www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Sonntag 6. Januar 2013 von htm

After 10 years of full and one year with reduced activity this website is working as an archive.

Nach 10 Jahren mit voller und einem Jahr mit reduzierter Aktivität wird diese Website zum Archiv.

Da mich das Thema immer noch nicht loslässt, werde ich meine Webseite zum Bloggen einsetzen. Ab und zu werde ich einen Kommentar aufschalten. Vielleicht schauen Sie gelegentlich hinein. Mit den besten Wünschen zum neuen Jahr.

Hermann T. Meyer

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Leserbrief zur vorgestellten Rentenreform

Freitag 21. November 2014 von htm

20.11.2014

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich


Leserbrief zu „Die Rettung der Renten könnte gelingen“, u.a. am 20.11.14

Dass die Rentenreform kommen muss, ist wohl den meisten klar. Nur wer welche Kröte schlucken muss, darüber wird nun ein grosses Gerangel entstehen. Ein wunder Punkt ist sicher die unsoziale Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Gunsten der AHV, die den täglichen Konsum und damit die Lebenskosten aller betrifft. Vor allem aber von jenen mit beschränktem Budget.

Seit vielen Jahren geht der Hauptanteil an den Steuern auf Spirituosen, d.h. jährlich etwa 200 Mio. Franken an die AHV. Eine Weinsteuer und eine Biersteuer, die ihren Namen verdient, kennen wir nicht. Was liegt näher, als diese Lücken durch eine allgemeine Lenkungsabgabe auf Alkohol zu schliessen und damit die Erhöhung der Mehrwertsteuer abzuwenden?

Unsere Gesellschaft leidet, wie andere Länder auch, an der alten Volkskrankheit Alkoholismus. Er ist unser grösstes sozialmedizinisches Problem. Das Alkoholproblem lässt sich allerdings nicht nur auf die abhängigen Kranken reduzieren, es durchdringt noch viele andere Bereiche unserer Gesellschaft. Wir alle leiden unter den Folgen des Konsums dieses legalen Suchtmittels, das seit seiner industriellen Herstellung und Vermarktung im 19. Jh. zur Volksplage geworden ist. Heute wird mit 6 Mia. Franken an Sozialkosten gerechnet, die der Staat, d.h. wir alle tragen. Das grosse, damit verbundene Leid wird verdrängt, so lange es nicht einen selbst betrifft.

Die Erfolge der Prävention sind bisher leider sehr bescheiden geblieben, vor allem weil die Politik im Verbund mit der Wirtschaft die wirtschaftlichen Aspekte stets als wichtiger einstufte als die gesundheitlichen. Und weil aufklärende Prävention, die in den letzten 20 Jahren fast ausschliesslich betrieben wurde, in unserem, von der Alkoholwerbung dominierten „feuchten Klima“, und bei den limitierten Mitteln keine Chance hat. 

Inzwischen ist eine Wende erkennbar. Steuern auf Suchtmitteln zur Schadensreduzierung wurden plötzlich möglich. Prof. Jürgen Rehm brach das Tabu und sprach öffentlich über die Wirksamkeit der steuerlichen Massnahmen. Die Zeit scheint reif für das Projekt, das ich vor Jahren auf meiner Webseite entwickelt hatte: Lenkungsabgabe, d.h. allgemeine Alkoholsteuer, nach dem Verursacherprinzip, die möglichst viel der wirtschaftlichen Schäden des Alkoholkonsums deckt, zur Hälfte an die AHV/IV fliesst, die Kosten von Bund und Kantonen für Rehabilitation und Prävention ausgleicht, die durch den Konsumrückgang benachteiligten Bauern unterstützt und im Sinne der Prävention Sport- und Kultur-Sponsoring im grossen Stil möglich macht. (Änderungen sind natürlich möglich) Vielen kritischen Problemkreisen in der Schweiz könnte damit wesentlich geholfen werden. Auch den zuerst sicher ablehnenden Gruppierungen, wie Bauern, Werbewirtschaft, Presse könnte vielleicht eine Zustimmung abgerungen werden, wenn sie einsehen, dass sie eher profitieren würden. Die Wirtschaft, die immer mehr auf gesunde Arbeitskräfte angewiesen ist, müsste dieses Projekt aus eigenem Interesse sofort unterstützen. Auch weil Gelder, die nicht für Alkohol ausgegeben werden, in andere Branchen fliessen oder an die Banken gehen, die damit in die Wirtschaft investieren können.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(Am 21.11.14 stark gekürzt veröffentlicht)

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Leserbrief betr. Suchtmonitor 2014 des BAG

Samstag 1. November 2014 von htm

30.10.2014

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief zu „Die Bedeutung von Bier“ am 30.10.14  (Link: http://www.tagesanzeiger.ch/leben/essen-und-trinken/Die-Bedeutung-von-Bier/story/24863950)

Der Autor Philippe Zweifel hat den „Suchtmonitor“ des Bundesamts für Gesundheit gelesen und gibt an prominenter Stelle (s)eine Meinung dazu kund. Üblicherweise veröffenlicht ein gutes Presseerzeugnis eine Information und stellt daneben einen Kommentar. So wird dem Leser ermöglicht, sich eine eigene Meinung zu bilden. Jedenfalls in dieser Tages-Anzeiger-Nummer ist von der Information nichts zu sehen. Der nützliche Link http://www.suchtmonitoring.ch/de.html fehlt ebenfalls.

Nach vielen Zeilen belangloser Allgemeinplätze kommt er zum Schluss, uns fehle ein „kultureller Konsens, was Trinken bedeutet: wie und wann Alkohol getrunken wird. Dabei wäre eine kulturelle Einbettung des Trinkens ein wirkungsvolleres Mittel, um Abhängigkeiten zu verhindern, als Gesetze und Therapien.“ Ihm schweben Gesellschaften vor, in denen Alkohol vor allem rituell getrunken wird.

