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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Sonntag 6. Januar 2013 von htm

After 10 years of full and one year with reduced activity this website is working as an archive.

Nach 10 Jahren mit voller und einem Jahr mit reduzierter Aktivität wird diese Website zum Archiv.

Da mich das Thema immer noch nicht loslässt, werde ich meine Webseite zum Bloggen einsetzen. Ab und zu werde ich einen Kommentar aufschalten. Vielleicht schauen Sie gelegentlich hinein. Mit den besten Wünschen zum neuen Jahr.

Hermann T. Meyer

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Leserbrief zu „Dr. Alk liefert jederzeit“

Freitag 28. August 2015 von htm

25.08.2015

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief zu „Doktor Alk liefert jederzeit“ am 24.8.15 im Tages-Anzeiger

Dieser Artikel weckt bei Fachleuten kaum grosse Empörung, eher Resignation. Seit Jahren beherrschen Krisen (Finanzen, Wirtschaft, Terror, Flüchtlinge) unsere Tagesaktualitäten und vernebeln den Horizont der meisten derart, dass sich das Interesse am Alkoholproblem auf das Wiederkäuen von Allgemeinplätzen beschränkt, vor allem wenn man selber ein Teil des Problems ist.

Die bisherige Behandlung des neuen Alkoholgesetzes in den Eidg. Räten hat entsprechend gezeigt, dass das Verständnis für eine sinnvolle, der Bevölkerung und der Wirtschaft dienende, Alkoholprävention fast völlig abhandengekommen ist. Die beinahe uneingeschränkte Alkoholwerbung hat noch das ihrige dazu beigetragen.

So erstaunt es auch nicht, dass das Alkoholproblem im gegenwärtigen Wahlkampf kein Thema ist. Das Alkoholkapital freut es, wir alle bezahlen die Zeche.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(Leicht gekürzt am 28.8.15 veröffentlicht)

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Leserbrief zu einem Leserbrief im „Gesundheitstipp“

Sonntag 5. Juli 2015 von htm

04.07.2015

Redaktion Gesundheitstipp
Leserbriefe
8024 Zürich
redaktion@gesundheitstipp.ch

Betr. Alkohol – So schnell schlägt er aufs Herz (Nr. 6, Juni 2015 und Leserbrief von Alfred Stähli in Nr. 7/8 „Widersprüchliche Empfehlungen“)

Der Leserbriefschreiber erfüllt mit seiner Schlussfolgerung genau die Hoffnungen der Alkoholindustrie und ihrer Lobbies: Widersprüchliche Empfehlungen führen dazu, dass die Konsumenten sie nicht mehr ernst nehmen.

Nachdem immer mehr Untersuchungen zeigen, dass die vor 10 Jahren lawinenartig verbreiteten Studien mit angeblich positiven Ergebnissen des mässigen Alkoholkonsums unseriös waren, aber von den Medien unkritisch kolportiert wurden, wagen es nun doch einige Medien, solche neue Untersuchungen zu veröffentlichen, die sie noch in den letzten Jahren unter dem Deckel gehalten hätten.

Dem Durchnittsleser ohne Hintergrundwissen bleibt nur sein gesunder Menschenverstand oder die Nachfrage bei neutralen Fachstellen. Die Alkoholindustrie und ihre Werbung haben uns voll im Griff. Gut denkbar, dass dieser kleine Artikel in Nr. 6 bewusst zwecks Verunsicherung verbreitet worden ist.

Freundliche Grüsse

Hermann Meyer

PS Viele Forschungsberichte finden Sie auch auf www.alkoholpolitik.ch

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Forschung, Forschungsbetrug, Leserbriefe, Medien, Reklame, Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

Alkoholkonsum von Jugendlichen: Der Preis ist entscheidend!

