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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für März 2009

Newsletter März 2009

Dienstag 31. März 2009 von htm

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Neben der WHO und der EU arbeitete nun auch ECOSOC, THE UNITED NATIONS ECONOMIC COUNCIL, wichtige Empfehlungen über sich entwickelnde und zukünftige Herausforderungen im Gesundheitssektor aus. Eine der Empfehlungen: Entwickeln und Durchführen einer auf Beweisen basierenden Alkoholpolitik, um den Alkohol-Gesamtkonsum der Bevölkerung zu reduzieren, indem auf erfolgreiche Massnahmen aufgebaut wird, wie Besteuerung, Beschränkung der Erhältlichkeit und Gegenmassnahmen zum Alkohol am Steuer. Das ist genau, was wir von unsern Regierungen erwarten.

Für uns sehr erfreulich stand im neuen HSCN Bulletin Febr. März 09 (Health and Social Campaigners’ Network International mit 4000 Mitgliedern): “Der monatliche Newsletter der in Effretikon beheimateten “Alkoholpolitik” ist fast sicher die erste Quelle weltweit für die letzten News zu alkoholbezogenen Themen. Zwei interessante Artikel, die in der Februar 2009 Ausgabe des Newsletters enthalten sind:” (Dann folgen zwei Beispiele von Eintragungen über England und Schottland mit dem entsprechenden Link. Wir waren schon in früheren Bulletins erwähnt.)

Zwei politische Erfolgsmeldungen seien noch hervorgehoben: Frankreichs Parlament hat das Mindestalter für Alkoholverkäufe auf 18 Jahre hinaufgesetzt. Es ist immerhin ein Teilerfolg, auch wenn gleichzeitig die Internetwerbung für Alkoholika leider gestattet wurde. In der Schweiz hat der Ständerat, die kleine Kammer, im Rahmen der Diskussion um das Media-Abkommen CH-EU gegen den Willen des Bundesrates verlangt, dass alle Alkoholwerbung in Schweizer TV-Kanälen verboten werde. Jetzt muss noch der Nationalrat darüber befinden. Es wäre ein wichtiges Zeichen für die Prävention und für unsere Jugend.
In Deutschland wie in der Schweiz wird immer noch um die Rechtmässigkeit von Alkohol-Testkäufen durch Jugendliche gestritten. Viele Alkoholverkäufer freut’s. Andere haben von sich aus das Mindestalter auf 18 Jahre angehoben.

Wir wünschen interessante Lektüre.
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Mehr als 500 Eintragungen seit Jahresbeginn.

Top News

28.3.09 ECOSOC orientiert über Empfehlungen aus e-Diskussion
ECOSOC, THE UNITED NATIONS ECONOMIC COUNCIL, hat in einer Zusammenfassung über die wichtigsten Empfehlungen informiert, die aus Ihren wertvollen Beiträgen zur e-Diskussion Phase 2 über sich entwickelnde und zukünftige Herausforderungen im Gesundheitssektor herauskamen. Die ganzen Beiträge sind auf dieser AMR Webseite und die ganze Zusammenfassung der e-Diskussion ist erhältlich auf der AMR summary page.
Eine der Empfehlungen: Entwickeln und Durchführen einer auf Beweisen basierenden Alkoholpolitik, um den Alkohol-Gesamtkonsum der Bevölkerung zu reduzieren, indem auf erfolgreiche Massnahmen aufgebaut wird, wie Besteuerung, Beschränkung der Erhältlichkeit und Gegenmassnahmen zum Alkohol am Steuer. (Quelle: ECOSOC, 28.3.09)

25.3.09 Neues HSCN Bulletin Febr. März 09
Jedes Bulletin enthält Details über die letzten Aktivitäten der 4000 Mitglieder des Health and Social Campaigners’ Network International und gibt Informationen über kommende Treffen von Leitern von Gesundheitskampagnen, neuen Kampagnen, Veranstaltungen, etc.
Unter Member news findet man: (auf Englisch)
28. Februar 2009. Schweiz, Schottland, und England
Der monatliche Newsletter der in Effretikon beheimateten “Alkoholpolitik” ist fast sicher die erste Quelle weltweit für die letzten News zu alkoholbezogenen Themen. Zwei interessante Artikel, die in der Februar 2009 Ausgabe des Newsletters enthalten sind: (Dann folgen zwei Beispiele von Eintragungen über England und Schottland mit dem entsprechenden Link. Wir waren schon in früheren Bulletins erwähnt.

18.3.09 Top News: Ständerat will Alkoholwerbung am TV verbieten
Der Ständerat will Alkoholwerbung in inländischen und ausländischen Fernsehprogrammen, die sich ans schweizerische Publikum richten, untersagen. (Quelle: NZZ, 18.3.09, mit unserm Kommentar) ) Amtliches Bulletin, 18.3.09

10.3.09 Mindestalter für Alkoholkonsum soll in Frankreich steigen
Jugendliche in Frankreich unter 18 Jahren dürfen vermutlich schon bald keinen Alkohol mehr kaufen. A.N.P.A.A. Medienmitteilung, 10.3.09 greenpeace-magazin.de, 10.3.09 NZZ,11.3.09

Schweiz

30.3.09 Beschwerde betr. Gesundheitsanpreisung für Rotwein in „Gesundheitstipp“ Nr. 3, März 2009 an den Schweizer Presserat

26.3.09 Alkohol bei Hochrisikospielen in Zürich
Bruno Graf, Statthalter des Bezirks Zürich hat auf einen Rekurs von zwei Wirten hin bestimmt, dass die Stadt den Wirten rund ums Stadion bei Hochrisikospielen den Alkoholausschank und -Verkauf nicht verbieten dürfe. (Quelle: Tages-Anzeiger, 26.3.09)