Dann findet er, in der Schweiz sei Alkohol eine Kulturdroge. Passender fände ich in diesem Zusammenhang Scheinkultur. Bereits im 19. Jh. war klar, dass uns der Alkohol von der Wiege bis zur Bahre begleitet. 2001 hatte die Tate Britain Gallery in London ein gewaltiges Gemälde restauriert und erstmals nach fast 100 Jahren der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht: “The Worship of Bacchus” von George Cruikshank. 1862 (236 cm x 406 cm, Öl auf Leinwand) BBC Television widmete ihm eine grosse Dokumentarsendung: “A 1000 Ways of Getting Drunk in England”.

Dass die Werbung es fertig gebracht hat, auch unsere Jugend und die Frauen in diesen Bann zu ziehen und fast alle Lebensbereiche dem Alkohol zu öffnen, müsse man nicht schlimm finden. „Man sollte sich aber bewusst sein, dass für eine Abhängigkeit nicht nur die Trinkmenge, sondern auch der Grund relevant ist,“ findet er. So einfach ist das.

Dieser Artikel reiht sich würdig in die Reihe derer ein, die dem schwerwiegenden Thema des Alkoholproblems (es geht dabei nicht nur um persönliche Abhängigkeit) in keiner Weise gerecht werden. Er leistet keinen wirklichen Beitrag, dem Leser einerseits die Schädlichkeit des Konsums aufzuzeigen, sowie andererseits die bekannten wirksamen Verbesserungsmöglichkeiten verständlich zu machen. Die gewaltigen Schäden, die wir als Einzelne wie als Gesellschaft zu tragen haben, sind für Philippe Zweifel offensichtlich Peanuts, die der Alkoholkultur selbstverständlich geschuldet sind.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(mit Kürzungen veröffentlicht am 1.11.14)

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Geschäfte der Herbstsession im Ständerat

Freitag 29. August 2014 von htm

http://www.parlament.ch/D/mm/2014/Seiten/vorschau-hs-
2014-sr.aspx
u.a. Differenzbereinigung neues Alkoholgesetz, z.B. 
Nachtverkaufsverbot, Steuer auf Spirituosen, Mindest-
preis, Subventionierung der Spirituosenherstellung

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Wenn es ums Trinken geht, ist er immer an vorderster Front mit dabei

Samstag 9. August 2014 von htm

Im Gespräch mit den Leserbrief-Autorinnen und Autoren (des Tages-Anzeigers)

Für Hermann T. Meyer ist das Leserbriefschreiben mehr als Frustbekämpfung: Er kämpft gegen Alkoholismus .

Von Gabriella Hofer

500 Leserbriefe sind es bis jetzt. Er möchte wachrütteln, Bewusstsein fördern, in der Hoffnung, dass seine Botschaft präventiv wirkt. Hermann T. Meyer (76) aus Effretikon ist ein themenspezifischer Schreiber. Wenn der «Tages-Anzeiger» über Alkoholismus im Allgemeinen und über die Schweizer Alkoholpolitik im Speziellen berichtet, setzt er sich regelmässig an den PC und schreibt Leserbriefe. «Das Alkoholproblem ist ein Gesellschaftsproblem», sagt Meyer, «da dürfen wir Gesunde nicht einfach zuschauen – und darum halt auch nicht, was in der Zeitung geschrieben steht, unreflektiert stehen lassen.» Gemäss offiziellen Zahlen konsumiert allein in der Schweiz rund eine Million Menschen Alkohol auf eine Art und Weise, mit der sie sich gesundheitlich schadet, und Familie aber auch die ganze Gesellschaft belastet. Darauf will Meyer immer und immer wieder hinweisen, so lange ich lebe, sagt er. Als Leserbriefschreiber, das weiss Meyer, kann er nur beschränkt präventiv wirken. «Der Ball liegt bei der Politik», betont er, «damit vor allem auch Junge nicht unüberlegt Alkohol geniessen.» Allerdings dürfe die Politik das Alkoholproblem nicht nur auf den Jugendalkoholismus reduzieren. Es sei ein gesellschaftliches Problem, zu dem alle beitragen würden, und sei es auch nur aus Gleichgültigkeit.

«Wir sind alle Passivtrinker»

«Auch tragen wir als Steuerzahler und Versicherungsnehmer die finanziellen Kosten des Alkoholkonsums.» Laut Meyer wird dies zu wenig ernst genommen, weil sehr oft die eigene Konsumhaltung, wirtschaftliche Interessen und die gesellschaftliche Wirklichkeit einer objektiven Betrachtungs- und Handlungsweise im Wege stehen. «So gesehen sind wir alle Passivtrinker.» Das sagt Hermann T. Meyer, der seit seinem 15. Altersjahr abstinent lebt. Sein Vater war Alkoholiker. Die Familie hat sich den Guttemplern (IOGT) angeschlossen, einer international tätigen konfessionell unabhängigen Organisation, die sich gemäss eigenem Leitbild für Enthaltsamkeit von Alkohol und anderen bewusstseinsverändernden Drogen und für Frieden einsetzt.

Als Sohn eines Alkoholikers weiss der engagierte TA-Leserbriefschreiber nur zu gut: «Ein Alkoholiker hat keine Impulskontrolle, er verliert jegliches Verantwortungsbewusstsein und seine Liebesfähigkeit, wird aggressiv oder depressiv, was sich alles auf sein Umfeld auswirkt, und zudem schadet er sich körperlich selbst.»

Als Erwachsener setzte sich Meyer während etwa 45 Jahren in der Jugend- und Sozialarbeit ein und auch als Reallehrer betrieb er Suchtprävention. «Wir müssen Alkoholikern Hilfe bieten, damit sie ihre Sucht in den Griff bekommen.»  Ein wichtiger Moment in der Rehabilitation sei die Rückkehr nach einem Kuraufenthalt in die Gesellschaft und ins Erwerbsleben. Damit dies möglichst problemlos verlaufen kann, schuf Meyer in Absprache mit einem Berater der Zürcher Alkoholfürsorgestelle 1988 einen Verbund von Nachsorge-Gesprächskreisen mit fachlicher Leitung, die auch heute noch angeboten werden. Der Kanton Zürich und später der Kanton St. Gallen finanzierten das Projekt zu zirka 80 Prozent aus Mitteln des Alkoholzehntels. Das Defizit wurde in den ersten Jahren aus Spenden und dem Überschuss des Guttempler-Weltkongresses (IOGT) bestritten, der 1986 im Zürcher Kongresshaus unter der OK-Leitung von Hermann T. Meyer stattfand und von 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt besucht wurde.

