.09) profil.at, 28.11.09 Online-Kommentar: Einseitig: Der voluminöse Artikel verpackt die alkoholpositive Botschaft in einem Wust von pseudowissenschaftlicher Recherche. Dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wissenschaftlichen Belege für die schädlichen Aspekte auch des mässigen Alkoholkonsums unterschlagen werden. Auch die gegenwärtigen intensiven Bemühungen der WHO und der EU um eine gangbare strukturelle Alkoholprävention, die dann in den Mitgliedsländern umgesetzt werden könnte, wird mit keinem Wort erwähnt. Ein Volk von Passivtrinkern, das nur solche tendenziöse alkoholpositive Information durch die Medien erhält, ist jedoch nie in der Lage, seine Interessen gegenüber einer alkoholbehinderten Politik wahrzunehmen, und sie zu zwingen, wirksame alkoholpräventive Massnehmen durchzusetzen. Alkoholindustrie: Gewinne, Volk: Kosten

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Prominente Alkohol-Beichte als Vorbild

Sonntag 29. November 2009 von htm

Infrastrukturministerin Bures freut sich über das prominente Testimonial des Pfarrers. Es war die „Beichte“ des Jahres. Am Freitag gestand Dompfarrer Toni Faber im ÖSTERREICH-Interview, dass er wegen Trunkenheit am Steuer für vier Monate seinen Führerschein verloren hatte. Seither redet tout Vienne über die „tätige Reue“ des prominenten Pfarrers vom Stephans-Dom. (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.11.09) oe24, at, 28.11.09 Online-Kommentar: Das öffentliche Bekenntnis dieses Priesters begrüsse ich sehr, besonders weil es die gegenwärtige Präventionskampagne unterstützt. Noch mehr würde ich es schätzen, wenn die katholische Kirche sich aufraffen könnte, allgemein deutlich die Bestrebungen zu unterstützen, den Alkoholkonsum und damit die alkoholbedingten Schäden zu reduzieren. Die WHO und die EU ringen gegenwärtig hart mit der Alkoholindustrie um gangbare Lösungen. Da würde eine eindeutige Stellungnahme gegen das überbordende Alkoholmarketing und seinen Einfluss in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle spielen. Das Christentum steht doch für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Nächstenliebe ein. …

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Das Pendlerblatt “20 Minuten” erhält Wissenschafts-Seite

Samstag 28. November 2009 von htm

Auf wöchentlich 2 Seiten sollen Themen aus der Wissenschaft bearbeitet werden. Das neue Angebot wird extern hergestellt werden, ein junges Publikum ansprechen und von zwei Stiftungen finanziert sein. Ein Beirat wurde eingesetzt; die Redaktion soll unabhängig arbeiten. (Quelle: NZZ, 27.11.09)

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Urteil für Alkohol am Steuer mit 4 Toten

Samstag 28. November 2009 von htm

Das Amtsgericht Hochdorf verurteilte einen Autolenker, der 2007 auf der A2 betrunken einen Unfall mit vier Toten und mehreren Schwerverletzten verursacht hatte zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren, die aber zugunsten einer stationären psychiatrischen Behandlung aufgeschoben wird. (Quelle: NZZ, 27.11.09)

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