25.3.09 Top News: Alkohol spielt entscheidende Rolle bei Jugendgewalt
Fachleute aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland haben sich am Dienstag in Zürich am Zweiten Zürcher Präventionsforum zur Jugendgewalt geäussert. Die Palette an Präventionsmassnahmen wird immer grösser, gleichzeitig aber fehlt es an raschen, griffigen, spürbaren und koordinierten Reaktionen auf Fehlverhalten. Geblieben ist der Alkohol als häufiger Auslöser für Gewalt. (Quelle: NZZ, 25.3.09) Leserbrief eingereicht

20.3.09 Gesundheitstipp” macht Werbung für “gesündesten” Rotwein Auf der Titelseite gross mit charmant lächelnder Frau beim Anstossen: “Rotwein fürs Herz” und “Stichprobe: Das sind die gesündesten Tropfen”. Auf Seiten 14 und 15 geht es vor allem um Resveratrol. gesundheitstipp.ch/, Nr. 3, März 2009

19.3.09 Vereine müssen für Fanausschreitungen zahlen
Kantone dürfen die Sportvereine für Polizeieinsätze zu Risikospielen zur Kasse bitten. Dies hat das Schweizer Bundesgericht nach Beschwerden des Fussbalclubs Neuenburg-Xamax und des Eishockeyclubs La Chaux-de-Fonds entschieden.

14.3.09 Politiker werden betr. Testkäufe im Kt. Zürich aktiv
SP, CVP und EDU haben im Kantonsrat eine parlamentarische Initiative eingereicht, mit der erreicht werden soll, dass die Testkäufe im Gesundheitsgesetz eine Rechtsgrundlage erhalten. Die FDP verlangt von der Regierung in einem Postulat, die Testkäufe gesetzlich abzusichern. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.3.09) Kommentar: Sind das neue Töne bei der FDP? NZZ, 23.3.09

5.3.09 Infoset Newsletter März 2009 erschienen Infoset-Newsletter

3.3.09 Botellónes nicht überbewerten, sagt Winterthur
Die frühere Meldung, Winterthur werde die Kosten des Polizeieinsatzes am Botellón im September den Verursachern überbürden, war offenbar voreilig. Jetzt heisst es, der Stadtrat wünscht künftig… (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.3.09)

Internationales

26.3.09 Kampf um “Budweiser” Bier in der EU
Seit Jahren wird ein Kampf zwischen der tschechischen Brauerei Budejovicky Budvar (Budweiser Budvar) und der US-Brauerei Anheuser-Busch (im weltgrössten Bierkonzern AB InBev) um Namensrechte in Europa ausgefochten. (T-191/07) (Quelle: NZZ, 26.3.09)

25.3.09 U-Bahn München: Fahrgäste begrüssen Alkoholverbot
Das Alkoholverbot in der U-Bahn wird offenbar von den meisten Münchnern gutgeheißen. Das geht aus einer von der MVG in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung hervor, die ein Marktforschungsinstitut von Mitte Februar bis Mitte März vorgenommen hat. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.3.09) sueddeutsche.de, 24.3.09

24.3.09 Kalifornien: Schlechte Aussichten für Alcopop Besteuerung Getränkehersteller ignorieren, dass nach neuem kalifornischem Recht Alcopops als Schnaps besteuert werden. (Quelle: Join Together, 23.3.09)

23.3.09 Plan für Alkohol Produktetest in Kalifornien unterwegs
Das California State Board of Equalization stimmte heute mit 3:2 für die Finanzierung ($250′000) der Realisierung eines Plans für eine Produkte Testanlage für Malzgetränke. (Quelle: Marin Institute, 20.3.09)

21.3.09 Drogenbeauftragte will keine höheren Steuern auf Alkohol Die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), hat angebliche Forderungen nach einer höheren Besteuerung von Bier und Wein bestritten. (Quelle: google.com, 20.3.09)

20.3.09 Einschränkungen bei alkoholischen Energy Drinks in Montana, USA
Beide Häuser der Legislative in Montana haben ein Gesetz genehmigt, das den Verkauf von alkoholischen Energy Drinks auf Schnapsläden beschränkt. (Quelle: Join Together, 19.3.09)

19.3.09 Kritik: G. Brown’s lauwarme Reaktion betr. Alkoholsteuern
Die gemeinnützige englische Organisation für Gesundheitserziehung für Kinder, “Life Education”, ist enttäuscht über des britischen Premiers lauwarme Antwort zum Vorschlag, die Alkoholsteuern zu erhöhen, und minimale Preise festzulegen. (Quelle: Medical News Today, 18.3.09)

18.3.09 Deutsche Drogenbeauftragte fordert Alkohol-Testkäufe
Die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Bätzing, will 15-Jährige losschicken, um zu testen, wo sie an Alkohol kommen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.3.09) ZDF-heute, 18.3.09

17.3.09 Selbstverpflichtung des Rewe Supermarkts in Marburg, D
Ein Rewe-Supermarkt in Marburg hat sich selbst verpflichtet, keinen Alkohol mehr an unter 18-Jährige zu verkaufen. Ab 20 Uhr gibt es auch für die Erwachsenen keinen Schnaps mehr. Seither hat er sogar ein Umsatzwachstum von 18% im Januar und Februar. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.3.09) Frankfurter Rundschau online, 15.3.09

16.3.09 Aggressives Gesetzgebungspaket in New Mexico, USA
Ein aggressives Gesetzgebungspaket hat der Generalstaatsanwalt von New Mexico, USA, vorgeschlagen. (Quelle: Join Together, 12.3.09)