Briefe, Flyers und eine Webseite

Zur Zeit der offenen Drogenszene in Zürich fanden in zahlreichen Schulgemeinden Elternabende zum Drogenproblem mit Fachleuten statt. Nach dem Besuch einer solchen Veranstaltung äusserte sich Meyer gegenüber eine Mutter «total verunsichert», wie er erzählt. Theoretisch sei bei ihr alles gut rübergekommen, aber sie wisse nicht, was sie praktisch tun könnte, um ihre Kinder zu schützen. Das war für Meyer 1988 der Startschuss für seine erste Flyer-Kampagne. Eltern und Schulen begrüssten die Information. Es wurden 110 000 Exemplare bestellt; gleichen Jahres wurden Meyers Flyers auch noch in italienischer Sprache herausgegeben.

Gesang und Weib – ohne Wein

1999 liess sich Reallehrer Meyer vorzeitig pensionieren, um sich – neben seinem Hobby Reisen – als unabhängiger Fachmann der Alkoholpolitik zu widmen. Seine Tätigkeit brachte ihn sowohl mit der Fachliteratur wie mit massgebenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Alkoholfrage in Berührung, sowohl im In- wie auch im Ausland. Er betreibt die Webseite www.alkoholpolitik.ch, die auch seine inzwischen 500 Leserbriefe beinhaltet. Seinen, wie er selber sagt, «alkoholpolitischen Frust» vertreibt der verheiratete TA-Leser mit «Weib und Gesang – und eben ohne Alkohol!», wie er schmunzelnd beifügt, im Kirchenchor. Auch geht er wöchentlich zum Gesangsunterricht, unterstützt als Gastsänger verschiedene Chöre und tritt gelegentlich als Solist bei kleineren Opern-Projekten auf. «Das ist Balsam für meine Seele.»

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Leserbrief über einen randalierenden Zürcher Gemeinderat

Samstag 19. Juli 2014 von htm

11.07.2014
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

Leserbrief zu „Mario Babini will trotz U-Haft im Parlament bleiben“ am 10.07.14
SVP-Gemeinderat Mario Babini soll im Restaurant Bederhof in angetrunkenem Zustand mehrere Gäste angepöbelt und einen mit dem Sackmesser bedroht haben. Jetzt hat die SVP-Fraktion ein Ausschlussverfahren eingeleitet.
Betrachtet man das Foto des lächelnden Mario Badini, erscheint er einem wie der sprichwörtliche Saubermann, der keiner Fliege etwas zuleide tun könnte. Er sieht sich wohl selber so, denn er will trotz mindestens sechs weiterer Verfehlungen, im Parlament als gewählter Volksvertreter weitermachen.
Offensichtlich ist er einer von vielen, die beim Alkohol die von den bürgerlichen Parteien beschworene Selbstverantwortung nicht aufbringen können. Statt ihn nun abzustrafen, sollte die Partei ihn überzeugen, dass er sein Alkoholproblem in den Griff bekommen müsse. In erster Linie sollte sie anerkennen, dass er eines der vielen Opfer ihrer unsolidarischen Alkoholpolitik ist, die nicht wahrhaben will, dass der Alkohol ein gesellschaftliches Problem darstellt. Vor allem die SVP weigert sich ja immer wieder, mit wirksamen präventiven Mitteln den Alkoholkonsum zu senken.
So werden wir täglich auf allen Medienkanälen mit Alkoholwerbung und –Lifestyle-Stories überflutet, damit Alkohol unser ständiger Begleiter in allen Lebenslagen, von der Wiege bis zur Bahre, werden und bleiben soll. Kein Wunder, dass die Zahl der Risiko-Konsumenten steigt. Und jene, die dem Risiko nicht mehr standhalten können, werden ausgeschlossen. Als Druckmittel, Mario Babini zur Einsicht zu bringen, durchaus sinnvoll. Um sich eines „Nestbeschmutzers“ zu entledigen und dann doch die alte alkoholfreundliche Politik weiterzuverfolgen, menschenfeindlich, heuchlerisch und gesellschaftsschädigend.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)

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Komatrinker sollen zur Kasse gebeten werden

Montag 7. Juli 2014 von htm

Mein Online-Kommentar zum Artikel auf www.watson.ch am 6.7.14

Kontrabass 06.07.2014 18:38
Aus WHO-Kreisen kommt der Satz, wir seien alle Passivtrinker, weil wir ungefragt (neben dem Leid) ein Leben lang die alkoholbedingten Sozialkosten mittragen. Also eine ungewollte Solidarität. Wir hätten es in der Hand, mit echter Solidarität diese Schäden zu senken, wenn Parlament und Stimmvolk bereit wären, den Alkoholkonsum mittels wirksamer Prävention zu reduzieren.
Leider sind sowohl Parlament wie Stimmvolk derart in der Hand der Alkoholindustrie, dass kaum Besserung möglich sein wird. Das Drama der gegenwärtigen Revision des Alkoholgesetzes ist dafür der deutliche Beweis.

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Leserbrief zum Alkohol-Werbeverbot in der Türkei

Donnerstag 19. Juni 2014 von htm

14.06.2014
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

Leserbrief zu „Beizen ohne Bierwerbung“ am 12.06.14 im Tages-Anzeiger, Kehrseite, nicht online.
Seit einem Jahr ist in der Türkei Alkoholwerbung rigoros verboten. Und siehe da! Was unsere Alkohol- und Werbeindustrie stets verleugnet, wenn Alkoholwerbung ein Thema ist, der Bierkonsum ist in dieser Zeit um 12% zurückgegangen, und der grösste Bierproduzent hat Anfang April bereits ein Werk in Westanatolien geschlossen.

