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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Februar 2009

Thailand: Alcohol Act Fails to Control Booze Ads

Freitag 27. Februar 2009 von htm

“Government attempts to curb the consumption of alcohol over the past year are making little headway. A survey has found that booze ads have increased dramatically in the 12 months since the Alcohol Control Act banned liquor advertisements….” (Source: Harvard World Health News, 2/26/09) Bangkok Post, February 24, 2009

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Talkshow im ARD: hart aber fair mit Frank Plasberg

Freitag 27. Februar 2009 von htm

Kommentar zu „Plasberg, die Supernanny und Kinder im Komasuff“, in WELT ONLINE, 26.2.09
Kontrabass:
Zum Schlusssatz: Ja, es ist so einfach. Die Verkaufsstellen lernen nur durch Erfahrung. Eine Busse verkraften sie noch lange. Bei der Problematik Werbung habe ich vermisst, dass darauf hingewiesen wurde, dass genügend Studien zeigen, dass die Alkoholwerbung direkten Einfluss auf den Konsum Jugendlicher hat. Dazu schafft sie ein Umfeld mit alkoholpositiven Eindrücken, die im Gegensatz zu den an sie gerichteten Präventionsbotschaften stehen. Diese werden dadurch unglaubwürdig und nutzlos.
Die Verharmloser sollten einmal nachrechnen, wieviel sie und ihr Staat pro Jahr und ein Leben lang an die alkoholbedingten Sozialkosten zahlen. Vielleicht verginge ihnen dann der Spass an faulen Sprüchen. Das unverschuldete alkoholbedingte Leid kümmert sie ja kaum oder erst, wenn es sie selber erwischt.

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Politik, Reklame, Verhältnis-Präv., Werbung | Keine Kommentare »

Alkohol ist die Gewaltursache Nr. 1 in Nürnberg

Freitag 27. Februar 2009 von htm

Die Polizei-Gewerkschaft im Kampf gegen «Sauforgien«
Erst wird gebechert, dann fliegen die Fetzen: Weil bei Angriffen auf Polizisten meistens Alkohol im Spiel ist, fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) ein nächtliches Verkaufsverbot von Alkohol an Tankstellen, eine längere Sperrzeit und ein Verbot von «Billig-Sauforgien«. (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.2.09) roth-hilpoltsteiner-volkszeitung.de, 26.2.09

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Ethik in der Gesundheitspolitik

Freitag 27. Februar 2009 von htm

Kommentar zu „Die Pflicht zur Gesundheit“ in Der Tagesspiegel, 27.2.09
Mir scheint, in dem Artikel kommt zu wenig zum Ausdruck, dass der Staat die Pflicht hat, für das Wohl seiner Bevölkerung zu sorgen. Wenn der Lebensstil einer Bevölkerungsgruppe dazu führt, dass die Gesamtbevölkerung und der Staat finanziell und mit Verlust an Lebensqualität darunter stark leiden, hat der Staat die Pflicht, regelnd einzugreifen. Bei Alkohol und Tabak wirken am besten Steuern nach dem Verursacherprinzip und Verkaufseinschränkungen, eine tiefe Promillegrenze im Verkehr und ein hohes Mindestalter. Die Regeln müssen aber auch durchgesetzt werden. Werbeverbote dienen vor allem der Glaubwürdigkeit bei Prävention für Jugendliche, haben aber auch einen direkten Einfluss auf den Konsum.
Dass die Gurtentragpflicht negativ gesehen wird, ist nicht verständlich. Der Risikofreudige, der keine Gurten trägt, belastet im Unglücksfall ja nicht nur sich selber, sondern auch die Gesellschaft.

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene, Werbung | Keine Kommentare »

Alkohol am Karneval

Freitag 27. Februar 2009 von htm

Kommentar zu „Alkohol ist ein Dauerproblem“ im Kölner Stadtanzeiger, 26.2.09
Kontrabass:
Es sollte sich auch bei den Narren herumsprechen, dass aufklärende Prävention praktisch nichts nützt, dass die Eltern kein Vorbild sind und nur strukturelle Massnahmen eine Verbesserung bringen können. Die Politik ist gefordert, d.h. die Erwachsenengesellschaft. Fragen Sie die Fachleute, was Alkohol-Kontrollpolitik bedeutet und hören Sie nicht auf die Alkoholindustrie, die sucht nur den Profit auf Kosten der Bevölkerung.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Alkohol ist auch am Karneval ein Dauerproblem