16.3.09 “Kein Alkohol ist auch keine Lösung”, wird behauptet
Online-Kommentar zu: Das Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen bietet die Veranstaltung „Kein Alkohol ist auch keine Lösung … – Fortbildung zum Alkoholkonsum von Jugendlichen“, in Gießen, an. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.3.09) Giessener Zeitung, 14.3.09 mit unserem Kommentar

14.3.09 Randale befürchtet: Köln droht Stadionverbot
Das rheinische Derby zwischen Köln und Mönchengladbach gilt als „Hochsicherheitsspiel”. Im Stadion wird kein Alkohol ausgeschenkt und vor den Tribünen werden die Sicherheitszäune hochgefahren, um die Spieler vor Wurfgegenständen zu schützen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.3.09) WELT ONLINE, 13.3.09

12.3.09 Alkohol Aktionsplan der deutschen Tankstellenverbände
FDP: Jugend konsequent vor Alkohol schützen. Anlässlich der Vorstellung eines Aktionsplanes für verstärkten Jugendschutz der Tankstellenverbände und der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing erklärt der sucht- und drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Detlef PARR:
“Hände weg vom Alkohol” (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.3.09) krankenkassenratgeber.de, 11.3.09

7.3.09 Neue Empfehlungen zum Alkoholkonsum in Australien
Die Empfehlungen des National Health And Medical Research Council zum Alkoholkonsum reduzieren Ihr Krebsrisiko. (Source: Medical News Today, 3/6/09)

7.3.09 42% mehr Unfälle durch Alkohol in 2 Jahren
Mönchengladbach: Im vergangenen Jahr gab es weniger Verkehrsunfälle und weniger Verletzte als in 2007. Doch mehren sich die alkoholbedingten Unfälle. In den vergangenen zwei Jahren stieg die Zahl der Unglücke, bei denen Trunkenheit am Steuer die entscheidende Rolle spielte, um 42 Prozent, sagte Karl-Heinz Opdensteinen, Leiter der Verkehrsdirektion. (Quelle: Google Alkohol Alert, 7.3.09) rp-online, 7.3.09 mit unserem Kommentar

3.3.09 Schottland’s destruktive Beziehung zum Alkohol
Indem er den Aktionsplan Alkohol der schottischen Regierung begrüsste, der am 2.3.09 veröffentlicht wurde, sagte der BMA-Chairman in Scotland: Harte Massnahmen sind nötig, um den Alkoholmissbrauch in Schottland zu bekämpfen. Quelle: Medical News Today, 3/2/09) Scottish Government’s framework for action on alcohol

2.3.09 Alkoholbekämpfung sei unglaubwürdig
Einerseits wird aufgeschrien, andererseits erhöhen Städte ihre Werbeflächen für Alkohol, wie zuletzt im Südwesten. Das ist verlogen”, kritisierte der stellvertretende Direktor des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.3.09) mvregio.de, 28.2.09

Forschung

28.3.09 Das Fernsehen bringt gemischte Botschaften zu Alkohol
Bemühungen, Jugendliche vom Alkoholkonsum abzubringen, indem er negativ dargestellt wird, können mittels Darstellungen von positivem Konsum in Programmen der Hauptsendezeit des Fernsehens hintertrieben werden. (Quelle: Medical News Today, 27.3.09)

26.3.09 Gesichtsrötung nach Alkoholkonsum Risikofaktor für Krebs
Es gäbe zunehmend Beweise, sagen Forscher in PLoS Medicine dieser Woche, dass Leute, die eine Gesichtsrötung nach Alkoholkonsum aufweisen, ein viel höheres Risiko für Speiseröhrenkrebs durch Alkohol haben, als jene, die keine Rötung zeigen. (Quelle: Medical News Today, 24.3.09)

22.3.09 Vernachlässigtes Risiko für Krebs: Acetaldehyd mit Alkohol Neue Ergebnisse durch Forscher am Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) und in Deutschland zeigen, dass der Konsum von alkoholischen Getränken das grösste Risiko für Krebs im Zusammenhang mit Acetaldehyd ist. Starke Konsumenten könnten einem grösseren Risiko durch verschiedene Quellen ausgesetzt sein. (Quelle: Medical News Today, 21.3.09)

17.3.09 1$ Investition in Prävention bringt 10fachen Gewinn/strong>
Die Investion in ein Präventionsprogramm gegen Alkoholabhängigkeit bringt einen Gewinn von 1-10 für die Gesellschaft, gemäss Forschern der Iowa State University (ISU). (Quelle: Join Together, 16.3.09)

12.3.09 Einfluss der Alkoholwerbung auf den Konsum
Does marketing communication impact on the volume and patterns of consumption of alcoholic beverages, especially by young people? – a review of longitudinal studies.
Wissenschaftliche Meinungsbildung der Science Group of the European Alcohol and Health Forum. EU-Science Group

12.3.09 Rot oder Weisswein: Kein Unterschied beim Brustkrebs Risiko
Die grösste Studie ihrer Art, um die Auswirkung von Rot- oder Weisswein auf das Brustkrebs-Risiko herauszufinden, kommt zum Schluss, dass beide gleichwertige Missetäter in Bezug auf die Erhöhung des Brustkrebs-Risikos sind. (Quelle: Medical News Today, 11.3.09)

3.3.09 Sexuelle Gewalt unter Einfluss von Drogen, inkl. Alkohol
Eine neue Untersuchung, in CMAJ (http://www.cmaj.ca/press/pg513.pdf) berichtet, dass von den erfassten 882 Opfern sexueller Gewalt mehr als 20% unter dem Einfluss von Drogen standen. Alkohol war unmittelbar vorher in 90% der Fälle konsumiert worden. (Quelle: Medical News Today, 2.3.09)

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Newsletter March 2009

Dienstag 31. März 2009 von htm

Dear reader,

WHO and EU are working on recommendations for governments in order to reduce harm of alcohol. Now ECOSOC, THE UNITED NATIONS ECONOMIC COUNCIL, has informed about the key summary recommendations that came out of the contributions to the e-discussion Phase 2 on emerging and future health challenges. One of the recommendations: Develop and implement evidence-based alcohol policies to reduce population-wide alcohol consumption by building on successful measures, including taxation, limits on availability, and drunk-driving counter-measures. That’s exactly what we want our governments to do.