Man müsste nun untersuchen, ob eine Konsumverlagerung auf andere alkoholische Getränke im gleichen Umfang stattgefunden hat. Aber auf alle Fälle ist dieses Ergebnis sehr bemerkenswert. Leider pflegt die Mehrzahl unserer Politiker Untersuchungen und Erfahrungen im Ausland bei ihrer Meinungsbildung nicht zu berücksichtigen, so dass wir wohl weiterhin auf wirksame Massnahmen im Kampf gegen unsere Alkoholprobleme warten müssen. Der Bundesrat meint ja immer noch, es brauche diese nicht, weil der Konsum leicht rückläufig sei. Dass der risikohafte und der krankmachende Konsum steigen, was die Schäden steigen lässt, das ist ihm egal.

In unsern Presseerzeugnissen werden bereits die ersten Oktoberfeste angekündigt. An der Fussball-WM ist Budweiser-Bier in den Stadien; ein wichtiger Sponsor, der sogar die brasilianische Regierung dazu gebracht hat, ein bestehendes Gesetz umzustossen, das ein Alkoholverbot in den Stadien vorsah. Damit ist auch bei uns übers Fernsehen für viel Alkoholwerbung gesorgt. Also weiterhin die Profite den Alkoholmultis und die alkoholbedingten Sozialkosten und das damit verbundene Leid für die Bevölkerung.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(mit leichten Kürzungen am 20.6.14 veröffentlicht)

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Leserbriefe Übersicht

Sonntag 15. Juni 2014 von htm

Entwicklungen der letzten Jahre in der Alkoholpolitik anhand von Leserbriefen
Anmerkung:
Die aufgeführten Leserbriefe sind in der vollständigen Fassung übernommen worden. In der Mehrzahl der Fälle erlaubte sich die betreffende Redaktion gewisse Kürzungen. Meist betraf es Stellen, die Appelle enthielten. Die erschienen Texte erhielten von der Redaktion Titel überschrieben, die nicht in jedem Fall mit den Vorstellungen des Verfassers übereinstimmten. Eine vom Verfasser deshalb verlangte Richtigstellung wurde abgelehnt.

Wer an den Originalartikeln interessiert ist, die diese Leserbriefe ausgelöst haben, kann eventuell im Internet-Archiv der betreffenden Zeitung nachlesen. Es ist manchmal interessant zu untersuchen, welche Textstellen von der Redaktion gestrichen wurden.

Am 22.11.02 übernehmen wir erstmals den Leserbrief einer aussenstehenden Autorin, die uns das Recht auf Abdruck ausdrücklich gewährt hat, wofür wir herzlich danken. Sie trifft mit ihrer Bemerkung über die Geselligkeit und Trinkkultur einen Kernpunkt des Alkoholproblems.

Um den Redaktionen das Erstabdruckrecht zu lassen, werden normalerweise die Leserbriefe erst aufgeschaltet, verlinkt, wenn sie veröffentlicht wurden oder normalerweise nach 5 Tagen, wenn keine Hoffnung mehr auf Veröffentlichung besteht. Ausnahme: Online-Kommentare; Periodika mit weit auseinanderliegenden Erscheinungsdaten (z.B. wöchentlich, 14-täglich, etc.) bei Zeitungen ohne Beleg, die wir nicht kontrollieren können, zum Jahresabschluss oder bei Redaktionen, die erfahrungsgemäss den Papierkorb wählen. In der gegewärtig akuten Phase der Diskussion zum neuen Alkoholgesetz wird sofort veröffentlicht, sonst ist der Aktualitätseffekt verloren. Leserbrief-Übersicht 2001 – 2008

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Leserbriefe-Übersicht ab 1.1.2009

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Leserbrief zur Rentenreform „Die Rettung der Renten könnte gelingen“, u.a. am 20.11.14 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 21.11.14)

Leserbrief betr. Suchtmonitor des BAG, im Tages-Anzeiger vom 30.10.14. (Veröffentlicht mit Kürzungen am 1.11.14.)

Leserbriefschreiber-Portrait im Tages-Anzeiger vom 9.8.14

Leserbrief über einen randalierenden Zürcher Gemeinderat, Artikel am 10.7.14 im Tages-Anzeiger
(nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu Komatrinker sollen zur Kasse gebeten werden, Artikel auf www.watson.ch am 5.7.14

Leserbrief zum Alkohol-Werbeverbot in der Türkei: “Beizen ohne Bierwerbung”, Tages-Anzeiger vom 12.6.14, Kehrseite
(mit leichten Kürzungen am 20.6.14 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkohol fördert Gewalt im öffentlichen Raum“ am 28.5.14 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Zürich hat so viele Restaurants wie nie zuvor – die meisten rentieren nicht“ am 23.5.14 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 26.5.14 mit kleiner Kürzung)

Leserbrief zu Jugend und Alkohol im Sport, Artikel in der Winterthurer-Zeitung vom 21.5.14 (nicht veröffentlicht)

Kommentar betr. Rotwein sei doch nicht gesund, Tages-Anzeiger Online vom 12.5.14 (nicht veröffentlicht)

Kommentar zur Einwanderungsinitiative, Tages-Anzeiger online, 4.4.14

Leserbrief zu „Bund will einheimische Schnapsproduktion fördern“ am 1.4.14 im Tages-Anzeiger (pendent)

Leserbrief betr. Krebsvorsorge: Bericht rät von Brustkrebs-Tests ab – und löst damit Empörung aus. Tages-Anzeiger vom 3.2.14 (siehe auch: Bald 40 Prozent mehr Krebserkrankungen, Tages-Anzeiger vom 3.2.14) nicht veröffentlicht)

Leserbrief zur Stiftung Roadcross: Fahrtest mit betrunkenen Junglenkern; Tages-Anzeiger vom 11.11.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Walliser sind doch nicht alles Alkoholiker“ vom 28.10.2013 im Migros-Magazin (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu “Wallis hat am meisten Alkoholunfälle” im Tages-Anzeiger vom 21.10.13 (am 23.10.13 veröffentlicht)