Donnerstag 18. Juni 2015 von htm

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung von Sucht Schweiz belegt, dass höhere Preise den Alkoholkonsum von jungen Menschen erheblich senken könnten und in der  Bevölkerung  breite  Akzeptanz  finden.  Bei  der  aktuellen  Beratung  des Alkoholgesetzes  ignoriert  aber  das  eidgenössische  Parlament,  insbesondere  der Nationalrat, bisher diese nachweislich wirksame Massnahme und politisiert am Volk vorbei.

Medienmitteilung von Sucht Schweiz am 18.6.15. Hier ganzer Text

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Leserbrief: Wirkung von Alkohol aufs Herz

Freitag 12. Juni 2015 von htm

12.06.2015
Redaktion Gesundheitstipp
Leserbriefe
8024 Zürich

redaktion@gesundheitstipp.ch

Betr. Alkohol – So schnell schlägt er aufs Herz (Nr. 6, Juni 2015)

Sie bringen kommentarlos das Ergebnis einer Studie über Alkohol und Vorhofflimmern. Man könnte meinen, dies sei eine unbedeutende Folge von Alkoholkonsum. Immerhin interessant, dass die erwähnten Mengen von 1 Glas pro Tag für Frauen und 2 – 3 Gläsern pro Tag bei Männern bisher von einigen Regierungen als unbedenklicher Konsum empfohlen wurde.

Sie haben in früheren Ausgaben der positiven Wirkung von Alkohol auf unsere Gesundheit viel Platz eingeräumt. Wie wäre es, wenn Sie nun einmal eine Doppelseite all den vielen Untersuchungen der letzten Jahre widmen würden, welche, wie die oben erwähnte Studie, die Gefährlichkeit des Alkohols für unsere Gesundheit nachweisen? Eine schwedische Fachzeitschrift hat diese Recherchen bereits vollbracht (englisch und schwedisch), Sie könnten sich im Internet nur bedienen:

http://iogt.se/wp-content/uploads/Alkoholrapport-2014-ENG.pdf

Vielleicht würden Sie damit einigen eidg. Räten zum Umdenken verhelfen, die ein neues Alkoholgesetz beraten und bisher nicht gerade viel Sachverstand bewiesen haben, sehr zum Schaden unserer Gesundheit.

Freundliche Grüsse

Hermann Meyer

PS Viele Forschungsberichte finden Sie auch auf www.alkoholpolitik.ch

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EU: NGOS RESIGN FROM HEALTH FORUM

Mittwoch 3. Juni 2015 von htm

Eurocare Press Release: NGOS RESIGN FROM HEALTH FORUM AS COMMISSION IGNORES MEMBER STATE AND EUROPEAN PARLIAMENT CALLS FOR ALCOHOL STRATEGY

Public Health NGOs have today resigned from the EU Alcohol and Health Forum, following the announcement by Commissioner Andriukaitis that he has no plans to establish a new EU Alcohol Strategy[1]. The Commissioner’s decision goes against demands from Member States and the European Parliament for a new comprehensive Strategy to tackle alcohol harm in Europe.

Membership of the Forum, which is chaired by DG Sante, includes drinks industry representatives and public health NGOs. More than 20 health bodies, including Eurocare (European Alcohol Policy Alliance), EPHA (European Public Health Alliance) and the CPME (Standing Committee of European Doctors) today tendered their collective resignation in an open letter to Commissioner Andriukaitis.

Signatories to the letter outline their “deep concerns” about the neglect of public health and the prioritisation of alcohol industry interests. These include:

·        The Commission is ignoring calls from the European Parliament and Member States to develop a new EU Alcohol Strategy

·        The Commission plans to include alcohol within a wider framework for tackling chronic disease, which would fail to address many harms caused by alcohol to those other than the drinker, such as drink driving, domestic abuse and child sexual exploitation

·        There is no evidence to show that the EU Alcohol and Health Forum has had any impact on public health

·        The Forum was established to support the implementation of the previous EU Alcohol Strategy, which ended in 2012. With no new Strategy planned, membership of the Forum cannot be justified.

Signatories also expressed disappointment that the Commissioner had rejected requests for public health experts to have a formal structure to meet with Commission officials to discuss alcohol policy, free from vested interest groups.