An interesting proposal came from Australia. The Australian Medical Association, AMA, recommends that the money raised by the failed alcopops tax should be spent on a trial buy-back to reduce alcohol advertising in sport. This is one of the ideas I have included in my project idea.

We are very pleased to read in the new HSCNews Bulletin (Health and Social Campaigners’ Network International with 4000 members): The monthly Newsletter of the Effretikon-based alkoholpolitik is almost certainly the world’s foremost resource for the latest news on alcohol-related subjects. Two interesting stories contained in the February 2009 issue of the Newsletter: (Two examples of entries about UK and Scotland and the link to it follows.)

The French parliament looks to curb youth drinking. The legislation — which would raise the minimum purchase age for alcohol and tobacco from 16 to 18 — was proposed and agreed in response to a 50-percent rise in the number of minors under the age of 15 hospitalized due to alcohol problems between 2004 and 2007. Unfortunately by the same time it decided not to forbid alcohol advertising in the internet.

The small chamber of the Swiss parliament by discussing the Media-Treaty with the European Union has decided, against the intention of the government, that all alcohol advertising on Swiss TV should be forbidden. But still the big chamber has to handle the law. We hope for a good decision.

We wish you an interesting reading.
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More than 540 entries since the beginning of the year.

Top News

3/28/09 ECOSOC Recommendations from e-Discussion
ECOSOC, THE UNITED NATIONS ECONOMIC COUNCIL, has informed about the key summary recommendations that came out of your valuable contributions to the e-discussion Phase 2 on emerging and future health challenges. regional and national review processes, and the AMR held during the high-level segment of the annual session of ECOSOC. The full contribution can be accessed at this AMR website, and the full summary of the e-discussion is available at the AMR summary page.
One of the recommendations: Develop and implement evidence-based alcohol policies to reduce population-wide alcohol consumption by building on successful measures, including taxation, limits on availability, and drunk-driving counter-measures. (Source: ECOSOC, 3/28/09)

3/27/09 Alcopops Revenue Should Be for Advertising Buy-back Trial
The Australian Medical Association, AMA, recommends that the money raised by the failed alcopops tax should be spent on a trial buy-back to reduce alcohol advertising in sport. “The impact of alcohol advertising in sport is real. We need to break the connection between the Australian celebration of sport and healthy sporting role models and alcohol. (Source: Medical News Today, 3/26/09)

3/25/09 New HSCNews Bulletin
Each Bulletin provides details about the latest activities of the 4,000 members of the Health and Social Campaigners’ Network International, and gives information about health campaigners’ new appointments, campaigns, websites, etc. In Member News you find:
february 28 2009. switzerland, scotland and the uk
The monthly Newsletter of the Effretikon-based alkoholpolitik is almost certainly the world’s foremost resource for the latest news on alcohol-related subjects. Two interesting stories contained in the February 2009 issue of the Newsletter: Two examples of entries about UK and Scotland and the link to it follows.

3/19/09 French Look to Curb Youth Drinking
The legislation — which would raise the minimum purchase age for alcohol and tobacco from 16 to 18 — was proposed in response to a 50-percent rise in the number of minors under the age of 15 hospitalized due to alcohol problems between 2004 and 2007. (Source: Join Together, 3/18/09)

Global

3/27/09 Read CASA Chairman Joseph A. Califano’s blog
Hillary Clinton’s got it right: “Our insatiable demand for illegal drugs fuels the drug trade.”
The Chairman’s Corner to find the solution to the nation’s drug epidemic. Then share your thoughts and opinions, agreements and disagreements, on the subject by posting a comment on our Web forum. The National Center on Addiction and Substance Abuse at Columbia University, 3/27/09 With our comment

3/26/09 EU: 2nd Open Forum on Alcohol and Health 30 April 2009
Within the framework of the European Alcohol and Health Forum a 2nd Open Forum will be held in Brussels (Centre Borschette) on 30 April 2009 from 10h00 till 17h00.
A draft programme (pdf) is available. A more detailed programme will be available closer to the Open Forum. Online registration will start early in April. The number of attendants is limited to 250. EU-Announcement, 3/26/09

3/24/09 Sour Outlook for California ‘Alcopops’ Tax
Beverage makers are ignoring California’s new law taxing sweet ‘alcopop’ drinks as liquor — saying the tax doesn’t apply to their products — and the state has been stymied in its attempts to get information on alcopop ingredients. (Source: Join Together, 3/23/09)

3/23/09 Information on US State Legislative Activity
The website of the Marin Institute now features State Legislative Activity, providing the latest information on government activity you can use to take action. sarahm@marininstitute.org. (Source: Marin Institute, 3/20/09)

3/23/09 California Product Testing Plan for Alcopops Advances
The California State Board of Equalization voted (3-2) in favor today to fund ($250,000) for a Product Testing Implementation Plan for Flavored Malt Beverages. The plan now awaits approval from the California Department of Finance. (Source: Marin Institute, 3/20/09)