Leserbrief nach dem schändlichen Nationalratsentscheid zum Alkoholgesetz, Artikel im Tages-Anzeiger vom 20.9.13 “Schnaps zum Schnäppchenpreis” (nicht veröffentlicht)

Leserbrief vor der Nationalratsdebatte zum neuen Alkoholgesetz: Glosse “Das Alkoholproblem”, im Tages-Anzeiger vom 16.9.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu Analyse-Artikel im Tages-Anzeiger betr. Nachtverkaufsverbot “Jedem sein Bier” am 18.08.2013. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Fast alle Rekruten trinken – und kennen die Risiken“ am 30.7.13 (leicht gekürzt am 5.8.13 veröffentlicht)

Leserbriefreplik zur Frage: Wer trägt die Schuld am Jugendalkoholismus? vom 27.07.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu: Komapatienten sollen Spitalpflege selber bezahlen. Tages-Anzeiger vom 15.7.13 (Leicht gekürzt am 18.7.13 veröffentlicht)

Leserbrief zur Kulturgeschichte des Alkohols, Tages-Anzeiger vom 9.7.13; ungekürzt veröffentlicht am 12.7.13

Leserbrief zu „Türken sollen weniger trinken“ am 27.5.13 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu “Häusliche Gewalt und Alkohol”, Tages-Anzeiger vom 22.5.13 (am 24.5.13 mit Kürzungen veröffentlicht)

Leserbrief zum neuen Alkoholgesetz im Ständerat, Tages-Anzeiger vom 21.3.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Städte wollen Alkoholverkauf einschränken“ im Tages-Anzeiger vom 19.02.13 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Schluss mit öffentlichen Saufgelagen“ im Tages-Anzeiger vom 15.11.12. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Der Horizont reicht bis zur Grenze“ im Tages-Anzeiger vom 5.9.12 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Schleichende Einführung des Mindestalters 18 für Bier und Wein“ am 24.7.12 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Fest-Sperre für Turner“ vom 28.6.12 und weitere Artikel im St. Galler Tagblatt (gekürzt veröffentlicht am 7.7.12))

Leserbrief zu „Alkohol- und Tabakprävention wird trotz Kritik fortgesetzt“ vom 10.5.2012 im Tages-Anzeiger (am 14.5.12 veröffentlicht)

Leserbrief zu „Kunden sollen die Nacht erobern“ vom 4.5.2012 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Happy Hour ist vorbei“ vom 4.4.12 (Zürich/England) im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Unfassbar traurig“ vom 28.3.12 (16-Jährige stirbt in Raserunfall) im Tages-Anzeiger
(nicht veröffentlicht)

Leserbrief zur Freiwilligenarbeit, Artikel in der Sonntagszeitung vom 25.2.12 (wahrscheinlich nicht veröffentlicht)

Leserbrief zum Tode von Whitney Houston, Tages-Anzeiger vom 14.2.12 (am 20.2.12 ungekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zur bundesrätlichen Botschaft zum totalrevidierten Alkoholgesetz, 28.01.12 im Tages-Anzeiger
(am 3.2.12 leicht gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu “Komatrinker sollen Spitalrechnung selber bezahlen” vom 25.1.2012 im Tages-Anzeiger.
(am 30.1.12 leicht gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Volle Pulle“, TELE Nr. 01/2012
(bis 25.1.12 nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „In Zürcher Stadien soll Bierwerbung verboten werden“, am 28.12.11 im Tages-Anzeiger.
(am 29.12.11 leicht gekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Kommission des Bundes lobbyiert für Volksinitiative“ vom 20.12.11 im Tages-Anzeiger. (Am 22.12.2011 leicht gekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Nachts kein Bier mehr von der Tankstelle“ vom 8.9.11 im Tages-Anzeiger. (am 10.9.11 mit wichtigen Kürzungen veröffentlicht)

Leserbrief zu „Bundesrat will sich bei den Verdingkindern entschuldigen“ vom 26.8.11 im Tages-Anzeiger (nicht online, nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu “Säufer stören genauso”, Tages-Anzeiger am 18.8.2011 (nicht veröffentlich, dafür mehrere dazu, nur Tabak betreffend; nicht online)

Leserbrief zu „Fehlende Nüchternheit der Schnapsvögte“ vom 11.06.11 in der Neuen Zürcher Zeitung (pendent, nicht online)

Leserbrief zu 2 Leserbriefen: “Trinkgewohnheiten – Der Rausch und die Politik, Tages-Anzeiger vom 8.6.11 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Zwangsabgabe auf jedes Bier“ vom 5.6.11 im Sonntagsblick (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Stadt schenkt weiterhin Alkohol aus“ in Der Landbote vom 1.6.11 (online nur für Abonnenten) (veröffentlicht)

Leserbrief zu „Wer gerne trinkt, muss auch den Kater lieben“, Tages-Anzeiger vom 28.5.11 (am 4.6.11 gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Platzverbot für König Alkohol“ vom 25.5.11 in der NZZ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Mehr Schutz für die Jugend“ vom 24.5.11 in der Coopzeitung (am 31.5.11 gekürzt veröffentlicht)

Kommentare zu Radio- und Fernsehsendungen sowie zu Presse- und Forenartikeln während der schweizerischen nationalen Dialogwoche “Alkohol” vom 20. – 29. Mai 2011

Kommentar zu «Moderater Alkoholkonsum hat keinen lebensverlängernden Effekt» Mittwoch 20. April 2011 von htm
Epidemiologe Jürgen Rehm sagt, auf das tägliche Glas Wein oder Bier zu verzichten, könne sinnvoll sein. (Interview)

Leserbrief zu „Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund“, Tages-Anzeiger vom 14.4.11 (nicht veröffentlicht)

Kommentar zu “Nur kein Glas Wein pro Tag ist wirklich gesund”, am 14.4.11 im Tages-Anzeiger