Mariann Skar, Secretary General of Eurocare, said: “The Commissioner himself stated drinking behaviours in Europe are good for the Alcohol Industry but not good for Health. Eurocare represents 58 organisations in 25 countries and we deeply regret the Commission’s decision not to establish a new EU Alcohol Strategy. This flies in the face of persistent demands from Member States, the European Parliament and NGOs. The EU is the heaviest drinking region in the world and with 120,000 premature deaths related to alcohol each year, we absolutely must have a comprehensive strategy to tackle alcohol harm.”

Professor Sir Ian Gilmore, Chair of the EU Alcohol and Health Forum’s Science Group said, “This is a sad day for those who care about health in Europe. The Commission’s prioritisation of alcohol industry interests over public health has been laid bare. Many NGOs have participated actively and in good faith in the EU Alcohol and Health Forum, in the hope of making progress and reducing alcohol harm. However, with no evidence to indicate the Forum has achieved any meaningful results, and no promise of a new Alcohol Strategy, we see no alternative to walking away from this failing organization.”

Nina Renshaw, Secretary General of EPHA, said, „The alcohol industry must have raised a few glasses to DG SANTE after their admission at the last Forum meeting that they don’t even aim to improve health. The Commission has finally admitted what the health community has long suspected – that they have abandoned alcohol policy altogether.  The Forum has proved worse than useless, a free PR front for the industry. The Commission even endorses the industry introducing drinking culture to young kids by promoting „responsible“ drinking in primary schools. The health community had to call time on this charade.“

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CH: Revision des Alkoholgesetzes auf schlechtem Weg

Mittwoch 3. Juni 2015 von htm

Pressemeldung von Sucht Schweiz:

Revision des Alkoholgesetzes im Schnaps ertränkt!

Im Rahmen der Totalrevision des Alkoholgesetzes erwägt die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) ein weiteres Mal, den Produzenten und Stoffbesitzern überraschende Steuererleichterungen zu gewähren. Wenn auch das Anliegen, den unter Druck stehenden Landwirtschaftssektor zu stärken, verständlich ist, wird diese Massnahme kurz- oder mittelfristig zu einem Preisverfall bei Spirituosen und zur Kürzung von Präventionsgeldern führen, ohne die Situation der inländischen Produzenten wirklich zu verbessern. Die Revision hat ihr ursprüngliches Ziel damit gänzlich aus den Augen verloren; namentlich die Verminderung des problematischen Alkoholkonsums und die damit verbundenen Schäden sowie ganz besonders den Jugendschutz. Vor diesem Hintergrund fordern die Suchtfachleute die Gesetzesvorlage abzulehnen.

Hier finden Sie den vollständigen Artikel

 

 

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Erhältlichkeit, Jugend, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Wirtschaft | Keine Kommentare »

OECD launched its report “Tackling Harmful Alcohol Use”

Dienstag 12. Mai 2015 von htm

Yesterday, the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) launched its report “Tackling Harmful Alcohol Use”, a report assessing alcohol policy scenarios. The report has been developed over the last years and the European Alcohol Policy Alliance (Eurocare) welcomes the report and its strong recommendations for governments to implement evidence based and cost-effective alcohol policies.

Mariann Skar, Secretary General of the European Alcohol Policy Alliance, says: “Today OECD has presented a strong message to European Governments, the European Commission and the public health community. Even the most expensive interventions like health care and work place interventions are cost-effective and will give both an economic and health benefit when implemented. Most alcohol policies are not expensive to implement and leads to great health and economic benefits. Furthermore, the report shows the importance of addressing broad policy approaches such as price and marketing in addition to policies addressing only the ones who drink most”.

OECD launched its report yesterday at 11 am at OECD in Paris and at the Royal Statistical Society in London. The report and OECD press releases can be found here. 