3/20/09 Restrictions on Alcoholic Energy Drinks in Montana, USA
Both houses of the Montana legislature have approved a bill that would limit sales of energy drinks that contain alcohol to liquor stores. (Source: Join Together, 3/19/09)

3/18/09 “Cheap Alcohol Is Killing Us…” (UK)
Cheap Alcohol Is Killing Us And Our Quality Of Life, Says Chief Medical Officer, UK. Sir Liam Donaldson. He wants to see a shift in public opinion on alcohol, so that being drunk is no longer an aim of drinking nor socially acceptable. (Source: Medical News Today, 3/17/09) Statement On Sir Liam Donaldson’s Comments On Alcohol Reduction. RCP Welcomes The Chief Medical Officer’s Stance On A Minimum Unit Price For Alcohol guardian.co.uk, 3/17.09 guardian.co.uk, 3/16/09

3/17/09 Utah, USA, Close to Fundamental Shift in Alcohol Laws
A bill to revamp Utah’s restrictive alcohol laws has passed the state House of Representatives and Senate. The measure would eliminate private club membership as a prerequisite for buying a drink in a bar, as well as making it easier to purchase alcoholic drinks in restaurants. (Source: Join Together, 3/16/09)

3/16/09 Aggressive legislative package by N.M. Attorney General
An aggressive legislative package proposed by New Mexico Attorney General Gary King to fight underage drinking includes banning alcoholic energy drinks, classifying and taxing flavored malt beverages as liquor products, and allowing local communities to impose their own alcohol taxes. (Source: Join Together, 3/12/09)

3/12/09 It’s Official: Kerlikowske to Head ONDCP
Seattle Police Chief Gil Kerlikowske has been officially announced as President Barack Obama’s “drug czar” by the White House, but unlike his recent predecessors, he will not serve as a member of the president’s Cabinet. (Source: Join Together, 3/11/09)

3/7/09 New Alcohol Guidelines in Australia
Australian men who drink alcohol should reduce their cancer risk by adhering to new National Health and Medical Research Council (NHMRC) guidelines and limit their daily intake to no more than two standard drinks, Cancer Council Australia said. (Source: Medical News Today, 3/6/09)

3/5/09 Australia: Higher Taxes on ‘Alcopops’ Cut Consumption
Sales of alcopops fell 26 percent in the three months after Australia increased taxes on the sweet alcoholic drinks in April 2008. (Source: Join Together, 3/4/09)

3/5/09 Parents: Factor Smoking, Drinking Into Movie Ratings
Scenes of smoking and drinking should be considered when movies are being rated, but such scenes alone should not automatically earn movies an “R” rating, parents said in a new survey. (Source: Join Together, 3/4/09)

Research

3/28/09 TV Shows Convey Mixed Messages About Alcohol
Efforts to dissuade youth consumption through negative alcohol consumption depictions can be thwarted by portrayals of positive consumption in prime-time television programming. (Source: Medical News Today, 3/27/09)

3/26/09 Alcohol induced Flushing Risk Factor for Esophageal Cancer
There is growing evidence, say researchers in this week’s PLoS Medicine, that people who experience facial flushing after drinking alcohol are at much higher risk of esophageal cancer from alcohol consumption than those who do not. (Source: Medical News Today, 3/24/09)

3/22/09 The Brain Maintains Language Skills In Spite Of Alcohol
By Drawing From Other Regions The Brain Maintains Language Skills In Spite Of Alcohol Damage.
Prior neuroimaging studies have shown alcoholism-related damage to the frontal lobes and cerebellum. (Source: Medical News Today, 3/21/09)

3/12/09 Alcohol Advertising, impact on alcohol consumption
Does marketing communication impact on the volume and patterns of consumption of alcoholic beverages, especially by young people? – a review of longitudinal studies. EU-Science Group

3/12/09 College Men Unimpressed by Female Binge Drinkers
Some college women may drink excessively to gain the attention of men, but new research from Loyola Marymount University suggests that drunk women are not as attractive to men as women believe. (Source: Join Together, 3/11/09)

3/12/09 Red Wine Vs. White? No Difference re Breastcancer Risk
The largest study of its kind to evaluate the effect of red versus white wine on breast-cancer risk concludes that both are equal offenders when it comes to increasing breast-cancer risk. (Source: Medical News Today, 3/11/09)

3/6/09 Older Adults More Impaired Than They Think
Older, active people who have a drink or two might be more impaired afterward than they think, according to a report today from a University of Florida research group in the Journal of Studies on Alcohol and Drugs. (Source: Medical News Today, 3/5/09)

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Wissenschaftlicher Beirat der EU Kommission

Dienstag 31. März 2009 von htm

Eröffnungssitzung des wissenschaftlichen Beirates der Europäischen Kommission für Konsumenten-, Gesundheits- und Umweltrisiken, am 26./27.3.09. Die 3 Komitees wählten 3 Vorsitzende und Vizevorsitzende:
Scientific Committee on Consumer Safety
Chair: Dr Ian R. White
Vice Chairs: Professors Vera Rogiers and Tore Sanner
Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR)
Chair: Professor James Wilfrid Bridges
Vice Chairs: Professor Philippe Hartemann and Dr Wim De Jong
Scientific Committee on Health and Environmental Risks (SCHER)
Chair: Professor Helmut Greim
Vice Chairs: Professor H. Autrup and Dr Jose V. Tarazona
(Source: Health and consumer e-news, 3/30/09)

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Neue Webseite in Deutschland zum Alkoholproblem

Dienstag 31. März 2009 von htm

Seit einer Woche aufgeschaltet ist www.nichttrinker.com, eine ansprechende Seite, die Informationen liefert und den Meinungsaustausch fördert. Der Link ist auf unserer Linkliste im Menu oben bei Abstinenten zu finden.