Leserbrief zu „Jugendliche testen Alkohol- und Tabakkauf“ vom 12.4.11 in der Neuen Zürcher Zeitung (veröffentlicht mit kleinen Änderungen und Kürzungen am 26.4.11)

Leserbrief zu „Zürich legalisiert Alkohol-Testkäufe durch Minderjährige – vorläufig“, am 12.4.11 im Tages-Anzeiger (ungekürzt, mit kleinen redaktionellen Änderungen, veröffentlicht, am 15.4.11)

Leserbrief zur schweizerischen Schülerbefragung zum Suchtverhalten. 3 Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung, Der Zürcher Oberländer und Der Landbote am 31.3.2011 (in der NZZ nicht erschienen, bei den andern unbekannt)

Online Comment on: NZ: Public urges stronger measures on alcohol reform, 03/05/11

Leserbrief zu „Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen“, am 22.2.11 im Tages-Anzeiger (am 24.02.11 ungekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu “Jugendliche und Alkohol” in der Winterthurer-Zeitung vom 12.1.2011 (ungekürzt veröffentlicht am 26.1.11)

Hörerkommentar an Radio DRS1 betr. Sendung Treffpunkt vom 21.1.11: “Wenn die Jugend ins Torkeln kommt”

Leserbrief zu „Jährlich lassen 5000 Jugendliche die Schule sausen“, am 14.1.2011 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Sieben Leitlinien für die SRG“ vom 4.1.2011 in der NZZ (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Kinder erhalten problemlos Alkohol“, am 28.12.10 im Tages-Anzeiger (am 30.12.10 gekürzt veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die FDP aus Liebe zur Schweiz“, Inserat im Tages-Anzeiger vom 13.12.10 (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu “Warum wird Alkohol toleriert und nur der Tabakkonsum angegriffen?” Unsere Antwort auf www.gutefrage.net

Leserbrief zu „Versalzener Neustart“ am 4.11.10 in der Neuen Zürcher Zeitung (Nur leicht gekürzt am 9.11.10 veröffentlicht)

Online-Kommentar zur Studie “Alkohol, die gefährlichste Droge” 2. November 2010 in diversen Web-Zeitungen.
Alkohol, das sozial-medizinische Problem Nr. 1

Leserbrief zum Leserbrief „Party machen – nur eine Lebensphase“, vom 23.10.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Alkoholfreie Nouvelle Cuisine“ in der NZZ vom 12.10.10 (nicht online, siehe auch Artikel der Basler Zeitung.) (gekürzt umgeschrieben, veröffentlicht am 16.10.10)

Online-Kommentar zu “Alkohol-Verbot?: Nach dem Tabak kommt der Alkohol” auf mz-web.de am 26.9.10

Unser Kommentar – betrifft: Welt am Sonntag: 05.09.10|Gesundheit – Saufen ist gesünder als völlige Abstinenz

Leserbrief zu „“Sich betrinken verboten!”“, in der NZZ vom 3.9.2010 (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die Schwingfest-Puristen begehren auf“ 3.9.2010 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Kommentar zu Studienbericht, der alles klar macht, Donnerstag 26. August 2010 von htm, Kommentar zu “Ein Prost auf langes Leben” bei Focus-Online am 25.8.10

Leserbrief zu “Der HB ist das grösste Jugendhaus der Schweiz“ vom 13.7.2010 im Tages-Anzeiger (nicht erschienen)

Leserbrief zu „Umstrittenes Gesetz gegen billigen Alkohol“, vom 1.7.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (um wichtige Zusatzinformationen stark gekürzt veröffentlicht am 9.7.10)

Leserbrief zu „Ein neues Alkoholgesetz ohne Biss“ vom 1.7.2010 im Tages-Anzeiger (Print) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Testkäufe zum Jugendschutz“, vom 1.7.2010 im St. Galler Tagblatt (am 19.7.2010 veröffentlicht)

Kommentar an Radio DRS1 betr. Sendung “Doppelpunkt” über Alkohol am Arbeitsplatz am 8.6.10

Dem Tages-Anzeiger am 20.5.10 unaufgefordert eingereichter Artikel für die Seite “Analyse” betr. Schweizer Fernsehen, “10 vor 10″, 19.5.10: Der Bundesrat vertagt die Behandlung des Alkoholgesetzes. (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu: Was ist „Service Public“? vom 26.5.10 in der Winterthurer Zeitung (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zum Artikel im Tagesspiegel vom 25.5.10 zum Alkohol-Tod einer 14-Jährigen tagesspiegel.de, 25.5.10

Leserbrief zu: Erfolglose Suche nach 22-jährigem Mechaniker im Pfäffikersee, vom 25.5.10 im Tages-Anzeiger. (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu “Rauschtrinken bleibt größtes Problem bei jungen Leuten” und “Prävention allein reicht nicht aus” in der Märkischen Allgemeinen vom 14.5.10

Kommentar an die Redaktion der Sendung vom 4. MAI 2010, 22.45 UHR in das Erste (ARD) “Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?” “Menschen bei Maischberger”

Online-Kommentar zu “SPD will Trinkverbote in Stuttgart” am 4.5.10 in der Stuttgarter Zeitung

Leserbrief zu „Wenn Pädagogen auch Polizisten sind“, in der NZZ am 19.4.10 (nicht erschienen)

Online-Kommentar auf gutefrage.net, am 10.4.10 zur Frage: Warum ist Alkohol gesellschaftsfähig und das Rauchen nicht?

Online-Kommentar zu “Deutsche trinken zu viel – Millionen sind süchtig” auf webnews.de, am 8.4.10

Leserbrief zu „Trinkverhalten von Jugendlichen“ am 24.3.10 in der Neuen Zürcher Zeitung (Thema Werbeverbote) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Ein Problem der Moral, nicht des Rechts“ vom 20.3.10 im Tages-Anzeiger (bis 1.4.10 nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Die kontrollierte Kindheit“ und „Auch Ältere trinken exzessiv“ vom 15.3.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Koma-Trinker sind immer älter“ am 13.3.10 im Tages-Anzeiger (Gekürzt und leicht umformuliert am 22.3.10 veröffentlicht. Aber der wichtigste Satz ist 5 mm hoch, fett, separat wiedergegeben. Dies ist ein Meilenstein in der Berichterstattung zur schweizerischen Alkoholpolitik!)