The report comes in a time of great discussions on alcohol policies in the European Union. In April 2015, the European Health Ministers agreed on the need for common EU Alcohol Policies and addressed the need for more developments from the European Commission. Later the same month, the European Parliament adopted a resolution calling for a new EU Alcohol Strategy. These calls both respond to the lack of new initiatives from the European Commission, after the previous EU Alcohol Strategy which technically expired in 2012. The OECD report gives important knowledge to the discussion and policy recommendations to the Member States and the European Commission in their upcoming initiatives addressing alcohol related harm.
(Source: Eurocare)

Comment: Swiss politicians will ignore it as usual.

 

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Das EU-Parlament fordert eine neue Alkohol-Strategie

Donnerstag 7. Mai 2015 von htm

European Parliament Resolution calls for new EU Alcohol Strategy

29 April, Brussels– Today, the European Parliament (EP) adopted a Resolution calling on the European Commission to present a new EU Alcohol Strategy to tackle health harm for 2016-2022. The clear message from MEPs comes just a week after EU Health Ministers meeting in Riga called on the Commission (1) to take action on the health impacts of alcohol. Both MEPs and Ministers have criticized the Commission for failing to update the previous EU Alcohol Strategy which expired in 2012.

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Neue Presse-Runde im Zuger Sex-Skandal

Donnerstag 7. Mai 2015 von htm

7.4.2015

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief zu „Die küssen sich, was tun wir?“ Und „Kulturkampf in der Blocher-Falle“ am 7.4.15

Zum wiederholten Male wird dem Zuger Sex- und Politiker-Skandal eine ganze Seite gewidmet. Ohne neue Erkenntnis, dafür mit einer Frage: „Was tun wir?“ Gemeint sind wohl in erster Linie die ebenfalls anwesenden ParteifreundInnen der Jolanda Spiess, die wenigstens mündlich versuchten, sie auf den Pfad der Tugend zurückzubringen, aber entnervt aufgaben. Die Frage könnte sich aber auch an uns alle richten, die wir immer wieder in eine ähnliche Situation geraten können.

Dazu müsste man natürlich wissen, wie Alkohol wirken kann: Nicht bei allen gleich. Vier Drinks sind bei einer Frau möglicherweise schon genug für einen Filmriss. Wobei das Erinnerungsvermögen nachher bekanntlich beeinträchtigt ist. Vielleicht waren es ja auch mehr. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, die Zeugen des Ereignisses hätten nicht resigniert, sondern freundlich aber bestimmt die Alkoholisierte untergefasst und aus der Gefahrenzone gebracht.

Wenn sich die Frage „Was tun wir“ aber an uns alle richtet? Sollten wir aus der Geschichte etwas lernen? Auf der gegenüberliegenden Seite gibt uns Rudolf Strahm am Ende seines Artikels eine Antwort, die genau passt: „Aber wenn sich viele immer wieder die Frage nach eigenen Themen stellen, ist das schon die halbe Lösung.“ Das passende Thema hier wäre, der Schweiz endlich eine Alkoholpolitik zu geben, die der Bevölkerung und dem Land nützt und beiträgt, uns solche Dramen wie in Zug, die sich in der Schweiz tagtäglich in irgendeiner Form ereignen, immer mehr zu ersparen. Bei diesem Thema würde die Blocher-Partei ganz sicher nicht versuchen, die Leadership an sich zu reissen.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(nicht veröffentlicht)

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Forschung: Folgen des niedrigen Alkoholkonsums

Donnerstag 5. März 2015 von htm

Folgen des niedrigen Alkoholkonsums: Die Publikation „Alcohol and Society 2014; Theme: The Effects of Low-Dowse Alcohol Consumption“ steht zum Download bereit. Ein Forschungsbericht der IOGT-NTO Schweden und der Schwedischen Gesellschaft für Medizin. In English and Swedish.
Kommentar: Die bisher ausführlichste Zusammenstellung der Forschungsergebnisse zu diesem Thema. Die Medien, die vor Jahren nicht genug über angeblich alkoholpositive gesundheitliche Vorteile berichten konnten, werden dazu wie bisher grösstenteils schweigen.
Quelle: Infoset

 

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