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Kategorie: Aktionen, Allgemein, Internationales, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Was tut die deutsche Regierung gegen Alkohol?

Dienstag 31. März 2009 von htm

Online-Kommentar zu Schülerfrage auf Yahoo:
Wenn Ihnen an einer kompetenten Antwort liegt, sollten Sie auch kompetente Stellen anfragen. Z.B. Sabine Bätzing, die Drogendelegierte der deutschen Bundesregierung, oder die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen oder www.alkoholpolitik.ch.
Hier noch konkrete Hinweise zu den bisherigen Antworten: Die Einnahmen aus Alkoholsteuern decken bei weitem nicht die Kosten, die dem Staat und dem Steuerzahler aus den Alkoholschäden erwachsen. Der Staat hätte ein grosses Interesse, den Alkoholkonsum zu reduzieren. Aber er tut sich sehr schwer, weil die Alkoholindustrie zu mächtig ist. Die Politiker haben Angst um die Wählerstimmen. Deshalb unterstützen sie die nötigen Massnahmen nicht. Was nötig wäre, ist bereits seit Jahren bekannt: Steuern und Mindestpreise, Einschränkung der Erhältlichkeit, Mindestalter anheben (heute 16 für Vergorenes und 18 für Gebranntes) und durchsetzen, Promillegrenze im Verkehr senken und durchsetzen, Werbung verbieten (verbessert Präventionsbemühungen, damit sie glaubwürdiger werden).
Quelle(n):
www.alkoholpolitik.ch

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European Commission scientific advisory committees

Montag 30. März 2009 von htm

Inaugural meeting of the European Commission scientific advisory committees on consumer, health and environmental risk. Election of Chairs and Vice-Chairs.
On 26 and 27 March 2009, the European Commission Scientific Committees held their inaugural plenary sessions. In their opening meeting, the 3 Committees elected three Chairs and six Vice Chairs.
Scientific Committee on Consumer Safety
Chair: Dr Ian R. White
Vice Chairs: Professors Vera Rogiers and Tore Sanner
Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR)
Chair: Professor James Wilfrid Bridges
Vice Chairs: Professor Philippe Hartemann and Dr Wim De Jong
Scientific Committee on Health and Environmental Risks (SCHER)
Chair: Professor Helmut Greim
Vice Chairs: Professor H. Autrup and Dr Jose V. Tarazona
(Source: Health and consumer e-news, 3/30/09)

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Beschwerde an den Schweizer Presserat

Montag 30. März 2009 von htm

Schweizer Presserat
Postfach 201
3800 Interlaken
E-mail: info@presserat.ch

Beschwerde betr. Gesundheitsanpreisung für Rotwein in „Gesundheitstipp“ Nr. 3, März 2009

Beschwerdepunkte:

1. Die Zeitschrift „Gesundheitstipp“ verkauft sich im Editorial des Chefredaktors als Hüter der Gesundheit von Patienten und Konsumenten, möchte darin Kompetenz für sich beanspruchen. Der Leser erwartet denn auch eine verantwortungsbewusste, auf Tatsachen beruhende und den letzten Stand der Wissenschaft wiedergebende Berichterstattung. Völlig im Widerspruch dazu steht auf dem Titelblatt die unkritische Überschrift „Rotwein fürs Herz“ und „Stichprobe: Das sind die gesündesten Tropfen“

Begründung:
Die Überschrift ist reisserisch und suggeriert, dass Rotwein an sich gesund ist. Auch dass es
dazu gesündere und gesündeste Sorten gibt. Diese Gesundheitsanpreisung ist gesetzwidrig, sonst würden die Weinproduzenten schon lange damit werben. Tatsache ist, dass trotz eventuell herzschonender Eigenschaften die negativen „Nebenwirkungen“ durch den Alkoholgehalt derart ins Gewicht fallen, dass verantwortungsbewusste Forscher davon abraten, dass bisherige Nicht-Konsumenten wegen dieser möglichen positiven Wirkung mit dem Konsum beginnen.

2. Im zweiseitigen Text mit dem Titel „Das sind die gesündesten Rotweine“ wird über Resveratrol geschrieben, ein Wirkstoff in Schalen und Kernen der roten/blauen Trauben. Er kommt deshalb nur im Rotwein oder roten Traubensaft vor. Daneben aber auch in andern Früchten und Säften, was nicht erwähnt wird. Es wird berichtet, Mediziner würden mindestens 0.5 Milligramm Resveratrol pro Tag empfehlen und Forscher würden vermuten, dass Resveratrol auch das Altern verlangsame und vor
Krebs schütze.

Begründung:
Die Quellen für diese Behauptungen werden nicht genannt. Auch worauf dieser Mindestbedarf begründet ist. Resveratrol wird inzwischen auch synthetisch hergestellt. Eine Versorgung damit ist somit möglich, ohne die schädigenden Eigenschaften des Alkohols in Kauf nehmen zu müssen, die nicht erwähnt werden. Wie schon erwähnt, wird in den seriösen Untersuchungen darauf hingewiesen, dass es nicht empfehlenswert sei, mit dem Konsum zu beginnen, da die Risiken bei regelmässigem Konsum zu gross seien und den eventuellen Nutzen überwögen. Zum Beispiel vergrössern schon geringe Mengen das Brustkrebsrisiko bei Frauen. Auch andere Krebsrisiken stehen im Zusammenhang mit Alkohol. Die WHO bezeichnet ca 60 Krankheiten, die als Haupt- oder Nebenursache mit Alkohol
zusammenhängen. Diese Unterschlagung der Nebenwirkungen von Rotwein sind fahrlässig und nicht zu entschuldigen. Umso mehr als der Trend zu immer hochprozentigeren Weinen geht.