Kommentar von Kontrabass an Michael Rosenthal auf untenstehenden Artikel auf der Webseite der Weinakademie Berlin (Dieser hat auf einen Kommentar von Kontrabass reagiert.) Thema: WHO-Alkohol-Strategie

Leserbrief zu „Alkoholsucht des WEF-Polizeichefs war schlimmer als zugegeben“ vom 19.2.10 und „Bündner SVP fordert eine „Reinhardt-PUK““ vom 20.2.10 im Tages-Anzeiger (ungekürzt veröffentlicht am 25.2.10) (Am 1.3.10 auch in der Neuen Zürcher Zeitung ungekürzt veröffentlicht.)

Leserbrief zu „Eine schreibt für alle“ im Tages-Anzeiger vom 30.1.2010 (nicht veröffentlicht)

Gegendarstellung: Welches ist die richtige Alkoholpolitik? auf http://verbaende24.net.

Leserbrief zu „Vorbeugen selten besser als heilen“, in der Neuen Zürcher Zeitung vom 2.2.2010 (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu “Armutsprävention verbessern” vom 16.1.2010 in der Neuen Zürcher Zeitung (ungekürzt veröffentlicht am 22.1.10)

Online-Kommentar zu: Ratgeber: Kinder vor Alkohol schützen auf vnr.de, 20.10.10 “>vnr.de, 20.1.10

Leserbrief zu “Es grassiert die „Verbotitis“ in unserem Lande“ , im Zürcher Oberländer vom 20.1.2010 (unbekannt ob veröffentlicht)

Online-Kommentar 1 zu Weinakademie Berlin, 15.1.10 “WHO berät über schärfere Maßnahmen gegen Alkohol”

Online-Kommentar zu “Forscher fordern höhere Alkoholsteuer” im Handelsblatt, 14.1.10

Leserbrief zu „Eine hilflose Geste“, Tages-Anzeiger vom 15.1.2010 (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu: gute argumente für eine debatte; gefragt von JodSalz

Online-Kommentar zu Im Suff am Skalpell, Süddeutsche Zeitung, 12.1.10:

Leserbrief zu „Toter Tourist war betrunken“ im Tages-Anzeiger vom 31.12.09 (pendent)

Leserbrief zu “Prost auf den Kreislauf” im Migros-Magazin vom 28.12.09, S. 63. (pendent)

Leserbrief zu “Umstrittene 0,5-PromilleGrenze rettete viele Leben” bei Basler Zeitung online, 24.12.09

Leserbrief zu “Alte Liebe – Völlerei” im Tages-Anzeiger vom 18.12.09

Online-Kommentar zu “Alkohol muss teurer werden” , in Zeit Online, 16.12.09 (Kommentare 78 und 80)

Leserbrief zu “Das süsse Gift der Prävention” in der Neuen Zürcher Zeitung vom 30.11.09 (leicht gekürzt, veröffentlicht am 4.12.09)

Online-Kommentar zu “Alkohol-Beichte als Vorbild” auf oe24, am 28.11.09

Online-Kommentar zu “Wie gesund ist Alkohol? Künstler und Experten über die gesellschaftsfähige Droge” auf profil.at am 28.11.09: Einseitig

Online-Kommentar zu: “Volkserzieherin” Sabine Bätzing tritt ab in WELT ONLINE am 18.11.09

Kontrabass: Online-Kommentar zu Studien “Alkohol – in Maßen gesund?” im Bayerischen Rundfunk am 16.11.09.

Leserbrief zu „Bier und Spiele“ am 10.11.09 in der Neuen Zürcher Zeitung (am 14.11.09 ungekürzt, mit kleiner redaktioneller Änderung, veröffentlicht)

Online-Kommentar zu Kommentaren auf www.sackstark.info Leserbrief zum neuen Lehrplan 21 der Volksschule. zu „Das Feld nicht der SVP überlassen“ vom 6.11.09 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

Online-Kommentar zu “Medien-Kampagne gegen Alkohol rollt an” bei www.sackstark.info am 21.10.09

Online-Kommentar zu “Soll Alkohol in Bussen und Bahnen verboten werden?” in tagesspiegel.de, 25.10.09: Wir sind alle Passiv-Trinker

Leserbrief zu „20 Jahre Stiller Has“ , Interview im Tages-Anzeiger vom 22.10.09 (nicht erschienen)

Leserbrief zu „Weg von der Flasche“, vom 17.10.09 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 22.10.09)

Leserbrief zu „Das tägliche Bier hält die Gesundheit bei der Stange“ vom 10.10.09 im Tages-Anzeiger (veröffentlicht am 13.10.09)

Leserbrief zur Eröffnung des neuen Märtplatzes in Effretikon, an die Redaktion “regio”, am 2.10.09 (veröffentlicht am 8.10.09)

Leserbrief zu „Gesund leben ohne Paragrafen“ am 1.10.09 in der Neuen Zürcher Zeitung (nicht online) (mit Kürzungen veröffentlicht am 9.10.09)

Leserbrief zu „Gesundheitsprävention ist wie Impfen“ vom 2.10.09 im Tages-Anzeiger (nicht online) (nicht veröffentlicht)

Leserbrief zu „Couchepin ärgert Wirtschaft“ vom 1.10.09 im Tages-Anzeiger (nicht veröffentlicht)

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Leserbrief zu: Alkohol fördert Gewalt im öffentlichen Raum