Freitag 27. Februar 2009 von htm

Karnevalisten beklagen, dass das Interesse an einigen Sitzungen mau war. Außerdem sei es mühsam, den Jugendlichen alkoholfreies Feiern schmackhaft zu machen, wenn die Eltern nicht mitzögen. Andere sprechen von einer tollen Saison. (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.2.09) Kölner Stadtanzeiger, 26.2.09 mit unserem Kommentar

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EU Beiträge an Gesundheits Projekte

Freitag 27. Februar 2009 von htm

Die EU-Kommission hat den Arbeitsplan 2009 veröffentlicht, welcher der Durchführung des zweiten Programms von Gemeindeaktionen auf dem Gebiet der Gesundheit dient. Die Executive Agency for Health and Consumers (EAHC) veröffentlichte Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für Beiträge an Projekte,
Konferenzen und gemeinsame Aktionen. Das total verfügbare Budget für die Durchführung des Arbeitsplanes 2009 beträgt 48.2 Mio. €. Letzter Einsendetermin ist der 20. Mai 2009.
More about funding for projects http://ec.europa.eu/eahc/health/projects.html
More about funding for conferences http://ec.europa.eu/eahc/health/conferences.html
More about operating grants http://ec.europa.eu/eahc/health/grants.html

Kategorie: Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Internationales, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Fundings for European organisations for public health

Freitag 27. Februar 2009 von htm

The European Commission has published the Work Plan for 2009 for the implementation of second programme of Community action in the field of health. The Executive Agency for Health and Consumers (EAHC) published calls for proposals for projects, operating grants, conferences and joint actions. The total budget available for the execution of the 2009 Work Plan is 48.2 million euro.
The deadline for submission of proposals is 20 May 2009.
More about funding for projects http://ec.europa.eu/eahc/health/projects.html
More about funding for conferences http://ec.europa.eu/eahc/health/conferences.html
More about operating grants http://ec.europa.eu/eahc/health/grants.html

Kategorie: Alerts, Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Global, Parliaments / Governments, Prevention | Keine Kommentare »

Atem-Alkoholtests in der Schweiz liefern zu tiefe Werte

Donnerstag 26. Februar 2009 von htm

Studien der Uni Zürich belegen, dass Atem-Alkoholtests der Polizei im Schnitt um 20 Prozent zu niedrige Werte liefern, da der Umrechnungsfaktor zur Festlegung des Blutalkoholgehalts zu tief sei. Der Bund toleriert die Unschärfe und favorisiert gar eine Ausdehnung der Atemprobe auf über 0,8 Promille, da die Polizei so intensiver kontrollieren könne. (Quelle: NZZ, 26.2.09) Kommentar der NZZ, 26.2.09 Kommentar: Das bedeutet, dass wir im internationalen Vergleich noch schlechter da stehen. Da wäre es schon besser, wir würden die genaueren deutschen Geräte anschaffen. Finanzierung über eine Testgebühr zu Lasten der Fehlbaren.

Kategorie: Allgemein, Diverse, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verkehr | Keine Kommentare »

Top News: Präventionsgesetz auf den Weg gebracht

Donnerstag 26. Februar 2009 von htm

Der Bundesrat gab gestern Bundesrat Couchepin den Auftrag, ein Präventionsgesetz auszuarbeiten. Es soll auch ein neues „Schweizerisches Institut für Prävention und Gesundheitsförderung“ bringen. In der Vernehmlassung soll das Institut bei einem Drittel der Kommentare auf Ablehnung gestossen sein.
Die Kantone sowie die relevanten Akteure haben die Schaffung neuer bundesgesetzlicher Grundlagen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung in der Vernehmlassung gross-mehrheitlich positiv aufgenommen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die eingegangenen Meinungen, Anregungen und Forderungen in einem Vernehmlassungsbericht zusammengefasst, dieser wurde am 25. Februar 2009 veröffentlicht.
Zum Vorentwurf für das Bundesgesetz über Prävention und Gesundheitsförderung (Präventionsgesetz, PrävG) und zum Vorentwurf für das Bundesgesetz über das Schweizerische Institut für Prävention und Gesundheitsförderung haben sich insgesamt 235 Vernehmlassungsteilnehmende darunter alle 26 Kantone und 8 politische Parteien geäussert.
(Quelle: NZZ, 26.2.09) Medienmitteilung des Bundes, 25.2.09

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