3. Es wird als Testergebnis festgehalten, dass der Resveratrolgehalt abhängig sei von der Lage des Weinbergs (feucht, kühl, trocken, heiss), ob konventioneller- oder Bio-Anbau. Auch der Jahrgang (Wetter) spiele eine Rolle. Dabei ergab sich, dass man bei einer Sorte eineinhalb Liter trinken müsste, um auf die empfohlene Tagesdosis zu kommen.

Begründung:
Es ist offensichtlich, dass der durchschnittliche Käufer mit diesen Angaben nichts anfangen kann, auch weil die Grossverteiler keine entsprechende Unterscheidung vornehmen oder den Gehalt gar nicht kennen; das einzige was in seinem Gedächtnis haften bleibt, ist die Überschrift, dass Rotwein gesund sei. Egal in welchem Ausmass er konsumiert, er wird sich in seinem Verhalten bestärkt fühlen, andere werden vielleicht mehr Wein trinken oder auf Bio-Wein umstellen. Auf die Menge werden sie kaum mehr gross achten, denn Rotwein ist ja gesund bis am gesündesten.

4. „Kaum Resveratrol hat es in Weisswein und Taubensaft“.

Begründung:
Diese Aussage stimmt nur zum Teil. Beim Weisswein und weissen Traubensaft ist sie richtig, beim Traubensaft nur halb, denn roter Traubensaft entspricht in Bezug auf Resveratrol dem Rotwein, er steckt in Kernen und Häuten. Worauf diese Aussage beruht, wird ebenfalls nicht belegt. Offensichtlich wurden keine roten Traubensäfte getestet. Es ist anzunehmen, dass roter Traubensaft, weil er eher aus billigen Import-Trauben hergestellt wird, im Durchschnitt weniger Resveratrol enthält. Dafür könnte er unbeschadet in weit grösseren Mengen getrunken werden. Wenn eine Gesundheitsanpreisung sinnvoll und verantwortbar wäre, dann die für roten Traubensaft, vor allem für naturreinen schweizerischen.

Schlussbemerkung:

Dieses Titelblatt und der dazugehörende Artikel gehören als irreführend verurteilt. Sie sind eines Blattes nicht würdig, das sich als Hüter und Förderer der Gesundheit seiner Leser anpreist. Diese Art Journalismus entspricht nicht den Anforderungen, wie sie der Schweizer Presserat in Rechten und Pflichten festgehalten hat. ( http://www.presserat.ch/21690.htm ) Der Beitrag wirkt auch politisch in der Öffentlichkeit, in der die Alkoholfrage immer wieder zur Diskussion steht, einseitig und für die Volksgesundheit negativ. Er muss dringend richtiggestellt werden. Das Blatt sollte verpflichtet werden, mindestens diese Gegendarstellung und das Fazit des Presserates zu veröffentlichen.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

Kopie an „Gesundheitstipp“
Bundesamt für Gesundheit

Anhang: Quellen
Quellen: Forschung bei www.alkoholpolitik.ch 2009

www.alkoholpolitik.ch/ z.B. Forschung, Research, Gesundheit

http://www.alkoholpolitik.ch/2009/03/14/nur-ein-glas-wenn-alkohol-krank-macht/2102/

http://www.alkoholpolitik.ch/2009/03/12/rot-oder-weisswein-kein-unterschied-beimbrustkrebs-

risiko/2030/

http://www.alkoholpolitik.ch/2009/03/04/studien-zu-alkoholbedingten-hirnschaden/1831/

http://www.alkoholpolitik.ch/2009/02/26/studie-zu-krebsrisiko-durch-alkohol/1556/

http://www.alkoholpolitik.ch/2009/01/23/neue-empfehlung-zum-akzeptierbarenalkoholkonsum/

767/

http://www.alkoholpolitik.ch/2009/01/05/pranatale-alkohol-einwirkung-auf-das-gehirn/148/

aus: www.alkoholpolitik.ch archiv2008 – Forschung

Warnung: Gefahr durch Metalle in Tafelweinen. Möglicherweise gefährliche Mengen von Metall-Ionen sind in vielen im Handel erhältlichen Weinen enthalten. Eine Analyse der von 16 Ländern gemeldeten Metallgehalte ergab, dass nur diejenigen von Argentinien, Brasilien und Italien kein mögliches Gesundheitsrisiko darstellen. Quelle: Medical News Today, 10/30/08)

Mittelmeerkost schützt neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch vor Krebs, Alzheimer und Parkinson. Die Erklärung für das French Paradox Deutsches Ärzteblatt, 12.9.08

Die Amerikanische Herzgesellschaft empfiehlt den Konsum von Alkohol weder als Wein noch in anderer Form, denn es gibt klare Beweise, dass Alkoholkonsum in Verbindung mit Herzschäden in vielen Arten steht. Statt dessen … Medical News Today, 7/12/08)

Forscher haben im Versuch mit Mäusen festgestellt, dass Polyphenole im Wein im Magen
bei der Verdauung von rohem Fleisch die Entstehung von schädlichem Malondialdehyd und Hydroperoxid reduzieren, die Zellschäden hervorrufen. Dr. Kanner weist darauf hin, dass Früchte, die ebenfalls reich an Polyphenolen sind, als Dessert nach einem Mahl mit rohem Fleisch sinnvoll und gleich wirksam sind.
Kommentar: Roter Traubensaft wäre es ebenso. Aber diesen letzten Abschnitt des Artikels werden die Zeitungen hierzulande wohl kaum zitieren. Weinwerbung geht vor. Harvard World Health News, 7/9/08) Economist.com, 7/3/08