Donnerstag 5. Juni 2014 von htm

30.05.2014
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

Leserbrief zu „Alkohol fördert Gewalt im öffentlichen Raum“ am 28.5.14 im Tages-Anzeiger.
Diese neue Studie ist recht detailliert und bringt die alte Tatsache wieder aufs Tapet, dass die Hälfte der Straftaten Jugendlicher unter Alkoholeinfluss erfolgen. Selbstverständlich reagiert Gewerbeverbands-Direktor Bigler sehr ungehalten und bekämpft jede Beschränkung des Alkoholverkaufs. Er wird im Nationalrat wahrscheinlich die nötige Unterstützung finden, um auch die sehr gemässigten Präventionsvorschläge des Bundesrates abzuweisen. Nicht umsonst sind die gleichen Parlamentarier gegen eine Offenlegung der Parteispenden.
Das Hauptproblem in diesem Zusammenhang ist die immer wieder tröpfchenweise an die Öffentlichkeit weitergegebenen Meldungen über spezielle Typen von Alkoholschäden. So können einzelne Zielgruppen anvisiert und verantwortlich gemacht werden. Einmal sind es die jugendlichen Kriminellen, dann die Hooligans, die alkoholisierten Fahrer, die Kinder in alkoholbelasteten Familien, häusliche Gewalt, Scheidungen, sexuelle Gewalt, Gewalt vor Partylokalen, Alkohol am Arbeitsplatz, in der Politik, Komatrinken und Flatratesaufen, als Krankheit und Krankheiten-Verursacher, usw. Eine Gesamtschau fehlt, um die immense Grösse unseres Problems mit der gefährlichsten Droge erkennbar zu machen. (Gefährlichste Droge, wenn die gesellschaftliche Relevanz mitberücksichtigt wird.) Dann würde auch der Normalbürger und die Normal-Bürgerin verstehen, dass dringend Handlungsbedarf besteht und dass die ganze Gesellschaft mitverantwortlich ist und gemeinsam eine massive Senkung dieser Schäden erreicht werden müsste.
Jetzt wird von Direktor Bigler wieder einmal nach mehr Polizeipräsenz gerufen. Ein kleines Pflästerchen zu Lasten der unterdotierten, überlasteten Polizei und einmal mehr des dummen Steuerzahlers. Nebenbei: Warum steht nicht endlich der Bund der Steuerzahler auf und rebelliert lauthals gegen diese ständige Mehrbelastung zu Gunsten der Gewinne einstreichenden Alkoholindustrie?
Was am besten Abhilfe schaffen würde, hat die Weltgesundheitsorganisation 2010 in ihrer von der Schweizer Regierung mitunterzeichneten Resolution für eine globale Alkoholstrategie vorgegeben: Preisliche Regulation und Einschränkung der Verfügbarkeit, um den Gesamtkonsum zu reduzieren. Das heisst: Alkoholsteuern zahlen und aus Solidarität ein bisschen Bequemlichkeit einbüssen, dafür die Alkoholschäden reduzieren, d.h. Lebensqualität gewinnen, sowie Steuern und Versicherungsprämien sparen. Mit den zusätzlichen Mitteln könnten die staatlichen Alkoholkosten gedeckt und Sport, Kultur und Jugendarbeit massiv unterstützt werden. Sogar das diskutierte Prozent mehr Mehrwertsteuer könnte hinfällig werden. Sogar unsere einheimischen Alkoholproduzenten könnte man für Ausfälle entschädigen. Ein Gewinn für alle. Auch fürs Politiker-Gewissen.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Alkoholsteuern, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Leserbriefe, Neues Alkoholgesetz (CH), Nichtübertragbare Krankheiten, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Sport, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

Leserbrief zu Jugend und Alkohol im Sport

Donnerstag 5. Juni 2014 von htm

21.05.2014

info@winterthurer-zeitung.ch

Leserbrief betr. „Gefährliche Sicherheitslücke“ am 21.5.14
Daniel Frei, Präsident Dachverband Winterthurer Sport, behauptet, Sport sei die beste und günstigste Suchtprävention. Da ich vermute, dass er auch gelegentlich an Turnfesten dabei ist, sollten ihm eigentlich die Saufgelage im Festzelt auch bekannt sein. Nicht umsonst übersetzten wir früher die 4 F auf der Turnerfahne mit frisch, fromm, fröhlich, f(v)oll.
Vielleicht interessiert ihn das Thema wirklich, dann sollten ihm auch die wissenschaftlichen Untersuchungen über Jugend und Alkohol im Sport bekannt sein. (Bei Sucht-Schweiz und im Bundesamt für Gesundheit erhältlich) Sie zeigen, dass gerade die grossen Mannschaftssportarten die Jugendlichen zum Alkohol führen. Genau die, welche nicht auf Alkoholwerbung verzichten wollen.
Als der Turnverein-Delegierte an unserer Männerriegen-GV Werbung für ein Nein zu dieser Initiative machte, erwiderte ich, wer in die Jugend investieren wolle, müsse Ja stimmen. Leider meinen viele, die gelegentlich ein Bier trinken, sie müssten mit dieser Industrie solidarisch sein. Sie verstehen nicht, dass sie mit ihrer verharmlosenden Haltung zur Erhaltung von viel Elend und zu riesigen finanziellen Schäden beitragen, welch letztere sie ungewollt mittragen müssen. Nur ein Beispiel zum Elend: In der Schweiz allein leben über 100‘000 Kinder und Jugendliche in alkoholbelasteten Familien. Das ist die Einwohnerzahl von Winterthur. Viele machen die Hölle durch und haben schlechte Zukunftschancen.
Im Internet auf www.alkoholpolitik.ch gibt es seit 2004 eine Projekt-Idee, die zeigt, wie das Alkohol-Sponsoring bei Sport und Kultur abgelöst werden könnte und wie wirkliche Prävention aussieht. Herr Frei, Doris Steiner und die Dachverbände im Sport sollten einmal zusammensitzen und überlegen, wie diese Idee zu verwirklichen wäre. Sie würden unserer Jugend und unserer Gesellschaft einen riesigen Dienst leisten und hätten dann echten Grund zur Freude.
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Feste und Feiern, Gesundheit, Jugend, Jugendliche, Kinder, Leserbriefe, Medien, Politik, Reklame, Sozialkosten, Sport, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

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