Juice ‘Prevents Clogged Arteries’. / Fruchtsaft ist vorbeugend gegen verstopfte Arterien.
Kommentar: Das könnte die Erklärung für die gepriesene Präventivwirkung von Wein sein. Ist eigentlich schon seit längerem bekannt. Wer propagiert jetzt den Konsum von Traubensaft – ohne schädliche Nebenwirkungen? Harvard World Health News, 22.5.08, BBCNews online, 17.5.08 /

Nur zwei Gläser Wein täglich können das Mundkrebs-Risiko um 75% erhöhen, gemäss australischen Forschern. Join Together, 05/13/08)

Pflanzenschutzmittel im Wein. Eine gestern in Brüssel vorgestellte Studie zeigt, dass viele europäische Weine wahre Pestizid-Cocktails sind. Die Pflanzengifte stecken sogar in wirklich teuren Flaschen. SF1, 10 vor 10, 26.3.08

Eine Gen-Studie kommt zum Schluss, dass schon mässiger Alkoholkonsum den Blutdruck erhöhen kann und damit das Risiko für Hypertonie (erhöhten Blutdruck). Join Together, 03/24/08)

Altes Dokument über das Abwägen von gesundheitlichen Vorteilen des Alkohols und seiner Risiken, das immer noch gilt. Join Together, News, 24.8.2000 Forschung/Research192

Völlig unglaubwürdige Studie aus Dänemark zu Herz und Alkohol / Unbelievable study from Danmark on heart and alcohol. Medical News Today Leserbrief mit Links 12.01.2008

Fast seitenlanger Artikel des Tages-Anzeigers: Krebs vorbeugen mit richtigem Essen. In einer Tabelle werden Lebens- und Genussmittel aufgeführt, die ein Krebsrisiko darstellen. Alkoholische Getränke wirken mit Abstand bei den meisten Krebsarten als Risikofaktor. Dies das Ergebnis einer Auswertung von 7000 Studien durch den World Cancer Research Fund (WCRF) und des Amerikanischen Instituts für Krebsforschung (AICR). Der Leiter der Untersuchung, Marmot, sagte: “Um Krebs zu verhüten, sollte man gar keinen Alkohol trinken”. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.12.07) 06.12.2007

Das Magazin Fortune online, 19.1.07 bringt einen langen Artikel über die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der Resveratrol-Forschung (sehr lesenswert, engl.) Can Red Wine Help You Live Forever? It’s a title to make readers aware. But the long article is only about resveratrol (Fortune, Jan. 19, 2007) (Source: Harvard World Health News, 1/25/07) 25.01.2007

Resveratrol Improves Mitochondrial Function and Protects against Metabolic Disease by
Activating SIRT1 and PGC-1 / Resveratrol verbessert die mitochondrionale Funktion und
schützt gegen metabolisches Syndrom durch Aktivierung von SIRT1und PGC-1 17.11.2006

Resveratrol improves health and survival of mice on a high-calorie diet / Resveratrol
verbessert die Gesundheit und das Überleben von Mäusen, die einer Hochkalorien-Diät
ausgesetzt wurden. 03.11.2006
Hermann T. Meyer, 30.3.09
(Die Quellen sind auf den Forschungs-Webseiten an den angegebenen Daten zu finden)
—————————————————
Stellungnahme des Schweizer Presserates vom 28.8.09

Kategorie: Allgemein, Dokumente, Interventionen einzeln, Schweiz | Keine Kommentare »

The affordability of alcoholic beverages in the EU

Montag 30. März 2009 von htm

Understanding the link between alcohol affordability, consumption and harms, by LILA RABINOVICH, PHILIPPBASTIAN, BRUTSCHER, HAN DE VRIES, JAN TIESSEN, JACK CLIFT, ANAIS REDING
Prepared for the European Commission DG SANCO (Source: Eurocare, 3/30/09)

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Kategorie: Allgemein, Documents, Global, Parliaments / Governments, Prevention, Research, Statistics | Keine Kommentare »

Gefängnis für stark Betrunkene in Zürich

Montag 30. März 2009 von htm

Der Zürcher Stadtrat hat die Taskforce Jugendgewalt beauftragt, einen Standort für ein solches “Zentrum” zu suchen. Dort sollen die Betrunkenen den Rausch ausschlafen. Jugendliche müssten von den Eltern abgeholt werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 30.3.09)

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Kategorie: Allgemein, Jugend, Schweiz, Verschiedene | Keine Kommentare »

Führungsproblem beim BHI Bierkonzern (D)

Sonntag 29. März 2009 von htm

Die Brauereigruppe BHI sucht nach dem plötzlichen Abgang von Hans-Peter Hoh einen neuen Chef.
Der Bierkonzern BHI, zu dem unter anderem die Münchner Paulaner Brauerei gehört, ist führungslos. Hans-Peter Hoh, bisher Geschäftsführer der Brau Holding International, legte am Freitag überraschend seine Ämter im Konzern nieder. Sein Ausscheiden erfolge auf eigenen Wunsch, hieß es in einer Mitteilung. Der Dienstvertrag werde im gegenseitigen Einvernehmen zum Monatsende aufgehoben. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Damit ist einer der wichtigsten Posten in der deutschen Bierszene vakant. Die BHI, Teil der Münchner Firmengruppe Schörghuber, hält Beteiligungen an mehreren Brauereigruppen, darunter auch Kulmbacher, Fürstenberg und Karlsberg. Schörghuber starb im November 2008, Besitzerin ist seine Witwe. (Quelle: Google Alkohol Alert, 29.3.09) sueddeutsche.de, 28.3.09

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Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales | Keine Kommentare »

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